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	<title>Soldatenglück &#187; Sicherheitspolitik</title>
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	<description>Der Streitkräfte-Blog mit dem robusten Mandat.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 21:35:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Zum Jahrestag der Terroranschl&#228;ge &#8211; Der 11. September und wir.</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 18:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[11. September 2001]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage ist nun wirklich belanglos, aber gerade deshalb sei sie hier gestellt: Flog die zweite Maschine eine Rechts- oder eine Linkskurve, als sie in den S&#252;dturm des World Trade Centers krachte? Es ist erstaunlich, aber viele Menschen kennen die Antwort. Neun Jahre ist er nun her, dieser 11. September 2001. Bilder, die sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-11092001-WTV-Liberty-Statue.jpg"></a></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-11092001-WTV-Liberty-Statue.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42946" title="Bw-11092001 WTC Liberty Statue" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-11092001-WTV-Liberty-Statue.jpg" alt="" width="350" height="265" /></a></em></p>
<p><em>Die Frage ist nun wirklich belanglos, aber gerade deshalb sei sie hier gestellt: Flog die zweite Maschine eine Rechts- oder eine Linkskurve, als sie in den S&#252;dturm des World Trade Centers krachte? Es ist erstaunlich, aber viele Menschen kennen die Antwort. Neun Jahre ist er nun her, dieser 11. September 2001. Bilder, die sich in unser Ged&#228;chtnis gegraben haben. Und ein Tag, der die Welt ver&#228;ndert hat.</em></p>
<p><em>In Afghanistan und im Irak stehen westliche Truppen, Aufst&#228;ndische bek&#228;mpfen sie erbittert. In Pakistan, im Jemen, in Somalia tobt der Guerilla-Krieg. Halb Amerika lehnt sich auf gegen eine einzige Moschee, und ein Pastor will dort Korane verbrennen. In England und Spanien gehen Bomben hoch, in Frankreich und Belgien erlassen sie Kleidervorschriften. Und wir?</em></p>
<p><em>Was haben wir seit den Anschl&#228;gen &#252;ber innere Sicherheit diskutiert. Die Telefonverbindungen gespeichert, einen Trojaner installiert &#8211; auf einmal stand unsere Privatsph&#228;re auf dem Spiel. Und die Menschenw&#252;rde, das wichtigste, auch: Denn die Luftwaffe sollte Passagiermaschinen abschie&#223;en.</em></p>
<p><em>Wo ist in diesen Jahren unser Pazifismus geblieben? Die Bundeswehr f&#252;hrt Krieg in Afghanistan. Es l&#228;uft nicht gut. Soldaten kommen um, Zivilisten auch. Man spricht wieder von &#8220;Gefallenen&#8221;, ein Minister gef&#228;llt sich in Splitterschutzweste. Und um in Kriegseins&#228;tzen k&#252;nftig besser zu bestehen, schaffen wir gerade eine Berufsarmee.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Guttenberg-OP-North-082010.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42949" title="Bw-Guttenberg OP North 082010" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Guttenberg-OP-North-082010.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Guttenberg-OP-North-082010.jpg"></a></p>
<p><em>Wie hat sich auch unser Blick auf Fremde ver&#228;ndert. Fr&#252;her hie&#223;en sie &#8220;Gastarbeiter&#8221;, in den Neunzigern sprach man von &#8220;Ausl&#228;ndern&#8221;, heute dreht sich die ganze Debatte um &#8220;Muslime&#8221;. Es zeigt, der Staat muss sein Verh&#228;ltnis zur Religion neu kl&#228;ren: D&#252;rfen Lehrerinnen Kopftuch tragen, geh&#246;rt der Islamunterricht an die Schulen? Und ein Stadtrat legt fest, wie hoch Minarette sein d&#252;rfen.</em></p>
<p><em>T&#228;uscht der Eindruck? Oder f&#252;hren wir seit 2001 viel tiefere Diskussionen dar&#252;ber, wie unser Gemeinwesen sein soll, was es tun muss und was es verlangen darf, als wir sie nach der Wiedervereinigung gef&#252;hrt haben? Wir tun es. Und das bleibt nicht ohne Folgen f&#252;rs Bewusstsein. Sie wissen, es war eine Linkskurve. Aber sagen Sie doch mal, wie viele S&#228;ulen das Brandenburger Tor hat.</em></p>
<p><em>Wer wei&#223;, vielleicht wird man sp&#228;ter einmal sagen, dass der 11. September die Gesellschaft der Bundesrepublik st&#228;rker ver&#228;ndert hat als ihr eigener gl&#252;cklichster Tag. Und dann zum Guten oder Schlechten? Nun. Das Verfahren l&#228;uft. Wir haben es selbst in der Hand.</em> (Zitatende)</p>
<p>Kommentiert Achim Beer im Leitartikel bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung aus Essen.</p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.derwesten.de/" target="_blank">Westdeutsche Allgemeine Zeitung.de</a>;<br />
Bilderquellen: <a href="http://www.nps.gov/index.htm" target="_blank">National Park Service.gov</a>; <a href="http://www.isaf.nato.int/" target="_blank">ISAF RC North</a> PAO, Foto: Tom McCarthey, Minister zu Guttenberg am ISAF-Au&#223;enposten &#8220;OP NORTH&#8221;: Nie zuvor war ein deutscher Verteidigungsminister so unmittelbar im Kampfgebiet)</em></p>
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		<title>&#8220;Kampf der Kulturen&#8221;, zum 11. September 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 17:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[11. September]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf der Kulturen]]></category>

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		<description><![CDATA[  Vor gut zehn Jahren schrieb Professor Samuel Huntington ein Buch, das als »Kampf der Kulturen« eine neue Weltordnung vorstellte: Die zuk&#252;nftige Politik werde prim&#228;r von Konflikten zwischen den gro&#223;en Kulturkreisen bestimmt &#8211; nicht von Ideologien oder &#246;konomischen Zw&#228;ngen. Diese These war umstritten. Kritiker warfen Huntington vor, Feindbilder zu schaffen und der V&#246;lkerverst&#228;ndigung zu schaden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em> <a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/clash_civilizations.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-42941" title="clash_civilizations" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/clash_civilizations-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a></em></p>
