Archiv für die Kategorie 'Palästina / Israel'

Israel: Mit Verteidigungsminister und General a.D. Ehud Barak geht ein Besonnener (Video)

Dienstag, 27. November 2012

Dass Ehud Barak die israelische Politik verlassen will, ist keine gute Nachricht. Der frühere sozialdemokratische Ministerpräsident ist einer der Klügsten, den die israelische Politik jemals hervorgebracht hat. Er ist kein Hitzkopf, sondern geprägt von seinen Erfahrungen als Mitglied in Sondereinsatzkommandos, mit denen er israelische Geiseln aus den Händen arabischer Terroristen befreite. Er gilt als besonnen, auch wenn er oft überheblich wirkt.

Wer nach ihm kommt, kann schnell zur Gefährdung für den Nahen Osten werden. Wenn der derzeitige Ministerpräsident Netanjahu sich weiter nach rechts orientiert und einen Haudrauf nach Barak installiert, könnte der mit dem Feuer spielen. Ehud Barak hat den jüngsten Angriff auf den Gazastreifen organisiert, weil er um Israels Stärke wusste und um die regionale Begrenztheit des Konfliktes. Er hat aber auch einen israelischen Schlag gegen das Atomprogramm Irans bisher nicht zugestimmt. Über ein solches Vorgehen entscheidet der Verteidigungsminister mit dem Ministerpräsidenten. Barak sagt, er wolle sich nach seinem Rückzug im Januar eine “gute Zeit” machen. Für einen 70-Jährigen ist das verständlich, für den Nahen Osten ist es keine gute Aussicht. (Zitatende)

Kommentiert die “Schwäbische Zeitung” aus Leutkirch.
Soldatenglück.de ergänzt: Gestern kündigte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak (Jahrgang 1942) vor Journalisten in Tel Aviv/Israel seinen Rückzug aus der Politik angekündigt, ob politisch-geschicktes Manöver oder Rentenpläne wird sich zeigen. Ab 1959 diente Ehud Bark 35 Jahre in den Isreael Defence Forces, zuletzt als Generalstabschef, dem höchsten Posten als Soldat in Israel. Ehud Barak ist zudem der höchstdekorierte Soldat Israels mit Doktortiteln der Universäten Jerusalem und Stanford/USA. Nach seiner militärischen Laufbahn wurde Ehud Barak 1995 von Jitzchak Rabin ins Kabinett berufen, als Innenminister begann er seine politische Karrire.
Er werde nach der Neuwahl des Parlaments im Januar 2013 aus der Politik ausscheiden, teilte der 70-jährige mit. Im Laufe seiner politischen Karriere nach Ausschieden aus dem Militärdienst hatte Ehud Barak eine Reihe hoher Ämter in verschiedenen israelischen Regierungen inne. Der langjährige Vorsitzende der Arbeiterpartei AWODA war Innen-, Verteidigungs- und Außenminister. Von 1999 bis 2001 war er Ministerpräsident Israels.

(Textquelle kursiv: Schwäbische Zeitung.de;
Bilderquelle: Israel Defence Forces.il, Lieutenant General Gantz, Minister of Defense Ehud Barak and Gabi Ashkenazi – Major General Benny Gantz was appointed IDF Chief of the General Staff and received the rank of Lieutenant General February 14th 2011, at a national ceremony held in the Prime Minister’s office. The appointed Chief of the General Staff, Lieutenant General Gantz, will replace Lieutenant General Gabi Ashkenazi, who served as Chief of the General Staff during the last four years, and is retiring from the IDF after 40 years of service.
IDF General Staff Meeting, January 17, 2012, an IDF General Staff meeting was held with The Israeli Prime Minister, Mr. Benjamin Netanyahu, and the Defense Minister, Mr. Ehud Barak. The forum members reviewed the strategical changes in the Middle East and discussed the outcomes and implications. Photo by Cpl. Gal Ashuach, IDF Spokesperson Unit.
U.S.gov, Barak, Clinton, Arafat – the three leaders prior to their trilateral meeting at the Ambassador’s residence in Oslo;
Videoquelle: AFP via YouTube)



