Archiv für die Kategorie 'Iran'

Israel will Aserbaidschan als Luftwaffenbasis gegen den Iran nutzen (Video)

Freitag, 30. März 2012

Für einen möglichen Angriff Israels gegen den Iran wird die Luftwaffe die Isreal Defence Forces (IDF) das wichtigste militärische Mittel sein. Luftschläge gegen Atomanlagen und militärische Ziele im Iran wären das Ziel. Doch die Distanz von Israel in den iranischen Luftraum und zurück ist mit mangelnden Luftbetankungs-Fähigkeiten kritisch. Flugzeugträger, wie etwa die Amerikaner mit ihrer 6. US-Flotte in der Region, haben die Isreal nicht zur Verfügung. So bietet sich das nördlich des Irans gelegene Partnerland Aserbaidschan.

De Kaukasus-Republik Aserbaidschan mit einer Bevölkerung von rund 9,1 Millionen Menschen mit vorherrschend gemäßigter islamischer Religion und schiitischer Bevölkerungsmehrheit ist ein Handelspartner der Israelis, Öl und Gas aus Aserbaidschan und Waffen aus Israel sind die Handelsgüter. Aserbaidschan selbst hat rund 125.000 aktive Soldaten in seinen Streitkräften, im Norden grenzt es an Russland. Der Staatspräsident Aserbaidschans, sein Vater war schon Staatsoberhaupt, in Baku bedarf – mit 80 Prozent wiedergewählt – nicht wirklich einer parlamentarischen Mehrheit für ein mlitärisches Nutzungabkommen mit Tel Aviv. Die meisten Medien Aserbaidschans sind regierungskonform. “Ideale Bedingungen” für die Interessen Israels.

Dieser mögliche strategische Bürckenkopf, Lande-, Tank- und Luftumschlagplatz auf aserbaidschanischem Territorium direkt an der nördlichen iranischen Grenze würde ein Angriffszenario erst ermöglichen, so die Stimmen aus dem State Department.
Amerikanische Diplomaten lassen sich dazu mit den Worten zitieren, die USA sieht diese Entwicklung und ist nicht glücklich darüber.
Einen Flächenbrand mit unkalkulierbaren Auswirkungen vom Nahen Osten bis in den Kaukasus würde ein israelischer Angriff auf den Iran auslösen.
Mehr dazu im CNN-Video

(Videoquelle: CNN.com, CNN’s Tom Foreman discusses what could happen if the country of Azerbaijan grants Israel access to bases near Iran.
Grafikquelle: CIA.gov;
Bildquelle: Israel Defence Forces Air Forces.il)

Hintergrundinformationen: Israel Defence Forces.il



Teheran: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad im ZDF-Interview mit Klaus Kleber (Video)

Montag, 19. März 2012

Er gilt als einer der gefährlichsten Männer dieser Welt, Mahmud Ahmadinedschad, Präsident der Islamischen Republik Iran, ein Land mit über 78 Millionen Einwohnern, 7 Nachbarstaaten und einem Grenzverlauf (Karte oben) von 945 Kilometer zu Afghanistan im Osten und 978 Kilometern zu Pakistan im Südosten, im Westen zum Irak mit einer Grenzlinie von 1.609 Kilometern und im Nordwesten mit 511 Kilometern zum NATO-Mitglied Türkei.
Jahrelang hat das ZDF mit heute journal Moderator Klaus Kleber versucht, den iranischen Präsidenten exklusiv zu interviewen. Nun hatte Klaus Kleber in Teheran eine Interview-Zusage, eine angestrengte Aufzeichnung. “Es war ein spannendes und intensives Gespräch, allerdings ohne jedes Zeichen von Kompromissbereitschaft in der Atomfrage”, berichtet Kleber. “In der Stadt durften wir uns frei bewegen, aber leider nicht drehen. Man drohte uns an, bei Zuwiderhandlung würde man das ZDF-Büro in Teheran schließen.”
Irans Behörden bestanden zunächst auf einem Live-Interview, das ZDF setzte aber eine Voraufzeichnung am Sonntag, 18. März 2012, durch und behielt so die journalistische Hoheit, die Inhalte waren nicht abgestimmt, lediglich drei Themenkreise mit den Stichworten Nuklearprogramm, Syrien und Menschenrechte waren vorab angegeben. Irans Präsident Ahmadinedschad hat im Interview versichert, sein Land baue keine Atombombe. Die Wurzeln von Spannungen sieht er in Ungerechtigkeit und Diskriminierung. Er attackiert Israel, der Holocaust sei eine Lüge. Über die Sanktionen des Westens inklusive Deutschland sagte Ahmadinedschad, diese seien falsch, so gehe man nicht mit einer “großen Nation” um.
Hier das ZDF-Interview in 40 Minuten Netto-Länge, das nicht nur die deutsche Öffentlichkeit interessieren wird, in voller Länge:

