Archiv für die Kategorie 'Sportförderung'

Olympische Kleiderordnung für Vancouver (Video)

Montag, 15. Februar 2010

Die Ausrüstung der deutschen Teilnehmer an den XXI. Olympischen Winterspielen im kandadischen Vancouver, Provinz British Columbia, ist Made in Germany, die organisatorischen Unterstützer sind bei der Kleiderausgabe von der Bundeswehr und viele der Sportler sind wieder Soldateninnen und Soldaten (63) der Bw-Sportfördergruppen sowie Polizeibeamte (24) der Bundespolizei und Bedienstete (4) des Zoll.

Ein Auslandseinsatz von Bundeswehr, Polizei und Zoll, “wintersportähnliche Zustände” in Vancouver

 

Olympische Spiele das sind die wichtigsten Wettkämpfe für Athleten. Doch Olympiaden sind auch der Kampf der Marken. Wer die Sportler ausrüsten darf, der hat es geschafft,der spielt ganz oben in der Liga der Sportausrüster mit. In Deutschland sind es die Firmen Adidas, Bogner, Sioux und Ziener, die die Olympioniken für Vancouver ausrüsten. Das große Geld allerdings verdienen die Firmen mit den Winterspielen nicht. Sie setzen auf den Imagegewinn. Soviel Aufmerksamkeit,wie bei dem Großereignis in Vancouver bekommen die Markenartikler nur alle vier Jahre geboten. Auch der Mittelständler Ziener muss kreativ und innovativ sein, um in dieser Liga zu bleiben. Der Wintersporthandschuh-Hersteller aus Oberammergau liefert die Hightechbekleidung nicht nur für die deutsche Mannschaft. Auch Österreich oder Bulgarien vertrauen der Marke aus Bayern.

(Videoquelle: Deutsche Welle.de, Hagen Tober;
Grafik Olympia, oben: Vancouver 2010.com; Grafik Bw-Sport, unten: Streitkräftbasis.de)

Zum Olympia Webauftritt der Bundeswehr mit ständig aktuellen Informationen, “Olympia-Telegramm”, Bildern, Rätsel und “Olympischem Dorfgeflüster”.

DKB - Weltweit Geld abheben

Sportsoldat Andreas Raelert beim Iron Man Hawaii überraschend dritter Sieger (Videos)

Sonntag, 11. Oktober 2009

Bw-Iron Man USS Paul Hamilton

3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und dann noch einen Marathon mit 41,195 km (in 2:51:04 Stunden) schaffte Andreas Raelert (*12.08.1976) aus Rostock und Zeitsoldat der Sportfördergruppe Mainz (WBK II) beim legendären Iron Man Hawaii 2009 in 8:24:32 Stunden. (Video unten)

Der Sieg des Iron Man 2009 ging an den Titelverteidiger Craig Alexander aus Australien mit einer Zeit von 8:20:21 Stunden, den zweiten Siegerplatz erkämpfte sich Chris Leito aus den USA mit 8:22:56 Stunden.
Beste Deutsche wurde Sandra Wallenhorst (Jahrgang 1972, Mutter eines zweijährigen Jungen und Siegerin des Iron Man Germany sowie Austria) aus Hannover, die in der Trainingsphase auf Hawaii beim Radfahren stürzte und dennoch als Achte bei 35 Grad Celsius ins Ziel kam.

Seit 1996 ist Andreas Raelert bei der Bundeswehr, an der Fernuniversität studiert er BWL. Seine sportliche Laufbahn begann der Rostocker bereits im Vorschulalter als leistungsorientierter Schwimmer. 1992 wechselte er zur Sportart Triathlon, mit sehr guten konnte er auf sich aufmerksam machen und wurde daraufhin 1993 in die deutsche Nationalmannschaft berufen. 1996 verplichtete er sich als Zeitsoldat bei der Bundeswehr, die seinen Sport und seine akademische Ausbildung im Rahmen der Sportförderung unterstützt und ermöglicht. Auch Andreas´ jüngerer Bruder Michael Raelert ist aktiver und erfolgreicher Triathlet.
Fünf Tage vor dem Iron Man in der Vorbereitungsphase auf Hawaii wurde der Athlet interviewt:

(Bildquelle: U.S. Navy.mil, KONA, Hawaii, Oct. 10, 2009, Athletes participating in the swim portion of the 2009 Ironman Triathlon World Championship swim past the guided-missile destroyer USS Paul Hamilton, DDG 60, anchored off the coast of Hawaii.)

