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UNO-Flüchtlingshilfe (UNHCR) Spendenaufruf “Gimme Shelter!” – mit Mick Jagger und den Rolling Stones sowie Ben Affleck (Video)

Dienstag, 17. März 2009

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Gemeinsam mit seinem deutschen Spendenpartner, der UNO-Flüchtlingshilfe, hat UNHCR die deutsche Fassung des “Gimme Shelter”-Spots realisiert. Von heute an wird das Video des US-Schauspielers Ben Affleck mit dem Rolling-Stones-Song im Internet (auch bei Soldatenglück.de) und im Fernsehen auf das Leid der Millionen Binnenvertriebenen in der DR Kongo aufmerksam machen und deutschlandweit zu Spenden aufrufen.


Im November 2008 reiste Oscarpreisträger Ben Affleck und Kameramann John Toll in die Krisenregion Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik (DR) Kongo. Dort drehten sie einen Film über den seit vielen Jahren tobenden Bürgerkrieg, die Flüchtlingskatastrophe und die Hilfsoperationen des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR). Soldatenglück.de berichtete immer wieder über die Krisenregion Kongo, über Konflikt-Hintergründe, internationales Engagment, die Bevölkerung und dort eingesetzte Soldaten.

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Für den Film haben Mick Jagger und die Rolling Stones ihren Song “Gimme Shelter” zur Verfügung gestellt. Während die Kämpfe im Osten des Landes mit unverminderter Härte weitergehen und sich 2009 die Krise in Nord-Kivu verschärft hat – ungefähr 160.000 Menschen sind allein seit Januar vertrieben worden – haben sich Ben Affleck und Mick Jagger in den Dienst einer Spendenkampagne für die Not leidenden Flüchtlinge gestellt.

Das Ziel: Mithilfe von “Gimme Shelter” sollen innerhalb eines Jahres 23 Millionen US-Dollar für dringend benötigtes sauberes Trinkwasser und Überlebenspakete – Küchensets, Wasserkanister, Moskitonetze, Schlafmatten, Decken und Plastikplanen – aufgebracht werden.

Mit freundlicher Unterstützung von YouTube wird die deutsche Fassung von “Gimme Shelter” erstmalig am Dienstag, 17. März (heute), der Öffentlichkeit vorgestellt und zusätzlich auf der Startseite von YouTube in Deutschland (www.youtube.de) promoted.

Außerdem sind alle vier Versionen des Films im YouTube-Kanal der UNO-Flüchtlingshilfe zu sehen.

“Das Leid und die menschlichen Verluste, die wir alle mit eigenen Augen gesehen haben, sind erschütternd – jenseits jeder Vorstellungskraft”, so Ben Affleck. Mick Jagger betonte: “Die Rolling Stones sind sehr glücklich, mit “Gimme Shelter” Bens Bemühungen um ein größeres Bewusstsein für den Konflikt im Kongo zu unterstützen. Ich hoffe, dieses Video wird dazu beitragen, die Not von Hunderttausenden Flüchtlingen zu verdeutlichen.”

Andreas Briese, der das Strategic Partnership Development für YouTube in Deutschland verantwortet, sagt: “YouTube verfügt über eine Community von Millionen von Menschen weltweit, die engagiert ist und wichtige Hilfsaktionen unterstützen möchte. So können wir mit unserer Videoplattform unseren Teil dazu beitragen, dass die Aufmerksamkeit auf eine der größten humanitären Krisen unserer Zeit gelenkt wird.”

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“Gimme Shelter” zeigt kongolesische Familien, die nur mit ihren Kleidern am Leib vor den Kämpfen geflüchtet sind, notdürftig Schutz und wenig zum Überleben gefunden haben. Derzeit gibt es etwa 1,4 Millionen Binnenvertriebene in der DR Kongo, von denen viele schon früher zu Opfern einer Gewaltspirale geworden sind. Der Konflikt hat in den vergangenen zehn Jahren mindestens fünf Millionen Menschenleben gefordert.

