Archiv für die Kategorie 'Video'

Berlin 1955/56 – Britisch-Amerikanische Geheimoperation Tunnel (Video)

Mittwoch, 16. Mai 2012

Operation GOLD/Operation STOPWATCH

1955/1956 im geteilten Berlin mit vier alliierten Sektoren (F, USA, GB, UdSSR) führten der amerikanische CIA (Central Intelligence Agency) und der britischen SIS (Secret Intelligence Service) die Operation GOLD/Operation STOPWATCH in den sowjetischen Sektor hinein durch.

In den 50er Jahren herrscht der Kalte Krieg zwischen Ost und West. Die verfeindeten Machtblöcke drohen, bei einem offenen Schlagabtausch Atomwaffen einzusetzen. Um mehr über die Absichten des Gegners zu erfahren, kommt es zu einer spektakulären Spionageaktion. Mitten in Berlin soll unbemerkt ein Tunnel bis unter den sowjetischen Sektor gegraben werden, um dort Telefonkabel aus dem sowjetischen Hauptquartier anzuzapfen und Telefonate nach Moskau abzuhören.

Die versiertesten Spezialisten für schwierige Bauvorhaben vom Ingenieurskorps der US Army werden für die “Operation Gold” eingeflogen. Im Februar 1955 ist es dann soweit: Die Telefonkabel sind in Reichweite. Britische Spezialisten müssen nun aus dem Wust von Kabeln die richtigen herausfinden und sie so manipulieren, dass niemand etwas merkt. Dann gibt es am 21. April 1956 einen Wassereinbruch, der die Sowjets dazu bringt, die Kabelschächte zu untersuchen. Als schließlich Offiziere der Roten Armee den Tunnel und seine Funktion entdecken, feiern sich beide Seiten mit viel Propagandaaufwand in den Medien: die Amerikaner und Briten für ihren Wagemut und die gewonnenen Informationen, die Sowjets für die Aufdeckung einer Aktion des “imperialistischen Westens”.

Aber damit ist die Geschichte der “Operation Gold” noch nicht zu Ende. 1962 wird George Blake, einer der entscheidenden britischen Geheimdienstoffiziere, als sowjetischer Spion entlarvt. Es wird klar, dass Moskau von Anfang an über die Aktion informiert war. Damit scheint die Operation gescheitert, ein großer Batzen des US-Miltärbudgets wurde buchstäblich in den Sand gesetzt. Erst die Analyse jüngst geöffneter Geheimdokumente lässt noch eine andere Schlussfolgerung zu. Die Beteiligten von damals durften bislang nie über ihre Beteiligung an “Operation Gold” reden. In dieser Dokumentation sprechen sie über ihre Erlebnisse und Erinnerungen und setzen zum ersten Mal das vollständige Bild dieser hoch geheimen Aktion zusammen. (Deutschland, 2011, 52mn) WDR

(Videoquelle, Textauszüge kursiv: arte.tv, 7 Tage sichtbar;
Bild-, Kartengrafikquelle: CIA.gov)

Hintergrundinformationen: CIA.gov, “A Look Back … The Berlin Tunnel: Exposed”



Seehofer für Transparenz und Bürgerbeteiligung + Das können Sie alles senden! Klartext aus Bayern (Video)

Dienstag, 15. Mai 2012

Klartext und O-Töne über die Bundespolitik der Regierungskoalition und den Politikbetrieb

Horst Seehofer, CSU-Vorsitzender udn Minsietrpräsident Bayerns, spricht im Interview mit ZDF-Moderator Claus Kleber im heute journal am 14. Mai 2012 Klartext: Röttgen habe schwere Fehler gemacht, wodurch die Wahlchancen der Union “wie ein Eisbecher in der Sonne geschmolzen” seien.
Dazu: Seehofer wirbt für mehr Bürgerbeteiligung – Seine zweitägige Reise in die Schweiz hat Ministerpräsident Horst Seehofer darin bestärkt, mehr Bürgerbeteiligung bei wichtigen politischen Entscheidungen den Weg zu ebnen. Besonders bei europäischen Fragen. Hier müsste Deutschland “schweizerischer” werden, so der Bayer Horst Seehofer.

