Archiv für die Kategorie 'Soldatenglück Kultur'

Die (verwundete, uniformierte und auch nackte) Mona Lisa von Leonardo da Vinci (Videos)

Samstag, 13. Juni 2009

Soldatenglück Kultur

Das Museo Ideale Leonardo Da Vinci in Italien zeigt die Mona Lisa mal anders, auch verwundet mit Orden und Ehrenzeichen in Uniform oder nackt:

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Leonardo da Vinci und sein Museum in Vinci, Provinz Florenz (FI)

Video
Mehr über Leonardo da Vinci und das Museum in Vinci (FI)

(Bilder-, Videoquelle: Museo Ideale Leonardo Da Vinci.com)



Whale Wars (Videos)

Montag, 1. Juni 2009

Soldatenglück Kultur

Die Welt braucht viele Helden:
Walhelfer

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(Bilderquelle: Animal.Discovery.com)

Hintergrundinformationen: Zum Beispiel die WDCS ist eine der weltweit aktivsten gemeinnützigen Organisation, die sich ausschließlich für den Schutz von Walen und Delfinen und ihrem Lebensraum einsetzt. WDCS Deutschland.org; Greenpeace zum Walfang; WWF Artenschutz Wale.

Kinofilm: INTO THE STORM – Churchill im Krieg (Video)

Sonntag, 31. Mai 2009

Soldatenglück Kultur

Mythos Churchill

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Oberbefehlshaber Winston Churchill am 25. März 1945 am Rhein
beim Beobachten des Übersetzens alliierter motorisierter Verbände

Winston Churchill spielte als langjähriger Welt-Politiker und britischer Staatsmann eine einzigartige, vielleicht die wichtigste Rolle im Kampf gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Sein Leadersphip, seine rhetorische Brillanz inspirierten Millionen von Briten und gaben auch den vielen anderen Menschen im freien Teil der Welt Mut und Zuversicht im Kampf gegen Hitler mit dem bitteren Ende eines zerborchenen Eurpaos und Millionen von Opfern des Krieges und der Vertreibung. Der Begriff “Eiserner Vorhang” als Zustandsbeschreibung der europäischen Teilung als Kriegsfolge stammt von Sir Winston Churchill.
Die Geschichte von Sir Winston Leonard Spencer-Churchill (1874-1965) erzählt der HBO-Film während 5 Kriegsjahren, eine neue Perpektive auf die historischen Ereignisse des letzten Weltkrieges, intime Blicke auf die Persönlichkeit Winston Churchill und den Helden der Nation als Führer eines Landes im Krieg und seine politische Karriere vermittelt der Kinostreifen. Auch seiner Ehefrau Clementine (Clemmie) als lebenslange Unterstützerin Winston Churchill kommt im Film die gebührende Rolle zu.
Heute hatte der Film seine Premiere, hier das Promotion-Video.

Hintergrundinformationen:
HBOFilms Into the Storm.com; Churchill Museum and Cabinet War Rooms.org.uk

(Bildquelle: The Churchill Centre.org)

“Psychologie des Terrors”, religiöser Größenwahn – Die Abgründe terroristischer Gewalt

Montag, 11. Mai 2009

Soldatenglück Kultur

“Der Terrorist ist das in die Welt entlassene, in ihr agierende, in sie hinein explodierende Größenselbst.”

Die Abgründe terroristischer Gewalt
Durch den 11. September 2001 sind Namen wie Mohammed Atta und Osama bin Laden weltbekannt geworden. An diesem Tag veränderten Terroristen die Welt.
bw-buchcocer-pychologie-des-terrorsWarum werden junge Männer zu Attentätern? Was steckt hinter diesem Phänomen? Welche Traumata finden sich in den zerstückelten Biographien dieser Männer? Und wie kann man sie erkennen, behandeln oder sogar heilen?
Wolfgang Schmidbauer untersucht die Motive junger Terroristen, beschreibt an Fallbeispielen den Einfluss der Massenmedien und verdeutlicht, wie Aggressionen entstehen und sich auf brutale Weise entladen. Sein detailreiches Buch zeigt auch, mit welchen Strategien es gelingen kann, die terroristische Gefahr zu senken oder sie gar nicht erst entstehen zu lassen.

