Archiv für die Kategorie 'Marine'

Kommandeurwechsel an der Marineschule Mürwik in Flensburg

Samstag, 15. Juni 2013

Bw-MSM Geloebnis

Am Mittwoch, den 19. Juni 2013 um 14 Uhr, übergibt Flottillenadmiral Thomas Josef Ernst (57) das Kommando über die Marineschule Mürwik an Kapitän zur See Carsten Stawitzki (47). Der Übergabe, durchgeführt durch Flottillenadmiral Rainer Endres aus dem Marinekommando, wohnen zahlreiche Besucher aus Politik, Wirtschaft, Bundeswehr und Gesellschaft bei. Musikalisch wird die Zeremonie durch das Marinemusikkorps Ostsee, unter Leitung von Fregattenkapitän Friedrich Szepansky, begleitet. Nach über 3 Jahren verlässt Flottillenadmiral Ernst Schleswig-Holstein und zieht mit seiner Familie in die Nähe von London. Seine nächste Verwendung wird im NATO-Hauptquartier Northwood sein. Kapitän zur See Carsten Stawitzki (Bild unten) war Adjutant des Bundesministers der Verteidigung.

Bw-Stawitzki Carsten Kpt zS Marine

(Text-, Bildquelle: Marine.de)



GORCH-FOCK Kommandant zur Ausbildung an Bord: Tod der Kadettin ist “Verpflichtung für die Zukunft”

Samstag, 11. Mai 2013

Kommandant der Gorch Fock Kapitän zur See Helge Risch bei der Musterung

Ausbilder heute psychologisch geschult

Kapitän Helge Risch, Kommandant des Bundeswehr-Schulungsschiffes Gorch Fock, hält auch nach dem Tod einer Kadettin vor drei Jahren die Ausbildung an Bord des Schiffes für “zeitgemäß”. Im PHOENIX-Interview während der Feierlichkeiten zum Hamburger Hafengeburtstag nannte er den Unfall eine “Verpflichtung für die Zukunft”. Man müsse immer wieder “reflektieren, ob man alles richtig macht”, so Risch, der seit August 2012 Kommandant der Gorch Fock ist. “Absolute Sicherheit kann es nicht geben. Aber wir müssen zumindest alles menschenmögliche tun, um so etwas in der Zukunft zu vermeiden.”

Verbesserungen habe es sowohl bei der Ausrüstung des Schiffes, das gestern auf seiner 160. Ausbildungsreise in Hamburg eingelaufen ist, als auch bei der Ausbildung von Kadetten und Ausbildern gegeben. “Wesentlich ist aber, dass sich die Vorbereitung unserer Kadetten verändert hat. Sie werden erheblich besser auf die Ausbildung auf der Gorch Fock vorbereitet. Und auch die Vorbereitung der Ausbilder hat sich verändert. Wir machen ausbilder-psychologische Schulungen, wie man Stress und Überforderung erkennt.” Heute habe man so ein “insgesamt rundes und stimmiges Gesamtpaket” für die Ausbildung, so der Kommandant der Gorch Fock bei PHOENIX. (Zitatende)

Bw-GORCH FOCK Besatzung 1 Etappe

Nachtrag: Dazu auch der Artikel der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ (FAZ) vom 11. Mai 2013. “Die Gorch FockDas Schiff, das wir lieben”

(Textquelle: PHOENIX.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de)

Korvette ERFURT bald im Dienst der Flotte (Video)

Montag, 25. Februar 2013

Am Donnerstag, den 28. Februar 2013, wird die Korvette “Erfurt” unter der Leitung von Konteradmiral Michael Mollenhauer, Abteilungsleiter Einsatz des Marinekommandos in Rostock, in Dienst gestellt. Begleitet wird die Feierlichkeit von Staatssekretär Rüdiger Wolf aus dem Verteidigungsministerium. Er wird die Indienststellungsrede zur Korvette “Erfurt” halten. Insgesamt werden ca. 300 Gäste zu diesem Ereignis in Warnemünde erwartet. Über 100 Gäste allein aus der Patenstadt Erfurt. Unter ihnen der Oberbürgermeister der Stadt, Andreas Bausewein, sowie der Freundeskreis der Korvette “Erfurt”. Musikalische Untermalung erhält die feierliche Zeremonie durch das Marinemusikkorps Ostsee.