(Videoquelle: ZDF.de:
Bildquelle: CSU.de, Christlich-Soziale Union in Bayern, Bild Facebook-Party von Horst Seehofer)

Hintergrundinformationen: Horst Seehofer.de

EU ATALANTA-Mission bekämpft erstmals Piraten-Logistik an somalischer Küste (Video)

Dienstag, 15. Mai 2012

Die Anti-Piraten-Mission EUNAVFOR Somalia Operation ATALANTA hat erstmals Einrichtungen der Seeräuber an der Küste Somalias aus der Luft bekämpft. “Wir glauben, dass diese Operation von EU-Marineeinheiten den Druck auf die Piraten erhöhen wird und ihre Bemühungen unterläuft, in See zu stechen und Handelsschiffe sowie Dhows (kleine lokale Segelschiffe) anzugreifen” eklärte der Operation Commander EU Naval Force Rear Admiral Duncan Potts (Bild rechts) von der britischen Royal Navy. Hubschrauber haben Ziele beschossen, der Angriff habe auf Ausrüstung der Piraten gezielt, weder Soldaten, noch Piraten oder Zivilisten seien verletzt worden, gab die EU-Mission bekannt, die Auwertung der Operation läuft noch. Deputy Operation Commander EU Naval Force ist der deutsche Bundeswehr-Admiral Rainer Endres. Force Commander EU Naval Force der französische Rear-Admiral Jean-Baptiste Dupuis. Dazu dieses EU-Video:
EU Naval Force (EU NAVFOR) – Operation ATALANTA

Das Mandat der EU-Truppe wurde erst kürzlich ausgeweitet, um Angriffe auf Ziele an der Küste zuzulassen, diesem militärischen Vorgehen hat die somalische Übergangsregierung zugestimmt. Die aktuelle Operation an der somalischen Küste fand auf Grundlage der UN-Sicherheitsrats-Resolution 1851 in Übereinkunft mit der Übergangsregierung Somalias statt. Operativ vor Ort waren deutsche Kräfte des EU-Verbandes nicht an der Operation beteiligt.
Der Deutsche Bundestag hatte am vergangenen Donnerstag (10.05.2012) der Erweiterung (auf eine Tiefe von maximal 2.00 Metern landeinwärts gegen logistische Einrichten der Piraten am Strand) des ATALANTA-Bundeswehrmandats mit den Stimmen der Regierungskoalition zugestimmt, Soldatenglück.de berichtete u.a.: Anti-Piraterie-Mission Somalia: Bundestagsopposition versagt Zustimmung. Der Beschluss war umstritten und fand – für Bundeswehr-Auslandseinsätze – ungewöhnlich, keine breite Mehrheit im Parlament, die Oppostion war dagegen.
EUNAVFOR berichtet atuell: EU Naval Force Delivers Blow Against Somali Pirates On Shoreline.

[Videoquelle: CSDP.eu, The European Union is concerned with the continuing impact of piracy and armed robbery at sea off the coast of Somalia on international maritime security and on the economic activities and security of countries in the region. As a result and as part of a comprehensive approach, the EU has launched European Naval Force Somalia -- Operation ATALANTA (EU NAVFOR -- ATALANTA) within the framework of the European Common Security and Defence Policy (CSDP) and in accordance with relevant UN Security Council Resolutions (UNSCR) and International Law.]

Kubicki würde in Kriegsfilm Rösler den Nachschub machen lassen – Mit Merkel einen drauf machen (Video)

Dienstag, 15. Mai 2012

“Ich glaube, ich würde ihn den Nachschub organisieren lassen.”
Ohne geregelten Nachschub könne man erfahrungsgemäß keinen richtigen Krieg führen und schon gar keinen gewinnen.

