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	<title>Soldatenglück &#187; Parlamentsarmee</title>
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	<description>Der Streitkräfte-Blog mit dem robusten Mandat.</description>
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		<title>Anti-Piraten-Mission: SPD-Verteidigungspolitiker Arnold skeptisch &#8211; Landangriffe durch ATALANTA-Kr&#228;fte bald wirkungslos</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parlamentsarmee]]></category>
		<category><![CDATA[EUNAVFOR Somalia Operation ATALANTA]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Arnold MdB (SPD)]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>

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		<description><![CDATA[Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, hat sich skeptisch zum Beschuss einer Stellung somalischer Piraten an Land durch die EU-Mission &#8220;Atalanta&#8221; ge&#228;u&#223;ert. &#8220;Das war zu erwarten; und am Anfang wird das auch wirken&#8221;, sagte er der in Halle erscheinenden &#8220;Mitteldeutschen Zeitung&#8221; (Mittwoch-Ausgabe). &#8220;Doch dann werden die Piraten sich umstellen und sich au&#223;erhalb jener Zone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-EUNNAVFOR-Spain-Somalis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-71237" title="Bw-EUNNAVFOR Spain Somalis" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-EUNNAVFOR-Spain-Somalis.jpg" alt="" width="448" height="297" /></a></p>
<p><em>Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, hat sich skeptisch zum Beschuss einer Stellung somalischer Piraten an Land durch die EU-Mission &#8220;Atalanta&#8221; ge&#228;u&#223;ert. &#8220;Das war zu erwarten; und am Anfang wird das auch wirken&#8221;, sagte er der in Halle erscheinenden &#8220;Mitteldeutschen Zeitung&#8221; (Mittwoch-Ausgabe). &#8220;Doch dann werden die Piraten sich umstellen und sich au&#223;erhalb jener Zone bewegen, die beschossen werden darf. Die Angriffe werden deshalb allenfalls eine kurze Wirkung haben.&#8221; Die SPD-Bundestagsfraktion hatte der entsprechenden Erweiterung des &#8220;Atalanta&#8221;-Mandats im Rahmen der Europ&#228;ischen Union im Bundestag nicht zugestimmt. Der sicherheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Paul Sch&#228;fer, erkl&#228;rte dem Blatt: &#8220;Das &#228;ndert nichts an unserer Grundsatzkritik, dass das kein entscheidendes Mittel sein wird, um die Piraten klein zu kriegen. Sie werden Ausweichman&#246;ver vornehmen.&#8221; Zudem beeintr&#228;chtigten die Angriffe das zivile Leben an Land und br&#228;chten die Menschen gegen den Westen auf.</em> (Zitatende)</p>
<p>Berichtet die &#8220;Mitteldeutsche Zeitung&#8221; aus Halle.<br />
<span style="color: #60c03f;"><strong>Soldatengl&#252;ck.de</strong></span> berichtete heute:  <a href="http://soldatenglueck.de/2012/05/15/71223/eu-atalanta-mission-bekampft-erstmals-piraten-logistik-an-somalischer-kuste-vide/" target="_blank">EU ATALANTA-Mission bek&#228;mpft erstmals Piraten-Logistik an somalischer K&#252;ste (Video)</a>.</p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=Page&amp;aid=987490165154&amp;openMenu=987490165154" target="_blank">Mitteldeutsche Zeitung.de</a>;<br />
Bildquelle: <a href="http://www.eunavfor.eu/" target="_blank">EUNAVFOR.eu</a>, spanische EUNAVFOR-Kr&#228;fte mit somalischen Piraten)</em></p>
<p><strong>Hintergrundinformationen <a href="http://www.eunavfor.eu/" target="_blank">EUNAVFOR Somalia Operation ATALANTA</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wehrbeauftragter beklagt mangelnde deutsche Luft-Rettungskapazit&#228;ten f&#252;r Bundeswehrsoldaten im Einsatz</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2012/05/12/71100/wehrbeauftragter-beklagt-mangelnde-deutsche-luft-rettungskapazitaten-fur-bundeswehrsoldaten-im-einsatz/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 07:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parlamentsarmee]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Abzug]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandseinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Evakuierungskapazitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Hellmut Königshaus (FDP)]]></category>
		<category><![CDATA[MEDEVAC-Hubschrauber]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrbeauftrager des Deutschen Bundestages]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrbeauftragter Hellmut Königshaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Gr&#246;&#223;eres Risiko in Afghanistan beim Abzug Der Wehrbeauftragte des Bundestages hat die mangelnden eigenen Bundeswehr-F&#228;higkeiten bei der Luftrettung von k&#228;mpfenden Soldaten in Krisenregionen beklagt. In einem Interview mit der &#8220;Leipziger Volkszeitung&#8221; (Sonnabend-Ausgabe) sagte Helmut K&#246;nigshaus: &#8220;Es ist bedauerlich, dass wir noch nicht selbst im Notfall deutsche Kr&#228;fte von &#252;berall her retten und evakuieren k&#246;nnen.&#8221; Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-MEDEVAC-Pol-e-Khumri-CH53.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-38555" title="Bw-MEDEVAC Pol-e-Khumri CH53" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-MEDEVAC-Pol-e-Khumri-CH53.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><em><strong>Gr&#246;&#223;eres Risiko in Afghanistan beim Abzug</strong></em></span></p>
<p><em>Der Wehrbeauftragte des Bundestages hat die mangelnden eigenen Bundeswehr-F&#228;higkeiten bei der Luftrettung von k&#228;mpfenden Soldaten in Krisenregionen beklagt. In einem Interview mit der &#8220;Leipziger Volkszeitung&#8221; (Sonnabend-Ausgabe) sagte Helmut K&#246;nigshaus: &#8220;Es ist bedauerlich, dass wir noch nicht selbst im Notfall deutsche Kr&#228;fte von &#252;berall her retten und evakuieren k&#246;nnen.&#8221;</em></p>