“Die Indienststellung ist die entscheidende Weichenstellung, die nun vollzogen wird”, sagt Fregattenkapitän Björn Weyer, militärischer Schiffsführer der Korvette “Erfurt”. “Ab jetzt treten wir in den Dienst der Flotte und stehen nach weiterer Ausbildung für den Ein-satzbetrieb bereit”. Und weiter: “Mit dem Akt der Indienststellung wird auch die Patenschaft mit der Stadt Erfurt offiziell beurkundet. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander aufgebaut”, fügt der zukünftige Kommandant hinzu. Er hat bereits seit über einem Jahr das Kommando über die “Erfurt”. Kommandant darf er sich jedoch erst mit der Indienststellung nennen.

Hintergrundinformationen

Mit den Korvetten erweitert die Bundeswehr ihre Fähigkeiten für die weltweite Krisenreaktion. Der neuste Schiffstyp der Deutschen Marine stellt einen Quantensprung in der Technik dar. Insbesondere die hohe computergestützte Automatisation mit mehrfach redundanten Systemen ist nicht nur ein Novum in der Deutschen Marine, sondern sucht weltweit seinesgleichen. Dieses System ermöglicht einer vergleichsweisen kleinen Besatzung ein großes Schiff zu betreiben. Die Korvette K130 besitzt vielseitige Fähigkeiten. Hierzu gehören Überwachungs- und Schutzoperationen auf hoher See genauso wie das gezielte Wirken in Küstengebieten. Hierfür ist sie u.a. mit dem Flugkörper RBS 15 ausgestattet. Ein punktgenauer Flugkörper der jüngsten Generation, der mit den Korvetten erstmalig in die Bundeswehr eingeführt wird. Korvetten können bis zu 21 Tage ohne Hafen in See stehen. Modernste Computersysteme und Sensorsysteme erleichtern Navigation, Datengewinnung und Zielerfassung und ermöglichen eine deutlich reduzierte Besatzungsstärke. Den besonderen Einsatzbedingungen in Küstennähe wird die Korvette durch eine reduzierte Radar- und Infrarotsignatur sowie durch speziell angepasste Sensoren, Waffen und Kommunikationsanlagen gerecht. (Zitatende)

Dazu das Video: Korvette OLDENBURG – Indienststellung 21.01.2013 – Deutsche Marine

Am 21.01.2013 wurde im Marinestützpunkt Warnemünde die 3. Korvette des 1. Korvettengeschwaders, Korvette OLDENBURG, in Dienst gestellt. Zu der feierlichen Zeremonie kamen weit über 350 Gäste aus Rostock, Warnemünde, dem Umland und natürlich auch aus der Patenstadt Oldenburg. Für die musikalische Unterstützung sorgte das Marinemusikkorps Ostsee der Deutschen Marine

(Text-, Bildquelle: Marine.de;
Videoquelle: YouTube, Kanal topedomixer, Dank und Gruß an die Kameraden der TSK Marine!)

Marine-UBoot der Klasse 212A übt erstmals in US-Trägerverband, Tender MAIN mit Wechselbesatzung dabei

Mittwoch, 6. Februar 2013

U32 und Tender “Main” auf großer Fahrt
UBootsbesatzungen aus Eckernförde vor anspruchsvollen Aufgaben

Am 10. Februar 2013 um 10 Uhr wird das zum 1.UBootgeschwader (1.UG) gehörende UBoot “U32″ seinen Heimathafen in Eckenförde verlassen und sich unter dem Kommando von Korvettenkapitän Christian Moritz (36) mit seiner 28 köpfigen Besatzung in Richtung US-Ostküste begeben. Dort soll das Boot für mehrere Monate als erstes UBoot der Klasse 212A gemeinsam mit verschiedenen Einheiten und einem Trägerverband der US-Navy die Übung “WESTLANT DEPLOYMENT” absolvieren.

Nach einem geplanten Tankstopp in Ponta Delgada, Azoren, wird die anspruchsvolle Fahrt in das Seegebiet östlich der Vereinigten Staaten fortgesetzt. Am 15. Februar 2013 ,fünf Tage nach Auslaufen des UBootes, wird die ebenfalls zum 1.UBootgeschwader gehörende UBootunterstützungseinheit, der Tender “Main”, unter dem Kommando von Korvettenkapitän Carsten Egerland (36) den Marinehafen von Eckernförde verlassen, um ab Ponta Delgada gemeinsam mit “U32″ den ca. 20-tägigen Transit anzutreten. Neben dem Kommandeur des 1.UG, Fregattenkapitän Sascha Helge Rackwitz (40) und seinem Einsatzstab, wird auf dem Tender, zusätzlich zu seiner normalen 60 köpfigen Besatzung, ein Ärzteteam mit an Bord genommen. “Da der Tender schneller unterwegs ist als das UBoot, kann er auch ein wenig später auslaufen”, erklärt der Kommandeur den Grund für die unterschiedlichen Auslaufzeiten.

“Um die Belastung für die UBootbesatzung zu minimieren, wird nach etwa der Hälfte des Übungszeitraumes die Besatzung ausgewechselt”, so Rackwitz. Das restliche Manöver wird dann unter der Führung von Korvettenkapitän Christian Michalski (34) fortgesetzt.

Die Rückkehr der beiden Marineeinheiten nach Eckernförde ist für Ende August 2013 geplant. Dann werden die Besatzungen und Einheiten ca.15.000 Seemeilen, das sind über 27.780 Km, zurückgelegt haben.

Erst gemeinsam im Manöver, dann als simulierter Feind

Das Manöver “WESTLANT DEPLOYMENT” steht ganz im Zeichen der Ausbildung. So sind mehrwöchige Manöver mit der US-Navy, bei denen die Kommandostrukturen und Operationsabläufe für gemeinsame Einsätze, z.B. in einem internationalen Verband, geübt werden sollen, vorgesehen. “Zwischen den doch sehr komplexen und anspruchsvollen Aktionen werden die Zeiträume für die eigene Ausbildung z.B. neuer Wachoffiziere (WO) oder Schifftechnischer Offiziere (STO) genutzt”, so der Kommandeur des 1.UG.

Ein weiteres Highlight stellt für alle Beteiligten auch der Übungsabschnitt in der zweiten Hälfte des Manövers dar. Dabei soll ein amerikanischer Trägerverband das deutsche Brennstoffzellen-UBoot suchen und simuliert bekämpfen. In diesem Szenario wird “U32″ versuchen den Verteidigungsring der Schiffe zu durchbrechen und simuliert anzugreifen. Besonders in diesem Szenario, in einem direkten Vergleich unter Beteiligung anderer Einheiten und Technologien, wird das modernste konventionell angetriebene UBoot seine neueste Technologie unter Beweis stellen.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird der deutsche Verband vom zivilen Forschungsschiff “Planet” aus Eckernförde und einem Flugzeug des Typs P3C-Orion als sogenannte MPA (Maritime Patrol Aircraft) aus Nordholz unterstützt. Hier sollen neue Verfahren und Techniken erprobt werden.

(Text-, Bilderquelle: Marine.de)

Marine-Fregatte HAMBURG wird 6 Monate Teil von US-Flugzeugträgerverband

Montag, 31. Dezember 2012

Am 3. Januar 2013 um 10:00 Uhr wird die Fregatte “Hamburg” aus ihrem Heimathafen Wilhelmshaven auslaufen und Kurs auf die amerikanische Ostküste nehmen. Das Schiff unter dem Kommando von Fregattenkapitän Ralf Kuchler wird am 13. Januar 2013 im US-Marinestützpunkt Norfolk erwartet. Anschließend läuft die Fregatte “Hamburg” gemeinsam mit dem amerikanischen Flugzeugträger “Harry S. Truman” aus. Auf dem Programm steht zunächst ein dreiwöchiges Manöver mit dem Flugzeugträgerverband vor der amerikanischen Ostküste. Das Ziel dieses Ausbildungsabschnittes ist die Vorbereitung des Verbandes für künftige Einsatzvorhaben. Am 8. Februar 2013 nimmt der Verband Kurs in Richtung Mittelmeer. Im weiteren Einsatzzeitraum ist auch eine Passage des Suezkanals vorgesehen, um an gemeinsamen Übungen im Arabischen Meer teilzunehmen. Die Fregatte “Hamburg” wird im Rahmen ihres knapp sechsmonatigen Seefahrtvorhabens fester Bestandteil des Flugzeugträgerverbandes sein. Die Aufgabe besteht darin, das Zusammenspiel der Schiffe bei der Abwehr möglicher Gefahren aus dem Luftraum zu üben. An Bord der Fregatte “Hamburg” befindet sich neben der Stammbesatzung von ca. 200 Soldaten zusätzliches Fliegerleitpersonal aus der Einsatzflottille 2 in Wilhelmshaven und aus dem Einsatzführungsbereich 2 der Deutschen Luftwaffe in Erntebrück. Die “Hamburg” wird am Freitag, 28. Juni 2013 in Wilhelmshaven zurück erwartet.

(Text-, Bildquelle: Marine.de)



GORCH-FOCK-Todesfall: Vater von Jenny Böken erhebt neue Vorwürfe gegen Bundeswehr und Justiz

Mittwoch, 28. November 2012

Vater von verunglückter Jenny erhebt neue Vorwürfe gegen ‘Gorch Fock’: “Ich wusste sofort, dass da was stinkt.”

“Da wird behauptet, Jenny sei ertrunken, und bei der Obduktion stellt sich heraus, dass unsere Tochter kein Wasser in der Lunge hatte”, so Uwe Böken weiter. Die ‘Gorch Fock’ ist das berühmteste Schul-Schiff der Welt. Hier wollte sich Jenny Böken ihren Lebenstraum erfüllen, stattdessen fand sie den Tod.
In CLOSER sprechen ihre Eltern über die aktuell verzweifelte Suche nach der Wahrheit. “Wir wissen nicht einmal, ob der Todestag, der auf Jenny’s Grabstein eingemeißelt ist, überhaupt stimmt.” War Jenny also schon tot, als sie über Bord ging oder ist sie vielleicht sogar ermordet worden?
Alle Hintergründe und warum die Eltern jetzt Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingelegt haben, lesen Sie ab heute im People-Magazin CLOSER. (Zitatende)

Soldatenglück.de berichtete über den Todesfall, über die Kameradin Jenny Böken, die Ermittlungen und die Entwicklungen bis zur Gründung der “Jenny-Böken-Stiftung”.

(Textquelle: Magazin “CLOSER” der Bauer Media Group;
Bilderquellen: Marine.de, GORCH-FOCK, Marinesoldat auf Wache;
Jenny-Böken-Stiftung.de, Jenny als junge Frau und als Marineoffiziersanwärterin)

Segelschulschiff GORCH FOCK geht wieder auf große Fahrt – Über die Kanaren, Azoren via London nach Hamburg

Donnerstag, 22. November 2012

Das Segelschulschiff der Deutschen Marine verlässt am Dienstag, den 27. November 2012 um 10.00 Uhr seinen Heimathafen Kiel zur 160. Auslandsausbildungsreise. Unter dem Kommando von Kapitän zur See Helge Risch (49) nimmt der weiße Dreimaster mit insgesamt rund 150 Besatzungsmitgliedern Kurs auf die Kanarischen Inseln.

Erster Hafen wird Las Palmas sein. Dieses Ziel wurde gewählt,um zu dieser Jahreszeit unter günstigen Wetterbedingungen die in Deutschland begonnene Ausbildung für Stammbesatzung und Segelcrew abschließen zu können. Über das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel wird das Schiff im Hafen von Las Palmas, der Hauptstadt von Gran Canaria, verbleiben.

Ab Ende Januar werden dann rund 220 Offizieranwärter der Crew VII/2012 – aufgeteilt in zwei “Törns” (Etappen) – ihre “Seemännische Basisausbildung” an Bord des Großseglers erhalten. Hier erlernen die Lehrgangsteilnehmer das grundlegende seemännische Handwerk und sammeln erste Erfahrungen in ihrem zukünftigen Arbeitsumfeld, der See.

Die Reise führt von Las Palmas über die Häfen Horta (Azoren, Portugal), Lissabon und Funchal (Madeira, Portugal) nach London. Dort endet die Ausbildungsphase für die Offizieranwärter. Von London aus nimmt die “Gorch Fock” anschließend Kurs auf ihre Patenstadt Hamburg. Nach der Teilnahme am dortigen Hafengeburtstag wird das Schiff am 18. Mai 2013 wieder im Heimathafen Kiel zurück erwartet. Dann werden rund 10.000 Seemeilen hinter Schiff und Besatzung liegen.

Hintergrundinformation

Seit der Indienststellung im Dezember 1958 wurden etwa 15.000 Offizier- und Unteroffi-zieranwärter auf dem Segelschulschiff “Gorch Fock” ausgebildet. Im Verlauf der Ausbil-dungsreisen besuchte sie bisher rund 390 Häfen in knapp 60 Ländern auf fünf Kontinenten und legte dabei mehr als 750.000 Seemeilen zurück, was umgerechnet 35 Erdumrundungen entspricht.

