Archiv für die Kategorie 'Iran'

UN-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen gegen Iran (Videos)

Donnerstag, 10. Juni 2010

Mit Handelsbeschränkungen, Verbot der Einfuhr schwerer Waffen, Reiseverboten und Kontosperrungen geht der UN-Sicherheitsrat gegen den Iran vor. Die verschärften Sanktionen sollen Teheran dazu bewegen, sein Atomprogramm zu stoppen, die Sanktionen haben auch die Revoulotionären Garden im Visier, die 15 Unternehmen betreiben, welche nach Erkenntnissen westlicher Nachrichtendienste das Nuklearprogramm voran treiben. Die verschärften UN-Sanktionen erlauben auch die Kontrolle der Handelsschifffahrt, die Güter in den Iran transportiert.
Zwölf von 15 Mitgliedern des Sicherheitsrats stimmten für die Sanktionen, der Libanon enthielt sich, die Türkei und Brasilien stimmten dagegen, die letztgenannten hatten direkt mit dem Iran verhandelt und Pseudo-Zugeständnisse erreicht. Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist ein Kontrollorgan der Vereinten Nationen, die UN-Sanktionen machen die UN-Behörde zu einer schlagkräftigen Instanz.

 

William Hague, der britische Außenminister begrüßt in einem Statement die United Nations Security Council Resolution 1929, mit den weitergeheneden Sanktionen gegen den Iran und auch die USA sind zufrieden, die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice argumentiert im Namen der USA und bekommt die Mehrheit im UN-Sicherheitsrat.

United Nations Security Council Imposes Sanctions on Iran, Passes UNSCR 1926

U.S. Ambassador to the United Nations Susan Rice offers remarks on the action taken by the United Nations Security Council to pass Resolution 1926 imposing sanctions on Iran to halt their nuclear program and engage with the international community. The comments were made at the United Nations Headquaters in New York City June 9, 2010.

 

United Nations, New York, 9 June 2010 – The Security Council voted today to impose a fourth round of United Nations sanctions against Iran, while demanding that the country suspend its enrichment activities and peacefully resolve outstanding concerns over the nature of its nuclear programme.

The text which received the support of 12 Council members — Brazil and Turkey voted against and Lebanon abstained — cited the proliferation risks posed by Iran’s nuclear programme and its continued failure to cooperate with the International Atomic Energy Agency (IAEA).

 

United Nations, New York – The UN Security Council voted today (9 June) to impose a fourth round of United Nations sanctions against Iran, while demanding that the country suspend its enrichment activities and peacefully resolve outstanding concerns over the nature of its nuclear programme. (weiter…)

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Tschawad-Laridschani: “Der Westen misst mit zweierlei Maß (Video)

Montag, 22. Februar 2010

 

Mohammad Tschawad-Laridschani ist der Vorsitzende des iranischen Rats für Menschenrechte, ein Hardliner und enger Vertrauter des Regimes in Teheran. Kritik aus dem Uno-Menschenrechtsrat an seinem Land hat er immer zurückgewiesen. Er ist der Bruder von Parlamentspräsident Ali Laridschani. Euronews sprach in Genf mit ihm über Menschenrechtsverletzungen, Foltervorwürfe und internationale Beziehungen.

(Videoquelle, Textauszug: euronews.de.net)

SWP-Direktor Perthes für gezielte EU-Sanktionen gegen Iran (Videos)

Dienstag, 21. Juli 2009

“Ahmadinedschad hat nur dann eine Chance,
wenn er das Verhältnis seines Landes zu den USA verbessert”

DER TAGESSPIEGEL aus Berlin berichtet vorab:
“Der Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, Volker Perthes, hat sich für gezielte EU-Sanktionen gegen Iraner ausgesprochen, die bei der Niederschlagung der Proteste eine wichtige Rolle spielten. “Wenn die EU eine Liste mit einem Dutzend Namen von Schlüsselfiguren der Unterdrückung zusammenstellt und sie zu unerwünschten Personen erklärt, ist das ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Repression”, sagte Perthes dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel. Die EU dürfe in ihrer Reaktion aber nicht überziehen und “weder den Austausch der Zivilgesellschaft kappen noch Politiker und Fachleute aussperren, die wir brauchen, wenn wir Fortschritte bei den sicherheitspolitischen Fragen erzielen wollen”, sagte der Iran-Experte.

bw-perthes-volker-swp-dirNach Ansicht von Perthes versucht der umstrittene Präsident Ahmadinedschad nun, Brücken zu den Reformern zu bauen. Er wisse, dass seine Politik auf Dauer nur Erfolg habe, wenn er nicht isoliert bleibe. “Ahmadinedschad hat nur eine Chance, breite Legitimität und Popularität zurückgewinnen: Er muss das zerrüttete Verhältnis seines Landes zu den USA auf eine neue Basis stellen”, meinte Perthes. Dies würde ihm die Anerkennung auch großer Teile seiner Kritiker eintragen”

(Textauszüge: Der Tagesspiegel.de;
Bildquelle: SWP-Berlin.org)

Im Iran schiessen Regierungs-Polizisten in Uniform und in zivil noch immer auf die Bevölkerung und die Proteste im öffentlichen Raum dauern fort, wie diese aktuellen Videos zeigen. Ganz schön verwunderlich, wie Prof. Dr. Volker Perthes als Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), bezahlt aus dem Haushalt des Bundeskanzleramtes, nach wochelangen blutigen bis tödlichen staatlichen Übergriffen und Massen-Protesten aus der iranischen Bevölkerung von einer Rückgewinnung von Legitimität und Popularität des verantwortlichen Achmadineschad sprechen kann.