<p><em>Vor gut zehn Jahren schrieb Professor Samuel Huntington ein Buch, das als »Kampf der Kulturen« eine neue Weltordnung vorstellte: Die zuk&#252;nftige Politik werde prim&#228;r von Konflikten zwischen den gro&#223;en Kulturkreisen bestimmt &#8211; nicht von Ideologien oder &#246;konomischen Zw&#228;ngen. Diese These war umstritten. Kritiker warfen Huntington vor, Feindbilder zu schaffen und der V&#246;lkerverst&#228;ndigung zu schaden. Der US-Politologe wurde zumeist als politisch unkorrekt abgelehnt. Dann kam der 11. September. Es folgte eine gro&#223;e Debatte &#252;ber den Islam, den »Islamismus« und religi&#246;sen Fanatismus. Jetzt schien Huntington recht zu haben. Die Religion &#8211; und damit die Kultur &#8211; bestimmte die Agenda. Eine simple Wahrheit wurde erkannt: Die islamische und westliche Kultur unterscheiden sich bedeutend voneinander. Religion, Kultur, Gesellschaft, Traditionen und Lebensformen beider Kulturkreise sind grundverschieden. Was als Binsenweisheit galt, erwies sich als untersch&#228;tzte und zum Teil schmerzliche Erkenntnis &#8211; nicht nur in den USA. Und heute? Neun Jahre nach dem 11. September bleiben Kultur und Religion ein ernstes Thema. Wenn Amerikaner erregt den Bau eine Moschee unweit des »Ground Zero« in New York debattieren, geht es um Religion. Wenn verirrte Evangelikale den Koran verbrennen wollen, droht eine religi&#246;se Kriegserkl&#228;rung. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen K&#252;nstler f&#252;r Mohammad-Karikaturen ehrt, steht der Religionsfrieden zur Debatte. Und wenn jemand schreibt, muslimische Sch&#252;ler seien leistungsschw&#228;cher als die Einheimischen, geht es erneut um religi&#246;se Themen. Bei Einwanderung und Integration stehen Religion, Kultur und Tradition besonders stark im Vordergrund. Nun mag man einwenden, die Religion sei heute ein zweitrangiges Thema; Wirtschaft, Milit&#228;r, Politik, Umwelt, Bildung und Gesundheit seien ebenso relevant. Das ist wohl richtig, aber unser s&#228;kularer Zeitgeist verkennt, dass die Religion au&#223;erhalb Europas weiterhin eine gro&#223;e Rolle spielt. So wachsen das Christentum und der Islam besonders stark in Asien, Afrika und Lateinamerika. Zwar bekennen sich immer weniger Europ&#228;er zu ihrer Religion, doch dieser Trend gilt nicht f&#252;r den Rest der Welt. Erst wenn wir dies erkennen, k&#246;nnen wir die richtige Strategie im »Kampf der Kulturen« finden. Hierbei brauchen wir nat&#252;rlich keine Feindbilder und Brunnenvergifter. Wir ben&#246;tigen Verst&#228;ndnis f&#252;r die Geschichte, Ideale, Sitten und Kultur der anderen. Doch wir sollten uns nicht t&#228;uschen: Der »Kampf der Kulturen« ist real, Besch&#246;nigungen und Verdr&#228;ngung sind sinnlos. Der 11. September bleibt somit ein Weckruf: In diesem Kulturkampf obsiegt, wer die Herausforderung mutig und selbstbewusst annimmt und seine eigene Religion und Kultur dabei weder vergisst noch verleugnet.</em> (Zitatende)</p>
<p>Kommentiert das Westfalen-Blatt aus Bielefeld.</p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.westfalen-blatt.de/start.php" target="_blank">Westfalen-Blatt.de</a>)</em></p>
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		<title>Barroso´s Premiere: Zur Lage der Europ&#228;ischen Union (Videos)</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 20:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Baros]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Jose Manuel Barroso]]></category>

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		<description><![CDATA[  Jose Manuel Barroso aus Portugal, Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Union und oberste Repr&#228;sentant der EU, hat heute in Stra&#223;burg/Frankreich im Europ&#228;ischen Parlament erstmals eine Rede zur Lage der Europ&#228;ischen Union (State of the Union) gehalten, die Anlehnung an die Wortwahl &#8220;Rede zur Lage der Nation&#8221; des U.S. Pr&#228;sidenten ist kein Zufall. Die Premieren-Rede zur aktuellen politischen Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/EU-Flagge.gif"><img class="aligncenter size-medium wp-image-42596" title="EU Flagge" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/EU-Flagge-300x203.gif" alt="" width="300" height="203" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="520" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2BN8YTR62Pw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="326" src="http://www.youtube.com/v/2BN8YTR62Pw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </p>
<p>Jose Manuel Barroso aus Portugal, Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Union und oberste Repr&#228;sentant der EU, hat heute in Stra&#223;burg/Frankreich im Europ&#228;ischen Parlament erstmals eine Rede zur Lage der Europ&#228;ischen Union (<em>State of the Union</em>) gehalten, die Anlehnung an die Wortwahl &#8220;Rede zur Lage der Nation&#8221; des U.S. Pr&#228;sidenten ist kein Zufall.<br />
Die Premieren-Rede zur aktuellen politischen Situation des Statenverbundes von 27 EU-Nationen, zu den dr&#228;ngenden globalen Herausforderungen und den Zielen der EU wurde allerdings von vielen EU-Parlametariern als zu allgemein gehalten bewertet.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="520" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/75A9QbXWt3s?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="326" src="http://www.youtube.com/v/75A9QbXWt3s?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/EU-Karte.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-42598" title="EU Karte" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/EU-Karte.gif" alt="" width="266" height="274" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><em>(Videoquelle: <a href="http://www.euractiv.com/en/priorities/state-of-the-union-scrutiny-gets-off-on-wrong-foot-news-497513" target="_blank">EurActiv.eu</a>;<br />
Kartengrafik, Grafik EU-Flagge. CIA.gov)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>SWP-Studie: EU-Battlegroups (EUBG)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 15:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EU Battle Groups (EUBG)]]></category>