Der Deutschlandfunk hat heute in seiner Sendung “Andruck” und mit einem Internetartikel über das Buch berichtet. Darin wird hinterfragt und analysiert, wie sich der Autor Wolfgang Schmidbauer der Psychologie des neuen Terrorismus nähert. Schmidbauer beschäftigt sich mit narzisstischen Kränkungen und mit islamistischen Terror, den er für eine neuartige Störung hält und nicht für den Einbruch rückständiger Traditionen in die Moderne. Der Autor und Pychologe gibt zu, dass eine erfolgversprechende Kommunikation mit rigorosen Fundamentalisten oder gar Terroristen, für die nur die eigenen Argumente zählen, kaum möglich ist, für ihn gilt der Satz des Philosophen Karl Jaspers: Mit Glaubenskämpfern lässt sich nicht reden!
Dr. phil. Wolfgang Schmidbauer diagnostiziert, dass es sich beim derzeitigen Selbstmordterrorismus, sehr stark um ein interkulturelles Phänomen handelt. Konkret wird Schmidbauers bei seinen psychologische Fallanalysen islamistischer Terroristen im Deutungsrahmen von narzisstischer Kränkung, Rache und Geltungssucht. Beispiel Osama bin Laden, dieser hatte eine für ihn unerträgliche Kränkung erfahren durch die Hegemonie der “sitten- und gottlosen” Amerikaner über die arabisch-muslimische Welt. Für seinen Heiligen Krieg gegen den amerikanischen “Satan” identifizierte er sich mit Saladin, dem berühmten muslimischen Sieger über die christlichen Kreuzritter. Als dann die Anschläge vom 11. September2001 über die Bildschirme der Welt flimmerten, hatte Osamas gedemütigtes, gekränktes Selbst nicht nur an den amerikanischen “Kreuzfahrern” Rache genommen, sondern durch die globale Medienwirkung auch noch “Grandiosität” erlangt wie sein Vorbild Saladin.

“Religiöser Größenwahn
Wolfgang Schmidbauer: “Psychologie des Terrors”, Gütersloher Verlagshaus
Von Nikolaus German
Die drei Terrorverdächtigen der sogenannten “Sauerland-Zelle” wollten “ganz Deutschland wegbomben”. Aus welchen Quellen speist sich solche religiös verbrämte Radikalisierung? Dieser Frage sind schon eine ganz Reihe von Büchern nachgegangen. Jetzt versucht sich auch der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer an einer “Psychologie des Terrors”.

zum vollständigen dradio-Artikel

Audio-Format der dradio-Sendung vom heutigen 11.05.2008

(Textauszüge: Deutschlandfunk.de, Gütersloher Verlagshaus, Random House.de)

Reinlesen in das Buch ”Psychologie des Terrors” beim Verlag Random House

Der brave Soldat Schwejk ist traurig – sein Darsteller, der Schauspieler Fritz Muliar ist gestorben (Video)

Montag, 4. Mai 2009

Soldatenglück Kultur

“Nach dem Krieg um sechs im Kelch!”

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Der Schauspieler Fritz Muliar ist im Alter von 89 Jahren gestern Abend in Wien in seiner Heimat Österreich gestorben. bw-muliar-fritzMuliar war auch in Deutschland durch Film und Fernsehen bekannt geworden. Der Schauspieler, Regisseur und Professor hatte gestern noch in einer Theateraufführung in der Goldoni-Kömodie “Die Wirtin” gespielt. In seiner schauspielerischen Schaffenzeit, die 73 Jahre andauerte, mit 16 Jahren beendete Fritz Muliar die Schule und begann ein Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien, trat er in über 100 Kino- und Fernsehfilmen auf. Bekannt wurde er unter anderem durch die Verkörperung des “Braven Soldaten Schwejk”. Muliar war nicht “nur” ein populärer Volksschauspieler, er arbeitet auch als Kolumnist, sein Motto war, “aufschreiben statt aufschreien”, sein innerer Kompass war sozialdemokratisch ausgerichtet, er unterstütze über Jahrzehnte die SPÖ. In letzter Zeit war er beim deutschen Publikum in den TV-Serien Kommissar Rex sowie Schloßhotel Orth zu sehen.