“Mit Druck lässt sich Atomfrage nicht klären”

(Videoquelle, Textauszüge: ZDF.de;
Grafikquelle: CIA.gov, Iran Karte)

Israels ehemaliger Botschafter Avi Primor: Iran wird kaum am Besitz von Atomwaffen zu hindern sein

Montag, 27. Februar 2012

Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, glaubt nicht daran, dass der Iran am Besitz von Atomwaffen zu hindern sein wird. “Da kann der Westen noch so viele Sanktionen verhängen”, sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). “Ein Land mag bitterarm sein, die Bevölkerung mag hungern, für Waffen ist immer genug Geld da”, so der Diplomat. Und obwohl die Iraner das Regime der Mullahs hassen würden, stünden sie hinter dessen Atomwaffenprogramm – aus nationalem Stolz. Wenn der Westen dazu verdammt sei, mit einem atomar aufgerüsteten Iran zu leben, “müssen wir uns darum kümmern, in wessen Händen sich die Atomwaffen befinden”, so Primor weiter. “Sind das die Ajatollahs, bedeutet das eine unkontrollierbare Gefahr. Denn dann ist nicht ausgeschlossen, dass Terrorgruppen Zugriff auf das Atomarsenal erhalten.” Skeptisch zeigte sich Primor hinsichtlich der aktuellen israelischen Politik. Jerusalem glaube, den Atomwaffenbesitz militärisch verhindern zu können. “Ich denke, wir müssen vordringlich an etwas ganz anderem arbeiten: nämlich an einem Regimewechsel im Iran”, betonte Primor. Dazu müssten Opposition und Untergrundgruppen sehr viel mehr diskrete Hilfe aus dem Westen bekommen. Der Aufstand 2009 habe gezeigt, dass die Opposition großen Rückhalt im iranischen Volk hat. (Zitatende)

Berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” aus Halle.
Avraham “Avi” Primor wurde am 08. April 1935 in Tel Aviv geboren, seine jüdische Mutter emigrierte aus Frankfurt am Main. Primor war israelischer Diplomat und wirkt heute als Publizist und Universitätsprofessor. Er war von 1993 bis 1999 israelischer Botschafter in Deutschland und wurde während dieser Zeit in der deutschen Öffentlichkeit als eine der wichtigsten Stimmen des deutsch-israelischen Dialogs bekannt.

(Textquelle kursiv: Mitteldeutsche Zeitung.de;
Bildquelle: KAS Israel.de)

Iran ruft Kriegschiffe von syrischer Küste zurück, Gespräche sollen Atomkonflikt entschärfen (Video)

Mittwoch, 22. Februar 2012

Der Iran ist Medienberichten zufolge zu Präventivschlägen bereit, sollte die Regierung in Teheran die nationalen Interessen weiter bedroht sehen. Entsprechend soll sich der Vizechef des Militärs geäußert haben, hieß es.

Unterdessen zog die iranische Marine zwei vor Syrien im Mittelmeer stationierte Kriegsschiffe wieder ab. Sie durchfuhren den Suez-Kanal in Richtung Iran. Die Stationierung wurde im Westen als Drohung Teherans im andauernden Atomstreit gewertet.

