Der Luftraum über der Millionen-Metropole New York/New Jersey ist völlig überlastet. Linienflugverkehr im An- oder Abflug, Stadtrundflüge, private Helikopter und Kleinfluzeuge, unklare Vorschriften, kein geregelter Funkverkehr und eine überforderte Luftraumüberwachung bieten Unfällen die chaotische Grundlage. Das Video zeigt die tödliche Luft-Kollission eines Piper-Kleinflugzeuges und eines Stadtrundflug-Helikopters (Eurocopter AS 350) in 335 Meter Flughöhe am vergangenen Samstag über dem New Yorker Hudson River, das Unglück hat keiner der neun Insassen überleben können. Neun Menschen, darunter fünf italienische Urlauber und ein Kind starben. In dem vielbeflogenen Luftkorridor können Piloten ihre Flugstrecke weitgehend selbst wählen, so sie unter 300 Meter Flughöhe bleiben und Distanz zu den Manhattan-Wolkenkratzern halten.
Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) ermittelte und stellte nicht nur menschliches Versagen, sondern menschliches Mitverschulden fest, die verantwortlichen Fluglotsen haben sich vermutlich grob fahrlässig verhalten, der eine war pflichtwidrig gar nicht an seinem Arbeitsplatz, der andere telefonierte in einer “apparently inappropriate conversations” zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes.
Die letzte Beinahe-Flugzeug-Katastrophe über New York endete mit einer bravourösen Notwasserung im Hudson River, damals war Volgelschlag die Ursache. Soldatenglück.de berichetete über das “Wunder vom Hudson”.
Spannendes über den Diplomatenalltag in der Schweizer Botschaft Tiflis in Georgien. Der Schweizer Botschafter Lorenzo Amberg berichtet über die angespannte und instabile politische Situation im Kaukasusstaat.
Die Bundesrepublik ist ebenfalls mit der Deutschen Botschaft in Tiflis vertreten, unsere Botschafterin ist Dr. Patricia Flor, Deutschland wirkt bei der European Monitoring Mission Georgia (EUMM) mit, der Head of Mission ist der deutsche Botschafter Hansjörg Haber, von den 211 Polizisten und 130 zivilen Experten als unbewaffnete Beobachter sind 20 Polizeibeamte und einige Missionsmitarbeiter aus Deutschland.
U.S. Marines stop to talk with Afghan children while conducting a mounted patrol through the Nawa district in Helmand province, Afghanistan, Aug. 7, 2009. The Marines are assigned to Bravo Company, 1st Battalion, 5th Marine Regiment. U.S. Marine Corps photo by Cpl. Artur Shvartsberg
Festhalten an der Wehpflicht, mehr Frauen in der Truppe, Kritik an Franz Josef Jung, schrittweiser Abzug aus Afghanistan
Der Vorwärts ist eine Zeitung, die 1876 als Zentralorgan der deutschen Sozialdemokratie gegründet wurde. Heute ist der Vorwärts die Parteizeitung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands mit eigener Verlagsgesellschaft. Darin erschien heute dieser Artikel, der die Positionen von Ulrike Merten als Mitglied im SPD-Wahlkampf-Team, im Team Steinmeier, zur Verteidigungspolitik formuliert. Ulrike Merten, MdB, ist seit 12. Mai 2005 als erste Frau die Vorsitzende des Verteidigungsauschusses des Deutschen Bundestages:
SPD will mehr Frauen in der Bundeswehr
Die SPD-Verteidigungsexpertin Ulrike Merten will den Dienst in der Bundeswehr für Frauen attraktiver machen. “Wir müssen den Anteil der Frauen auf 15 Prozent steigern,” sagte Merten, die im Team des Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier für Verteidigung zuständig ist. Merten sprach sich zudem gegen ein festes Datum für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan aus.
