Archiv für die Kategorie 'Iran'

Islamische Republik Iran – Land zwischen Nahem Osten und Indischem Subkontinent (Video)

Sonntag, 9. September 2012

Mit ihrem nationalistischen Gebaren ist die Islamische Republik Iran immer wieder Gegenstand leidenschaftlicher Kontroversen. Eine objektivere Darstellung erlauben hingegen die Karten. “Mit offenen Karten” beleuchtet erneut die komplexen politischen, wirtschaftlichen und strategischen Verhältnisse des Landes zwischen Nahem Osten und Indischem Subkontinent, das über reiche Erdölvorkommen verfügt und sich an der Schwelle zur Atommacht befindet.

(Frankreich, 2012, 12mn) ARTE F

(Videoquelle:”Mit offenen Karten” arte.tv, 7 Tage sichtbar;
Grafikquelle: CIA.gov)



Geheimoperation Iran – Der verdeckte Krieg von Israels Agenten

Dienstag, 5. Juni 2012

Sendetermin: Sonntag, 29. Juli 2012, 21.45 Uhr bei PHOENIX “MEIN AUSLAND”
Film von Christian Sievers, ZDF-Studio Tel Aviv, PHOENIX 2012 – 45 Minuten

Das Thema hält die Welt in Atem. Wird Israel einen Angriff starten auf Irans Atomprogramm? Während sie von Washington bis Berlin aufgeregt diskutieren, wird immer klarer, dass der Krieg längst begonnen hat. Nicht offen, sondern im Geheimen.

Nahost-Korrespondent Christian Sievers geht mit seinem Team mysteriösen Todesfällen und Explosionen nach, die Iran erschüttern, und stößt dabei auf die Spuren spektakulärer Geheim-Operationen. Der Film nimmt den Zuschauer mit nach Teheran, Baku, Dubai, Amman und Tel Aviv. Es ist eine Reise in die verborgene Welt von Israels Mossad – des wohl geheimsten Geheimdienstes der Welt.

Der Mossad hat keine Adresse, keine Telefonnummer und schon gar keine Pressestelle. Im Film kommen ehemalige Agenten, Sicherheitsexperten und zwei einst mächtige Chefs des Mossad zu Wort. Diese in Israel als legendär geltenden Befehlshaber haben die einschlägigen Operationen oft persönlich vor Ort geleitet. Die Interviewpartner machen klar: Dieser Krieg läuft bereits seit Jahren – von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt. Er ist Teil einer Mossad-Strategie, die zurückreicht bis in die 60er Jahre.

Die Zuschauer bekommen einen seltenen Einblick in die wohl modernste Überwachungszentrale der Welt und sehen eine Geheimdienstoperation, die fast komplett auf Video festgehalten ist. Kommentar Sievers: “Die Mossad-Leute verstehen ihr Tun nicht als Beruf, sondern als Mission. Sie sind überzeugt, ihr Land verteidigen zu müssen, mit allen Mitteln.”

Wiederholungen: Samstag, 4. August 2012, 7.30 Uhr und 11.30 Uhr.

(Textquelle kursiv: PHOENIX.de;
Garfikquelle: CIA.gov, Mossad.il)

Islamische Republik Iran setzt zivile Passagierflugzeuge für Waffentransporte nach Syrien und Libanon ein

Mittwoch, 30. Mai 2012

Iran nutzt offenbar Passagierflugzeuge für Waffenlieferungen an Syrien und in den Libanon. Das erfuhr das ZDF-”heute-journal” aus westlichen Sicherheitskreisen. Demnach transportierten die Fluggesellschaften Iran Air und Yas Air wiederholt Waffen und Sprengstoff nach Damaskus und Beirut. Nach Erkenntnissen der Nachrichtendienste wurden dabei Flugzeuge eingesetzt, die normalerweise für Passagierflüge von und nach Westeuropa vorgesehen sind. Drei Maschinen der Iran Air (Kennungen EP-IBA, EP-IBC und EP-IBK) landen regelmäßig auch in Frankfurt, Köln und Hamburg. Als Drahtzieher hinter den Waffenlieferungen gilt die Iranische Revolutionsgarde, die das Regime des syrischen Diktators Assad und die terroristische Hizbollah-Bewegung im Libanon unterstützt.