Der FDP-Fraktionschef von Schleswig-Holstein, Wolfgang Kubicki, der zur Entspannung sich gern alte Kriegsfilme ansieht, hat auch eine Vorstellung davon, was er als eigener Regisseur mit seinem derzeitigen FDP-Bundesvorsitzenden Philipp Rösler machen würde. In einem Video-Interview mit der in der Mediengruppe Madsack erscheinenden “Leipziger Volkszeitung” sagte Kubicki auf die Frage nach der Rolle, die für Rösler in seinem idealen Kriegsfilm angemessen wäre: “Ich glaube, ich würde ihn den Nachschub organisieren lassen.” Ohne geregelten Nachschub könne man erfahrungsgemäß keinen richtigen Krieg führen und schon gar keinen gewinnen. Privat könne er es sich im Übrigen sehr gut vorstellen, mit der Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden Angela Merkel einmal einen drauf zu machen, verriet Kubicki angesichts des letzten öffentlich gewordenen Rauschs von ihm am Abend der für ihn erfolgreichen Schleswig-Holstein-Wahl. “Sie ist eine sehr humorvolle Frau.” Dabei könnte es schon sein, dass Frau Merkel mehr Alkohol vertrage als er selbst. Aber, so Kubicki in dem Interview: “Darauf kommt es im Zweifel nicht an. Sie ist eine sehr charmante, sehr humorvolle Frau und es wäre bestimmt ein lustiger Abend.” (Zitatende)

Berichtet die “Leipziger Vokszeitung” aus ihrem Berliner Redaktionsbüro heute.
Soldatenglück.de berichtete über Dr. med. Philipp Rösler: Stabsarzt d.R. Philipp Rösler soll Westerwelle als FDP-Vorsitzender ablösen.

Dazu das PHOENIX-Video: Landtagswahlen in NRW: Pressekonferenz der FDP am 14. Mai 2012

[Textquelle kursiv: Leipziger Volkszeitung.de;
Bilderquelle: FDP.de, Pressekonferenz nach den Gremiensitzungen in Berlin: Philipp Rösler, Christian Lindner und Wolfgang Kubicki;
Videoquelle: PHOENIX.de: Nach dem Wahlerfolg der FDP in Nordrhein-Westfalen äußern sich der Parteivorsitzende Philipp Rösler sowie die Spitzenkandidaten in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen Wolfgang Kubicki und Christian Lindner;
Bild unten: Stabsarzt d. R. Dr. Philipp Rösler (links) informierte sich während einer Wehrübung (mobbeordert beim Landeskommando Niedersachsen, KVK Region Hannover) im Tropeninstitut Hamburg, Foto: Oberstleutnant Hans-Otto Joswig Reservistenverband;
Dr. med. Phillip Röslers (* 24. Februar 1973) Werdegang als Sanitätsoffizier und Mediziner in der Bundeswehr:
1992 - Eintritt in die Bundeswehr als Sanitätsoffizieranwärter
1993 - Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover
1999 - 3. Staatsexamen, Beginn der Facharztausbildung im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg
2001 - Arzt und Sanitätsoffizier
2002 - Promotion in der Herz-Thorax-Gefäßchirurgie
2003 verließ er aufgrund seiner Wahl in den Niedersächsischen Landtag die Bundeswehr als Stabsarzt, seit dem ist er als Reservist aktiv, derzeit mobbeordert als SanStOffz beim LKdo Niedersachsen im Kreisverbindungskommando Region Hannover]

Internationale Friedensmission in Syrien, DW-Interview mit Annan-Deputy Nasser al Kidwa (Video)

Montag, 14. Mai 2012

Die UNO bemüht sich um eine Lösung im Syrien-Konflikt. Die Beobachtermission mit den UN-Blauhelmen soll zunächst die brüchige Waffenruhe sichern. Wie geht es weiter in Syrien? Darüber spricht der stellvertretende Syrien-Beauftragte der UNO, Nasser al Kidwa, im Interview der DW.