Israelis geben Palästinensern sterbliche Überreste toter Kämpfer zurück (Video)

Freitag, 1. Juni 2012

Israel hat den Palästinensern 91 ihrer toten Kämpfer zurückgegeben. Diese Kämpfer wurden in den letzten Jahrzehnten bei Angriffen auf israelische Einrichtungen getötet; etliche von ihnen sprengten sich auch bei Selbstmordanschlägen in die Luft.

Ihre Überreste lagen bisher auf einem israelischen Militärfriedhof im palästinensischen Westjordanland. Für Israel waren diese Toten Verbrecher. Die Palästinenser feiern sie dagegen bei dieser Rückgabe erneut als Märtyrer für eine gerechte Sache.

Israel möchte die Rückgabe der Toten als eine Geste des guten Willens verstanden wissen, die sogar wieder Friedensgespräche möglich machen könnte.
Ernsthaft verhandelt wird zwischen beiden Seiten aber schon seit Jahren nicht mehr, seit Ende 2008. Auch jetzt gibt es dafür keine Anzeichen – auch wenn sich manche einen Fortschritt durch das neue israelische Regierungsbündnis erhoffen.
Bemerkungen aus dessen Reihen könnten aber auch auf eine einseitige Lösung wie einen Teilabzug aus dem Westjordanland hindeuten, um die Probleme von israelischer Seite zumindest provisorisch zu lösen.
Zugeständnisse an die Palästinenser gäbe es dabei natürlich nicht: Diese haben daher auch Angst, dass aus einer solchen vorläufigen eine für sie nachteilige Dauerlösung werden würde.

(Videoquelle, Textauszug: euronews.com
Kartenquelle: CIA.gov, Palästinensische Gebiete, Gaza-Streifen und Westjordanland)

Bundespräsident Gauck auf Staatsbesuch in Israel – “nicht für möglich gehaltene Versöhnung und Verständigung” (Video)

Dienstag, 29. Mai 2012

Bundespräsident Joachim Gauck ist zum Auftakt seiner ersten außer-europäischen Auslandsdienstreise in Israel eingetroffen. Israels Staatspräsident Shimon Peres traf Gauck heute in Jerusalem, mit militärischen Ehren wurde das deutsche Staatsoberhaupt empfangen.

Die Reise des deutschen Staatsoberhauptes nach Israel fällt in eine “für die Region und besonders für die arabischen Länder lebhafte Zeit großer gesellschaftlicher und politischer Veränderungen , und der historischen Chance für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit”, wie Gauck formulierte.In seiner Rede unterstrich Bundespräsident Gauck Deutschlands Verantwortung für das Existenzrecht Israels und lobte die besondere und gelebte Partnerschaft beider Staaten. Gauck sprach sich für eine Zwei-Staaten-Lösung Israel-Palästina aus.

Seine Rede begann Gauck mit den Sätzen: “Dies ist ein ergreifender Moment für mich: Sieben Jahrzehnte nach dem am jüdischen Volk begangenen Menschheitsverbrechen der Schoah komme ich als höchster Vertreter der Bundesrepublik Deutschland zu Ihnen.
Ich spüre die Verantwortung, die damit einhergeht. Sie ist überall dort gegenwärtig, wo Deutsche und Israelis ihre auf immer besondere Partnerschaft leben. Diese Verantwortung darf nicht vergehen. Und sie wird nicht vergehen. Mit diesem Versprechen stehe ich heute vor Ihnen. Unsere beiden Länder haben nach Schoah und Krieg gemeinsam Historisches geschaffen: nicht für möglich gehaltene Versöhnung und Verständigung. Das wurde Wirklichkeit, weil Israel Deutschland Vertrauen geschenkt hat; das Vertrauen, uns die Lehren aus unserer Geschichte ziehen zu lassen und Verantwortung für Geschehenes und die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft zu zeigen.”
zur vollständigen Rede.

