Archiv für die Kategorie 'Bundeswehr'

Heeresaufklärungstruppe (Video)

Freitag, 30. Juli 2010

 

Die jüngste Truppengattung der Bundeswehr, die Heeresaufklärungstruppe, stellt sich vor. Nach dem Motto “Aufklärung aus einer Hand” zeigen die Aufklärer ihre Fähigkeiten bei der bodengebundenen und der luftgestützten Aufklärung.

(Videoquelle: Deutsches Heer.de vom 30.07.2010 via YouTube;
Bildquelle: Deutsches Heer.de, Barettabzeichen der Heeresaufklärungstruppe)

DKB - Weltweit Geld abheben

Der Sanitätsdienst stellt sich vor (Video)

Donnerstag, 29. Juli 2010

 

Weltweit und rund um die Uhr sorgt der Sanitätsdienst der Bundeswehr für die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten. Zusätzlich zur medizinischen Betreuung im Inland ist die bestmögliche Versorgung Erkrankter, Verletzter und Verwundeter im Einsatz ein Schwerpunkt dieses Organisationsbereiches. Zentrales Element dabei ist die Rettungskette, bei der ein Glied in das andere greift — von der qualifizierten schnellen Hilfe vor Ort bis zur weiteren Behandlung in Deutschland.

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr sucht engagierte und teamfähige Ärztinnen und Ärzte

(Videoquelle: Bundeswehr.de vom 29.07.2010 via YouTube)

Pannenhilfe für den Einsatz (Video)

Mittwoch, 28. Juli 2010

 

Versorgung kann ein gefährlicher Knochenjob sein — beispielsweise, wenn ein defektes Fahrzeug bei Nacht unter Einsatzbedingungen geborgen werden muss. Dieses und ähnliche Szenarien trainieren die Soldaten des Logistikbataillons 171 aus Burg derzeit auf dem Truppenübungsplatz Klietz. Hintergrund: Ihr Einsatz in Afghanistan steht vor der Tür. Ein Ausschnitt aus dem Übungsgeschehen.

(Videoquelle: Bundeswehr.de, bwtv vom 27.07.2010 via YouTube;
Bildquelle: NATO.ISAF.int, International Security Assistance Force soldiers with the German Logistics Support Battalion 172 conduct a recovery task force training exercise outside Camp Marmal here, Feb. 27.)

Fehlende Ausrüstung bei der Bundeswehr (Video)

Dienstag, 27. Juli 2010

 

In der Vorbereitung auf Auslandseinsätze müssen deutsche Soldaten häufig an fremder Technik üben. Für den Wehrbeauftragten des Bundestages ist das ein Glücksspiel mit der Sicherheit der Soldaten.

(Videoquelle: ZDF Morgenmagazin vom 27.07.2010 via YouTube)

Personalanstieg im öffentlichen Dienst, bei der Bundewehr um 0,8 Prozent auf 185.000 Zeit- und Berufssoldaten

Donnerstag, 22. Juli 2010

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand von Ergebnissen der Personalstandstatistik mitteilt, waren zum Stichtag 30. Juni 2009 rund 4,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst tätig. Das waren 42 500 Personen oder 0,9% mehr als noch ein Jahr zuvor. Damit ist das Personal im öffentlichen Dienst erstmalig seit 1991 wieder angestiegen. Der Anstieg geht jedoch zu großen Teilen auf eine Zunahme der befristeten Arbeitsverhältnisse zurück.

Insgesamt rund 2,7 Millionen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes waren am 30. Juni 2009 Angestellte, gegenüber dem Vorjahr war das ein Anstieg um 39 600 Personen (+ 1,5%). Dies resultierte überwiegend aus einer Zunahme bei Angestellten mit Zeitverträgen, deren Zahl sich um 35 300 (+ 10,6%) auf 366 300 Personen erhöhte. Das übrige Personal (in Dauerbeschäftigung oder in Ausbildung) hat lediglich um 4 300 Personen (+ 0,2%) zugenommen.

Die Zahl der Beamten und Richter beziehungsweise Beamtinnen und Richterinnen betrug zum Stichtag 30. Juni 2009 rund 1,7 Millionen. Dies war gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 1 500 Personen (+ 0,1%). Dabei hat die Zahl der Beamten und Beamtinnen in Ausbildung zugenommen (+ 7,1%), ohne deren Berücksichtigung ist die Beamtenzahl gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gesunken.

Die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten beziehungsweise -soldatinnen stieg im Vergleich zu 2008 um rund 1 500 Personen (+ 0,8%) auf 185 000.

Zu einem Personalanstieg kam es innerhalb des öffentlichen Dienstes insbesondere bei Tageseinrichtungen für Kinder, bei der Bundesagentur für Arbeit und bei den Hochschulen. Allerdings gab es auch Bereiche mit weniger Personal als im Vorjahr. Beispielsweise hatte die anhaltende Überführung von kommunalen Krankenhäusern in eine private Rechtsform wie schon in den Vorjahren einen Personalrückgang in diesem Bereich des öffentlichen Dienstes zur Folge. Das Personal im Bereich des Bundes ging ebenfalls zurück, hauptsächlich bedingt durch den Stellenabbau in der Bundeswehrverwaltung.

Von den 4,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes waren Mitte 2009 rund die Hälfte im Landesbereich – überwiegend im Bildungswesen – tätig. Auf den kommunalen Bereich entfielen rund 30%. Weitere 12% waren im Bundesbereich (einschließlich Bundeseisenbahnvermögen) beschäftigt und 8% bei den Sozialversicherungsträgern oder der Bundesagentur für Arbeit.

(Textquelle: destatis.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de)



Trauma – Der Krieg des Robert Müller (Video)

Dienstag, 20. Juli 2010

 

Der Afghanistan-Einsatz ist für Bundeswehr-Soldaten besonders gefährlich, eine Situation und Einsatzbelastung, die auf Dauer viele krank macht, auch wenn sie schon längst wieder zu Hause sind

(Videoquelle: via YouTube)

Tag des Deutschen Widerstandes: Rekruten-Gelöbnis vor dem Reichstagsgebäude, PHOENIX übeträgt live

Dienstag, 20. Juli 2010

Es spricht Ewald-Heinrich von Kleist, der letzte lebende Mitverschwörer aus dem Kreis um Stauffenberg

Am 66. Jahrestag des gescheiterten Attentats von Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg und seiner Mitstreiter im Widerstand am 20. Juli 1944 gedenkt die Bundesrepublik Deutschland mit einem Feierlichen Gelöbnis von Bundeswehr-Rekruten vor dem Deutschen Bundestag/Reichstagsgebäude.

PHOENIX überträgt von 18.30 bis 19.45 Uhr live(stream) “vor ORT” das Rekruten-Gelöbnis von rund 420 Bundeswehrsoldaten vor dem Berliner Reichstagsgebäude. Die Rekruten sprechen ihren Eid am 66. Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler.

Neben Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg spricht Ewald-Heinrich von Kleist zu den Rekruten. Dessen Vater war 1945 von den Nationalsozialisten in Berlin-Plötzensee hingerichtet worden, er selbst kam in ein Konzentrationslager.

Seit dem Jahr 2008 wird das Feierliche Gelöbnis der jungen Soldaten der Parlamentsarmee Bundeswehr vor dem Reichstagsgebäude/Deutscher Bundestag abgehalten, anfänglich mit Protest und Schwierigkeiten, Soldatenglück.de berichtete darüber.

Der Infanterie-Leutnant Ewald-Heinrich von Kleist (Bild rechts), ältestes von sechs Kindern von Ewald von Kleist-Schmenzin (1890–1945) aus dessen erster Ehe mit Anna von der Osten (1900–1937), wurde von Stauffenberg für den Widerstand gegen Adolf Hitler angeworben. Nachdem der Attentäterkandidat Axel von dem Bussche im Januar 1944 an der Ostfront schwer verwundet worden war und somit als Attentäter ausschied, trat Stauffenberg im Februar 1944 an Kleist heran. Wie zuvor bei von dem Bussche war an ein Attentat gegen Adolf Hitler während einer Uniformvorführung gedacht. Kleist bat darum, vor dem Entschluss zu einem Selbstmordattentat mit seinem Vater sprechen zu dürfen. Sein Vater meinte, er könne sich dem Anliegen Stauffenbergs nicht entziehen: “Ja, das musst Du tun. Wer in einem solchen Moment versagt, wird nie wieder froh im Leben.”

Das Vorhaben scheiterte, weil Hitler den Vorführtermin von Tag zu Tag verschob. Am 20. Juli 1944 fungierte Kleist im Bendlerblock in Berlin als einer der zahlreichen Unterstützer und Helfer des Attentats. Kleist gelang es nach Scheitern des Attentats, seine Aktivitäten im Widerstand zu vertuschen. Ein Verfahren gegen ihn wurde im Dezember 1944 aus Mangel an Beweisen eingestellt. Er entging somit einer Anklage vor dem Volksgerichtshof und wurde bis zum Kriegsende an der Front eingesetzt.

Im Jahr 1962 gründete er die Wehrkundetagung in München, die später in internationale “Konferenz für Sicherheitspolitik” umbenannt wurde. Kleist moderierte sie bis 1998. Der Ewald-von-Kleist-Preis der Münchner Sicherheitskonferenz, der 2009 zum ersten Mal verliehen wurde, ist nach ihm benannt.

Er arbeitete als Verleger und ist Rechtsritter des Johanniterordens. Kleist heiratete am 2. Juni 1960 in München Gundula Freude (* 3. Dezember 1930 in Rostock), die Tochter des Majors Dr. jur. Dr. oec. publ. Richard Freude und von Dr. rer. pol. Irmgard Castendyk. Das Ehepaar hat einen Sohn und eine Tochter und lebt in München.

Seit dem Tod von Philipp Freiherr von Boeselager gilt Ewald-Heinrich von Kleist (Bild rechts) als der letzte lebende Mitverschwörer aus dem Kreis um Stauffenberg, zu dessen 100. Geburtstag am 15. November 2007 er schon einmal eine Rede hielt.

(Bilderquelle: Bundeswehr.de, Soldaten beim Einüben der Gelöbnis-Aufstellung am Tag vor dem 20. Juli 2009, Ewald-Heinrich von Kleist;
Textauszug Biografie: wiki, Bildquelle Wiki-User Kelsi)

Hintergrundinformationen: Gedenkstätte Deutscher Widerstand

20. Juli war Sieg des Gewissens über blinden Gehorsam

Dienstag, 20. Juli 2010

Zum Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:

Der 20. Juli 1944 ist ein herausragendes Datum in der deutschen Geschichte. Als Demokraten gedenken wir heute der Widerstandskämpfer, die unter Einsatz ihres Lebens gegen die menschenverachtende Diktatur Adolf Hitlers gekämpft haben. Für die CDU, an deren Gründung Mitglieder des Widerstands maßgeblich beteiligt waren, sind die Widerstandskämpfer des 20. Juli ein leuchtendes Beispiel für Zivilcourage und den Sieg des Gewissens über blinden Gehorsam. Sie sind politisches und staatsbürgerliches Vorbild.

Der 20. Juli 1944 ist somit ein entscheidendes Datum, gerade auch für das Selbstverständnis unserer Bundeswehr. Denn das Leitbild des Staatsbürgers in Uniform geht nicht zuletzt auf diesen Tag zurück. Für die CDU Deutschlands ist klar: Auch in der tief greifenden Strukturreform, vor der die Bundeswehr steht, wird dieses Leitbild weiter Bestand haben. Unabhängig davon, wie die Bundeswehr der Zukunft ausgestaltet sein wird, gibt es keinen Zweifel daran, dass die Soldatinnen und Soldaten tief in der demokratischen Ordnung der Bundesrepublik verwurzelt sind. Auf diese Erfolgsgeschichte können wir stolz sein.

Es ist deshalb gut und wichtig, dass am Jahrestag des gescheiterten Attentats wieder junge Soldatinnen und Soldaten vor dem Reichstagsgebäude ihr Gelöbnis feierlich und öffentlich ablegen. Damit wird deutlich, dass die Bundeswehr in der Mitte unserer Gesellschaft steht und wir großen Respekt vor ihrer schwierigen und oft auch gefährlichen Arbeit für Frieden und Freiheit haben.

(Textquelle: CDU Deutschlands.de;
Bildquelle: Soldatenglück.de Gedenktafel im Bendlerblock Berlin, Gedenkstätte Deutscher Widerstand.de Stauffenberg-Bild))

Immer mehr Soldaten leiden nach dem Bundeswehr-Auslandseinsatz an psychischen Störungen

Mittwoch, 14. Juli 2010

Steigender Trend setzt sich fort

Die Zahl der im Auslandseinsatz traumatisierten Bundeswehr-Soldaten ist im zweiten Quartal 2010 noch einmal deutlich gestiegen. “Wir sind jetzt bei insgesamt 440 einsatzbedingten psychischen Störungen im ersten Halbjahr 2010, davon 316 PTBS-Diagnosen und 124 andere Erkrankungen”, sagte Oberstarzt Dr. med. Peter Zimmermann, Leiter des Trauma-Zentrums am Berliner Bundeswehrkrankenhaus.

Im ersten Quartal hatte die Zahl der PTBS-Fälle (Posttraumatisches Belastungssyndrom) noch bei 147 gelegen, so dass sie im zweiten Quartal auf 169 anwuchs. Damit setzt sich der steigende Trend fort.

2009 gab es pro Quartal im Schnitt 116 PTBS-Fälle. Von 2008 auf 2009 hatte sich die Zahl der einschlägigen Diagnosen von 245 auf 466 schon nahezu verdoppelt. In einem Bericht des Bundesverteidigungsministeriums an den Verteidigungsausschuss des Bundestages vom Mai heißt es: “Der geplante Einsatz der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Rahmen des Partnering-Konzepts (in Afghanistan) wird zu einer erhöhten Belastung führen.” Schon jetzt sei “aufgrund der aktuellen Entwicklungen mit der Zunahme von einsatzbedingten Verwundungen und Verletzungen, insbesondere auch psychischen Erkrankungen bis hin zu PTBS, zu rechnen. Zunehmend leiden hierunter auch Angehörige, Hinterbliebene und Reservisten”.

 

Das meldet der Kamerad Frank Eggen (HFw, Lw) bei Angriff-auf-die-Seele.de unter Berufung auf Oberstarzt Dr. med. Peter Zimmermann, Leiter des Traumazentrums am BWK Berlin. Ersten Rat und Informationen zur psychologischen Unterstützung für Soldatinnen und Soldaten, Angehörige und Ehemalige bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) bietet Angriff-auf-die Seele.de.

(Bilderquelle: NATO.ISAF.int, the 6th Kandak 207th ANA Corps weapopns company fired their 81mm mortars for the first time after completing the first phase of ‘Brothers in Arms’ training in western Afghanistan;
The skills and the expertise of Hungarian and ISAF medical teams as well as the availability of the new MEDAVAC capability came in handy when a distinguished female member of the local Shura was attacked in Pol-e-Khumri and was seriously wounded by insurgents on April 5. Initially the victim was taken to the local Pol-e-Khumri hospital where a life-saving operation was performed, but it turned out that she needed further medical assistance in the much better equipped hospital in Mazar-e-Sharif.)

Lehrübung – Patrouille unter Feuer (Video)

Mittwoch, 14. Juli 2010

 

Wie ein stählerner Lindwurm bahnt sich die gepanzerte Patrouille ihren Weg. Über die schmalen Straßen ist eine undurchdringbare Staubwolke ihr ständiger Begleiter. Die Soldaten haben den Auftrag, eine Ortschaft aufzuklären. Von dort gab es immer wieder Störaktionen und Angriffe auf eigene Soldaten und die Zivilbevölkerung.
Dazu der Artikel “Patrouille unter Feuer” bei Deutsches Heer.de.

(Video-, Bildquelle, Textauszug: Bundeswehr.de, Foto, die kampfstarke Patrouille klärt auf)

DKB - Weltweit Geld abheben