Bereits im März 2011 hatten türkische Sicherheitsbehörden in Diyabarkir an Bord eines Passagierjets der iranischen Fluggesellschaft Yas Air Waffen und Sprengstoff entdeckt. Die Ladung sollte offenbar ebenfalls nach Damaskus geliefert werden.

Die Nutzung ziviler Flugzeuge für militärische Transporte erhöht die Sicherheitsbedenken gegenüber den iranischen Fluggesellschaften. Nach Einschätzung der Nachrichtendienste könnten Munition und Sprengstoff auf diesem Weg auch in die Europäische Union gelangen und dort für mögliche Terroranschläge verwendet werden. Bereits jetzt darf die Iran Air nur mit neueren Maschinen vom Typ Airbus in den Luftraum der EU einfliegen, darunter die genannten Flugzeuge. Alle anderen Jets stehen auf der so genannten schwarzen Liste, weil sie aufgrund ihres Alters die Sicherheitsstandards nicht mehr erfüllen. Auch bei den zugelassenen Flugzeugen gibt es immer wieder technische Probleme, weil Iran Air aufgrund der Sanktionen keine Original-Ersatzteile bekommt.

“Diese kleine Zahl von zugelassenen Flugzeugen wird jetzt noch stärker kontrolliert”, so Helen Kearns, die Sprecherin des EU-Kommissars für Verkehr, gegenüber dem ZDF. “Und wenn sie bei den Sicherheitsinspektionen durchfallen, dann werden wir sie am Fliegen hindern.” Die EU-Kommission ist für die Überwachung der schwarzen Liste zuständig.

Darüberhinaus ist unklar, ob die Fluggesellschaft überhaupt über eine gültige Versicherung verfügt. Der Versicherer der Iran Air, die BIMEH oder Iran Insurance Company, steht auf der gültigen Liste der EU-Sanktionen von Oktober 2010 und wäre demzufolge bei Schadensfällen nicht geschäftsfähig. Es gibt zwar eine Ausnahmegenehmigung für alte Verträge, aber diese müsste nach Auskunft des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin im Einzelfall geprüft und genehmigt werden.

Interviewanfragen des ZDF an Repräsentanten der Fluggesellschaft Iran Air in Deutschland blieben unbeantwortet. (Zitatende)

Berichtet das ZDF aktuell.

(Textquelle kursiv: ZDF.de;
Bildquelle: Iran Air.de)

Israel will Aserbaidschan als Luftwaffenbasis gegen den Iran nutzen (Video)

Freitag, 30. März 2012

Für einen möglichen Angriff Israels gegen den Iran wird die Luftwaffe die Isreal Defence Forces (IDF) das wichtigste militärische Mittel sein. Luftschläge gegen Atomanlagen und militärische Ziele im Iran wären das Ziel. Doch die Distanz von Israel in den iranischen Luftraum und zurück ist mit mangelnden Luftbetankungs-Fähigkeiten kritisch. Flugzeugträger, wie etwa die Amerikaner mit ihrer 6. US-Flotte in der Region, haben die Isreal nicht zur Verfügung. So bietet sich das nördlich des Irans gelegene Partnerland Aserbaidschan.

De Kaukasus-Republik Aserbaidschan mit einer Bevölkerung von rund 9,1 Millionen Menschen mit vorherrschend gemäßigter islamischer Religion und schiitischer Bevölkerungsmehrheit ist ein Handelspartner der Israelis, Öl und Gas aus Aserbaidschan und Waffen aus Israel sind die Handelsgüter. Aserbaidschan selbst hat rund 125.000 aktive Soldaten in seinen Streitkräften, im Norden grenzt es an Russland. Der Staatspräsident Aserbaidschans, sein Vater war schon Staatsoberhaupt, in Baku bedarf – mit 80 Prozent wiedergewählt – nicht wirklich einer parlamentarischen Mehrheit für ein mlitärisches Nutzungabkommen mit Tel Aviv. Die meisten Medien Aserbaidschans sind regierungskonform. “Ideale Bedingungen” für die Interessen Israels.