		<category><![CDATA[EU Battlegroups]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)]]></category>
		<category><![CDATA[SWP-Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[  Bilanz und Optionen zur Weiterentwicklung europ&#228;ischer Krisenreaktionskr&#228;fte von Claudia Major &#124; Christian M&#246;lling Um Defizite in ihrer milit&#228;rischen Handlungsf&#228;higkeit zu &#252;berwinden, beschlossen die EU-Staaten im Jahr 2004 den Aufbau der EU-Battlegroups. Mit diesen Verb&#228;nden zur schnellen milit&#228;rischen Krisenreaktion verfolgten die Staaten zwei Ziele: 1.) Transformation der Streitkr&#228;fte: Die Teilnahme an den Battlegroups sollte die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/bw-swp-logo.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-42183" title="bw-swp-logo" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/bw-swp-logo.gif" alt="" width="300" height="35" /></a> </p>
<p><strong><span style="color: #3366ff;">Bilanz und Optionen zur Weiterentwicklung europ&#228;ischer Krisenreaktionskr&#228;fte</span></strong></p>
<p><em>von Claudia Major | Christian M&#246;lling</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-EUBG-KSK-WOLF-Oesterreich.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42188" title="Bw-EUBG KSK WOLF Oesterreich" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-EUBG-KSK-WOLF-Oesterreich.jpg" alt="" width="448" height="253" /></a></p>
<p>Um Defizite in ihrer milit&#228;rischen Handlungsf&#228;higkeit zu &#252;berwinden, beschlossen die EU-Staaten im Jahr 2004 den Aufbau der EU-Battlegroups. Mit diesen Verb&#228;nden zur schnellen milit&#228;rischen Krisenreaktion verfolgten die Staaten zwei Ziele:<br />
1.) <strong>Transformation der Streitkr&#228;fte:</strong> Die Teilnahme an den Battlegroups sollte die EU-Staaten motivieren, ihre nationalen Streitkr&#228;fte derart zu reformieren, dass sie zu einem Einsatz in internationalen Krisen bef&#228;higt werden.<br />
2.) <strong>Eins&#228;tze:</strong> Die Verb&#228;nde sollten der EU erm&#246;glichen, unabh&#228;ngig von der Nato rasch eigenst&#228;ndige milit&#228;rische Operationen durchzuf&#252;hren.</p>
<p>Politisch sind die Battlegroups ein Erfolg. Sie bringen die EU-Staaten dazu, sich st&#228;ndig mit ihren Verteidigungspolitiken und der Streitkr&#228;ftetransformation zu befassen und haben so die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich verbessert. Unter milit&#228;rischen Gesichtspunkten f&#228;llt die Bewertung ambivalent aus. Die Transformationseffekte beschr&#228;nken sich auf einen kleinen Teil der Streitkr&#228;fte und nur auf die F&#252;hrungsf&#228;higkeit und Logistik. Die Defizite in der Planung, bei den politischen Entscheidungsprozessen und in der Logistik k&#246;nnten einen fristgerechten Einsatz der Battlegroups verhindern. Einen Einsatz haben vor allem die unterschiedlichen strategischen Kulturen der EU-Staaten bislang verhindert.</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Spezialkraefte-im-Afrkaeinsatz-AU-Bundesheer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42192" title="Bw-Spezialkraefte im Afrkaeinsatz AU Bundesheer" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Spezialkraefte-im-Afrkaeinsatz-AU-Bundesheer.jpg" alt="" width="448" height="297" /></a></p>
<p>Angesichts der Bilanz und der sicherheitspolitischen Herausforderungen an die EU empfehlen die Autoren u.a., EU-Planungs- und -F&#252;hrungsstrukturen einzurichten, das Einsatzspektrum der Battlegroups zu erweitern, die gemeinsame Finanzierung von EU-Operationen auszudehnen, mit der St&#228;ndigen Strukturierten Zusammenarbeit neue Anreize f&#252;r die Transformation zu schaffen und <em>Pooling</em> und <em>Sharing</em> insbesondere in der Logistik st&#228;rker zu nutzen.</p>
<p><strong><a href="http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=7371" target="_blank">zur vollst&#228;ndigen SWP-Studie 2010/S 22, September 2010, 35 Seiten</a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-EU-Map-EUBG.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-42194" title="Bw-EU Map EUBG" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-EU-Map-EUBG.gif" alt="" width="336" height="357" /></a><strong></strong></p>
<p><a href="http://soldatenglueck.de/?s=SWP-Studie" target="_blank">Weitere SWP-Studien zur Sicherheitspolitik</a> bei/via <strong><span style="color: #75b14d;">Soldatengl&#252;ck.de</span></strong>.</p>
<p>Dazu der Beitrag <a href="http://www.bundesheer.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php?id=900" target="_blank"><strong>Die europ&#228;ischen Battle Groups</strong></a> bei &#214;sterreichs Bundesheer.at von Major dG Mag. Johann Fischer.</p>
<p><em>(Textquelle kursiv, SWP-Grafik: </em><a href="http://www.swp-berlin.org/index.php?PHPSESSID=8063883699b71a8559eca299bc87bdae&amp;active=home" target="_blank"><em>Stiftung Wissenschaft und Politik.de</em></a><em>;<br />
Bilderquelle: </em><a href="http://www.bundesheer.at/" target="_blank"><em>&#214;sterreichs Bundesheer.at</em></a><br />
<em>Kartengrafikquelle EU-Europa: </em><a href="https://www.cia.gov/index.html" target="_blank"><em>CIA.gov</em></a><em>, in November 2004, the EU Council of Ministers formally committed to creating 13 1,500-man battle groups by the end of 2007, to respond to international crises on a rotating basis; 22 of the EU&#8217;s 27 nations have agreed to supply troops; France, Italy, and the UK formed the first of three battle groups in 2005; Norway, Sweden, Estonia, and Finland established the Nordic Battle Group effective 1 January 2008; nine other groups are to be formed; a rapid-reaction naval EU Maritime Task Group was stood up in March 2007)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gro&#223;e Hoffnungen auf UN-Reform und deutschen Sicherheitsratssitz</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 06:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[UN-Sicherheitsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesau&#223;enminister Guido Westerwelle (FDP) glaubt an seinen langfristigen Erfolg als Au&#223;enminister, trotz schlechter Werte bei Umfragen, weil er sich am Durchhalteverm&#246;gen anderen, beispielsweise von Hans-Dietrich Genscher (FDP), orientiert. In einem Video-Interview mit der Mediengruppe Madsack sagte der Au&#223;enminister und Vizekanzler: &#8220;Es ist richtig, dass man gerade in der Au&#223;enpolitik einen langen Atem braucht. Aber wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Genscher-Westerwelle-Kinkel-17082009-BN.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-42070" title="Bw-Genscher Westerwelle Kinkel 17082009 BN" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Genscher-Westerwelle-Kinkel-17082009-BN.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></em></p>
