Archiv für die Kategorie 'Korea'

Nordkoreas Signal

Donnerstag, 1. März 2012

Der erste selbstständige außenpolitische Schritt des neuen starken Mannes in Nordkorea ist eine angenehme Überraschung. In nach alter Manier streng geheimen Verhandlungen mit dem Erzfeind Amerika hat Kim Jong Un weitgehende Zugeständnisse bei der Überwachung seines Nuklearprogramms gemacht, ja er hat sogar die Einstellung aller Bomben- und Raketentests angeboten. Mit zwei unterirdischen Explosionen, bei denen 2006 und 2009 eher schwache atomare Sprengsätze gezündet wurden, hat das letzte stalinistische Regime der Welt vor allem ein Ziel verfolgt: den Westen zu erpressen. Atomare Abstinenz gegen Hilfe lautete die Formel. Derzeit ist nichts von einer akuten Hungersnot in dem fraglos bettelarmen Land bekannt. Wenn der junge Kim Jong Un dennoch mit den USA massive Lebensmittelhilfe aushandelt, dann ist das ein politisches Signal, das über die Entschärfung einer akuten Zwangslage hinausgeht. Die Skepsis der Amerikaner angesichts ihres diplomatischen Erfolgs ist freilich berechtigt. Denn auf der koreanischen Halbinsel kann die Stimmung schnell kippen. Wie oft schon standen Nord- und Südkorea vor der Wiedervereinigung und nur Wochen später kurz vor dem Ausbruch eines Kriegs? (Zitatende)

Kommentiert die “Rheinische Post” aus Düsseldorf heute.
SPIEGEL ONLINE berichtet dazu: Nordkorea stoppt Atomprogramm – Amerikaner rätseln über Kim Jong Uns neuen Kurs.

(Textquelle kursiv: Rheinische Post.de;
Grafikquelle: CIA.gov)



Westliche Töne aus Pjönjang – Nordkorea spielt so schön auf dem Schifferklavier (Video)

Mittwoch, 8. Februar 2012

Kultur verbindet und Musik versöhnt

5 nordkoreanische Akkordeonspieler, drei Musiker und zwei Musikerinnen zwischen 16 und 23 von der Kum-Song-Musikschule aus Pjöngjang/Nordkorea spielen den Erfolgshit Take on Me der westlichen Boyband a-ha aus Norwegen aus den 80er Jahren, die sich 20120 aufgelöst hat.
Das Video Akkordeon-Musikvideo wurde in Nordkorea von Morten Traavik - einem Norweger, der sich um den kulturellen Dialog mit Nordkorea bemüht – aufgenommen und öffentlich am 04. Februar 2012 im Vorfeld des norwegischen Kulturfestival Barents Spektakel (vom 08.-12.02.2012) in Kirkenes. Das Akkordeon ist in Nordkorea ein überaus beliebtes Musikinstrument, auch der junge Machthaber Kim Jong-un wurde damit gesichtet.
Das Video startet auch bei YouTube als Erfolgsvideo mit hundertausenden von Clicks durch, die Kombination westliche Töne aus Nordkoreas Hauptstadt stimmt offenbar irgendwie positiv - klingt gut.

(Videoquelle: traavik.info, via YouTube, Take On Me by a-ha, North Korean Style)

Nordkorea: Kim Jong-un – Staatslenker, reitender Feldherr und Panzerfahrer (Video)

Sonntag, 8. Januar 2012

Das Staatsfernsehen von Nordkorea präsentiert Kim Jong-un an seinem heutigen Geburtstag (08. Januar, Jahrgang 1983 oder 1984) in der Funktion als neuen militärischen Führer und berittenen Staatslenker in Regierungsverantwortung mit Generalstab und vielfältigem Waffenarsenal russischer Bauart bzw. chinesischer Produktion. Auch als Panzerfahrer gibt der Nachfolger in der Familiendiktatur Vollgas.
Am 17. Dezember 2011 starb sein Vater, Nordkoreas Machthaber Kim Jong -il, im Alter von 69 Jahren. Kim Jong-un ist der Jüngste von drei Söhnen, sein Vater versetzte ihn noch zu Lebzeiten in den Generalsrang und “krönte” ihn zum Nachfolger als “obersten Führer” mit diktatorischen Kompetenzen.

Soldatenglück.de berichtet regelmäßig in der Rubrik Weltregionen/Korea über die Krisenregion.

