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Im Juni 2008 ging Soldatenglück.de an den Start und Gut Ding will Weile haben. Oder, wie die Lateiner sagen: Roma non fuit una die condita – auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden. Darum unterstützen Sie Soldatenglück.degerne neben Ihren Kommentaren und Beiträgen auch mit Kritik und Anregungen.

Unser Esprit und Selbstverständnis:

 

Engagiertes
Interessieren, Hinschauen, Kommentieren, Diskutieren und Nachfragen statt
“Freundliches Desinteresse”

Die Bundeswehr ist in unserer Ich-Gesellschaft mit über 250.000 Angehörigen die größte Wir AG, manchmal mit mehr Kollektivismus als Individualismus, aber ihr Erfolgsrezept ist das Viertel-Millionen-fache Individuum, darum stellt Soldatenglück.de  die Soldateninnen und Soldaten als Menschen in den Mittelpunkt.

Die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes tragen mit an der Verantwortung, wie und wann Bundeswehr-Soldatinnen und Soldaten unter Einsatz von Leib und Leben sich einsetzen für die internationale Friedensordnung. Das ist die Konsequenz einer Konzeption der Bundeswehr als Streitkräfte und Teil der demokratischen Gesellschaft.

Als Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler die Bundeswehr im Jahr ihres 50-jährigen Bestehens am 10.10.2005 auf der Kommandeurtagung in Bonn für ihren Einsatz für Freiheit und Sicherheit würdigte, betonte das Staatsoberhaupt, dass es dringend notwendig sei, dass die Aufgaben der Bundeswehr ins öffentliche Bewusstsein rückten.

(Bild: Ernennung der ersten 101 Soldaten der Bundeswehr durch den Bundesminister für Verteidigung Theodor Blank in der Bonner Ermekeil-Kaserne, 12.11.1955)

Im Jahr 2005 sah Horst Köhler ein “freundliches Desinteresse” der Bevölkerung an der Bundeswehr. Es beruhe einerseits auf vorsichtiger Distanz zu allem Militärischen. Andererseits habe sich das Bedrohungsgefühl auseinander entwickelt. “Früher drohte den Bürgern in Zivil und den Bürgern in Uniform dieselbe Kriegsgefahr. Heute scheinen die Heimat friedlich und die Einsatzorte der Bundeswehr weit”, so Köhler. Eine breite gesellschaftliche Debatte über die Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik unseres Landes wünschte er sich deshalb.

Im Jahr 2008 stehen am heutigen Tag (24.06.2008) weltweit 6.743 deutsche Soldatinnen und Soldaten in friedenssichernden Auslandseinsätzen, ab Herbst 2008 werden voraussichtlich 1.000 hinzu kommen.

Die Diskussion und Entscheidungsprozesse zum Einsatz deutscher Soldaten beschäftigen heute und in den zurückliegenden Jahren zwar Medien, Fachleute, Politik, Parlament und Betroffene, eine breite Öffentlichkeit nimmt daran noch immer nicht teil.

Nach den Worten von Bundespräsident Horst Köhler sind die Einsätze der Bundeswehr nicht genügend in der gesellschaftlichen Debatte verankert. Der Deutsche Bundestag habe mehr als 40-mal dem Einsatz bewaffneter Streitkräfte im Ausland zugestimmt, aber die Bevölkerung selbst sei von all dem kaum berührt oder gar beeindruckt.

Das mag daran liegen, dass “unser Land heute von Freunden umzingelt ist”, wie BM a.D. Volker Rühe (CDU) formulierte, dass keine Gefahr mehr für die Bevölkerung besteht, im Konfliktfall von den Schrecken des Krieges betroffen zu sein. Stattdessen liegen konkrete oder denkbare Szenarien militärischen Engagements maximal vor der europäischen Haustür, in der Regel aber weit weg von der eigenen Erlebniswelt und diese Krisen auf fernen Kontinenten sind lediglich in den täglichen Nachrichten temporär und abschaltbar präsent.

Breite Bevölkerungsschichten haben keinen unmittelbaren Zugang zu sicherheits- und friedenspolitischer Verantwortung, die sie aber als Souverän dieses Staats tragen. Vielmehr wird diese Verantwortung delegiert an “Experten” in der Sicherheitspolitik.

Das Maß an Solidarität gegenüber den Soldatinnen und Soldaten und ihren Angehörigen, die allein die Lasten der Einsätze zu tragen scheinen, ist überschaubar.
Die Soldatinnen und Soldaten und ihre Familien haben aber Anspruch darauf, dass sich unsere Gesellschaft bewusst macht, was der Bundeswehr abverlangt wird und welche Aufgaben sie künftig übernehmen soll. Auf Klarheit über den politischen und militärischen Sinn ihres Dienstes. Sie haben Anspruch auf die in der Verfassung verankerte besondere Verantwortung und Fürsorge des Parlaments für die Bundeswehr. Und sie haben Anspruch auf optimale Ausbildung und Ausrüstung für ihren schweren und gefährlichen Dienst. Und nicht zuletzt auf eine breite, offene Diskussion, Teilhabe und Rückhalt in allen Teilen der Gesellschaft.

Einen Beitrag als Medium und Plattform für diese Diskussion und Teilhabe möchte Soldatenglück.de leisten, das ist unsere Mission und zugleich Vision.
Dabei wollen wir journalistische Distanz halten, als Anwalt der Soldatinnen und Soldaten und deren Familien und Angehörigen den “Mächtigen” auf die Finger gucken, uns selbst kundig machen, dann die User informieren und ihre Urteilsfähigkeit stärken.

Unser Soldatenglück.de Logo:

Wir transformieren aus dem Bundeswehrhoheitszeichen und -Logo,
dem Balkenkreuz bzw. Eisernen Kreuz
Bw-EiserneKreuze

Bw-Logo
kreativ ein vierblättriges Glücksklee,


das Markenzeichen von Soldatenglück.de,
der Streitkräfte-Blog mit dem robusten Mandat.

Glücksklee, lateinisch: Oxalis deppei ,”Iron Cross”,
Bw-Kleeblatt SG klunser freies Symbol für Soldatenglück.de .
Die Legende des vierblättrigen Glücksklee ist bereits über 2 Jahrtausende alt und entstammt der Zeit von 200 v. Chr., die Geschichte ist weitaus älter als die des militärisch genutzten Balkenkreuzes, erstmals 1190 n. Chr. als Tatzenkreuz vom Deutschen Orden im Wappen geführt.
Wegen seiner Seltenheit war der Glücksklee damals nur den Druiden vorbehalten. Der Name Druide bedeutet Weiser der Eichen oder Der, der den Eichenbaum kennt. Mehrmals im Jahr gingen die Druiden in die Eichenwälder und hielten dort ihre Zusammenkünfte ab. Sie glaubten, dass nichts Böses geschehen könne, wenn sie ein vierblättriges Kleeblatt besaßen. Die Form des Kreuzes galt zudem als Symbol der perfekten Einheit.

Motivation

Warum Soldatenglück.de sich engagiert:
“And so, my fellow Americans, ask not what your country can do for you; ask what you can do for your country“,
John F. Kennedy,der 25. Präsident der USA am 20. Januar 1961 in Washington D.C.
Auch WIR. DIENEN. DEUTSCHLAND.

 

(Bilderquellen: BMVg.de; Soldatenglück.de im Museum THE KENNEDYS;
Videoquelle: JFK Library via YouTube)