<p><em>Bundesau&#223;enminister Guido Westerwelle (FDP) glaubt an seinen langfristigen Erfolg als Au&#223;enminister, trotz schlechter Werte bei Umfragen, weil er sich am Durchhalteverm&#246;gen anderen, beispielsweise von Hans-Dietrich Genscher (FDP), orientiert. In einem Video-Interview mit der Mediengruppe Madsack sagte der Au&#223;enminister und Vizekanzler: &#8220;Es ist richtig, dass man gerade in der Au&#223;enpolitik einen langen Atem braucht. Aber wenn Sie mal daran denken, was es an Vorlauf und Vorarbeit, an jahrzehntelanger Friedenspolitik bedurfte, damit es zur Deutschen Einheit und damit auch zur europ&#228;ischen Wiedervereinigung kommen konnte, dann sind die Politiker, die lange Atem gehabt haben, ganz augenscheinlich die besseren.&#8221; Er denke dabei an Hans-Dietrich Genscher, der gemeinsam mit Helmut Kohl gegen Millionen Demonstranten den Nato-Doppelbeschluss durchgefochten habe, gegen alle Meinungsumfragen. &#8220;Heute sagt jeder, dass der Nato-Doppelbeschluss eine wesentliche Voraussetzung daf&#252;r gewesen ist, dass Gorbatschow mit Perestroika und Glasnost eine Chance bekommen hat.&#8221; Das sei dann Voraussetzung f&#252;r die deutsche Wiedervereinigung gewesen. &#8220;Also, etwas langer Atem, etwas &#220;berblick und etwas Ausdauer geh&#246;rt in der Politik dazu&#8221;, so Westerwelles Schlussfazit in eigener Au&#223;enminister-Sache.</em></p>
<p><em>Mit Blick auf die im Herbst anstehende Wahl der Nationen f&#252;r einen nicht-st&#228;ndigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zeigte sich Westerwelle &#252;berzeugt von einer erfolgreichen Kandidatur Deutschlands. &#8220;Wir bewerben uns jetzt mit sehr viel Unterst&#252;tzung, augenscheinlich weil die deutsche Politik in der Welt als sehr zuverl&#228;ssig gesch&#228;tzt wird. Gleichzeitig aber arbeiten wir auch an neuen Strukturen, also an den Reformen innerhalb der Vereinten Nationen.&#8221; Man solle die deutsche UN-Position nicht auf den Tatbestand eines deutschen Sicherheitsratssitz verk&#252;rzen. Es sei &#8220;kaum erkl&#228;rbar, dass der gesamte afrikanische Kontinent im Sicherheitsrat nicht vertreten&#8221;, sei, so Westerwelle. &#8220;Es ist in keiner Weise erkl&#228;rbar, dass dasselbe auch f&#252;r den s&#252;damerikanischen Kontinent gilt.&#8221; Der Minister erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass S&#252;damerika einer seiner au&#223;enpolitischen Schwerpunkte sei. &#8220;Da reden wir &#252;ber Gesellschaften, die haben atemberaubende Erfolgsgeschichten hinter sich&#8221;, beispielsweise Brasilien. &#8220;Wer wei&#223; denn, dass die gr&#246;&#223;te deutsche Wirtschaftsgemeinde au&#223;erhalb von Europas und Nordamerika in São Paulo ist? Das ist doch beeindruckend. Und ich habe den Eindruck, dass wir deswegen auch gute Verb&#252;ndete in der Welt haben f&#252;r eine Reform der Vereinten Nationen&#8221;, f&#252;gte der Vizekanzler hinzu.</em></p>
<p><em>In diesem Zusammenhang begr&#252;&#223;te Westerwelle ausdr&#252;cklich, dass die Bundeskanzlerin h&#228;ufig &#8220;so aktiv ist und auch so erfolgreich in der Welt unterwegs ist&#8221;. Im gleichen Ma&#223;e freue er sich ebenfalls dar&#252;ber, &#8220;auch wenn uns immer etwas anderes unterstellt wird&#8221;, dass auch der Verteidigungsminister &#8220;sehr gut&#8221; pers&#246;nlich und politisch mit ihm zusammenarbeite, gerade auch beim Afghanistan-Einsatz. &#8220;Da werden manchmal Konkurrenzen behauptet, die einfach nicht da sind. Wir haben eine gro&#223;e Aufgabe vor uns, n&#228;mlich dass wir die Vereinten Nationen auch st&#228;rker von ihren Strukturen in unsere Zeit holen, sprich sie reformieren.&#8221;</em> (Zitatende)</p>
<p>Berichtet die Leipziger Volkszeitung.</p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.lvz-online.de/" target="_blank">Leipziger Volkszeitung.de</a>;<br />
Bilderquelle: <a href="http://www.fdp-fraktion.de/" target="_blank">FDP-Bundestagsfraktion.de</a>)</em></p>
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		<title>SWP-Studie: Der politische Raum im Sudan (Video)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 07:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[SWP-Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen Status quo, Fragmentierung und B&#252;rgerkrieg von Annette Weber In den kommenden Monaten werden im Sudan die Weichen f&#252;r die Zukunft des Landes gestellt. F&#252;r Januar 2011 ist ein Referendum angesetzt, das die Implementierung des umfassenden Nord-S&#252;d-Friedensabkommens (Comprehensive Peace Agreement, CPA) zum Abschluss bringen soll. In dieser Volksabstimmung wird die Bev&#246;lkerung des S&#252;dsudan entscheiden, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/bw-swp-logo1.gif"><strong><em><img class="aligncenter size-full wp-image-41514" title="bw-swp-logo" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/bw-swp-logo1.gif" alt="" width="300" height="35" /></em></strong></a></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Zwischen Status quo, Fragmentierung und B&#252;rgerkrieg</em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Sudan-in-Afrika.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-41515" title="Bw-Sudan in Afrika" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Sudan-in-Afrika.gif" alt="" width="341" height="336" /></a></em></p>
<p><em>von Annette Weber</em></p>
