Archiv für die Kategorie 'Palästina / Israel'

Yaacov Hadas-Handelsman neuer israelischer Botschafter in Deutschland – der Diplomat war 8 Jahre Soldat der Israel Defence Forces (Video)

Mittwoch, 11. Januar 2012

Yaacov Hadas-Handelsman wird neuer Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland. Das hat heute der Oberste Ernennungsausschuss des Außenministeriums in Jerusalem entschieden. Die Ernennung muss noch von der israelischen Regierung bestätigt werden.

Seit August 2011 vertritt der Karrierediplomat den Staat Israel als Botschafter bei der Europäischen Union und der NATO in Brüssel. Zuvor war er stellvertretender Generaldirektor und Leiter der Abteilung Naher Osten und Friedensprozess im Außenministerium in Jerusalem.

In den Jahren 2003 bis 2006 war er Botschafter in Jordanien. In seiner diplomatischen Laufbahn hatte er außerdem Posten in Katar, Großbritannien, Österreich und in der Türkei inne.

Hadas-Handelsman trat im Jahr 1983 in den auswärtigen Dienst ein, nachdem er acht Jahre in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften gedient hatte. Er machte seinen B.A. in Internationalen Beziehungen und Nahoststudien an der Universität Tel Aviv und seinen M.A. in Nahoststudien an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Yaacov Hadas-Handelsman wurde am 22.8.1957 in Tel Aviv geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Er spricht Hebräisch, Englisch, Deutsch, Arabisch und Türkisch.

Der neue Botschafter wird seinen Posten in Kürze antreten.

Dazu das aktuelle Video der Botschaft Israels: Israels Sicherheitslage aus der Luft (deutsche Untertitel)

(Textauszüge, Videoquelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin.de;
Bildquelle: Europäischer Rat.eu)



Gilad Shalit – Israel holt seine Soldaten immer heim (Videos)

Dienstag, 18. Oktober 2011

 

Gilad Shalit in Zivil aus der fünfjährigen Geiselhaft zurück und mit anstrengenden Schritten zurück in die Uniform der Israel Defence Forces (IDF), die ihre Soldaten und  immer zurück holt.

Empfang durch den israelischen Premierminister, den Verteidigungsminister und den IDF-Generalstabschef und nicht zuletzt durch seine Familie am Militärflughafen nhe Tel Aviv.

Israel und Palästinenser tauschen Gefangene aus

Der Gefangenenaustausch in Israel ist ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Der israelische Soldat Gilad Schalit wurde nach mehr als fünfjähriger Geiselhaft im Gazastreifen zurück in seinen Heimatort Mizpe Hila gebacht. Dort empfingen ihn mehrere tausend begeisterte Israelis.

Ein israelischer Soldat gegen mehr als 1000 Pästinenser

Am 25. Juni 2006 wurde der damals 19jährige Gilad Shalit entführt. Seither kämpfte nicht nur seine Familie für seine Freilassung. In den Medien, auf der Straße wurde der Druck auf die israelische Regierung immer stärker. “Dieser Junge wurde unser aller Sohn”, fasst der Politikologe Schlomo Aronson die Solidaritätswelle zusammen.
“Mütter und Kinder schrieben ihm. Sein Foto war allgegenwärtig. Diese Art von psychologischem Druck spielte eine große Rolle.”

Soldatenglück.de berichtete am 12. Oktober 2011: Israelischer Soldat Gilad Shalit kommt frei (Video).

(Videoquellen: Israel Defence Forces.ileuronews.net;
Bildquelle: IDF.il)

Israelischer Soldat Gilad Shalit kommt frei (Video)

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Nach fünf Jahren Gefangenschaft soll Gilad Shalit freikommen. Israel hat sich mit der radikal-islamischen Hamas auf eine Freilassung des von Palästinensern gefangengenommenen Soldaten geeinigt. Der Gefangenenaustausch soll in den nächsten Tagen stattfinden.

Die Einigung kam nach offiziellen Angaben nach langen Verhandlungen dank der Vermittlung der deutschen und ägyptischen Unterhändler zustande.

