Archiv für die Kategorie 'Heer'

Luftlande- und Lufttransportschule der Bundeswehr (Video)

Sonntag, 2. Juni 2013

Fallschirmjäger beim Sprung während des Flugtages Roth.

Spezialisten der Luft

Die Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt (Oberbayern) die zentrale Ausbildungsstätte der Fallschirmjäger der deutschen Bundeswehr und einzige Schule des Heeres, in der die Ausbildung zum militärischen Fallschirmspringer erfolgt. Sie ist Teil der Infanterieschule in Hammelburg.

"Fast Rope aus der Bell UH 1D". Training und Ausbilung beim Fallschirmjägerbataillon 262. Soldaten mit Diensthund seilen sich aus dem Hubschrauber ab. 2532506

(Video-, Bilderquelle: Bundeswehr.de)



General Kasdorf warnt als Heeresinspekteur vor Eingriff in laufende Bundeswehr-Reform

Samstag, 23. Februar 2013

 

Der Inspekteur des deutschen Heeres, Bruno Kasdorf, warnt davor, die gerade angelaufene Bundeswehr-Reform aus Sparzwängen auszuhöhlen. “Wir dürfen die jetzige Neuausrichtung nicht infrage stellen, sonst können wir das Geforderte nicht leisten”, sagte der Generalleutnant der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Samstagausgabe). “Dann wären Klagen über Belastung, Verunsicherung und mangelndes Vertrauen erst recht nachvollziehbar.” Der Wehrbeauftragte hatte in seinem Jahresbericht auf die schlechte Stimmung in der Truppe durch die Umstrukturierungen und vielen Auslandseinsätze hingewiesen. Es sei eine politische Vorgabe, was die Armee zu leisten habe, sagte Kasdorf. “Gemessen daran ist das Heer sicherlich nicht zu groß. Es gibt nicht wenige Experten, die offen kritisch fragen, ob der deutsche Beitrag in der Nato nicht schon zu stark geschrumpft ist.” Konflikte seien wenig vorhersehbar, so Kasdorf. “Dazu müssen wir uns flexibel im gesamten Spektrum aufstellen, vom Blauhelmeinsatz über den asymmetrischen Konflikt bis hin zum hochintensiven Gefecht.” Bei Großgerät wie Kampf- oder Schützenpanzern sei künftig eine Vollausstattung nicht mehr möglich, sondern nur noch zu 70 bis 80 Prozent, sagte der Chef von zurzeit mehr als 66.000 deutschen Heeressoldaten. “Das erfordert ein Umdenken.” (Zitatende)

Berichtet die “Rheinische Post” aus Düsseldorf.

(Textquelle: Rheinische Post.de;
Bilderquellen: Bundeswehr.de, Vergleichsfoto: Bundeswehr bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung 2012. Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Bruno Kasdorf bei seinem ersten offiziellen Besuch. Hier in einer CH 53 auf dem static Display der Bundeswehr..Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) ist die größte Messe der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland. Sie findet alle zwei Jahre auf dem Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld statt. Wie in den vorangegangenen Jahren wird die Bundeswehr auch 2012 mit zahlreichen Exponaten auf der ILA 2012 in Berlin präsent sein;
Kasdorf bei der Truppe
ISAF.NATO.int: General Kasdorf im Afghanistan-Einsatz als ISAF-Stabschef)

Hintergrundinformationen: Deutsches Heer.de, Vita von Generalleutnant Bruno Kasdorf

Soldaten engagieren sich für Kinderkrebshilfe – über 11.000 Gäste in den Kaserne

Sonntag, 9. September 2012

Wieder Spendenrekord in Holzminden
14. Modellbauausstellung zu Gunsten der KinderKrebshilfe

Holzminden, 09.09.2012
Mit einem weiteren Spendenrekord endete am 09. September 2012 die 14. Modellbauausstellung zu Gunsten der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe in der Medem Kaserne in Holzminden. Nahezu 12.000 Gäste nutzten das Wetter zu einem Besuch beim Panzerpionierbataillon 1. Mit dem Spendenmarathon am Sonntag schloss die Veranstaltung mit einer Spendensumme von 50.000 Euro!

