Archiv für die Kategorie 'Taiwan / VR China'

Insel-Streit: Taiwan und Japan liefern sich Wasserschlacht (Video)

Dienstag, 25. September 2012

Der Streit zwischen Japan, China und Taiwan um eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer wird immer heftiger: Dutzende taiwanische Schiffe drangen jetzt in japanisches Hoheitsgewässer vor – beide Seiten setzten Wasserwerfer gegeneinander ein.

(Videoquelle: Spiegel.tv;
Grafikquelle: CIA.gov)



China erhöht Militärausgaben um 11,2 Prozent – Mehr als 80 Milliarden Euro in 2012

Sonntag, 4. März 2012

Die Volksrepublik China plant für dieses Jahr die Aufstockung seiner Militärausgaben um 11,2 Prozent auf 672,4 Milliarden Yuan (mehr als 80 Milliarden Euro) Ein Sprecher des Nationalen Volkskongresses in Peking verteidigte den Zuwachs als “angemessen und vernüftig”. China verfolge eine “defensive Verteidigungspolitik”.

Chinas offizieller Verteidigungshaushalt ist nach dem der USA der weltweit zweitgrößte.
Die tatsächlichen Rüstungsausgaben der VR China dürften aber um 50 Prozent höher liegen, da in den offiziellen Angaben Investitionen in Atomraketen und andere Programme nicht enthalten sind.

Chinas Waffenschau zum 60. (Videos)

Donnerstag, 8. Oktober 2009

“Genosse Kommandant, sei gegrüßt”

Im präzisen Marschschritt unterwegs auf der “Straße des ewigen Friedens” waren 1.000e abgesandte Soldaten der 2,3 Millionen zählenden chinesischen Volksbefreiungsarmee ausgestattet mit der neuesten Waffentechnologie. Weil sich die Chinesen mit der Parade zum 60. Jahretag der Volksrepublik so viel Mühe gegeben haben und China als potenzielle Gefahr gerne vergessen wird, hier nach einer Woche noch mal die bewegten Bilder vom 01. Oktober. “Genossen, seid gegrüßt”, ruft der kommunistische Staats- und Parteichef und zugleich allmächtige Oberkommandierende der Volksbefreiungsarmee, Hu Jintao, in seinem offenen Wagen ins Mikrofon. Die angetretenen Streitkräfte entgegnen brüllend aus den Kehlen der Soldatinnen und Soldaten: “Genosse Kommandant, sei gegrüßt”.
Leni Riefenstahl hätte an dieser Propganda-Superlative des “Triumpf des Willens” ihre Freude gehabt und der Herr aus Braunau am Inn in Niederösterreich wäre mit einem weiteren Minderwertigkeitskomplex im Boden versunken angesichts dieses gigantischen, waffen-strotzenden Aufmarsches in Peking als monumentales Glanzstück der KP-Propaganda im Jahr 2009.
Die letzte Parade dieser Art in Deutschland war im Oktober 1989 in Ost-Berlin, Hauptstadt der DDR, vor 20 Jahren.

(Videoquellen: Euronews no commet.tv, YouTubeNutzer SkyHANNOVER.com aus dem chin. Staatsfernsehen)

Chinas Soldaten üben für die große Parade (Video)

Dienstag, 15. September 2009

Chinas Militär übt für die Parade am bevorstehenden 60. Nationalfeiertag, am 01. Oktober 1949-2009.

(Videoquelle: euronews.net, no comment.tv)

Peking/China: Vorführung der Volksbefreiungsarmee für ausländische Journalisten (Video)

Mittwoch, 29. Juli 2009

China öffnet die Tür zum Militärischen einen Spalt breit

Die Volksrepublik China zeigt ausländischen Journalisten in einer Truppen-Besuchs-Tour die Fähigkeiten der chinesichen Volksbefreiungsarmee. Nördlich von Peking/Beijing zeigt die weltgrößte Streimacht, was sie kann und versucht zu vermitteln, China öffnet sich und zeigt sich transparent.
In den letzten Tagen haben sich die USA und China bei einen “G-2 Gipfel” in Washington zum Dialog getroffen und (hoffentlich) beide erkannt, gemeinsam sind die Probleme der Welt besser lösbar als gegeneinander.
Soldatenglück.de berichtete über das zweitägie amerikanisch-chinesische Dialog-Treffen bei Beteiligung des U.S.Prsäidenten.