Merten kündigte an, sich als Verteidigungsministerin für eine Reform der Wehrpflicht einsetzen zu wollen. “Eine Abschaffung der Wehrpflicht kommt für mich nicht in Frage”, stellte sie aber klar. Die Politik müsse jedoch auf das Problem der Wehrgerechtigkeit und die sinkende Akzeptanz der Wehrpflicht in der Bevölkerung reagieren.
Kritik an Jung
Möglich sei es, so die SPD-Politikerin aus dem Rhein-Sieg-Kreis, nur diejenigen einzuziehen, die sich nach der Musterung dazu bereit erklärten. Eine Strukturkommission, in der alle Teile der Gesellschaft vertreten sein sollen, solle über die Zukunft der Wehrpflicht beraten. Die Ergebnisse sollen für die Politik verbindlich sein. “Es muss klar sein, dass die nicht für den Papierkorb arbeitet.”
Die SPD-Poltikerin will sich zudem darum bemühen, den Dienst in der Bundeswehr für den Nachwuchs attraktiver zu machen. „Der demografische Wandel erreicht die Bundeswehr ab 2010. Wir müssen dafür sorgen, dass sich junge Menschen weiter für die Bundeswehr entscheiden.
Mehr Frauen in die Truppe
Merten übte in diesem Zusammenhang Kritik am Amtsinhaber Franz-Josef Jung (CDU). “In den letzten vier Jahren ist da einfach zu wenig passiert.” Es müssten neue Anreize geschaffen werden. “Eine Tapferkeitsmedaille reicht da nicht aus.” Nötig sei es, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Bundeswehr zu verbessern und Teilzeitarbeit zu ermöglichen. Auch gelte es den Anteil der Frauen in der Truppe auf 15 Prozent zu verdoppeln.
Mehr Geld will Merten dafür aber nicht in die Hand nehmen. Im Verteidigungsetat von derzeit 30 Milliarden Euro gebe es genügend Spielräume um andere Schwerpunkte zu setzen.
Schrittweiser Abzug aus Afghanistan
Die SPD-Politiker lehnt es ab, ein konkretes Datum für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan festzulegen. “Ich bin dagegen eine Jahreszahl zu nennen, das ist auch gar nicht möglich.” Der Schlüssel zum Erfolg in Afghanistan sei die Ausbildung der afghanischen Armee und Polizei, damit die Afghanen in die Lage versetzt würden, selbst für ihre Sicherheit zu sorgen. “Wir müssen da schrittweise vorgehen,” sagte Merten und verwies auf die Hauptstadt Kabul, die bereits vollständig unter afghanischer Kontrolle stehe.
Zur Frage, ob es sich in Afghanistan um einen Krieg handele sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag: “Es ist ein Kampfeinsatz, wir dürfen das nicht verharmlosen. Die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan wollen, dass wir auf die Gefährlichkeit des Einsatzes hinweisen.” Es bestünden allerdings große Unterschiede ob ein Soldat beispielsweise in Kundus oder im verhältnismäßig sicheren Masar-i-Sharif stationiert sei.
Merten betonte, es sei wichtig die Fortschritte in Afghanistan regelmäßig zu überprüfen. Der von der international Staatengemeinschaft geschlossene “Afghanistan Compact” setze bis zum Jahr 2012 klare Ziele. “Das ist ein guter Zeitpunkt um Bilanz zu ziehen.”