Soldatenglück.de berichtete über die Situation im Nahen Osten: Syrien: Bundesregierung hat deutschen Soldaten im UN-Einsatz (Videos), Syrien: Sprengstoffanschlag gegen norwegischen Commander der UN-Beobachtermission UNSMIS (Videos) und Syrien: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen will 300 Beobachter schicken (Video).

[Videoquelle: Deutsche Welle.de, Journal Interview;
Bildquelle: UN.org, Joint UN-Arab League Special Envoy on Syria, Kofi Annan, speaks to the press in Geneva, Switzerland, following his briefing to the Security Council this morning. 08 May 2012, Geneva, Switzerland;
Head of UNSMIS Holds First Press Conference in Homs - Major General Robert Mood (at podium) holds his first press conference as Chief Military Observer and Head of the UN Supervision Mission in Syria (UNSMIS), in the Syrian town of Homs. 03 May 2012, Homs, Syria;
UN Observers Make Preparations in Damascus - Ahmed Himmiche (right), the head of the UN Military Observers (UNMO) group dispatched to Syria, briefs his team on the day’s plan in Damascus. 23 April 2012, Damascus, Syria ]

Hintergrundinformationen: United Nations Supervision Mission in Syria (UNSMIS)



Afghanistan: Friedensunterhändler Arsala Rahmani von Taliban ermordet (Video)

Montag, 14. Mai 2012

In Afghanistan ist erneut ein wichtiger Friedensunterhändler ermordet worden. Laut Polizei wurde Arsala Rahmani in der Hauptstadt Kabul aus einem Auto heraus erschossen.

Rahmani war Mitglied im Hohen Friedensrat und ein enger Berater von Staatspräsident Hamid Karsai. Im Friedensrat war er zuständig für gefangene Taliban-Aufständische. Unter der Herrschaft der Taliban bis 2001 gehörte er zur Regierung.

Die Taliban bestreiten, dass sie mit dem Anschlag auf Rahmani etwas zu tun hätten. Zu einer früheren Ermordung haben sie sich nie geäußert: Damals, im Herbst, wurde Burhanuddin Rabbani getötet, der damalige Vorsitzende des Friedensrats. Die jetzige Ermordung ist erneut ein schwerer Rückschlag für die angestrebte Aussöhnung mit den Taliban.

Am Wochenende wurden in Afghanistan auch wieder mehrere ausländische Soldaten getötet. Unter ihnen waren zwei Briten, die in der südlichen Provinz Helmand von afghanischen Polizisten erschossen wurden, für deren Ausbildung sie zuständig waren. Bei ähnlichen Vorfällen wurden dieses Jahr schon mehr als zwanzig ausländische Soldaten von afghanischen Mitstreitern getötet.

(Videoquelle: euronews.com;
Bildquelle: NATO.ISAF.int, KABUL, Afghanistan – Afghan Commandos from the Sixth Commando Kandak practice infiltration techniques using the Afghan National Army Air Corps Mi-17 helicopter on April 1, 2010 at Camp Morehead in the outer regions of Kabul. The training was in preparation for future air assault missions needed in order to disrupt insurgent activity and bring stability to the population and the region. US Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class David Quillen)

Hintergrundinformationen: ISAF Afghanistan International Security Assistance Force

Bundeswehrsoldaten bei der 54. Soldatenwallfahrt 2012 in Lourdes/Frankreich (Videos)

Sonntag, 13. Mai 2012

“Ave Maria – Königin des Friedens” (Motto 2012)

Die bitteren Erfahrungen des 2. Weltkrieges führten erstmals im Jahr 1944 französische Soldaten zum Friedensgebet im Marienwallfahrtsort am Rande der Pyrenäen zusammen.

Seit 1958 kommen alljährlich Soldaten aus aller Welt nach Lourdes, um ein lebendiges Zeugnis für den Frieden abzulegen. Der Glaube und der Wunsch nach dauerhaftem Frieden verbindet die Pilger der verschiedenen Nationen. Sie erleben Kameradschaft, erfahren lebendige Kirche neu und nehmen bleibende Eindrücke mit nach Hause.