<p><em>In den kommenden Monaten werden im Sudan die Weichen f&#252;r die Zukunft des Landes gestellt. F&#252;r Januar 2011 ist ein Referendum angesetzt, das die Implementierung des umfassenden Nord-S&#252;d-Friedensabkommens (Comprehensive Peace Agreement, CPA) zum Abschluss bringen soll. In dieser Volksabstimmung wird die Bev&#246;lkerung des S&#252;dsudan entscheiden, ob sich dieser als eigenst&#228;ndiger Staat abtrennen wird. Sollte dies der Fall sein, wird sich der gr&#246;&#223;te Fl&#228;chenstaat Afrikas, an der Nahtstelle zwischen arabischer und afrikanischer Welt, in seiner jetzigen Form aufl&#246;sen. Aber auch wenn das Land de jure vereint bleibt, wird sich die Macht im Zentrum ver&#228;ndern. Die Sudanesen &#8211; ganz gleich, ob im Norden oder im S&#252;den &#8211; m&#252;ssen sich als Gesellschaft neu erfinden.</em></p>
<p><em>Die Konfliktparteien im Sudan haben sich viel vorgenommen: Sie m&#246;chten das Ende des B&#252;rgerkriegs zwischen Norden und S&#252;den konsolidieren, autorit&#228;re Strukturen demokratisch transformieren und eine Sezession des S&#252;dsudan, so sie denn eintr&#228;te, friedlich und in beiderseitigem Einverst&#228;ndnis umsetzen. Daf&#252;r sind dringliche Fragen zu kl&#228;ren, etwa: Wem geh&#246;rt das &#214;l, wo verl&#228;uft die Grenze und wer k&#228;mpft in welcher Armee? Noch ist unklar, ob all dies gelingt. Um die kommenden Entwicklungen einordnen und begleiten zu k&#246;nnen, ist es wichtig zu verstehen, welche Zukunftsvorstellungen die sudanesischen Akteure selbst haben. Dies betrifft nicht nur die beiden Partner im Friedensabkommen, die durch die Wahlen im April 2010 in einem Elitenkartell zun&#228;chst gest&#228;rkt wurden. Auch andere politische Akteure im Sudan spielen eine nicht zu untersch&#228;tzende Rolle, denn nach einer m&#246;glichen Sezession des S&#252;dsudan werden sich die Regierungen im Norden und im S&#252;den verst&#228;rkt innenpolitischen Problemen zuwenden m&#252;ssen.</em> (SWP-Zitatende)</p>
<p><strong><a href="http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=7341" target="_blank">zur vollst&#228;ndigen SWP-Studie 2010/S 20, August 2010, 27 Seiten</a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Sudan-Map.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-41513" title="Bw-Sudan Map" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Sudan-Map.gif" alt="" width="328" height="353" /></a></p>
<p>Dazu das Video: &#8220;Sudan: Geteiltes Land&#8221; vom SWR, Der Sudan ist das gr&#246;&#223;te Land Afrikas und es wird von einem Staatschef gef&#252;hrt, gegen den ein internationaler Haftbefehl vorliegt wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und V&#246;lkermord. In der Provinz Darfur tobte ein blutiger B&#252;rgerkrieg, mit Millionen Opfern. Und die &#246;lreiche S&#252;dprovinz will sich im kommenden Jahr abspalten.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KZ2xh3dD-Qw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/KZ2xh3dD-Qw?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </p>
<p><a href="http://soldatenglueck.de/?s=SWP-Studie" target="_blank">Weitere SWP-Studien zur Sicherheitspolitik</a> bei/via <strong><span style="color: #69ad51;">Soldatengl&#252;ck.de</span></strong>.</p>
<p> <em>(Textquelle kursiv, SWP-Grafik: </em><a href="http://www.swp-berlin.org/index.php?PHPSESSID=8063883699b71a8559eca299bc87bdae&amp;active=home" target="_blank"><em>Stiftung Wissenschaft und Politik.de</em></a><em>;<br />
Videoquelle, Textauszug: <a href="http://www.swr.de/" target="_blank">SWR.de</a></em><em> via YouTube;<br />
Kartengrafikquelle:</em> <a href="https://www.cia.gov/index.html" target="_blank"><em>CIA.gov</em></a><em>;</em></p>
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		<title>Hiroshima mahnt (Video)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 18:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Atomwaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Hiroshima]]></category>
		<category><![CDATA[Nagasaki]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden Atombombenabw&#252;rfe vor 65 Jahren auf Hiroshima und Nagasaki wirken in ihrer Bedeutung weit &#252;ber Japan hinaus. Die Japaner haben leidvoll erfahren, wie solche Waffen auf Leben wirken, wie sie Massentod verbreiten und Grauen schaffen. Eine solche Erfahrung wird zur Mahnung an uns alle, es nie wieder so weit kommen zu lassen, dass Atomwaffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die beiden Atombombenabw&#252;rfe vor 65 Jahren auf Hiroshima und Nagasaki wirken in ihrer Bedeutung weit &#252;ber Japan hinaus. Die Japaner haben leidvoll erfahren, wie solche Waffen auf Leben wirken, wie sie Massentod verbreiten und Grauen schaffen. Eine solche Erfahrung wird zur Mahnung an uns alle, es nie wieder so weit kommen zu lassen, dass Atomwaffen eingesetzt werden. Seit Hiroshima steht die Welt insgesamt unter einer beispiellosen Vernichtungsbedrohung mit Wettr&#252;sten und kalt kalkulierter Waffenmodernisierung. Mit den heute mehr als 20 000 Atomwaffen lie&#223;e sich der blaue Planet und mit ihm alles Leben v&#246;llig vernichten. Japans Regierungschef Kan spricht seinem Land die moralische Verantwortung zu, die Bem&#252;hungen um eine atomwaffenfreie Welt anzuf&#252;hren. Die wird wohl Vision bleiben. Doch schon sp&#252;rbare Abr&#252;stung kann nur gelingen, wenn alle Atomm&#228;chte mitziehen. US-Pr&#228;sident Barack Obama hat wiederholt erkl&#228;rt, er werde sich f&#252;r eine solche Welt einsetzen. Doch er wei&#223; auch, dass diese Massenvernichtungswaffe nicht &#8220;zur&#252;ckerfunden&#8221; werden kann. Wir m&#252;ssen abr&#252;sten und unser Verantwortungsbewusstsein f&#252;r die Sch&#246;pfung st&#228;rken &#8211; und Gr&#246;&#223;enwahnsinnige hindern, Atomwaffen zu bekommen.</em> (Zitatende)</p>
<p>Kommentiert Godehard Uhlemann von der Rheinischen Post aus D&#252;sseldorf.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0aHc0xBEnr8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/0aHc0xBEnr8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.rp-online.de/" target="_blank">Rheinische Post.de</a>;<br />