(Videoquelle: via YouTube;
Bilderquelle: Korean Central Television, KCTV, Videoausschnitte vo nordkoreanischen Staatsfernsehen)

Nordkorea: Kims Tod kann Ende oder erst echter Startschuss für Reformen sein

Montag, 19. Dezember 2011

“Warten, bis sich die Nebel lichten”

Welche politische Versuchsanordnung hat der “explosive Mr. Kim” in Pjöngjang hinterlassen? Wohin wird sich das Land nach dem plötzlichen Dahinscheiden des Diktators mit der bemerkenswerten Neigung für Nuklearwaffen entwickeln? Das sind die großen und derzeit wohl kaum seriös zu beantwortenden Fragen, die nach der Nachricht vom Tod des “Geliebten Führers” im Raum stehen. Selbst die hauptamtlichen Nordkorea-Checker in Peking haben ihre liebe Not, aus dem Trüben ein paar greifbare Anhaltspunkte zur Beurteilung der Sachlage zu fischen. Einigermaßen sicher sagen lässt sich aber, dass sich der späte Kim Jong-il im letzten Jahr seines Lebens vorsichtigen Reformen zugewandt hat. Wohl weniger aus Barmherzigkeit für seine Mitbürger oder vernünftiger Einsicht, vielmehr durch Notwendigkeit gezwungen: Die de facto offene Grenze nach China brachte Lebensmittel, Handys, Veränderungen, und sie milderte den Durchgriff der Diktatur auf die Menschen zumindest in der Grenzregion. Kim Jong-il schien zu spüren, dass sich die Zeiten ändern mussten. Und diese Gefühl versuchten die Chinesen mit aller Macht zu verstärken. Im August 2010 etwa zeigte Staatspräsident Hu Jintao dem Genossen aus Pjöngjang eine ganze Woche lang eine prosperierende chinesische Provinz – als Beispiel, was denn auch aus Nordkorea werden könnte. Dieser Öffnungsprozess steht nun wohl für einige Zeit still. Manche Auguren befürchten das Schlimmste, sogar ein völliger Zusammenbruch des Landes sei möglich – mit allen sicherheitspolitischen Konsequenzen. Andere sehen erst im Tod Kims quasi einen Startschuss für echte Reformanstrengungen. Nicht Kims Sohn Jong-un, sondern eine neue Führungsgarnitur aus 40- bis 60-jährigen Kadern, die nicht mehr vom Koreakrieg geprägt sind, werde die Veränderung über dem 38. Breitengrad in Korea vorantreiben, glauben sie. Aufschluss darüber werden möglicherweise die Reden bei den Trauerfeierlichkeiten für Kim geben. Genauso wird es darauf ankommen, wie geschlossen sich das Regime bei den geplanten Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Staatsgründers und “Großen Führers” Kim Il-sung präsentiert. Was immer geschieht, die internationale Gemeinschaft – und selbst China – kann vorerst nicht viel mehr tun, als die Situation in Pjöngjang zu beobachten. Erst wenn sich die Nebel dort etwas lichten, ist es an der Zeit, zu versuchen, die festgefahrenen Sechser-Gespräche zur nuklearen Abrüstung wieder in Gang zu bringen oder Wirtschaftshilfe anzubieten. Auch deswegen, weil die angeschlagene Weltwirtschaft derzeit alles andere gebrauchen kann als einen weiteren Unruheherd, der lang andauernde Unsicherheit in die Finanzmärkte trägt. Eine koreanische Wiedervereinigung, wie sie insbesondere in einigen Kreisen in Seoul erhofft wird, dürfte dagegen noch in weiter Ferne stehen. Zum einen, weil sie deutlich teurer und komplizierter zu machen wäre als jene in Deutschland. Die Bank Nomura schreibt in einer brandneuen Studie, dass Ostdeutschland zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung auf 33 Prozent des westdeutschen BIP kam, Nordkorea liegt heute bei sieben Prozent des südkoreanischen BIP. Tausende Milliarden US-Dollar an Investitionen seinen notwendig. Zum anderen will Peking die Südkoreaner (sprich USA) nicht unmittelbar an seine rund 1500 Kilometer lange Grenze zu Nordkorea rücken lassen. (Zitatende)

Kommentiert Christoph Prantner in ”Der Standard” aus Wien in der morgigen Ausgabe.
Soldatenglück.de berichtete heute: Erste Anzeichen für Wandel in NordkoreaNordkorea trauert um den “geliebten Führer” Kim Jong Il, Südkoreas Streitkräfte in Alarmbereitschaft (Videos) und regelmäßig über die Konfliktregion in der Rubrik Weltregionen/Korea.