Soldatenglück.de berichtete am 02. Oktober 2009 über den israelischen Kameraden: Der vor drei Jahren entführte israelische Soldat Gilad Shalit lebt (Videos)

(Videoquelle: euronews.net;
Bildquelle: IDF.il)

Hintergrundinformationen: Israel Defence Forces (IDF)

Palästina & Israel: Kampf um den neuen Staat (Video)

Sonntag, 2. Oktober 2011

Die Palästinenser haben bei der UN-Vollversammlung die Anerkennung eines eigenen Staates gefordert. Doch die Streitigkeiten zwischen Hamas und Fatah bleiben.

Soldatenglück.de berichtete zuletzt: Palästina und Israel vor der UNO – Abbas: “Die Zeit ist reif für einen palästinensischen Frühling” (Videos) und berichtet regelmäßig über den palästinenisch-isaelischen Regionalkonflikt mit globalen Auswirkungen, auch über die im Video thematisierte Rede von U.S. Präsidenten vor der UN General Assembly: Barack Obamas Rede vor der UN-Vollversammlung: “Peace Is Hard, but We Know that It Is Possible” (Video).

(Videoquelle ARD, NDR.de, Weltbilder;
Kartengrafik: CIA.org, West Bank, Palästinensisches Autonomiegebiet)

Palästina und Israel vor der UNO – Abbas: “Die Zeit ist reif für einen palästinensischen Frühling” (Videos)

Samstag, 24. September 2011

In einer emotionalen Rede hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Freitag vor der UN-Vollversammlung seine Forderung nach einem von den Vereinten Nationen anerkannten Palästinenserstaat erneut betont. Er wurde vom Auditorium mit viel Applaus begrüßt, denn die Mehrheit der 193 UN-Staaten steht hinter dem Anliegen der Palästinenser.

Netanjahu: “Ich reiche dem palästinensischen Volk die Hand”.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung am Freitag seinen Willen zum Frieden im Nahen Osten bekräftigt. Er reiche allen Nachbarn Israels seine Hand, “ganz besonders aber dem palästinensischen Volk”.

Soldatenglück.de berichtet regelmäßig über den palästinenisch-isaelischen Regionalkonflikt mit globalen Auswirkungen, zuletzt über die Rede von U.S. Präsidenten vor der UN General Assembly: Barack Obamas Rede vor der UN-Vollversammlung: “Peace Is Hard, but We Know that It Is Possible” (Video).

(Videoquelle: euronews.net;
Bildquelle: UN.org, President of Palestinian Authority Addresses General Assembly, Palestinian Authority President Delivers Application for Full UN Membership;
Kartengrafik: CIA.gov, Israel-Karte mit den Palästinensichen Gebieten)



Barack Obamas Rede vor der UN-Vollversammlung: “Peace Is Hard, but We Know that It Is Possible” (Video)

Mittwoch, 21. September 2011

Diesmal machte Präsident Obama vor den Vereinten Nationen keine Versprechen. Stattdessen bekannte er sich zu einer Erfahrung, die er im jahrzehntealten Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern nun selber machen musste: Frieden ist schwer. Wie wahr. Und richtig ist auch, dass es auf dem Weg dorthin keine Abkürzungen gibt. Obama legte plausibel dar, warum die USA einen Alleingang der Palästinenser vor der UNO nicht unterstützen können. Frieden lässt sich nicht per Akklamation verordnen. Es gehört der Wille aller Seiten zum Kompromiss dazu. Dem Präsidenten gelang vor der Vollversammlung ein rhetorischer Drahtseilakt, der darauf abzielt die Krise zu entschärfen. Ob es am Ende reicht, einen Showdown über die Staatengründung zu verhindern, liegt in den Händen der Palästinenser. Solidarität mit Israel bedeutet nicht, einseitig die Positionen einer politischen Strömung im Heiligen Land zu vertreten. Weder Israel noch die jüdische Gemeinde in den USA sind ein monolithischer Block. Die Meinungen über den richtigen Weg zum Frieden gehen dort weit auseinander. Obama tat deshalb gut daran, den giften Vorwurf der Besänftigungs-Politik zu ignorieren, den der Texaners Rick Perry erhoben hat, und an der Rolle des “ehrlichen Maklers” festzuhalten. Wozu alles andere führt, musste die Welt unter der Führung eines anderen Cowboys im Weißen Haus nur allzu schmerzhaft erleben. (Zitatende)