Gerade junge Soldatinnen und Soldaten suchen wieder verstärkt nach echter religiöser Erfahrung und sind bereit, sich auf die Formen des christlichen Glaubens einzulassen.

Viele Soldatinnen und Soldaten betreuen in Lourdes ihre kranken Kameradinnen und Kameraden; die Begegnung zwischen Gesunden und Kranken, Jungen und Alten, schenkt manchen einen vertieften Zugang zur Frage nach dem Sinn ihres Lebens.

Generalleutnant Kasdorf – Eröffnungsrede im Zeltlager

Eröffnungsrede des stellvertretenden Inspekteur des Heeres, Herr Generalleutnant Bruno Kasdorf, im Rahmen der 54. Soldatenwallfahrt nach Lourdes 2012.

Im Gespräch: Generalleutnant Bruno Kasdorf

Generalleutnant Bruno Kasdorf, im Rahmen der 54. Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes 2012, über den Sinn der Wallfahrt und seine ganz persönlichen Glaubensvorstellungen.

Im Gespräch: BMVg-Staatssekretär Stéphane Beemelmans

Staatssekretär Stéphane Beemelmans (BMVg), im Rahmen der 54. Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes 2012, über den Sinn der Wallfahrt und seine ganz persönlichen Glaubensvorstellungen.

(Videoquelle: YouTube-Kanal Lourdes Zweitausendzwölf;
Bilder-, Textquelle kursiv: Katholische Militärseelsorge.de)

Hintregrundinformationen: Internationale Soldatenwallfahrt 09. bis 15. Mai 2012 Lourdes/Frankreich, Einladung und Informationsfaltblatt Lourdes 2012, Pilgerbuch 2012 bei Katholische Militärseelsorge

DIE LINKE unterstellt Bundeswehr: Rekrutierung von “Kanonenfutter” an Schulen (Video)

Sonntag, 13. Mai 2012

“Die Bundeswehr wirbt immer aggressiver um Kanonenfutter unter Jugendlichen”
oder
“Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee”

DIE LINKE unterstellt der Bundeswehr im Auftrag der Bundesregierung, Schulen als Rekrutierungsstätten zu missbrauchen, Lehramtsanwärter zur Teilnahme an Militärseminaren zu verpflichten und Lehrpersonal ideologisch vom Militär “trimmen” zu lassen. Die Bundeswehr werbe immer aggressiver um (wörtlich) “Kanonenfutter” unter Schülern, so die Linken.

Wortführerin ist die linke Abgeordnete Jelpke, die linksextremen-gewaltbereiten Akteuren “genossenschaftlich nahe steht”. Jelpke ist eine “Konvertitin”, die beim Zusammenbruch der DDR 1989 von den Grünen (Grün-Alternative-Liste, GAL Hamburg) zur SED-Nachfolgepartei PDS>DIE LINKE gewechselt ist. Die Bundestagsabgeordnete Jelpke (LINKE Landesliste NRW) und ihr Umfeld werden vom Verfassungsschutz als potenzielle Antidemokraten - die Nähe zu Ex-MfS´lern (Stasi) wird von ihr zeleberiert - u.a. aufgrund des Verdachtes auf extremistische Gewaltaten gegen z.B. Bundeswehr-Einrichtungen beobachtet. Es verhält sich gefährdungsanalytisch wie bei den Konvertiten im radikal-islamischen Segment, solche Konvertiten gelten als besonders ideologisch, ihr Markenzeichen sind das Extrem und der unbelehrbare Eifer.
Tröstend ist, dass DIE LINKE laufend und künftig erheblich weniger Wählerstimmen erhält und die linke Abgeordnete Jelpke und ihre Genossen bald ohne Mandat sein werden, eine Selbstreinigungskraft der Demokratie.

