Archiv für die Kategorie 'Streitkräftebasis'

Einsatzvideo: Presseoffizier in Afghanistan (Videos)

Mittwoch, 19. Mai 2010

 

Besonders die Soldaten in Afghanistan stehen im Fokus der Medien. Als Mittler vor Ort versuchen Presseoffiziere die Wünsche der Journalisten mit den Erfordernissen des Einsatzes in Einklang zu bringen.

 

Die Bundeswehr-Presseoffiziere (PIO, Press- and Information Officer)  im Einsatz stehen im Sinne des Worte im Lichte der Öffentlichkeit, diese Soldaten lernen ihr Zusatz-Handwerk u.a. bei der ”Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation” (AIK) in Strausberg und absolvieren auch Praxis-Abschnitte in den Redaktionen der zivilen Medien und lernen on the job im Einsatzland mit jedem neuen Medien-Tross dazu. Embedded journalists gibt es bei den deutschen Streitkräften nicht, aber das “nah dran sein” machen die Presseoffizier dennoch möglich, wie viele gute Berichterstattungen von ZDF Uli Gack oder N24 Steffen Schwarzkopf zeigen. Der derzeit “hochrangigste Presseoffizier” ist der Bundeswehr Brigadegeneral Josef Blotz, er ist ISAF-Sprecher in Kabul/Afghanistan.
Die Einsatzkameratrupps gehören dem Dezernat Einsatzkamera im Zentrum Operative Information (ZOpInfo) in Mayen an, sie begleiten als spezialisierte Fachleute mit der Kamera die Einsätze, werden dabei filmerisch immer besser und liefern lebendige Lagebilder.
Hier die letzten Video aus diesem Einsatzgebiet: Einsatzvideo: Gefährliche Transporte in Kabul (Video) und April in Afghanistan, Fußpatrouille der Bundeswehr in Kunduz (Video) oder Afghanistan: Feuergefecht in der Provinz Kunduz, ein verwundeter Bundeswehr-Soldat, etliche Taliban final bekämpft (Video)

(Videoquelle, Textauszug kursiv: Bundeswehr.de via YouTube-Kanal Soldatenglück;
Bildquelle: Bundeswehr.de, SKB-Artikel “Mittendrin: Lebendige Lagebilder”))

DKB - Weltweit Geld abheben

Großübung: Evakuieren von deutschen Staatsbürgern aus Krisengebieten (Video)

Freitag, 30. April 2010

 

In Bitburg übt die Bundeswehr, wie sie deutsche Staatsbürger aus einem Krisengebiet retten kann. Mehr als tausend Soldaten sind beteiligt. Die Übung ist eine der größten in diesem Jahr. Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr (EinsFüKdoBw), Generalleutnant Rainer Glatz, erläutert das Ressort-übergreifende Zusammenwirken von Auswärtigem Amt bzw. den Auslandsvertretungen (Botschaften) und BMVg bzw. Bundeswehr.

(Videoquelle: SWR Fernsehen, via YouTube-Nutzer “Nasenstaub”)

Gewehr-Artisten der Bundeswehr (Video)

Montag, 3. August 2009

Semper talis - Immer vortrefflich

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Das Wachbataillon beim BMVg, Ehrengarde der Bundeswehr.

(Bildquelle: Bundeswehr.de)

BundeswehrVerband ehrt Befehlshaber im Wehrbereich III

Freitag, 20. März 2009

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Mit der Verdienstnadel in Gold ehrte der Deutsche BundeswehrVerband, die Interessenvertretung der deutschen Soldaten, den Befehlshaber im Wehrbereich III der Streikräftebasis (SKB), Generalmajor Johann G. Oppitz (im Bild: mittig).