Kommentiert Thomas Spang aus Washington D.C. für die “Neue Westfälische” aus Bielefeld.
Zur vollständigen Rede: President Obama to the U.N.General Assembly: “Peace Is Hard, but We Know that It Is Possible” vom 21. September 2011 bei White House.gov. Zum Rede-Video Barack Obamas bei UN.org. Zum UN-Artikel: Talks the only way to end Israeli-Palestinian conflict, Obama tells UN.
Dazu diese aktuellen CNN-Videos:
World leaders call for Mideast peace

Several leaders speaking at the U.N. say Palestinians deserve a state, but express frustration with the peace process.

Israel says U.S. ‘wears badge of honor’

President Obama and Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu discuss the Palestinian push for U.N. recognition.

(Textquelle kursiv: Neue Westfälische.de;
Videoquele: CNN.com; Bildquelle: United Nations.org, US President Barack Obama addresses high-level debate of the UN 66th General Assembly Session)

Türkei überzieht – Palästinenser-Hamas begrüßt türkische Schritte gegen Israel (Video)

Samstag, 3. September 2011

Weitgehend verlassen sieht die türkische Botschaft in Israel inzwischen aus. Die Beziehungen sind inzwischen gründlich eingefroren: Die jüngsten Geschehnisse finden aber durchaus auch Beifall.

Im Gazastreifen selbst regiert seit Jahren die Hamas-Bewegung, gegen die sich Israels Blockade vor allem richtet. Hamas-Sprecher Sami Abu Suchri (Video oben) begrüßt die türkische Entscheidung. Es sei eine logische Antwort auf den damaligen Angriff auf die Hilfsflotte, sagt er.

Türkei überzieht

Die Eiszeit zwischen der Türkei und Israel hat bedrohliche Formen angenommen. Die Ausweisung des israelischen Botschafters und die Drohung Ankaras, mit Waffen zu reagieren, falls Israel erneut türkische Schiffe angreife, ist inakzeptabel. Der UN-Untersuchungsbericht zum Angriff auf die als Hilfsflotte für die Palästinenser deklarierten Schiffe nennt die Blockade des Gaza-Streifens ausdrücklich rechtmäßig und billigt den Israelis in diesem Fall auch zu, Schiffe außerhalb der eigenen Hoheitsgewässer zu stoppen. Den türkischen Aktivisten darf dagegen unterstellt werden, dass sie provozieren wollten und den Kampf für die TV-Kameras suchten. Zwar war die israelische Militäraktion mit neun Toten gänzlich überzogen. Doch das rechtfertigt die Reaktion Ankaras nicht, die leider kein Einzelfall ist: Das Säbelrasseln erinnert an die Drohung von Regierungschef Erdogan, die Beziehungen zur EU einzufrieren, wenn Zypern 2012 die EU-Ratspräsidentschaft übernehme. Im Fall Gaza will Erdogan offenkundig vor allem in der muslimischen Welt punkten. Dafür spielt er mit dem Feuer. Den Israelis sei das Sprichwort ans Herz gelegt, wonach der Klügere nachgibt. Eine offizielle Entschuldigung könnte die brisante Lage vielleicht noch entschärfen. (Zitatende)

Kommentiert die “Rheinische Post” aus Düsseldorf heute.

Die BERLINER MORGENPOST kommentiert:
Die Türkei sucht den Eklat mit Israel
Leitartikel von Clemens Wergin

Es ist die türkische Außenpolitik, wie wir sie in den vergangenen Jahren kennengelernt haben: Wenn es um Israel geht, neigt die Regierung von Recep Tayyip Erdogan zu wohlkalkulierten Wutausbrüchen. Nun wurde gar der israelische Botschafter ausgewiesen. Auslöser der Krise ist ein UN-Bericht über das israelische Aufbringen der Gaza-Flottille Ende Mai 2010, bei dem neun Menschen starben. Der Bericht kritisiert zwar das Vorgehen der israelischen Soldaten auf der “Mavi Marmara”, stellt sich aber in vielen anderen Punkten auf die Seite Israels. Die Blockade Gazas sei legal und angemessen. Israel habe die Blockadebrecher auch in internationalen Gewässern abfangen dürfen. Außerdem werden Zweifel angemeldet an dem Organisator der Flotte, der islamistischen IHH, die Kontakte ins türkische Regierungslager unterhält. Ankara hätte auch mehr tun können, um die Eskalation zu verhindern. Das ist eine Ohrfeige für die Türkei von einer Organisation, die nicht als Freund Israels bekannt ist. In Ankara verlangt man seit Wochen ultimativ eine Entschuldigung von Israel, was Jerusalem verweigert. Der UN-Bericht empfiehlt Israel, “angemessenes Bedauern” über die türkischen Toten auszudrücken. Das hat Regierungschef Benjamin Netanjahu getan und Bereitschaft zur Entschädigung signalisiert. Deshalb ist die von Ankara betriebene Eskalation inakzeptabel, und es wäre wünschenswert, wenn dies auch von der Bundesregierung klar zum Ausdruck gebracht werden würde. Es stünde auch dem Bundestag gut an, seine unausgewogene Gaza-Resolution zu überdenken, die in Teilen vom UN-Bericht widerlegt wird. Es war das erste Mal in der Nachkriegszeit, dass sich alle Parteien auf einen gemeinsamen Beschluss einigen konnten. Es handelt sich nicht um ein Ruhmesblatt der deutschen Parlamentsgeschichte. Man darf jedenfalls erwarten, dass der Bundestag nicht weniger Verständnis für Israels Sicherheit aufbringt als die UN und mehr vom Völkerrecht versteht als in der Resolution zum Ausdruck kommt. Sie ist auch ein Beleg für schwindende außenpolitische Expertise im Parlament. Erdogans versucht nun erneut, mit antiisraelischen Tönen um Sympathien in der arabischen Welt zu werben. Angesichts der engen Kontakte, die die Türkei noch bis vor Kurzem etwa zum libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi und seinem syrischen Kollegen Baschar al-Assad unterhielt, ist das ein leicht durchschaubarer Schachzug aus dem Handbuch arabischer Autokraten. Sicher, auch Israel hat in den letzten Jahren viele Fehler gemacht, die zu einer Entfremdung beider Länder beigetragen hat. Aber Europa sollte sich nichts vormachen: Die Eklats, die Erdogan mit Israel sucht, sind Teil einer strategischen Neuorientierung. Die Türkei definiert sich immer mehr als islamisches und immer weniger als westliches Land. Und Europa und die USA schauen meistens nur zu und hoffen, es möge nicht gar so schlimm werden. Dabei tritt die Türkei besonders in Nah- und Mittelost oft nicht mehr als Partner, sonders als Konkurrent des Westens auf. Es wird langsam Zeit, nicht mehr nur als bloßen Betriebsunfall zu werten, was tatsächlich ein allmählicher Abschied der Türkei vom Westen ist. (Zitatende)

(Videoquelle: euronews.net; Grafikquellen: CIA.gov;
Textquellen kursiv: Rheinische Post.de, Berliner Morgenpost.de)

Henning Mankell: Kooperation Israels und Griechenlands gegen Gaza-Flottille “eine Schande”