Inside Story Präsidentschafts- und Kommunalwahlen am Hindukusch
Die Afghanen stehen vor der Wahl, was ihre Zukunft angeht und wer die Geschicke des “geschundenen Landes am Hindukusch”, wie die Medien gerne formulieren, in den Händen haben wird. Am 20. August wird ein neuer Präsident bestimmt. Hamid Karzai gilt als Favorit, der Amtsbonus, die Paschtunen-Abstammung und die Vielzahl der rund 40 weiteren Alternativ-Kandidaten bringen ihn in den Vorteil und sagen ihm in Umfragen 36 % voraus. Der wohl stärkste Herausforderer Abdullah Adullah liegt bei 20 %, die vielen anderen Kandidaten sind mit geringen Chancen abgeschlagen. Ein zweiter Wahldurchgang könnte dem Herausforderer Abdullah erhöhte Chancen einräumen. Abdullah Abdullah ist international aus seiner Dienzeit als afghanischer Außenminister als kompetent bekannt und auf “Westkurs”, national verfügt er nach den Umfragen nicht über die erforderliche Unterstützung, um die Wahl im ersten Schritt für sich entscheiden zu können. Es kommt darauf an, ob und wie die abgeschlagenen Präsidentschaftkandidaten sich in einem möglichen 2. Wahlgang positionieren.
Das Independent Election Committee of Afghanistan (IEC)hat 160.000 Wahlbeobachter akkreditiert, so dass mögliche Manipulationen bei der Wahl ans Licht kommen werden, allerdings wird schon jetzt von einflussreichen Kandidaten inklusive amtierender Präsident hinter den Kulissen geschoben, beeinflusst, erpresst und bedroht. Die Taliban haben die Störung der Wahl angekündigt und zum Wahlboykott aufgerufen, die ISAF-Truppen üben seit Wochen Schutz-Szenarien, die sie unterstützend mit der Afghan National Police (ANP) und der Afghan National Army (ANA) umsetzen werden. Heute gab das IEC bekannt, statt der fast 7.000 Wahlstationen sei es möglich, dass nur 6.200 öffnen. Aufgrund der Tatsache, dass nicht landesweit die Sicherheit der Wähler gewährleistet werden könne. Die Taliban haben in manchen Distrikten die “Lufthoheit”. Wie viele Wahlstationen den Urnengang der Afghanen ermöglichen, werde jedoch erst am Wahltag feststehen, so das IEC.
Soldatenglück.deberichtete über die Vorbereitungen dun Entwicklungen im Vorfeld der afghanischen Präsidentschaftswahl.
Innenansichten von der Grundausbildung der Afghan National Army (ANA), Vorrücken, Stellung einnehmen, scharfes Schießen mit der AK 47 im Gelände und Marschieren in Formation, das sieht alles noch nicht rund aus, muss es auch nicht bei jungen Rekruten, aber es vermittelt einen ungefähre Ahnung über den Zeithorizont, bis die selbsttragende Sicherheit der afghanischen Sicherheitskräfte zur Entfaltung kommt und dabei handelt es sich nicht um Monate.
Ein päpstlicher Geheimdienst? Offiziell gibt es keinen. Päpstliche Stellen weisen jede Frage danach zurück. Die Apostolische Nuntiatur in Deutschland ließ vor ein paar Jahren verlauten: “Der Heilige Stuhl verfügt über keinerlei Nachrichtendienst.” Doch laut P.M. MAGAZIN (Ausgabe August 2009) hat sich immer wieder in einzelnen Vorfällen offenbart, dass der Vatikan Spione beschäftigt: Wenn eine verdeckte Operation aufflog, wenn ein Agent enttarnt wurde oder wenn plötzlich jemand tot war.
Der frühere italienische Ministerpräsident Giulio Andreotti hat bestätigt, dass der Vatikan enge Kontakte zu westlichen Geheimdiensten pflegte – besonders enge zum amerikanischen. Der italienische Vatikankenner Nino Lo Bello behauptet, der Heilige Stuhl unterhalte “ohne Zweifel den effektivsten Spionageapparat der Welt”, während der peruanisch-spanische Journalist und Geheimdienstexperte Eric Frattini in seinem kürzlich erschienenen Buch “La Santa Alianza” die These verficht, der Vatikan treibe seit mehr als fünf Jahrhunderten organisierte Spionage.
“Die Aktivitäten der katholischen Kirche ziehen sich wie ein roter Faden durch das Gewebe der Spionagegeschichte während und nach dem Zweiten Weltkrieg”, ist sich die amerikanische Journalistin Mary Ellen Reese sicher.