Dieser mögliche strategische Bürckenkopf, Lande-, Tank- und Luftumschlagplatz auf aserbaidschanischem Territorium direkt an der nördlichen iranischen Grenze würde ein Angriffszenario erst ermöglichen, so die Stimmen aus dem State Department.
Amerikanische Diplomaten lassen sich dazu mit den Worten zitieren, die USA sieht diese Entwicklung und ist nicht glücklich darüber.
Einen Flächenbrand mit unkalkulierbaren Auswirkungen vom Nahen Osten bis in den Kaukasus würde ein israelischer Angriff auf den Iran auslösen.
Mehr dazu im CNN-Video

(Videoquelle: CNN.com, CNN’s Tom Foreman discusses what could happen if the country of Azerbaijan grants Israel access to bases near Iran.
Grafikquelle: CIA.gov;
Bildquelle: Israel Defence Forces Air Forces.il)

Hintergrundinformationen: Israel Defence Forces.il

Teheran: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad im ZDF-Interview mit Klaus Kleber (Video)

Montag, 19. März 2012

Er gilt als einer der gefährlichsten Männer dieser Welt, Mahmud Ahmadinedschad, Präsident der Islamischen Republik Iran, ein Land mit über 78 Millionen Einwohnern, 7 Nachbarstaaten und einem Grenzverlauf (Karte oben) von 945 Kilometer zu Afghanistan im Osten und 978 Kilometern zu Pakistan im Südosten, im Westen zum Irak mit einer Grenzlinie von 1.609 Kilometern und im Nordwesten mit 511 Kilometern zum NATO-Mitglied Türkei.
Jahrelang hat das ZDF mit heute journal Moderator Klaus Kleber versucht, den iranischen Präsidenten exklusiv zu interviewen. Nun hatte Klaus Kleber in Teheran eine Interview-Zusage, eine angestrengte Aufzeichnung. “Es war ein spannendes und intensives Gespräch, allerdings ohne jedes Zeichen von Kompromissbereitschaft in der Atomfrage”, berichtet Kleber. “In der Stadt durften wir uns frei bewegen, aber leider nicht drehen. Man drohte uns an, bei Zuwiderhandlung würde man das ZDF-Büro in Teheran schließen.”
Irans Behörden bestanden zunächst auf einem Live-Interview, das ZDF setzte aber eine Voraufzeichnung am Sonntag, 18. März 2012, durch und behielt so die journalistische Hoheit, die Inhalte waren nicht abgestimmt, lediglich drei Themenkreise mit den Stichworten Nuklearprogramm, Syrien und Menschenrechte waren vorab angegeben. Irans Präsident Ahmadinedschad hat im Interview versichert, sein Land baue keine Atombombe. Die Wurzeln von Spannungen sieht er in Ungerechtigkeit und Diskriminierung. Er attackiert Israel, der Holocaust sei eine Lüge. Über die Sanktionen des Westens inklusive Deutschland sagte Ahmadinedschad, diese seien falsch, so gehe man nicht mit einer “großen Nation” um.
Hier das ZDF-Interview in 40 Minuten Netto-Länge, das nicht nur die deutsche Öffentlichkeit interessieren wird, in voller Länge:

“Mit Druck lässt sich Atomfrage nicht klären”

(Videoquelle, Textauszüge: ZDF.de;
Grafikquelle: CIA.gov, Iran Karte)



Israels ehemaliger Botschafter Avi Primor: Iran wird kaum am Besitz von Atomwaffen zu hindern sein

