Archiv für die Kategorie 'Luftwaffe'

Mit der Antonov in den Einsatz und zurück – Russischer Salis-Projekt Partner der Bundeswehr expandiert am Flughafen Leipzig/Halle

Dienstag, 22. Mai 2012

“Ruslan Salis hat bisher für die Bundeswehr rund 700 Flüge absolviert und dabei 40 000 Tonnen Fracht transportiert”

Russische Gesellschaft eröffnet große Wartungsbasis am Flughafen Leipzig/Halle

Die russische Fluggesellschaft Volga-Dnepr wird künftig am Flughafen Leipzig/Halle eine große Wartungsbasis betreiben. Diese wird in einen vom Flughafen gebauten neuen Hangar einziehen. “Unser Engagement ist mindestens auf 15 Jahre angelegt, es kann sein, dass wir den Mietvertrag für 30 Jahre unterzeichnen”, sagte Ildar Iliyasov, Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft Volga-Dnepr-Technics mit Sitz in Schkeuditz, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Gewartet würden Frachtflugzeuge vom Typ Antonow, Iljuschin und Boeing. Das Unternehmen habe bereits 41 Mitarbeiter neu eingestellt. Dies seien Spezialisten aus ganz Europa.

Bereits seit 2006 seien zwei Antonow AN-124 am Flughafen Leipzig/Halle fest stationiert, die im Rahmen des sogenannten Salis-Projektes für EU- und Nato-Staaten zu friedenserhaltenden und humanitären Einsätzen weltweit unterwegs sind, erklärte Iliyasov. Eingesetzt würden die Maschinen von der Ruslan Salis GmbH, einer Tochter der russischen Volga-Dnepr-Gruppe und der ukrainischen “Antonov Airlines”. “Ruslan Salis hat bisher für die Bundeswehr rund 700 Flüge absolviert und dabei 40 000 Tonnen Fracht transportiert”, so Iliyasov. Neben den etwa 100 Flügen im Rahmen des Salis-Projektes pro Jahr werden laut Iliyasov inzwischen auch 150 bis 200 kommerzielle Flüge mit der AN-124 von Leipzig/Halle aus durchgeführt. Das kommerzielle Luftfrachtgeschäft mit Unternehmen soll in den nächsten Jahren ausgeweitet werden. (Zitatende)

Berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” aus Halle.
Soldatenglück.de berichtete regelmäßig über die Nutzung dieser Transportflugzeuge.

(Textuelle kursiv: Mitteldeutsche Zeitung.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de, Antonov Großraumfugzeuge)



Ein Bundeswehr-Soldat im Weltall – Die Mission des Thomas Reiter (Video)

Sonntag, 6. Mai 2012

Bundeswehr-Pilot, Kosmonaut und Astronaut und Tornadopilot: Thomas Reiter

Brigadegeneral Reiter hat als Pilot und Testpilot über 2.300 Flugstunden auf 15 verschiedenen Flugzeugtypen geflogen. Bei der Mission “Euromir 95″ hat er 179 Tage als Bordingenieur in der Raumstation “Mir” verbracht. Er besitzt das russische Zertifikat “Soyuz Return Commander”, welches ihn dazu berechtigt, eine Soyuz-Kapsel mit drei Besatzungsmitgliedern bei der Rückkehr aus dem Weltraum zur Erde zu steuern.

Dokumentation von Michael Krons

Bei seiner zweiten Langzeitmission verbrachte Reiter in 2006 nochmals 171 Tage im All, wobei er als Bordingeneur auf der Internationalen Raumstation eingesetzt war.

Thomas Arthur Reiter wurde am 23. Mai 1958 in Frankfurt/Main geboren, er ist verheiratet und hat zwei Söhne.

