Archiv für die Kategorie 'Pakistan'

Terrorbekämpfung: Pakistan will keinen Druck aus Washington (Video)

Freitag, 30. September 2011

Der pakistanische Regierungschef Yousuf Raza Gilani hat die USA aufgefordert, bei der Suche nach Islamisten nicht weiter Druck auf Pakistan auszuüben. Die USA müssten aufhören, Pakistan für die instabile Lage in der Region verantwortlich zu machen. Gilani betonte, seine Regierung arbeite nicht mit islamischen Terroristen zusammen.

(Videoquelle: euronews.net;
Kartengrafik: CIA.gov)



Massiver Taliban-Angriff gegen Marinestützpunkt Mehran in Pakistan (Video)

Dienstag, 24. Mai 2011

Nach dem vernichtenden Angriff der pakistanischen Taliban auf die Marinebasis Mehran gilt es, Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani beim Wort zu nehmen: Solch ein feiger Akt könne die Entschlossenheit der Regierung und des Volkes zur Bekämpfung des Terrorismus nicht erschüttern. Im Interesse einer freien Welt muss der Regierungschef der Atommacht recht behalten; Fanatiker dürfen nie eine Nuklearbombe besitzen, sie würden sie zünden.

Doch Pakistan viel Glück für den Kampf gegen die Taliban zu wünschen reicht nicht. Die Führung muss sich diese Frage gefallen lassen: Wie konnte ein scheinbar stark gesicherter Militärkomplex wie jener in Karatschi so hart getroffen werden? Drei Wochen, nachdem Al-Kaida-Chef Osama bin Laden nach jahrelangem Aufenthalt im Land erst von der US-Armee ausgeschaltet wurde! Es sind Zweifel angebracht, was die Ernsthaftigkeit Pakistans in Sachen Terrorismus-Bekämpfung angeht. Um sie zu zerstreuen, müssen Taliban und Al-Kaida gejagt und empfindliche Einrichtungen bestmöglich geschützt werden, idealerweise im Schulterschluss mit den USA.

Der jüngste Anschlag als Vergeltung für Bin Ladens Tod zeigt noch mehr: Al-Kaida und Taliban können unabhängig, aber auch im Sinne der jeweils anderen Organisation zuschlagen. Was geschieht erst, sollte Talibanführer Mullah Omar gefasst werden? Dessen Tod wurde schon gemeldet, doch wahrscheinlich lebt er. (Zitatende)

Kommentiert die Neue Osnabrücker Zeitung.

(Textquelle kursiv: Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Videoquelle: via YouTube, PNS MEHRAN Terrorist Attack – 22nd May 2011 – Day/Night shots – Federal Minister Rehman Malik on Monday said that 8 terrorists were killed and 10 security personnel were martyred in Security forces’ operation against the terrorists who last night sneaked onto Pakistan Navy Base Mehran.
Talking to media here Rehman Malik said that it was an attack on Pakistan and the enemies of country want to destabilize the country.
Kartengrafikquelle: CIA.gov)

Botschaft eines Toten – Osama bin Ladens letzte Al Qaida Propaganda (Video)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Al Qaida hat eine Audiobotschaft des von den USA getöteten Bin Laden veröffentlicht.

Darin ruft der frühere Al-Qaida-Chef zum Sturz arabischer “Tyrannen” auf. In der posthum publizierten Aufnahme äußerte sich bin Laden positiv über die aktuellen Rebellionen in den islamischen Staaten.

Der Aufnahmeort des Videos ist mit großer Wahrscheinlichkeit Abbottabad in Pakistan, dort wo in der Nacht zum 02. Mai 2011 US-Spezialkräfte in der Operation GERONIMO den Al Qaida Führer final ausschalteten. Das Video wurde durch Kuriere und Gefolgsleuteverberitet, Kuriere, die die US-Sicherheitsbehörden auf die Spur zum Versteck des meist gesuchten Teroristen brachten.

(Videoquelle: euronews.net;
Bildquelle: Al Qaida Propaganda-Video im Besitz des Pentagon)

Anschlag in Pakistan – “Rache für Osama” – ein gefälliges Etikett und eine willkommene Rechtfertigung für das ziellose Morden

Freitag, 13. Mai 2011

“‘Rache für Osama’ – ein gefälliges Etikett und eine willkommene Rechtfertigung für das ziellose Morden. Der Tod Bin Ladens ist da nebensächlich – diesen Anschlag hätte es eh gegeben.”