Hintergrundinformationen:
Andreas Raelert.de
,
Iron Man.com
,
Sportförderung der Bundeswehr.de

(Dienst)Sport Laufen

Montag, 31. August 2009

Bw-SportSBw 1 Crosslauf

80 Millionen europäische Läufer offenbaren ihre Beweggründe für das Laufen -
“Fleissige Deutsche” rennen am längsten und am weitesten

Die Laufwelt erlebt gerade eine “zweite Laufwelle”, da ungefähr 36 % der 15 bis 65-jährigen Europäer auf die Strassen, in die Parks, in die Wälder und in die Fitnessstudios strömen. Doch wie kam es zu diesem neuen Boom in Deutschland und im restlichen Europa? Warum laufen wir so gerne?

Um sein diesjähriges 60. Jubiläum zu feiern, hat ASICS seine Expertise auf ein neues Niveau gehoben, indem es eine noch nie dagewesene Untersuchung über die Psyche des Läufers durchgeführt hat. In der durch das Forschungsinstitut Synovate durchgeführten Studie von ASICS “Reasons to Run” (“Beweggründe für das Laufen”) wurden mehr als 3500 Läufer in sieben europäischen Ländern* gebeten, dass “Warum?”, das hinter ihren Handlungen steckt, preiszugeben. Dies macht die Studie zu einer der grössten, die es jemals über dieses Thema gegeben hat.

Bw-ASICS Laufstudie

Prozentsatz aller Läufer, die vor weniger als einem Jahr begonnen haben

Vom Körper zum Geist

Ein bedeutender Umstand, der in allen Ländern auftauchte, war die Einstellung dem Laufen gegenüber: “Erst der Körper, dann der Geist”. Wenn es darum geht, mit dem Laufen anzufangen, ist der Gewinn für den Körper durch das Laufen wesentlich wichtiger als der Gewinn für den Geist. Gesundheitliche Aspekte wie allgemeine Fitness (für 54 % der Läufer) und Gewichtsreduzierung (für 40 %) sind für Europäer die zwei Hauptgründe, um mit dem Laufen anzufangen. Nach einiger Zeit verlagert sich die Gewichtung allerdings vom Körper auf den Geist, da die Läufer entdecken, dass das Laufen einen geistigen Zugewinn bedeutet: 34 % erklärten, dass sie es aus Spass machen und für 35 % der Läufer hilft es beim Stressabbau.

Im Durchschnitt wollen Europäer durch das Laufen 6,1 kg an Gewicht verlieren. Die Niederländer gehen dabei deutlich weiter und haben sich zum Ziel gesetzt, 9,5 kg abzunehmen. Beim Thema Laufpartner verzeichnen die Briten die höchste Anzahl an Läufern, die mit ihren Babys im Kinderwagen rennen gehen. Dem gegenüber halten die Italiener die höchste Prozentzahl an Mitgliedschaften in Laufclubs (13 %), da sie die Begleitung eines Laufpartners am meisten schätzen. Bei der Frage, was ihnen während des Laufens durch den Kopf geht, gaben die Spanier an, dass sie andere Läufer beobachten, während die Franzosen sich hauptsächlich auf ihre Atmung, die Geschwindigkeit und den Rhythmus konzentrieren. Die Briten hingegen sorgen sich um ihre Finanzen und die momentane Kreditkrise und die Belgier denken über gar nichts nach.

Wir laufen so wie wir sind

Da die ASICS-Studie “Reasons to Run” tief in den Geist des Läufers vordrang, gab es sehr faszinierende Forschungsergebnisse. Die Erkenntnisse reichen von einer allgemeinen Übereinstimmung bei bestimmten Aspekten (wie zum Beispiel warum Menschen mit dem Laufen anfangen) bis hin zu Faktoren, die sich von Nation zu Nation stark unterscheiden (wie zum Beispiel die Motivation zum Weitermachen, Verletzungspräventionen und bevorzugte Orte zum Laufen). Diese Unterschiede entstehen, da die Denkweise des Läufers sehr stark der allgemeinen Gesinnung des jeweiligen Landes ähnelt. So sind die fleissigen Deutschen zum Beispiel sehr eifrige Läufer, die nicht gerne aufgeben. Die “joie-de-vivre”-Franzosen laufen dagen hauptsächlich, weil es ihnen Spass macht. Die sich durch Bodenständigkeit auszeichnenden Holländer lassen sich durch nichts stören, während die leidenschaftlichen Spanier finden, dass sie sich sehr leicht reizen lassen.