Der erste Stellvertreter des Bundesvorsitzenden, Oberstabsbootsmann Wolfgang Schmelzer (im Bild: links), nahm diese hohe Ehrung während einer Veranstaltung des Verbandes in Eisenach/Thüringen vor. In der Laudatio für die bw-dbwv-logo1Auszeichnung, die der Landesvorsitzende Ost des Verbandes, Hauptmann Uwe Köpsel (im Bild: rechts), sprach, ging dieser auf die gesamtgesellschaftlichen und damit auch zum Wohl des Verbandes dienenden Verdienste des demnächst in den Ruhestand tretenden Generals ein. Insbesondere würdigte Köpsel die Anstrengungen von Oppitz, sich auch als Botschafter für die Bedürfnisse der Menschen im Osten Deutschlands zu verstehen und damit gegen immer noch herrschende Vorurteile gegen die Bevölkerung im Osten einzutreten. General Oppitz beschrieb unlängst die Bevölkerung im Osten Deutschlands in seiner Neujahransprache in diesem Jahr als weltoffen, aufgeschlossen und entgegenkommend, ohne sich anzubiedern. Entgegen aller z.T. noch herrschender Vorurteile gäbe es hier ein riesiges Kreativpotenzial und fachliches Know-how, um Ideen zu kreieren und Dinge richtung weisend voranzubringen, ergänzte er seine damaligen Ausführungen. Damit habe er sich auch für alle aktiven und ehemaligen Soldaten aus den neuen Bundesländern zum “Botschafter” des Ostens gemacht, bemerkte der Landesvorsitzende vor allen Regionalbeauftragten des Verbandes aus dem Bundesgebiet.

General Oppitz ist der höchste Repräsentant der Streitkräfte im Wehrbereich, der die neuen Länder mit Ausnahme Mecklenburg-Vorpommerns umfasst. Der Wehrbereich umfasst über 50.000 Soldaten, Beamte und Arbeitnehmer der Bundeswehr. Zu der Wahrnehmung seiner Aufgaben gehören eine enorme Öffentlichkeitsverpflichtung und den damit verbundenen gesamtgesellschaftlichen Einfluss.

(Text-, Bildquelle: DBwV.de)

Afghanistan: US-Truppen scheuen den Turban nicht, bei den deutschen IEB´lern dagegen geht einem der Hut hoch

Dienstag, 17. Februar 2009

Eine 1 in Landeskunde an diesen US-Stabsoffizier,
der mit seiner unverschleierten Kameradin
mit führenden Akteuren in der afghanischen Provinz unterwegs ist

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Paktia provincial Deputy Governor Abdal Rahma Mangal, left, talks with tribal leaders in the Jani Khel district during a visit to a remote village . The visit is part of the provincial reconstruction team’s efforts to connect the locals with the provincial leadership. (Bild vergrößern) STORY
DoD photo by Fred W. Baker III, Feb. 15, 2009

PSYOPS statt normaler Menschenverstand?