Irans “Sicherheits”kräfte gehen brutal gegen Demonstranten vor (Video)

Sonntag, 28. Juni 2009

Mit Schlagstock, Helm als Waffe und Polizei-Motorrad in zig-facher Überzahl gehen iranische “Sicherheits”kräfte von Polizei und Miliz gegen einen unbewaffneten Demonstranten.

Hier rufen die Demonstranten: “Tod dem Diktator”.

Erste Hilfe auf Iranisch und Polizei versus und mit Demonstranten (Videos)

Dienstag, 23. Juni 2009

Fotoshooting
statt Wundverband oder medizinische Ersthelfer-Versorgung

Hier im Video ist die Schattenseite der Video- und Blog-Information aus dem krisengeschüttelten Iran mit Kopfschütteln zu bestaunen, statt zügigem Evakuieren, Wundverband, Atemwege freimachen, Ersthelfer-Versorgung bei blutenden, ohnmächtigen, schwer verletzten Demonstranten (Studenten), die zu Intensiv-Patienten wurden, Chaos pur, aber das Fotoshooting funktioniert bei aller Panik bestens. Ein Foto-Handy haben alle dabei, ein Erste-Hilfe-Set niemand.

Positiv ist, auch den iranischen Polizisten wird von den Demonstranten geholfen und mit einem grünen Tuch, dem Zeichen der Demonstranten, als Druckverband versorgt, wie diese Video zeigt:

Festzustellen ist, dass es zwar im Demonstrations-Geschehen zu Verletzten und Toten gekommen ist, aber die Brutalität der Polizei gegen die Protestierenden noch nicht übergreifend angewandt wird, ausgenommen sind die Milizen, die fast durchgängig brutal vorgehen, die Akteure spielen ihre zugewiesene Rolle, wie dieses Video einer Festnahme zeigt:

Dieses bei aller Emotion besondere Verhalten der Demonstrierenden und der Polizei lässt Raum für den Versöhnungsprozess in der iranischen Gesellschaft, wenn die Ungerechtigkeiten abgestellt sind und die Unruhen sich beruhigen. Denn auch in einem zukünftig demokratischen Iran müssen die Menschen miteinander weiter leben.



Israels Premierminister Benjamin Netanjahu: “Der Iran zeigt sich unmaskiert” (Video)

Sonntag, 21. Juni 2009

Tage des Zorns im Iran, Israel meldet sich zu Wort

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Iran has been “unmasked”

Der Widerstand im Iran wird zur Popkultur (Video)

Samstag, 20. Juni 2009

Iranischer Protest hip-hop

Beeindruckende Bilder des zivilen Widerstandes im Iran, aus “Jubel-Persern” sind todesmutige iranische Freiheitskämpfer, Männer wie Frauen, geworden.

Aus “Jubel-Persern” sind todesmutige iranische Freiheitskämpfer geworden (Videos)

Freitag, 19. Juni 2009

“Freedom is never given, it is won”

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Der oberste geistliche Führer des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat heute in seinem Freitagsgebet den demonstrativen Schulterschluss mit Ahmadinedschad vollzogen und von einem klaren Wahlsieg gesprochen. Die weitere Entwicklung mit den morgigen Gesprächen zwischen Wächterrat und den oppositionellen Kandidaten ist von außen nur schwer einschätzbar.

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Die Organisation “Human Rights in Iran” hat heute alamierende Zahlen verschickt über die Situation der Studenten im Land, die sich als Freiheitskämpfer gegen die staatliche Wahlfälschung und islamische Unterdrückung stellen. Aufgrund der Mediensperre sind ausreichend Informationen schwer zu erhalten. Diese Zahlen der Organisation Human Rights Watch in Iran sind glaubwürdig, teilweise von internationalen Berichterstattern und aus anderen Quellen belegt und überaus besorgniserregend. Hier in Video, dass iranische Polizisten beim Attackieren von Bürgern auf offener Straße zeigt.

In diesem Blog Islamic Regime’s Coup d’etat in IRAN mehr Bürger-Informationen von authentischen Quellen aus dem Iran.

Im Europäischen Parlament in einer Fraktionssitzung der Grünen/EFA schilderte am vergangenen Dienstag der iranische Regisseur Mohsen Makhmalbaf Berichte, nach denen die Auszählungsergebnisse eine absolute Mehrheit für den Oppositionellen Mussawi ergeben, die von der Regierung behauptete Mehrheit für Ahmadinedschad muss berechtigt angezweifelt werden.
Aus “Jubel-Perseren” sind todesmutige iranische Freiheitskämpfer, Männer wie Frauen, geworden.

Der Ausspruch “Freedom is never given, it is won” stammt von A. Philip Randolph.

(Bildquelle: Human Watch in Iran.net, am 16. Juni 2009 im Iran aufgenommen)

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