Für immer neue Missionen der Bundeswehr wird auch neue Technik gebraucht. So wie der der aktuelle Eurofighter- einer der modernsten Kampfjets der Welt.
(Videoquelle: MDR, eine zurückliegende Kurz-Reportage, die an Aktualität nicht eingebüßt hat; Bildquelle: Bundeswehr.de, Eurofighter – Start eines Jagdflugzeuges Eurofighter. Fotograf: De Castro)
Der Pontifex Maximus, Papst Benedikt XVI. fliegt bei offiziellen Flügen die italienische Luftfahrtgesellschaft Alitalia (bis 2002 auch die Crossair, heute SWISS), der Vatikan bucht die Maschinen je nach Gößen- und Streckenbedarf. Im deutschen Luftraum wird die “Papst Force One” von der Luftwaffe der Bundeswehr eskortiert und geschützt. Tatsächlich ist das Rufzeichen der Alitalia-Maschinen, sobald der Papst damit unterwegs ist, “Shepherd One“, was ins deutsche übersetzt ”Hirte Eins” bedeutet.
Eurofighter der Jagdgeschwader übernehmen die Eskorten-Aufgabe in der Luft, international ein übliches Verfahren zu Ehren eines Staatsgastes und protokollarischer Ausdruck der Wertschätzung, gleichwohl sind die Eurofighter bewaffnet und abwehrbereit bei Angriffen auf das Papst-Flugzeug.
Am Sonntagabend geht es für Shepherd One mit einem LH-Sonderflug vom Black Forrest Airport, einem ehemaligen kanadischen Flugplatz in Lahr (Baden-Württemberg), zurück in die “ewige Stadt” Rom, diesmal bzw. zum drittenmal Retour mit der Lufthansa, in einem dem Papst bekannten Airbus 312 (Kennung: D-AIRT) namens REGENSBURG, der bayerischen Stadt, der Joseph Ratzinger (Jahrgang 1927) sehr verbunden ist, er lehrte dort als Professor an der Universität, sein Bruder Georg (Jahrgang 1924) lebt dort.
“Und im Nachhinein weiß ich auch definitiv, dass an dem Tag (Karfreitag) in Kunduz keine Munition mehr war und nicht einmal ein Hubschrauber zur Verfügung stand, so dass ein Fahrzeug nach Masar-i-Scharif gefahren ist, um Munition zu holen. Und da frage ich mich, wie kann eine Gruppe von 80 Aufständischen die Soldaten über 10 Stunden fesseln – und es wird keine Unterstützung herausgeschickt, weder Luft – noch Bodenunterstützung, keine Hubschrauber, keine Artillerie. Wie ist so etwas möglich?”
Seedorf ist eine kleine Gemeinde in Niedersachsen. Hier, zwischen Zeven und Bremervörde, werden deutsche Soldaten zu ihrem Einsatz nach Afghanistan verabschiedet. Aber hier wird auch getrauert, wenn Soldaten in diesem Krieg am Hindukusch getötet werden. In Seedorf befindet sich die Fallschirmjäger-Kaserne.
Was von deutschen Politikern zuerst als “Stabilisierungseinsatz” und “Aufbauhilfe für Afghanistan” verharmlost wurde, ist mittlerweile für alle Beteiligten zum Krieg geworden. Auch die Soldaten dokumentieren mit ihren Helmkameras die tödlichen Gefechte mit den Taliban, die grausame Realität in einem Krieg, der keine klar erkennbaren Fronten hat, und in dem nicht sofort erkennbar ist, wer “Freund” ist – oder doch “Feind”. Es sind diese Bilder, diese Erlebnisse, die auch in Seedorf zu heftigen Diskussionen führen: Wie geht es weiter mit den deutschen Soldaten in Afghanistan, wie kann dieser Krieg beendet werden? Fragen, die alle bewegen. Aber in Seedorf ist man viel näher dran – an den Soldaten, ihrem Einsatz, ihrer Ratlosigkeit, ihrem Leid.
Djamila Benkhelouf und Anna Orth schildern in dieser NDR Dokumentation, wie die Einwohner von Seedorf den Krieg in Afghanistan verfolgen, wie sie auch das Leid und die Verzweiflung von Angehörigen der getöteten Soldaten erleben.
(Video- und Textquelle kursiv: NDR Das Leben! 11.9.2011 via Youtube; Bildquelle: Troops in Contact (TIC) im September 2010 in Qala e Zal mit Bravo-Zug der Schutz Kompanie Kunduz. Soldaten im direkten Feuerkampf. Bestimmte Rechte vorbehalten)
Im Rahmen einer “aktiven Mittagspause” haben heute bundesweit mehrere hundert Angehörige der Bundeswehrverwaltung ihren Unmut über die bevorstehende Reform der Bundeswehrverwaltung geäußert.
Der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, hatte in der vergangenen Woche unter anderem entschieden, weit über 2 000 Beschäftigte der Personalabrechnung in das Bundesministerium des Innern abzugeben. Dieser Personal- und Aufgabenübergang führt zu keiner Einsparung für den Bundeshaushalt. Durch die notwendig werdende Einführung von SAP im Bereich des Bundesministeriums des Innern werden im Gegenteil weitere Belastungen auf den Bundeshaushalt zukommen. Wenn der Verteidigungsminister richtigerweise beim Abzug der Soldaten aus Afghanistan sachlichen Erwägungen den Vorrang vor einer politischen Festlegung gibt, gilt das gleichermaßen für die Festlegung von Umfangszahlen für die Bundeswehrverwaltung. Alles andere wäre unredlich und eine politische und haushalterische Mogelpackung, so der Bundesvorsitzende des Verbandes der Beamten der Bundeswehr (VBB), Wolfram Kamm. Der im Rahmen der Bundeswehrreform entschiedene Umfang von 55 000 Stellen beruht alleine auf einer politischen Festlegung und solle unter allen Umständen gehalten werden, betonte Kamm weiter.
Die zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen leider immer mehr den Eindruck, als reine Verschiebemasse benutzt zu werden, der Vertrauensverlust in die Leitung des Ministeriums ist unübersehbar, so der VBB-Chef. (Zitatende)
[Textquelle kusriv: KielerNachrichten.de; Bilderquelle: Marine.de, Vergleichsfotos: Der Betriebsstofftanker SPESSART (A 1442;
der Betriebsstofftransporter WALCHENSEE (A 1424)]
Die Heeresflieger aus Niederstetten feierten den 40. Geburtstag des Regiments 30, das heute den Namen Transporthubschrauberregiment 30 trägt und zum Großverband Division Luftbewegliche Operationen (DLO) gehört, sowie den 50. Geburtstag des Standortes Niederstetten in Baden-Württemberg als Heeresflugplatz und Bundeswehrstandort.
Hauptattraktion waren die beiden Flugschauen der Heeresflieger und weitere militärische Vorführungen.
(Videoquelle: SWR Landesschau Baden-Württemberg vom 18.09.2011;
Grafikquelle: Deutsches Heer.de)
Eine Patrouille durch ein ausländisches Krisengebiet führen, den modernsten Düsenjet “Eurofighter” warten, die Navigation eines Schnellkreuzers organisieren: Der Feldwebel, ob beim Heer, der Luftwaffe oder der Marine ist ein ausgesprochen vielseitiger Soldatenberuf, der allerdings auch Gefahren mit sich bringt. Auslandseinsätze in Krisengebieten gehören zum Soldatendasein. Der klassische Feldwebel im Truppendienst ist Führer einer kleinen Einheit von Soldaten, die zum Beispiel den Checkpoint eines Krisengebietes überwacht oder als Besatzung eines Kampfpanzers zum Einsatz kommt. Der Feldwebel des Fachdienstes ist Spezialist auf einem bestimmten Gebiet – vergleichbar einem Meister in einem Handwerksberuf. Als solcher arbeitet er in der elektronischen Aufklärung oder ist als Mechaniker zuständig für die Panzerinstandsetzung.
Er muss durchsetzungsfähig und fit sein, technisch interessiert und teamfähig. Für die Feldwebellaufbahn bei der Bundeswehr muss man sich in der Regel für zwölf Jahre dienstverpflichten. Soldaten machen einen Job, der Gefahren mit sich bringt für Leib und Leben. Die möglichen Auslandseinsätze sind nicht nur gefährlich, sie können zudem auch monatelang dauern. Darüber hinaus muss sich der Soldat darauf einstellen, immer mal wieder versetzt zu werden, also Wohnortwechsel in Kauf nehmen. Auch die körperliche Belastung, vor allem beim Feldwebel des Truppendienstes, ist nicht zu unterschätzen. Dafür ist die Bundeswehr ein verlässlicher Arbeitgeber.
(Video- und Textquelle kursiv: BR Alpha 14.9.2011 via Youtube; Bildquelle: Signet Eisernes Kreuz / Bundeswehr, bmvg.de)
Moderne Panzertechnik im Einsatz – Die bei der Bundeswehr eingesetzten Panzer operieren im Verband. Sie sind elektronisch hochgerüstete Kampfmaschinen, die schnell und flexibel manövriert werden können. LexiTV betrachtet Leopard, Marder & Co.
1.200 Schüler aus Berlin und Brandenburg werden am Freitag beim Logistikbataillon in Beelitz erwartet. Die Bundeswehr sucht nach dem Ende der Wehrpflicht dringend Rekruten.
(Video- und Textquelle kursiv: rbb 16.9.2011 Brandenburg aktuell via Youtube; Bildquelle: Bundeswehr Werbung “Wir.Dienen.Deutschland”, quelle bmvg.de)