Archiv für die Kategorie 'Weltregionen'

Massiver Taliban-Angriff gegen Marinestützpunkt Mehran in Pakistan (Video)

Dienstag, 24. Mai 2011

Nach dem vernichtenden Angriff der pakistanischen Taliban auf die Marinebasis Mehran gilt es, Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani beim Wort zu nehmen: Solch ein feiger Akt könne die Entschlossenheit der Regierung und des Volkes zur Bekämpfung des Terrorismus nicht erschüttern. Im Interesse einer freien Welt muss der Regierungschef der Atommacht recht behalten; Fanatiker dürfen nie eine Nuklearbombe besitzen, sie würden sie zünden.

Doch Pakistan viel Glück für den Kampf gegen die Taliban zu wünschen reicht nicht. Die Führung muss sich diese Frage gefallen lassen: Wie konnte ein scheinbar stark gesicherter Militärkomplex wie jener in Karatschi so hart getroffen werden? Drei Wochen, nachdem Al-Kaida-Chef Osama bin Laden nach jahrelangem Aufenthalt im Land erst von der US-Armee ausgeschaltet wurde! Es sind Zweifel angebracht, was die Ernsthaftigkeit Pakistans in Sachen Terrorismus-Bekämpfung angeht. Um sie zu zerstreuen, müssen Taliban und Al-Kaida gejagt und empfindliche Einrichtungen bestmöglich geschützt werden, idealerweise im Schulterschluss mit den USA.

Der jüngste Anschlag als Vergeltung für Bin Ladens Tod zeigt noch mehr: Al-Kaida und Taliban können unabhängig, aber auch im Sinne der jeweils anderen Organisation zuschlagen. Was geschieht erst, sollte Talibanführer Mullah Omar gefasst werden? Dessen Tod wurde schon gemeldet, doch wahrscheinlich lebt er. (Zitatende)

Kommentiert die Neue Osnabrücker Zeitung.

(Textquelle kursiv: Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Videoquelle: via YouTube, PNS MEHRAN Terrorist Attack – 22nd May 2011 – Day/Night shots – Federal Minister Rehman Malik on Monday said that 8 terrorists were killed and 10 security personnel were martyred in Security forces’ operation against the terrorists who last night sneaked onto Pakistan Navy Base Mehran.
Talking to media here Rehman Malik said that it was an attack on Pakistan and the enemies of country want to destabilize the country.
Kartengrafikquelle: CIA.gov)



Nahost – Obamas neuer Weg (Videos)

Samstag, 21. Mai 2011

Obama hat genau das Richtige getan: Er hat in seiner Grundsatzrede das Tabuthema der Grenzziehung vor 1967 angesprochen, von dem die meisten Israelis nichts hören wollen. Dieses Kapitel ist für den jüdischen Staat unantastbar: Netanjahu persönlich soll im Vorfeld von Außenministerin Clinton gefordert haben, die entsprechende Passage aus Obamas Rede zu streichen.

 

Dass jetzt selbst der US-Präsident vom Freund Israel offenbar Unerhörtes fordert, zeigt, wie dringlich ein grundsätzliches Umdenken in den israelisch-palästinensischen Friedensbemühungen ist. Obama hat eine unabdingbare Voraussetzung ausgesprochen: Frieden kann es nur geben, wenn beide Parteien ernsthafte Kompromissbereitschaft zeigen. Er rief schließlich auch die Hamas dazu auf, Israels Existenzrecht endlich anzuerkennen.

Obamas Forderung nachzugeben hieße für Israel, auf Ostjerusalem zu verzichten, die Golanhöhen an Syrien zurückzugeben und das Westjordanland, in dem es entgegen internationalen Warnungen weiter Siedlungen baut, zu verlassen. In dieser Deutlichkeit hat das bisher kein US-Präsident von Israel verlangt. Deshalb kann das Treffen beider Staatschefs gestern in Washington der Beginn eines neuen Verhältnisses zueinander sein.

Es ist jedoch jetzt an Obama, diesen Weg konsequent weiterzugehen, um Bewegung in den Friedensprozess zu bringen. (Zitatende)

Kommentiert die “Neue Osnabrücker Zeitung”.