(Videoquelle: PHOENIX.de;
Textauszug, Bildquelle: Luftwaffe.de)

Luftwaffe TORNADO – Jets all over the world (Video)

Sonntag, 18. März 2012

Altes Material aus den Anfängen der 90er Jahre … Insider-Bilder von Piloten aus dem Cockpit am Himmel, entlang der Alpen und von deutschen und Air Force Flugplätzen auf US-Territorium.

(Videoquelle: via YouTube-Kanal Soldatenglück,
Bildquelle: Bundeswehr.de)

Luftwaffe: Training im Eurofighter-Flugsimulator (Video)

Dienstag, 25. Oktober 2011

Das regelmässige Training im Flugsimulator gehört für Kampfpiloten zum Alltag. Nur wer hier besteht, darf den Eurofighter auch fliegen.

(Video- und Textquelle kursiv: MDR LexiTV 19.10.2011 via Youtube; Bildquelle: Eurofighter im Air-to-Air-Einsatz. ©Bundeswehr/Bicker Bestimmte Rechte vorbehalten)

SPD fordert teilweisen Verzicht auf Eurofighter

Freitag, 7. Oktober 2011

Der SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter Bartels hat die Bundesregierung aufgefordert, auf die geplante Anschaffung eines Teils der Eurofighter zu verzichten. “108 Eurofighter reichen für den Betrieb der Bundeswehr aus”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Freitag-Ausgabe). Zumindest müsse die Bundeswehr nicht alle der bisher vertraglich gebundenen 143 Eurofighter auch tatsächlich selbst nutzen, so Bartels. Die Anschaffung ist vor allem eine Kostenfrage. Eine Maschine kostet zirka 57 Millionen Euro. Die Bundeswehr muss in den nächsten Jahren aber erheblich sparen. Eigentlich wollte sie 180 Eurofighter kaufen. (Zitatende)

Berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger”.

(Textquelle kursiv: Kölner Stadt-Anzeiger.de;
Bildquelle: Luftwaffe.de, 30/50 beim Steigflug)



Abheben im EUROFIGHTER (Video)

Montag, 26. September 2011

Für immer neue Missionen der Bundeswehr wird auch neue Technik gebraucht. So wie der der aktuelle Eurofighter- einer der modernsten Kampfjets der Welt.

(Videoquelle: MDR, eine zurückliegende Kurz-Reportage, die an Aktualität nicht eingebüßt hat;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Eurofighter – Start eines Jagdflugzeuges Eurofighter. Fotograf: De Castro)

Eurofighter der Luftwaffe der Bundeswehr eskortieren “Papst Force One”

Freitag, 23. September 2011

Shepherd One” (Hirte Eins) im deutschen Luftraum

Der Pontifex Maximus, Papst Benedikt XVI. fliegt bei offiziellen Flügen die  italienische Luftfahrtgesellschaft Alitalia (bis 2002 auch die Crossair, heute SWISS), der Vatikan bucht die Maschinen je nach Gößen- und Streckenbedarf. Im deutschen Luftraum wird die “Papst Force One” von der Luftwaffe der Bundeswehr eskortiert und geschützt. Tatsächlich ist das Rufzeichen der Alitalia-Maschinen, sobald der Papst damit unterwegs ist, “Shepherd One“, was ins deutsche übersetzt ”Hirte Eins” bedeutet.
Eurofighter der Jagdgeschwader übernehmen die Eskorten-Aufgabe in der Luft, international ein übliches Verfahren zu Ehren eines Staatsgastes und protokollarischer Ausdruck der Wertschätzung, gleichwohl sind die Eurofighter bewaffnet und abwehrbereit bei Angriffen auf das Papst-Flugzeug.

Am Sonntagabend geht es für Shepherd One mit einem LH-Sonderflug vom Black Forrest Airport, einem ehemaligen kanadischen Flugplatz in Lahr (Baden-Württemberg), zurück in die “ewige Stadt” Rom, diesmal bzw. zum drittenmal Retour mit der Lufthansa, in einem dem Papst bekannten Airbus 312 (Kennung: D-AIRT) namens REGENSBURG, der bayerischen Stadt, der Joseph Ratzinger (Jahrgang 1927) sehr verbunden ist, er lehrte dort als Professor an der Universität, sein Bruder Georg (Jahrgang 1924) lebt dort.