<p><em>Der Wehrbeauftragte verwies auf die verteidigungspolitischen Richtlinien. Danach m&#252;sse sich &#8220;die Bundeswehr z<a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-WB-Koeningshaus-Hellmut.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-37518" title="Bw-WB Koeningshaus Hellmut" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-WB-Koeningshaus-Hellmut-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>uk&#252;nftig auf mehr und noch ganz andere Eins&#228;tze als in Afghanistan einstellen, das k&#252;ndigt auch der Minister immer wieder an&#8221;. Da sei es nur verst&#228;ndlich, das die Bundeswehr-Soldaten wissen wollten, ob und wann bestehende F&#228;higkeitsl&#252;cken wie beispielsweise beim Lufttransport geschlossen w&#252;rden. &#8220;Insbesondere die Absicherung mit eigenen Rettungshubschraubern im Einsatz muss sichergestellt werden&#8221;, verlangte K&#246;nigshaus. Dankenswerterweise w&#252;rden die den Deutschen fehlenden Kapazit&#228;ten in Afghanistan derzeit noch immer von den US-Streitkr&#228;ften ausgeglichen. Er k&#246;nne nur hoffen, dass es stimme, dass &#8220;Mitte 2013 eigene Hubschrauber zumindest f&#252;r das sogenannte Forward-Air-Medevac eingesetzt werden k&#246;nnen&#8221;, erg&#228;nzte K&#246;nigshaus.</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/09/Bw-NH-90-ILUE-2011.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-63615" title="Bw-NH 90 ILUE 2011" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/09/Bw-NH-90-ILUE-2011.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p><em>Der Wehrbeauftragte, der demn&#228;chst wieder nach Afghanistan zum Truppenbesuch reisen will, versprach den am HIndukusch stationierten Bundeswehr-Soldaten, dass bis zum endg&#252;ltigen Abzug ihre gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Sicherheit garantiert sein werde. K&#246;nigshaus machte aber darauf aufmerksam, dass das Risiko deutlich gr&#246;&#223;er werden k&#246;nnte. &#8220;Die Geschichte anderer Konflikte hat uns gelehrt, dass Abz&#252;ge eine komplexe Herausforderung sind. Dessen sind sich meiner Wahrnehmung nach die Verantwortlichen bewusst. Und das wissen auch unsere Soldatinnen und Soldaten.&#8221; Momentan gebe es gl&#252;cklicherweise eine deutlich sicherere Lage in den Teilen Afghanistans, in denen die Bundeswehr stationiert sei. &#8220;Das ist ein Erfolg der Arbeit unserer Soldatinnen und Soldaten und auch des partnerschaftlichen Zusammenwirkens&#8221;, sagte K&#246;nigshaus.</em> (Zitatende)</p>
<p>Berichtet die &#8220;Leipziger Volkszeitung&#8221; heute.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/02/Bw-Black-Hawk-HeliDoc.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-53577" title="Bw-Black Hawk HeliDoc" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/02/Bw-Black-Hawk-HeliDoc.jpg" alt="" width="448" height="330" /></a></p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.lvz-online.de/" target="_blank">Leipziger Volkszeitung.de</a>;</em><br />
<em>Bilderquelle: <a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde" target="_blank">Bundeswehr.de</a>, MEDEVAC CH-53, NH-90, US Black Hawk)</em></p>
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		<title>Anti-Piraterie-Mission Somalia: Bundestagsopposition versagt Zustimmung</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2012/05/10/71034/anti-piraterie-mission-somalia-bundestagsopposition-versagt-zustimmung/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 19:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parlamentsarmee]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Piraten-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[ATALANTA-Mandat]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[EUNAVFOR Somalia Operation ATALANTA]]></category>
		<category><![CDATA[Marine]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestag schickt die Bundeswehr blo&#223; mit den Stimmen der Regierungsparteien in den Einsatz. Ausgerechnet am Vorgehen der EU gegen Piraten vor den K&#252;sten Somalias scheiden sich die Geister in einem bisher nicht gekannten Ausma&#223;. Das ist schlecht. Schlie&#223;lich hat die Truppe, wo es um Waffeneinsatz, letztlich um Leben und Tod geht, einen Anspruch darauf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-5974" title="bw-marine-piraten-05032009" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2009/03/bw-marine-piraten-05032009.jpg" alt="" width="448" height="336" /></p>
<p><em>Der Bundestag schickt die Bundeswehr blo&#223; mit den Stimmen der Regierungsparteien in den Einsatz. Ausgerechnet am Vorgehen der EU gegen Piraten vor den K&#252;sten Somalias scheiden sich die Geister in einem bisher nicht gekannten Ausma&#223;. Das ist schlecht. Schlie&#223;lich hat die Truppe, wo es um Waffeneinsatz, letztlich um Leben und Tod geht, einen Anspruch darauf, nicht zum Spielball f&#252;r Landtagswahlk&#228;mpfe degradiert zu werden. Es steht ihr zu, eine Armee des Parlaments an sich zu bleiben, deren Auftr&#228;ge auch von gro&#223;en Teilen der Opposition getragen werden.</em> (Zitatende)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2009/08/Bw-Atalanta-Einsatzgebiet.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-19173" title="Bw-Atalanta Einsatzgebiet" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2009/08/Bw-Atalanta-Einsatzgebiet.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>Kommentieren die &#8220;Stuttgarter Nachrichten&#8221; die heutige ATALANTA-Mandatserweiterung ohne Zustimmung der Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag.<br />
<span style="color: #51bc43;"><strong>Soldatengl&#252;ck.de</strong></span> berichtete mit Videos aus dem Bundestag: <a href="http://soldatenglueck.de/2012/05/10/70991/parlamentsdebatte-somalia-bundeswehreinsatz-gegen-piraten-auf-see-und-2-000-meter-an-land-video/" target="_blank">Parlamentsdebatte: Somalia-Bundeswehreinsatz gegen Piraten auf See und 2.000 Meter an Land (Videos)</a></p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/" target="_blank">Stuttgarter Nachrichten.de</a></em><em>;<br />
Bild- und Grafikquelle: <a href="http://www.marine.de/portal/a/marine" target="_blank">Marine.de</a>, Grafik Einsatzgebiet hinzu kommen 2 Kilometer von See ins Landesinnere von Somalia, die somalische &#220;bergangsregierung hat dem zugestimmt)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Parlamentsdebatte: Somalia-Bundeswehreinsatz gegen Piraten auf See und 2.000 Meter an Land (Videos)</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2012/05/10/70991/parlamentsdebatte-somalia-bundeswehreinsatz-gegen-piraten-auf-see-und-2-000-meter-an-land-video/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parlamentsarmee]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Guido Westerwelle (FDP)]]></category>
		<category><![CDATA[EUNAVFOR Somalia Operation ATALANTA]]></category>
		<category><![CDATA[Mandat- ATALANTA-Mandat]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>

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		<description><![CDATA[570 abgegebene Stimmen: 305 daf&#252;r, 206 dagegen, 59 enthalten. Aus dem Deutschen Bundestag die Beratung und Beschlussempfehlung zum Fortsetzungs-Antrag der Bundesregierung, Rede der Bundesregierung, vertreten durch den Bundesau&#223;enminister Dr. Guido Westerwelle: Erweiterung um 2.000 Meter am somalischen Strand und Land sowie Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkr&#228;fte an der EU-gef&#252;hrten (EUNAVFOR) Operation ATALANTA zur Bek&#228;mpfung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-FRG-Brandenburg-F215-geleitet-Handelsschiff.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-70993" title="Bw-FRG Brandenburg F215 geleitet Handelsschiff" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-FRG-Brandenburg-F215-geleitet-Handelsschiff.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p><strong><span style="color: #3366ff;">570 abgegebene Stimmen: 305 daf&#252;r, 206 dagegen, 59 enthalten</span>.<br />
Aus dem Deutschen Bundestag die Beratung und Beschlussempfehlung zum Fortsetzungs-Antrag der Bundesregierung, Rede der Bundesregierung, vertreten durch den Bundesau&#223;enminister Dr. Guido Westerwelle:<br />
</strong>Erweiterung um 2.000 Meter am somalischen Strand und Land sowie Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkr&#228;fte an der EU-gef&#252;hrten (EUNAVFOR) Operation ATALANTA zur Bek&#228;mpfung der Piraterie vor der K&#252;ste Somalias auf Grundlage des Seerechts&#252;bereinkommens der Vereinten Nationen (VN) von 1982 und der Resolutionen 1814 (2008) vom 15.5.2008, 1816 (2008) vom 2.6.2008, 1838 (2008) vom 7.10.2008, 1846 (2008) vom 2.12.2008, 1851 (2008) vom 16.12.2008, 1897 (2009) vom 30.11.2009, 1950 (2010) vom 23.11.2010.</p>
<p style="text-align: center;"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" width="550" height="339" id="showIt" style="width: 550px; height: 339px;"><param name="movie" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf"/><param name="menu" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scalemode" value="showall" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.115&#038;bandwidth=514&#038;xasxTemplate=xasx_od.xml&#038;autoPlay=false&#038;skin=od_embed_ext&#038;application=144277506&#038;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&#038;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&#038;params=?r=r$contentId=1693151$singleton=true$forcedWidth=550$forcedHeight=309$keepVideoAspectRatio=true&#038;language=de" /></object></p>
<p>Rede von Roderich Kiesewetter (CDU/CSU):</p>
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<p><em>(Videoquelle: <a href="http://www.bundestag.de/" target="_blank">Bundestag.de</a><br />
Bildquelle: <a href="http://www.marine.de/portal/a/marine" target="_blank">Marine.de</a>, Fregatte BRANDENBURG begleitet in ATALANTA-Mission Handelsschiff)</em></p>
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		<title>Vorsitzender des Ausw&#228;rtigen Ausschusses des Bundestages: Afghanistan-Abzug 2014 realistisch</title>
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		<comments>http://soldatenglueck.de/2012/05/10/70983/vorsitzender-des-auswartigen-ausschusses-des-bundestages-afghanistan-abzug-2014-realistisch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abzug]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Einsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiger Ausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[ISAF]]></category>
		<category><![CDATA[Ruprecht Polenz MdB]]></category>

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		<description><![CDATA[Ruprecht Polenz (CDU) hat sich vor dem NATO-Gipfel in Chicago im PHOENIX-Interview zu einem Afghanistan-Abzug ge&#228;u&#223;ert. &#8220;Die Afghanen haben gesagt, ein Abzug gehe im Laufe des Jahres 2013. Deshalb ist das Ziel Obamas, n&#228;mlich 2014, realistisch. Es hat keinen Sinn dauernd in Jahreszahlen und Daten zu spekulieren, weil wir nicht wollen, dass Afghanistan in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-Kunduz-ISAFSoldat-DEU-Airfield.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-70985" title="Bw-Kunduz ISAFSoldat DEU Airfield" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-Kunduz-ISAFSoldat-DEU-Airfield.jpg" alt="" width="448" height="316" /></a></p>
<p>Ruprecht Polenz (CDU) hat sich vor dem NATO-Gipfel in Chicago im PHOENIX-Interview zu einem Afghanistan-Abzug ge&#228;u&#223;ert.<em> &#8220;Die Afghanen haben gesagt, ein Abzug gehe im Laufe des Jahres 2013. Deshalb ist das Ziel Obamas, n&#228;mlich 2014, realistisch. Es hat keinen Sinn dauernd in Jahreszahlen und Daten zu spekulieren, weil wir nicht wollen, dass Afghanistan in die Situation zur&#252;ckf&#228;llt, die Teil der Ursache war, weshalb man hingegangen ist&#8221;</em>, so der Vorsitzende des <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a03/index.jsp" target="_blank">Ausw&#228;rtigen Ausschusses des Bundestages</a>. (Zitatende)</p>
<p><em>(Textquelle: <a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/start" target="_blank">PHOENIX.de</a><br />
Bildquelle: <a href="http://www.isaf.nato.int/" target="_blank">ISAF.NATO.int</a>, KUNDUZ, AFGHANISTAN &#8211; A German soldier provides security as a US C-130 taxies for take off. Photo by U.S. Navy Petty Officer 2nd Class Daniel Stevenson)</em></p>
<p><strong>Hintergrundinformationen: <a href="http://www.isaf.nato.int/" target="_blank">ISAF.NATO.int</a></strong></p>
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		<title>Bundeswehrreform: Soldaten- und Beamten-Verb&#228;nde bezweifeln z&#252;gigen Personalabbau</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parlamentsarmee]]></category>
		<category><![CDATA[bundeswehrreform]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehrreform-Begleitgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschen Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher BundeswehrVerband (DBwV)]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Anhörung]]></category>
		<category><![CDATA[Verband der Beamten der Bundeswehr (VBB)]]></category>
		<category><![CDATA[Verband der Reservisten der Bundeswehr (VdRBw)]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsauschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[&#214;ffentlichen Anh&#246;rung des Verteidigungsausschusses &#252;ber den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf des Bundeswehrreform-Begleitgesetzes Der Deutsche Bundeswehrverband (DBwV), der Verband der Beamten der Bundeswehr (VBB) und der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) bezweifeln, dass der angestrebte Personalabbau und –umbau bei den Streitkr&#228;ften erreicht wird. In diesem Sinne &#228;u&#223;erten sich die Vertreter der drei Verb&#228;nde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/04/DBT-TAB-Reichstagsgebaeude.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-54732" title="DBT TAB Reichstagsgebaeude" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/04/DBT-TAB-Reichstagsgebaeude.jpg" alt="" width="448" height="270" /></a></em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>&#214;ffentlichen Anh&#246;rung des Verteidigungsausschusses &#252;ber den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf des Bundeswehrreform-Begleitgesetzes</em></strong></span></p>
<p><em>Der Deutsche Bundeswehrverband (DBwV), der Verband der Beamten der Bundeswehr (VBB) und der <a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/01/bw-dbwv-logo11.gif"><img class="alignright size-full wp-image-51405" title="bw-dbwv-logo11" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/01/bw-dbwv-logo11.gif" alt="" width="80" height="80" /></a>Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) bezweifeln, dass der angestrebte Personalabbau und –umbau bei den Streitkr&#228;ften erreicht wird. In diesem Sinne &#228;u&#223;erten sich die Vertreter der drei Verb&#228;nde am Montag Nachmittag in einer &#246;ffentlichen Anh&#246;rung des Verteidigungsausschusses &#252;ber den von der Bundesregierung <a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2008/12/bw-vdrbw-wappen.gif"><img class="alignright size-full wp-image-1640" title="bw-vdrbw-wappen" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2008/12/bw-vdrbw-wappen.gif" alt="" width="58" height="80" /></a>vorgelegten Entwurf des Bundeswehrreform-Begleitgesetzes (<a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_05/2012_224/01.html" target="_blank">17/9340</a>). Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender des DBwV, betonte, das Begleitgesetz nehme eine „zentrale“ Rolle f&#252;r das Gelingen der Bundeswehrreform ein, mit der die Truppe auf bis zu 185.000 Soldaten verkleinert werden soll. Zugleich bem&#228;ngelte er jedoch, dass der Gesetzentwurf nicht gen&#252;gend Anreize f&#252;r Soldaten biete, fr&#252;hzeitig in den Ruhestand zu gehen oder in ein anderes Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis in der Privatwirtschaft zu wechseln, wie sich das die Regierung erhoffe. Kirsch pl&#228;dierte daf&#252;r, dass die Hinzuverdienstgrenzen f&#252;r Soldaten, die sich in den vorzeitigen Ruhestand versetzen lassen, entweder ganz aufgehoben oder aber zumindest deutlich angehoben werden. Dies sei doch auch im Interesse der Gesellschaft. Wer mehr verdiene, der m&#252;sse auch h&#246;here Steuern zahlen und k&#246;nnen mehr Geld auf dem Binnenmarkt ausgeben, argumentierte der Verbandsvertreter. Zeitsoldaten m&#252;ssten zudem ihre w&#228;hrend ihrer Dienstzeit erworbenen Versorgungsanwartschaften bei Verlassen der Streitkr&#228;fte erhalten bleiben.</em></p>
<p><em>&#196;hnliche Kritik &#228;u&#223;erte der VBB-Vorsitzende Wolfram Kamm. Die Festlegung der Vorruhestandsregelung f&#252;r Beamte auf das 60. Lebensjahr sei nicht <a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/09/logo_vbb.gif"><img class="alignright size-full wp-image-62996" title="logo_vbb" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/09/logo_vbb.gif" alt="" width="150" height="102" /></a>zielf&#252;hrend. Er pl&#228;dierte daf&#252;r, die Grenze auf das 55. Lebensjahr zu senken. Ebenso falsch sei es, die Zahl der Beamten, die in den Genuss einer Vorruhestandsregelung k&#228;men, auf 1.050 zu beschr&#228;nken. Wie Kirsch &#252;bte auch Kamm Kritik an der mangelnden &#220;bertragung von Versorgungsanspr&#252;chen bei einem Wechsel in die Privatwirtschaft. Der angestrebte Abbau des zivilen Personals auf 55.000 Haushaltsstellen in der Wehrverwaltung werde mit diesem Gesetzentwurf nicht gelingen. Kirsch und Kamm bem&#228;ngelten &#252;bereinstimmend, dass bislang nur die personellen Obergrenzen f&#252;r das milit&#228;rische und zivile Personal durch die Bundesregierung benannt worden seien. Die Feinplanung liege noch immer nicht vor. Auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zweifelt am angestrebten Erfolg beim Personalabbau. Ruhestandsregelungen seien der falsche Weg, sagte Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp. Die Regierung solle lieber mehr Geld zu Verf&#252;gung stellen, um den Personalabbau zu beschleunigen.</em></p>
<p><em>Gute Chancen f&#252;r ehemalige Soldaten am Arbeitsmarkt – ob in der Privatwirtschaft oder im &#246;ffentlichen Dienst – sieht Karsten Bunk von der Arbeitsagentur f&#252;r Arbeit. Der demografische Wandel sorge in den kommenden Jahren f&#252;r einen steigenden Fachkr&#228;ftebedarf am Arbeitsmarkt. Vor allem in den Bereichen Logistik, Lagerverwaltung oder im Gesundheitswesen herrsche schon jetzt ein gro&#223;er Bedarf.</em></p>
<p><em>Unterschiedlicher fielen die Bewertungen des Gesetzentwurfes aus juristischer Sicht aus. W&#228;hrend der Hochschulprofessor J&#246;rn Ipsen von der Universit&#228;t Osnabr&#252;ck prinzipiell keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen den Entwurf vorbrachte, sah dies sein Kollege Amadeus Wolff von der Europa-Universit&#228;t Viadrina in Frankfurt/Oder etwas skeptischer. Wenn Soldaten zuk&#252;nftig verst&#228;rkt in den zivilen Bereichen der Verwaltung eingesetzt werden sollten, dann laufe dies der durch Artikel 87a und Artikel 87b Grundgesetz vorgegebenen Zweiteilung des zivilen und milit&#228;rischen Personals zuwider. Dieser Ansicht widersprach Ipsen. Auch schon jetzt w&#252;rden Soldaten in der zivilen Verwaltung eingesetzt.</em></p>
<p><em>Merith Niehuss, Pr&#228;sidentin der Bundeswehr-Universit&#228;t M&#252;nchen, mahnte an, dass die Truppe in Zukunft deutlich familiengerechter zu gestalten sei. Vor allem m&#252;ssten verst&#228;rkt M&#246;glichkeiten geboten werden, dass Soldaten ihre Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr am Arbeitsplatz betreuen k&#246;nnen. Dies sei vor allem notwendig, um junge Frauen f&#252;r einen Dienst in der Truppe zu motivieren. Auch im Bereich der Weiterbildung und Berufsbildung f&#252;r Soldaten forderte sie Nachbesserungen. Sie lobte zugleich aber die Verbesserungen f&#252;r Zeitsoldaten mir k&#252;rzeren Verpflichtungszeiten.</em> (Zitatende)</p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_05/2012_224/01.html" target="_blank">Zur Original-Pressemitteleiung bei Bundestag.de</a>: </strong>&#8220;Verb&#228;nde bezweifeln z&#252;gigen Personalabbau durch die Bundeswehrreform&#8221;.</p>
<p><em>(Textauszug kursiv: <a href="http://www.bundestag.de/" target="_blank">Bundestag.de</a>;<br />
Bildquelle: Soldatengl&#252;ck.de, Reichstagsgeb&#228;ude Deutscher Bundestag Berlin, Schriftzug &#8220;Dem deutschen Volke&#8221;;<br />
Grafikquelle: <a href="https://www.dbwv.de/C12574E8003E04C8/Docname/INTERN_HomeDE" target="_blank">DBwV.de</a>, <a href="http://www.reservistenverband.de/" target="_blank">VdRBw.de</a>, <a href="http://www.vbb.dbb.de/" target="_blank">VBB.de</a>)</em></p>
<p><strong>Hintergrundinformationen: <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/093/1709340.pdf" target="_blank">Entwurf des Bundeswehrreform-Begleitgesetzes</a>, <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a12/index.jsp" target="_blank">Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages</a></strong></p>
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		<title>Kosovo-Eingreiftruppe: Wehrbeauftragter beklagt Dauereinsatz-Belastung deutscher ORF-Soldaten f&#252;r KFOR</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2012/05/01/70694/kosovo-eingreiftruppe-wehrbeauftragter-beklagt-dauereinsatz-belastung-deutscher-orf-soldaten-fur-kfor/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 10:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parlamentsarmee]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Anforderung der NATO hat Deutschland zum wiederholten Male zus&#228;tzliche Bundeswehr-Soldaten als Eingreifreserve in den KFOR-Einsatz in den Kosovo verlegt. Das ABC-Abwehrregiments 750 aus Bruchsal und des Artilleriebattaillons 295 aus Immendingen Baden-W&#252;rttemberg stellen mit 428 Bundeswehr-Soldatinnen und -Soldaten den deutschen Anteil gemeinsam mit &#214;sterreichs Bundesheer in der insgesamt 550 Soldaten starken Eingreiftruppe ORF-Bataillon, die Operational Reserve Force (ORF). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-ORF-Pristina.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-70699" title="Bw-ORF Pristina" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-ORF-Pristina.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>Auf Anforderung der NATO hat Deutschland zum wiederholten Male zus&#228;tzliche Bundeswehr-Soldaten als Eingreifreserve in den KFOR-Einsatz in den Kosovo verlegt. Das ABC-Abwehrregiments 750 aus Bruchsal und des Artilleriebattaillons 295 aus Immendingen Baden-W&#252;rttemberg stellen mit 428 Bundeswehr-Soldatinnen und -Soldaten den deutschen Anteil gemeinsam mit &#214;sterreichs Bundesheer in der insgesamt 550 Soldaten starken Eingreiftruppe ORF-Bataillon, die <em>Operational Reserve Force</em> (ORF).<br />
<em>&#8220;F&#252;r deutlich zu hoch&#8221;</em> h&#228;lt der Wehrbeauftragte Hellmut K&#246;nigshaus diese Einsatzbelastung, denn gro&#223;e Teile der Einheiten seien <em>&#8220;zum dritten Mal innerhalb von anderthalb Jahren in den Einsatz&#8221;</em> entsendet worden. Damit sind viele Soldaten damit quasi seit 18 Monaten im Dauereinsatz.<br />
Denn auch bei der Verwendung im Inland ist <em>ORF Ready Status</em> einzuhalten, das hei&#223;t volle Einsatzbereitschaft innerhalb von 7 Tagen und Verlegung in den Einsatzraum, wie nun geschehen. Die volle Einsatzbereitschaft des deutsch-&#246;sterreichischen ORF-Bataillons ist heute zum 01. Mai 2012 erreicht worden. Am 06. Mai wird in Serbien gew&#228;hlt, was auch Auswirkungen auf das Nordkosovo haben wird, <span style="color: #5cba45;"><strong>Soldatengl&#252;ck.de</strong></span> <a href="http://soldatenglueck.de/category/auslandseinsaetze/nato-missionen/kfor/" target="_blank">berichtete ausf&#252;hrlich dar&#252;ber</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-ORF-Flugfeld-Pristina.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-70711" title="Bw-ORF Flugfeld Pristina" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2012/05/Bw-ORF-Flugfeld-Pristina.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>Deutschland stellt zum dritten Mal in Folge den Commander KFOR (Bentler, B&#252;hler, Drews), auch davor waren unterbrochen von Franzosen und Italienern deutsche Generale der COM KFOR. Das NATO-Mitglied <em>Germany</em> sieht sich im Kosovo offenbar besonders in der Pflicht und will gleichwohl sein KFOR-Kontingent abbauen, was an der bereits reduzierten St&#228;rke von 799 Bw-Soldaten am 25. April 2012 gegen&#252;ber der nationalen deutschen Kontingentst&#228;rke von 1.243 als gr&#246;&#223;ter Truppensteller vor Italien, USA und &#214;sterreich bei den rund 6.000 KFOR-Soldaten noch am 30. M&#228;rz sichtbar wird.</p>
<p><em>(Bilderquelle: <a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde" target="_blank">Bundeswehr.de</a>, Ankunft des ORF-Bataillons in Pristina/Kosovo; Soldatinnen und Soldaten marschieren vom Flugfeld)</em></p>
<p><strong>Hintergrundinformationen: <a href="http://www.nato.int/kfor/" target="_blank">NATO <em>Kosovo Force</em> (KFOR)</a>, <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/wehrbeauftragter/index.html" target="_blank">Wehrbeauftrager des Deutschen Bundestages</a></strong></p>
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		<title>Gr&#252;n-Maritim: Trittin sieht deutsche Handelsschiffe durch Ausweitung der ATALANTA-Mission gef&#228;hrdet</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2012/04/19/70400/grun-maritim-trittin-sieht-deutsche-handelsschiffe-durch-ausweitung-der-atalanta-mission-gefahrdet/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 07:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parlamentsarmee]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Piraten-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[EU NAVFOR Somalia (Operation "Atalanta")]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Trittin MdB]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Einsch&#228;tzung von Gr&#252;nen-Fraktionschef J&#252;rgen Trittin geht die geplante Ausweitung der Atalanta-Mission auf den K&#252;stenstreifen von Somalia zu Lasten der Sicherheit deutscher Handelsschiffe in der Region. &#8220;Wenn Deutschland am Horn von Afrika in eine kriegerische Eskalation hinein rutscht, dann werden dort auch deutsche Handelsschiffe akut gef&#228;hrdet sein&#8221;, sagte Trittin der &#8220;Saarbr&#252;cker Zeitung&#8221; (Donnerstag-Ausgabe). Die Abgeordneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/08/Bw-Boarding-Piratenboot.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-62256" title="Boarding Piratenboot" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/08/Bw-Boarding-Piratenboot.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></em></p>
<p><em>Nach Einsch&#228;tzung von <a href="http://www.trittin.de/start/index.shtml?navanchor=1010000" target="_blank">Gr&#252;nen-Fraktionschef J&#252;rgen Trittin</a> geht die geplante Ausweitung der Atalanta-Mission auf den K&#252;stenstreifen von Somalia zu Lasten der Sicherheit deutscher Handelsschiffe in der Region. &#8220;Wenn Deutschland am Horn von Afrika in eine kriegerische Eskalation hinein rutscht, dann werden dort auch deutsche Handelsschiffe akut gef&#228;hrdet sein&#8221;, sagte Trittin der &#8220;Saarbr&#252;cker Zeitung&#8221; (Donnerstag-Ausgabe).</em></p>
<p><em>Die Abgeordneten der Regierungsfraktionen sollten sich daher gut &#252;berlegen, &#8220;ob sie einem Hubschrauber-Krieg mit ihrer Stimmenmehrheit Vorschub leisten&#8221;, meinte der Gr&#252;nen-Politiker.</em></p>
<p><em>Seine Partei sehe in &#8220;Atalanta&#8221; eine erfolgreiche und leider notwendige Mission. Sie habe dazu gef&#252;hrt, dass Schiffe mit Nahrungshilfen f&#252;r Somalia wieder ungehindert fahren k&#246;nnten. Die Zahl der Piraten&#252;berf&#228;lle sei zur&#252;ckgegangen. &#8220;Warum die Bundesregierung ohne Not aus einer erfolgreichen See-Mission einen Luft-Boden-Krieg machen will, ist uns v&#246;llig schleierhaft&#8221;, sagte Trittin.</em> (Zitatende)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/02/bw-somalia-map.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-52446" title="bw-somalia-map" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/02/bw-somalia-map.gif" alt="" width="329" height="353" /></a></p>
<p>Berichtet die &#8220;Saarbr&#252;cker Zeitung&#8221; heute.<br />
<span style="color: #57c23d;"><strong>Soldatengl&#252;ck.de</strong></span> berichtete <a href="http://soldatenglueck.de/2012/04/19/70388/failed-state-somalia-piratenjagd-ohne-militarische-strategie-verlorene-unschuld-der-atalante/" target="_blank"><em>failed state</em> Somalia: Piratenjagd ohne milit&#228;rische Strategie, verlorene Unschuld der ATALANTE <span style="color: #666666;">Somalia: Bundeskabinett f&#252;r Piratenbek&#228;mpfung an Land, 2.000 Meter landeinw&#228;rts</span></a>, Anfang M&#228;rz 2012: <a href="http://soldatenglueck.de/2012/03/04/68805/deutsche-kampfschwimmer-bekampfen-vor-somalia-offensiv-piratenboote/" target="_blank">Deutsche Kampfschwimmer bek&#228;mpfen vor Somalia offensiv Piratenboote</a> und regelm&#228;&#223;ig in der <a href="http://soldatenglueck.de/category/auslandseinsaetze/eu-missionen/eu-navfor-somalia-eu-missionen-auslandseinsaetze/" target="_blank">Rubrik EU NAVFOR Somalia</a> mit Berichten, Bildern und Videos &#252;ber den Einsatz.</p>
<p><em>(Textquelle kursiv:<a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/" target="_blank"> Saarbr&#252;cker Zeitung.de</a>;<br />
Bildquelle: Marine.de, Piraten-Festnahme durch Boardingsoldaten der Fregatte Rheinland-Pfalz;<br />
Grafikquelle: CIA.gov)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>failed state Somalia: Piratenjagd ohne milit&#228;rische Strategie, verlorene Unschuld der ATALANTE</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2012/04/19/70388/failed-state-somalia-piratenjagd-ohne-militarische-strategie-verlorene-unschuld-der-atalante/</link>
		<comments>http://soldatenglueck.de/2012/04/19/70388/failed-state-somalia-piratenjagd-ohne-militarische-strategie-verlorene-unschuld-der-atalante/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 23:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parlamentsarmee]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Piraterie-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[ATALANTA-Mandat]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskabinett]]></category>
		<category><![CDATA[EU NAVFOR Somalia (Operation "Atalanta")]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r den Auslandseinsatz deutscher Bundeswehr-Soldaten in der EU-Mission EU NAVFOR Somalia Operation ATALANTA hat das Bundeskabinett in seiner 99. Sitzung am 18. April 2012 eine Ausweitung des Einsatzgebietes f&#252;r deutsche bewaffnete Streitkr&#228;fte, die vor der K&#252;ste Somalias engagiert sind. Der Kabinetts-Beschluss beinhaltet, dass die Marine k&#252;nftig auch gegen Piraten an der K&#252;ste von Somalia vorgehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-Piratenfestnahme-durch-Soldaten-der-FRG-R-P.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-39813" title="Bw-Piratenfestnahme durch Soldaten der FRG R-P" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/07/Bw-Piratenfestnahme-durch-Soldaten-der-FRG-R-P.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>F&#252;r den Auslandseinsatz deutscher Bundeswehr-Soldaten in der EU-Mission EU NAVFOR Somalia Operation ATALANTA hat das Bundeskabinett in seiner 99. Sitzung am 18. April 2012 eine Ausweitung des Einsatzgebietes f&#252;r deutsche bewaffnete Streitkr&#228;fte, die vor der K&#252;ste Somalias engagiert sind.</p>
<p>Der Kabinetts-Beschluss beinhaltet, dass die Marine k&#252;nftig auch gegen Piraten an der K&#252;ste von Somalia vorgehen darf. Das angestrebte Bundeswehrmandat f&#252;r den Einsatz am Horn von Afrika sieht vor, dass logistische Einrichtungen der Piraten am Strand aus der Luft zerst&#246;rt werden d&#252;rfen. Diese M&#246;glichkeit soll bis zu zwei Kilometer ins Landesinnere hinein einger&#228;umt werden. Es gehe um ein zus&#228;tzliches Wirken am Strand und nicht an Land, erg&#228;nzte der Verteidigungsminister de Maziere auf dem NATO-Gipfel. Er sehe in der Erweiterung des Mandats keine grundlegende neue Qualit&#228;t, sondern eine zus&#228;tzliche milit&#228;rische Option.</p>
<p><em>&#8220;Ziel der Atalanta-Mission ist es, die vor der K&#252;ste Somalias operierenden Piraten zu bek&#228;mpfen und abzuschrecken. Der Einsatz dient zum einen dazu, die durch Piraten&#252;berf&#228;lle gef&#228;hrdete humanit&#228;re Hilfe f&#252;r die Not leidende somalische Bev&#246;lkerung sicherzustellen. Zum anderen tr&#228;gt Atlanta dazu bei, den zivilen Schiffsverkehr auf den dortigen Handelswegen zu sichern, Geiselnahmen und L&#246;segelderpressungen zu unterbinden und das V&#246;lkerrecht durchzusetzen&#8221;</em>, so die Bundesregierung.</p>
<p>Der Rat der Europ&#228;ischen Union hat am 23. M&#228;rz 2012 diese Erweiterung der Mission beschlossen. Durch die Anpassung des Beschlusses des Deutschen Bundestags – die Zustimmung steht noch aus und ist f&#252;r Mai geplant – wird sichergestellt, dass sich auch weiterhin deutsche Streitkr&#228;fte an der Operation ATALANTA beteiligen k&#246;nnen. Die Opposition im Parlament hat sich gegenw&#228;rtig gegen diese Ausweitung ausgesprochen, die Regierungsmehrheit wird am 11. Mai 2012 das ATALANTA-Mandat h&#246;chstwahrscheinlich erweitern.<br />
<span style="color: #3dc43a;"><strong>Soldatengl&#252;ck.de</strong></span> berichtete gestern <a href="http://soldatenglueck.de/2012/04/18/70377/somalia-bundeskabinett-fur-piratenbekampfung-an-land-2-000-meter-landeinwarts/" target="_blank">Somalia: Bundeskabinett f&#252;r Piratenbek&#228;mpfung an Land, 2.000 Meter landeinw&#228;rts</a>, Anfang M&#228;rz 2012: <a href="http://soldatenglueck.de/2012/03/04/68805/deutsche-kampfschwimmer-bekampfen-vor-somalia-offensiv-piratenboote/" target="_blank"><span style="color: #666666;">Deutsche Kampfschwimmer bek&#228;mpfen vor Somalia offensiv Piratenboote</span></a> und regelm&#228;&#223;ig in der <a href="http://soldatenglueck.de/category/auslandseinsaetze/eu-missionen/eu-navfor-somalia-eu-missionen-auslandseinsaetze/" target="_blank"><span style="color: #666666;">Rubrik EU NAVFOR Somalia</span></a> mit Berichten, Bildern und Videos &#252;ber den Einsatz.<br />
Dazu drei aktuelle Kommentare aus der deutschen Medienlandschaft:<br />
<span style="color: #3366ff;"><strong><em>Viel haben die Piraten an Land nicht zu bef&#252;rchten</em></strong></span></p>
<p><em>In der Politik sorgen die Piraten f&#252;r Aufmunterung. Zur See verbreiten sie dagegen Angst und Schrecken. Letzteres trifft nat&#252;rlich auch eine f&#252;hrende Handelsnation wie Deutschland. Ihr Wohlstand beruht nicht zuletzt auf freien, sicheren Seewegen. Eine der wichtigsten Handelsrouten, das Seegebiet am Horn von Afrika bis weit hinaus auf den Indischen Ozean, wird seit Jahren von Seer&#228;ubern bedroht. Wenn die EU- Schutzmission &#8220;Atalanta&#8221; zur Sicherung der internationalen Schifffahrt und der Schiffsbesatzungen jetzt aus geweitet wird, ist das keine Option f&#252;r einen Luft-Boden-Krieg, wie der Gr&#252;nen-M&#246;chtegern-Au&#223;enminister J&#252;rgen Trittin polemisch behauptet. Vielmehr eine &#252;berf&#228;llig Reaktion auf die immer raffinierteren Angriffsmethoden der Piraten. Und selbst die f&#228;llt eher bescheiden aus. Nach dem Beschluss der Bundesregierung d&#252;rfen die am &#8220;Atalanta&#8221;-Einsatz beteiligten deutschen Marinekr&#228;fte k&#252;nftig logistische Basen und Piratenschiffe an Land attackieren. Ihr Operationsgebiet wird allerdings auf maximal 2000 Meter vom Strand aus gerechnet ins Landesinnere begrenzt. Und nach dem neuen Mandat, das im Mai vom Bundestag abschlie&#223;end verabschiedet werden soll, d&#252;rfen weder H&#228;fen bombardiert noch darf auf Menschen geschossen werden. Auch wenn sich andere &#8220;Atalanta&#8221;-Verb&#252;ndete nicht ganz so strenge Auflagen verordnet haben &#8211; f&#252;r die Bundeswehr kann von einer wirklich neuen Qualit&#228;t des Kampfes gegen die Piraten kaum die Rede sein. Die Feuerkraft ihrer eingesetzten Schiffe beschr&#228;nkt sich auf schwere Maschinengewehre mit einer Reichweite von maximal 1000 Metern, gr&#246;&#223;ere Landoperationen sind in dem Mandat ausdr&#252;cklich nicht vorgesehen. Aber immerhin: Die Piraten k&#246;nnen sich an Land, in den St&#252;tzpunkten ihrer Kaperfahrten, nicht l&#228;nger so sicher f&#252;hlen wie bisher. Dort sind sie anf&#228;lliger geworden, seit sie nicht mehr allein mit ihren traditionellen Daus vor den K&#252;sten Ostafrikas, Schwerpunkt Somalia, auf Beutezug gehen. L&#228;ngst haben sie sich aus den L&#246;segelderpressungen in mittlerweile eher Milliarden-H&#246;he mit Schnellbooten und modernster Navigations- und Kommunikationstechnik hochger&#252;stet. Ist es auch eher bescheiden, so bleibt das erweiterte &#8220;Atalanta&#8221;-Mandat f&#252;r die Bundeswehr selbst dann richtig, wenn die Opposition bei ihrem &#8220;Nein&#8221; bleiben sollte und erstmals einen Auslandseinsatz nicht mittr&#228;gt. Eine exportorientierte Nation wie Deutschland muss das Ihre f&#252;r sichere Seewege beitragen. Die allerdings werden dauerhaft nicht durch Marineeins&#228;tze zur&#252;ckerobert. Der Kampf gegen Piraten und deren feine, stinkreiche Hinterm&#228;nner kann nur gewonnen werden, wenn sogenannte failed states, in Anarchie versunkene Staaten wie Somalia, wieder handlungsf&#228;hige Regierungen bekommen, die f&#252;r Sicherheit im Lande und vor ihrer K&#252;ste ebenso sorgen wie f&#252;r wirtschaftlichen Aufschwung. Wirkungsvoller milit&#228;rischer Einsatz gegen Piraten ist n&#246;tig. Langfristig wichtiger, weil erfolgreicher, ist diplomatische wie finanzielle Unterst&#252;tzung, die aus gescheiterten Staaten wieder gut regierte macht. Dieser Teil der Doppelstrategie gegen Piraterie kommt bislang noch zu kurz.</em> (Zitatende) Leitartikel der &#8220;Berliner Morgenpost&#8221; von Jochim Stoltenberg.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Verlorene Unschuld vor Somalia &#8211; Zur Ausweitung der Anti-Piraten-Mission Atalanta</em></strong></span></p>
<p><em>Schon bisher durften die EU-Marinekr&#228;fte die Piraten am Horn von Afrika nicht nur von ihren Schiffen aus beschie&#223;en, um &#220;berf&#228;lle abzuwehren, sondern sie durften sie auch per Boot oder Helikopter verfolgen, um ihrer habhaft zu werden oder Geiseln zu befreien. Deshalb ist prinzipiell absolut nichts dagegen zu sagen, dass diese Verfolgung k&#252;nftig aus der Luft auch bis an den Strand und zwei Kilometer ins Land fortgesetzt wird. Denn dort liegen die Boote, die Waffenlager, die Nachschubwege. Nur, dort leben auch die Fischer und ihre Familien, dort befinden sich D&#246;rfer. Und die Piraten werden nicht doof sein, sondern sich entweder ein wenig au&#223;erhalb des nun erlaubten Korridors verstecken oder eben unter der Zivilbev&#246;lkerung. Sie werden dem Beschuss aus den Bordkanonen der Bundeswehrhubschrauber bald mit Flugabwehrgesch&#252;tzen antworten. Es wird aufger&#252;stet werden, und es wird Tote geben. Auch Unbeteiligte werden sterben. Der gestrige Beschluss folgt der Logik der milit&#228;rischen Eskalation, weil die ganze EU-Mission eine zivile Logik nicht kennt. Die best&#252;nde in der Befriedung und Entwicklung Somalias, um die Basis der Piraterie auszutrocknen, aber das soziale und politische Elend der Region ist so tief, dass dies nicht realistisch erscheint. Also wird aus dem Auftrag der Seer&#228;uberabwehr immer mehr ein richtiger Krieg. Also gibt es Black Hawk Down statt Hafenpolizei. Atalanta hei&#223;t die Mission, benannt nach der jungfr&#228;ulichen J&#228;gerin aus der griechischen Mythologie. Atalante wird vor Somalia ihre Unschuld verlieren.</em> (Zitatende) Kommentiert die &#8220;Lausitzer Rundschau&#8221; aus Cottbus.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><em><strong>Piratenjagd ohne Strategie</strong></em></span></p>
<p><em>Deutsche Soldaten sollen im Rahmen der Mission Atalanta an Somalias K&#252;sten Jagd auf Piraten machen. Also nicht nur auf hoher See, wie sie das schon seit Jahren tun, sondern an Land, respektive aus der Luft. In Berlin wurde gleich pr&#228;zisiert, dass man aber nur in einem Korridor von zwei Kilometern landeinw&#228;rts t&#228;tig werden wolle. Ist das eine Milit&#228;rstrategie? Nein, das ist Spielerei.</em></p>
<p><em>Je weniger manche Experten in den Geheimdiensten von Somalia wissen, umso gr&#246;&#223;er scheint ihr Selbstbewusstsein, verwegene Ideen zu entwickeln. Man kann nicht ein paar Fischerh&#252;tten am Tausende Kilometer langen Strand Somalias bombardieren und meinen, man schrecke so die T&#228;ter ab. Zumal die Hinterm&#228;nner der Piraterie sowieso in Nairobi, Dubai und London sitzen und nicht in den Weiten Somalias. Und ist denn das historische Ged&#228;chtnis der Bundesminister wirklich so kurz, als dass sie vergessen h&#228;tten, wie die Bundeswehr vor knapp 20 Jahren aus Somalia abgezogen ist? Mit einem bescheidenen Leistungsausweis n&#228;mlich: es gab weder Frieden, noch wurde den Terroristen das Handwerk gelegt. In Somalia herrschen Clans und St&#228;mme, das korreliert nicht mit einer akkuraten Bundeswehr. In Afghanistan haben die Amerikaner jetzt die Zahl ihrer Luftangriffe reduziert, weil oft ganze Hochzeitsgesellschaften ausgel&#246;scht wurden, anstatt Talibanbanden. Nein, bei dieser Entscheidung des Bundeskabinetts scheint es mehr um Solidarit&#228;t mit den Verb&#252;ndeten gegangen zu sein, als um wirksame Strategie.</em> (Zitatende) Kommentiert die &#8220;Schw&#228;bische Zeitung&#8221; aus Leutkirch.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/03/Bw-Fregatte-Hamburg-vor-Somalia.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-54531" title="Bw-Fregatte Hamburg vor Somalia" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2011/03/Bw-Fregatte-Hamburg-vor-Somalia.jpg" alt="" width="448" height="298" /></a></p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.schwaebische.de/" target="_blank">Schw&#228;bische Zeitung.de</a>; <a href="http://www.lr-online.de/" target="_blank">Lausitzer Rundschau.de</a>; <a href="http://www.morgenpost.de/" target="_blank">Berliner Morgenpost.de</a>, Textauszug: BMVg.de;<br />
Bilderquelle: <a href="http://www.marine.de/portal/a/marine" target="_blank">Marine.de</a>, Festnahme muma&#223;licher somalischer Piraten in See durch deutsche Soldaten der Marine-Fregatte Rheinland-Pfalz; Fregatte Hamburg vor Somalia)</em></p>
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		<title>Parlamentarischer Afghanistan-Einsatz: Gr&#252;ne und FDP fordern Verhandlungen mit den Taliban</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 22:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parlamentsarmee]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Einsatz]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Botschaft Kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Elke Hoff MdB (FDP)]]></category>
		<category><![CDATA[ISAF]]></category>
		<category><![CDATA[Omid Nouripour MdB]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Verteidigungsexperten der Gr&#252;nen und der FDP haben nach den Angriffen der Taliban auf die deutsche Botschaft in Kabul einen neuen Anlauf des Westens f&#252;r Verhandlungen mit den Taliban in Afghanistan gefordert. &#8220;Man muss mit allen Taliban-Gruppierungen reden, die verhandeln wollen&#8221;, sagte Gr&#252;nen-Verteidigungspolitiker Omid Nouripour der in D&#252;sseldorf erscheinenden &#8220;Rheinischen Post&#8221; (Montagausgabe). &#8220;Das Gespr&#228;chsangebot muss dringend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/04/Bw-ISAF-Taliban-Puza-i-Eshan.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32822" title="Bw-ISAF Taliban Puza-i-Eshan" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/04/Bw-ISAF-Taliban-Puza-i-Eshan.jpg" alt="" width="448" height="251" /></a></p>
<p><em>Verteidigungsexperten der Gr&#252;nen und der FDP haben nach den Angriffen der Taliban auf die deutsche Botschaft in Kabul einen neuen Anlauf des Westens f&#252;r Verhandlungen mit den Taliban in Afghanistan gefordert. &#8220;Man muss mit allen Taliban-Gruppierungen reden, die verhandeln wollen&#8221;, sagte Gr&#252;nen-Verteidigungspolitiker Omid Nouripour der in D&#252;sseldorf erscheinenden &#8220;Rheinischen Post&#8221; (Montagausgabe). &#8220;Das Gespr&#228;chsangebot muss dringend auf dem Tisch bleiben&#8221;, sagte Nouripour. Dabei m&#252;sse &#8220;die afghanische Regierung die F&#228;den in der Hand halten, hochrangige Vertreter des Westens, vor allem der Amerikaner, sollen aber mit am Tisch sitzen&#8221;. Auch die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP, Elke Hoff, sagte: &#8220;Nat&#252;rlich m&#252;ssen der Westen und die afghanische Regierung mit den Taliban verhandeln. Das Problem ist, dass die Taliban keine einheitliche Bewegung darstellen. &#8220;Der Westen m&#252;sse akzeptieren, dass die Taliban die Paschtunengebiete im s&#252;dlichen und &#246;stlichen Teil des Landes repr&#228;sentierten. &#8220;Diese m&#252;ssen an der Macht in Kabul beteiligt werden&#8221;, sagte Hoff.</em> (Zitatende)</p>
<p>Berichtet die &#8220;Rheinische Post&#8221; aus D&#252;sseldorf heute.<br />
<span style="color: #58bd41;"><strong>Soldatengl&#252;ck.de</strong></span> berichtete: <a href="http://soldatenglueck.de/2012/04/16/70305/afghanistan-auftakt-zur-fruhjahrsoffensive-lediglich-propaganda-sieg-der-taliban-video/" target="_blank">Afghanistan: Auftakt zur Fr&#252;hjahrsoffensive? Lediglich Propaganda-Sieg der Taliban (Video)</a> und <a href="http://soldatenglueck.de/2012/04/15/70280/afghanistan-koordinierte-taliban-angriffe-auf-botschaftsviertel-in-kabul-video/" target="_blank"><span style="color: #666666;">Afghanistan: Koordinierte Taliban-Angriffe auf Botschaftsviertel in Kabul (Video)</span></a>- dabei wurden mindestens 32 Angreifer get&#246;tet, dazu der SPIEGEL ONLINE-Artikel <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,827690,00.html" target="_blank">&#8220;Kabul &#8211; Sicherheitskr&#228;fte schlagen Taliban-Offensive nieder&#8221;</a> - und merkt an:<br />
Es gibt sie, die Gespr&#228;che mit den Taliban (<em>Bild oben und ganz unten</em>), die Bundeswehr f&#252;hrte und f&#252;hrt sie im Norden Afghanistan, in ihrem Zust&#228;ndigkeitsbereich ISAF <em>Regional Command</em> <em>North </em>als<em> Lead Nation</em>, u.a. daraus entstanden f&#252;r Taliban-K&#228;mpfer und -Mitl&#228;ufer die Reintegrationsprogramme, die mit Geldern des Ausw&#228;rtigen Amtes finanziert werden, nicht immer mit 100-prozentiger Erfolgsquote, aber immerhin. Bei den internationalen Gespr&#228;chen der USA, der Regierung Afghanistans mit hochrangigen Taliban-Vertretern sass der jeweilige deutsche Sonderbeauftragte f&#252;r Afghanistan und Pakistan oft mit am Tisch. Somit sind die gr&#252;n, blau-gelben Forderungen unter dem Eindruck des &#8220;fulminanten&#8221; Auftakts zur Taliban-Fr&#252;hjahrsoffensive genau der Propaganda- und Psychologie-Effekt, den sich die Taliban alle Fr&#252;hjahre und alle IED-Anschl&#228;ge und alle Suizidattentate wieder ausrechnen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Karzai-Hamid-14062010.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41788" title="Bw-Karzai Hamid 14062010" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Karzai-Hamid-14062010.jpg" alt="" width="301" height="448" /></a></p>
<p>&#220;brigens, der afghanische Pr&#228;sident Hamid Karzai (<em>Bild oben</em>) in Kabul ist ein Paschtune (geboren in Kandahar, Jahrgang 1957), der Kopfbedeckung und der Abstammung und Stammeszugeh&#246;rigkeit nach.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/04/Bw-ISAF-Taliban-Shurra-FOB.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-32826" title="Bw-ISAF Taliban Shurra FOB" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/04/Bw-ISAF-Taliban-Shurra-FOB.jpg" alt="" width="448" height="259" /></a></p>
<p><em>(Textquelle: <a href="http://www.rp-online.de/" target="_blank">Rheinische Post.de.de</a>;<br />
Bildquelle: <a href="http://www.isaf.nato.int/" target="_blank">ISAF.NATO.int</a>, verhandlungsbereite Taliban im Norden Afgahnistan im ISAF RC North)</em></p>
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