Insgesamt 320 Aussteller präsentierten auf über 2.500 Quadratmetern der Bundeswehrkaserne in Holzminden mehr als 30.000 Modelle und Nachbauten aller Maßstäbe. Das Panzerpionierbataillon 1, die Freiwilligen Feuerwehren, das Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk stellten den kleinen und großen Besuchern ihre Einsatzfahrzeuge vor. Wachsenden Zuspruch erfreute sich auch der Ausstellungsteil der ferngesteuerten Schiffs-, Flugzeug- und Hubschraubermodelle. Darüber hinaus waren auch noch historische Militärfahrzeuge zu sehen.

Die 15. Modellbauausstellung wird am 07. und 08. September 2013 wieder in Holzminden stattfinden. Aussteller und Helfer können sich schon jetzt auf www.dkkh-holzminden.de anmelden.

Langjähriges Engagement

Das Motto „Hilfe leisten, Hoffnung geben, dem Leben zu Liebe“ begleitet Oberstabsfeldwebel der Reserve Helmut Duntemann bei seinen Modellbauausstellungen zu Gunsten der Deutschen KinderKrebshilfe seit 1997.

„Das langjährige Engagement und die Beharrlichkeit zeugen von dem tiefen menschlichen Mitgefühl das Helmut Duntemann mit den krebserkrankten Kindern und ihren Eltern hat. Ihm gelingt es immer wieder Zuschauer und Helfer für diesen guten Zweck zu gewinnen. Mein großer Respekt und hohe Anerkennung gilt ihm und seiner Familie für die Unterstützung der KinderKrebshilfe.“, sagte Jürgen Daul, Bürgermeister der Stadt Holzminden. Der begeisternde Zuspruch zur Veranstaltung zeige zudem die enge Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit der Bundeswehr am Standort.

Die Deutsche KinderKrebshilfe

Krebs kennt keinen Altersunterschied. Zurzeit leben in Deutschland rund 33.000 Menschen, die im Kindesalter von dieser bösartigen Krankheit betroffen waren. Jedes Jahr erkranken weitere 1.800 Kinder und Jugendliche neu an Krebs.

„Früher kam bei Kindern die Diagnose Krebs einem Todesurteil gleich“, so Klaus Woyda von der Deutschen Krebshilfe aus Bonn. Dank der langjährigen Arbeit der Deutschen KinderKrebshilfe würden heute aber vier von fünf erkrankten Kindern geheilt. „Die Modellbauausstellung ist einer unserer wichtigsten Multiplikatoren. Durch Veranstaltungen wie diese ist es der Deutschen Krebshilfe möglich der größte Drittmittelgeber im Kampf gegen Krebs zu sein.“, so Woyda weiter.

Die 1996 gegründete Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe, eine Tochterorganisation der Deutschen Krebshilfe, engagiert sich für die Erforschung und Bekämpfung von Krebserkrankungen im Kindesalter. Zu den von ihr geförderten Projekten zählen unter anderem der Auf- und Ausbau von Kinderkrebs-Zentren, die Entwicklung neuer Therapien sowie die Einrichtung von Elternwohnungen in Kliniknähe.

Text/Bilder: Markus Schlenker (ms)

Spendenkonto:
Name: Spenden zg DKKH OSF Duntemann
Bank: Volksbank Adelebsen
Konto: 1526101
BLZ: 26061556
Verwendungszweck: zg DKKH

Links:
Deutsche KinderKrebshilfe: DKKH-Holzminden.de
Deutsche Krebshilfe e.V.: Krebshilfe.de

Soldatenglück.de berichtete und unterstützte in den vergangen Jahren das Engagement der Soldaten in Holzminden für den guten Zweck: Große Herzen in Holzminden – 12. Modellbauausstellung zu Gunsten der KinderKrebshilfe oder Soldaten haben große Herzen! und Holzmindener Pioniere unterstützen Kinderkrebshilfe – Bürgerschaftliches Engagement in Uniform.

Bilder:

Bild 1 oben (IMG_0089): Eröffnung der 14. Modellbauausstellung zu Gunsten der Deutschen KinderKrebshilfe. V.l.n.r.: Klaus Woyda (Deutschen Krebshilfe), Oberstabsfeldwebel Helmut Duntemann (Deutsche Kinderkrebshilfe, Veranstalter), Oberstleutnant Kay Schuhmacher (Bataillonskommandeur), Jürgen Daul (Bürgermeister Holzminden), Major Axel Schroeder (EloKaBtl 932). (ms)

Bild 2 oben (IMG_0099): Helmut Duntemann (2.v.l.) erläutert den Gästen das Modell eines Rummelplatzes gebaut von Hans-Dieter Krummacker. (ms)

Bild 3 oben  (IMG_0107): Kapitänleutnant Thomas Priestaff (r.) von der Marinetechnikschule erläutert Bürgermeister Daul (Mitte) und Herrn Woyda (l.) ein Schiffsmodell. (ms)

Bild 4 (IMG_0131): Wintermanöver. (ms)

Bild 5 (IMG_0132): Hafenszene. (ms)

Bild 6 (IMG_0137): Bahnhofsdurchfahrt. (ms)

Bild 7 (IMG_0143): Ungewohnte Begegnung Schlepper Bison trifft Pionier Ahlmann. (ms)

Bild 8 (IMG_0148): Alles unter Kontrolle. Bürgermeister Daul, Major Schroeder und General Winfried Zimmer (Geschäftsführer HIL) (v.l.n.r.) bestaunen das ferngesteuerte Modell eines Hubschraubers. (ms)

Bild 9 (IMG_0150): Fischkutter. (Foto: ms)

Bild 10 (IMG_0151): Für den Gartenteich: Ferngesteuerte Ente und U-Boot. (ms)

Bild 11 (IMG_0153): Unter vollen Segeln. (ms)

Bild 12 (IMG_0154): Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holzminden. (ms)

Bild 13 (IMG_0156): Brückenlegepanzer Biber. (ms)

Bild 14 (IMG_0158): Faltstraßengerät. (ms)

Bild 15 (IMG_0159): Pioniergeräte. (ms)

Bild 16 (IMG_0161): Zivile Fahrzeuge einst und heute. (ms)

Bild 17 (IMG_0162): Einsatzfahrzeug Technisches Hilfswerk Holzminden. (ms)

Bild 18 (IMG_0165): Pionierpanzer Dachs. (ms)

Bild 19 (IMG_0167): Amphibisches Brücken- und Übersetzfahrzeug M3. (ms)

Bild 20 (IMG_0168): Faltstraßengerät im Einsatz. (ms)

Bild 21 (IMG_0169): Straßenszene in Afghanistan. (ms)

Bild 22 (IMG_0171): Vom Vorbild zum Modell. Immer wieder lassen sich die Modellbauer von Szenen aus dem Einsatz inspirieren. (ms)

Bild 23 (IMG_0172): Ernteeinsatz. (ms)

Bild 24 (IMG_0173): Bundeswehr und Seenotrettung arbeiten zusammen. (ms)

Bild 25 (IMG_0176): Historische Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. (ms)

Bild 26 (IMG_0177): Allersheimer Bier-Löschzug. (ms)

Zweibrückener Fallschirmjäger im militärischen Nahkampf (Videos)

Sonntag, 22. Juli 2012

Zum 30. Geburtstagsjahr des Fallschirmjägerbataillon 263 (Wappen oben) Zweibrücken veranstaltete die Einheit der Bundeswehr einen “Tag der offenen Tür” für die Bevölkerung und die Angehörigen der Soldatinnen und Soldaten des Standortes mit vielen Vorführungen des Wissens und Könnens.
Im Jahr 1982 wurde das Fallschirmjägerbataillon 263 als drittes Bataillon der Luftlandebrigade 26 aufgestellt. Seit 2008 sind insgesamt fünf Soldaten des Bataillons in Afghanistan im ISAF-Einsatz gefallen, ihnen wird mit einer in der Kaserne errichteten Gedenkstätte gedacht.
Im Zuge des größten Einsatzes im Jahr 2011, verlegte das Bataillon nahezu geschlossen nach Afghanistan, um als Ausbildungs- und Schutzbataillon zusammen mit den afghanischen Sicherheitskräften für Sicherheit und Stabilität in der Großregion Kunduz im ISAF Regional Command North zu sorgen.
Hier in den Videos die Nahkampf-Vorführungen der Fallschirmjägertruppe im Saarland. Nur bei den spezialisierten Kräften der Bundeswehr wie zum Bespiel den Fallschirmjägern der Luftlandebrigade 26 “Saarland” der Division Spezielle Operationen (DSO) und den Feldjägern wird der Nahkampf gelehrt und regelmäßig geübt.
Zum Identitätsschutz tragen die Soldaten bei der Vorführung Sturmhauben und auch keine Dienstgrad- oder Namens-Abzeichen.

(Videoquelle: via YouTube, Dank an Lewisit;
Grafikquelle: Bundeswehr.de, Wappen des FschJgBtl 263)

Hintregrundinformationen: Fallschirmjägerbataillon 263 bei Deutsches Heer.de

Gebirgsjägertruppe: Tragtierführer bei der Bundeswehr (Video)

Donnerstag, 5. Juli 2012

Die Gebirgstragtierkompanie (GebTrgtKp) 230 in Bad Reichenhall ist die einzige pferdehaltende Einheit der Bundeswehr und Teil der Gebirgsjägerbrigade 23, der stärksten Brigade der Bundeswehr. Über 50 Tiere, Haflinger und Maultiere, werden hier gehalten und ausgebildet. Das Einsatzgebiet der Tragtiere der Bundeswehr besteht hauptsächlich in der Versorgung und Unterstützung Truppen. Ein eigener Reitzug wird für die berittene Aufklärung ausgebildet.

Auch die Gebirgstragtierkompanie ging in den Auslandseinsatz. So war seit 2009 ein Teil der Gegirgstragtiere der Bundeswehr im Kosovo zur Geländeüberwachung und berittenen Patrouille im Einsatz.

[Videoquelle: Berchtesgadener Land.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de, Gebirgstragtierwesen - Das Einsatz- und Ausbildungszentrum für Gebirgstragtierwesen (EAZ) 230 ist die einzige pferdehaltende Dienststelle der Bundeswehr. Mit Muli und Haflingern transportiert das EAZ Waffen, Ausrüstung, Gerät und Versorgungsgüter besonders im schwer zugänglichem Gelände, um Teile einer (Gebirgsjäger-) Brigade oder einen Gefechts-/Einsatzverband zu unterstützen;
In der Schmiede des EAZ wird einem Muli das Hufeisen erneuert.Dabei wird das alte vom Huf genommen, das überschüssige Horn entfernt, das Hufeisen neu geformt, angepasst und angenagelt. Zum Schluss werden die Nägel im Horn des Fußes versenkt, damit der Muli nicht hängen bleibt]

 Hintergrundinformatione: Gebirsgjägerbrigade 23 bei Deustches Heer.de der Bundeswehr



EU Battlegroup mit Deutschland, Österreich, Tschechien, Kroatien, Irland und Mazedonien unter Ulmer KdoOpFue einsatzbereit

Donnerstag, 7. Juni 2012

“Das Force Headquarters der EU Battlegroup für das zweite Halbjahr 2012 ist einsatzbereit”. Das stellte der Befehlshaber des Kommandos Operative Führung Eingreifkräfte in Ulm, Generalleutnant Markus Bentler, zum Abschluss der “European Endeavour 2012″ im Gefechtssimulationszentrum der Bundeswehr in Wildflecken fest.

Geübt wurde auf der Basis eines fiktiven Szenarios: Kapitän zur See Markus Krause-Traudes aus Ulm agierte als Force Commander für die EU Battlegroup. Er betrieb EU-Krisenmangement in dem fiktiven Land “Fontinalis”, das 5000 Kilometer von Brüssel entfernt liegt. Krause-Traudes beriet mit seinem Team die dortige Regierung, ermöglichte humanitäre Hilfe und verbesserte die Sicherheitslage.

Dies alles geschah in enger Abstimmung mit staatlichen und nicht-staatlichen Stellen, wie zum Beispiel mit der Polizei oder mit Medienvertretern, Rechts- und Kulturberatern. Auch Vertreter des Auswärtigen Amtes und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) nahmen teil.

Mit dabei war ein Ölexperte, da die Übungsleitung unter anderem auch eine Ölkatastrophe in “Fontinalis” einspielte. Eine für alle sehr fordernde und spannende Übung. Panzer rollten dabei nicht über den Truppenübungsplatz. Die Übung lief Umwelt schonend am Computer.

Obwohl Deutschland und das fiktive Einsatzland “Fontinalis” im Gefechtssimulationszentrum räumlich eng beieinanderlagen, wurde in Wildflecken unter realitäsnahen Bedingungen geübt. Die gesamte elektronische Kommunikation lief daher über Satellit. “Das haben die Soldaten der Führungsunterstützung sehr gut gemeistert”, erklärte General Bentler.