Soldatenglück.de berichtete gestern: Papst Benedikt XVI. in Deutschland: Papa´s coming home (Videos)

(Bildquelle: Bundeswehr.de, Eurofighter eskortieren Papst-Maschine, Jagdgeschwader 73 “Steinhoff”)

Kanzlerinnen-Airbus der BMVg-Flugbereitschaft im Anflug auf Köln-Bonn von Laserpointer geblendet

Freitag, 2. September 2011

Der Regierungs-Airbus von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in der vergangenen Nacht beim Anflug auf den Köln-Bonner Flughafen von unbekannten Tätern mit einem Laserpointer geblendet worden. Das erfuhr der WDR aus Sicherheitskreisen. Die Kanzlerin war mit der Maschine zuvor von Paris nach Berlin zurückgeflogen, anschließend war der Airbus nur mit der Besatzung zur Luftwaffen-Flugbereitschaft nach Köln-Bonn zurückgekehrt. Nach WDR-Informationen blendeten die unbekannten Täter vergangene Nacht auch die Piloten dreier anderer Maschinen im Anflug auf Köln-Bonn. Die Kölner Polizei setzte bei der Fahndung einen Hubschrauber ein, konnte aber keine Täter ermitteln. Die Bundesluftwaffe bestätigte dem WDR, dass ein Airbus der Bundeswehr Ziel einer Laser-Attacke geworden sei. (Zitatende)

(Textquelle kursiv: WDR.de, WDR-Lokalzeit Köln;
Bildquelle: Luftwaffe.de, der Kanzlerin-Airbus der BMVg-Flugbereitschaft mit der Kennung German Airforce 16+01;
Grafikquelle: Luftwaffe.de, Wappen BMVg Flugbereitschaft)

Hintergrundinformationen: BMVg Flugbereitschaft

Die große Kugel der Bundeswehr (Video)

Freitag, 5. August 2011

Blick auf Meßstetten

Seit 1963 ist die Luftraumüberwachung der Bundeswehr in Meßstetten angesiedelt. Grund dafür ist die günstige Lage an einem der höchstgelegenen Punkte der Schwäbischen Alb. Die große Radarkugel ist eine markante Landmarke von Meßstetten.

(Video- und Textquelle kursiv: Landesschau Baden-Württemberg 4.8.2011 via Youtube; Bildquelle: Blick auf Meßstetten, Luftwaffe/Alfred Sauter)

Die Flugschule für Transall-Piloten (Video)

Mittwoch, 20. Juli 2011

Die Flugschule für Transall-Piloten – Bis zu 16 Tonnen Material kann eine Transall transportieren. Im Wunstorf lernen zehn Auserwählte, den über 40 Jahre alten Militärtransporter der Luftwaffe zu beherrschen.

Hintergrundinformationen:

Das Lufttransportgeschader 62 ist der komplexeste fliegende Verband der Luftwaffe. Dem Geschwader sind drei fliegende Staffeln unterstellt, wovon zwei mit der C-160 Transall ausgestattet sind.

Die 1. Fliegende Staffel nutzt die C-160 Transall zur Durchführung von weltweiten Lufttransportaufträgen von der Heimatbasis in Wunstorf

Die 3. Fliegende Staffel stellt die Ausbildung der Transall-Besatzungen sicher

Die 4. Fliegende Staffel ist in Bremen stationiert und führt in Zusammenarbeit mit der Lufthansa Flight Training GmbH die fliegerische Grundlagenausbildung der Transportflieger der Bundeswehr

(Video- und Textquelle kursiv: NDR Hallo Niedersachsen 17.7.2011 via Youtube; Textquelle: Luftwaffe.de; Bildquelle: LTG 62 Wappen, www.ltg62.de)