Hier diese aktuelle Pressemitteilung der Bundestagsfraktion DIE LINKE am “Muttertag”, 13. Mai 2012:

Ulla Jelpke: Bundeswehr muss die Militarisierung der Schulen beenden

“Die Bundeswehr wirbt immer aggressiver um Kanonenfutter unter Jugendlichen”, kritisiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke. Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zum Umfang der Werbemaßnahmen der Bundeswehr im Jahr 2011 (BT-Drucksache 17/9211) geht hervor, dass etwa das Budget für personalwerbliche Anzeigen gegenüber 2009 auf 8,7 Millionen Euro verdoppelt wurde. Für das laufende Jahr sind sogar 13,7 Millionen Euro eingeplant. Jelpke weiter:

“Die Jugendoffiziere haben im Jahr 2011 rund 130.000 Schüler erreicht, 88.000 von ihnen durch Vorträge im Unterricht. Während das einen leichten Rückgang darstellt, haben die Wehrdienstberater umso mehr Schüler erreicht: 236.000, das sind 40.000 mehr als noch 2010. Auf Messen und Ausstellungen haben die Rekrutierungsoffiziere nach eigenen Angaben 360.000 Jugendliche angesprochen, das wären 100.000 Jugendliche mehr als im Vorjahr.

Intensiver umworben werden mittlerweile die Lehrerinnen und Lehrer. 11.000 von ihnen wurden voriges Jahr von Jugendoffizieren sicherheitspolitisch geschult. Vor allem die Zahl mehrtägiger Seminare nimmt zu: Von 4271 im Jahr 2009 über 5400 im Jahr 2010 auf nunmehr 5988. In manchen Bundesländern sind Lehramtsanwärter zur Teilnahme an den Militärseminaren verpflichtet.

Die Bundesregierung begründet die gezielte Beeinflussung von Lehrern damit, dass diese als Multiplikatoren ‘in der Phase der Berufswahlentscheidung junger Menschen eine erhebliche Bedeutung haben’. Einen solchen militärisch eingebetteten Unterricht halte ich schlichtweg für hinterhältig. Die Jugendlichen müssen sich darauf verlassen können, dass sie neutrales Lehrpersonal haben, das nicht ideologisch vom Militär getrimmt wurde.

Die Bundesregierung muss aufhören, den Unterricht zu militarisieren und Schulen immer stärker als Rekrutierungsstätten zu missbrauchen. Schülerinnen und Schüler, die gegen die Präsenz von Jugendoffizieren und Wehrdienstberatern protestieren, haben die Solidarität der Linksfraktion.” (Zitatende)

Soldatenglück.de berichtete zum Thema Bundeswehr an Schulen sowie die LINKE zu den Streitkräften: Thema im Schweriner Landtag: Bundeswehr an Schulen (Videos) und anlassbezogen über die Agitation der LINKEN und der linken Abgeordenten Jelpke: Terrorsolidarität im Bundestag: Linken-Politikerin Jelpke sympathisiert mit Bahn-Attentätern, Auch DIE LINKE steht hinter dem verhöhnenden Anti-Soldaten-Plakat und DIE LINKE > PDS > SED.

Dazu das staatliche DDR-Vorschul-Wehrerziehungs-Lied auf Video: Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee DDR Kinderlied

[Bidlquelle: Bundeswehr.de;
Textauszug kursiv: DIE LINKE.de;
Videoquelle: via YouTube;
Bilderquelle: BStU.Bund.de, Vormilitärische Ausbildung der DDR von Schülern durch Angehörige der Nationalen Volksarmee (NVA); Tag der NVA in der DDR, Kita-Kinder in der NVA-Kaserne]

Hintergrundinformationen: Jugendoffiziere der Bundeswehr, Jugendoffiziere im Unterricht

Syrien: Bundesregierung hat deutschen Soldaten im UN-Einsatz (Videos)

Donnerstag, 10. Mai 2012

Mindestens ein deutscher Soldat der Bundeswehr ist bei der UN-Mission United Nations Supervision Mission in Syria (UNSMIS) auf Grundlage der UN-Sicherheitsratsresolution 2043 vom 21. April 2012 (Annex) mit Hauptquartier in Damaskus im Einsatz.