Stichwort: Kongo Viele weitere Infos zum Kongo und zu “Gimme Shelter”, Making-of-Bilder sowie Spendenmöglichkeiten unter: www.uno-fluechtlingshilfe.de/gimmeshelter

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Hintergrund: Als UNHCR am 1. Januar 1951 seine Arbeit aufnahm, hatte das Flüchtlingskommissariat 34 Mitarbeiter und einen Jahresetat von rund 300.000 US-Dollar. Heute ist UNHCR eine weltweit tätige Organisation mit Büros in über 100 Ländern, mehr als 6.500 Mitarbeitern und einem Jahresbudget von über einer Milliarde US-Dollar.

(Bildquelle: MONUC.org, UNHCR.de; Hintergrundinformationen: UNHCR.org)



Social Networks & Blogs laut Nielsen auf Platz 4 der beliebtesten Online-Aktivitäten – Noch vor privaten Emails / Wo steht die Bundeswehr online?

Montag, 9. März 2009

Zwei Drittel der globalen Online-Bevölkerung besucht jeden Monat Social Networking Sites

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Die “verbrachte Zeit” auf diesen Seiten wächst dreimal schneller als Online-Nutzung insgesamt und macht fast 10 Prozent der gesamten Nutzungsdauer aus
Der grösste Zuwachs an Besuchern auf diesen Seiten ist in der Altersgruppe 35-49 zu verzeichnen

Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der globalen Online-Bevölkerung besucht “Member Communities” (inkl. Social Networks und Blogs) und macht diese damit zur viertbeliebtesten Online-Kategorie – noch vor privaten Emails. Diese Kategorie wächst doppelt so schnell wie die vier größten Kategorien (Suchmaschinen, Portale, PC Software und Email) laut einer Studie von The Nielsen Company, die heute veröffentlicht wurde. Mit “Global Faces and Networked Places” liefert Nielsen einen umfangreichen Bericht mit neuen Erkenntnissen über die global verbreiteten Spuren von Social Networking.

Social Networking ist zum wichtigen Teil des globalen Online-Erlebnisses geworden,” so John Burbank, CEO Nielsen Online. “Obwohl schon zwei Drittel der globalen Online-Bevölkerung auf “Member Community”-Websites zugreift, scheint sich das Wachstum von Verbreitung und Nutzung nicht zu verlangsamen. Social Networking wird weiterhin nicht nur die globale Online-Landschaft verändern, sondern auch das Konsumerlebnis im Allgemeinen. Diese Studie erklärt warum.”

Laut der Nielsen Studie besuchen monatlich drei von zehn Internet-Nutzern Facebook – das weltweit beliebteste Social Network – in den neun von Nielsen beobachteten Märkten. Die größte nationale Reichweite von allen Social Network Sites in den analysierten Märkten verzeichnet das Network Orkut in Brasilien (70 Prozent).

Die heute veröffentlichte Studie liefert Erkenntnisse über die Veränderung von Größe und Zusammensetzung der globalen Nutzerschaft sowie über die angestiegene Nutzungsdauer von Social Networks. Des Weiteren analysiert die Studie die Situation der großen Marktteilnehmer und zeigt Werbungtreibenden und Verlagen, wie sie das Phänomen der Social Networks für sich nutzen können.

Weitere Ergebnisse der Studie: – Eine von elf Online-Minuten wird global für die Nutzung von Social Network Sites und Blogs verwendet. – Die Altersstruktur bei Nutzern von Social Networks und Blogs verändert sich: den größten Anstieg von Nutzern verzeichneten “Member Community”-Websites in der Altersgruppe 35-49 Jahre (+11,3 Millionen). – Das mobile Internet spielt eine zunehmend wichtige Rolle beim Social Networking. Nielsen hat ermittelt, dass die Bereitschaft Social Network Sites vom Handy aus zu besuchen, bei den Nutzern in UK am höchsten ist (23 Prozent, 2 Millionen Nutzer) im Vergleich zu Nutzern in den USA mit 19 Prozent (10,6 Millionen Nutzer). Diese Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr enorm gestiegen – um 249 Prozent in UK und um 156 Prozent in den USA.