Videoquelle: <a href="http://itn.co.uk/" target="_blank">itnnews.com.uk</a>, Thousands have gathered to pray for peace on the 65th anniversary of the dropping of the first atomic bomb.)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>SWP-Studie &#124; Hisbollah vs. Israel: Steht ein neuer Nahostkrieg bevor? (Video)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 15:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Hisbollah]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Libanon]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)]]></category>

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		<description><![CDATA[von Heiko Wimmen Seit Monaten warnen Beobachter vor einem neuen Waffengang zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah. Im Zentrum der Besorgnis steht die Aufr&#252;stung der schiitischen Organisation. Angesichts ihrer engen Beziehungen zu Iran und Syrien drohen sogar gesamtregionale Konfliktszenarien. Israel will Syrien als mutma&#223;liches Transitland f&#252;r die Waffen der Hisbollah zur Verantwortung ziehen. Damaskus und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/bw-swp-logo.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-40531" title="bw-swp-logo" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/bw-swp-logo.gif" alt="" width="300" height="35" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #3366ff;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Libanon-Karte.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-40534" title="Bw-Libanon Karte" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Libanon-Karte.gif" alt="" width="329" height="353" /></a></span></strong></p>
<p><em>von Heiko Wimmen</em></p>
<p><em>Seit Monaten warnen Beobachter vor einem neuen Waffengang zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah. Im Zentrum der Besorgnis steht die Aufr&#252;stung der schiitischen Organisation. Angesichts ihrer engen Beziehungen zu Iran und Syrien drohen sogar gesamtregionale Konfliktszenarien. Israel will Syrien als mutma&#223;liches Transitland f&#252;r die Waffen der Hisbollah zur Verantwortung ziehen. Damaskus und Teheran haben sich mit der Hisbollah und der pal&#228;stinensischen Hamas demonstrativ zu einer »Achse des Widerstands« zusammengeschlossen. Dennoch ist Krieg vermeidbar. Keine der beiden Seiten kann sich von einem bewaffneten Konflikt entscheidende strategische Vorteile ausrechnen. Die europ&#228;ische Beteiligung an der UNIFIL-Friedensmission im S&#252;dlibanon bietet zugleich Eingriffsm&#246;glichkeiten, um eine Eskalation zu verhindern.</em> (Zitatende)</p>
<p><strong><a href="http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=7304" target="_blank">zur vollst&#228;ndigen SWP-Aktuell 2010/A 56, Juli 2010, 4 Seiten</a></strong></p>
<p>Wie fragil der von der UN-Mission UNIFIL &#252;berwachte Waffenstillstand ist, zeigt das gestrige Ereignis an der sogennanten <em>Blue Line</em> zwischen isrealischem und libanesischem Territorium, <span style="color: #68b945;"><strong>Soldatengl&#252;ck.de</strong> </span>berichtete: <a href="http://soldatenglueck.de/2010/08/03/40418/nahost-konflikt-israel-libanon-palaestina-besonnen-reagieren-video/" target="_blank">Nahost-Konflikt Israel-Libanon (Pal&#228;stina): Besonnen reagieren (Video)</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Libanon-Karte.gif"></a></p>
<p><a href="http://soldatenglueck.de/?s=SWP-Studie" target="_blank">Weitere SWP-Studien zur Sicherheitspolitik</a> bei/via <strong><span style="color: #6abb44;">Soldatengl&#252;ck.de</span></strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4aRkOE-SVb4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/v/4aRkOE-SVb4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </p>
<p>Godehard Uhlemann von der Rheinischen Post aus D&#252;sseldorf kommentiert den t&#246;dlichen Zwischenfall:</p>
<p><strong><em>Nahost-Spannungen</em></strong></p>
<p><em>Der schwere Zwischenfall mit vier Toten an der libanesisch-israelischen Grenze offenbart eine neue gef&#228;hrliche Qualit&#228;t. Es war nicht die vom Libanon aus die Israel bek&#228;mpfende Hisbollah-Miliz, die sich den milit&#228;rischen Schlagabtausch mit der israelischen Armee lieferte. Es war erstmals seit Ende des Libanon-Krieges 2006 die libanesische Armee, die gegen den s&#252;dlichen Nachbarn vorging. Die Uno best&#228;tigt, dass die Provokation von Libanon ausging, und die radikale erstarkte islamistische Hisbollah droht nun mit ihrem Eingreifen. &#196;gypten r&#228;umt den Beschuss des israelischen Badeortes Eilat vor wenigen Tagen von seinem Boden aus ein. Auch dort gab es einen Toten und Verletzte. Das alles sieht nach einer konzertierten Aktion aus, die um jeden Preis die Spannungen in der Region versch&#228;rfen soll, um jeglichen Ansatz von Verhandlungen zwischen den Israelis und gem&#228;&#223;igten, auf Ausgleich bedachten Pal&#228;stinensern zu torpedieren. Israel sollte sich h&#252;ten, &#252;berzogen zu reagieren. Dies ist dem Land bei der Blockade von Hilfslieferungen f&#252;r Gaza nicht zu Unrecht vorgeworfen worden. Israel muss Ausgleichspolitik betreiben. Dazu geh&#246;rt auch, dass die ultra-konservative Regierung Netanjahu den illegalen Siedlungsbau unterl&#228;sst.</em> (Zitatende)</p>
<p><em>(Textquelle kursiv, SWP-Grafik: </em><a href="http://www.swp-berlin.org/index.php?PHPSESSID=8063883699b71a8559eca299bc87bdae&amp;active=home" target="_blank"><em>Stiftung Wissenschaft und Politik.de</em></a><em>;<br />
Textquelle Kommentar: <a href="http://www.rp-online.de/" target="_blank">Rheinische Post.de</a>;<br />
Kartengrafikquelle:</em> <a href="https://www.cia.gov/index.html" target="_blank"><em>CIA.gov</em></a><em>;<br />
Videoquelle via YouTube, Channel 2 News report on Lebanese attack on IDF soldiers working near the fence on August 3, 2010. Report by Nir Devori and Yossi Mizrachi)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verbotsvertrag f&#252;r Streumunition tritt in Kraft (Video)</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2010/07/30/40045/verbotsvertrag-fuer-streumunition-tritt-in-kraft-video/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Landminen]]></category>
		<category><![CDATA[Streumunition]]></category>