“Das war die erste Rache für Osamas Märtyrertod”, pries ein Sprecher der pakistanischen Taliban den heimtückischen Doppelanschlag im Distrikt Charsadda. “Rache für Osama” – ein gefälliges Etikett und eine willkommene Rechtfertigung für das ziellose Morden. Der Tod Bin Ladens ist da nebensächlich – diesen Anschlag hätte es eh gegeben. Terror steht seit Jahren in Pakistan auf der Tagesordnung. Das gestrige Attentat war zwar der schwerste Anschlag seit Monaten, doch diese Toten reihen sich ein in die lange Reihe tausender Opfer des Terrorismus. Die – gerade auch in Pakistan umstrittene – Tötung des El-Kaida-Chefs Bin Laden durch ein US-Kommando brauchte es dafür bisher nicht als Anlass. Denn darum geht es ja auch gar nicht. Folgt man, auch wenn es zynisch scheint, einmal kurz der Logik der Terroristen: Müssten Ziel eines Racheakts nicht die verhassten USA, vielleicht auch Pakistans Politiker sein, die das Kommandounternehmen im eigenen Land stillschweigend zuließen? Doch dieser Anschlag traf – wieder einmal – die Schutzlosen, die leichtesten Opfer. Damit entlarvt sich der Terrorismus als das, was er wirklich ist: Nicht Kampf der Unterdrückten, Aufstand der Armen, sondern zielloses Blutvergießen. Den Familien bleibt nicht einmal der Trost, dass ihre Söhne als Märtyrer einer guten Sache gestorben seien. Ihr Tod ist einfach sinnlos. (Zitatende)

Kommentiert Sören Sgries von der Rhein-Neckar-Zeitung aus Heidelberg.

Soldatenglück.de berichtete heute: Pakistan: Taliban Rache-Anschlag für die Tötung des Al Qaida-Führers Osama bin Ladens kostete 80 Menschen das Leben, 115 wurden verletzt (Video).

(Textquelle kursiv: Rhein-Neckar-Zeitung.de;
Bildgrafikquelle: Flagge Pakistans)

Pakistan: Taliban Rache-Anschlag für die Tötung des Al Qaida-Führers Osama bin Ladens kostete 80 Menschen das Leben, 115 wurden verletzt (Video)

Freitag, 13. Mai 2011

Die Taliban haben sich zu einem Doppelanschalg im Norden Pakitans bekannt und ihn als Racheaktion für die Tötung von Al Qaida Chef Osama bin Ladens bezeichnet.

Ziel des Anschlags war ein Ausbildungslager der pakistanischen Grenzpolizei in Charsadda 30 Kilometer von Peschawar (Karte oben) in den Stammesgebieten, was auf nördlicher Linie von Islamabad Richtung Abbottabad gelegen ist. In Abbottabad haben US-Spezialkräfte der NAVY SEALs und der CIA in der Nacht zum 02. Mai 2011 bei der Operation GERONIMO Bin Laden und weitere Unterstützer getötet. Wenige Tage danach hat Al Qaida die Tötung ihres Gründers und Führers bestätigt und die pakistanische Taliban zu Rache-Aktionen aufgerufen.
Mindestens 80 Menschen wurden heute durch den Taliban-Anschlag getötet und 115 verletzt, als zwei Selbstmordattentäter nacheinander ihre Sprengsätze zündeten.

Bei den Opfern handelt es sich zumeist um Rekruten der paramilitärisch strukturierten pakistanischen Grenzpolizei. Nach Abschluss ihrer Ausbildung verluden sie vor einem Grenzpolizei-Gebäude gerade ihr Gepäck, um in den Heimaturlaub zu fahren. Dies war der in Opferzahlen gemessen bislang schwerste Anschlag in Pakistan im Jahr 2011. In Pakistan wurden in den vergangene 4 Jahren mehr als 4.300 Menschen bei Bombenanschläge getötet. Die meisten der Anschläge ereigneten sich im Nordwesten (Ostafghanistan oder Paschtunistan oder Stammesgebiete genannt), ein Sammelbecken der islamistischen Taliban und von Al Qaida und wie wir neuerdings wissen und schon immer ahnten, den seit 2001 mehrjährigen Verstecken des Al Qaida Gründers Osama bin Laden.