Social Networking wächst nicht nur rasant, sondern entwickelt sich auch im Hinblick auf einen breiteren Nutzerkreis und eine verlockende neue Funktionalität,” erklärt Alex Burmaster, Autor der Studie und Nielsen Onlines EMEA Communications Director. “Wir sahen uns verpflichtet, den globalen Social Networking Markt zu analysieren und die Folgen für unsere Kunden aus der Werbung und den Verlagen darzustellen.”

In den von Nielsen beobachteten Märkten war die Verbreitung von Social Networks und Blogs in Brasilien am stärksten, wo 80 Prozent der Online-Nutzer solche Websites besuchen. In Brasilien ist die Online-Nutzungszeit für Social Networks und Blogs auch am höchsten: Dort wird fast eine von vier Online-Minuten (23 Prozent) für diesen Zweck verwendet.

Der größte Anstieg in der Penetration von Social Networks und Blogs in 2008 fand in Deutschland statt: von 39 Prozent der Online-Nutzer in Dezember 2007 auf 51 Prozent in Dezember 2008 – ein reales Wachstum von mehr als 12 Prozentpunkten.

Wo steht die Bundeswehr online?

Auch BMVg und die Bundeswehr wollen mitmischen bei solchen Steigerungsraten. Bei www.deutsches-heer.de hat der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Hans-Otto Budde, der im Februar eine Woche Soldaten in Afghanistan im ISAF-Einsatz besuchte und inspizierte, von dort aus eine virtuelle Videobotschaft mit dem Titel “Video Einsatz in Afghanistan” an die Soldaten und Reservisten des Heeres und nun per öffentlichem Internetauftritt in die Öffentlichkeit gesendet. Im Intranet des Heeres hat sich der Inspekteur bereits mehrfach mit Videobotschaften an seine Soldaten gewandt. In Zukunft sollen für das breite Publikum weitere Heeresführer-Videobotschaften im Internet veröffentlicht werden. Den YouTube-Kanal von BMVg oder Bundeswehr sucht man vergeblich, am ehestens könnte wohl die Marine dort vertreten sein, deren PIZ macht eine Spitzen-Öffentlichkeitsarbeit, dort kann und vor allem darf ein Stabsbootsmann verantwortlich noch einen Artikel schreiben, auf dem kurzen Weg absegnen lassen und veröffentlichen, bei Heer und Luftwaffe und SKB  und Sanität und besonders im BMVg bedarf es dafür der Generalstabsausbildung und mindestens des OTL-Dienstgrades.
Die Website Bundeswehr.de hatte zum Beispiel am Montag, 30.06.2008 einen Tageszugriff von 30.846 Useren. Im Jahr 2007 haben sich 4,717.985 Mio Bürger/innen für Bundeswehr.de interessiert. Diese täglichen udn jährlichen Statistiken, die der Zentralen Online-Redaktion von Bundeswehr.de vorliegen, besagen das. Sie wurde vom Rechenzentrum der Bw in Straußberg erstellt, die auch alle anderen Bw-Seiten statistisch erhebt und technisch betreut. Das Verteidigungsministerium sucht dennoch verzweifelt nach Expansions-Erfolgen für das Internet, es sind zwar soziale Themenfelder dabei, doch ist es weder Social Networking noch Blog-Format. So wird jetzt unter der Internetadresse: www.sozialdienst.bundeswehr.de der Bundeswehr Sozialdienst beworben. Es könnte der Eindruck entstehen, dass es sich dabei um ein neues Angebot handelt. Es ist jedoch nur alter Wein in neuen Fässern. Es handelt sich um den längst bestehenden Teilauftritt der Territorialen Wehrverwaltung (trrwvbw.de). Die Domäne Sozialdienst.Bundeswehr.de ist nur eine Weiterleitung und das wird dann offensichtlich, wenn man die Domäne www.sozialdienst.bundeswehr.de aufruft.
Teilnehmen will das BMVg am Hype aus statistischen Gründen schon, aber bitte im kommunikationsarmen Vollkasko-Frontalformat mit großzügiger Bürgerfrage-Mail-Option und nicht etwa mit Member Communities-, Social Networking-, Community- oder Blog-Optionen – nicht besonders mutig, nicht wirklich hochmodern wie das Hightech-Verteidigungsgerät, aber es macht im Quantitativen, in Zahlen, was her, für die die keine Ahnung haben und dabei ist das unterm Strich keine große Qualitäts-Leistung des riesigen Presse- und Öffentlichkeits-Apparates des staatlichen Großunternehmens Bundeswehr und seines Bundesministeriums der Verteidigung, das es besser könnte, wenn es wollte und dürfte.