(Videoquelle: euronews.net;
Grafikquelle: CIA.gov)

Iran droht Westen mit Vergeltung

Sonntag, 5. Februar 2012

Die Islamische Republik Iran hat im Fall eines Angriffs mit Vergeltung gedroht. Iran werde auch jedes Land angreifen, von dessen Staatsgebiet aus die “Feinde” einen Angriff starteten. Das sagte in Teheran Hossein Salami, der Stellvertreter des Kommandeurs der Revolutionsgarden (Armee der Wächter der Islamischen Revolution, die direkt Präsident Mahmud Ahmadinedschad unterstehen, Freiwilligenmilizen und Selbstmordkommandos gehören der Unterorganisation Basitschi-e Mostasafan an) Generalmajor Mohammad Ali Dschafari, der linientreuen, iranischen Nachrichtenagentur Fars. “Jeder Ort, der vom Feind für militärische Operationen genutzt wird, wäre das Ziel der Streitkräfte der Revoultionsgarden.”

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hatte auch der türkische Außenminister Ahmet Davotoglu gewarnt, ein Angriff auf den Iran werde katastrophale Folgen für die Region haben. Wolfgang Ischinger warnte ebenfalls vor einem Militärschlag: “Das wäre der Bankrott der Politik und der Diplomatie.”

(Bildquelle: CIA.gov, Iran-Karten)



Syrien: Iranische Revolutionswächter sollen Assad-Regime im Kampf gegen Aufständische helfen

Mittwoch, 4. Januar 2012

Rebellen in Syrien beschuldigen iranische Söldner, das Assad-Regime bei der Niederschlagung des Volksaufstands zu unterstützen. Eine Brigade der “Freien Armee” habe fünf Männer mit iranischen Pässen gefangen genommen, sagte Oberst Abd ar-Razaq Tlass, einer der Kommandeure der Aufständischen einem Reporter-Team des stern in der Stadt Homs.

Das Hamburger Magazin zeigt in seiner am Donnerstag erscheinenden neuen Ausgabe Fotos der Ausweise und iranische Geldscheine, die bei den Gefangenen gefunden wurden. Sie seien als Müllmänner verkleidet gewesen, aber in einem Kampfgebiet aufgegriffen worden, sagte Tlass. Sie hätten auch Fotos bei sich gehabt, auf denen sie in Militäruniform abgebildet seien. Bei einem sei eine Karte sichergestellt worden, die ihn als Offizier der iranischen Revolutionswächter ausweise, sagte der Oberst, dessen Brigade in Homs den Stadtteil Baba Amr kontrolliert.

Der 25-jährige Tlass gilt als einer der ersten Offiziere, der syrischen Armee, der zu den Aufständischen überlief. Er ist ein Neffe des ehemaligen Verteidigungsminister Mustafa Tlass. In der Enklave, die von seinen Leuten gehalten wird, betreiben die Rebellen ein Untergrundkrankenhaus. In regulären Kliniken würden verletzte Demonstranten oft gefoltert, sagten Ärtze und Pfleger dem stern-Team. (Zitatende)

Berichtet der stern vorab.

(Textquelle, Bildgrafik: stern.de;
Kartengrafikquelle: CIA.gov; Syrien, Iran)

Iranisches Säbelrasseln – Straße von Hormus

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Die Straße von Hormus ist die Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman. Sie ist an der schmalsten Stelle nicht mal sieben Kilometer breit und damit leicht zu kontrollieren – und auch zu blockieren. Also ja: Die iranische Kriegsmarine könnte umsetzen, was sie androht. Und Folgen hätte es auch: Über diese Wasserstraße läuft der Ölexport Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwaits, des Irak und des Iran. Nach US-Angaben geht weltweit knapp ein Drittel des verschifften Öls durch die Meerenge. So weit, so schlecht, so verfahren die Lage im Streit um das iranische Atomprogramm. Doch derzeit ist die Drohung vor allem eins: ein Säbelrasseln. Zeigst du mir deine Werkzeuge, zeig’ ich dir meine, dann überlegen wir, ob es nicht doch besser ist, die Waffen schweigen zu lassen. Eine Lösung des Konflikts ist aber nicht in Sicht.

Der Iran, so geschwächt die Regierung angesichts der grünen Revolution im Land auch war, ist der große Gewinner in der Region. Das Land ist eine starke Hegemonialmacht, die die Schwäche Syriens nutzt und seinen Einfluss weit in den Irak hinein ausgedehnt hat. Sicherer ist die Welt dadurch aber nicht geworden. (Zitatende)

Kommentiert Gudrun Büscher von der “Westdeutsche(n) Allgemeine(n) Zeitung” aus Essen.

Kommentarauszug zu Iran von der “Märkischen Oderzeitung” aus Frankfurt/Oder:
Die Drohung des Iran, die wichtige Handelspassage durch die Straße von Hormus zu sperren, ist so alt wie der Konflikt mit dem mittelasiatischen Land. Wenn jetzt also die Regierung mit solch einer Maßnahme droht, falls neue Sanktionen gegen sie erlassen werden, dann darf man sich ruhig an dieses folgenlose Säbelrasseln erinnern. Das teilweise Dementi des Militärs spricht daher eine beredte Sprache. Denn die iranische Führung mag manchmal grotesk argumentieren. Aber sie ist nicht dumm. Durch die Straße von Hormus laufen 40 Prozent des weltweiten Ölexports. Macht sie die Meerenge dicht, dann legt sie sich mit einflussreichen Ländern an und würde sich in der Region weiter isolieren. Allerdings zeigt die Drohung auch, dass die geplanten Sanktionen, etwa ein Importboykott für Öl, in Teheran Wirkung zeigen. Dosierter Druck gegen das Atomprogramm ist allemal ein besserer Weg als ein vom Erzfeind Israel angedrohter Krieg. (Zitatende)

SPIEGEL ONLINE berichtet aktuell (28.12.2011): Streit um Straße von Hormus – Blockade könnte Ölpreis auf Rekordniveau treiben.

(Textquellen kursiv: Westdeutsche Allgemeine Zeitung.de, Märkische Oderzeitung.de;
Kartengrafikquelle: CIA.gov)

UN-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen gegen Iran (Videos)

Donnerstag, 10. Juni 2010

Mit Handelsbeschränkungen, Verbot der Einfuhr schwerer Waffen, Reiseverboten und Kontosperrungen geht der UN-Sicherheitsrat gegen den Iran vor. Die verschärften Sanktionen sollen Teheran dazu bewegen, sein Atomprogramm zu stoppen, die Sanktionen haben auch die Revoulotionären Garden im Visier, die 15 Unternehmen betreiben, welche nach Erkenntnissen westlicher Nachrichtendienste das Nuklearprogramm voran treiben. Die verschärften UN-Sanktionen erlauben auch die Kontrolle der Handelsschifffahrt, die Güter in den Iran transportiert.
Zwölf von 15 Mitgliedern des Sicherheitsrats stimmten für die Sanktionen, der Libanon enthielt sich, die Türkei und Brasilien stimmten dagegen, die letztgenannten hatten direkt mit dem Iran verhandelt und Pseudo-Zugeständnisse erreicht. Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist ein Kontrollorgan der Vereinten Nationen, die UN-Sanktionen machen die UN-Behörde zu einer schlagkräftigen Instanz.

 

William Hague, der britische Außenminister begrüßt in einem Statement die United Nations Security Council Resolution 1929, mit den weitergeheneden Sanktionen gegen den Iran und auch die USA sind zufrieden, die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice argumentiert im Namen der USA und bekommt die Mehrheit im UN-Sicherheitsrat.