(Videoquelle: CNNInternational.com, The Pakistani Taliban claims responsibility for suicide bomb attacks.)



“Obama gets Osama”, Berichte der deutschen Politischen Stiftungen aus Pakistan

Sonntag, 8. Mai 2011

Die Tötung Usama bin Ladins hat die pakistanische Öffentlichkeit genauso überrascht wie die Welt. Nur statt der richtigen Fragen reagieren viele Pakistanis nach oft erlebten Mustern: Leugnung, Gegenanschuldigung und Verschwörungstheorien. Auch hält sich die Freude in Grenzen: Im Gegensatz zur Ermordung des Gouverneurs Salman Taseers wurden diese Mal keine Süßigkeiten verteilt. Dafür muss das Land jetzt bittere Pillen schlucken: trotz der Kampfes des Armee gegen die Taliban, gilt Pakistan international als ein Hort von Terroristen, Armee wie Geheimdienst haben ein Imageproblem und die politische Führung einen Vertrauensverlust.

Die Nachricht von der Kommando-Aktion der Navy Seals in Abbotabad hat die Pakistanis, die politische Führung wie auch Militär und Geheimdienste ebenso unerwartet getroffen wie die Weltöffentlichkeit. Waren in den Montagszeitungen noch neutral von einem Hubschrauberabsturz und einer Explosion berichtet worden, klärte sich das Bild am Fernsehschirm in den frühen Morgenstunden: “Obama gets Osama” titelte die volksnahe “The News” am darauffolgenden Tag ..

Zum vollständigen Bericht aus aktuellem Anlass “Pakistan – Von Süssigkeiten und bitteren Pillen” von Olaf Kellerhoff, Projektleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung in Islamabad/Pakistan vom 06. Mai 2011.

Die Projektleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Pakistan, Britta Petersen, kommentierte die Operation gegen Osama bin Laden in deutschen Zeitungen: Nach Osama bin Ladens Tod wie folgt: “Anspannung in Pakistan steigt”.
Der letzte öffentliche Bericht der Friedrich-Ebert-Stiftung in Pakistan datiert aus 2009 mit dem Titel: Pakistan: Rückschlag für die Taliban? - Pakistanische Taliban bestätigen den Tod Baitullah Mehsuds.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung bewertet die Situation aktuell: “Der pakistanische Geheimdienst hat bei Al Qaida offenbar die Geduld verloren” und “Pakistan nimmt Anti-Terror-Kampf sehr ernst”.

(Textquelle kursiv: FNSt.org, Stiftung für die Freiheit;
Kartengrafikquelle: CIA.gov)

Nach Osama bin Ladens Tod: “Anspannung in Pakistan steigt”

Dienstag, 3. Mai 2011

tz-Interview mit Britta PetersenCountry Director der Heinrich-Böll-Stiftung in Pakistan

Osama bin Laden ist auf pakistanischem Gebiet getötet worden. Wie wirkt das auf die Bürger im Land?

Britta Petersen: Pakistan ist sehr polarisiert: Wir selbst haben mit Liberalen zu tun, die sich darüber freuen. Pakistanische Taliban dagegen haben schon Vergeltungsschläge angekündigt. Auf dem Land haben die Leute eher ihre eigenen Probleme. Aber man merkt: Die Anspannung steigt und es kann jetzt zu Demonstrationen kommen.

Wie konnte Bin Laden jahrelang unbehelligt in einem Luftkurort nahe einer Militärakademie leben?

Petersen: Ich glaube nicht, dass er dort jahrelang gesessen hat. So gab es letzte Woche erst Gerüchte, dass sich Osama in der Nähe Abbottabads zur medizinischen Behandlung aufhält. Auch US-Sicherheitsexperten glaubten, dass er sich dauernd hin und her bewegte. Nichtsdestotrotz ist die Lage für den pakistanischen Sicherheitsapparat jetzt schwierig: Entweder hat er sich in einer Militärstadt als völlig unfähig erwiesen. Oder er müsste zugeben, mit den USA zusammengearbeitet zu haben.

Pakistans Präsident Zardari hat in einer US-Zeitung eine Beteiligung bei Osamas Tötung abgestritten. Ist er noch Herr seines Landes?

Petersen: Außen- und Sicherheitspolitik hier war immer schon Sache des Militärs und nicht der Regierung. Und es ist nicht in ihrem innenpolitischen Interesse, zu viel Nähe zu den Amerikanern zu zeigen. Es kann daher einen Unterschied geben zwischen der gedruckten Meinung und der Realität.

Unterstützt der pakistanische Geheimdienst Al-Kaida?

Petersen: Darüber kann nur spekuliert werden. Der frühere Chef Hamid Gul jedoch hatte ganz offen mit Osama bin Laden sympathisiert. Und nachdem im Januar ein CIA-Mitarbeiter in Lahore zwei Pakistanis erschossen hat, verschlechterte sich das Verhältnis zwischen beiden Ländern sehr. Trotzdem glaube ich aber den Zeitungsberichten, dass beide Seiten noch viel miteinander kommuniziert haben.

Muss Pakistan jetzt Racheaktionen oder Druck der Amerikaner fürchten?

Petersen: Obama selbst hat hervorgehoben, dass die pakistanische Regierung den Tod Osamas begrüßt hat. Hier kann man ablesen, dass die USA kein Interesse an der Schädigung Pakistans haben.

Wie groß ist die Gefahr, dass Islamisten in den Besitz pakistanischer Atombomben kommen?

Petersen: Das Militär ist in der Lage, seine Waffen zu beschützen. Trotzdem sind islamistische Tendenzen in Teilen der Bevölkerung stark verankert und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie irgendwann die Macht übernehmen. Deshalb ist es das wichtigste, dass der Westen die Demokratiebewegung hier unterstützt, den Aufbau des Gesundheitswesens und der Verwaltung.

Gilt das auch für das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet als Rückzugsort der Islamisten?

Petersen: Ja. In den Stammesgebieten gilt etwa noch Recht aus der britischen Kolonialzeit. Auch diese Gebiete müssen in das pakistanische Staats- und Justizwesen eingebunden werden. Die Leute brauchen Anspruch auf staatliche Leistungen. Und auf der afghanischen Seite müssen die internationalen Truppen längerfristig bleiben. (Zitatende)

Das Interview führte Walther Schneeweiß von der tz München.

Dazu ergänzend das HBS-Interview: “Für Pakistan ist das eine sehr gefährliche Situation”.
Und SPIEGEL ONLINE aktuell: US-Erkenntnisse – Bin Laden lebte mehr als fünf Jahre in seiner Residenz.

(Textquelle kursiv: tz München.de;
Bildgrafikquelle: CIA.gov, Flagge Pakistans)

Osama bin Ladens letzter Aufenthaltsort: Abbottabad in Pakistan (Video)

Montag, 2. Mai 2011

Abbottabad in Paschtunistan, Ost-Afghanistan

Abbottabad (Koordinaten: 34° 9′ N, 73° 13′ O), die Stadt in der Osama bin Laden bis gestern lebte, wurde in der britischen Kolonialzeit 1853 gegründet. Sie trägt den Namen ihres Gründers, Major James Abbott. Abbottabad ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes in der pakistanischen Provinz Khyber Pakhtunkhwa, bis April 2010 Nordwestliche Grenzprovinz (North-West Frontier Province, NWFP) ist eine Provinz Pakistans. Sie ist überwiegend von Paschtunen bevölkert. Große Teile der Provinz gehörten einst zu Afghanistan. Die Hauptstadt von Khyber Pakhtunkhwa ist Peschawar. Khyber Pakhtunkhwa und die Stammesgebiete unter Bundesverwaltung (FATA) werden von den Afghanen Ost-Afghanistan oder auch Paschtunistan genannt.

Eine Volkszählung aus dem Jahr 1998 ergab eine Bevölkerung für den Distrikt Abbottabad von 881.000. Die Stadt Abbottabad liegt 1.256 Meter über dem Meeresspiegel, in einer Entfernung von rund 70 Kilometern nördlich von Pakistans Hauptstadt Islamabad. Auf Grund ihrer Lage in einem romantischen Tal und auf Grund ihrer Sauberkeit wird sie zu den schönsten Städten des Landes gezählt.

Die Stadt Abbottabad ist klein und gut organisiert. Sie zieht Menschen aus ganz Pakistan an, nicht nur wegen ihrer Landschaft, sondern auch wegen ihrer Bildungsmöglichkeiten. Es gibt in Abbottabad eine hohe Anzahl von Schulen und anderen höheren Bildungseinrichtungen. Die Stadt trägt deshalb den Beinamen Stadt der Schulen.

