Archiv für die Kategorie 'Russische Föderation'

Russland: Unser Freund Wladimir Putin im Allround-Einsatz (Video)

Sonntag, 2. August 2009

Mit allen Lagen vertraut

(Videoquelle: Al Jazeera.net)



Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau (Videos)

Samstag, 9. Mai 2009

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Rede des Russischen Präsidenten Dimitri Medwedjew bei der heutigen Parade 2009 anlässlich des 64. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg (II. Weltkrieg, für die damalige Sowjetunion vom 22. Juni1941 bis 08. Mai 1945) auf dem Roten Platz in Moskau. 9.000 russische Soldaten waren an der traditionellen Parade und Waffenschau beteiligt.

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(Bilderquelle: Kremlin.ru)

Und so sah das im Jahr 1945 aus, sehr ähnlich, allerdings war der Panzer T 90 noch ein T 34 und der Oberkommandierende hieß mit Vornamen Josef und die Raketenwerfer Stalinorgeln.

Neue Osnabrücker Zeitung kommentiert NATO-Russland Beziehung und Georgien-Manöver

Freitag, 1. Mai 2009

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Die Neue Osnabrücker Zeitung kommentiert die wechselhaften Beziehungen der NATO zur Russischen Föderation angesicht des aktuellen NATO-Manövers in Georgien und Deutschlands Rolle dabei:

Deutschlands Haltung beschämt

“Geht es um den Drang seiner früheren Kolonien in die NATO, reagiert Russland extrem gereizt. Jüngste Beispiele: Estland, seit gut fünf Jahren Mitglied, ist schon wieder ins Visier russischer Störmanöver geraten und sieht sich in ein hässliches Spionagespektakel verwickelt. Noch viel härter trifft es das NATO-willige Georgien: vergangenen Sommer Krieg, jetzt ein Abkommen, das von Georgien abtrünnigen Provinzen russischen Grenzschutz sichert.

Daneben schrumpft das 1900-Mann-Manöver zur Randnotiz, in dem georgische und NATO-Truppen bald zusammen üben sollen. Russland jazzt es aber zum feindseligen Akt hoch. Obwohl sein Militär eingeladen ist, Beobachter zu schicken. Das ist ein Witz. Aber wieder so einer, der die NATO zu klaren Positionen zwingt. Die tut sich schwer damit. Namentlich weil Deutschland und Frankreich Russlands postkolonialistische Machtallüren höher bewerten als das Recht souveräner Staaten auf die freie Wahl ihrer Bündnisse.

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Bei allem Respekt vor dem herausragenden Interesse der NATO an guten Beziehungen zu Russland: Diese Haltung gehört überwunden. Sie beschämt. Zumal Deutschland hier ganz offensichtlich nach dem Motto verfährt: Mit den Kleinen kann man’s machen. Schwer vorstellbar ist jedenfalls, dass eine Bundesregierung Japaner oder Briten darin bestärken würde, ihren Ex-Kolonien China und Indien vorzuschreiben, welchen Allianzen sie beitreten dürfen.”

(Textquelle: Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Bildquelle: Kremlin.ru, Russische Armee.mil)

Bild des Tages – “Russische(-orthodoxe) Doppelspitze”

Montag, 20. April 2009

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МОСКВА. Светлана Медведева, Дмитрий Медведев, Владимир Путин во время пасхального богослужения в храме Христа Спасителя. 19 апреля 2009 года

(Bildquelle: Kremlin.ru)

Bilder des Tages – Russland beendet “Anti-Terror-Kampf” in Tschetschenien

Freitag, 17. April 2009

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Russland hat nach über 10 Jahren den Kriegsrechts-Status in Tschetschenien aufgehoben. Das Gebiet stand bisher unter Spezial-Verwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, als Ursache dafür wurde seitens Russlands die Notwendigkeit eines Anti-Terror-Kampfes vorgeschoben und das Vorgehen zur inneren Angelegenheit Russlands erklärt. Die Lage in der ehemaligen Kriegsregion gilt seit geraumer Zeit als vergleichbar ruhig. Terroristische Aktionen sind in letzter Zeit zunehmend außer Landes gedängt worden, die Aktivitäten haben sich auf andere Gebiete im Nordkaukasus verlagert, der tschetschenische Rebellenführer Dokku Umarow konnte trotz erheblicher russischer Anstrengungen nicht gefasst werden. Die Bilder oben und unten zeigen Wladimir Putin in Grozny am 16. Oktober 2008. Tschetschenien liegt östlich von Nordossetien und nördlich von Georgien (Grafik unten)

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Der tschetschenische Präsident Ramsam Kadyrow erklärte gestern in Grrozny, damit ende ein schweres Kapitel für die Teilrepublik. Der Abzug von 20.000 russischen Soldaten geht mit der Status-Änderung einher, gleichwohl bleiben russiche Sicherheitskräfte in einer Stärke von über 15.000 in Tschetschenien stationiert. Die 42. Motorisierte Schützendivision der russichen Streitkräfte und die 46. paramilitärische Brigade des russischen Innenministeriums bleiben dauerhaft in der russichen Teilrepublik Tschetschenien stationiert.

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(Bilderquellen: Prime Minister of the Russian Federation.ru;
Grafikquelle: Chechnya Peace Forum.com)



Russische Polizisten in Action (Video)

Sonntag, 29. März 2009

Propaganda-Nachbearbeitung des Georgien-Krieges im russischen Staatsfernsehen (Video)

Sonntag, 29. März 2009

Olympius Inferno

Der Georgien-Krieg im August 2008 wird in der russischen Gesellschaft noch diskutiert, die Propaganda-Nachbereitung kommt im russichen Staatsfernsehen zur Austrahlung. Der Film “Olympius Inferno” im Action-Format zeigt faschistische, agressive Georgier, westliche Medien bei der Desinformation und defensive Russen als Peacemaker. Eine Dokumentation soll der Film nicht sein, ein tendenziöser Action-Film eben. Die Wahrheit liegt wohl auf halbem Wege zwischen Moskau, Krosny und Tiflis. Olympius Inferno Olympische Hölle heißt der Film, weil der Krieg in Georgien während der Olympischen Spiele in Peking stattfand und zeitgleich am 08.08.2008 in Süd-Ossetien begann.
SPIEGEL ONLINE berichtet zum Hintergrund

“Kindersoldaten” in Russland (Video)

Donnerstag, 19. März 2009

Die Russische Föderation hält für seinen Streitkräften generell am Mindestalter 18 für alle Rekrutierungen fest, es gibt allerdings Berichte über die Einbeziehung von jungen Waisen und Straßenkindern in Militäreinheiten und Kasernen. Die im Video gezeigte vormilitärische Ausbildung inklusive Anti-Terror-Kampf im Sommerlager ist ein noch heute praktiziertes Relikt aus sozialistischen Zeiten der totalitären UdSSR. Die russischen Kinder und Jugendlichen werden zu “Kindersoldaten”, auch wenn sie nicht im regulären Militär eingesetzt sind oder am realen Kriegsgeschehen teilnehmen. Das Problem der Kindersoldaten ist nicht auf Situationen des bewaffneten Konflikts oder auf Entwicklungs- oder Schwellenländern beschränkt.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit rund 300.000 Kindersoldaten. Der Einsatz von Kindern im Krieg ist völkerrechts-widrig und wird vom Internationalen Strafgerichtshof als Kriegsverbrechen verfolgt. Doch es gibt keine Sanktionen gegen Länder, in denen Kinder im Krieg eingesetzt werden, wie zum Beispiel im Kongo, in Burundi und Liberia. Rebellengruppen mit bewaffneten Kindern werden in Kolumbien, Uganda, dem Sudan, den Philippinen, Birma, Nepal, Sri Lanka und Afghanistan lokalisiert und diese Auflistung ist nicht vollständig. Was das zivilisiertere Russland hier bietet ist eine bedenkliche Vorstufe, die den Kindern nicht gut tun kann und das falsche Signal setzt.

“Der Ivan meldet sich zurück?” – Rede von Dmitri Medwedew vor militärischer Spitze der Russischen Föderation

Mittwoch, 18. März 2009

Russland leitet größte Militär-Reform seit dem Zweiten Weltkrieg ein
und setzt auf Atomwaffen

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Das Annähern der NATO an den früheren sowjetischen Machtbereich (Stichwort: geplante Aufnahme von Georgien und Ukraine in die NATO) und direkt an die russichen Grenzen (Stichwort: Raketenschild in Polen und Tschechien) sollen der Grund für die Modernisierung der russichen Atomstreitkräfte sein, so argumenierte der Präsident der Russichen Föderation Dmitri Medwedjew gestern beim jährlichen Treffen mit dem russischen Verteidigungsstab, dem Verteidigungsministerium und bw-russ-troikaden Kommandeuren aller Militärdistrikte, der Flotten, Luft-, Raketen- und Landstreitkräfte. Auch regionale Konflikte und terroristischer Bedrohungen machen es für Russland erforderlich, die Gefechtsbereitschaft zu erhöhen, so Russlands erster Mann im Kreml und Commander in Chief der Russischen Armee.

Die Planungen für eine Modernisierung, Effizienssteigerung und den Umbau der russischen Streitkräfte werden in die Tat umgesetzt, Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow meldete Präsident Medwedew, dass bei Umsetzung der Planungen 70 Prozent der Waffensysteme der Russischen Armee bis 2020 zu den modernsten ihrer Kategorie zählen würden, derzeit seien es lediglich 10 Prozent.

Die Moskauer politische Führung hat gegen den Widerstand der Generalität eine Armee-Reform mit Personalabbau eingeleitet, die von Experten als die umfassendste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gesehen wird. Ziel ist es, die aufgrund der schwierigen Lebenssituation und angespannten öffentlichen Haushaltslage weitgehend demoralisierte Truppe zu dezimieren und zugleich besser auszurüsten und damit schlagkräftiger und kosteneffizienter zu gestalten. Militärexperten erklärten, die Reformen seien die Lehren aus dem fünftägigen Georgien-Krieg im August 2008. In diesem Konflikt habe sich gezeigt, dass die russischen Streitkräfte nicht über genügend moderne Waffen wie Hochpräzisions-Munition, moderne Kommunikationssysteme und Spionage-Fluggeräte verfügten. Die Erkenntnis, ein “alternder sibirischer Tiger” zu sein, anstatt ein “kräftiger junger russicher Bär” wird wohl schon vor 2008 Wladimir Putin und Dmitri Medwedew erreicht haben.

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Bis 2012 soll die Stärke der russischen Armee auf eine Millionen Mann von heute 1,13 Millionen sinken. Die Zahl der Offiziere soll auf rund 150.000 von heute 355.000 mehr als halbiert werden. Die Modernisierung der Land- und Raketenstreitkräfte (mit Strategischen Nuklearwaffen) und der Flotten werde 2011 beginnen. Noch im Jahr 2009 sollen die Streitkräfte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums mit mehreren hundert neuen Kampfpanzern T-90 ausgerüstet werden. Die Luftwaffe erhält rund 50 neue Kampfflugzeuge und ebenso viele Hubschrauber.

Dmitry Medvedev took part in an expanded session of the Defence Ministry board.

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March 17, 2009 MOSCOW.
At the expanded session of the Defence Ministry board.

Participants discussed the results of activities undertaken by the Ministry in 2008 and priorities for 2009.

The meeting dealt with issues of modernisation and improving the combat readiness of the Armed Forces, improving the system of military education in the country, retraining and job placement for officers who have been discharged, indexation of allowances and the provision of housing for military personnel.

Following the meeting of the Defence Ministry board, Dmitry Medvedev met with senior commanders of military districts and naval fleets of the Armed Forces.

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MOSCOW. Meeting with senior commanders of military districts and naval fleets of the Armed Forces.

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MOSCOW. At the expanded session of the Defence Ministry board.

PRESIDENT OF RUSSIA DMITRY MEDVEDEV: Comrade generals and admirals! Comrade officers!

Today the board is meeting in an extended format. Along with representatives of the Ministry of Defence, there are representatives of law enforcement agencies and leaders of the legislative and executive bodies.

A modern, well-trained army equipped with modern weapons is the key to our defence. It safeguards us against any potential threats or attempts to put pressure on our country, and is of course a fundamental condition for the successful development of Russia, the growth of our national economy and the welfare of our citizens. In light of the factors just mentioned, I would like to analyse the results of military activity over the past year and naturally I want to discuss priorities for the future.

2008 was a difficult year for our Armed Forces. The events in South Ossetia were a major test. The Russian army and Russian peacekeepers showed that they can defend the national interests of our country and protect people’s lives.

I should also note that in the past year the Ministry of Defence has done a lot to strengthen the army and navy. More combat and operational training for our troops is now available. A number of large-scale exercises took place, during which new challenges featured prominently, along with capabilities of combat formations and units. Some of these exercises were unprecedented in modern history in terms of the number of troops involved.

The professional component of the Armed Forces has been strengthened and the length of service for conscripts has been reduced to one year.

Other indicators show that progress in general has been good. Incidentally I once again saw evidence of this at a meeting on 19 February with the heads of one of the largest military districts, the Siberian Military District.

Any analysis of the military and political situation in the world shows that in a number of regions serious potential for conflict remains. There is always the risk of local crises and international terrorism. Attempts to expand the North Atlantic Treaty Organisation on the borders of our country continue. All this requires a qualitative modernisation of our Armed Forces to give them a new, forward-looking perspective. Despite the current financial difficulties, we can make all the necessary provisions.

In this connection, I will focus on a number of priorities. (weiter…)

So sind mir die russischen Soldaten am liebsten

Samstag, 16. August 2008

Kalinka
Red Army Choir: make music, no war!