Bis 31. Mai 2012 wird der deutsche Staatsbesuch in Israel und den Palästinensischen Gebieten andauern, ein vielfältiges, intensives Programm mit Besuchen, Begegnungen und vielen Gesprächen ist geplant. Der Bundespräsident wird auch die Palästinensischen Gebiete aufsuchen und dort mit politischen Vertretern in den Dialog treten. In Ramallah wird Joachim Gauck mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und Ministerpräsident Salam Fayyad zu Gesprächen zusammen kommen. Ministerpräsident Fayyad war noch vor wenigen Wochen Ende März 2012 zum 2. Treffen des Deutsch-Palästinensischen Ausschusses in Deutschland.
Soldatenglück.de berichtete: Palästina in Deutschland, SEK der Polizei Berlin schützt Palästinenser-Ministerpräsidenten.

(Bildquelle: MFA.gov.il;
Videoquelle: via YouTube ARD tagesschau)

 Hintergrundinformationen: Bundespräsident.de, Besuchsprogramm der Reise

Bundespräsident Gauck werde nach der Grass-Debatte bei seinem Staatsbesuch in Israel “die Herzen der Bürger Israels tief berühren”

Freitag, 25. Mai 2012

Unmittelbar vor dem Staatsbesuch von Bundespräsident Joachim Gauck in Israel und in den besetzten Gebieten hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) die Hoffnung geäußert, Gauck werde, nach der Krise um Äußerungen des Literaten Günther Grass “die Herzen der Bürger Israels tief berühren” werde. In einem Interview mit der “Leipziger Volkszeitung” (Freitag-Ausgabe) sagte Westerwelle: “Der von mir als Literat geschätzte Günther Grass hat mit seiner Kolumne nicht nur die Menschen in Israel sondern auch in Deutschland verstört. Den Eindruck zu erwecken, nicht Iran bedrohe die Sicherheit Israels, sondern Israel bedrohe die Sicherheit Irans, verkennt Ursache und Wirkung.”

Bundesaußenminister Westerwelle betonte, dass: die Sicherheit Israels und das Existenzrecht Israels “deutsche Staatsraison” sei. Israel sei für nicht nur wegen des dunklen Kapitels der deutschen Geschichte ein besonderer Partner, sondern vor allen Dingen deshalb, “weil wir dieselben Werte teilen”. Israel sei bislang die einzige funktionierende Demokratie in der gesamten Region. Auch deswegen stünde die Bundesrepublik fest an der Seite Israels.

Die Reise von Bundespräsident Gauck nach Israel sei aber “viel wichtiger als die Antwort auf eine aktuelle Diskussion”. Es sei der erste Staatsbesuch, den der neue Bundespräsident überhaupt unternehme. “Dass er dieses in Israel macht, ist eine glückliche und geschichtsträchtige Entscheidung. Ich bin fest davon überzeugt, dass Bundespräsident Gauck mit seinem großen Lebensthema Freiheit und Menschenwürde die Herzen der Bürger Israels tief berühren wird”, hob Westerwelle hervor.

Scharfe Kritik richtete Westerwelle in diesem Zusammenhang gegen thilo Sarrazin und andere, die in ihren politischen Auseinandersetzungen immer wieder Zugriff auf den Holocaust nähmen. Sarrazin hatte diese Verbindung im Zusammenhang mit der Debatte um den Euro und die Zukunft der europäischen Union gezogen. “Es ist unangemessen, die gemeinsame europäische Währung als eine Art europäische Kompensation des dunkelsten Kapitels unserer Geschichte erscheinen zu lassen.” Europa und die gemeinsame Währung in Europa seien nicht nur die Antwort des Friedens auf Jahrhunderte der Kriege auf dem europäischen Kontinent. “Europa und der Euro sind in Zeiten der Globalisierung und aufstrebender neuer Gestaltungsmächte in der Welt auch unsere Wohlstandsversicherung und Teil unserer kulturelle Selbstbehauptung”, betonte Westerwelle.

