Archiv für die Kategorie 'Soldatenglück Gesundheit'

Raucherhirne altern schneller – Besonders rauchende Männer büßen früh geistige Fähigkeiten ein

Freitag, 11. Mai 2012

Soldatenglück Gesundheit

Die Gehirnleistung lässt mit zunehmendem Alter nach. Rauchen kann diesen Prozess beschleunigen, berichtet die “Apotheken Umschau”. Das sei das Ergebnis einer zehnjährigen Beobachtung von 5100 Männern und 2100 Frauen mittleren Alters. Rauchende Männer hatten in dieser Zeit mehr von ihren geistigen Fähigkeiten eingebüßt als Nichtraucher. Bei Frauen hingegen fanden die Forscher keinen Unterschied. Sie erklären dies damit, dass die Raucherinnen im Durchschnitt weniger Tabak konsumierten als die Männer.

Alles übers Rauchen und die Möglichkeiten aufzuhören finden Sie unter www.apotheken-umschau.de/Rauchen. (Zitatende)
Soldatenglück.de ergänzt:
Wer als Soldat oder Soldatin von der Nikotinsucht loskommen will dn es oft allein nicht schafft, der möge seinen Standortarzt um Rat fragen, die Bundeswehr bietet medizinische Unterstützungen bei der Tabaksucht-Entwöhnung,
Hintergrundinformationen zur Suchtprävention:
Tabakkonsum in der Gesellschaft

Der Tabakkonsum ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. 33,9 % der Erwachsenen in Deutschland rauchen. Das entspricht etwa 16 Millionen Menschen. Im Alter von 12–17 Jahren greifen 18% der Jugendlichen zur Zigarette. Etwa 140.000 Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig an den direkten Folgen des Rauchens, etwa 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Die volkswirtschaftlichen Kosten des Rauchens für die Gesellschaft werden auf 18,8 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.
Passivrauchen ist das unfreiwillige und oft unbewusste Einatmen von Tabakrauch in geschlossenen Räumen. Passivrauchen kann, wie aktives Rauchen, die Gesundheit insbesondere von Kindern, dauerhaft schädigen und schwerste Krankheiten mit Todesfolge verursachen. Zu diesen Krankheiten gehören der plötzliche Kindstod, Entwicklungsstörungen, Lungenkrebs, koronare Herzkrankheiten, Schlaganfall und chronisch-obstruktive Lungenerkrankung.

(Textquelle kursiv: Apotheken-Umschau.de;
Bildquelle: Defense.gov, U.S. Sailors and Airmen, individual augmentee trainees, walk through a cloud of smoke during a training exercise on the Balad training range at Fort Dix, N.J., July 9, 2009. The service members are training to prepare for deployment in support of operations Enduring and Iraqi Freedom. DoD photo by Mass Communication Specialist 2nd Class Lenny M. Francioni, U.S. Navy)



Auch Männer werden ein bisschen schwanger

Mittwoch, 15. Februar 2012

Der Geburtsmediziner Dr. Achim Wöckel berichtet im Interview mit der Zeitschrift ELTERN über verblüffende aktuelle Forschungsergebnisse

Wenn Männer Väter werden, wirbelt das ihr Leben gehörig durcheinander. Plötzlich sind sie nicht nur Partner, sondern auch Versorger, Spielgefährte, Erzieher… und vorher auch ein bisschen schwanger, erklärt der Geburtsmediziner Dr. Achim Wöckel, Oberarzt am Uni-Frauenklinikum Ulm, in einem Väter-Extra in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ELTERN (Heft 3/12, ab heute im Handel).

So ändert sich während der Schwangerschaft der Partnerin auch bei den Erzeugern verblüffend viel. Dr. Achim Wöckel: “Der Prolaktinspiegel – das Hormon, das bei Frauen die Milchproduktion ankurbelt – steigt kurz vor dem Geburtstermin auch bei Männern um etwa 20 Prozent. Zusätzlich verdoppelt sich das Stresshormon Kortisol, so dass der Vater für bestimmte Reize empfänglicher wird, etwa den Geruch des Babys.”

Manche Männer passen sich während der Schwangerschaft auch äußerlich ihren Partnerinnen an: “Tatsächlich legen manche an Gewicht zu wie die werdende Mutter”, so der Experte. “Zum Glück nicht ganz so viel, im Schnitt sind es zwei Kilo. Ganz klar sind die Gründe dafür noch nicht, aber es liegt sicher auch an den veränderten Lebensumständen: Manche Männer bewegen sich jetzt weniger.”

Analog zu skandinavischen Forschern haben deutsche Mediziner außerdem herausgefunden, dass 10 bis 15 Prozent der Männer während des Wochenbetts ihrer Partnerin eine depressive Episode erleben. Dr. Wöckel: “Diese ist aber nicht hormonell bedingt wie bei der Mutter. Sie macht ja eine Achterbahnfahrt der Hormone mit, die in eine richtige Wochenbett-Depression münden kann. Bei den Männern ist es eher die extreme Lebensumstellung.”