Montag, 27. Februar 2012

Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, glaubt nicht daran, dass der Iran am Besitz von Atomwaffen zu hindern sein wird. “Da kann der Westen noch so viele Sanktionen verhängen”, sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag-Ausgabe). “Ein Land mag bitterarm sein, die Bevölkerung mag hungern, für Waffen ist immer genug Geld da”, so der Diplomat. Und obwohl die Iraner das Regime der Mullahs hassen würden, stünden sie hinter dessen Atomwaffenprogramm – aus nationalem Stolz. Wenn der Westen dazu verdammt sei, mit einem atomar aufgerüsteten Iran zu leben, “müssen wir uns darum kümmern, in wessen Händen sich die Atomwaffen befinden”, so Primor weiter. “Sind das die Ajatollahs, bedeutet das eine unkontrollierbare Gefahr. Denn dann ist nicht ausgeschlossen, dass Terrorgruppen Zugriff auf das Atomarsenal erhalten.” Skeptisch zeigte sich Primor hinsichtlich der aktuellen israelischen Politik. Jerusalem glaube, den Atomwaffenbesitz militärisch verhindern zu können. “Ich denke, wir müssen vordringlich an etwas ganz anderem arbeiten: nämlich an einem Regimewechsel im Iran”, betonte Primor. Dazu müssten Opposition und Untergrundgruppen sehr viel mehr diskrete Hilfe aus dem Westen bekommen. Der Aufstand 2009 habe gezeigt, dass die Opposition großen Rückhalt im iranischen Volk hat. (Zitatende)

Berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” aus Halle.
Avraham “Avi” Primor wurde am 08. April 1935 in Tel Aviv geboren, seine jüdische Mutter emigrierte aus Frankfurt am Main. Primor war israelischer Diplomat und wirkt heute als Publizist und Universitätsprofessor. Er war von 1993 bis 1999 israelischer Botschafter in Deutschland und wurde während dieser Zeit in der deutschen Öffentlichkeit als eine der wichtigsten Stimmen des deutsch-israelischen Dialogs bekannt.

(Textquelle kursiv: Mitteldeutsche Zeitung.de;
Bildquelle: KAS Israel.de)

Iran ruft Kriegschiffe von syrischer Küste zurück, Gespräche sollen Atomkonflikt entschärfen (Video)

Mittwoch, 22. Februar 2012

Der Iran ist Medienberichten zufolge zu Präventivschlägen bereit, sollte die Regierung in Teheran die nationalen Interessen weiter bedroht sehen. Entsprechend soll sich der Vizechef des Militärs geäußert haben, hieß es.

Unterdessen zog die iranische Marine zwei vor Syrien im Mittelmeer stationierte Kriegsschiffe wieder ab. Sie durchfuhren den Suez-Kanal in Richtung Iran. Die Stationierung wurde im Westen als Drohung Teherans im andauernden Atomstreit gewertet.

(Videoquelle: euronews.net;
Grafikquelle: CIA.gov)

Iran droht Westen mit Vergeltung

Sonntag, 5. Februar 2012

Die Islamische Republik Iran hat im Fall eines Angriffs mit Vergeltung gedroht. Iran werde auch jedes Land angreifen, von dessen Staatsgebiet aus die “Feinde” einen Angriff starteten. Das sagte in Teheran Hossein Salami, der Stellvertreter des Kommandeurs der Revolutionsgarden (Armee der Wächter der Islamischen Revolution, die direkt Präsident Mahmud Ahmadinedschad unterstehen, Freiwilligenmilizen und Selbstmordkommandos gehören der Unterorganisation Basitschi-e Mostasafan an) Generalmajor Mohammad Ali Dschafari, der linientreuen, iranischen Nachrichtenagentur Fars. “Jeder Ort, der vom Feind für militärische Operationen genutzt wird, wäre das Ziel der Streitkräfte der Revoultionsgarden.”

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hatte auch der türkische Außenminister Ahmet Davotoglu gewarnt, ein Angriff auf den Iran werde katastrophale Folgen für die Region haben. Wolfgang Ischinger warnte ebenfalls vor einem Militärschlag: “Das wäre der Bankrott der Politik und der Diplomatie.”

(Bildquelle: CIA.gov, Iran-Karten)

Syrien: Iranische Revolutionswächter sollen Assad-Regime im Kampf gegen Aufständische helfen

Mittwoch, 4. Januar 2012

Rebellen in Syrien beschuldigen iranische Söldner, das Assad-Regime bei der Niederschlagung des Volksaufstands zu unterstützen. Eine Brigade der “Freien Armee” habe fünf Männer mit iranischen Pässen gefangen genommen, sagte Oberst Abd ar-Razaq Tlass, einer der Kommandeure der Aufständischen einem Reporter-Team des stern in der Stadt Homs.