In dem Interview betonte der deutsche Außenminister auch, “wir haben und wir wollen auch eine enge Partnerschaft mit den Palästinensern”. Deutsches Ziel sei ein unabhängiger lebensfähiger und geeinter Palästinenser-Staat. “Das wird aber nicht durch einseitige Ausrufungen möglich werden, sondern nur durch eine ausverhandelte Zwei-Staaten-Lösung.” Deshalb habe die Bundesregierung in den letzten beiden Jahren in vielerlei Hinsicht auch die Beziehungen zu den Palästinensern aufgewertet: “diplomatisch, indem der palästinensische Vertreter in Berlin künftig den Titel eines Botschafters führen kann, aber auch ganz praktisch beim Staatsaufbau durch die Zusammenarbeit zwischen palästinensischen Behörden und deutschen Regierungsvertretern im sogenannten Lenkungsausschuss”. (Zitatende)

Berichtet die “Leipziger Volkszeitung” heute.

(Textquelle kursiv: Leipziger Volkszeitung.de)

Hintergrundinformationen: Bundespräsident.de, Bundespräsident Joachim Gauck reist vom 28. bis 31. Mai zu einem Staatsbesuch nach Israel. Der Bundespräsident besucht im Rahmen dieser Reise zugleich die Palästinensischen Gebiete.

Bundespräsident Gauck plant für Mai Reise nach Israel inklusive Palästinensische Autonomiegebiete

Mittwoch, 11. April 2012

Politiker loben die Ziel-Auswahl und den angedachten Besuch auch in Ramallah

Bundespräsident Joachim Gauck plant, nach Informationen der “Leipziger Volkszeitung” (Mittwoch-Ausgabe), für Ende Mai seinen Antrittsbesuch in Israel, einschließlich eines Kurzaufenthalts bei der palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah. Das wurde der Zeitung aus Kreisen des Präsidialamtes bestätigt. Noch vor dem ungebremsten Streit über den unversöhnlichen und mit letzter Tinte geschriebenen Gedicht-Aufsatz von Günter Grass hatte Gauck Israel auf seine spezielle Antritts-Reiseliste gesetzt. SPD-Fraktionsvize Gernot Erler begrüßte die Israel-Reisepläne des Staatsoberhauptes: “Die Situation verlangt viel diplomatisches Geschick und Feinfühligkeit. Aber ich traue Joachim Gauck zu, diese Herausforderung zu meistern”, so Erler gegenüber der LVZ.

Der Vorsitzende der deutsch-israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe (SPD), sprach gegenüber der LVZ die Hoffnung aus, dass ein Bundespräsident Gauck “mit dessen bekannter Kraft der überzeugenden Rede rasch dafür wird sorgen können, dass in Israel Gras über Grass wächst”. Ausdrücklich begrüßte Robbe, dass der Bundespräsident plane, auch die Autonomiebehörde der Palästinenser und nicht nur Israel zu besuchen. “Ich erwarte mir Zuspruch für die alte aber noch immer nicht umgesetzte Forderung, dass es Frieden im Nahen Osten zwischen Israel und seinen Nachbarn nur dann geben kann, wenn die Zwei-Staaten-Politik durchgesetzt werden kann”. Der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, begrüßte gegenüber der LVZ ebenfalls die Planungen für eine Israel-Reise Gaucks. “Das ist der Bundespräsident unserer Geschichte schuldig.” Eine Reise nach Ramallah, “im Schatten der ab- und ausgrenzenden israelischen Mauer, “wäre ein Signal für eine Zwei-Staaten-Lösung mit einem Israel in gesicherten Grenzen und endlich einem lebensfähigen palästinensischen Staat mit anerkannten Grenzen”. Joachim Gauck könnte dabei auch deutlich machen, dass diese Friedenslösung für den Nahen Osten nur zu erreichen sei, “wenn die Hamas und die politischen Kräfte, die hinter ihr stehen, das Existenzrecht Israels anerkennen, wenn keine neuen israelischen Siedlungen auf dem Gebiet des künftigen palästinensischen Staates einschließlich Ost-Jerusalem gebaut werden und wenn der Atom-Konflikt mit dem Iran diplomatisch und nicht militärisch gelöst wird”, meinte Gysi. “Bei dieser Gelegenheit könnte er auch seine Bedenken zum Einreiseverbot für einen Nobelpreisträger zum Ausdruck bringen”, ermunterte Gysi Gauck zur Kritik an der Grass-Reaktion Israels. (Zitatende)