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Die oben zitierte und beschriebene Studie von The Nielsen Company steht ab heute zum Download zur Verfügung http://www.presseportal.de/go2/A_Nielsen_Report

(Textauszüge: The Nielsen Company.com;
Bildquellen: British Army.uk, Bundeswehr.de)

Weltfrauentag bei Soldatinnenglück.de – “Frauenarmut in Entwicklungsländern bekämpfen”

Sonntag, 8. März 2009

VENRO fordert mehr Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit

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Bonn – Entwicklungspolitik muss sich stärker für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen, dies fordert der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) anlässlich des heutigen Weltfrauentages.

Trotz Fortschritten bei der Umsetzung der Millennium-Entwicklungsziele (MDG) etwa im Bereich der Grundschulbildung liege die Umsetzung des MDG 3 für Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung der Rolle der Frau noch in weiter Ferne, kritisiert VENRO. Nach wie vor sind Frauen am meisten von Armut betroffen. Gerade in den ländlichen Gebieten Afrikas leben sie in extremer Armut und haben weniger Rechte als Männer.

“Vor 100 Jahren sind Frauen auf die Straße gegangen, um mit der bw-venro-logo1Forderung nach Brot und Rosen soziale Gerechtigkeit, Arbeit, Frieden und Frauenrechte einzufordern. Heute ist Armutsbekämpfung die Hauptforderung, die wir als zivilgesellschaftliche Organisationen vertreten. Nur wenn die Frauenarmut bekämpft wird, kann eine Reduzierung der weltweiten Armut erreicht werden”, erklärt die stellvertretende VENRO-Vorsitzende Prof. Dr. hc Christa Randzio-Plath.

Die Gleichstellung der Geschlechter ist eines von acht MDG, die im Jahr 2000 von Staats- und Regierungschefs aus 189 Ländern verabschiedet wurden. Ziel der MDG ist es, die weltweite Armut bis 2015 zu halbieren. Frauen gehören in vielen Bereichen allerdings weiterhin zu den Verlierern: Sie leisten zwei Drittel aller Weltarbeitsstunden, erhalten aber nur zehn Prozent des globalen Einkommens und verfügen über nur ein Prozent des weltweiten Vermögens. Ihre Beschäftigungsverhältnisse sind meistens prekär, sozial ungesichert und schlecht bezahlt.

Zudem machen Frauen zwei Drittel der Analphabeten weltweit aus und haben nur einen eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung: Das Risiko während Schwangerschaft und Geburt zu sterben ist für Frauen in Entwicklungsländern 40 Mal höher als für Mütter in Industrieländern. Grund für die besondere Armutssituation von Frauen sind nicht nur ökonomische Ungleichheiten, sondern auch der mangelnde Zugang zu Macht- und Entscheidungspositionen.

“Die Bekämpfung von Frauenarmut und die Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit erfordern daher beides: Die Einbeziehung der Geschlechterperspektive auf allen Ebenen des entwicklungspolitischen Handelns und die gezielte Förderung von Frauen. Nur wenn die Entwicklungspolitik beide Strategien gleichermaßen beachtet, besteht Hoffnung, das dritte Millenniumsentwicklungsziel und damit die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Stärkung der Rolle der Frau zu verwirklichen”, so Randzio-Plath.