United Nations Security Council Imposes Sanctions on Iran, Passes UNSCR 1926

U.S. Ambassador to the United Nations Susan Rice offers remarks on the action taken by the United Nations Security Council to pass Resolution 1926 imposing sanctions on Iran to halt their nuclear program and engage with the international community. The comments were made at the United Nations Headquaters in New York City June 9, 2010.

 

United Nations, New York, 9 June 2010 – The Security Council voted today to impose a fourth round of United Nations sanctions against Iran, while demanding that the country suspend its enrichment activities and peacefully resolve outstanding concerns over the nature of its nuclear programme.

The text which received the support of 12 Council members — Brazil and Turkey voted against and Lebanon abstained — cited the proliferation risks posed by Iran’s nuclear programme and its continued failure to cooperate with the International Atomic Energy Agency (IAEA).

 

United Nations, New York – The UN Security Council voted today (9 June) to impose a fourth round of United Nations sanctions against Iran, while demanding that the country suspend its enrichment activities and peacefully resolve outstanding concerns over the nature of its nuclear programme. (weiter…)

Tschawad-Laridschani: “Der Westen misst mit zweierlei Maß (Video)

Montag, 22. Februar 2010

 

Mohammad Tschawad-Laridschani ist der Vorsitzende des iranischen Rats für Menschenrechte, ein Hardliner und enger Vertrauter des Regimes in Teheran. Kritik aus dem Uno-Menschenrechtsrat an seinem Land hat er immer zurückgewiesen. Er ist der Bruder von Parlamentspräsident Ali Laridschani. Euronews sprach in Genf mit ihm über Menschenrechtsverletzungen, Foltervorwürfe und internationale Beziehungen.

(Videoquelle, Textauszug: euronews.de.net)

SWP-Direktor Perthes für gezielte EU-Sanktionen gegen Iran (Videos)

Dienstag, 21. Juli 2009

“Ahmadinedschad hat nur dann eine Chance,
wenn er das Verhältnis seines Landes zu den USA verbessert”

DER TAGESSPIEGEL aus Berlin berichtet vorab:
“Der Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, Volker Perthes, hat sich für gezielte EU-Sanktionen gegen Iraner ausgesprochen, die bei der Niederschlagung der Proteste eine wichtige Rolle spielten. “Wenn die EU eine Liste mit einem Dutzend Namen von Schlüsselfiguren der Unterdrückung zusammenstellt und sie zu unerwünschten Personen erklärt, ist das ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Repression”, sagte Perthes dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel. Die EU dürfe in ihrer Reaktion aber nicht überziehen und “weder den Austausch der Zivilgesellschaft kappen noch Politiker und Fachleute aussperren, die wir brauchen, wenn wir Fortschritte bei den sicherheitspolitischen Fragen erzielen wollen”, sagte der Iran-Experte.

bw-perthes-volker-swp-dirNach Ansicht von Perthes versucht der umstrittene Präsident Ahmadinedschad nun, Brücken zu den Reformern zu bauen. Er wisse, dass seine Politik auf Dauer nur Erfolg habe, wenn er nicht isoliert bleibe. “Ahmadinedschad hat nur eine Chance, breite Legitimität und Popularität zurückgewinnen: Er muss das zerrüttete Verhältnis seines Landes zu den USA auf eine neue Basis stellen”, meinte Perthes. Dies würde ihm die Anerkennung auch großer Teile seiner Kritiker eintragen”

(Textauszüge: Der Tagesspiegel.de;
Bildquelle: SWP-Berlin.org)

Im Iran schiessen Regierungs-Polizisten in Uniform und in zivil noch immer auf die Bevölkerung und die Proteste im öffentlichen Raum dauern fort, wie diese aktuellen Videos zeigen. Ganz schön verwunderlich, wie Prof. Dr. Volker Perthes als Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), bezahlt aus dem Haushalt des Bundeskanzleramtes, nach wochelangen blutigen bis tödlichen staatlichen Übergriffen und Massen-Protesten aus der iranischen Bevölkerung von einer Rückgewinnung von Legitimität und Popularität des verantwortlichen Achmadineschad sprechen kann.