Bundeswehr-Ehrenmal für getötete und gefallene Soldaten wird um Namensbuch ergänzt
Samstag, 8. Dezember 2012Das Ehrenmal für die gefallenen Bundeswehr-Soldaten wird um ein Buch mit den Namen und Daten der toten Soldaten ergänzt, damit sich die Angehörigen darin besser wiederfinden können. Das kündigte der frühere Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) gegenüber der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung” (Online-Ausgabe) an. “Es wird ein Buch mit den Namen und ein paar Daten der toten Soldaten ausgelegt”, sagte er dem Blatt. Wenn Angehörige das Ehrenmal heute besuchten, dann dauere es eine ganze Weile, bis der Name ihres Soldaten eingeblendet werde. Darum werde die Ergänzung nun vorgenommen, so Jung, auf dessen Initiative die Errichtung des Ehrenmals zurückgeht. In dem Raum der Stille werden für jeweils etwa fünf Sekunden die Namen von über 3100 im Dienst ums Leben gekommenen Soldaten an die Wand projiziert. Damit soll die Vergänglichkeit des Lebens betont werden. (Zitatende)
Berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” aus Halle.
(Textquelle: Mitteldeutsche Zeitung.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de, das Ehrenmal der Bundeswehr. Auf dem Gelände des Zweiter Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung, in Berlin, wurde ein Ehrenmal für Angehörige der Bundeswehr errichtet, die in Folge der Ausübung ihrer Dienstpflichten für die Bundesrepublik Deutschland ihr Leben verloren haben.)
Hintergrundinformationen: Ehrenmal der Bundeswehr, Todesfälle im Auslandseinsatz, Todesfälle in der Bundeswehr