Während die Landeskunde der Bundeswehr nun seit viel zu langer Zeit “Interkultuelle Einsatzberatung” (IEB) genannt wird, dem Zentrum Operative Information (ZOpInfo, Barettabzeichne rechts) in Mayen im Organisationsbereich Streitkräftebasis bw-opinfo-barett1(SKB) zugeschlagen ist und den Streitkräftunterstützungskommando (SKuKdo, Köln-Wahn) untersteht, hinten und vorne nicht effektiv funktioniert, betreiben die US-Amerikaner die Landeskunde schon einige Jahrzehnte länger, auch mit manchen Fehlern, aber lernbereit und flexibel. Die Bundeswehr Landeskunde versucht zurzeit unter der mißglückten Führung durch das ZOpInfo mit pseudowissenschaftlichen Methoden den Bereich Landeskunde mit der vermeintlich politisch korrekten Bezeichnung “Interkulturelle Einsatzberatung” einen vernüftigen Ansatz zu überlisten. Statt beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdoBw) und/oder beim Einsatzführungsstab im BMVg ein “Dezernat Landeskundliche und Politische Beratung” (strukturell vergleichbar dem Dezernat Beobachtermissionen) fernab von OpInfo anzusiedeln, hat sich das ZOpInfo, hervorgegangen aus dem Bereich Psychologische Kriegsführung (PSYOPS), die Planstellen, den Einfluss und die unsägliche Mißwirtschaft an sich gezogen. Und schlaumeiert zwischen Prizren, Djibouti, Masar-i-Sharif, Kunduz und Feyzabad mit angelernten Soldaten und Hilfswissenschaftlern über die Beweggründe der kosovarischen, somalischen und afghanischen Seele vor dem Hintergrund ihrer sozialen und Herkunft und Ethnie, des Kanun und Koran, der albanischen, äthiopischen oder orientalischen Geschichte und der albanischen, afrikanischen oder paschtunischen Wurzeln mit sunnitisch-schiitischer Ausprägung. Anstatt mal einfach Turban-Kunde in der Praxis anzuwenden und den Einheimischen durch ganz banale Gesten Respekt zu zollen, wie (Oberstleutnant) Lt. Col. Dan Moy (Air Force) der US-Streitkräfte vom Provincial Reconstruction Team (PRT) in der Provinz Patkia im Südosten Afghanistans (Bild oben).
Wenn ich die Stories von den “Interkulturellen Einsatzberatung” der Bundeswehr in den Einsatzländern und an deren Standort höre, geht mir der Hut hoch – Turbane sitzen fester. Im Kosovo gehen die IEB´ler der Deutschen Botschaft auf den Sack, in dem sie ständig einjährige Aufenthalt-Visa für ihre KOS-albanischen “engen Freunde” anfordern, was ihnen zurecht verweigert wird. Im Kongo hat das Experiment IEB dann mal geklappt, weil eine Frau Hauptmann als Reserveoffizier (Etnologin mit jahrelanger Landeserfahrung) die Stelle besetzte und der Befehlshaber EUFOR RD Congo GenLt Karlheinz Viereck kraft seines Dienstgrades autonom die Frau ihren Job machen liess ohne das ZOpInfo besonders einzubinden. In Afghanistan, wo das ZOpInfo anders als die Amerikaner vorsätzlich keine Frauen als IEB´ler einsetzt, bekommen die ausschliesslich männlichen IEB´ler vom ZOpInfo “kriegsentscheidende Arbeitsaufträge”, so schreiben sie Berichte, die mit BND-Lagebeurteilungen konkurrieren sollen, aber die eigene J2-Abteilung nicht haben darf und der Inhalt ist dann vom afghanischen Provinzpolizei-Chef gerade der Deutschen Presseagentur sowieso schon mitgeteilt. Wenn die Truppe (CIMIC, QRF, Patrouille etc) und  die eigenen Kameraden vom IEB landeskundlich beraten werden wollen, zum Beispiel wie sie nach dem Ramadan oder nach Anschlägen der Bevölkerung gegenüber tritt, ist der IEB für Auskünfte oder Vorträge nicht ansprechbar, weil anderweitig so sehr beschäftigt mit angeblichem Sonderauftrag des Kommandeurs oder für ZOpInfo direkt natürlich, wonach dann konkret keiner mehr zu fragen wagt. IEB = im Einsatz blöd, nennen einige diese ZOpInfo-Truppe mit Sonderkonditionen aber leider ohne besonders intelligentes Konzept. Eine mittlerweile lange Kette operativer Versager, Fehleinschätzungen und Falschberatungen, die durch die Kontingentswechsel und die “Vergesslichkeit” des militärischen Spitzenpersonals immer wieder unter den Teppich gekehrt werden konnten, begleitet die Aktivitäten “prominenter” ZOpInfo´ler, ein anscheind ungebremster EgoTrip der zivilen und militärischen Stelleninhaber in Mayen, die sich auch darüber nicht wundern, dass sie Kontingent für Kontingent bzw. IEB-Einsatz für IEB-Einsatz immer schwächere oder nicht genügend Posteninhaber aufzubieten haben.

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A crowd gathered to catch a glimpse of the Paktia Province deputy governor, a council member and a senior religious leader during their visit to the small village in the Jani Khel district on Feb. 15, 2009. All three have roots to the Mangal tribe that lives in the district.
DoD photo by Fred W. Baker III, Feb. 15, 2009.