Die deutschen Läufer im Vergleich mit den Anderen

Die arbeitsame Art des gesamten Landes spiegelt sich darin wider, dass deutsche Läufer sehr fleissige Läufer sind. Neben der Tatsache, dass sie im Durchschnitt nur sieben Mal im Monat laufen gehen, zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie im Vergleich mit anderen europäischen Ländern weiter (im Durchschnitt 6,4 km, wohingegen die Briten nur eine Distanz von 5,1 km laufen) und länger laufen (36 Minuten, die Briten laufen im Vergleich nur 28 Minuten). Dieses Engagement beim Laufen kann eventuell darauf zurückgeführt werden, dass 60 % von ihnen laufen, um Gewicht zu verlieren. Im Durchschnitt wollen sie 6,9 kg abnehmen (die Briten wollen 4,7 kg abnehmen). Die Deutschen bevorzugen es, im Freien zu laufen (mit 55 % ist es der Grossteil, der so denkt) und der hauptsächliche Gedanke, während des Laufens, gilt der “Ziellinie”. Aufzugeben kommt auf keinen Fall in Betracht und selbst ein kleiner Schmerz hält sie nicht vom Laufen ab. Sie tragen nicht viel zur Verletzungsprävention bei und sie sind in der Mehrheit derer (mit 34 %), die niemals irgendwelche Vorsichtsmassnahmen treffen. Der einzig wirklich wichtige Grund, der sie dazu veranlasst, das Lauftraining ausfallen zu lassen, ist die Arbeit (mit 41 %, im Vergleich zu 34 % in ganz Europa).

Bw-ASICS Marathon

Die Wunder des Laufens

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46. Militärweltmeisterschaft im Maritimen Fünfkampf (Video)

Freitag, 24. Juli 2009

Wettkampfvorbereitung geht in die Endphase

bw-cism-logo

Eckernförde – Knapp 100 Spitzensportler aus 14 Nationen kommen vom 30. Juli bis zum 07. August nach Eckernförde, um die Weltmeisterschaft (WM) im Maritimen Fünfkampf zu bestreiten. Die Wettkampfvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Bilder der Woche zeigen die Sportsoldaten des deutschen Teams beim Training. Deutschland ist der amtierende Weltmeister in der Einzel- und Mannschaftswertung. Zuletzt fand in Deutschland eine derartige WM 1996 statt.

Hier ein Video des Naval Pentathlon World Cup 2007 in Finnland – Maritimer Fünfkampf

Ungewöhnlich bunte Sportart

Der Maritime Fünfkampf ist eine ungewöhnliche Sportart. Seine historischen Wurzeln hat die Sportart im militärischen Alltag der Marinesoldaten, wie zum Beispiel der Kampfschwimmer, Minentaucher und Marineinfanteristen. Der Maritime Fünfkampf besteht aus militärischen Elementen in Wettkampfform. Dazu zählen neben dem Amphibischen Geländelauf mit Schießen und Handgranatenzielwurf auch das Rudern, Hindernislauf, Rettungsschwimmen, Hindernisschwimmen und der Seemannschaftswettbewerb.

Der Trainer Bernhard Theis (43) ist zuversichtlich ob der Titelverteidigung: “Unser Team ist bestens für die WM gewappnet. Wir freuen uns auf die Sportler zahlreicher Nationen. Für die Zeit des Wettkampfes sind sie in unserem Stützpunkt Eckernförde willkommen und sollen sich wie zu Hause fühlen. Deutschland will als Gastgeber mehr als das Beste geben.” Theis betont die Besonderheit seiner Sportart:
“Es gibt kaum eine vielseitigere Möglichkeit sich im Wettkampf zu messen”, sagt er und ergänzt: “Hinzu kommt die hohe körperliche Disziplin und Fitness.” Er brauche deshalb Sportler, die mit viel Herzblut an die Sache herangehen und bereit sind, sehr intensiv zu trainieren. Nachwuchs rekrutiere er meist aus Schwimmern oder Leichtathleten, welche die Vielseitigkeit des Maritimen Fünfkampfes für sich entdecken. “Ich sehe uns neben Brasilien, Schweden und der Türkei als Favorit. Richtig glücklich werden wir sein, wenn unsere Nationalhymne bei der Siegerehrung gespielt wird”, sagt der Trainer.

Für die Öffentlichkeit zugänglich

Besucher aus aller Welt werden zum sportlichen Großereignis erwartet. Die Kaserne öffnet ihre Tore: Die Weltmeisterschaft im Marinestützpunkt Eckernförde ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher sind eingeladen, am 2., 4. und 5. August den Stützpunkt in Eckernförde zu besuchen, um die Wettkämpfer live zu erleben. Ein Boot-Fährservice fährt kostenlos am Sonntag, Dienstag und Mittwoch vom Stadthafen Eckernförde in den Marinestützpunkt (von 9.00 – 12.00 Uhr regelmäßige Abfahrten). Busse fahren am Sonntag, Dienstag und Mittwoch vom Bahnhof kostenlos in den Stützpunkt (von 8.30 Uhr – 12.00 Uhr, regelmäßige Abfahrten). (weiter…)

Bundesweiter Teamsport-Event der Bundeswehr

Donnerstag, 2. April 2009

Bw-Beachen ’09 erhalten prominente Unterstützung
durch David Klemperer und Eric Koreng

bw-beachen09-klemperer-koreng

Die amtierenden Deutschen Meister im Beachvolleyball David Klemperer (re)
und Eric Koreng (li) unterstützen die Bw-Beachen ’09 als Sportpaten.

Bonn – Die amtierenden Deutschen Meister im Beachvolleyball und Olympia-Fünftplatzierten David Klemperer und Eric Koreng übernehmen die Sportpatenschaft für die Bw-Beachen ’09. Die erfolgreichen Sportler unterstützen damit den Teamsport-Event der Bundeswehr für 16- und 17-Jährige, bei dem Jugendliche aus ganz Deutschland in Beachvolleyball und Beachsoccer gegeneinander antreten. Die Ausscheidungsturniere der Bw-Beachen ’09 finden vom 08. bis 10. Mai in Warendorf/Münster bzw. vom 15. bis 17. Mai in Dresden statt. Teams, die die Vorrunde erfolgreich meistern, qualifizieren sich für das große Finale in Wilhelmshaven vom 05. bis 07. Juni 2009. Die Bewerbungsfrist für eine Teilnahme am Event läuft noch bis zum 27.04.2009.

David Klemperer und Eric Koreng sind stolz, die Sportpatenschaft zu übernehmen. “Beachvolleyball verbindet Sport, jede Menge Action und Spaß und ist daher die perfekte Disziplin für die Bw-Beachen ’09″, so die beiden Beach-Profis. “Gerade bei Jugendlichen ist die Sportart sehr beliebt und bestimmt werden viele Jungs- und Mädels-Teams in dieser Disziplin bei dem Turnier antreten und sich mit Gleichaltrigen aus ganz Deutschland messen. Die Bw-Beachen ’09 sollte sich wirklich niemand entgehen lassen.”

Mit den Bw-Beachen ’09 setzt das Bundesministerium der Verteidigung seine erfolgreiche Serie von Jugendsportevents fort. Nach den Bw-Olympix ’02, ’04, ’06 und ’08 sowie den Bw-Beachen ’05 und ’07 lädt die Bundeswehr in diesem Jahr erneut rund 1.200 Jugendliche aus ganz Deutschland zu spannenden Teamwettkämpfen ein. Neben den sportlichen Wettkämpfen stehen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit prominenten Sportlern, Partys und Infotainment auf dem Plan. Die Teilnahme an den Bw-Beachen ’09 ist für die Jugendlichen kostenlos. Fahrt, Verpflegung und Übernachtung übernimmt die Bundeswehr. Bundesminister der Verteidigung Dr. Franz Josef Jung ist Schirmherr der Großveranstaltung. (weiter…)



Olympischer Gold-Freitag für deutsche Kanu- und Bundeswehr-Sportler/innen-Flotte in Peking

Freitag, 22. August 2008

Olympisches Gold im K4er auf 500 Meter Distanz für Fanny Fischer (21, Hauptgefreite), Nicole Reinhardt (20), Katrin Wagner-Augustin (30, Feldwebel-Anwärter) und Conny Wassmuth (25).
Der deutsche Kajak-Vierer der Damen hat zum vierten Mal in Folge Gold (Athen 2004, Sydney 2000, Atlanta 1996; Silber in Barcelona 1992) gewonnen. Im Shunyi-Park waren die deutschen Kanu-Frauen 500 Meter deutlich vom Start an die Schnellsten. Ergebnisliste