Berichtet die “Leipziger Zeitung” heute.

(Textquelle kursiv: Leipziger Volkszeitung.de;
Bildquelle, Kartengrafig: CIA.gov, Israel-Flagge, Jerusalem mt Tempelberg, Israel-Karte inklusive Palästinensische Autonomiegebiete)



Yaacov Hadas-Handelsman neuer israelischer Botschafter in Deutschland – der Diplomat war 8 Jahre Soldat der Israel Defence Forces (Video)

Mittwoch, 11. Januar 2012

Yaacov Hadas-Handelsman wird neuer Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland. Das hat heute der Oberste Ernennungsausschuss des Außenministeriums in Jerusalem entschieden. Die Ernennung muss noch von der israelischen Regierung bestätigt werden.

Seit August 2011 vertritt der Karrierediplomat den Staat Israel als Botschafter bei der Europäischen Union und der NATO in Brüssel. Zuvor war er stellvertretender Generaldirektor und Leiter der Abteilung Naher Osten und Friedensprozess im Außenministerium in Jerusalem.

In den Jahren 2003 bis 2006 war er Botschafter in Jordanien. In seiner diplomatischen Laufbahn hatte er außerdem Posten in Katar, Großbritannien, Österreich und in der Türkei inne.

Hadas-Handelsman trat im Jahr 1983 in den auswärtigen Dienst ein, nachdem er acht Jahre in den Israelischen Verteidigungsstreitkräften gedient hatte. Er machte seinen B.A. in Internationalen Beziehungen und Nahoststudien an der Universität Tel Aviv und seinen M.A. in Nahoststudien an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Yaacov Hadas-Handelsman wurde am 22.8.1957 in Tel Aviv geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Er spricht Hebräisch, Englisch, Deutsch, Arabisch und Türkisch.

Der neue Botschafter wird seinen Posten in Kürze antreten.

Dazu das aktuelle Video der Botschaft Israels: Israels Sicherheitslage aus der Luft (deutsche Untertitel)

(Textauszüge, Videoquelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin.de;
Bildquelle: Europäischer Rat.eu)

Gilad Shalit – Israel holt seine Soldaten immer heim (Videos)

Dienstag, 18. Oktober 2011

 

Gilad Shalit in Zivil aus der fünfjährigen Geiselhaft zurück und mit anstrengenden Schritten zurück in die Uniform der Israel Defence Forces (IDF), die ihre Soldaten und  immer zurück holt.

Empfang durch den israelischen Premierminister, den Verteidigungsminister und den IDF-Generalstabschef und nicht zuletzt durch seine Familie am Militärflughafen nhe Tel Aviv.

Israel und Palästinenser tauschen Gefangene aus

Der Gefangenenaustausch in Israel ist ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Der israelische Soldat Gilad Schalit wurde nach mehr als fünfjähriger Geiselhaft im Gazastreifen zurück in seinen Heimatort Mizpe Hila gebacht. Dort empfingen ihn mehrere tausend begeisterte Israelis.