(Videoquelle: euronews no comment.tv)



USA-China Dialogforum in Washington (Video)

Dienstag, 28. Juli 2009

Barack Obama über die Beziehungen zu China:
“as important as any bilateral relationship in the world”

Die Beziehungen der USA zur Volksrepublik China als Wirtschaftmacht mit 1,3 Milliarden Bevölkerung sollen weiterhin verbessert und ausgebaut werden. Bei dem ersten strategischen und ökonomischen U.S.-China, veranstaltet auf amerikanischen Boden im Ronald Reagan Building/International Trade Center
in Washington, D.C. eröffnete der U.S. Präsident mit einer Rede, dabei waren die Außenministerin Hillary Clinton und Finanzminister Timothy Geitner.
Der Auftakt des Dialoges zwischen den USA und China war zugleich die Erkenntnis, dass nur wenige globale Probleme dieser Welt von den USA oder von China allein gelöst werden können. Der Erfolg der Weltwirtschaft im Kampf gegen die Rezession hänge von den “schwungvollen Schritten unserer Nationen” ab, schrieben Clinton und Geithner vorab in einem Namensartikel im Wall Street Journal.

Hillary Clinton und Timothy Geithner leiten die US-Delegation des Dialogforums, das von US-Präsident Barack Obama mit offenen Worten eröffnet wurde. Beide Nationen wollen über politische und wirtschaftliche Probleme beraten, in Washington und Peking werden Vertrauensbildung und besseren gegenseitigen Verständnis angestrebt. Die Themen sind die Wirtschaftskrise, Handelsfragen, Klimaschutz, Energie und politische Krisengebiete wie Nordkorea und Afghanistan.
Die Kooperationen sollen auch auch auf dem Feld der Sicherheitspolitik erfolgen.

Hier die Eröffnungsrede von Barack Obama in Schriftform.

(Videoquelle: White House.gov)

China’s Peacekeepers (Video)

Donnerstag, 16. April 2009

Beim UN Peacekeeping beteiligt sich die Volksrepublik China zuletzt mit rund 2.150 Soldaten und Polizisten in 12 UN-Missionen. Das größte Einzelkontingent mit 566 Soldaten ist in Liberia im Rahmen der Beobachtungsmission UNOMIL. Allerdings stehen im Sudan für die beiden UN-Missionen UNMIS (Südsudan) und UNAMID (Darfur, Westsudan) insgesamt rund 781 Soldaten und Polizisten. 231 chinesische Soldaten sind an der UN-Mission MONUC in der Demokratischen Republik Kongo und 127 an der Stabilisierungsmission auf Haiti, MINUSTAH, beteiligt. Außerdem ist ein Pionierbataillon an der Minenräumung im Libanon im Rahmen der UNIFIL im Einsatz.

USA-CHINA: Nach Schiffs-Zwischenfall im Südchinesischen Meer schnelle diplomatische Streitbeilegung in Washington (Video)

Donnerstag, 12. März 2009

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Am 08. März hatten nach US-Darstellung mehrere chinesische Boote im Südchinesischen Meer 70 Seemeilen südlich der Hainan Insel (südchinesische Provinz, östlich von Vietnam im Golf von Tonkin) ein US-Marineschiff in internationalen Gewässern bedrängt. Nach Angaben Chinas verstieß das US-amerikanische Ocean Surveillance Ship USNS Impeccable (T-AGOS 23) gegen internationales Recht.

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STORY bei U.S. Department of Defence.mil Schon wenige Tage nach bw-usa-china-aussenmindem Zwischenfall und der nachfolgenden Verstimmung zwischen den USA und China wegen der Konfrontation auf hoher See schlagen beide Seiten versöhnliche Töne an. Man müsse hart daran arbeiten, solche Vorfälle zu vermeiden, sagte U.S. Außenministerin Hillary Clinton nach einem Treffen mit ihrem chinesischen Amtskollegen Yang Jiechi in Washington DC. STORY bei U.S. State Department.gov


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(Bildquelle: U.S. Department of Defence.mil)http://link.brightcove.com/services/link/bcpid1857622883/bctid15374903001

Volksrepublik China erhöht Militärhaushalt um etwa 15 Prozent auf umgerechnet 56,1 Milliarden Euro

Mittwoch, 4. März 2009

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Mit 2,3 Millionen Soldaten unter Waffen
die stärkste Armee der Welt

Die Volksrepublik China wird im Jahr 2009 seinen Militärshaushalt um 14,9 Prozent auf mehr als 480,7 Milliarden Yuan (56,1 Milliarden Euro) erhöhen, teilte ein Parlamentssprecher. Chinas Volksbefreiungsarmee ist mit cirka 2,3 Millionen Soldaten die personalstärkste Streitmacht der Welt. Der Parlamentssprecher beschwichtigte, dass die erhöhen Rüstungsausgaben  keine Bedrohung für andere Länder bedeuten.

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China werde seine militärische Stärke allein für den Schutz seiner Sicherheit und seines Territoriums einsetzen, sagte der Sprecher. Seit 2006 verdoppelte die VR China seine Militärausgaben ducrh die erneuet Erhöhung in 2009.

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Verglichen mit anderen Ländern seien die chinesischen Ausgaben für Rüstung mit einem Anteil von 1,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gering, sagte der Parlamentssprecher. In den USA betrage dieser Anteil vier und in Frankreich und Großbritannien jeweils zwei Prozent. Angesichts der hohen Militärausgaben Chinas hatten sich die USA und Japan wiederholt besorgt über die Gründe für die Aufrüstung geäußert.

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Die sieben Militäregionen Chinas (Grafikkarte unten) sind gegliedert:

Nanjing und Guangzhou (Südosten, gegenüber der Insel Taiwan): 480.000 Mann, 1., 12. und 31. Armeegruppe (Nanjing), 15. (gruppenunabhängige) Luftlandedivision, 41. und 42. Armeegruppe (Guangzhou)

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Shenyang (Nordosten): 350.000 Mann, 16., 39. und 40. Armeegruppe

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Chengdu (Südwesten): 280.000 Mann, 13. und 14. Armeegruppe

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Lanzhou (Nordwesten): 250.000 Mann, 21. und 47. Armeegruppe

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Beijing (um die Hauptstadt): 410.000 Mann, 27., 38. und 65. Armeegruppe

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Jinan (Nordosten und Zentralchina, zugleich strategische Reserve): 240.000 Mann, 20., 26. und 54. Armeegruppe

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1998 unterzeichnete China mit Kuba einen Vertrag zur Nutzung von zwei SIGINT-Stützpunkten. Ab 1999 nutzt China die kubanischen Einrichtungen in Bejucal und nordwestlich von Santiago de Cuba.

Chinesische Militärstützpunkte im Ausland einschließlich Abhörstationen und größere Beteiligungen an UN-Friedensmissionen 2008, 2009 ist noch die Beteiligung Chinas mit Seestreitkräften bei der Bekämpfung der Piraterie und zum Schutz der Handelswege am Horn von Afrika hinzu gekommen.

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Beim UN Peacekeeping beteiligt sich China zuletzt mit rund 2.150 Soldaten und Polizisten in 12 UN-Missionen. Das größte Einzelkontingent mit 566 Soldaten ist in Liberia im Rahmen der Beobachtungsmission UNOMIL. bw-chi-unAllerdings stehen im Sudan für die beiden UN-Missionen UNMIS (Südsudan) und UNAMID (Darfur, Westsudan) insgesamt rund 781 Soldaten und Polizisten. 231 chinesische Soldaten sind an der UN-Mission MONUC in der Demokratischen Republik Kongo und 127 an der Stabilisierungsmission auf Haiti, MINUSTAH, beteiligt. Außerdem ist ein Pionierbataillon an der Minenräumung im Libanon im Rahmen der UNIFIL im Einsatz.

(Bilder-, Grafikquellen:
Volksbefreiungsarmee.cn, U.S. Department of Defence.mil)