Dazu die euronews-Videos:
Netanjahu: Kein Palästinenserstaat auf Kosten Israels

Obama-Rede enttäuscht Israel und Palästinenser

Soldatenglück.de berichtete: Die USA und die Demokratiebewegung in der arabischen Welt – U.S. Präsident Barack Obama und Hillary Clinton loben und sagen Unterstützung zu (Video) und US-Nahost-Politik: Die Erwartungen an Israel sind unzumutbar.

(Textuelle: Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Bilderquellen: White House.gov, President Barack Obama talks with Prime Minister Benjamin Netanyahu of Israel as they walk from the Oval Office to the South Lawn Drive of the White House, following their meetings, May 20, 2011. Official White House Photo by Pete Souza;
CIA.gov, Jerusalem at night viewed from the Mount of Olives.
Videoquelle: euronews.net, Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich vor seinem Treffen mit Barack Obama in Washington enttäuscht über die jüngsten Friedensvorschläge des US-Präsidenten gezeigt. Netanjahu sagte vor seinem Abflug, die Gründung eines Palästinenserstaates dürfe nicht auf Kosten der Existenz Israels gehen.
Die Rede von US-Präsident Barack Obama zu einer Friedenslösung für den Nahen Osten ist bei den Palästinensern auf wenig Begeisterung gestoßen. Zwar hatte Obama die palästinensische Position unterstützt und sich erstmals öffentlich für einen israelischen Rückzug auf die Grenzen von 1967 ausgesprochen – aber für viele Palästinenser ist das nicht genug. “Die Obama-Rede war für uns enttäuschend”, meint ein junger Mann in Ramallah. “Es gab darin nichts Neues.”)

US-Nahost-Politik: Die Erwartungen an Israel sind unzumutbar

Freitag, 20. Mai 2011

Auch in seiner Nahost-Politik hat Präsident Obama bislang enttäuscht. Die jüngste Grundsatzrede zur Arabien-Politik hat daran nichts geändert. Trotz einmal mehr kühner Worte. Die von ihm aus historischen wie moralischen Gründen abgeleitete Parallele zwischen den arabischen Aufständen und der Entstehung Amerikas im Kampf gegen die britische Herrschaft und die daraus resultierende Folgerung, sein Land könne deshalb gar nicht anders, als sich auf die Seite der arabischen Völker zu stellen, ist grundsätzlich richtig. Doch zu schön, um wahr zu sein. Würde Obama diese Botschaft wirklich ernst nehmen, hätte er längst eine “grand strategy” entwerfen müssen, um das nahöstliche Pulverfass zu löschen. Aber es reichte wieder nur zu Stückwerk. Dabei ist der Grund sogar einsichtig: Zu unterschiedlich sind die amerikanischen Interessen in den einzelnen arabischen Ländern, zu ungewiss weiter, wohin und woran sich die Aufstände der arabischen Jugend am Ende bewegen und orientieren. Hin zu freiheitlich demokratischen Lösungen oder doch zurück zu autoritär religiösen Systemen? Würde Obama wirklich aufseiten der arabischen Völker stehen, hätte er längst viel entschiedener durch Wort und Tat deren Freiheitskampf unterstützen müssen. Und er hätte nicht zu Bahrain und Saudi-Arabien schweigen dürfen. Einmal mehr stehen Anspruch und Wirklichkeit im Widerspruch. Noch schwerer nachzuvollziehen ist Obamas erneuerte Aufforderung an Israel, dem einzig verlässlichen Verbündeten im Nahen Osten, dazu noch die einzige Demokratie der Region, sich für einen Frieden mit den Palästinensern auf die Grenzen von 1967 zurückzuziehen. Selbst bei einem partiell einvernehmlichen Gebietsaustausch bleibt das für Israel – bei aller notwendigen Kritik am unversöhnlichen Siedlungsbau in den besetzten arabischen Gebieten – aus zwei Gründen unannehmbar. Erstens bekräftigte die radikal-islamische Hamas-Organisation gestern, sie werde unter keinen Umständen Israel anerkennen. Die Hamas regiert im von Israel freiwillig geräumten Gazastreifen und hat sich jüngst mit der palästinensischen Fatah wieder versöhnt. Von Israel zu verlangen, mit einem Partner über künftige Grenzen zu verhandeln, der unverändert die Vernichtung des jüdischen Staates verfolgt, ist schon fast teuflisch. Fatah-Chef Abbas mag sich friedfertig zeigen. Ohne Zustimmung der Hamas aber gibt es keinen Frieden. Zweitens: Wer je auf den Golanhöhen gestanden und hinabgeblickt hat ins Jordantal, sollte wissen, dass Israel dieses auch im Sechstagekrieg erstürmte Hochplateau allenfalls nach einer längeren Versöhnungsphase räumen wird. Von dort aus haben Araber vor 1967 wie aus einem Hochstand jahrelang urisraelische Siedlungen beschossen. Deshalb stehen die Höhen aus einsichtigem Grund für Israel zumindest vorerst nicht zur Disposition. Da verwundert es schon, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle unisono Obamas Friedenslösung auf Grundlage der Grenzen von 1967 begrüßen. Sie sollten bedenken, dass sie die Existenz Israels zur Staatsraison Deutschlands erklärt haben. Im Extremfall heißt das, die Existenz Israels auch militärisch zu verteidigen. (Zitatende)

