Archiv für die Kategorie 'Feldpost'

Deutsche Soldaten schreiben aus Afghanistan (Video)

Sonntag, 6. März 2011

Feldpost – Deutsche Soldaten schreiben aus Afghanistan

Es gibt wieder Feldpost aus einem Krieg mit deutscher Beteiligung. Seit zehn Jahren kämpfen deutsche Soldaten in Afghanistan einen zermürbenden Kampf. Was 2001 als Friedensmission begann, wird mittlerweile auch offiziell als Krieg bezeichnet. Im Januar 2011 rätselte man über 40 geöffnete Feldpostbriefe von dort. Jetzt ist das Buch “Feldpost. Briefe Deutscher Soldaten aus Afghanistan” erschienen.

[Video- und Textquelle: 3sat vom 4.3.2011 via YouTube]



Feldpost: Guttenberg lässt ermitteln (Video)

Freitag, 21. Januar 2011

 

Feldpostbriefe von Bundeswehrsoldaten in Afghanistan sind möglicherweise systematisch geöffnet worden. Verteidigungsminister zu Guttenberg leitete nach einem entsprechenden Hinweis Ermittlungen ein.

(Videoquelle: ZDF heute vom 19.01.2011)

Feldpost der Bundeswehr

Donnerstag, 20. November 2008

Der Verfasser dieses Artikels ist Armin Blase, Hauptmann a.D. d.R.

Wurde früher in Deutschland der Begriff “Feldpost” meist in Verbindung mit den schrecklichen kriegerischen Ereignissen im Ersten und Zweiten Weltkrieg in Verbindung gebracht, so ist heute die Feldpost der Bundeswehr ein wichtiges Element und ein Teil der Betreuungsmaßnahmen für die Soldatinnen und Soldaten sowie deren Angehörigen im Auslandseinsatz. Knapp 8.000 Angehörige aller Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche der Bundeswehr verrichten heute bei unterschiedlichen Auslandseinsätzen ihren Dienst. Deutschland ist damit einer der größten Truppensteller für internationale Missionen in der Welt. Im Jahr 2007 konnte die Bundeswehr auf ein Doppeljubiläum zurückblicken (25 Jahre aktive Feldpost [1982-2007] bzw. 15 Jahre Feldpost bei internationalen Auslandseinsätzen [1992-2007]).

1. Von der Übungs- zur Einsatzfeldpost

Wie jeder Staat war auch die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet für einen Verteidigungsfall eine Postversorgung der Streitkräfte und deren Angehörigen sicherzustellen. Erste Überlegungen gehen bis in die 60er Jahre zurück. Hierbei wurde zuerst auf Erfahrungen aus den Weltkriegen zurückgegriffen, wobei dies in der Öffentlichkeit aus Geheimhaltungsgründen wenig publik gemacht wurde. Die Feldpostversorgung gehörte als Teil der Alarm- und Mobilmachung zu den Vorbereitungen für einen Spannungs- oder Verteidigungsfall. So wurden zum Beispiel spezielle Feldpostkarten (MobFormBw… oder AuM/Bw…), die den Angehörigen die eigene Feldpostnummer mitteilen sollten, in den Tresoren bei den Alarmunterlagen der Dienststellen aufbewahrt. Diese wären nach einer gewissen Alarmierungsphase an die Soldaten ausgegeben worden. (weiter…)

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