(Text-, Bilderquelle: Marine.de)

GORCH FOCK kehrt zurück nach Kiel – Einlaufen am 27.09.2012 an der Tirpitz-Mole

Montag, 24. September 2012

Lang ersehntes Wiedersehen im Marinestützpunkt Kiel. Unter Führung seines neuen Kommandanten, Kapitän zur See Helge Risch (49), wird das Segelschulschiff “Gorch Fock” am Donnerstag, den 27. September, an seinem Stammplatz an der Tirpitz-Mole festmachen. Die Stadt Kiel bekommt damit nach mehr als neun Monaten Abwesenheit eines ihrer Wahrzeichen zurück. Die “Gorch Fock” wird in den kommenden Wochen mit der Segelvorausbildung der Stammbesatzung und der Segelcrew starten.

Zum Jahresende verlegt das Segelschulschiff in südlichere Gewässer. Im Frühjahr 2013 wird in Las Palmas auf Gran Canaria dann der erste Törn der Offizieranwärter der Crew VII/2012 an Bord gehen, um seine seemännische Basisausbildung aufzunehmen.

“Ich bin stolz Kommandant dieses Schiffes zu sein und freue mich mit meiner Besatzung auf die vor uns liegenden Aufgaben und Herausforderungen”, sagte Kapitän zur See Helge Risch.

(Text-, Bilderquelle: Marine.de)

Erstmals Marine-Korvette bei Bundeswehr-Auslandseinsatz

Freitag, 21. September 2012

Auslaufen Korvette “Magdeburg” zu UNIFIL

Am 24. September 2012 wird erstmalig eine Korvette der Klasse 130 in einen Auslandseinsatz verabschiedet. Unter den Klängen des Wehrbereichsmusikkorps I wird die Korvette “Magdeburg” um 10 Uhr ihren Heimathafen verlassen. Sie wird sich am maritimen Einsatzverband der “United Nations Interim Force in Lebanon” (UNIFIL) beteiligen.

Kommandant Fregattenkapitän Torben Steinweller (37) wird mit seiner 58- köpfigen Besatzung nach einem zweiwöchigen Transit das Einsatzgebiet im östlichen Mittelmeer erreichen. Für den etwa zweimonatigen Einsatz befindet sich zusätzliches Personal an Bord. Es handelt sich um ein sogenanntes Mobile Protection Element der Marineschutzkräfte und eine Wetterberaterin.

“Ich freue mich mit einer gut ausgebildeten Besatzung die Leistungsfähigkeit der Korvette erstmals im Einsatz unter Beweis stellen zu können”, sagt Fregattenkapitän Steinweller.

Die “Magdeburg” hatte im Sommer dieses Jahres ihr Einsatzausbildungsprogramm mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen.

Hintergrundinformationen

Der Auftrag des maritimen Einsatzverbandes der Vereinten Nationen besteht darin, die Seewege vor der libanesischen Küste in enger Abstimmung mit den libanesischen Streitkräften zu überwachen und damit den Waffenschmuggel auf dem Seeweg in den Libanon zu unterbinden. Der Verband setzt sich aus einer wechselnden Anzahl von Schiffen und Booten zusammen, die derzeit unter brasilianischer Führung aus Griechenland, der Türkei, Indonesien, Bangladesch und Deutschland gestellt werden. Schwerpunkt des deutschen Kontingentes ist zusätzlich die Ausbildung der libanesischen Marine, mit dem Ziel, diese zur Überwachung ihrer Küstengewässer künftig selbst zu befähigen. Der Einsatzverband wurde im September 2006 aufgestellt. Die Deutsche Marine ist seitdem permanent mit mehreren Einheiten beteiligt. Das Mandat des Deutschen Bundestages für diesen Einsatz endet nach derzeitigem Stand am 30. Juni 2013 (Zitatende)
Meldet das Flolttenkommando der Marine.

Soldatenglück.de berichtete über die Verzögerungen der Einsatzklar-Meldung dieser “neuen” Korvetten.

(Text-, Bildquelle: Marine.de)

Marineschule Mürwik: Ausbildung am neuen GORCH-FOCK-Übungsmast

Montag, 17. September 2012

Training in Mast und Takelage

Hochbetrieb am neuen Übungsmast der Marineschule Mürwik in Flensburg. Nach erfolgreicher Anlieferung, Aufstellung und feierlicher Inbetriebnahme des sogenannten Schulungs- und Ausbildungsgerätes “Mast und Takelage” hat das praktische Training der Offizieranwärter begonnen. Unter Aufsicht qualifizierter Ausbilder lernen sie, sich sicher und verantwortungsbewusst in der Takelage eines Großseglers zu bewegen.

(Text-, Bildquelle: Marine.de)