(Textquelle kursiv: Der Standard.at;
Bildquelle: Korea-dpr.com)

Erste Anzeichen für Wandel in Nordkorea

Montag, 19. Dezember 2011

“… die Uhr der Diktatur in Nordkorea läuft ab”

Nach dem Tod des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il sieht Hartmut Koschyk (CSU), Vorsitzender des deutsch-koreanischen Forums und parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium, erste Anzeichen für einen Wandel. Koschyk sagte der “Saarbrücker Zeitung” (Dienstagausgabe): “Ich glaube, auch die Uhr der Diktatur in Nordkorea läuft ab.”

Der CSU-Politiker war in den vergangenen Jahren über zehnmal in Nordkorea. Der verstorbene Diktator habe bereits zu Lebzeiten viel an Respekt verloren, sagte Koschyk. Sein Sohn Kim Jong Un werde nicht in der Lage sein, diese Autorität zurückzugewinnen. Das Regime versuche daher jetzt, “durch militärische und außenpolitische Kraftmeierei von der Schwäche des Übergangs abzulenken”. Hinter den Bildern der trauenden Menschen steckten aber “vor allem propagandistische Absichten. In Wahrheit hält sich die Trauer der einfachen, koreanischen Menschen in Grenzen”.

Zudem betonte Koschyk: “Der Stacheldraht um das Land hat bereits Lücken.” Vor allem über die Grenze zu China gelänge es immer wieder Nordkoreanern, das Land zu verlassen. (Zitatende)

Berichtet die “Saarbücker Zeitung” vorab.
Die Rheinische Post aus Düsseldorf berichtet heute vorab:

Roth sieht keine Hoffnungen auf Wandel in Nordkorea
Sohn “noch gefährlicher”
Grünen-Chefin Claudia Roth, die als einzige führende deutsche Politikerin in den vergangenen Jahren Nordkorea besuchte, sieht nach dem Tod Kim Jong-Ils wenig Chancen für eine Öffnung des Regimes. “Nach dem Ableben des Diktators können wir keinen nordkoreanischen Frühling erwarten. Meine Erfahrungen beim letzten Besuch in Nordkorea geben mir wenig Anlass zur Hoffnung, dass Kim Jong Il jemand nachfolgt, der die Kraft hat, das Land zu öffnen”, sagte Roth der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Dienstagsausgabe). “Nordkorea ist eine völlig geschlossene Gesellschaft. Es ist eine Diktatur in Reinkultur.” Möglicherweise, so Roth, ist der “kommende Machthaber in Nordkorea, der Sohn Kim Jong Ils, auch gefährlicher, als es sein Vater war.” Die Grünen-Politikerin war Anfang April mit einer Delegation des Deutschen Fußballbundes in Pjöngjang. (Zitatende)
Soldatenglück.de berichtete heute: Nordkorea trauert um den “geliebten Führer” Kim Jong Il, Südkoreas Streitkräfte in Alarmbereitschaft (Videos) und regelmäßig über die Konfliktregion in der Rubrik Weltregionen/Korea.

(Textquellen kursiv: Saarbrücker Zeitung.de, Rheinische Post.de;
Bildquelle: Hartmut Koschyk MdB.de, der bayerische Bundestagsabgeordnete, Wahlkreis Bayreuth-Forchheim, und ParlStS im BMF Hartmut Koschyk beim X. Deutsch-Koreanisches Forum im November 2011)

Hintergrundinformationen: Koschyk YouTube-Kanal mit Videos des X. Deutsch-Koreanischen Forums im Deutschen Bundestag;
10. Deutsch-Koreanisches Forum



Nordkorea trauert um den “geliebten Führer” Kim Jong Il, Südkoreas Streitkräfte in Alarmbereitschaft (Videos)

Montag, 19. Dezember 2011

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il ist tot. Er starb bereits am Samstag im Alter von 69 Jahren.

Er sei in Folge körperlicher Ermüdung während einer Zugfahrt gestorben, meldete das staatliche Fernsehen in den frühen Morgenstunden, die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA sprach hingegen von einem Herzinfarkt.

Während Nordkorea seine Fahnen auf Halbmast herunterzieht, bereiten sich die Nachbarn auf alle Eventualitäten vor.