Im wirklichen (Soldaten-)Leben wurde Fritz Muliar als Österreicher im April 1940 zur deutschen Wehrmacht eingezogen. 1942 saß er sieben Monate wegen angeblicher “Wehrkraftzersetzung” und Betätigung zur Wiederherstellung eines freien Österreichs in Einzelhaft, er wurde sogar zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde jedoch in eine fünfjährige Haftstrafe umgewandelt, die zur sogenannten “Frontbewährung” in einer Strafkompanie an der Ostfront ausgesetzt wurde, er überlebte und kam als Pazifist zurück, das Kriegsende verbrachte er in englischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg begann Muliar als Sprecher bei Radio Klagenfurt, um sich dann in Wien wieder der Schauspielerei zuzuwenden, der er sich bis zu seinem letzten Lebenstag mit Enthusiasmus widmete, zuletzt in der Rolle des Baron von Ciccio.

“Der brave Soldat Schwejk” ist die Verfilmung des antimilitaristisch-satirischer Romans von Jaroslav HaÅ¡ek, einem Tschechen aus Prag. Josef Schwejk ist ein typischer Prager Charakter, der sich mit List und Witz durchs Leben schlägt und sich als Soldat der österreichisch-ungarischen Armee im Ersten Weltkrieg mit Chuzpe vor dem Kriegseinsatz zu drücken versucht. HaÅ¡ek schilderte in seiner speziellen Sprache den Widersinn der Kriegshetze und Mobilisierung in der Donaumonarchie vor und nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs und die Stimmung der meisten “Untertanenvölker”, die keine große Lust hatten, in die Schlacht für den “Herrn Kaiser und seine Familie” zu ziehen. HaÅ¡ek nimmt dabei aufs Korn: Bürokratismus, Denunziantentum, dumpfen Untertanengehorsam und stupide Befehlserfüllung und die ungerechte Zurücksetzung der Tschechen durch die deutsch-österreichische Führungsschicht in Staat und Armee. Dem Charakter Schwejk gelingt es in der Geschichte immer wieder, durch natürliche Einfalt und eigensinnige Findigkeit drohenden Gefahren zu entgehen. Im direkten Dialog karikiert er Hinterlist, Strebertum und Vorurteile, ein Millionenpublikum kennt den Schwejk und schmunzelt beim Erinnern und freut sich auf ein Wiedersehen im TV oder “nach dem Krieg um sechs im Kelch”.

(Bilderquelle: Video Amazon.de;
Josefstadt Theater Wien.org, Biografie)



Respekt vor dem Glauben der Muslime

Freitag, 10. April 2009

Soldatenglück Kultur

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U.S Präsident zieht vor dem Besuch der Blauen Moschee (Sultan-Ahmed-Moschee) in Istanbul (Byzanz und Konstantinopel) die Schuhe aus, am 07. April 2009 während des Türkei Staatsbesuchs. Soldatenglück.de berichtete darüber. Die Blaue Moschee wurde auf den Fundamenten des alten Palastes der byzantinischen Kaiser errichtet von Sultan Ahmet I. beauftragte einen Schüler Sinans mit dem Bau dieser Moschee. Diese Moschee sollte größer, schöner und bedeutender werden als die Hagia Sophia, die vormals 1.000 Jahre bis zur osmanischen Eroberung durch Sultan Mehemt II. im Jahr 1453 eine christlich-orthodoxe Kirche war und vom christlichen Gotteshaus in eine Moschee umgewandelt wurde.
21 000 blaue und grüne Fliesen, die hauptsächlich die unteren Wände und die Galerien zieren, bestimmen die Raumfarbe, die den Namen Blaue Moschee begründen. Das Bild unten ziegt die Sihoutte Istanbuls.

