Karriereaussichten bei der Bereitschaftspolizei, Nachwuchs unterwegs, die Doppelhaushälfte von den Eltern vorfinanziert: Marcs Leben ist gut eingerichtet. Doch dann lernt er bei einer Fortbildung den Kollegen Kay kennen. Beim gemeinsamen Lauftraining lernt Marc ein neues Gefühl von Leichtigkeit kennen – und wie es ist, Gefühle für einen Mann zu entwickeln.
Hin- und hergerissen zwischen der ihm vertrauten Welt und dem Rausch der neuen Erfahrung gerät ihm sein Leben zusehends außer Kontrolle. Im freien Fall kann Marc es niemandem mehr recht machen. Am wenigsten sich selbst.
KINOSTART: 23. Mai 2013
“Eine vibrierende Darstellungskraft bis in die Nebenrollen – beeindruckend!” (FAZ)
“Eine Verwirrung der Gefühle, die einen fatalen Sog entwickelt.”(Der Tagesspiegel)
 ”Die deutsche Antwort auf BROKEBACK MOUNTAIN.” (3sat)
FREIER FALList junges, kraftvolles Kino aus Deutschland. Ohne zu werten oder seine Figuren zu verurteilen, erzählt Stephan Lacant in seinem ersten Spielfilm das Drama eines Mannes, der aus seiner überschaubaren Welt fällt. Die fulminanten schauspielerischen Leistungen von Hanno Koffler („Die Nacht vor Augen“), Max Riemelt („Napola“, „Die Welle“, „Im Angesicht des Verbrechens“) und Katharina Schüttler („Sophiiie!“) vermitteln auf emotionale Weise, was es heißt, wenn Lebensentwürfe zu Bruch gehen und es keinen Weg mehr gibt, den Menschen, die man liebt, gerecht zu werden.
Deutschland und die Niederlande wollen nach einem Bericht der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Samstagausgabe) ihre militärische Zusammenarbeit vertiefen. Sie wollen Waffen zusammen entwickeln, beschaffen und nutzen, Soldaten gemeinsam ausbilden und Führungsstäbe verflechten. Zum 1. Januar 2014 soll die elfte niederländische Luftlandebrigade in die Heeresdivision “Schnelle Kräfte” der Bundeswehr integriert werden. Eine weitere Folge ist, dass die Niederlande künftig ihre Panzergrenadiere mit deutschen Panzer-Kompanien ausbilden und trainieren wollen. Das sieht ein Abkommen vor, das am Dienstag unterschrieben wird. “Es ist eine bilaterale Verteidigungskooperation noch nie gekannten Ausmaßes”, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU) der NRZ. Mit keinem anderen Land arbeite man militärisch so eng zusammen, fügte er hinzu. (Zitatende)
Berichtet die ‘Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung’ vorab.
Dazu dieses gemeinsame Manöver-Video der niederländischen Streitkräfte im Gefechtsübungszentrum der Bundeswehr in der Oberlausitz.
(Textquelle kursiv: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung.de;
Bildquelle: Deutsches Heer.de, der Heeresinspekteur der Bundeswehr zu Besuch bei den niederländischen Kameraden; Videoquelle: Defensie.nl: Oefening Eastern horse: tussenstop op weg naar bataljonsexamen; Infanteristen van de landmacht hebben zich de eerste 10 dagen van april 2013 in het Duitse Oberlausitz grondig voorbereid op het komende ‘bataljonsexamen’ later dit jaar. 44 Pantserinfanteriebataljon haalde tijdens de oefening Eastern Horse alles uit de kast.)
Der bewaffneten Drohnenkrieg letzter Stand ist das unbemannte Tarnkappen-Flugzeug X-47B der U.S. Streitkräfte. Erstmals gestartet vom Deck eines Flugzeugträgers, der USS George Bush CVN 77). Mit 4.000 Kilometern Reichweite und von See start- und lande-bar ist dieses Waffensystem nahezu über jedem Ort der Welt einsetzbar.
[Video-, Bilderquelle: U.S. NAVY.mil, an X-47B unmanned combat air system (UCAS) demonstrator conducts a touch and go landing on the flight deck of the aircraft carrier USS George H.W. Bush (CVN 77). This is the first time any unmanned aircraft has completed a touch and go landing at sea. George H.W. Bush is conducting training operations in the Atlantic Ocean. U.S. Navy photo]
“der Bevölkerung ein Gesamtbild vermitteln, was Soldaten, Diplomaten, zivile Helfer im Regierungsauftrag und in Nichtregierungsorganisationen tun, um den Sicherheitsinteressen Deutschlands zu dienen.”
Unionsfraktionsvize Andreas Schockenhoff wünscht sich von Bundesregierung und Bundestag, der Sicherheitspolitik einen höheren Stellenwert einzuräumen. Es gebe zwar jedes Jahr den Familien- und den Armutsbericht, aber “so viel Aufmerksamkeit verdient auch die Sicherheitspolitik”, sagte Schockenhoff der “Stuttgarter Zeitung” (Samstagausgabe). Der CDU-Politiker plädierte für “regelmäßige Generaldebatten, um die Bedrohungslage und das strategische Umfeld umfassend darzustellen.” Seit 1994 seien zwar 240 Parlamentsdebatten zu den insgesamt 28 unterschiedlichen Bundeswehr-Missionen geführt worden. Im selben Zeitraum habe es aber nicht einmal zehn Generaldebatten zu den deutschen Sicherheitsinteressen gegeben.
Schockenhoff forderte, eine Gesamtschau müsse “der Bevölkerung ein Gesamtbild vermitteln, was Soldaten, Diplomaten, zivile Helfer im Regierungsauftrag und in Nichtregierungsorganisationen tun, um den Sicherheitsinteressen Deutschlands zu dienen.” Dies sei bisher zu kurz gekommen. (Zitatende)
Berichtet die ‘Stuttgarter Zeitung heute’.
[Textquelle kursiv: Stuttgarter Zeitung.de;
Bilderquellen: Andreas-Schockenhoff.de, der Bundestagsabgeordnete Dr. Schockenhoff (Wahlkreis Ravensburg, Ba-Wü) mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel;
NATO.ISAF.int: drei deutsche Bundeswehr-Soldaten im ISAF-Einsatz in Afghanistan, wo eine Vielzahl von deutschen Entwicklungshelfern, Diplomaten und Polizisten im Auftrag der Bundesregierung mit einem gemeinsamen Ziel und im deutschen Interesse Dienst tut]
Die deutsche GSG 9 kooperiert national eng mit den Spezialeinheiten der Bundesländer und ist darüber hinaus Mitglied des internationalen ATLAS-Verbundes, in dem derzeit 36 Spezialeinheiten verschiedener Länder zusammenarbeiten. Im Oktober 2012 übernahm GSG 9-Kommandeur Olaf Lindner den Vorsitz über diesen Kompetenzverbund der Spezialeinheiten von EU-Mitgliedsstaaten.
Spezialeinsatzkräfte der Polizei trainierten im April 2013 zeitgleich in neun EU-Ländern den Ernstfall. In Salzburg fand die Cobra-Großübung in der Rainerkaserne in Elsbethen statt. Acht Terroristen stürmen eine internationale Eliteschule in Salzburg: Sie besetzen das Direktions- und das Schulgebäude und nehmen insgesamt 90 Geiseln. Sie legen Sprengfallen aus. Es gibt Todesopfer und Verletzte. Da die Sondereinheit Cobra den Einsatz nicht allein bewältigen kann, rücken zudem Mitglieder der tschechischen URNA, der deutschen GSG 9 und des SEK Baden-Württemberg aus, um die Geiselnahme zu beenden.
Kapitän Helge Risch, Kommandant des Bundeswehr-Schulungsschiffes Gorch Fock, hält auch nach dem Tod einer Kadettin vor drei Jahren die Ausbildung an Bord des Schiffes für “zeitgemäß”. Im PHOENIX-Interview während der Feierlichkeiten zum Hamburger Hafengeburtstag nannte er den Unfall eine “Verpflichtung für die Zukunft”. Man müsse immer wieder “reflektieren, ob man alles richtig macht”, so Risch, der seit August 2012 Kommandant der Gorch Fock ist. “Absolute Sicherheit kann es nicht geben. Aber wir müssen zumindest alles menschenmögliche tun, um so etwas in der Zukunft zu vermeiden.”