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		<description><![CDATA[Cluster Bombs Am 01.08. 2010 tritt die Konvention zu Streumunition in Kraft. Bislang haben 107 Staaten die Konvention unterzeichnet. Die v&#246;lkerrechtlich verbindliche Konvention sieht ein vollst&#228;ndiges Verbot aller bislang eingesetzten Streumunitionen vor und beinhaltet umfassende humanit&#228;re Verpflichtungen in Bezug auf Opferhilfe und die R&#228;umung von Blindg&#228;ngern. Streumunitionen haben bislang vermutlich &#252;ber 100.000 Opfer gefordert. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #3366ff;"><em>Cluster Bombs</em></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-Tornado-Streumunition.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40049" title="Bw-Tornado Streumunition" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-Tornado-Streumunition.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p><em>Am 01.08. 2010 tritt die Konvention zu Streumunition in Kraft. Bislang haben 107 Staaten die Konvention unterzeichnet. Die v&#246;lkerrechtlich verbindliche Konvention sieht ein vollst&#228;ndiges Verbot aller bislang eingesetzten Streumunitionen vor und beinhaltet umfassende humanit&#228;re Verpflichtungen in Bezug auf Opferhilfe und die R&#228;umung von Blindg&#228;ngern. Streumunitionen haben bislang vermutlich &#252;ber 100.000 Opfer gefordert. Die USA und Russland geh&#246;ren zu den Staaten, die die Konvention nicht unterzeichnet haben und in der Vergangenheit immer wieder Gebrauch von Streumunition gemacht haben. Insgesamt haben 18 der 26 NATO-Staaten bzw. 20 der 27 Mitglieder der Europ&#228;ischen Union das Verbot unterzeichnet. Die Slowakei, Griechenland, Finnland, Polen und Rum&#228;nien geh&#246;ren nicht dazu.</em></p>
<p><em>Die im Aktionsb&#252;ndnis Landmine.de zusammengeschlossenen Nichtregierungsorganisationen betrachten die Konvention als wichtigsten Beitrag zur humanit&#228;ren R&#252;stungskontrolle der letzten 10 Jahre und begr&#252;&#223;en, dass auch Deutschland diesem Vertrag beigetreten ist. Die Bundeswehr hat bereits im Jahr 2009 ann&#228;hernd 4,5 Mio. ihrer 50 Mio. Streumunitionen vernichtet.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-Streubomben.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40051" title="Bw-Streubomben" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-Streubomben.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p><em>&#8220;Nachdem wir die Verbotsvertr&#228;ge erreicht haben, ist es jetzt unsere Aufgabe, auf die Umsetzung aller Vertragsverpflichtungen zu dr&#228;ngen&#8221;, gibt der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von Handicap International, François De Keersmaeker zu bedenken. &#8220;Wir ben&#246;tigen f&#252;r besonders betroffene L&#228;nder wie Laos oder Vietnam einfach mehr Mittel f&#252;r Opferhilfe und R&#228;umung,&#8221; sagt Marion Gnanko von SODI.</em></p>
<p><em>Kl&#228;rungsbedarf sieht das Aktionsb&#252;ndnis zudem in Bezug auf nicht eindeutig formulierte Paragrafen der Konvention.</em></p>
<p><em>&#8220;Die Konvention und das neu gefasste Kriegswaffenkontrollgesetz verbieten unseres Erachtens jegliche F&#246;rderung der Herstellung&#8221;, betont Thomas K&#252;chenmeister vom Aktionsb&#252;ndnis. &#8220;Dies bedeutet, es besteht sowohl ein Verbot f&#252;r Investitionen in die Herstellung von Streumunition als auch f&#252;r die Herstellung von Komponenten,&#8221; so K&#252;chenmeister. Das Aktionsb&#252;ndnis fordert deshalb Finanzdienstleister, Banken und alle Vertragsstaaten eindringlich auf, die Verbotsvorschriften der Konvention (hier besonders Artikel 1c) umfassend umzusetzen, sieht aber in Bezug auf die Konvention und das Kriegswaffenkontrollgesetz Pr&#228;zisionsbedarf: &#8220;Das sowohl in der Konvention als auch im Kriegswaffenkontrollgesetz festgeschriebene Verbot jeglicher F&#246;rderung der Herstellung von Streumunition muss in Bezug auf ein explizites Verbot von Beteiligungen, Krediten, Anleihen und anderen finanziellen Dienstleistungen bzw. der Komponentenfertigung pr&#228;zisiert werden,&#8221; fordert K&#252;chenmeister.</em></p>
<p><em>Artikel 21 der Konvention erlaubt den Vertragsstaaten auch weiterhin an gemeinsamen Milit&#228;raktionen mit Nicht-Vertragsstaaten (z.B. den USA) teilnehmen zu k&#246;nnen, in denen diese Streumunition einsetzen. Vom Verbot ausgeschlossen bleiben au&#223;erdem Streuminen und sensorgez&#252;ndete Fl&#228;chenmunition (z.B. SMArt-155).</em></p>
<p><em>Das Aktionsb&#252;ndnis Landmine.de und SODI f&#252;hren am Sonntag, 01. August 2010 ab 13:00 Uhr in Berlin vor den Botschaften der USA und der Russischen F&#246;deration die Aktion BEAT THE DRUM durch. Handicap International organisiert gemeinsam mit bundesweiten Partnern seit dem 17. Juli bis zum 10. August Aktionen in Augsburg, Rosenheim, M&#252;nchen, Frankfurt und Hamburg.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/aktionsbuendnis_de.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-40046" title="aktionsbuendnis_de" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/aktionsbuendnis_de.gif" alt="" width="140" height="54" /></a></p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.landmine.de/" target="_blank">Aktionsb&#252;ndnis Landmine.de</a>;<br />
Bilderquelle: <a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde" target="_blank">Bundeswehr.de</a>; Videoquelle: <a href="http://www.drk.de/" target="_blank">Deutsches Rotes Kreuz.de</a>, Das Rote Kreuz setzt sich seit Jahren f&#252;r ein Verbot von Streubomben ein und unterst&#252;tzt die traumatisierten Opfer.)</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/N8m7y2id73I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/v/N8m7y2id73I&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </em></p>
<p><strong>Hintergrund:<br />
</strong>Streumunition ist eine Fl&#228;chenwaffe, die mittels einer hohen Anzahl von explosiven Submunitionen (von meist cirka 100 bis 1.000) in einem vorgegebenen Zielgebiet von bis zu cirka 1.000 mal 1.000 Metern unterschiedslos alles zerst&#246;rt, was getroffen wird. Dabei hat sich in der Vergangenheit herausgestellt, dass viele Submunitionen beim Aufprall nicht explodiert sind, sondern als Versager am Boden eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r die Zivilbev&#246;lkerung nach Ende des bewaffneten Konfliktes darstellten.</p>