Generell solle man den Einfluss der Hormone auf unser Verhalten jedoch nicht überbewerten: “Wir leben nicht mehr in Höhlen, und auch Männer sind nicht nur Opfer dieser Hormone, sondern eher der gesellschaftlichen Verhältnisse. Wenn manche Väter sich später aus der familiären Verantwortung zurückziehen, ist das also kein biologisches Schicksal.”

Das komplette Väter-Extra jetzt in der neuen ELTERN

(Text-, Bildgrafikquelle, Gruner + Jahr AG/ELTERN;
Bildquelle: Bundeswehr.de, schwangere Bundeswehr-Bedienstete)

Leben Frauen länger, weil sie zwei X-Chromosomen haben?

Sonntag, 12. Februar 2012

Starkes weibliches Doppel-X

Im Erbgut der Frauen gibt es anders als bei Männern zwei X-Chromosomen. Auf ihnen schlummern offenbar Reserven, die Frauen ein besseres Immunsystem und dadurch vermutlich auch ein längeres Leben ermöglichen, berichtet die “Apotheken Umschau”. Forscher der Universität Gent (Belgien) fanden dort zahlreiche Erbanlagen, die für die Immunabwehr wichtig sind. Ist eine davon defekt, kann eine zweite, intakte Kopie einspringen. Männer haben statt des zweiten X- ein Y-Chromosom und damit weniger Immunreserven. (Zitatende)

(Textquelle: Gesundheitsmagazin Apotheken-Umschau.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Hubschrauberpilotin Katrin D. und Fluglehrer vor dem Mehrzweckhubschrauber EC-135.)

Lebenserwartung

Donnerstag, 4. November 2010

“Unser Leben währet 70 Jahre, und wenn es hochkommt, so sind’s 80 Jahre.” So lehrt es die Bibel (Psalm 90) – und auch die Statistik. Wobei die für die Menschen in Deutschland den biblischen Höchstwert inzwischen zur Regel erklärt und sogar Aussicht auf mehr, auf weit mehr macht. Für heute geborene Mädchen ist selbst das Erreichen der 100 realistisch. Und dies zum größten Teil bei ordentlicher Gesundheit. Denn nicht das Alter an sich treibt die Krankheitskosten in die Höhe, sondern die letzten Lebensjahre kommen diesbezüglich teuer – egal, ob sie in den 60ern oder in den 90ern des Einzelnen liegen. Angesichts dieser Entwicklung bei der Lebenserwartung kann jedoch niemand mehr die Augen davor verschließen: 20, 30 Jahre des auskömmlichen Rentenbezuges bei gleichzeitig sinkender Geburtenrate sind ein Ding der Unmöglichkeit. Die demographische Pyramide, sie steht nunmal Kopf. “… und wenn es (das Leben) köstlich gewesen ist, so ist es Müh’ und Arbeit gewesen”, kommt der Psalm zu seinem Ende. Vermutlich gilt das irgendwann auch über die 67 hinaus. (Zitatende)

Kommentiert das Westfalen-Blatt aus Bielefeld.

Gesundheit, Lebenserwartung
Mit neuer Einstellung

Die Bedrohung durch Hunger, Seuchen und Krieg bestimmte den Alltag unserer Vorfahren. Der plötzliche Tod war allgegenwärtig – und dies wirkte sich auf die Einstellung zum Leben wie auf die Lebenserwartung aus. Schleichend hat das Durchschnittsalter zugenommen und sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts sogar verdoppelt. Die Folge: Rentner ist nicht gleich Rentner. Fitte, reiselustige Jungsenioren gehören ebenso dazu wie ältere, pflegebedürftige Hochbetagte, die immerhin eine ganze Generation älter sind.

Der Ruhestand nimmt einen immer größeren Teil unseres Lebens ein. Das stellt die Gesellschaft nicht nur vor gewaltige Herausforderungen, sondern bietet auch viele Chancen. Zunächst die Herausforderungen. Die gesamte Gesellschaft muss sich auf die zunehmende Alterung einstellen: Krankenkassen und Lebensversicherungen sowieso, aber auch Politiker, Unternehmer und Kommunen. Vielerorts geschieht dies bereits, etwa in der Erprobung neuer Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser.

Die Statistik führt auch klar vor Augen, dass die Rente mit 67 unerlässlich ist, um den verlängerten Lebensabend finanzieren zu können. Das bedeutet jedoch: Dafür müssen genügend Stellen vorhanden sein. Und die Chancen? Selbstverständlich ist nicht jeder Schritt planbar. Doch wer sich frühzeitig auf die lange Zeit nach dem Arbeitsleben einstellt, fängt mit den gewonnenen Jahren erheblich mehr an und kann sich über mehr Lebensqualität freuen. (Zitatende)

Kommentiert die Neue Osnabrücker Zeitung.

(Textquelle: Westfalen-Blatt.de, Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Bildquelle: Minstry of Defence.gov.uk, A British Veteran Soldier Shares a Joke With Young Paratrooper. A Royal Navy D-Day veteran jokes with a young Paratrooper at the 65th commemoration of the event on June 6th 1944. Photographer: Cpl Ian Forsyth RLC)

±±¾©²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

±±¾©²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

ÓÑÇéÁ´½Ó: