Afghanistan: Der unmögliche “Übergang”/ l´impossible “transition” (Video)

von admin ~ 24. Februar 2013

“Mit offenen Karten” hält Rückschau auf den afganischen Konflikt

Ende 2012 beginnt der Rückzug der westlichen Truppen aus Afghanistan. Wird dann endlich Frieden im Land herrschen? Oder wird damit eine neue Kriegsphase eingeläutet? “Mit offenen Karten” hält Rückschau auf die Geschichte des afghanischen Konflikts und zeigt die Probleme des anstehenden Übergangs auf.

(Videoquelle: arte.tv, 7 Tage sichtbar;
Bildquelle: ISAF.NATO.int, afghan uniform police use sticks to eradicate a poppy field near the city of Qalat, Zabul province, Afghanistan, May 4. Photo by 1st Lt. Brian Wagner)



PATRIOT-Einsatz rein defensiv – Verteidigungsminister de Maiziere in der Türkei (Videos)

von admin ~ 24. Februar 2013

Die Verteidigungsminister der Türkei, Deutschlands und der Niederlande haben sich im Süden der Türkei über den Einsatz des Patriot-Luftabwehrsystems an der türkisch-syrischen Grenze informiert. Deutschland, die Niederlande und die USA stellen jeweils zwei Patriot-Batterien.

Die Minister betonten den defensiven Charakter des Einsatzes: “Wir sind hier, um gemeinsam das türkische Hoheitsgebiet und die türkische Bevölkerung zu schützen. Wir wissen nicht, ob sich die Syrer der NATO-Grenze nähern, aber einer der Gründe, warum wir hier sind, ist dass wir das Risiko einer Eskalation verringern wollen. Das muss allen beteiligten klar sein”, erklärte die niederländische Verteidigungsministerin Jeanine Hennis-Plasschaert.
“Unsere Präsenz dient dazu, dass aus syrischen Fähigkeiten keine syrischen Handlungen werden”,betonte der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizière.
Die Türkei hatte die Nato um Hilfe gebeten, nachdem im Grenzgebiet zu Syrien mehrfach Granaten aus Syrien eingeschlagen waren. Dagegen können die Patriots zwar nichts ausrichten. Syrien verfügt aber auch über Raketen mit einer Reichweite von 700 Kilometern. Vor Angriffen mit diesen sollen die Nato-Abwehrraketen schützen.
Syrien hatte die Stationierung der Patriot-Raketen als Provokation bezeichnet, der Iran und Russland kritisierten den Einsatz als “konfliktverschärfend”. (euronews-Zitatende)

Dazu auch das Deutsche Welle Journal-Video: Türkei: Verteidigungsminister besucht deutsche Soldaten

Der Bürgerkrieg in Syrien sorgt in der Region für große Unsicherheit. In der Türkei sind deshalb seit einem Monat auch Patriot-Luftabwehrsysteme der Bundeswehr stationiert. Sie sollen syrische Übergriffe auf das Nato-Partnerland verhindern. Bundesverteidigungsminister de Maizière verwies bei seinem Besuch der deutschen Soldaten in der Türkei erneut auf den rein defensiven Charakter der Mission. (Deutsche Welle-Zitatende)

Wir erinnern uns: Thomas de Maiziere zur Entsendung von Patriot-Raketen in die Türkei – Statement vom 06.12.2012

(Video-, Textquellen: euronews.com; Deutsche Welle; PHOENIX.de
Bildquelle: Defensie.nl, Hennis: Er gaat van onze aanwezigheid een afschrikwekkende werking uit. We laten onze tanden zien om juist het gebruik van meer geweld te voorkomen.)

Kriminalistische Spurensuche – vom Spürhund bis zur molekularbiologischen DNA (Video)

von admin ~ 23. Februar 2013

Spurensuche: Sie zählt zum Kerngeschäft eines jeden Ermittlers – gleich ob er einen Versicherungsbetrug oder einen Mord aufklären will. “X:enius” zeigt, welche ausgefeilten Techniken und Methoden dafür heute zum Einsatz kommen.

Die “X:enius”-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner sind zu Gast bei hochbegabten Nachwuchsspürnasen – die im fränkischen Neuendettelsau in die Zollhundeschule gehen. Die tierischen Detektive lernen und trainieren dort auch in den entlegensten Winkeln und Verstecken gefährliche Substanzen wie Drogen oder Sprengstoff zu erschnüffeln – um dann auf unterschiedliche Weise Meldung bei ihren menschlichen Kollegen zu machen.

Die “X:enius”-Moderatoren lernen, welche Eigenschaften die vierbeinigen Spezialisten für den wichtigen Job mitbringen müssen, wie und von wem die Hunde ausgebildet werden und wo sie später zum Einsatz kommen.

(Deutschland, 2012, 26mn)

(Videoquelle: Textauszug: arte.tv HR, 7 Tage sichtbar;
Bildquelle: Bundespolizei.de)

Politische Morde in der Geschichte – Von der Antike bis zur Gegenwart

von admin ~ 23. Februar 2013

Politischer Mord gehört zur Geschichte, ob in der Antike oder in der Gegenwart. Oft gewinnen die Taten als Mythos ein dauerhaftes Eigenleben. Aber Mord ist nicht gleich Mord.

Zwölf spannende Fälle politischen Mordes werden in ihren historischen und gesellschaftlichen Rahmen eingeordnet, auch mit Blick auf die unterschiedliche Wahrnehmung durch Zeitgenossen und Nachwelt. Motive und Muster ändern sich, doch ist das persönliche Charisma der Opfer vielfach eine treibende Kraft. Die politische Gewalt in Gestalt des Mordes manifestiert sich dabei in zwei Richtungen, denn nicht nur Herrscher und Politiker als Repräsentanten der Macht werden zum Ziel, sondern auch die Staatsmacht bedient sich des Mordes an Einzelnen oder an Personengruppen.

Gerade die jüngsten blutigen Ereignisse um Osama Bin Laden und Muammar al-Ghaddafi zeigen die Aktualität des Themas. Heldentaten oder Verbrechen? Die Antwort scheint je nach Standpunkt klar. Doch lässt sich immer so einfach Gut und Böse unterscheiden?

Herausgeber: Georg Schild, Anton Schindling

Zur Leseprobe und Bestellmöglickheit beim Ferdinand Schönigh Verlag.

Pressestimmen
Der Tagesspiegel
Die detaillierten Fallstudien arbeiten aber eindrucksvoll den historischen Kontext und die Motivationslage der Täter heraus [...]
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1. Aufl. 2012, 260 Seiten, 12 s/w Abb., 3 s/w Tabellen, Festeinband mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-506-77416-3, Auslieferung Schweiz: Verlag NZZ, EUR 29.90

(Bildgrafik-, Textquelle: Ferdinand Schönigh Verlag.de)

General Kasdorf warnt als Heeresinspekteur vor Eingriff in laufende Bundeswehr-Reform

von admin ~ 23. Februar 2013

 

Der Inspekteur des deutschen Heeres, Bruno Kasdorf, warnt davor, die gerade angelaufene Bundeswehr-Reform aus Sparzwängen auszuhöhlen. “Wir dürfen die jetzige Neuausrichtung nicht infrage stellen, sonst können wir das Geforderte nicht leisten”, sagte der Generalleutnant der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Samstagausgabe). “Dann wären Klagen über Belastung, Verunsicherung und mangelndes Vertrauen erst recht nachvollziehbar.” Der Wehrbeauftragte hatte in seinem Jahresbericht auf die schlechte Stimmung in der Truppe durch die Umstrukturierungen und vielen Auslandseinsätze hingewiesen. Es sei eine politische Vorgabe, was die Armee zu leisten habe, sagte Kasdorf. “Gemessen daran ist das Heer sicherlich nicht zu groß. Es gibt nicht wenige Experten, die offen kritisch fragen, ob der deutsche Beitrag in der Nato nicht schon zu stark geschrumpft ist.” Konflikte seien wenig vorhersehbar, so Kasdorf. “Dazu müssen wir uns flexibel im gesamten Spektrum aufstellen, vom Blauhelmeinsatz über den asymmetrischen Konflikt bis hin zum hochintensiven Gefecht.” Bei Großgerät wie Kampf- oder Schützenpanzern sei künftig eine Vollausstattung nicht mehr möglich, sondern nur noch zu 70 bis 80 Prozent, sagte der Chef von zurzeit mehr als 66.000 deutschen Heeressoldaten. “Das erfordert ein Umdenken.” (Zitatende)

Berichtet die “Rheinische Post” aus Düsseldorf.