Heute forderten zwei nahezu zeitgleiche Explosionen in der syrischen Hauptstadt Damaskus mindestens 50 Tote und 150 Verletzte, ein Sprengsatz mit vermutlich mehreren 100 Kilo Sprengstoff explodierte auf der Autobahn Richtung Flughafen nahe des Gebäudes des syrischen Militärgeheimdienstes.
Gestern wurde der Konvoi des UN-Chefbeobachters, des Commander und Head der UN-Mission, Generalmajor Robert Mood (NOR), südlich von Damaskus in der Provinz Daraa mit einer IED (improvised explosive device) angegriffen, der norwegische Generalmajor blieb unverletzt. Bei dem Sprengstoffanschlag wurden 8 syrische Soldaten verwundet, die den UN-Konvoi sicherten.
In der heutigen Ausgabe (10.05.2012) der tagesschau kam der deutsche UN-Beobachter Oberstleutnant Hagen Peukert (J2er, Fernspäher, Luftlandetruppe, derzeit eigentlich bei der UN in New York im Einsatz) zu Wort und brachte die Anschläge in Damaskus mit der Terrorgruppe Al Qaida, seinem Spezialgebiet, in Verbindung.
Das Video unten zeigt den deutschen Stabsoffizier als unbewaffneten UN-Militärbeobachter ab Min. 0:35

Derzeit hat die UNSMIS-Mission eine Stärke von 113 Kräften aus 38 Nationen, inklusive 70 Militärbeobachtern sowie 43 zivilen Mitarbeitern, der Militärbeobachter-Anteil soll gemäß UN-Mandat bis zu 300 ansteigen, der deutsche OTL i.G. Hagen Peukert (Bild unten, 2007 in Italien) gehört derzeit dem UN-Staff der UNSMIS an, sonst dem UN Department of Peacekeeping Operations bzw. des Military Staff des United Nations Security Council.

Deutschland will bis zu zehn Militärbeobachter der Bundeswehr in diese UN-Mission nach Syrien entsenden, in der Folgewoche wird das Bundeskabinett dazu beraten. Die UN-Beobachter sollen die Umsetzung des Sechs-Punkte-Plans des UN-Sondergesandten Kofi Annan überwachen, die Aufnahme eines politischen Dialogs, der Zugang für humanitäre Organisationen, die Freilassung politischer Gefangener, Bewegungsfreiheit für Journalisten sowie Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit in Syrien sieht der UN-Plan vor.

Dass der Bundeswehr-Soldat bereits zu diesem Zeitpunkt ohne Kenntnis des deutschen Parlamentes in Syrien im Einsatz ist, entspricht nicht den Gepflogenheiten, auch wenn Militärbeobachter im Einsatz generell unbewaffnet sind. Selbst wenn OTL i.G. Peukert derzeit vom BMVg via AA an die Vereinten Nationen ins Department of Peacekeeping Operations (DPKO, Asia and Middle East Division, Organigramm) bzw. an den Military Staff des United Nations Security Council mit Dienstsitz New York sekundiert ist, ist er aktuell deutscher Soldat unter dem Blauhelm in einem gefährlichen Einsatzgebiet.
Über Auslandseinsätze auch ohne parlamentarische Mandatserfordernis ist der Deutsche Bundestag bzw. der Verteidigungsausschuss auch in Einzelfällen zu informieren, dies ist nach vorliegenden Erkenntnissen nicht geschehen. Vielmehr versuchte das BMVg den Einsatz eines Bundeswehrsoldaten in Syrien verdeckt zu halten, Transparenz und Informationsfreiheit sind nicht die Stärken des Verteidigungsressorts. Nach den heutigen tagesschau- und tagesthemen Ausstrahlungen (Video unten, ab Minute 01:09) dürfte sich diese Vorgehensweise überholt haben und morgen dürfte im BMVg-Parlaments und Kabinettsreferat das Telefon und Fax klingeln und Bundestags-Verteidigungspolitiker verlangen Aufklärung.

Soldatenglück.de berichtete gestern: Syrien: Sprengstoffanschlag gegen norwegischen Commander der UN-Beobachtermission UNSMIS (Videos).