Die Frage, ob der Militärische Abschirmdienst (MAD) der Bundeswehr etwa die Katholische Militärseelsorge beobachtet, kann getrost ausgeschlossen werden, das MAD-Amt hat seinen Sitz in Köln und ist wahrscheinlich sowieso schon vom dortigen Erzbistum Köln unterwandert. Einer der konspirativen Briefkästen der Diözese als “Außenstelle” des Vatikan befindet sich im Kölner Dom, regelmäßig finden, zumeist sonntags, Zusammenkünfte zum lateinisch chiffrierten Informationsaustausch statt.
Die “Außenstellen” des Vatikan in Deutschland sind entlang der Rheinschiene gelegen, unter den deutschen Diözesen ist Köln mit gut 2,1 Millionen Katholiken das mitgliederstärkste Bistum, gefolgt von Freiburg und Münster (je rund 2 Mio.). In der Reihe der Weltbistümer steht Köln dagegen auf dem 35. Platz: Diözesen wie Mexico (über 18 Mio. Katholiken), Sao Paulo (rund 8 Mio.) oder auch Mailand (etwa 5 Mio.) sind von der Katholikenzahl her weitaus größer, der ein oder andere unter den weltweit 1,13 Milliarden katholischen Gläubigen kann durchaus im Spionagebereich tätig sein, darum hat das P.M. Magazin im allgemeinen und im besonderen zutreffend getitelt.
An der Berliner Mauer starben bis zum November des Jahres 1989 mindestens 192 Menschen, hier ein Rückblick inklusive Dank und Begründung der SED im O-Ton.
Dank der Partei
Am 13. August 1961 haben die friedliebenden Berliner eine Schlacht um den Frieden gewonnen. Die Kampftruppen der Berliner Arbeiterklasse setzten der Wühltätigkeit der in Westberlin stationierten Agentenzentralen, Menschenhändler und Revanchisten-Organisationen gegen die DDR gemeinsam mit den Genossen der Nationalen Volksarmee und den Genossen der Deutschen Volkspolizei in der Hauptstadt der DDR ein Ende.
Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands spricht allen Genossen der Kampftruppe, Gesellschaft für Sport und Technik und des Deutschen Roten Kreuzes ihren Dank aus, für die hohe Bereitschaft, Entschlossenheit, den Mut und die Disziplin, mit denen die Genossen und Freunde den Frieden geschützt haben. Wir danken den Genossen der Nationalen Volksarmee und den Genossen der Deutschen Volkspolizei, die durch ihr entschlossenes Auftreten demonstriert haben, daß unser junger Arbeiter- und- Bauern- Staat willens und fähigist und über alle notwendigen Mittel verfügt, um den Frieden in Deutschland zu sichern.
Wir danken vor allem auch den Frauen unserer Genossen Kämpfer, die immer mit ihren Herzen bei ihren Männern waren und ihnen Kraft gaben. Sie wußten, der Kampf ihrer Männer sichert den Frieden und ist damit die Grundlage für unser aller Glück und das Glück unserer Kinder.
Der Dank gebührt allen in unserem Stadtbezirk, die die Maßnahmen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik unterstützten, die uns halfen, durch eine rasche und gute Sicherung der Grenzen keine Möglichkeit zu Provokationen zu geben und die unsere bewaffneten Kräfte unterstützten und betreuten.
Der 13. August war ein Tag des Sieges der Kräfte des Friedens und des Sozialismus. Geschlagen wurden die Kräfte des Krieges und der Reaktion. Der Sieg wurde errungen von den friedliebenden Deutschen, von den guten Deutschen, über die Bonner Ultras und deren Handlanger in Westberlin. Gescheitert ist die Kriegspolitik der USA. Wir sagen: “Ami, go home”.
Die vorliegende Broschüre wurde von Genossen der Kampfgruppen Berlin-Mitte geschrieben und aus Dankbarkeit an die Genossen Kämpfer, ihnen zur Erinnerung an die Tage, in denen sie dem Militarismus in Westberlin einen entscheidenden Schlag versetzten. Die Broschüre wurde geschrieben zur Mahnung für alle, die Verteidugung des Friedens in ihre eigenen Hände zu nehmen und die Wachsamkeit zu erhöhen.
Am 13. August wurde für jeden sichtbar: Die Entwicklung wird nicht von den Militaristen bestimmt, sondern von den Stärkeren, bei denen die Zukunft Deutschlands liegt. Das sind die friedliebenden Kräfte Deutschlands, die in der DDR eine feste und zuverlässige Basis haben.
Der 13. August hat noch einmal offenbart: Es gibt für unser Volk nur eine Perspektive, die Perspektive des Friedens und des Sozialismus. Beide sind untrennbar, und ihre Heimat in Deutschland ist die Deutsche Demokratische Republik als erster Arbeiter- und- Bauern- Staat. Ihn zu festigen, ist die patriotische Pflicht jedes guten Deutschen.
Wir stärken die DDR durch unsere Taten beim sozialistischen Aufbau, durch die Bereitschaft der Jugend, unsere sozialistische Heimat mit der Waffe zu verteidigen, durch die überzeugende Demonstration der politisch- moralistischen Einheit unseres Volkes bei den Wahlen am 17. September 1961.
Wir wählen die Kandidaten der Nationalen Front, denn sie sind die Kandidaten des Friedens und des Sozialismus.
Liebe Genossen und Freunde,
wir stehen auf Friedenswacht. Noch ist der Militarismus in Westdeutschland nicht gebändigt. Darum ist der Abschluß eines Friedensvertrages noch in diesem Jahr und die Umwandlung Westberlins in eine entmilitarisierte freie und neutrale Stadt unbedingt erforderlich. Alles für die Stärkung unserer Arbeiter- und- Bauern- Macht. Dem Frieden und dem Sozialismus unsere Tat.
Die Bonner Ultras und ihre Auftraggeber werden nicht durchkommen. Darum kampfbereit für Frieden und Sozialismus, für das Glück der deutschen Nation.
1. Sekretär der Kreisleitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Berlin-Mitte
(Thieme)
Die Kampfhandlungen im Südatlantik auf den Falkland-Inseln bzw. Malwinen von April bis Juni 1982 gehören der jüngsten Geschichte an, es ist mittlerweile 27 Jahre her. Der Falkland-Krieg war der bewaffneter Konflikt zwischen Argentinien und Großbritannien um die Falkland-Inseln sowie die Nebengebiete Südgeorgien und Südliche Sandwichinseln. Die argentinische Invasion der Inselgruppe überraschte die Briten zwar, doch die militärische Überlegenheit und Entschlossenheit der damaligen Premierministerin Mageret Thatcher führte zu einer relativ zügigen Rückeroberung. Dieser Krieg kostete 649 argentinischen und 258 britischen Soldaten das Leben. Zu den Kriegsfolgen gehört ebenso, dass über 454 ehemalige Kämpfer, in Argentinien Malvinenkriegs-Veteranen genannt, aufgrund Posttraumatischer Belastungssörungen (PTBS) Suizid begangen, in Großbritannien sollen über 264 Falkland-Veteranen durch Selbstmord aufgrund PTBS die weitere tragische Kriegsfolge sein.
Anfang August 2009 kamen Regimentskameraden des am 10. Juni 1982 nahe Port Howard gefallenen Captain John Hamilton auf die Falklands. Die britischen Soldaten des 2nd Battalion The Yorkshire Regiment (Green Howards, 2 YORKS) sind für den Afghanistan-Einsatz vorgesehen, sie kamen die 12.875 km von Großbritannien auf die Falkland Inseln, um für ihren gefallenen Kameraden eine Gedenktafel (Bilder oben) nahe dem Ort seines letzten Gefechtes anzubringen.