Samstag, 2. Juli 2011

Weshalb der Autor dennoch optimistisch für den Nahen Osten ist

Der Schriftsteller Henning Mankell hat Griechenland und Israel wegen der Blockade der Gaza-Hilfsflottille scharf kritisiert. Den Israelis sei es gelungen, die illegale Blockade des Gaza-Streifens an die Griechen “outzusourcen”, sagte Mankell dem Online-Magazin stern.de. Für den Autoren ist das “eine Schande”. Die Flottille mit Aktivisten aus mehreren Ländern sollte längst Athen in Richtung Gaza verlassen haben, um die dortige Seeblockade zu durchbrechen. Die griechischen Behörden hindern sie jedoch daran. Die Aktion ist vor allem eine symbolische Unterstützung der von Israel abgeriegelten Palästinenser-Gebiete. Auch liefern die Schiffe Hilfsgüter. Bei einer ähnlichen Aktion 2010, als Mankell mit an Bord war, gab es Tote und Verletzte.

Sollte es bei der Behinderung durch die Griechen bleiben, müsse man andere Formen des Protestes gegen die Behandlung der Palästinenser finden, sagte Mankell, der die Flottille erneut unterstützt. Wenn die Schiffe doch ablegen, befürchtet er bei aller Kritik an Israel keine Eskalation wie 2010. “Die Israelis wären verrückt, wenn sie die gleichen Fehler wiederholen würden. Politisch betrachtet haben sie sich letztes Jahr mit ihrem überharten Vorgehen ins eigene Knie geschossen. Wenn dieses Jahr etwas Vergleichbares passieren würde, käme das einem Schuss in den eigenen Kopf gleich. Deswegen unternimmt die Regierung nun alles, um den Konvoi am Ablegen zu hindern”, sagte der Schwede stern.de. Nichtsdestotrotz verberge sich hinter der Fassade der Demokratie in Israel “ein brutales Regime”.

Trotz aller Kritik gibt sich der Schriftsteller zuversichtlich, dass sich der Nahost-Konflikt lösen lässt. Mankell in dem Interview: “Ich bin durchaus optimistisch. Die Situation im Nahen Osten erinnert mich an die in Südafrika in den 1980er Jahren. Damals stand das Land kurz vor einem Bürgerkrieg. Doch den Weißen dämmerte zu der Zeit, dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Ähnlich geht es jetzt vielen Israelis. Das einzige was den Menschen in der Region fehlt, ist ein Nelson Mandela – und ein de Klerk.”

Über seinen eigenen Einfluss macht sich der Autor keine Illusionen. “Alles was ich schreibe, ist wie der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Dass Bücher etwas Großes bewirken, ist sehr selten”, sagte Mankell stern.de. Ein Buch hat seiner Meinung nach aber doch Großes bewegt: “Spontan fällt mir nur ‘Der stumme Frühling’ von Rachel Carson ein. Ein Buch, das einen enormen Einfluss auf unser modernes Umweltbewusstsein hat.” (Zitatende)

Soldatenglück.de berichtete: Israel/Palästina – Intifada: Deutsche Linke in einem Boot mit türkischen Islamisten und Rechtsextremisten? (Video)So genannte Gaza-Hilfsflotte funkt an israelische Soldaten: “shut up, go back to Auschwitz” und “don’t forget 9-11Gaza-Blockade: Shalömchen – Propaganda-Krieg der Bilder, ferngesteuerte Videos und israelische Satire-Versuche (Video)Israel hält Seeblockade zum Gaza-Streifen aufrecht und entert erneut Schiff der so genannten Gaza-Hilfsflotte (Videos)Israel/Palästina: Wer sind die Gaza-Aktivisten? (Video)Vereinte Nationen verurteilen Israels Militäroperation gegen Gaza-Hilfskonvoi mehrheitlich, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert Aufhebung der Gazastreifen-Blockade (Videos)Gazastreifen Hilfskonvoi: Israel legt Entlastungs-Beweise nach (Videos)“Es ist bequem, einseitig zu sein” – Nahost-Experte Henning Niederhoff über die Rolle Deutschlands im Konflikt um das Heilige LandBlutiger Angriff auf Schiffskonvoi – Israel isoliert sich, Küste vor dem Gazastreifen: Die israelischen Soldaten haben sich beim Entern auch verteidigt (Video).