Ein israelischer Soldat gegen mehr als 1000 Pästinenser

Am 25. Juni 2006 wurde der damals 19jährige Gilad Shalit entführt. Seither kämpfte nicht nur seine Familie für seine Freilassung. In den Medien, auf der Straße wurde der Druck auf die israelische Regierung immer stärker. “Dieser Junge wurde unser aller Sohn”, fasst der Politikologe Schlomo Aronson die Solidaritätswelle zusammen.
“Mütter und Kinder schrieben ihm. Sein Foto war allgegenwärtig. Diese Art von psychologischem Druck spielte eine große Rolle.”

Soldatenglück.de berichtete am 12. Oktober 2011: Israelischer Soldat Gilad Shalit kommt frei (Video).

(Videoquellen: Israel Defence Forces.il; euronews.net;
Bildquelle: IDF.il)

Israelischer Soldat Gilad Shalit kommt frei (Video)

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Nach fünf Jahren Gefangenschaft soll Gilad Shalit freikommen. Israel hat sich mit der radikal-islamischen Hamas auf eine Freilassung des von Palästinensern gefangengenommenen Soldaten geeinigt. Der Gefangenenaustausch soll in den nächsten Tagen stattfinden.

Die Einigung kam nach offiziellen Angaben nach langen Verhandlungen dank der Vermittlung der deutschen und ägyptischen Unterhändler zustande.

Soldatenglück.de berichtete am 02. Oktober 2009 über den israelischen Kameraden: Der vor drei Jahren entführte israelische Soldat Gilad Shalit lebt (Videos)

(Videoquelle: euronews.net;
Bildquelle: IDF.il)

Hintergrundinformationen: Israel Defence Forces (IDF)

Palästina & Israel: Kampf um den neuen Staat (Video)

Sonntag, 2. Oktober 2011

Die Palästinenser haben bei der UN-Vollversammlung die Anerkennung eines eigenen Staates gefordert. Doch die Streitigkeiten zwischen Hamas und Fatah bleiben.

Soldatenglück.de berichtete zuletzt: Palästina und Israel vor der UNO – Abbas: “Die Zeit ist reif für einen palästinensischen Frühling” (Videos) und berichtet regelmäßig über den palästinenisch-isaelischen Regionalkonflikt mit globalen Auswirkungen, auch über die im Video thematisierte Rede von U.S. Präsidenten vor der UN General Assembly: Barack Obamas Rede vor der UN-Vollversammlung: “Peace Is Hard, but We Know that It Is Possible” (Video).

(Videoquelle ARD, NDR.de, Weltbilder;
Kartengrafik: CIA.org, West Bank, Palästinensisches Autonomiegebiet)

Palästina und Israel vor der UNO – Abbas: “Die Zeit ist reif für einen palästinensischen Frühling” (Videos)

Samstag, 24. September 2011

In einer emotionalen Rede hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Freitag vor der UN-Vollversammlung seine Forderung nach einem von den Vereinten Nationen anerkannten Palästinenserstaat erneut betont. Er wurde vom Auditorium mit viel Applaus begrüßt, denn die Mehrheit der 193 UN-Staaten steht hinter dem Anliegen der Palästinenser.

Netanjahu: “Ich reiche dem palästinensischen Volk die Hand”.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung am Freitag seinen Willen zum Frieden im Nahen Osten bekräftigt. Er reiche allen Nachbarn Israels seine Hand, “ganz besonders aber dem palästinensischen Volk”.

Soldatenglück.de berichtet regelmäßig über den palästinenisch-isaelischen Regionalkonflikt mit globalen Auswirkungen, zuletzt über die Rede von U.S. Präsidenten vor der UN General Assembly: Barack Obamas Rede vor der UN-Vollversammlung: “Peace Is Hard, but We Know that It Is Possible” (Video).

(Videoquelle: euronews.net;
Bildquelle: UN.org, President of Palestinian Authority Addresses General Assembly, Palestinian Authority President Delivers Application for Full UN Membership;
Kartengrafik: CIA.gov, Israel-Karte mit den Palästinensichen Gebieten)

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