<p>Am 03. Dezember 2008 haben 111 Staaten in Oslo/Norwegen den internationalen Vertrag &#252;ber ein <a href="http://www.bmvg.de/fileserving/PortalFiles/C1256EF40036B05B/W27F4HWP320INFODE/MIP%20193__.pdf" target="_blank">Verbot von Streumunition unterzeichnet, darunter auch Deutschland</a>. Mit der Unterzeichnung kommt der so genannte &#8220;Oslo-Prozess&#8221;, der Anfang 2007 von Norwegen initiiert wurde, zu einem erfolgreichen Abschluss. Deutschland &#252;bernimmt bei den Bem&#252;hungen um ein wirksames Streumunitionsverbot eine Vorreiterrolle.<br />
Das <a href="http://www.clustermunitionsdublin.ie/" target="_blank">&#8220;&#220;bereinkommen zu Streumunition&#8221;</a>, das am 30. Mai 2008 in Dublin/Irland von 111 Staaten geschlossen wurde und am 3. Dezember 2008 im Rathaus zu Oslo unterzeichnet worden ist, sieht vor, die Best&#228;nde an Streumunition innerhalb von acht Jahren zu zerst&#246;ren. <a href="http://soldatenglueck.de/2009/01/22/2131/bericht-der-bundesregierung-zum-stand-der-bemuehungen-um-ruestungskontrolle-abruestung-und-nichtverbreitung-sowie-ueber-die-entwicklung-der-streitkraeftepotentiale/" target="_blank">Jahresabr&#252;stungsbericht 2008 der Bundesregierung</a></p>
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		<title>SWP-Studie: Piraterie und maritime Sicherheit</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 12:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Piraterie]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)]]></category>
		<category><![CDATA[SWP-Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Fallstudien zu Afrika, S&#252;dostasien und Lateinamerika sowie Beitr&#228;ge zu politischen, milit&#228;rischen, rechtlichen und &#246;konomischen Aspekten von Stefan Mair (Herausgeber) Die maritime Sicherheit hat in den vergangenen 15 Jahren erheblich gelitten; die Zahl der &#220;bergriffe auf Schiffe und Einrichtungen der maritimen Wirtschaft ist deutlich gestiegen. Allerdings hat sich der Schwerpunkt solcher Vorf&#228;lle verlagert &#8211; weg von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/bw-swp-logo1.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-39807" title="bw-swp-logo" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/bw-swp-logo1.gif" alt="" width="300" height="35" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Weltweite_Piraterie.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39811" title="Weltweite_Piraterie" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Weltweite_Piraterie.jpg" alt="" width="448" height="221" /></a></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Fallstudien zu Afrika, S&#252;dostasien und Lateinamerika<br />
</strong>sowie Beitr&#228;ge zu politischen, milit&#228;rischen, rechtlichen<br />
und &#246;konomischen Aspekten</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-FRG-Brandenburg-F215-geleitet.jpg"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-39814" title="Bw-FRG Brandenburg F215 geleitet" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-FRG-Brandenburg-F215-geleitet.jpg" alt="" width="448" height="336" /></em></a></p>
<p><em>von Stefan Mair (Herausgeber)</em></p>
<p>Die maritime Sicherheit hat in den vergangenen 15 Jahren erheblich gelitten; die Zahl der &#220;bergriffe auf Schiffe und Einrichtungen der maritimen Wirtschaft ist deutlich gestiegen. Allerdings hat sich der Schwerpunkt solcher Vorf&#228;lle verlagert &#8211; weg von der Stra&#223;e von Malakka und S&#252;dostasien hin zum Golf von Aden und dem Somali-Becken. Trotz der hohen Prominenz, die das Thema mittlerweile in der europ&#228;ischen &#214;ffentlichkeit erreicht hat, halten sich die unmittelbaren gesamtwirtschaftlichen Kosten der &#220;berf&#228;lle vergleichsweise in Grenzen. Piraterie und ein Mangel an maritimer Sicherheit rufen die internationale Gemeinschaft vor allem dann auf den Plan, wenn sie nicht nur direkte wirtschaftliche Kosten verursachen, sondern sich in eine schwer zu &#252;berblickende Gemengelage regionaler Unsicherheit einf&#252;gen, die weitere Gebiete in Mitleidenschaft ziehen k&#246;nnte. Dann ist die milit&#228;rische Bek&#228;mpfung von Piraterie eine zentrale Ma&#223;nahme, um der Ausdehnung dieses Problems entgegenzuwirken. Dennoch wird ein rein milit&#228;rischer Einsatz nicht ausreichen, um der Gefahr der Piraterie am Golf von Aden, im Somali-Becken und andernorts zu begegnen. Multilaterales, grenz&#252;berschreitendes Engagement zur L&#246;sung politischer Konflikte und zur Herstellung effektiver Staatlichkeit ist &#8211; wie in den Anrainerstaaten der Stra&#223;e von Malakka &#8211; der entscheidende Hebel, um Seer&#228;uberei und maritime Unsicherheit zu bek&#228;mpfen.</p>
<p><strong><a href="http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=7286" target="_blank">zur vollst&#228;ndigen SWP-Studie 2010/S 18, Juli 2010, 104 Seiten</a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-Piratenfestnahme-durch-Soldaten-der-FRG-R-P.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39813" title="Bw-Piratenfestnahme durch Soldaten der FRG R-P" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-Piratenfestnahme-durch-Soldaten-der-FRG-R-P.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a><strong></strong></p>
<p><a href="http://soldatenglueck.de/?s=SWP-Studie" target="_blank">Weitere SWP-Studien zur Sicherheitspolitik</a> bei/via <strong><span style="color: #72ae51;">Soldatengl&#252;ck.de</span></strong>.</p>
<p><em>(Textquelle, SWP-Grafik: </em><a href="http://www.swp-berlin.org/index.php?PHPSESSID=8063883699b71a8559eca299bc87bdae&amp;active=home" target="_blank"><em>Stiftung Wissenschaft und Politik.de</em></a><em>;<br />
Grafikquelle: Weltweite Piraterie-Karte, GNU-Lizenz f&#252;r freie Dokumentation &#8220;Lencer&#8221;;<br />
Bilderquelle: <a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde" target="_blank">Bundeswehr.de</a>, Fregatte BRANDENBURG F 215 geleitet Handelsschiff, Marinesoldaten der Fregatte RHEINLAND-PFALZ F209 nehmen vor Somalia Piraten in Gewahrsam)</em></p>
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