In Südkorea, das sich noch im Kriegszustand mit dem Norden befindet, versetzte Präsident Lee Myung-bak seine Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft und berief ein Treffen des nationalen Sicherheitsrates ein. Auch Japan berief seinen Sicherheitsrat ein und beriet sich mit der Schutzmacht USA, Südkorea und China. Man verfolge zudem genau die Reaktion der Finanzmärkte, meldete die japanische Nachrichtenagentur.

(Videoquelle: euronews.net;
Kartengrafikquelle: CIA.gov)

Manövergebiet Südkorea

Mittwoch, 22. Dezember 2010

 

Einen Stresstest höchst riskanter Art wagt heute Südkorea. Mit zwei Manövern – zu Lande in Grenznähe und auf gar nicht so hoher See – soll die Belastbarkeit des hypernervösen Nachbarn im Norden auf die Probe gestellt werden. Wenn das mal gut geht… Der Nervenkrimi ist für sich genommen schon leichtsinnig genug. Niemand kann sicher sein, dass die bellenden Hunde aus Pjöngjang wirklich nicht beißen. Aber mehr noch. Südkorea rührt mit seinem gefährlichen Spiel an Ehre, Stolz und Verblendung eines atomar gerüsteten Regimes. Nichts ist für die Betonkommunisten um den kaum noch sichtbaren Kim Jong-il schlimmer als das Gesicht zu verlieren. Zudem kennt die verquere Militärlogik des angeblich »Geliebten Führers« keinen Rückzug. Deshalb war Pjöngjangs jüngste Erklärung, man müsse nicht auf jede Provokation des Südens antworten, höchst überraschend. Seoul wäre gut beraten, es dabei bewenden zu lassen. Mehr Kotau muss nicht sein. Denn nicht nur in Asien gibt der Klügere im richtigen Moment nach, er lässt wohlweislich auch sämtliche Patronen im Magazin. (Zitatende)

Kommentiert das Westfalen-Blatt aus Bielefeld.

(Textquelle kursiv: Westfalen-Blatt.de;
Bildquelle: Defence.gov, U.S. Defense Secretary Robert M. Gates and U.S. Secretary of State Hillary Rodham Clinton look out over North Korea from Observation Point Ouellette during a tour from the demilitarized zone in South Korea, July 21, 2010. DoD photo by Cherie Cullen)

Korea-Konflikt (Video)

Donnerstag, 25. November 2010

Chinas Eiterbeule

Nordkoreas kommunistisches Terror-Regime sitzt Chinas kommunistischer Führung wie eine Eiterbeule auf der Pelle. Körpereigenes Gewebe sozusagen, aber hässlich, lästig, ärgerlich. Genauso gehen die Chinesen in Koreas aktueller Krise damit um: verärgert und doch sanft. Und immer darauf bedacht, dass niemand von außen an der Stelle rührt, die heftige Pein bereiten könnte.

Dahinter scheint das Grundmotiv chinesischer Außenpolitik auf: Sie ist auf Stabilität fast um jeden Preis gerichtet, auf dass nichts Chinas Wachstum an Macht und Wohlstand hemme. So erklärt sich die – angesichts der Machtverhältnisse irritierende – Duldsamkeit mit den nordkoreanischen Brandstiftern. So erklärt sich auch Chinas Wertschätzung für die USA als globale Ordnungsmacht. Die allerdings immer dort aufhört, wo die Amerikaner in Chinas Nähe auftauchen. Wie soeben mit der Flugzeugträgergruppe “George Washington” im Gelben Meer.

Das Gefährliche an dieser Konstellation ist: Gerade sie verleitet die Nordkoreaner dazu, so hoch zu pokern. Die wissen selbstverständlich, wie sehr ihre Politik den Paten in Peking stinkt. Aber sie wissen auch, dass diese die USA auf Distanz halten wollen. Und erst recht nicht erpicht sind auf einen Regimewechsel, der womöglich Chaos und Flüchtlingsströme über die Grenze schwappen lässt. (Ziatende)

Kommentiert die Neue Osnabrücker Zeitung.