Neben der üblichen Grundbildung gibt es in Abbottabad zahlreiche Einrichtungen für die Berufsausbildung. Die Stadt beherbergt Trainingseinrichtungen des pakistanischen Militärs, technische Institute, Regierungseinrichtungen, vier Medizinhochschulen, davon eine nur für Frauen. Kürzlich wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie eine Universität für IT eröffnet.

Das Terrororganisation Al Qaida wurde 1988 in Peschawar/Pakistan in der Provinz Khyber nahe der Grenze zu Afghanistan unter Führung von Osama bin Laden gegründet. Seit 1993 werden von Al Qaida zahlreiche Terroranschläge weltweit in mehreren Staaten verübt, viele der von dem Terrornetzwerk verübten Anschläge gelten als terroristischer Massenmord an Zivilisten.

“Al Qaida”, wörtlich “die Datenbank”, war ursprünglich die Computerdatei mit den tausenden von Mudschaheddin, die mit Hilfe der CIA rekrutiert und trainiert wurden, um gegen die Sowjets in Afghanistan (1979 bis 1989) zu kämpfen, die direkte Übersetzung aus dem Arabischen ist jedoch “die Basis” oder “der Stützpunkt”.

In der Nacht zum 2. Mai 2011 gab US-Präsident Barack Obama in Washingtn D.C. bekannt, dass der Terrorist Osama bin Laden in Abbottabad von US-Spezialeinheiten in Abbottabad/Pakistan getötet wurde.
Soldatenglück.de berichtete: Top-Terrorist Osama bin Laden in Pakistan final ausgeschaltet (Video), Größter US-Staatsfeind ist tot: Osama Bin Laden (Video).

(Video-, Bildquelle: via YouTube, Internet;
Textauszüge: via wiki)

Pakistan: Islamisten-Angriffe auf Marine-Angehörige (Video)

Dienstag, 26. April 2011

 

Bei zwei koordinierten Bombenanschlägen in der pakistanischen Hafenstadt Karachi (Karte unten) sind mindestens drei Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden. Busse mit Angehörigen der pakistanischen Marine waren die Ziele.

(Videoquelle: euronews.net;
Kartengrafik: CIA.gov)

Brennpunkt Pakistan

Montag, 6. September 2010

Neuer Wegweiser zur Geschichte stellt Vergangenheit und Gegenwart des Landes vor

Al Qaida, Taliban, Kaschmir, Atombombe: Mit diesen Begriffen wird Pakistan in der medialen Berichterstattung bedacht, was der komplexen Situation im Land keinesfalls gerecht wird. In Pakistan überlagern sich ethnische, religiöse und soziale Konflikte, die auch das schwierige Verhältnis zu den Nachbarlän-dern Afghanistan und Indien mitbestimmen. Schließlich stellen ein hohes Be-völkerungswachstum, drastische Wasserverknappung und Ressourcenmangel enorme Herausforderungen für den Staat mit der weltweit sechstgrößten Bevölkerung dar. Pakistan gilt als ein Pulverfass, dessen Zukunft nicht allein von regionaler, sondern auch von globaler Bedeutung ist.

Der “Wegweiser zur Geschichte. Pakistan” erschien als elfter Band der Reihe im Verlag Ferdinand Schöningh. Er beschreibt Pakistan als Gemeinwesen mit reicher Geschichte, zwischen Moderne und Tradition, zwischen Demokratie, Militärdiktatur und Feudalherrschaft, zwischen Globalisierung und histo-risch gewachsenen Wirtschafts- und Sozialstrukturen. Zahlreiche Karten, le-xikalische Begriffserklärungen im Text sowie der umfangreiche Anhang mit Zeitstrahl, Literatur- und Filmtipps und einem Register helfen bei der raschen Orientierung.

Den neuen Band können Sie kostenlos von der Seite http://www.mgfa-potsdam.de/html/aktuelles/pakistan?teaser=1 als PDF-Datei herun-terladen. Dort finden Sie außerdem Bezugshinweise für Bundeswehr-Angehörige bzw. für den Buchhandel.

Das Buch: Wegweiser zur Geschichte: Pakistan. Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Bernhard Chiari und Conrad Schetter. Paderborn u.a., Verlag Ferdinand Schöningh 2010, 278 S., ISBN 978-3-506-76908-4

(Text-, Grafikquelle: Militärgeschichtliches Forschungasamt der Bundeswehr, MGFA.de)