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(Bildquelle: White House.gov, Pete Souza;
Türkisches Kultur- und Tourismusministerium, Ankara)

Henning Mankell erhält Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis 2009 der Stadt Osnabrück für sein Afrika-Werk

Dienstag, 7. April 2009

Soldatenglück Kultur

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Seit 1991 verleiht die Stadt Osnabrück alle zwei Jahre den nach dem weltbekannten, in Osnabrück geborenen Schriftsteller Erich Maria Remarque benannten Friedenspreis. In diesem Jahr wird die Auszeichnung zum zehnten Mal vergeben.
Den mit 25.000 Euro dotierten Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis
bw-mankell-filmerhält der 1948 in Stockholm geborene schwedische Theaterregisseur und Schriftsteller Henning Mankell (rechts im Bild) für sein Afrika-Werk.
Der 1971 in Thun geborene Schweizer Dramatiker und Autor Lukas Bärfuss erhält den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis für sein Afrika-Buch “Hundert Tage”. Beide Preisträger verbindet eine ausdrucksstarke engagierte literarische Auseinandersetzung mit den Konflikten des Kontinents Afrika vor dem Hintergrund von Kolonialismus und Neokolonialismus.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 18. September, um 11 Uhr, im Friedenssaal des historischen Rathauses der Stadt Osnabrück statt.

Henning Mankells (Biografie) Verbindung zu Afrika entstand schon 1972, bw-mankell-henning-afrikaals er zum ersten Mal nach Sambia reiste. 1986 übernahm er die Leitung des Teatro Avenida in Maputo/Mosambik, wo er bis heute mehr als die Hälfte des Jahres verbringt. Seitdem ist Afrika die zweite Heimat des schwedischen Autors. Sein Leben und Engagement vor Ort inspirierte ihn zu seinem variationsreichen Afrika-Werk, das dem Werk Erich-Maria Remarques auf eindrucksvolle Weise entspricht. Hervorzuheben aus seinen vielen mit Afrika befassten Büchern sind “Der Chronist der Winde” und “Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt”, vor allen aber “Die flüsternden Seelen” – ein historisches und zugleich poetisches Werk, das weltliterarischen Rang hat.

(TV-Tipp: Eine 2-teilige Dokumentation “Mein Herz schlägt in Afrika” über Henning Mankell und Afrika wird am 28. April und 5. Mai um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.)

Sonderpreis für Lukas Bärfuss

Lukas Bärfuss gehört zu den erfolgreichsten Dramatikern der letzten Jahre. bw-hundert-tageSeine Stücke werden weltweit gespielt. Mit “Hundert Tage” hat er seinen ersten Roman vorgelegt, der auf großes öffentliches Interesse gestoßen ist. Erzählt wird die Geschichte eines moralischen Irrtums, der in Ruanda eines der größten Verbrechen des Jahrhunderts ermöglichte. Der Roman über den Bürgerkrieg in Ruanda thematisiert ein dunkles Kapitel der Geschichte Afrikas, in das Europa tief verstrickt ist. “Hundert Tage”, ein minutiös recherchierter Roman der Extreme, offenbart das Drama der Schweizer Entwicklungshilfe in Ruanda, als 1994 der Völkermord begann.

Der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis wird im Sinne seines Namensgebers für belletristische, journalistische oder wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich mit Themen des inneren und äußeren Friedens auseinandersetzen, und für beispielhaftes Engagement für Frieden, Humanität und die Freiheit des Menschen von Unterdrückung. (weiter…)

Afghanische Pop-Kultur und ein amerikanischer Spaßvogel (Video)

Samstag, 28. März 2009

Soldatenglück Kultur

Ahmad Zahir, the King Elvis vom Hindukusch und Ring of Fire in Kabul

Video: “Afghanistan: An Accordian Journey”
Gregory Warner, Kabul
Funny story about an American’s attempt to make peaceful relationships with the people of Afghanistan.