Kommentiert die “Berliner Morgenpost” in ihrem Leitartikel.

Soldatenglück.de berichtete gestern: Die USA und die Demokratiebewegung in der arabischen Welt – U.S. Präsident Barack Obama und Hillary Clinton loben und sagen Unterstützung zu (Video).

(Textquelle kursiv: BERLINER MORGENPOST.de;
Bildquelle: Prime Minster´s Office Israel.gov.il, Prime Minister Benjamin Netanyahu and President Barack Obama at the White House. 01/09/2010, Photo by Moshe Milner GPO;
Peace talks Jerusalem Sep 15 2010, Meeting of Prime Minister Benjamin Netanyahu with US Secretary of State Hillary Clinton and President Abbas in Jerusalem. Photo: Amos Ben Gershom, GPO)

Botschaft eines Toten – Osama bin Ladens letzte Al Qaida Propaganda (Video)

Donnerstag, 19. Mai 2011

Al Qaida hat eine Audiobotschaft des von den USA getöteten Bin Laden veröffentlicht.

Darin ruft der frühere Al-Qaida-Chef zum Sturz arabischer “Tyrannen” auf. In der posthum publizierten Aufnahme äußerte sich bin Laden positiv über die aktuellen Rebellionen in den islamischen Staaten.

Der Aufnahmeort des Videos ist mit großer Wahrscheinlichkeit Abbottabad in Pakistan, dort wo in der Nacht zum 02. Mai 2011 US-Spezialkräfte in der Operation GERONIMO den Al Qaida Führer final ausschalteten. Das Video wurde durch Kuriere und Gefolgsleuteverberitet, Kuriere, die die US-Sicherheitsbehörden auf die Spur zum Versteck des meist gesuchten Teroristen brachten.

(Videoquelle: euronews.net;
Bildquelle: Al Qaida Propaganda-Video im Besitz des Pentagon)

Nahost-Diplomatie der USA – Ziel: Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina (Video)

Mittwoch, 18. Mai 2011

Im Weißen Haus steht diese Woche im Zeichen der Nahost-Diplomatie. Die USA wollen, dass Israelis und Palästinenser an den Verhandlungstisch zurückkehren. Die Nahost-Friedensgespräche liegen seit vergangenem Herbst auf Eis.

(Videoquelle: euronews.net;
Kartengrafikquelle: CIA.gov)



Kosovo: UN will Organhandel-Vorwürfen gegen UCK nachgehen (Video)

Samstag, 14. Mai 2011

Der mutmaßliche Handel mit Organen serbischer Gefangener im Kosovo hat den Weltsicherheitsrat beschäftigt. UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon sagte seine Unterstützung für Untersuchungen zu. Im Vorjahr hatte ein entsprechender Europarats-Bericht für scharfe Kritik der kosovarischen Regierung gesorgt. Nun erklärte Ministerpräsident Hashim Taci sich bereit, bei den Ermittlungen mitzuhelfen. “Wir haben nichts zu verbergen”, sagte er. “Wir bieten den Behörden unsere volle Unterstützung an. Wir wollen eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten und den Institutionen helfen.”

Die Milizarmee UCK (Wappen oben), deren Chef Hacim Taci war, soll den Organhandel organisiert haben. In einem Dokument aus dem Jahr 2003 sollen ehemalige UCK-Mitglieder berichten, wie serbische Gefangene getötet worden seien, bevor man ihnen die Organe entnommen habe. Auch eine Klinik in der Kosovo-Hauptstadt Pristina ist möglicherweise in den Organhandel verwickelt.

(Videoquelle: euronews.de via YouTube)

Soldatenglück.de berichtete zum Thema: Organisierte Kriminalität im Kosovo: Menschenhandel, internationaler Organhandel mit Israel-, Türkei- und Deutschland-Bezug (Video)Illegaler Organhandel: Wurden Kosovo-Serben unter den Augen von Bundeswehrsoldaten nach Albanien entführt?Kosovos Premierminister Hacim Thaci wird von seiner Vergangenheit eingeholt (Video)

Anschlag in Pakistan – “Rache für Osama” – ein gefälliges Etikett und eine willkommene Rechtfertigung für das ziellose Morden

Freitag, 13. Mai 2011

“‘Rache für Osama’ – ein gefälliges Etikett und eine willkommene Rechtfertigung für das ziellose Morden. Der Tod Bin Ladens ist da nebensächlich – diesen Anschlag hätte es eh gegeben.”

“Das war die erste Rache für Osamas Märtyrertod”, pries ein Sprecher der pakistanischen Taliban den heimtückischen Doppelanschlag im Distrikt Charsadda. “Rache für Osama” – ein gefälliges Etikett und eine willkommene Rechtfertigung für das ziellose Morden. Der Tod Bin Ladens ist da nebensächlich – diesen Anschlag hätte es eh gegeben. Terror steht seit Jahren in Pakistan auf der Tagesordnung. Das gestrige Attentat war zwar der schwerste Anschlag seit Monaten, doch diese Toten reihen sich ein in die lange Reihe tausender Opfer des Terrorismus. Die – gerade auch in Pakistan umstrittene – Tötung des El-Kaida-Chefs Bin Laden durch ein US-Kommando brauchte es dafür bisher nicht als Anlass. Denn darum geht es ja auch gar nicht. Folgt man, auch wenn es zynisch scheint, einmal kurz der Logik der Terroristen: Müssten Ziel eines Racheakts nicht die verhassten USA, vielleicht auch Pakistans Politiker sein, die das Kommandounternehmen im eigenen Land stillschweigend zuließen? Doch dieser Anschlag traf – wieder einmal – die Schutzlosen, die leichtesten Opfer. Damit entlarvt sich der Terrorismus als das, was er wirklich ist: Nicht Kampf der Unterdrückten, Aufstand der Armen, sondern zielloses Blutvergießen. Den Familien bleibt nicht einmal der Trost, dass ihre Söhne als Märtyrer einer guten Sache gestorben seien. Ihr Tod ist einfach sinnlos. (Zitatende)

Kommentiert Sören Sgries von der Rhein-Neckar-Zeitung aus Heidelberg.

Soldatenglück.de berichtete heute: Pakistan: Taliban Rache-Anschlag für die Tötung des Al Qaida-Führers Osama bin Ladens kostete 80 Menschen das Leben, 115 wurden verletzt (Video).

(Textquelle kursiv: Rhein-Neckar-Zeitung.de;
Bildgrafikquelle: Flagge Pakistans)

Pakistan: Taliban Rache-Anschlag für die Tötung des Al Qaida-Führers Osama bin Ladens kostete 80 Menschen das Leben, 115 wurden verletzt (Video)

Freitag, 13. Mai 2011

Die Taliban haben sich zu einem Doppelanschalg im Norden Pakitans bekannt und ihn als Racheaktion für die Tötung von Al Qaida Chef Osama bin Ladens bezeichnet.

Ziel des Anschlags war ein Ausbildungslager der pakistanischen Grenzpolizei in Charsadda 30 Kilometer von Peschawar (Karte oben) in den Stammesgebieten, was auf nördlicher Linie von Islamabad Richtung Abbottabad gelegen ist. In Abbottabad haben US-Spezialkräfte der NAVY SEALs und der CIA in der Nacht zum 02. Mai 2011 bei der Operation GERONIMO Bin Laden und weitere Unterstützer getötet. Wenige Tage danach hat Al Qaida die Tötung ihres Gründers und Führers bestätigt und die pakistanische Taliban zu Rache-Aktionen aufgerufen.
Mindestens 80 Menschen wurden heute durch den Taliban-Anschlag getötet und 115 verletzt, als zwei Selbstmordattentäter nacheinander ihre Sprengsätze zündeten.