Das Hamburger Magazin zeigt in seiner am Donnerstag erscheinenden neuen Ausgabe Fotos der Ausweise und iranische Geldscheine, die bei den Gefangenen gefunden wurden. Sie seien als Müllmänner verkleidet gewesen, aber in einem Kampfgebiet aufgegriffen worden, sagte Tlass. Sie hätten auch Fotos bei sich gehabt, auf denen sie in Militäruniform abgebildet seien. Bei einem sei eine Karte sichergestellt worden, die ihn als Offizier der iranischen Revolutionswächter ausweise, sagte der Oberst, dessen Brigade in Homs den Stadtteil Baba Amr kontrolliert.

Der 25-jährige Tlass gilt als einer der ersten Offiziere, der syrischen Armee, der zu den Aufständischen überlief. Er ist ein Neffe des ehemaligen Verteidigungsminister Mustafa Tlass. In der Enklave, die von seinen Leuten gehalten wird, betreiben die Rebellen ein Untergrundkrankenhaus. In regulären Kliniken würden verletzte Demonstranten oft gefoltert, sagten Ärtze und Pfleger dem stern-Team. (Zitatende)

Berichtet der stern vorab.

(Textquelle, Bildgrafik: stern.de;
Kartengrafikquelle: CIA.gov; Syrien, Iran)

Iranisches Säbelrasseln – Straße von Hormus

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Die Straße von Hormus ist die Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman. Sie ist an der schmalsten Stelle nicht mal sieben Kilometer breit und damit leicht zu kontrollieren – und auch zu blockieren. Also ja: Die iranische Kriegsmarine könnte umsetzen, was sie androht. Und Folgen hätte es auch: Über diese Wasserstraße läuft der Ölexport Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwaits, des Irak und des Iran. Nach US-Angaben geht weltweit knapp ein Drittel des verschifften Öls durch die Meerenge. So weit, so schlecht, so verfahren die Lage im Streit um das iranische Atomprogramm. Doch derzeit ist die Drohung vor allem eins: ein Säbelrasseln. Zeigst du mir deine Werkzeuge, zeig’ ich dir meine, dann überlegen wir, ob es nicht doch besser ist, die Waffen schweigen zu lassen. Eine Lösung des Konflikts ist aber nicht in Sicht.

Der Iran, so geschwächt die Regierung angesichts der grünen Revolution im Land auch war, ist der große Gewinner in der Region. Das Land ist eine starke Hegemonialmacht, die die Schwäche Syriens nutzt und seinen Einfluss weit in den Irak hinein ausgedehnt hat. Sicherer ist die Welt dadurch aber nicht geworden. (Zitatende)

Kommentiert Gudrun Büscher von der “Westdeutsche(n) Allgemeine(n) Zeitung” aus Essen.

Kommentarauszug zu Iran von der “Märkischen Oderzeitung” aus Frankfurt/Oder:
Die Drohung des Iran, die wichtige Handelspassage durch die Straße von Hormus zu sperren, ist so alt wie der Konflikt mit dem mittelasiatischen Land. Wenn jetzt also die Regierung mit solch einer Maßnahme droht, falls neue Sanktionen gegen sie erlassen werden, dann darf man sich ruhig an dieses folgenlose Säbelrasseln erinnern. Das teilweise Dementi des Militärs spricht daher eine beredte Sprache. Denn die iranische Führung mag manchmal grotesk argumentieren. Aber sie ist nicht dumm. Durch die Straße von Hormus laufen 40 Prozent des weltweiten Ölexports. Macht sie die Meerenge dicht, dann legt sie sich mit einflussreichen Ländern an und würde sich in der Region weiter isolieren. Allerdings zeigt die Drohung auch, dass die geplanten Sanktionen, etwa ein Importboykott für Öl, in Teheran Wirkung zeigen. Dosierter Druck gegen das Atomprogramm ist allemal ein besserer Weg als ein vom Erzfeind Israel angedrohter Krieg. (Zitatende)

SPIEGEL ONLINE berichtet aktuell (28.12.2011): Streit um Straße von Hormus – Blockade könnte Ölpreis auf Rekordniveau treiben.

(Textquellen kursiv: Westdeutsche Allgemeine Zeitung.de, Märkische Oderzeitung.de;
Kartengrafikquelle: CIA.gov)

±±¾©²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

±±¾©²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

ÓÑÇéÁ´½Ó: