Archiv für die Kategorie 'KSK, SEK M'

Bundeswehr-Nachwuchswerbung: Kampfschwimmer, Minentaucher und Boardingsoldaten in spe (Videos)

Sonntag, 13. November 2011

Nachwuchs im Visier
Informationstage für Jugendliche bei der Marine in Eckernförde:
praktisch, realitätsnah und im Element

15 Jugendliche haben gemeinsame Berufswünsche, sie wollen Bundeswehr-Soldatinnen und -Soldaten bei der Marine werden. Nicht einfach Rekruten für x-beliebiges, sondern für sportlich ambitioniertere Verwendungsreihen — Kampfschwimmer, Minentaucher oder Boardingsoldat wollen sie werden.
Die Spezialisierten Einsatzkräfte Marine (SEK M; künftig Kommando Spezialkräfte Marine, kurz KS M) in Eckernförde in Schleswig-Holstein boten für Jugendliche ein Info-Praktikum an, das die Teilnehmer/innen an ihre körperlichen und mentalen Leistungsgrenzen führte und dabei das Berusfbild ungeschminkt mit allen Erschwernissen und Vorzügen vermittelte.
Dazu diese Marine-Videos

(Bild-, Videoquelle: Bundeswehr.de, Kampfschwimmer während einer Anlandungsübung)



Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr rekrutiert erstmals offensiv Frauen

Sonntag, 13. November 2011

Ab Sommer 2012 verfügt die Truppe über Kommandosoldatinnen -
Feminine Offensive in Calw

Soldatinnen werden auch in Spezialeinheiten gebraucht, die US-amerikanischen Kameraden wissen das schon lange und setzen zum Beispiel im Afghanisan-Einsatz weibliche Soldaten bei den Special Operations ein. Nun wird auch das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr gezielt Soldatinnen rekrutieren.

Die Einsatzerfahrung hat gezeigt, dass sich das KSK in den Einsatzgebieten wiederholt Soldatinnen aus anderen Bundeswehreinheiten “ausleihen” mußte, um operationelle Anforderungen zu erfüllen. So waren bei Einsätzen in den Dörfern Afghanistans, wenn es um die Fahndung nach Taliban-Kämpfern mit dem Ziel der Festnahme beim Durchsuchen von Unterkünften der muslimischen Bevölkerung ging, die im Alltag geschlechtlich getrennt lebt, weibliche Soldaten hilfreich und deeskalierend wirksam. Auch politische Forderungen nach Frauen in der Spezialtruppe nahmen zu.

Ab Sommer 2012 soll nun die Truppe in Calw/Baden-Württemberg und weltweit im Einsatz mit Kommandosoldatinnen verstärkt werden. Vier Kommandosoldaten bilden einen Kommandotrupp, jeder Kommandosoldat ist Spezialist für eine der vier Funktionen: Waffen-, Spreng-, Fernmelde- oder Sanitätsspezialist. Das Herzstück des KSK bilden die Einsatzkräfte, sie bestehen aus vier Kommandokompanien und einer Spezialkommandokompanie. Die vier Kommandokompanien bestehen aus Spezialzügen, die für je eine bestimmte “Verbringungsart” ausgebildet sind. Darunter versteht man die Fähigkeit, ein Einsatzgebiet auf bestimmte Art zu erreichen, um dort einen Auftrag auszuführen: Spezialzug für Land/Wüste; Fallschirmspezialzug; Amphibischer Zug; Gebirgs-/Arktiszug; Fernspäh-/Scharfschützenzug. Eine KSK-Frauenkommandokompanie oder ein KSK-Frauenzug wird nicht gebildet, die Kommandosoldatinnen sollen alle Aufgaben integriert übernehmen können.
Ein auf die weiblichen KSK-Anwärterinnen zugeschnittenes Trainingsprogramm und ein differenziertes Auswahlverfahren soll den Einstieg in die Elitetruppe für weibliche Soldaten möglich machen und die bisherige Männerdomäne intelligent öffnen.
Bisher fanden Frauen als Unterstützungskräfte (siehe bitte Struktur-Grafik unten) im KSK Verwendung, nun sollen auch weibliche Einsatzkräfte, Kommandosoldatinnen, geschaffen werden.
Derzeit führt als KSK-Kommandeur Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann das Spezialkommando der Bundeswehr in Brigadestärke. Heinz Josef Feldmann (Jahgang 1960, Bild rechts) hat als Artillerist, Zugführer-, Batteriechef- und Bataillons-Kommandeur Führungsposten durchlaufen und S3, G3 CoS Funktionen bekleidet, den amerikanischen Generalstabslehrgang am Command and General Staff College, Ft. Leavenworth, Kansas (1996-97) gemacht und war Heeresattaché an der Deutschen Botschaft in Washington D.C. und im BMVg Adju des Heeresinspekteurs und zuletzt bis 2010 Referatsleiter Fü S III 2 im BMVg Berlin. Feldmann ist kein typischer Komisskopf, sondern ein weltoffener, innovativer kluger Kopf, der dem geheimnisumwobenen Myhtos KSK mit Offenheit und Transparenz begegnet. Als Menschenführer mit Humor und Sinn für das Wesentliche und Machbare ist Feldmann bei seinen KSK-Soldaten respektiert und beliebt. Die politische Vorgabe “Frauen bei der KSK” kann er mit seinem Kommandostab militärisch zweckdienlich und sogar qualitätssteigernd zielführend umsetzen (siehe Video: Kommando Spezialkräfte – Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann).
Die intensive Aufnahmeprüfung des KSK, auch Höllenwoche genannt, mit körperlichen und mentalen Tests mit Gewaltmärschen, Duchschlage-Üungen sowie anspruchsvollen psychologischem Auswahlverfahren sollen erhalten bleiben, doch weibliche KSK-Anwärterinnen sollen durch ein spezielles Trainingsprogramm befähigt werden, diese Hürden trotz geschlechtspezifisch-körperlicher Kraftnachteile zu nehmen.

Das Kommando Spezialkräfte wurde am 20. September 1996 in Calw am Nagold, einem Fallschirmjäger-Standort, in Dienst gestellt. Derzeit leisten in ihm über 1.100 Soldaten Dienst. Das Kommando Spezialkräfte wird künftig auf etwa 1.300 Soldaten und Soldatinnen aufwachsen, es gehört zur Division Spezielle Operationen (DSO) (KSK-Struktur unten).

Soldatenglück.de berichtete am 13. Oktober 2011: Zukünftig Frauen beim Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr und setzt regelmäßig das Thema KSK der Bundeswehr in Wort, Bild und Video in den Fokus, u.a. mit Kommando Spezialkräfte – German Special Forces (Video), “Töten gehört zum Auftrag” (Video), Stille Kämpfer – Mythos Kommando Spezialkräfte (Video),
In geheimer Mission – Das Kommando Spezialkräfte (Video), Hans-Christoph Ammon referiert über deutsche Spezialeinheiten (Video).

(Bilder-, Grafikquelle: Bundeswehr.de, Kommando Spezialkräfte – Kommandosoldaten des KSK sichern die Hubschrauberlandezone; der KSK Kommandeur BrigGen Feldmann; KSK-Verbandsabzeichen; die KSK-Struktur)

Das Kommando Spezialkräfte – Die Elite aus Calw (Video)

Montag, 7. November 2011

Das KSK

Im Herbst 1996 begann die Aufstellung dieses einzigartigen Verbandes der Bundeswehr. Das war die Geburtsstunde des Kommando Spezialkräfte – kurz KSK. Bereits zwei Jahre später war er einsatzbereit. Seitdem führt das KSK weltweit Einsätze durch – von der Öffentlichkeit zumeist unbemerkt. Durch die Anschläge am 11. September hat sich das Ausmaß an Bedrohung durch Terrorismus in so schrecklicher Weise manifestiert. Auch die Bundeswehr wurde vor neuartige Herausforderungen und Aufgaben gestellt, die mit herkömmlichen Kräften nicht oder nicht ausreichend zu erfüllen sind. Für diese Aufgaben sind Spezialkräfte erforderlich, die reaktionsschnelle und gezielte Aktionen in Ergänzung oder anstelle des Einsatzes herkömmlicher Kräfte ermöglichen. Das Kommando Spezialkräfte wird vor diesem Hintergrund künftig weiter an Bedeutung gewinnen.

Soldatenglück berichtete:
Kommando Spezialkräfte – Männer mit Maske (Video)
Zu Besuch beim Kommando Spezialkräfte (Video)
Kommando Spezialkräfte – German Special Forces (Videos)

(Videoquelle: Ausschnitt aus “Afghanistan – Brandherd am Hindukusch” via Youtube; Textquelle kursiv: deutschesheer.de; Bildquelle: KSK-Soldaten beim taktischen Fahrtraining (Quelle: Bundeswehr/Naegele/Florian Naegele) Bestimmte Rechte vorbehalten)

Minentaucher – Aufnahmetest (Video)

Dienstag, 25. Oktober 2011

Minentaucher – Elite mit Nachwuchssorgen

Job gilt als einer der härtesten, den die Bundesmarine zu vergeben hat, die Ausbildung in der Spezialeinheit ist dementsprechend: Die Rede ist von den Minentauchern der Bundeswehr. Ihre Aufgabe: Sprengsätze und andere Kampfmittel am Meeresgrund zu suchen und zu identifizieren.

Die Minentaucher gehören zu den Spezialisierten Einsatzkräften Marine (SEKM). Sie beseitigen Minen und Kampfmittel oder unterstützen bei der Überwachung von Embargomaßnahmen.

(Video- und Textquelle kursiv: Sat1 24.10.2011 via Youtube; Bildquelle: Deutsche Minentaucher springen aus ca. vier Metern Höhe aus einem Hubschrauber Typ Bell UH -1D in die Nähe einer Mine, die frei im Meer treibt. Nach dem Anbringen einer Sprengladung werden die Taucher vom Hubschrauber aufgenommen. ©Bundeswehr/Bienert Bestimmte Rechte vorbehalten)

Kommando Spezialkräfte – Männer mit Maske (Video)

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Am vierten Tag seiner Reportagewoche spricht Werner Sonne mit Soldaten des Kommandos Spezialkräfte. Die Truppe ist nicht nur eine Eliteeinheit, sie stellt auch in Sachen Belastbarkeit und Diskretion hohe Anforderungen an die Männer und ihre Familien. Werner Sonne fragt die Soldaten, wie sie ihren Auftrag begreifen und wie sie es verkraften, einer Spezialeinheit anzugehören, in der man ständig trainiert, sicher und ohne zu zögern auf Gegner zu schießen.

Gründung

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahre 1989 endete offiziell die Ära des “Kalten Krieges”. Deutschland sah sich plötzlich von “Freunden umzingelt”. In der Bundeswehr, aber auch in Politik und Gesellschaft entbrannte eine hitzige Debatte um die künftige Notwendigkeit von Streitkräften angesichts eines fehlenden Feindbildes. Doch der Schein einer sicherer gewordenen Welt hielt nicht lange. Mitten in die Diskussion um Sinn oder Unsinn von Streitkräften brach 1994 ein blutiger Bürgerkrieg im zentralafrikanischen Ruanda. Obwohl mehrere 1.000 Kilometer von Deutschland entfernt, berührte er dennoch unmittelbar deutsche Sicherheitsinteressen.

Denn die Massaker, die nach Schätzungen der UNO circa 800.000 Menschenleben forderten, bedrohten auch deutsche Staatsbürger. Elf Mitarbeiter des Radiosenders “Deutsche Welle” waren in der Hauptstadt Kigali eingeschlossen.

Die Bundesrepublik Deutschland verfügte zu diesem Zeitpunkt noch nicht über Einsatzkräfte, die eine Evakuierung ohne größere Vorbereitungszeit durchführen konnten. Letztlich mussten belgische PARACOMMANDOS die Deutschen evakuieren.

Ein Aufschrei der Empörung ging um die Welt: Die größte Nation Europas war nicht in der Lage, eigene Staatsbürger aus Krisensituationen zu retten. “Die Fähigkeit, im Notfall eigene Staatsbürger im Ausland aus Gefahr für Leib und Leben retten zu können, gehört zur grundlegenden Verantwortung eines jeden Staates”, erkannte daraufhin der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe. Er stellte alle Weichen zur Aufstellung und zum Aufbau eines eigenen Spezialverbandes – dem Kommando Spezialkräfte, kurz KSK.

Soldatenglück berichtete gestern: Zu Besuch beim Kommando Spezialkräfte

(Video- und Textquelle kursiv: ARD Morgenmagazin 13.10.2011 via Youtube; Textquelle “Zitat”: deutschesheer.de; Bildquelle: ARCTIC CIRCLE, Norway — U.S. Navy SEALs and German Kommando Spezialkräfte (KSK) freefall parachute onto a frozen lake in northern Norway during Exercise Cold Response 2010 (CR10). U.S. Navy photo by MC2(EXW) Matt Daniels Bestimmte Rechte vorbehalten)



Zukünftig Frauen beim Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Das Kommando Spezialkräfte (KSK), militärische Spezialeinheit und Großverband auf Brigadeebene der Bundeswehr, möchte sich jetzt auch für Frauen öffnen. Dies kündigte der Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte(KSK) der Bundeswehr, Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann, am Donnerstag (13.10.) im ARD-Morgenmagazin an.

Bundesverteidigungsminister Thomas de Mazière zeigte sich offen für diese Pläne: “Was die Frauen angeht: Wenn sie gleich geeignet sind, warum nicht”.

Bisher seien im Unterstützungsbereich des KSK bereits 53 weibliche Soldaten eingesetzt, erläuterte der General. Angedacht ist, auch bei den eigentlichen Einsatzkräften, in denen bisher nur Männer dienen, Frauen zuzulassen.

“Und wir überlegen für die Zukunft auch Optionen, wie wir bei den Einsatzkräften auch die weiblichen Kompetenzen abbilden können”, erklärte der General. Die Pläne steckten zwar noch “in den Anfangsschuhen”, im nächsten Jahr jedoch will das KSK bereits konkrete Konzepte vorlegen.

Bisher ist das KSK darauf angewiesen, bei Festnahmen und Durchsuchungen von Frauen im Haupteinsatzgebiet Afghanistan unter anderem auch auf amerikanische Soldatinnen zurückzugreifen, die in den US-Spezialeinheiten bereits Dienst tun. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs um geeignete Nachwuchskräfte ist auch das Kommando Spezialkräfte, dessen Einsätze vor allem in Afghanistan bisher stets streng geheim bleiben, derzeit bemüht, sich stärker nach außen zu öffnen, eine Absicht, die auch von Verteidigungsminister de Mazière unterstützt wird. “Wir wollen, dass die KSK sich öffnet und zeigt, was sie tut, damit auch ein bestimmter Eindruck, den es gar nicht gibt, verwischt”, erklärte de Mazière im ARD-Morgenmagazin. (Zitatende)

Soldatenglück.de berichtet regelmäßig über das Kommando Spezialkräfte (KSK), zuletzt ”Zu Besuch beim Kommando Spezialkräfte (Video)“ und begrüßt die Öffnung für weibliche Kameraden. Wer sportlich fit, mental und charakterlich geeignet ist, kann zum Einsatz-Team gehören, auch Frauen haben Power und viele vorbildliche Soldatinnen sind den besonderen körperlichen Herausforderungen und Belastungen in Kampfeinheiten unter “kriegsähnlichen” Einsatz- und Gefechtsbedingungen gewachsen, mental sowieso und physisch lässt sich mit hartem Training und stählernem Willen von beiden Geschlechtern einiges bewegen, auch 45 Kilogramm Gepäck oder schwere Waffen – wie oben die Soldatin (an zweiter Stelle gehend) der Schutzkomanie Kunduz – auf dem Soldatinnen-Rücken.

Soldatenglück.de berichtete bereits am 31. Juli 2008: Wie geht es den Frauen in der Bundeswehr – Gleichberechtigung erst beim Sterben? (Videos).

(Textquelle kursiv: ARD Morgenmagazin, ARD.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Soldaten und Soldatinnen im ISAF-Einsatz, Artikel “Patrouille im Nordosten – die Schutzkompanie Kundus im Einsatz”)

Zu Besuch beim Kommando Spezialkräfte (Video)

Mittwoch, 12. Oktober 2011

ARD-Hauptstadtkorrespondent Werner Sonne erkundet, was Deutschland unternimmt, um seiner gewachsenen internationalen Bedeutung gerecht zu werden. Am dritten und vierten Tag seiner Reportagewoche besucht er das Kommando Spezialkräfte. Die Spezialeinheit der Bundeswehr ist im württembergischen Calw stationiert und trainiert dort für ihre streng geheimen Einsätze gegen Terroristen und Kriegsverbrecher. Werner Sonne wurden hier Einblicke gewährt, die andere Journalisten bisher noch nicht erhalten konnten.

Soldatenglück berichtete:

Kommando Spezialkräfte – Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann
Stille Kämpfer – Mythos Kommando Spezialkräfte

Kommando Spezialkräfte – German Special Forces
In geheimer Mission – Das Kommando Spezialkräfte

(Video- und Textquelle kursiv: ARD Morgenmagazin 12.10.2011 via Youtube; Bildquelle: Ein Trupp Kommandosoldaten macht sich in der Abenddämmerung zu einem Nachtmarsch bereit. ©Bundeswehr/PIZ Heer Bestimmte Rechte vorbehalten)

Verwendungsgruppe 37 – Minentaucher (Video)

Samstag, 8. Oktober 2011

Die Minentaucher sind vielseitig ausgebildete Soldaten, die als Taucher, Feuerwerker, Kraftbootfahrer, Kampfmittelbeseitiger über sowie unter Wasser eingesetzt werden. Zum Auftrag der Minentaucher gehören das Suchen, Identifizieren und Vernichten oder das Bergen von Seeminen und anderen Kampfmitteln. Das Bedienen von Unterwasserdrohnen und der Schutz von eigenen Schiffen und Marineanlagen vor Kampfmitteln im In- und Ausland. Aber auch die Durchführung von Rettungs- und Bergungseinsätzen zählen zu den verschiedensten Aufgaben.

(Textquelle kursiv: Marine.de; Videoquelle: Youtube; Bildquelle: Minentaucher bei der Tauchausbildung (Quelle: © Bundeswehr 2008 / Ann-Kathrin Fischer/Aussenstelle Kiel Bestimmte Rechte vorbehalten)

Kommando Spezialkräfte – Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann (Video)

Donnerstag, 8. September 2011

Er hat den Befehl über eine ganz besondere Truppe. Das Kommando Spezialkräfte, kurz KSK, in Calw. Alles ist hier geheim – aus Sicherheitsgründen.

Heinz Josef Feldmann will sein Kommando trotz der Geheimhaltung in den Blick der Öffentlichkeit rücken. Er ist Brigadegeneral bei dem Kommando Spezialkräfte in Calw. Seit 2002 ist das KSK ständig in Afghanistan im Einsatz: Für Soldaten einer der härtesten Jobs, den die Bundeswehr derzeit zu vergeben hat. Vor genau 15 Jahren wurde das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr in Calw in Dienst gestellt. Das KSK wurde aufgestellt, als 1994 in Ruanda deutsche Staatsbürger entführt worden waren. In Ruanda herrschte damals Bürgerkrieg.

Seine Soldaten haben die härteste Ausbildung und gelten als die Elite der Bundeswehr. Sie klettern, tauchen, jagen Terroristen und befreien Geiseln. Und sie dürfen nie darüber reden. “Einzig und alleine ich komme und klopfe ihnen auf die Schulter”, sagt Heinz Josef Feldmann. Der Brigadegeneral hat seit knapp einem Jahr in Calw das Kommando über die Spezialkräfte.


Audio-Podcast
Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann
war auch zu Gast bei SWR1 Leute. In dieser Radiosendung spricht er über strengste Geheimhaltung, extreme Belastung und über den Vorwurf, KSK-Soldaten hätten in Afghanistan einen Gefangenen misshandelt. Die Sendung kann -hier- (MP3 Datei, 32:10 min) abgerufen werden.

SWR “Kommando Spezialkräfte Bildergalerie”

Soldatenglück berichtete:
Kommando Spezialkräfte – German Special Forces (Video)
“Töten gehört zum Auftrag” (Video)
Stille Kämpfer – Mythos Kommando Spezialkräfte (Video)
In geheimer Mission – Das Kommando Spezialkräfte (Video)
Hans-Christoph Ammon referiert über deutsche Spezialeinheiten (Video)

(Video- und Textquelle kursiv: SWR Landesschau Baden-Württemberg 7.9.2011 via Youtube; Bildquelle: KSK – Der Trupp in der Wüste bei der Rundumsicherung während eines Beobachtungshaltes. © Bundeswehr/PIZ Heer Bestimmte Rechte vorbehalten)

Explosives Expertentreffen – Minentaucher aus neun Nationen üben gemeinsam in Eckernförde

Freitag, 2. September 2011

Am 5. September beginnt das weltgrößte, dreiwöchige Manöver der Minentaucher “Sandy Beach” in Eckernförde. Neben den deutschen Minentauchern beteiligen sich Kampfmittelbeseitigungsexperten aus Dänemark, Frankreich, Italien, Israel, Niederlande, Portugal, Türkei und den USA an dieser Übung. Das Manöver dauert bis zum 23. September, wobei die Übungsorte innerhalb Norddeutschlands und Dänemarks mehrfach wechseln. Im Fokus der multinationalen Übung stehen die Beseitigung von Kampfmitteln, das Sprengen von Minen sowie das Ab- und Durchsuchen von Hafenanlagen. Darüber hinaus hat der internationale Austausch von Erfahrungen einen sehr hohen Stellenwert. Seit dem Jahr 2000 treffen sich Minentaucher diverser Länder im Zweijahrestakt in Eckernförde, um gemeinsam zu üben.

Minentaucher sind weltweit nicht nur am und im Wasser tätig, sondern zu großen Teilen auch an Land. Ihre besondere Ausbildung und ihre Kenntnisse von Spreng- und Kampfmitteln machen sie zu einem unverzichtbaren Faktor für die Truppen in den Auslandseinsätzen.

(Text,- Bilderquelle: Marine.de, Anbringen einer Sprengladung an eine Ankertaumine durch 2 Minentaucher Minentaucher während des Medientages in Eckernförde; Sprengung einer Seemine durch Minentaucher; ein Einsatzabschnitt der Übung SANDY BEACH befindet sich in Olpenitz. Die Minentaucher machen sich klar zum Tauchgangum zuvor geortete Ziele Unterwasser zu untersuchen. Zum Schutz ist ein MSK Soldat der Norweger an Bord.)