Bei den Opfern handelt es sich zumeist um Rekruten der paramilitärisch strukturierten pakistanischen Grenzpolizei. Nach Abschluss ihrer Ausbildung verluden sie vor einem Grenzpolizei-Gebäude gerade ihr Gepäck, um in den Heimaturlaub zu fahren. Dies war der in Opferzahlen gemessen bislang schwerste Anschlag in Pakistan im Jahr 2011. In Pakistan wurden in den vergangene 4 Jahren mehr als 4.300 Menschen bei Bombenanschläge getötet. Die meisten der Anschläge ereigneten sich im Nordwesten (Ostafghanistan oder Paschtunistan oder Stammesgebiete genannt), ein Sammelbecken der islamistischen Taliban und von Al Qaida und wie wir neuerdings wissen und schon immer ahnten, den seit 2001 mehrjährigen Verstecken des Al Qaida Gründers Osama bin Laden.

(Videoquelle: CNNInternational.com, The Pakistani Taliban claims responsibility for suicide bomb attacks.)

Israel beginnt die Feiern zum 63. Jahrestag seiner Unabhängigkeit und vergißt die gefallenen Soldaten und Terroropfer nicht (Videos)

Mittwoch, 11. Mai 2011

Der Staat Israel hat eine relativ kurze aber nicht weniger bewegte Geschichte, 63 Jahre ist es her, dass die Unabhängigkeit erklärt wurde. Präsident Schimon Peres (Bild unten, im Gespräch mit Soldaten, seine Rede) und Regierungschef Premierminister Benjamin Netanjahu begannen die Feiern zu diesem Jahretag mit dem Gedenken an die gefallenen Soldaten und an die Opfer des Terrors.

Die israelische Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 14. Mai 1948 (Bild unten); der Jom haAtzma’ut wurde im folgenden Jahr 1949 als Erinnerung an die Proklamation des jüdischen Staates durch David Ben Gurion eingeführt.

In Israel ist der Jom haAtzma’ut ein fröhlich-heiterer Feiertag, den viele Israelis zu Ausflügen mit Freunden und Familien nutzen.

Jom haAtzma’ut folgt direkt auf Jom haZikaron, den Gedenktag für die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer von Terrorismus.

Dazu das Isreal Air Force Video: IAF Flyover for Israel’s 63rd Independence Day

(Videoquelle: euronews.net, Israel celebrates Independence Day;
Textauszüge: Wiki;
Bilderquelle: Israel Ministry of Foreign Affairs.gov.il, David Ben-Gurion (First Prime Minister of Israel) publicly pronouncing the Declaration of the State of Israel, May 14 1948, Tel Aviv, Israel, beneath a large portrait of Theodor Herzl, founder of modern political Zionism, in the old Tel Aviv Museum of Art building on Rothshild St. The exhibit hall and the scroll, which was not yet finished, were prepared by Otte Wallish. Datum 14. Mai 1948;
Bilder-,
Videoquelle: Israel Defense Forces, IDF.gov.il, Footage of the IAF’s customary flyover, performed from north to south across all of Israel, in honor of the country’s 63rd Independence Day. The IAF displays were accompanied by the opening of IDF bases and military exhibitions to the general public throughout the country.)

Russland feierte den 66. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland mit Militärparade in Moskau (Videos)

Dienstag, 10. Mai 2011

Waffenschau auf dem Roten Platz am Kreml als Symbol für die Stärke des Landes, 1945-2011

Die große Militär- und Siegesparade fand am 09. Mai 2011 auf dem Roten Platz in Moskau am Sitz des Präsidenten Dimitri Medwedjew (Bild oben), dem Kreml, statt.

Der traditionelle Aufmarsch begann mit einer Schweigeminute für die Kriegsopfer, 20 Millionen Menschenleben von 1941 bis 1945.

Rund 20.000 Soldaten nahmen an der Parade teil – so viele wie noch nie.

Auch schwere Kriegstechnik mit Panzern und Raketen wurde gezeigt.

Präsident Dimitri Medwedew erklärte, die Waffenschau sei ein Symbol der Stärke des Landes.

Die Parade fand unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Rund 200.000 Polizisten waren im Einsatz.

 

(Videoquellen: Kremlin.rueuronews.net;
Bilderquelle: Kremlin.ru)