Der Falkland-Krieg begann am 01. April 1982 (Musikvideo von BAP, Songtext)
Der Invasionsplan wurde von Admiral Jorge Anaya entwickelt, dem leidenschaftlich anti-britischen Kommandeur der argentinischen Marine. Nach dem Scheitern weiterer Gespräche im Januar 1982 wurde der Angriffsplan fertiggestellt, die Invasion sollte im April beginnen. Dem Angriff ging die “Invasion” einer Insel südlich von Südgeorgien (1300 km südöstlich der Falklandinseln) am 19. März 1982 durch eine Gruppe argentinischer Zivilisten voraus. Dem Antarktis-Patrouillenschiff HMS Endurance der Royal Navy wurde am 20. März 1982 befohlen, diese Zivilisten von der Insel zu bringen. Am 23. März kam aus London die Anweisung, in Grytviken zu stoppen und weitere Anweisungen abzuwarten. Skipper Mills flog mit Sergeant Major Peter Leach in einem Wasp-Helikopter eine Aufklärungsrunde über Leith und sah Löscharbeiten des argentinischen Schiffes Bahia Paraiso. Das Foreign Office sowie das Ministry of Defense in London verboten eine “Polizeiaktion” seitens der HMS Endurance und wiesen stattdessen an, Patrouille zu fahren. Am 27. März verließ die Bahia Paraiso Leith, patrouillierte aber ebenso parallel zu HMS Endurance. Am Abend des 31. März wurde HMS Endurance durch London benachrichtigt, dass eine Invasion der Falklands bevorstehe und wurde nach Port Stanley zurückbefohlen.
Um 15:30 Uhr am 1. April 1982 erhielt der britische Gouverneur der Falklands, Rex Hunt, eine Nachricht aus London, dass eine argentinische Invasion kurz bevorstehe. Daraufhin ließ er die 86 Royal Marines unter dem Kommando von Major Mike Norman Verteidigungsmaßnahmen vorbereiten. Um eine Landung mit Flugzeugen zu verhindern, wurden auf den Startbahnen des Flugfeldes von Port Stanley Fahrzeuge geparkt. Mögliche Küstenabschnitte, die für eine Landung geeignet waren, wurden mit Stacheldraht versperrt. Der Fischkutter Forrest unter Jack Sollis wurde ausgeschickt, um mittels Radar Ausschau nach argentinischen Landungsbooten zu halten, die gegen 05:15 Uhr am 2. April gesichtet wurden. Weiterlesen »
Eines der Wahlplakate zur Bundestagswahl am 27. September der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) mit dem Worten: “Wir haben die Kraft für die Sicherheit unseres Landes, Franz Josef Jung”, fotografiert in Berlin am Ernst-Reuter-Platz auf dem Heimweg.
Ob das vom derzeitigen Bundesmininister der Verteidigung (BMVg) geführte Verteidigungsministerium ebenfalls eine solche Kraft kombiniert mit Mut zur Wahrheit und kommunikativer Kompetenz in sich spürt, stellt ZEIT ONLINE mit dem Artikel “Afghanistan: Grundkurs Krieg” in Frage. Der ZEIT-Journalist Jochen Bittner schreibt im ZEIT ONLINE Artikel: “Die Taschenkarte der Bundeswehr und der neue Verhaltenskodex der Taliban, es sind zwei Dokumente, die dasselbe zeigen. Acht Jahre nach dem 11. September beginnt ein zweiter Krieg um Afghanistan. Wer darin die professionellere Propaganda betreibt, ist allerdings schon heute klar.” Ein neuer Verteidigungsminister oder auch eine neue Verteidigungministerin wird nach der Wahl sicher nicht alles anders machen, aber hoffentlich vieles besser.