Verbesserungen habe es sowohl bei der Ausrüstung des Schiffes, das gestern auf seiner 160. Ausbildungsreise in Hamburg eingelaufen ist, als auch bei der Ausbildung von Kadetten und Ausbildern gegeben. “Wesentlich ist aber, dass sich die Vorbereitung unserer Kadetten verändert hat. Sie werden erheblich besser auf die Ausbildung auf der Gorch Fock vorbereitet. Und auch die Vorbereitung der Ausbilder hat sich verändert. Wir machen ausbilder-psychologische Schulungen, wie man Stress und Überforderung erkennt.” Heute habe man so ein “insgesamt rundes und stimmiges Gesamtpaket” für die Ausbildung, so der Kommandant der Gorch Fock bei PHOENIX. (Zitatende)
Zum fünften Mal seit ihrem Amtsantritt besucht Kanzlerin Angela Merkel am Freitag, den 10. Mai in Begleitung des Verteidigungsministers Thomas de Mazière, die deutschen ISAF-Soldaten in Afghanistan. Im Bild: Die Bundeskanzlerin begrüßt Soldaten der Patrouille D04 der Schutzkompanie.
Dazu das ARD-Video: Bundeskanzlerin Merkel in Afghanistan
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist überraschend nach Afghanistan gereist. In Begleitung von Verteidigungsminister Thomas de Maizière stattet sie dem Bundeswehr-Hauptquartier in Mazar-i Sharif einen Besuch ab.
Und das euronews-Video: Afghanische Regierung verstimmt über Merkels Blitzbesuch
Bild unten: Gemeinsames Gedenken an die gefallenen Soldaten am Ehrenhain im Feldlager Kunduz.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat es begrüßt, dass SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die Sicherheitspolitik aus dem Wahlkampf heraushalten will. Das dürfe allerdings nicht nur für die Auslandseinsätze gelten, sondern genauso für die Neuausrichtung der Bundeswehr, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe – vormals WAZ-Mediengruppe. “Kontinuität ist sehr wichtig für die Soldaten”, erklärte er. Von der SPD kämen durchaus unterschiedliche Signale. Ihre Verteidigungspolitiker redeten mitunter anders als Steinbrück. “Die SPD wird sich aber schon auf Steinbrücks Linie einigen”, fügte er hinzu.
Es gebe bei der Reform der Streitkräfte Unsicherheiten, die Klagen des Bundeswehrverbands nehme er auch ernst. “Eine Neuausrichtung dieses Umfangs kann aber nie ganz glatt laufen. Sie führe auch zu Unzufriedenheit. Das ist nahezu unabweislich.” Die Reform brauche Zeit und sei auf einige Jahre angelegt. Allein rund 1000 Beschäftigte seien zum Beispiel im Zuge der Umstrukturierung innerhalb eines Jahres an andere Ministerien vermittelt worden. “Das hat es so noch nie gegeben. Das ist schon eine sehr hohe Zahl”, versicherte de Maizière. (Zitatende)
Berichtet die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ aus Essen.
[Textquelle kursiv: Westdeutsche Allgemeine Zeitung.de; Bildquelle: Bundeswehr.de, Vergleichsfoto: Der Bundesminister der Verteidigung Dr. Thomas de Maizière und die Parlamentarischen Staatssekretäre beim Bundesminister der Verteidigung, Thomas Kossendey (li.) und Christian Schmidt, im Deutschen Bundestag. Beratung und namentliche Abstimmung im Plenarsaal des Deutschen Bundestages (Reichstag) am 28.02.2013 zur Entsendung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Beteiligung an der EU-geführten militärischen Ausbildungsmission EUTM Mali.]
Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat heute in Berlin den Bericht zum Stand der Neuausrichtung der Bundeswehr vorgelegt. Er informiert darin über die “seit Beginn der 17. Legislaturperiode eingeleiteten Maßnahmen, um die Zukunfts- und Leistungsfähigkeit der Bundeswehr zu verbessern.”
Betont wird in dem Bericht auch die wichtige Rolle der Reservisten in der Sicherheitsvorsorge: “Die Neuausrichtung der Bundeswehr erweitert die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche für Reservisten. Neben der Rolle der Reserve für die Personalergänzung und -verstärkung sowie ihrer Mittlerfunktion für die Bundeswehr in der Gesellschaft wird der Heimatschutz als wesentliche Aufgabe der Reserve gestärkt.”
Roderich Kiesewetter, Präsident des Reservistenverbandes dazu: “Die Aufstellung der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien ist bereits in vollem Gange. Dreizehn Kompanien sind bereits in Dienst gestellt. Hier verschmelzen Bundeswehr und Reserve – wir arbeiten Hand in Hand mit der Bundeswehr, um die aktive Truppe beispielsweise im Falle einer Naturkatastrophe unterstützen zu können.”