Das Ulmer Kommando plant und leitet Einsätze im Auftrag von NATO, Europäischer Union (EU) und den Vereinten Nationen. Vor Regierungsvertretern, Diplomaten und hohen Militärs aus mehr als 20 Staaten unterstrich Bentler beim Besuchertag in Wildflecken: “Wir sind das einzige multinationale und streitkräftegemeinsame Kommando der Bundeswehr, das mit seiner Ausrüstung verlegbar ist, um außerhalb von Deutschland Einsätze auf der operativen Ebene im Rahmen der EU-Sicherheitspolitik zu führen”.

Österreich, Tschechien, Kroatien, Irland und Mazedonien gehören zur EU Battlegroup II/2012. Deutschland hat die Gesamtführung. Das Ulmer Kommando stellt im Falle eines EU-Einsatzes ab 1. Juli für sechs Monate das Force Headquarters und hatte hierfür zwei Jahre lang die Zertifizierungsübung vorbereitet. Mitte April begann der Aufbau auf dem Truppenübungsplatz in Wildflecken. 30.000 Mannstunden wurden vom Unterstützungsbataillon des Kommandos Operative Führung Eingreifkräfte und beteiligten Verbände geleistet, um die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen.

Die EU Battlegroup II/2012 ist nun einsatzbereit. Als hochmobile Krisenreaktionskräfte können die Soldaten der Battlegroup in kürzester Zeit auf Anforderung der Europäischen Union (EU) eingesetzt werden. (Zitatende)

(Text-, Grafikquelle: Kommando Operative Führung bei SKB.de)

Dynamische Waffenschau beim Augustdorfer Soldatentag 2012 – Panzerartillerie (Videos)

Sonntag, 27. Mai 2012

Das Panzerartilleriebataillon 215 der Panzerbrigade 21 zeigte beim Augustdorfer Soldatentag 2012 (12. Mai) in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne seine Fähigkeiten in einer Dynamischen Waffenschau. Vorgeführt wurde u.a. das Aufmunitionieren der PzH 2000 A1 als mobiles Artilleriesystem oder das Aufklären und Bekämpfen. Beteiligte Fahrzeuge des PzArtBtl 215 waren neben der Panzerhaubitze UNIMOGs mit MG zur Sicherung, Wechsellader-Lkw mit Munition oder SpZ Marder. (Veranstaltungsübersicht “Augustdorfer Soldatentag 2012″)
Das Waffensystem Panzerhaubitze 2000 mit 155 mm Geschütz ist auch weit weg von den PzArtBtl-Standorten mit scharfem Schuss im Einsatz, in Kunduz/Afghanistan (Bild oben).

Das Videos unten zeigen weitere Einsatzfahrzeuge- und  Panzer des PzArtBtl, die guten alten MTW M113 Führungs-/Feuerleitstelle (FüFltSt), den Schützenpanzer Marder 1A3 mit tragbarem Zielortungsgerät, wieder Wechsellader-Lkw für Munitionstransport und den kraftvollen Bergepanzer Büffel auf Leopard-Grundlage.

Der “Augustdorfer Soldatentag” war für die Bundewehr, ausgerichtet durch die Panzerbrigade 21 “Lipperland” des Deutschen Heeres, ein großer Erfolg und für die interessierte Bevölkerung ein spannendes vielfältiges und informatives Ereignis, diese Videos sind nur ein Ausschnitt des gebotenen Programms.
28.ooo Besucher/innen folgten der Einladung der Bundeswehr. Für das Jahr 2015 ist wieder ein “Augustdorfer Soldatentag” geplant.

(Videoquelle: via YouTube-Kanal HaBe33378, Danke für die Mühe und die prima Videos!;
Bildquelle: Bundeswehr.de)

Unser Kamerad Sören, einer von uns – Stammeinheit und Familie unterstützen vorbildlich

Donnerstag, 24. Mai 2012

Sören aus Solingen, ein Soldat und Kamerad, der in der Werratal-Kaserne in Bad Salzungen in der 5. Kompanie (Einsatz- und Unterstützungs-Kompanie) des Panzergrenadierbataillons 391 der PzGrenBrig 37 der 13. PzGrenDiv beim Heer in der Bundeswehr Dienst tut, wurde am 27. Februar 2012 in der Kaserne in Hammelburg am späten Vormittag auf seiner Stube benommen vorgefunden.
Ein Rettungswagen brachte Sören in das Schweinfurter Leopoldina Krankenhaus.

Die Leopoldina-Ärzte stellten eine Meningokokken-Infektion fest und konnten Sörens Leben retten, wiederholt verschlechterte sich sein Zustand dramatisch.
Erst am 28. März 2012 konnte Sören vom bayerischen Schweinfurt heimat-, familien-näher und fachspezifischer in die Neurologische RehaNova Klinik nach Köln-Merheim verlegt werden. Sören befindet sich dort zur Zeit auf der “Intensivstation zur Frühestrehabilitation” und wird mit verschiedenen Therapien medizinisch behandelt.

Sören war und ist auf Grund der Menigikokken-Meningitis sehr schwer krank. Sein Zustand war über einen langen Zeitraum derart bedrohlich, dass man sich eine Erholung kaum vorzustellen vermochte. Sörens zuvor guter körperlicher Zustand, sein junges Alter und die hervorragende Leistung der Ärzte- und Pflegeteams haben sein Überleben ermöglicht. Sörens Körper konnte sich auf erstaunliche Weise erholen – seine Ärztinnen und Ärzte machten jedoch auch immer wieder deutlich, dass abzuwarten ist, inwieweit sein Gehirn geschädigt ist.

In einem am 19. April 2012 durchgeführten MRT wurde leider deutlich, dass Sörens Gehirn auf beiden Seiten durch die Hypoxie (Sauerstoffmangel) während dzwei Reanimationen schweren Schaden genommen hat.
Derzeit hat Sören zwei Phasen:
- entweder er ist wach und bewegt seinen Kopf, seine Arme und sein rechtes Bein auf höchst unruhige sowie unkontrollierte Weise. Seine Herzfrequenz erhöht sich in solchen Momenten deutlich und seine Atmung wird sehr unregelmäßig,.
- oder Sören ist vollends erschöpft und schläft tief und fest. Dies sind seine besten Momente.

Die Ärzte- und Therapeutinnen-Teams versuchen alles, um Sören zu helfen. Sören wird voraussichtlich noch einige Monate, mindestens bis zum 30. Juni 2012 in der RehaNova Klinik in Köln bleiben, die dortige Behandlung und Pflege sowie die Therapiemöglichkeiten werden für ihn sicher hilfreich sein, schreibt Sörens Vater Uwe bei Soeru.de.

Es ist beispielhaft, wie sich die Stammeinheit in Bad Salzungen um ihren Soldaten und die Kameradinnen und Kameraden der Werratal-Kaserne um ihren Sören kümmern. Der Vater Uwe R. dankt dafür auf der extra für Sören eingerichteten Internetseite.
Bitte schaut Euch diese Internetseite Soeru.de an und unterstützt die Eltern, Angehörigen und Freunde von Sören und damit den Kameraden Sören durch Gastkommentare oder adäquate, konkrete Hilfsangebote.

(Textauszüge zur Krankheitsgeschichte: Soeru.de;
Bild-, Grafikquelle: Deutsches Heer.de, Vergleichsfoto: Rekruten des PzGrenBtl 391 bei der Vereidigung; Wappen PzGrenBtl 391)

Bundeswehr – Heeresflieger in Laupheim (Video)

Montag, 5. März 2012

Laupheim ist ein wichtiger Standort für die Bundeswehr. Rund 1600 Menschen arbeiten beim Hubschraubergeschwader, unter anderem auch die erste Fluglotsin der Bundeswehr. Eva Gnädig hat die Heeresflieger besucht, um mehr über die Arbeit in der Luft zu erfahren.

Soldatenglück.de berichtete im Septmeber 2011: Bundeswehr in Laupheim: Operation Standort-Rettung (Video).

(Videoquelle: SWR Landesschau Baden-Württemberg vom 02.03.2012;
Grafikquelle: Deutsches Heer.de, Regimentswappen)

Hintergrundinformationen: Mittleres Transporthubschrauberregiment 25 der Heeresflieger

Fernspäher im Schnee (Video)

Donnerstag, 1. März 2012

Die Fernspäh-Lehrkompanie 200 bereitet sich in den Alpen auf die NATO-Übung “Cold Response” in Norwegen vor. Bei Temperaturen von minus 30 Grad müssen die Soldaten ihren Spähauftrag über mehrere Tage erfüllen.

(Videoquelle: Bundeswehr.de;
Grafikquelle: Deutsches Heer.de, Wappen Fernspählehrkompanie 200)