 

[Textquelle kursiv: Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Bilderquellen: Defence.govU.S. Navy.mil, USS George Washington (CVN 73), U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist Adam K. Thomas
Videoquelle. euronews.net, Over 80 shells were fired by North Korea, striking a military unit, killing several marines and setting houses aligh]

Hintergrundinformationen: USS George Washington (CVN 73)

Nordkoreas Drohungen und Chinas “Neutralität” (Video)

Donnerstag, 25. November 2010

Peking benutzt die Diktatoren-Dynastie ja eher als das es sie schützt: Nordkorea soll die US-Soldaten von der eigenen Grenze so fern wie möglich und den wirtschaftlichen Konkurrenten Südkorea so klein wie möglich halten – denn natürlich wird auch dessen Ökonomie durch einen erzwungenermaßen überdimensionierten Militärapparat belastet. Doch Pekings Spiel ist hochriskant: Man stützt sich dabei auf ein unberechenbares Regime, das energisch nach Nuklearwaffen strebt und sein entsprechendes Rüstungsprogramm bereits mehrfach erfolgreich zur Erpressung eingesetzt hat. Damit das nicht außer Kontrolle gerät, kann China die USA und Japan nicht völlig ignorieren oder gar brüskieren. Bislang begnügt man sich damit, die Wiederaufnahme jener “Sechser-Gespräche” zu fordern, die nach den ersten nordkoreanischen Atombombentests abgebrochen worden sind. Wenn Nordkorea jedoch seine blutigen Provokationen forciert, wird Pekings Strategie scheitern: Dann wird die erstrebte Stabilität doch noch pulverisiert in einem weiteren Krieg, dessen Kosten auch für China völlig unkalkulierbar sind. (Zitatende)

Kommentiert der Weser-Kurier aus Bremen.

Michael O’Hanlon vom US-amerikanischen Brookings Institut bewertet: Die USA, Japan, China und Russia werden aktuell alle von Nordkorea ausgespielt. Gleichwohl hat China den größten Einfluß in der Region - besonders derzeit – und kann in Nordkorea wohl am meisten erreichen.

 

(Textquelle kursiv: Weser-Kurier.de;
Videoquelle: Brookings Institut.edu; Kartengrafikquelle: CIA.gov)

Polenz: Nordkorea spielt mit dem Feuer – U.S. Präsident Obama steht zu Südkorea (Video)

Donnerstag, 25. November 2010

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz, hat den Granatenbeschuss Nordkoreas auf eine südkoreanische Insel als “Spiel mit dem Feuer” bezeichnet.”Ich hoffe, dass es nun gelingt, die Sache von außen wieder abzukühlen”, sagte der CDU-Politiker der Rheinischen Post. Die Entsendung eines US-Flugzeugträgers sei ein “deutliches Signal”, das sowohl Südkorea beruhigen als auch Nordkorea vor Augen führen könne, “dass hier eine Grenze überschritten wurde”, unterstrich Polenz. Es komme nun darauf an, wie China seiner internationalen Verantwortung gerecht werde. Zwar besteht nach Ansicht von Polenz “keine konkrete Kriegsgefahr”, dennoch zeige sich, dass auch “halb eingefrorene Konflikte in ihrem Aggressionspotenzial nicht unterschätzt werden” dürften. (Zitatende)

Berichtet die Rheinische Post aus Düsseldorf heute.

Obama steht zu South Korea
President Obama spricht über den aktuellen Angriff Nordkoreas und den anhaltenden Konflikt der Militärdiktatur mit Südkorea. Der Flugzeugträger USS George Washington wurde mit seiner Gruppe Richtung koraenische Halbinsel entsandt – zu Manövern.

 

(Textquelle kusriv: Rheinische Post.de;
Videoquelle: abcNews;
Bilderquelle: Defence.gov, A U.S. Marine Corps C-130 Hercules aircraft, center, leads a formation of three F/A-18C Hornet aircraft, right, and three A/V-8B Harrier aircraft as they fly over USS George Washington (CVN 73) July 27, 2010, while the carrier is under way in the East Sea. George Washington is participating in the combined U.S. and South Korean alliance maritime and air readiness exercise Invincible Spirit. (DoD photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Charles Oki, U.S. Navy;The aircraft carrier USS George Washington (CVN 73) is shown pierside in Busan, South Korea, July 21, 2010. The ship and other U.S. forces will be participating in the combined maritime and air readiness exercise Invincible Spirit with South Korean forces. The exercise will take place in the waters east of the Korean peninsula July 25-28. It is the first in a series of joint military exercises that will occur over the coming months in the East and West Seas. DoD photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Charles Oki;
Videoquelle: CBS.com, South Korea has warned North Korea of “enormous retaliation” after artillery attacks on an island near the maritime border. Celia Hatton reports.)