Weiterhin will der Minister die Veteranenpolitik der Bundeswehr vorantreiben. Der Reservistenverband hatte bereits durch die im Februar 2011 erlassene Konzeption der Reserve den Auftrag zur Betreuung aller früheren “Soldatinnen und Soldaten der Bundewehr mit Einsatzerfahrung” erhalten. Dieser Personengruppe wird gemäß der Definition de Maizières künftig der Veteranenstatus zugesprochen.
Derzeit, so im Bericht nachzulesen, werden “ministerielle Leitlinien einer Veteranenpolitik” erarbeitet. “Wir als Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr freuen uns auf die Konkretisierung unseres Auftrages und sind jederzeit bereit, den Erarbeitungsprozess konstruktiv zu unterstützen”, sagt Verbandspräsident Kieswetter.
Informationen zum Reservistenverband
Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw) – so der satzungsgemäße Name des Reservistenverbandes – tritt mit seinen Reservisten für die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland aktiv ein.
Seit über einem halben Jahrhundert steht der Verband loyal an der Seite der Bundeswehr. Rund 110.000 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich in der Erfüllung ihres parlamentarischen Auftrages als Mittler in der Gesellschaft für die Belange der Streitkräfte – besonders in Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen für unsere Soldaten und Reservisten in Afghanistan.
 [Textquelle: Verband der Reservisten der Bundeswehr, VdRBw, Reservistenverband.de; Grafik- und Bildquelle: Vergleichsfoto: Präsident trifft Verteidigungsminister - Der Präsident des Reservistenverbandes, Roderich Kiesewetter MdB (l.), besucht den Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière. In dem Gespräch ging es unter anderem um die Neuausrichtung des Verbandes. (rawi)Reservistenverband / Nadja Klöpping]
Im Juni 2011 sind die letzten drei deutschen Soldaten im ISAF-Einsatz gefallen, 2012 war ein Jahr ohne Gefallene für Deutschland. Das Soldatenglück hielt lange an, doch am gestrigen Samstag, 04. Mai 2013 kam bei einem Angriff der Taliban ein weiterer deutscher Soldat ums Leben, auch dieser Kamerad (ein Soldat der Spezialkräfte, KSK) ist für Deutschland gefallen. Damit sind 53 deutsche Soldaten im Afghanistan-Einsatz bislang umgekommen, davon 35 “durch Fremdeinwirkung” bislang gefallen, wenn man der offiziellen BMVg-Statistik Glauben schenken darf.
Dieser Samstag (04. Mai 2013) war für die internationale ISAF-Truppe insgesamt der bisher verlustreichste des Jahres 2013, sieben US-Soldaten fielen, fünf bei einem Sprengstoffanschlag, zwei weitere wurden von einem afghanischen Soldaten der Afghan National Army (ANA) erschossen. Erst am Donnerstag, 02. Mai 2013 gegen 07:00 Uhr, kam es auf Bundeswehr-Truppen im Raum Kunduz 7 Kilometer westlich des Feldlagers (PRT Kunduz) zu einem Sprengstoffanschlag, bei dem kein Soldat zu Schaden kam (leichter Sachschaden am Schutzfahrzeug), der letzte deutsche Verwundete war im Februar 2013 ebenfalls in Kunduz zu beklagen. Es wird noch immer gekämpft im Einsatzgebiet AFG, es ist nach wie vor ein kriegsähnlicher Kampfeinsatz.
Mit der Veröffentlichung von Verlustmeldungen hält sich die Bundeswehr aus verständlichen Gründen so lange zurück bis Gewissheit herrscht und die Angehörigen des/der Soldaten informiert sind, darum erst heute die Meldung des EinsFüKdoBw über den gestrigen Verlust eines Soldaten und eines verwundeten Soldaten –  mit trauriger Gewissheit. Kommando Spezialkräfte (KSK)-Einsätze und/oder -Verluste wurden bisher aus Geheimhaltungsgründen nicht öffentlich gemacht.
Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdoBw) meldet dazu:
Afghanistan: Deutscher Soldat gefallen OP North/Potsdam, 05.05.2013, Einstellzeit: 9.50 Uhr.
Am 4. Mai 2013 gegen 11.43 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit haben deutsche Spezialkräfte eine afghanische Operation im Raum nördlich OP-North begleitet und unterstützt. Dabei eröffneten Aufständische das Feuer auf die afghanischen und ISAF-Kräfte. Es wurde Luftnahunterstützung eingesetzt.
Bei der anschließenden Erkundung (Battle Damage Assessment) gerieten die afghanischen und ISAF-Kräfte erneut unter Beschuss. Dabei wurde ein deutscher Soldat getötet und ein deutscher Soldat verwundet. Der verwundete deutsche Soldat befindet sich in ärztlicher Behandlung.
Die Angehörigen wurden informiert.
Zu Verlusten auf Seiten der afghanischen Kräfte liegen noch keine abschließenden Informationen vor. Vermutlich wurden mehrere Aufständische getötet. Zivilpersonen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.
Der Vorfall ist noch nicht abgeschlossen.
Stand: 9.30 Uhr (Zitatende)
ISAF (International Security Assistance Force) meldet aus dem HQ Kabul/Afghanistan:
ISAF Casualty, May 5th KABUL, Afghanistan (May 5, 2013) – An International Security Assistance Force service member died following an insurgent attack in northern Afghanistan yesterday. It is ISAF policy to defer casualty identification procedures to the relevant national authorities. (Zitatende)
Am letzten Sonntag kündigten die Taliban ihre alljährliche Frühjahrsoffensive an, die Aufständischen erklärten, dass sie neben den ISAF-Truppen insbesondere auch die Diplomatenviertel ins Visier nehmen wollen. Deutschland hat neben der Deutschen Botschaft in Kabul in Kürze auch im Norden in Mazar-e Sharif eine neue diplomatische Vertretung, ein Konsulat. Der für das Jahr 2014 bevorstehende Abzug eines Großteils der ISAF-Truppen und auch der deutschen Bundeswehr-Abzug bis Ende 2014 und eine weitere Einsatzdauer im neuen Mandat mit verringerter deutscher Stärke von 600 bis 800 Soldaten bis ins Jahr 2017 gibt den radikal-islamischen Taliban offenbar keinen Anlass, ihre Attacken zu verringern. Im Herbst 2013 wird das PRT Kunduz und das OP North aufgelöst, Deutschland zieht dort ab, wer das Sicherheitsvakuum füllt, diese Frage soll beantwortet, das Problem gelöst sein, die afghanischen Sicherheitskräfte - geleitet vom politischen Willen, wohl nicht von der tatsächlichen Situation vor Ort. Im November 2013 wird für die Nachfolgemission von ISAF namens Resolute Support eine Truppensteller-Konferenz stattfinden.
Mit Stand 02. Mai 2013 sind 4.178 deutschen Soldaten, darunter 235Â Soldatinnen, mit Bundestags-mandatiertem ISAF-Mandat im Auslandseinsatz in Afghanistan.
Derzeit führt Generalmajor Jörg Vollmer das Kommando als Commander ISAF Regional Command North (RC N) im Norden Afghanistans, ein AFG-erfahrener Einsatzsoldat. Kürzlich besuchte noch der Generalinspekteur der Bundeswehr Volker Wieker mit seinem Tross und mit Begleitung durch seine Ehefrau das Einsatzgebiet und unsere Soldaten und Soldatinnen.
Deutschland und die NATO im Einsatzgebiet Afghanistan müssen sich fragen, ob die Strategie der Verantwortungsübergabe an Afghan Security Forces bei gleichzeitigem Abzug eigener Kräfte im Hinblick auf den Schutz eigener Kräfte die Richtige ist.
Nachtrag EinsFüKdo-Meldung: Aktualisierung: Stand 15 Uhr Bei dem gefallenen Soldaten handelt es sich um einen 32-jährigen Hauptfeldwebel aus dem Kommando Spezialkräfte aus dem Standort Calw. Einstellzeit: 15.15 Uhr (Zitatende)
(Textquelle kursiv: Bundeswehr.de; Archivfotos: deutschen Soldaten im Gefecht, TIC;
der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker besucht zusammen mit der Ehefrau des Verteidigungsministers, Martina de Maizière, das deutsche Einsatzkontingent ISAF in Afghanistan. Im Bild: Der Generalinspekteur der Bundeswehr und der Kommandeur Regionalkommando Nord, Generalmajor Jörg Vollmer auf dem Weg zum Stabsgebäude in Mazar-e-Sharif;
Textquelle englisch: ISAF.NATO.int;
Videoquellen: via YouTube)