(Textquelle: Rheinische Post.de;
Bilderquellen: Bundeswehr.de, Vergleichsfoto: Bundeswehr bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung 2012. Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Bruno Kasdorf bei seinem ersten offiziellen Besuch. Hier in einer CH 53 auf dem static Display der Bundeswehr..Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) ist die größte Messe der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland. Sie findet alle zwei Jahre auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld statt. Wie in den vorangegangenen Jahren wird die Bundeswehr auch 2012 mit zahlreichen Exponaten auf der ILA 2012 in Berlin präsent sein;
Kasdorf bei der Truppe
ISAF.NATO.int: General Kasdorf im Afghanistan-Einsatz als ISAF-Stabschef)

Hintergrundinformationen: Deutsches Heer.de, Vita von Generalleutnant Bruno Kasdorf



Neue Öffentlichkeitsarbeit des MAD der Bundeswehr – Keine andere Wahl

von admin ~ 19. Februar 2013

Gestern war ein historischer Tag. Zum ersten Mal in seinem 57-jährigen Bestehen hat der Militärische Abschirmdienst MAD ein Zeitungsinterview gegeben. Auch angesichts wohlgehüteter Verschwiegenheitstraditionen, die aus frühen Zeiten des Kalten Krieges stammen, ist das eine sehr lange Zeit des Nichtssagens. Nun, fast eineinhalb Jahre nach der Aufdeckung der NSU-Morde, kommt MAD-Chef Ulrich Birkenheier aus der Reserve. “Nur wer weiß, was wir machen, kann unsere Arbeit verstehen”, sagt er. Birkenheier muss in die Offensive, sonst verlöre seine Behörde ihre Legitimation.

Aufgabe des MAD ist in erster Linie, die Bundeswehr einsatzfähig zu halten und sie deshalb zu schützen, auch vor rechtsextremistischer Unterwanderung. Dieses Ziel ist laut Birkenheier so gut wie erfüllt. Mit Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz soll der MAD aber auch eine Trias zum Schutz der freiheitlichen Grundordnung bilden, auf der das politische System in Deutschland beruht. Eine Säule der Gesellschaft soll der MAD mithin sein, sie erwies sich im Fall des NSU als nicht tragfähig. Das Behördenversagen war atemberaubend. Oder ist es das noch? Bundespräsident Gauck verspricht den Opferfamilien Hilfe. So etwas klingt immer gut. Die Arbeit der Geheimdienste transparenter zu machen ist aber effektiver. Dies zeigt wirklich Willen zur Aufklärung. (Zitatende)

Kommentiert die “Neue Osnabrücker Zeitung” (Cornelia Mönster).
Zum WELT-Interview de MAD-Amt Chefs: “Geheimdienst der Bundeswehr bricht das Schweigen”

(Textquelle kursiv: Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Besuch des Bundesministers der Verteidigung beim Amt für den Militärischen Abschirmdienst, am 06.02.2013 besuchte Thomas de Maizière das Amt für den Militärischen Abschirmdienst in Köln. Er wurde vom Präsidenten, Herrn Ulrich Birkenheier begrüßt. In einem anschließenden Pressegespräch stand er im Anschluss einigen Journalisten Rede und Antwort )

Bundeswehr-Reservisten sollen Kasernen bewachen – Neue Aufgaben

von admin ~ 18. Februar 2013

Seit etlichen Jahren sieht sich die Bundeswehr mit grundlegenden Veränderungen konfrontiert. Ihre Soldaten verrichten ihren Dienst nun häufig im Ausland. Gefährliche Einsätze auf dem Balkan, in Afghanistan und am Horn von Afrika verlangen Spezialisten. Unter anderem auch deshalb wurde die Wehrpflicht abgeschafft. Weil sich die Welt verändert hat und es den alten Ost-West-Konflikt nicht mehr gibt, ist es zudem durchaus sinnvoll, die Truppenstärke zu reduzieren und hierzulande einige Standorte zu schließen. Allerdings muss bei dem gesamten Reformeifer auch bedacht werden, dass viele Aufgaben der Bundeswehr in der Heimat weiter zu erfüllen sind. So gilt es zum Beispiel, Kasernen und Munitionsdepots dauerhaft zu bewachen. Würde hier geschludert, könnte das von politischen Extremisten ausgenutzt werden und fatale Konsequenzen haben. Die Idee, Reservisten zu aktivieren, und sie auf freiwilliger Basis bei Bedarf für diese Aufgaben heranzuziehen, hat auf den ersten Blick durchaus ihren Charme. Allerdings darf ihr Wach-Einsatz nicht flächendeckend werden. Er sollte die Ausnahme bleiben. Dafür könnte letzten Endes aber schon die Kraft des Faktischen sorgen: Kaum ein Reservist wird es wegen der freiwilligen Dienste auf einen Konflikt mit seinem Arbeitgeber ankommen lassen. (Zitatende)

Berichtet und kommentiert die “Neue Westfälische” (Hubertus Gärtner) aus Bielefeld.

(Textquelle kursiv: Neue Westfälische.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de, oben die Julius-Leber-Kaserne in Berlin aus der Vogelperspektive, diese Kaserne wird zum Beispiel von einer privaten Wach- und Sicherheitsfirma bewacht; unten die Wache am ehemaligen Truppenübungsplatz Wittstock, dort wacht niemand mehr)

Bundeswehr-Genderbeauftragte/r bei der Arbeit – “Die Standortälteste” (Video)

von admin ~ 17. Februar 2013

Militärischer Sicherheitsbereich!
Unbefugtes Betreten verboten!
Vorsicht Schusswaffengebrauch!
Der, die, das Standortälteste

der, die, das, wieso, weshalb, warum

Die Gleichstellung treibt Blüten, militärische Gender-Beauftragte allerorten, in Erfurt gesetzestreu bis der Bundesrechnungshof vor Schmerz aufheult. Die Dienstgrade Hauptmann, Schütze, Jäger, Kanonier, Matrose oder Stabsarzt oder General zum Beispiel bleiben zwar allesamt auch für die Soldatinnen maskulin, aber beim Wort ”Standortälteste” zum Beispiel legt der grammatikalische Artikel (der, die) semantisch betrachtet das Geschlecht fest.
Soldatenglück.de meint: Nicht kriegsentscheident. Geschossen wird entsprechend des “Gesetz(es) über die Anwendung unmittelbaren Zwanges und die Ausübung besonderer Befugnisse durch Soldaten der Bundeswehr und verbündeter Streitkräfte sowie zivile Wachpersonen” (UZwGBw), nicht wegen des oder der Standortältesten kleingeschrieben auf dem Warnschild.

Dazu das NDR extra3-Video, ab Minute 1:54 :

(Videoquelle: ARD.de, NDR, extra3;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Generalinspekteur Volker Wieker gratuliert einer Soldatin nach dem feierlichen Gelöbnis)

Jetpiloten-Ausbildung – Bundeswehrfilm der 1970er Jahre (Video)

von admin ~ 17. Februar 2013

Militärische Strahlenflugzeuge Starfighter, Phantom und Fiat der Luftwaffe der Bundewehr in den 1970er Jahren, ein Ausbildungsfilm für Jetpiloten (Strahlenflugzeugführer) vor Tornado und Eurofighter.

(Videoquelle: Bundeswehr via YouTube;
Bilderquelle: Luftwaffe der Bundeswehr.de,
F-104 G Starfighter und PHANTOM RF-4E in Bauchlage)

NATO: Mit neuer Strategie im Einsatz? | Interview mit General Domröse (Video)

von admin ~ 17. Februar 2013

Im Gespräch: Der NATO-General Hans-Lothar Domröse. Der Befehlshaber des Joint Force Command der NATO in Brunssum NL) spricht über den ISAF-Einsatz in Afghanistan, die Schwierigkeiten bei der Rückverlegung der Kampfverbände und die neuen Strategien der Allianz.

(Videoquelle: Deutsche Welle.de / Journal Interview;
Bildquelle: Allied Joint Force Command Brunssum NATO.int, Foto: COM General Hans-Lothar Domröse)

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