Wo man singt, da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder

Hintergrundinformationen:
Ahmad Zahir (geboren am 14. 06.1946 in Laghman, Unfalltod am 14. 06. 1979 in Kabul) , ein afghanischer Pop-Star und der wohl bekannteste Sänger und Lyriker Afghanistans. Er veröffentlichte 27 Alben. Selbst 30 Jahrzehnte nach seinem Tod gilt er noch immer als beliebtester und bekanntester afghanische Sänger mit Fanclub und anhaltender Popularität.

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Ahmad Zahirs Vater, Abdul Zahir war in Afganistan ein bekannter Politiker, war Premierminister (1971-1972) während der Regierungszeit Zahir Schahs. Ahmad Zahir besuchte das Habibia-Gymnasium, wo er als 15-Jähriger mit seinem Lied “Aya Bulbul-i-Shoridah” (Empörte Nachtigall) debütierte, das einige Jahre später von Radio Kabul ausgestrahlt wurde. 1961 formierte sich unter der Förderung von Abdul Ghafur Breshna eine Gruppe von Amateurmusikern im Gebäude von Radio Kabul zu einem Orchester, dem sich Ahmad Zahir anschloss. Das erste Konzert dieser Gruppe fand im Cinima-i-Kabul statt. Drei Jahre später gab Zahir sein erstes Solo-Konzert im Cinima-i-Kabul. Ab 1967 studierte er Pädagogik in New Delhi, wo sein Vater als Botschafter akkreditiert war, gab sein Studium aber auf um sich ganz der Musik zu widmen. 1969 kehrte er nach Afghanistan zurück und arbeitete bei der Kabul Times und parallel bei Afghan Films (u.a. synchronisierte er ab Mitte der 1970er Jahre den Schauspieler Erik Ode in der Fernsehserie “Der Kommissar”).

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1973 verbreitete sich seine Popularität über die Grenzen Afghanistans hinaus. Indes blieb die politische Bewegung seiner Zeit nicht außen vor: Mit radikal-revolutionärer Lyrik: Die Existenz wird sowieso zur Neige gehen, wozu Knechtschaft ertragen, wenn Sklaverei unabdingbar für das Überleben ist, nützt dieses Leben nichts. Wie viele seiner Generation begrüßte auch er das Ende der Monarchie respektive den Beginn der Republik und hieß sie mit zwei Liedern willkommen: “Da Jumhuriat” und “Mubarak Jumhuriat Mubarak”; wie viele der ehedem Begeisterten, wurde auch er bald zum Kritiker der Daud-Diktatur, und er äußerte die Unzufriedenheit in vertontem, verbrämtem Text – bis zum Verbot ausgestrahlt von Radio Afghanistan. “Safar bih roshenahi” (Reise ohne Licht), worin er “Tahriki” (Dunkelheit) und “Taraki” (Partei- und Staatschef) changierend einsetzt, in “Bigzarad bigzarad umre man bigzarad” werden Tarakis mörderische Säuberungen thematisiert. Am 14. Juni 1979, noch vor dem Ende Tarakis, wurde der 33-jährige Dichter und Sänger Ahmad Zahir Opfer eines tödlichen Autounfalls am Salang Pass.

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(Bilderquelle: Ahmed Zahir.com;
Textauszüge: Wikipedia)

Buch-Tipp: “Putz- und Flickstunde – Zwei kalte Krieger erinnern sich”