Olympisches Gold im K2er auf der 1.000 Meter Distanz auch für Andreas Ihle (28, Oberfeldwebel) und Martin Hollstein (21). Nach ernergischer Fahrt siegten die beiden Kanuten überlegen und sicherten so die zweite Gold-Medaille an diesem olympischen Gold-Freitag für Deutschlands Kanu- und Bundeswehr-Sportler/innen in Peking. Ergebnisliste

Bw-FischersBirgit Fischer (46), Deutschlands erfolgreichste Olympia-Sportlerin und Tante von Fanny Fischer, moderierte beim ZDF die olympischen Kanu-Wettkämpfe. Die Grande Dame des Kanusports, Birgit Fischer gratulierte ihrer Nichte Fanny mit überglücklicher Freude am Ziel, der Generationswechsel hat in der Familie Fischer die Attribute Gold und Glück.
Auf Soldatenglück.de gratulierte Birgit Fischer per Blog-Beitrag dem allerersten deutschen Gold-Medaillen-Sieger bei Olympia 2008, dem Kanu-Slalom-Athleten Alexander Grimm (21). (weiter…)

Erstes Olympia-Gold für Deutschland im Kanu-Slalom: Alexander Grimm, Bundeswehr-Sportsoldat

Dienstag, 12. August 2008

So sehen Kämpfer aus …

Alexander Grimm (21 Jahre, 1,88 m, 88 kg): “Mein großes Ziel ist eine Medaille” sagte er noch im Juni während des Trainings für die Olympischen Spiele in Peking.
Der Slalom-Kanute Alexander Grimm, Hauptgefreiter in der Sportfördergruppe der Bundeswehr im bayerischen Sonthofen, ist vom Wildwasser begeistert. Geboren wurde er am 06. September 1986 in Augsburg. Alexander Grimm fühlte sich schon im Kindesalter angezogen vom Wassersport. Er radelte als Junge immer nach seinem Fußballtraining an der Slalomstrecke vorbei, um die Paddler zu beobachten. “Das Wildwasser hat mich sehr beeindruckt”, erklärt Grimm. Es dauerte nicht lange, bis er selbst das Paddel in die Hand nehmen wollte. Irgendwann hielt er es nicht mehr aus und ging zu seinen Eltern mit dem Wunsch, dass er auch einmal in einem Kajak sitzen möchte. Die Eltern erkannten sein sportliches Talent, sein Vater Wolfgang Grimm förderte ihn früh und im Alter von neun Jahren im Jahr 1995 trat Alex in den Vereinssport ein bei den Kanu-Schwaben Augsburg, wo ihn noch heute der Trainer Thomas Apel betreut, der Heimtrainer und sein Vater Wolfgang Grimm sind mit ihm bei Olympia in China.
Alexander Grimms Eintritt in die Bundeswehr erfolgte am 01. Oktober 2005 und am 12. August 2008 in Peking schob sich der ‘Gold-Junge’ im Finaldurchgang im Wildwasser dann vom vierten auf den ersten Platz mit deutlichem Vorsprung und sagte im Ziel im ZDF-Interview: “Alles hat zusammengepasst. So ein Gefühl hatte ich noch bei keinem Wettkampf”, das Ergebnis seiner ersten Olympiateilnahme: Olympische Goldmedaille in seiner Lieblingsdisziplin von klein auf, dem Kanu-Slalom (K1) im Wildwasser - so sehen Sieger aus.

Soldatenglück.de gratutiert zum ersten deutschen Gold in Peking,
berichtete über Heike Fischers Bronze-Medaille im Synchronspringen und
die 127 Bundeswehr-Sportsoldaten mit der Mission-Edelmetall bei Olympia.

Im Kanu-Slalom geht es darum, eine durch 18 bis 24 Tore vorgegebene Strecke auf bewegtem Wasser in möglichst kurzer Zeit zu befahren. Der Wettkampf besteht aus zwei Qualifikationsläufen, jeder Wettkampf hat cirka 90 Sekunden aufzuweisen, dazu werden die Fehler mit 2 Sekunden addiert. Eine Torstab-Berührung kostet den Slalom-Kanuten zwei Strafsekunden, das Auslassen eines Tores kostet den Wettkämpfer 50 Strafsekunden, die ggf. jeweils zu seiner Fahrzeit addiert werden. Nach den Qualifikationsläufen kommt der Kanute entweder in den Halbfinal-Wettkampf oder er hat diesen verpasst. Die Regelung für Peking sieht zwei Vorläufe vor.

Hier zur offiziellen Ergebnisliste Beijing 2008 Olympic Games August 8-24, 2008.

Bw-OlympiaBw (weiter…)

Erste Olympia-Medaille für Deutschland an Bundeswehr-Sportlerin

Sonntag, 10. August 2008

Deutsche Olympische
‘Zivil-Militärische Zusammenarbeit’ vom 3-Meter-Brett

Die Wasserspringerinnen Ditte Kotzian (Sport-Studentin an der Universität Leipzig) und Heike Fischer (Stabsunteroffizier der Bundeswehr-Sportfördergruppe und BWL-Studentin) haben bei den Olympischen Spielen in Peking die erste Medaille für Deutschland gewonnen. Die Vizeweltmeisterinnen ihrer Disziplin belegten im Synchronspringen vom 3-Meter-Brett den dritten Platz. Die beiden sind nicht nur im Synchronspringen olympische Klasse bei sportlich ’Zivil-Militärischer Zusammenarbeit’ (CIMIC), sondern auch herzliche Sportskameradinnen und gute Freundinnen.

Heike Fischer ist StUffz in der Sportfördergruppe der Bundeswehr im hessischen Frankenberg, gemeinsam mit ihrer zivilen Sportskameradin Ditte Kotzian hat sie in der 13. Entscheidung bei den Olympischen Spielen in Peking die erste Medaille für das deutsche Olympia-Team mit lächelndem Gesicht und starken Nerven gewonnen. Die Vizeweltmeisterinnen aus Demmin (MV) und Berlin belegten im Synchronspringen mit 318,90 Punkten den dritten Platz.

Glücklich präsentierten sich Ditte Kotzian und Heike Fischer bei der Siegerehrung. Stolz zeigten die 29 Jahre alte Sport-Studentin und die vier Jahre jüngere Bundeswehrangehörige ihre Medaillen. (weiter…)

7.366 km bis Peking – 127 Bundeswehr-Sportler auf Olympia-Mission in China

Dienstag, 29. Juli 2008

Bw-OlympiaBw440 Mitglieder des deutschen Olympia-Teams sind für die XXIX. Olmpischen Sommerspiele 2008 vom 08.-24. August in Peking/China durch das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) benannt. Davon sind 127 Angehörige der Bundeswehr.

Die 127 nominierten Bundeswehr-Sportler sind aufgeteilt in folgende Disziplinen:
Badminton (2), Beachvolleyball (2), Boxen (3), Fechten (6), Fußball (5), Gewichtheben (4), Hockey (3), Judo (3), Kanu (2) und Kanurennsport (8) und Kanuslalom (5), Leichtathletik (19), Moderner Fünfkampf (2), Radsport (3), Ringen-Freistil (3), Rudern (10), Schießen (9), Schwimmen (7), Schwimmen/Springen (8), Segeln (1), Taekwondo (3), Tischtennis (4), Triathlon (3), Turnen (5) und Wasserball (6).
Die Spitzensport-Soldaten kommen aus der Bundeswehr-Streitkräftebasis, den Sportfördergruppen in Appen, Berlin, Bruchsal, Franfurt/Oder, Frankenberg, Köln, Mainz, Neubiberg, Oberhof, Potsdam, Rostock, Sonthofen, Stuttgart, Todtnau und Warendorf.

Bw-SportfoedergruppeSportlicher Vorlauf bei der Bundeswehr

Die Bundeswehr ist einer der größten Förderer des Hochleistungssports in der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen der Spitzensportförderung der Bundeswehr stellt sie für Sportler optimale Bedingungen für ihre athletische und berufliche Laufbahn sicher. Es gibt keinen Spitzenverband des Deutschen Olympischen Sportbundes, der nicht von der Spitzensportförderung der Bundeswehr profitiert. Individuelle fachliche Betreuung wird durch den jeweiligen Verband oder die Leistungszentren des Deutschen Sports, insbesondere die Olympia-Stützpunkte, sichergestellt. (weiter…)

DKB - Weltweit Geld abheben