Archiv für die Kategorie 'Bundeswehr'

Gebirgsjäger – Tierischer Transport (Video)

Mittwoch, 14. September 2011

Materialtransport in schwierigstem Gelände. Hier kommen die Maultiere der Gebirgsjäger zum Einsatz. Die Gebirgsjäger stellen mit ihren Partnern auf vier Hufen die Versorgung dort sicher, wo eine Fortbewegung mit Kfz nicht möglich ist. Diesmal steigen die Soldaten mit ihren Tragtieren zur Zwieselalm in den Chiemgauer Alpen auf.

(Videoquelle: Bundeswehr.de;
Bildquelle: Deutsches Heer.de, Vergleichbild Muli im Einsatz)



Fallschirmjäger aus Afghanistan zurück in Zweibrücken (Video)

Freitag, 9. September 2011

Fast 400 Fallschirmjäger sind aus Afghanistan nach Zweibrücken in die Niederauerbach-Kaserne zurückgekehrt. Sie waren sechs Monate im Einsatz. Bei einem Appell vor dem Zweibrücker Schloss wurde die Stadtfahne an den Zweibrücker OB zurückgegeben.

(Videoquelle: SWR Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz vom 08.09.2011;
Grafikquelle: Deutsches Heer.de, Wappen LLBrig 26 der DSO)

Startschuss für größtes Marinemanöver auf der Ostsee 3.500 Soldaten üben bei “NORTHERN COASTS ” und “DANISH EXERCISE”

Freitag, 9. September 2011

Am Montag, den 12. September startet das größte Marinemanöver in der Ostsee, “NORTHERN COASTS” (NOCO), zusammen mit der dänischen Marineübung “DANISH EXERCISE” (DANEX) im dänischen Frederikshavn.

Unter der Leitung des Flottenkommandos nehmen bis zum 23. September 20 Nationen, zwei NATO-Verbände und ein Spezialkräfteverband mit mehr als 40 Schiffen und Booten, etwa 20 Flugzeugen und Helikoptern sowie 3.500 Soldaten teil.

Zweck der Übung sind die Vorbereitungen auf mögliche Einsätze und die Vertiefung der multinationalen Zusammenarbeit durch gemeinsames Üben von Taktiken und militärischen Abläufen.

Vor allem kleineren Einheiten, wie Korvetten, Schnellbooten und Minensuchern, soll die Übung ausreichend Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten bieten.

Das Übungsgebiet umfasst die westliche Ostsee zwischen Bornholm und Skagen.

Darüber hinaus wurden Teile der Spezialkräfteübung “GREEN DAGGER” eingebunden. Dabei bereiten sich die Einheiten auf eine mögliche Unterstellung unter die NATO Response Force (NRF) vor.

Somit sind zum ersten Mal in größerem Umfang Soldaten aus verschiedenen Nationen auf dem Festland eingebunden. Die Koordination dieser Anteile sowie das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten waren und sind eine Herausforderung bei der Vorbereitung und Planung der Übung.

Hintergrundinformationen

Erstmals fand die multinationale Übung “NORTHERN COASTS” im Jahr 2007 statt.

Der Umgestaltungsprozess der Marine in Verbindung mit der Transformation der NATO und den Aktivitäten der Europäischen Union erforderten eine Neuordnung der Übungslandschaft.

In der Folge wurde sowohl das maritime als auch das streitkräftegemeinsame Übungsgeschehen angepasst.

Neben der Zusammenlegung der zwei Seemanöver wird in diesem Jahr auch die Übung “SANDY BEACH” in das Gesamtgeschehen integriert. Es handelt sich hierbei um eine der größten Übungen für Minentaucher- und Kampfmittelbeseitigungs-experten. Seit dem Jahr 2000 treffen sich Minentaucher diverser Länder im Zweijahrestakt in Eckernförde, um gemeinsam zu üben.

Minentaucher sind weltweit nicht nur am und im Wasser tätig, sondern zu großen Teilen auch an Land. Ihre besondere Ausbildung und ihre Kenntnisse von Spreng- und Kampfmitteln machen sie zu einem unverzichtbaren Faktor für die Truppen in den Auslandseinsätzen.

(Text-, Bilderquelle: Marine.de, Marineeinheiten in See)

Bundeswehr beschäftigt nur wenige verletzte Soldaten weiter

Freitag, 9. September 2011

Die Bundeswehr hat im Einsatz verletzte Soldaten bisher nur in sechs Fällen weiter beschäftigt. Das teilte das Verteidigungsministerium der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung” (Freitag-Ausgabe) mit.

Drei Soldaten befinden sich demnach noch in der Probezeit, ein Soldat in der Ausbildung zum Beamten. Zusätzlich zu diesen zehn Soldaten liegen dem Ministerium zufolge weitere 34 Anträge auf Übernahme in das Dienstverhältnis eines Berufssoldaten oder einer Berufssoldatin aufgrund einer Wehrdienstbeschädigung vor. Seit Beginn der Auslandseinsätze der Bundeswehr im Juli 1992 wurde in 177 Fällen eine einmalige Entschädigung nach dem Einsatzversorgungsgesetz gezahlt. Dabei handelt es sich seit 2005 um 63 Zahlfälle aufgrund eines Einsatzunfalls, davon in 28 Fällen um Zahlungen an einsatzgeschädigte Soldaten und in 35 Fällen um Zahlungen an Hinterbliebene.

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), forderte in der “Mitteldeutschen Zeitung”, die vom Bundeskabinett in der vorigen Woche gebilligte Novelle des Einsatzversorgungsgesetzes zu korrigieren. Er sieht “Nachbesserungsbedarf an zwei Stellen”. Königshaus will “die Herabsetzung der Schwelle zur Anerkennung einer Wehrdienstbeschädigung sowie eines Anspruchs auf Weiterverwendung auf 30 Prozent des Schädigungsgrades” sowie eine “Beweiserleichterung” für die betroffenen Soldaten. “Genau das hat das Parlament in einem Entschließungsantrag im Oktober 2010 gefordert. Über diesen politisch klar formulierten Willen, der auch von der politischen Leitung des Verteidigungsministeriums geteilt wird, darf sich die Bürokratie nicht einfach hinwegsetzen”, so der Wehrbeauftragte. Die Novelle sieht einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung nur bei einem Schädigungsgrad von mindestens 50 Prozent vor. Der Bundestag hält diese Schwelle für zu hoch, weil besonders traumatisierte Soldaten sie nicht erreichen und dennoch auf dem Arbeitsmarkt chancenlos sind. (Zitatende)

Berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” aus Halle heute.

Soldatenglück.de berichtete: Verbesserte Einsatzversorgung – BundeswehrVerband: “Dafür haben wir lange gekämpft”

(Textquelle kursiv: Mitteldeutsche Zeitung.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Bundeswehrsoldaten im ISAF-Einsatz in Afghanistan am DINGO)

Kommando Spezialkräfte – Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann (Video)

Donnerstag, 8. September 2011

Er hat den Befehl über eine ganz besondere Truppe. Das Kommando Spezialkräfte, kurz KSK, in Calw. Alles ist hier geheim – aus Sicherheitsgründen.

Heinz Josef Feldmann will sein Kommando trotz der Geheimhaltung in den Blick der Öffentlichkeit rücken. Er ist Brigadegeneral bei dem Kommando Spezialkräfte in Calw. Seit 2002 ist das KSK ständig in Afghanistan im Einsatz: Für Soldaten einer der härtesten Jobs, den die Bundeswehr derzeit zu vergeben hat. Vor genau 15 Jahren wurde das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr in Calw in Dienst gestellt. Das KSK wurde aufgestellt, als 1994 in Ruanda deutsche Staatsbürger entführt worden waren. In Ruanda herrschte damals Bürgerkrieg.

Seine Soldaten haben die härteste Ausbildung und gelten als die Elite der Bundeswehr. Sie klettern, tauchen, jagen Terroristen und befreien Geiseln. Und sie dürfen nie darüber reden. “Einzig und alleine ich komme und klopfe ihnen auf die Schulter”, sagt Heinz Josef Feldmann. Der Brigadegeneral hat seit knapp einem Jahr in Calw das Kommando über die Spezialkräfte.


Audio-Podcast
Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann
war auch zu Gast bei SWR1 Leute. In dieser Radiosendung spricht er über strengste Geheimhaltung, extreme Belastung und über den Vorwurf, KSK-Soldaten hätten in Afghanistan einen Gefangenen misshandelt. Die Sendung kann -hier- (MP3 Datei, 32:10 min) abgerufen werden.

SWR “Kommando Spezialkräfte Bildergalerie”

Soldatenglück berichtete:
Kommando Spezialkräfte – German Special Forces (Video)
“Töten gehört zum Auftrag” (Video)
Stille Kämpfer – Mythos Kommando Spezialkräfte (Video)
In geheimer Mission – Das Kommando Spezialkräfte (Video)
Hans-Christoph Ammon referiert über deutsche Spezialeinheiten (Video)

(Video- und Textquelle kursiv: SWR Landesschau Baden-Württemberg 7.9.2011 via Youtube; Bildquelle: KSK – Der Trupp in der Wüste bei der Rundumsicherung während eines Beobachtungshaltes. © Bundeswehr/PIZ Heer Bestimmte Rechte vorbehalten)



Bundeswehr in Laupheim: Operation Standort-Rettung (Video)

Dienstag, 6. September 2011

Für den Erhalt des Bundeswehr-Standortes in Laupheim kämpfen die dort stationierten Heeresflieger auf ungewöhnliche Weise: Rund 50 von ihnen starteten am Montag zu einem Protest-Lauf. Dem Standort droht im Zuge der Bundeswehr-Reform die Schließung.

(Videoquelle: SWR Landesschau Baden-Württemberg vom 05.09.2011;
Grafikquelle: Deutsches Heer.de, Regimentswappen)

Hintergrundinformationen: Mittleres Transporthubschrauberregiment 25 der Heeresflieger

Zu dünn für die Bundeswehr? (Video)

Sonntag, 4. September 2011

Ein junger Mann aus dem Vogtland wollte sich freiwillig für den Dienst bei der Bundeswehr melden. Diese aber lehnte ab: Mit knapp über 50 Kilo ist er angeblich zu leicht.

(Videoquelle: MDR Sachsenspiegel vom 02.09.2011;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Kommando Spezialkräfte – Ein Trupp Kommandosoldaten macht sich in der Abenddämmerung zu einem Nachtmarsch bereit.)

Kanzlerinnen-Airbus der BMVg-Flugbereitschaft im Anflug auf Köln-Bonn von Laserpointer geblendet

Freitag, 2. September 2011

Der Regierungs-Airbus von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in der vergangenen Nacht beim Anflug auf den Köln-Bonner Flughafen von unbekannten Tätern mit einem Laserpointer geblendet worden. Das erfuhr der WDR aus Sicherheitskreisen. Die Kanzlerin war mit der Maschine zuvor von Paris nach Berlin zurückgeflogen, anschließend war der Airbus nur mit der Besatzung zur Luftwaffen-Flugbereitschaft nach Köln-Bonn zurückgekehrt. Nach WDR-Informationen blendeten die unbekannten Täter vergangene Nacht auch die Piloten dreier anderer Maschinen im Anflug auf Köln-Bonn. Die Kölner Polizei setzte bei der Fahndung einen Hubschrauber ein, konnte aber keine Täter ermitteln. Die Bundesluftwaffe bestätigte dem WDR, dass ein Airbus der Bundeswehr Ziel einer Laser-Attacke geworden sei. (Zitatende)

(Textquelle kursiv: WDR.de, WDR-Lokalzeit Köln;
Bildquelle: Luftwaffe.de, der Kanzlerin-Airbus der BMVg-Flugbereitschaft mit der Kennung German Airforce 16+01;
Grafikquelle: Luftwaffe.de, Wappen BMVg Flugbereitschaft)

Hintergrundinformationen: BMVg Flugbereitschaft

Die Bundeswehr mustert ihren letzten Bock aus

Freitag, 2. September 2011

Die Bundeswehr hat bald keinen Bock mehr – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wie die in Bielefeld erscheinende Tageszeitung Neue Westfälische (Freitagausgabe) berichtet, will die in Höxter stationierte 2. Kompanie des ABC-Abwehrbataillons 7 Ziegenbock Josef aus dem Militärdienst entlassen.

“Ein lebendiges Wappentier ist nicht mehr zeitgemäß”, sagt Kommandeur Patrick Gaisbauer. Höxter ist der letzte deutsche Bundeswehrstandort, der noch über ein solches Wappentier verfügt. 40 Jahre lang hatte ein lebender Ziegenbock die 2. Kompanie begleitet. Vor Josef gab es schon Franz-Josef, Charles und Erwin. Seit 1973 haben die Höxteraner Wappentiere aktiv an allen Vorhaben wie Bataillonsappell, Sondervorhaben oder Patenschaftsveranstaltungen teilgenommen. Josef wurde bei seiner Aufnahme ins Bataillon im Juli 2010 sogar ein Ziegen-Beauftragter zur Seite gestellt. Der Gefreite Daniel Kleikemper verfügt über eine Ausbildung zum Viehwirt mit den Schwerpunkten Schaf- und Ziegenzucht. Wann genau Josef nun aus der Bundeswehr ausscheiden wird, ist noch nicht klar. Gaisbauer: “Zum Schlachter kommt er auf keinen Fall.” Gedacht ist unter anderem an die Unterbringung in einem Streichelzoo. Erste Interessenten haben sich schon gemeldet. (Zitatende)

Berichtet die “Neue Westfälische” aus Bielefeld.

(Textquelle kursiv: Neue Westfälische.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de, Y-Punkt, Fotos: Sascha Schürmann, das Wappen der 2. Kompanie des ABC-Abwehrbataillons 7 in Höxter mit Ziege, OG Kleikemper ist Tierwirt und “Ziegenbeauftragter”)

Hintergrundinformationen: ABC-Abwehrbataillon 7 (Höxter) der 1. Panzerdivsion

Explosives Expertentreffen – Minentaucher aus neun Nationen üben gemeinsam in Eckernförde

Freitag, 2. September 2011

Am 5. September beginnt das weltgrößte, dreiwöchige Manöver der Minentaucher “Sandy Beach” in Eckernförde. Neben den deutschen Minentauchern beteiligen sich Kampfmittelbeseitigungsexperten aus Dänemark, Frankreich, Italien, Israel, Niederlande, Portugal, Türkei und den USA an dieser Übung. Das Manöver dauert bis zum 23. September, wobei die Übungsorte innerhalb Norddeutschlands und Dänemarks mehrfach wechseln. Im Fokus der multinationalen Übung stehen die Beseitigung von Kampfmitteln, das Sprengen von Minen sowie das Ab- und Durchsuchen von Hafenanlagen. Darüber hinaus hat der internationale Austausch von Erfahrungen einen sehr hohen Stellenwert. Seit dem Jahr 2000 treffen sich Minentaucher diverser Länder im Zweijahrestakt in Eckernförde, um gemeinsam zu üben.

Minentaucher sind weltweit nicht nur am und im Wasser tätig, sondern zu großen Teilen auch an Land. Ihre besondere Ausbildung und ihre Kenntnisse von Spreng- und Kampfmitteln machen sie zu einem unverzichtbaren Faktor für die Truppen in den Auslandseinsätzen.

(Text,- Bilderquelle: Marine.de, Anbringen einer Sprengladung an eine Ankertaumine durch 2 Minentaucher Minentaucher während des Medientages in Eckernförde; Sprengung einer Seemine durch Minentaucher; ein Einsatzabschnitt der Übung SANDY BEACH befindet sich in Olpenitz. Die Minentaucher machen sich klar zum Tauchgangum zuvor geortete Ziele Unterwasser zu untersuchen. Zum Schutz ist ein MSK Soldat der Norweger an Bord.)