Donnerstag, 26. März 2009

Soldatenglück Kultur Buch-Tipp

Sten Nadolny und Jens Sparschuh, zwei deutsche Erzähler, zwei Bestsellerautoren schreiben gemeinsam das kurioseste Buch über die deutsch-deutsche Geschichte. Freimütig und klug sprechen sie darin über die Weltlage, die märkische Prärie und ihre ganz persönlichen Erfahrungen als Soldaten.
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»Am allerwenigsten Angst hatten wir, glaube ich, vor der Nato«, bekennt Jens Sparschuh im Gespräch mit Sten Nadolny. Zwei Schriftsteller als Soldaten. Unerhört. Und in den Armeen der Klassenfeinde dienten sie auf unterschiedlichen Seiten. Was damals als Landesverrat gegolten hätte, holen die beiden heute nach: Sie sprechen miteinander. Über die NVA und die Bundeswehr, über Feldwebel und Feldflaschen, Stumpfsinn und die Romantik der Geländetage. Gemeinsam wundern sie sich über die seltsame Faszination der Waffen, über die Ähnlichkeiten ihrer Erfahrungen, und sie reden über Idealismus und Gewissen, über Freiheit und Bespitzelung. Für beide war es eine Karambolage mit dem Leben, die sie bis heute auf besondere Weise prägt.

Sten Nadolny, geboren 1942 in Zehdenick an der Havel, diente von 1961 bis 1963 bei der noch jungen Bundeswehr, lebt in Berlin. Ingeborg-Bachmann-Preis 1980, Hans-Fallada-Preis 1985, Premio Vallombrosa 1986, Ernst-Hoferichter-Preis 1995. Nach seinem ersten Roman »Netzkarte« erschien 1983 der Roman »Die Entdeckung der Langsamkeit«, der in alle Weltsprachen übersetzt inzwischen zum modernen Klassiker der deutschsprachigen Literatur geworden ist. Danach veröffentlichte Sten Nadolny die Romane »Selim oder Die Gabe der Rede«, »Ein Gott der Frechheit«, »Er oder ich« und den »Ullsteinroman«.

Jens Sparschuh, Jahrgang 1955, rückte 1983 für wenige Monate in die NVA ein. Neben einer Vielzahl von Hörspielen und Kinderbüchern erschienen von ihm die Romane »Der große Coup« (1987), »Der Schneemensch« (1993), »Lavaters Maske« (1999) und »Schwarze Dame« (2007). Außerdem veröffentlichte er mit großem Erfolg die Romane »Der Zimmerspringbrunnen« (1995) und »Eins zu eins« (2003).

Erschienen: März 2009 im Piper Verlag
224 Seiten Gebunden € 16,95 [D], € 17,50 [A], sFr 29,90
ISBN: 9783492052306

(Grafikquelle, Textauszüge: PIPER-Verlag.de)

“Der Schwarzwald rüstet auf” – Heimatsinn als Kunstgenuss

Donnerstag, 5. März 2009

Soldatenglück Kultur

“Heimatschutz” auf Modern Art

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bw-strumbel-clockmagentaDas Leitmotiv des Baden-Württemberger Künstlers Stefan Strumbel (Jahrgang 1979, aus Offenburg) ist “Heimat”. Seine Materialien sind zum einen Kulturgüter wie Kuckucksuhren und Schwarzwälder Trachten, und zum anderen Alltagsgegenstände wie Duft-Bäume und Einkaufswägen, die er ihrem eigentlichen Kontext entzieht und neu in Szene setzt. Mit Werktiteln wie “What the fuck is Heimat?”, “Heimweh” und “Who killed Bambi?” stellt Stefan Strumbel die gerade in der letzten Zeit stark diskutierte “Heimatfrage”.

bw-strumbel-schwarzwalduhr“Heimat” – ein urdeutsches Wort – verweist ursprünglich auf die Beziehung zwischen dem Menschen und seiner näheren Umgebung. Doch befindet sich der Begriff in Auflösung und gerade hier setzt die Auseinandersetzung Stefan Strumbels ein.

Aus Graffiti und Street Art kommend prägt dies noch immer seine künstlerische Ausdrucksweise. So bedient er sich der Sprühdose, nutzt den Siebdruck, schafft Objektkunst und inszeniert Installationen. In seinem Werk trifft Tradition auf Pop Art.

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(Textauszüge, Bilder von und mehr bei KRAUTS GALLERY.com)

Der SPIEGEL berichtet dazu “Kuckucksuhren mit Handgranaten”