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A crowd of more than 300 gathered for the first visit by the Paktia Province deputy governor to the Jani Khel district Feb. 15, 2009. It was the first such meeting in the district and many of the locals had never seen their provincial leaders.
DoD photo by Fred W. Baker III, Feb. 15, 2009



Bundeswehr übt Militärische Evakuierungsoperation TSK-übergreifend mit 600 Soldaten und begleitet von internationalen Beobachtern

Dienstag, 11. November 2008

Stabsrahmenübung EXTRICATE OWL
des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr

Auf der Grundlage der Weisung des Generalinspekteurs der Bundeswehr führt das Einsatzführungskommando der Bundeswehr (
EinsFüKdoBw) die seit 2007 geplante und vorbereitete Übung “EXTRICATE OWL” als nationale, ressortübergreifende und streitkräftegemeinsame Stabsrahmenübung durch.
Etwa 600 Soldaten von allen Teilstreitkräften und Organisationsbereichen der Bundeswehr einschließlich des Kommando Führung Operationen von Spezialkräften (KdoFOSK) simulieren hierbei computergestützt bis zum 20. November 2008 das gesamte Spektrum einer militärischen Evakuierungs-operation im Rahmen einer fiktiven Krisenlage.
Die Übung im Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam wird von
Befehlshaber Generalleutnant Karlheinz Viereck geleitet. Die Übung wird durch internationale Beobachter begleitet.

Militärische Evakuierungsoperationen sind Einsätze bewaffneter Streitkräfte im Ausland zum Schutz und zur Rettung deutscher Staatsbürger vor akuter Gefährdung für Leib und Leben. Dieser Schutz und Rettungsmaßnahmen schließen dabei auch Staatsangehörige aus Drittländern, insbesondere aus Ländern der Europäischen Union ein. (weiter…)

Afghanische Botschafterin beim Sommerfest des Einsatzführungskommando der Bundeswehr

Dienstag, 23. September 2008

bw-afghbotschafterin
Beim Sommerfest 2008 des Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdoBw) in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Potsdam Schwielowsee-Geltow war ihre Exzellenz die Botschafterin der Islamischen Republik, Frau Prof. Dr. Maliki Zulfacar, heute Ehrengast und Rednerin.

Der Befehlshaber des EinsFüKdoBw, Generalleutnant Karlheinz Viereck, eröffnete als Gastgeber das Sommerfest unter dem Motto “Unsere Einsätze” (Im Schwerpunkt – Afghanistan).
bw-wappeneinsfuekdobwDie rund 500 Gäste aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Gesellschaft und öffentlichem Leben, aus dem diplomatischen Korps, aus Wirtschaft, Verbänden, sozialen Organisationen und die Angehörigen der Soldaten sowie die Nachfahren des Namensgebers der Kaserne, des Wehrmacht-Offiziers im Deutschen Widerstand, Henning von Tresckow, nahm Generalleutnant Viereck in seiner Ansprache mit auf eine Reise durch die weltweiten Einsatzgebiete der Bundeswehr auf 3 Kontinenten.
Bei EUFOR in Bosnien-Herzegowina sei die Arbeit bald erfolgreich erledigt, bei KFOR im Kosovo gebe die deutsche und internationale Truppenpräsenz der Politik Freiraum und die erforderliche Sicherheit, die Probleme alsbald zu lösen. Am Horn von Afrika bei OEF sei Deutschland gemeinsam mit den französischen Partnern ein Garant für Kontinuität und professionelle Auftragserfüllung, bei UNIFIL im bw-genltviereck2Libanon konnte die Truppenstärke reduziert werden und man habe im internationalen Verbund gemeinsam mit den Libanesen mehr erreicht als anfangs erhofft. In Afghanistan sei man “mitten drin” und die Fortschritte im geschundenen Land Afghanistan seien für diejenigen, die ehrlich hinschauen, überall greifbar. Von Taliban-Angriffen liessen sich die deutschen Soldaten (auch nicht die anderen Nationen) weder einschüchtern noch von der partnerschaftlichen Aufbauhilfe gemeinsam mit den afghanischen Freunden abhalten. Der General ging auf den erneuten Anschlag am heutigen Morgen gegen 07:00 Uhr ein und sprach als Soldat mit Verantwortung für Menschen die emotionale Dimension bewußt an, jeder verwundete oder gefallene Soldat gehe ihm und den Soldaten und Mitarbeitern des EinsFüKdo persönlich sehr, sehr nahe, die Soldaten bezahlten einen hohen Preis in den Einsätzen. Die Soldatinnen und Soldaten stießen immer öfter an ihre physischen und psychischen Grenzen und wachsen darüber hinaus. Die jungen Feldwebel und jungen Offiziere als Führungspersönlichkeiten in den schwierigen Einsatzbedingungen lobte der Befehlshaber von derzeit über 6.200 Soldatinnen und Soldaten im weltweiten Einsatz besonders, die Fähigkeiten und der Spirit dieser Soldatinnen und Soldaten seien bewundernswert. Der erfahrene Befehlshaber strich heraus, dass die politisch-militärische Kooperation und der ressortübergreifende Ansatz der beste und einzige Weg zur Lösung der schwierigen Pobleme sei. Karlheinz Viereck gab aber auch zu verstehen, dass die Truppenstärke der Soldaten in Zahlen nicht allein die Lösung sei, sie könnten lediglich den Faktor ‘Zeit in Sicherheit’ herstellen, damit die Politik die Konflikte in Ruhe löst.

Die enge Verbundenheit bw-afghbotschafterin1Deutschland mit dem afghanischen Volk kam auch durch die Anwesenheit der Botschafterin Afghanistans zum Ausdruck. Die Botschafterin war mit vielen Mitarbeitern zum Fest gekommen, darüber hinaus spielte eine afghanische Musikgruppe Lieder aus dem fernen Land, Kulinarisches aus der Region am Hindukusch wurde für die Gäste geboten, es war atmosphärisch ein deutsch-afghanisches Freundschaftsfest. Botschafterin Maliki Zulfacar hielt ihre Grußadresse in deutscher Sprache. Sie dankte Deutschland für die bw-afghmusikvielfältige Aufbauhilfe in allen Bereichen, besonders der Bundeswehr für den Schutz des Aufbaus und bei der Ausbildungshilfe der Afghanischen Nationalpolizei, der Bundesregierung für die bewilligten Gelder, zuletzt die Millionenhilfe aus dem Etat des BMZ. Die Diplomatin beteuerte, dass die afghanische Regierung ihren Beitrag leiste, das gemeinsame Ziel, ein friedliches, lebenswertes Afghanistan entstehen zu lassen, mit aller Kraft verfolge. Deutschland sei dabei ein besonderer Partner und eine eng befreundete Nation.

Beim Sommerfest waren die Informations- und Gesprächsangebote so vielfältig wie die Aufgaben und Partner der Bundeswehr. Zivile Hilfsorganisationen, das Bundespolizeipräsidium (Auslandseinsätze), die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz), KinderBerg International, das Bundeswehrsozialwerk, der Deutsche BundeswehrVerband, Lachen Helfen und militärische Abordnungen von Heer, Luftwaffe, Marine, des Zentralen Sanitätsdienstes sowie der Streitkräftebasis und der Militärseelsorge waren mit Vertreteren zugegen und die Feldpost stellte sich aktiv vor.

Leider waren Besucherzahl und Multiplikatorendichte gemessen an dem Aufwand und der Angebotsvielfalt zu gering. Interessierte und verantwortliche politische Entscheider, Mandatsträger aus Parlament und Bundespolitik oder Leitende Beamte aus den Partner-Ressorts (AA, BMZ) waren nur vereinzelt oder gar nicht dabei, eine TV-Kamera war nicht einmal vom regionalen PotsdamTV oder bwtv und auch nicht vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) zu sehen, am Ende war es ein Sommerfest unter Freunden und trotz der Nähe zur Hauptstadt Berlin allzu fernab von politischer Anteilnahme – nach wie vor freundliches Desinteresse eben.

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Das Bild zeigt Generalleutnant Karlheinz Viereck, Befehlshaber Einsatzführungskommando der Bundeswehr, mit der “Gelben Schleife/Support Our Troops“, die symbolisch die Solidarität mit den Soldaten im Einsatz kenntlich macht.

(Bildquelle: Soldatenglück.de,
Grafik Verbandsabzeichen: Einsatz.Bundeswehr.de
)

Kommando Strategische Aufklärung – “kreative Jäger und Sammler” über Georgien und in den Bundeswehr-Einsatzgebieten

Montag, 1. September 2008

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Das Kommando Strategische Aufklärung (KdoStratAufkl) im Bundeswehr streitkräfteübergreifenden Organisationsbereich Streitkräftebasis (SKB) und dem Streitkräfteunterstützungskommando (SKUKdo) unterstellt, hat das aufgelöste Zentrum für Nachrichtenwesen der Bundeswehr (ZNBw) quasi ersetzt und seit bw-kdostrataufkl1einigen Monaten dessen und ein erweitertes Aufgabenspektrum übernommen. Afghanistan, aktuell Georgien, Kosovo und ander Krisenregionen der Welt werden vom Kommando Strategischen Aufklärung im Auge und im Ohr behalten. Das KdoStratAufkl mit eigener Schule in Flensburg-Mürwik sowie Bad Ems und dem Kommandositz in Grafschaft-Gelsdorf mit mehrstöckigem Tiefbunker und weiteren Standorten in Bramstedtlund, Bad Aibling, Daun in der Eifel und Kräften an jedem Auslandseinsatz-Stützpunkt ist zwar keine (US-amerikanische) National Security Agency (NSA) der Bundeswehr, aber ein “kleiner Bruder” mit Radar-Satelliten (SAR-Lupe, Synthetic Aperture Radar) und HighTech-Spähanlagen schon. Zugleich verschafft diese deutsche neue und seit dem Jahr 2002 mit Milliarden-Investitionen aus- und aufgebaute Späh- und Aufklärungstechnik Deutschland und Europa Unabhänigkeit vom US-amerikanischen Nachrichtendienst-Wissen. Das SAR-Lupe System dient der deutschen Bundeswehr als nationales Aufklärungssystem zur Überwachung von Krisengebieten. Mit seinem hochauflösenden Radar garantiert SAR-Lupe kontinuierliche, weltweite Aufklärung in höchster Bildqualität, unabhängig von Wetter sowie Tages- und Nachtzeit. Das System SAR-Lupe kreist seit Wochen hoch über Georgien, der Einsatz von Flottendienstbooten (ALSTER A 50 unten im Bild, OSTE A 52, OKER A 53)

und Seefernaufklärer BRÉGUET ATLANTIC und P-3C ORION (unten mit BM Franz-Josef Jung im Bild) der Marine ist für Schwarzes Meer/Kaukasus noch zu heikel. Satelliten als Träger von optischen oder Radarsensoren können – anders als Flugzeuge oder Drohnen – jederzeit ohne Verletzung von Hoheitsrechten aufklären. Sie sind damit besonders geeignet, ohne eskalierende Wirkung Informationen zur Krisenfrüherkennung, Krisenvorsorge und zum wirksamen Krisenmanagement zu gewinnen. Die HighTech kommt auch in Afghanistan zum Einsatz, die JAMMER-Störsender verzögern Mobilfunk-gesteuerte Sprengsätze gegen deutsche Soldaten (helfen leider nicht bei herkömmlicher Auslösung), ELoKa-FÜCHSE und -DINGOS hören mehrsprachige Taliban-Telefonate und Funksprüche ab und zum Beispiel mobile EULE (Abhörtechnik im WOLF) klärt Kosovo-OK (Organisierte Kriminalität) auf.
 ”Wir sind kreative Jäger und Sammler”, sagte der Brigadegeneral Friedrch-Wilhelm Kriesel, Kdr KdoStratAufkl gegenüber SPIEGEL ONLINE, hier zum heutigen Artikel “Bundeswehr belauscht die Welt” von Alexander Szandar.

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Bild, Verteidigungsminister Franz Josef Jung an einem der Hauptsensoren zur Tag- und Nachtaufklärung unterm Bug des Seefernaufklärers P-3C Orion. (weiter…)

DKB - Weltweit Geld abheben