(Videoquelle: via YouTube, ARD.de;
Bilderquellen: UN.org, Vergleichsfoto: Chief Observer Meets Opposition in Al-Rastan, Syria -Major General Robert Mood (centre), Chief Military Observer and Head of the UN Supervision Mission in Syria (UNSMIS), meets with members of the opposition in Al-Rastan, a town in Syria’s Homs province. 04 May 2012, Al-Rastan, Syria;
Ministero della Defesa.it, Comando Brigata Aeromobile “Friuli”)

Gefährlicher Straftäter in Bundeswehr-Flecktarnuniform gesucht – Tatort: Frankfurt/Oder; Tatzeit: August 2011 (Video)

Donnerstag, 10. Mai 2012

Psychoterror gegen eine Familie im Sommer 2011. Zunächst belässt es ein Unbekannter dabei, auf dem Familiengrundstück in Bad Saarow aufzutauchen und die Hausbewohner durch seine Anwesenheit zu verunsichern. Zu erkennen gibt er sich nicht. Doch dann schlägt das “Phantom” plötzlich gnadenlos zu.

Überfall in der Nacht
Am Montag, 22. August 2011, gegen 22 Uhr wird die Frau des Unternehmers im Dunkeln von einem Mann im Tarnanzug überfallen. Der Maskierte prügelt mit einem Schlagwerkzeug brutal auf sie ein. Schwer verletzt und unter Schock kommt die Frau ins Krankenhaus. Die Polizei wird eingeschaltet, ein Personenschützer engagiert.

Am Sonntag, 2. Oktober 2011, gegen 7.30 Uhr ist die 23 Jahre alte Tochter der Familie in Begleitung des Bodyguards auf dem Heimweg von der nahe gelegenen Pferdekoppel. Plötzlich taucht wieder der maskierte Mann im Tarnanzug auf und bedroht beide mit einer Pistole. Als der Personenschützer versucht, den Mann zu beschwichtigen, wird er von dem Täter niedergeschossen. Der Täter schießt auch auf die flüchtende junge Frau, trifft sie aber nicht. Der Wachmann überlebt – doch er ist seit der Tat querschnittgelähmt.

Personenbeschreibung
Der Täter ist 1,70 bis 1,80 Meter groß, vermutlich 25 bis 35 Jahre alt. Er trug eine grünlich-gelbe Bundeswehr-Tarnjacke, im zweiten Fall auch eine dazu passende Hose. Außerdem Bundeswehrstiefel und Handschuhe. Der Mann soll Hochdeutsch gesprochen haben.

Tatwaffe:
Die Waffe des Mannes ist vermutlich eine schwarze Ceska 75 oder 85, Kaliber 9 mm – oder ein Nachbau des Herstellers Norinco.

Zurückgelassener Gegenstand
Bei der ersten Tat, am 22. August, ließ der Täter eine auffällige Kette mit einem Anhänger der Marke Samsung zurück. Die Polizei vermutet, dass die Kette zu einem MP3-Player oder einer Fotokamera gehört.

Ermittlungsfragen:
- Wer hat am 22.August und am 2.Oktober 2011 relevante Beobachtungen gemacht?
- Wer kann Hinweise zum Täter geben?
- Wer kennt eine solche Kette mit Samsung-Anhänger?

Belohnung
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Taten führen, ist eine Belohnung in Höhe von 50.000 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Frankfurt/Oder, Telefon (0335) 56 13 115
Anonyme Hinweise: Telefon (0335) 400 70 333
oder an die Soldatenglück.de Mailadressen (Vertraulichkeit wird zugesichert).

Hier die letzte Aktenzeichen xy Öffentlichkeitsfahndung mit möglichem “militärischen Täter-Bezug”: Raubüberfall mit militärischen Sprengmitteln und Kriegswaffen in Düren bei Aachen in NRW.

(Textauszüge, Videoquelle: Aktenzeichen xy ZDF.de;
Bilderquelle: Polizei Brandenburg.de, KRIPO Frankfurt/Oder)