(Grafikquelle: Free Gaza.org;
Textquelle: stern.de)

Israel-Libanon-Syrien: Ein Besuch auf den Golan-Höhen (Video)

Freitag, 24. Juni 2011

Kurz nach den tödlichen Zusammenstößen auf den Golan-Höhen besuchte EuroNews-Reporterin Valérie Gauriat das von Israel besetzte Gebiet.

Welche Zukunft haben die Menschen vor Ort? Sie hat nachgefragt…

(Videoquelle: euronews.net;
Bilderquelle: Israel Defense Forces; IDF.il, an IDF soldier standing guard at a military base in the Golan Heights; Apple Export at Quneitra Crossing, February 14, 2011.
Apples grown by Israeli civilians in the Golan Heights being exported to Syria via the “Quneitra” crossing, in an annual exchange directed by the Israeli government and at the request of the International Red Cross (IRC).

30 trucks, carrying 12,000 tons of apples will cross into Syria every day over the span of several weeks. 2011 marks the sixth consecutive year in which Israel-grown apples are exported to Syria, and since the beginning of the project the amount of apples exported from Israel has doubled.]

Israels Zukunft und Palästinas Rolle – Premierminister Netanjahu vor dem U.S. Kongress (Videos)

Mittwoch, 25. Mai 2011

Jerusalem ist unteilbar, so der israelische Premierminister in Washington D.C.

Zum Abschluß seines USA-Besuches hat Israels Premierminister Benjamin Nethanjahu (* 21. Oktober 1949 in Tel Aviv) seine harte Linie im Nahost-Prozess bekräftigt. Nethanjahu signalisierte gleichwohl vor im Joint Meeting des U.S. Kongresses, dass Isreal “zu schmerzhaften Kompromissen” und “großzügigen” Gebietsabtritten” bereit sei.

Der israelische Regierunsgchef erneuerte seine Ablehnung eines zukünftigen Palästinenser-Staates in den Grenzen von 1967, da diese “nicht zu verteidigen” seien. Außerdem sprach sich Nethanjahu klar gegen ein Teilung Jerusalems aus: “Jeruslam darf niemals wieder geteilt sein”, betonte der konservative Politiker und Hardliner des regierenden Likud-Blocks auf dem Capitol Hill in Washington DC.

Den USA versicherte er Israels enge, existenzielle Vebundenheit mit den Worten: “Israel has no better friend than America. And America has no better friend than Israel. We stand together to defend democracy” und beglückwünschte die USA und Präsident Obma zur erfolgreichen Operation gegen den Al Qaida Terror-Führer Osama bin Laden. Netanjahu beruhigte die US-Parlamentarier, die USA müssten keine Soldaten nach Israel entsenden, Israel verteidige sich selbst. Die Demokratiebewegung in Tunis und Kairo brachte er in Verbindung mit den freiheitlichen Ereignissen in Berlin und Prag im Jahr 1989. Demonstranten auf der Bühne des Congresses erinnerte er mit Verweis auf Teheran oder Tripolis an die Rechte einer Demokratie.

Die US-Politiker begrüßten den Regierungschef Israels mit tosendem Applaus und verabschiedeten ihn mit Standing Ovation.

Zur Rede: Speech by PM Netanyahu to a Joint Meeting of the U.S. Congress

Hier die Nethanjahu-Inhalte nach dem Gespräch mit U.S. Präsident Barack Obama am 20. Mai im Weißen Haus:

Soldatenglück.de berichtete: Nahost – Obamas neuer Weg (Videos), US-Nahost-Politik: Die Erwartungen an Israel sind unzumutbar und Nahost-Diplomatie der USA – Ziel: Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina (Video).

(Bilderquellen: Prime Minister Office.il;
U.S. House of Representatives, House.gov, Israeli Prime Minister Binyamin Netanyahu addressed a joint meeting of Congress on May 24;
Videoquellen: IsraeliPM, PM Netanyahu’s remarks following his meeting with President Obama at the White House, 20.5.11; via YouTube)