(Text- und Bildquelle: VENRO.de)

bw-cimic-zentrumAlso, Ihr CIMIC-Soldaten da draußen, unterstützt in den Einsatzländern, in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo oder in Afghanistan und wo immer es geht, die Frauenprojekte. Frauen in Verantwortung machen die Welt friedlicher!

CIMIC (Civil Military Cooperation), Hintergrundinformationen: CIMIC bei der Bundeswehr, CIMIC Zentrum in der Clausewitz-Kaserne in Nienburg/Weser.

Internet als Quelle politischer Information, Kommunikationsformen im Internet, Instrument zur Mobilsierung

Samstag, 7. März 2009

Die Bedeutung des Internets im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008

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Der neue U.S. Präsident Brack Obama hat den Wahlkampf für sich entscheiden können, nicht zuletzt weil er und sein Team das Internet mit social network sites, virtueller Spendenmaschinerie und Wähler-mobilisierend zu nutzen wußten. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages konstatiert, “als Instrument von Mobilisierung von Anängern hat das Internet im letzten Wahlkampf maßgeblich Bedeutung erlangt. Durch den massiven Einsatz von social network sites gelang es Barack Obma nicht nur Spenden in präzedensloser Höhe einzuwerben, sondern darüber hinaus auch in bislang unbekanntem Maße, so genannte Graswurzel-Aktivitäten zu initiieren. Auf den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftwahlten hat damit das Internet in einer Weise maßgeblichen Einfluß erlangt, in der es in seiner Reichweite in der Bundesrepublik Deutschland, aufgrund einer ganz anders gearteten politischen Kultur, in der Wahlkampf öffentlich finanziert und von Parteien betrieben wird – beschränkt bleiben dürfte.” zur vollständigen Studie des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. Dem 44. Präsidenten wie der First Lady, seiner Ehefrau Michelle Obama (Bild unten, bei einem ihrer vielen Einsätze nahe bei den Menschen als “Demokraten an der Graswurzel”) und im Team auch dem U.S. Vice-President Joe Biden als Spitzen-Duo kann schon jetzt attestiert werden, dass sie die im Internet progagierte Volksnähe, Bürgerbeteiligung und Augenhöhe zu den Mitbügern konsequent beibehalten. Wohingegen in Deutschland Internet-Instrumente stets Wahlkampf-PR-Maßnahmen und temporärer Einladungen an die Bürger zur politischen Teilhabe und Mitbestimmung waren, die mit Schließung der Wahlbüros am Wahlsonntag um Punkt 18:00 Uhr ihr faktischen Ende in der realen politischen Gestaltung fanden.

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Der neue Stil durch Internet.Information das Politik- und Regierunsgeschehen transparenter zu machen, setzt sich in den USA auch nach der Wahl fort, so gibt die Internetseite des U.S. State Department mit Videopodcast zeitnah wieder, wo die U.S. Außenministerin Hillary Rodham Clinton was zu und mit wen gesagt hat. Auch die aktuelle Reiserouten werden veröffentlicht, dass der Wappenadler der USA sich in Sachen Außenpolitik von Ägypten, Israel und Palästina nach Brüssel und Straßburg fliegt, erläutert kinderleicht jedem der es willen will, was die USA gerade tut. Ein enormer Schritt seit Bush und Rice, seit einem Präsident, der bei Amtsantritt noch Schwierigkeiten mit der geografischen Zuordnung gewisser Länder hatte und einem 304 Millionen-Volk, das sich im Zusammenhang mit Deutschland in der Gegenwart an Münchner Hofbräuhaus, Schloß Neuschwanstein, Berliner Mauer, Volkswagen und Chancellor ? erinnert.

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www – vom amerikanischen Weißen Haus bis in den russischen Kreml

Einen Video-Blog bietet auch der Kreml, seit Oktober 2008 sendet der russische Präsident Dimitri Medwedjew alle vier Wochen Präsidiales für den geneigten User zwischen Kaliningrad und Wladiwostok aus dem 141 Millionen Volk Russland, sofern er über Internet-Zugang verfügt, mal aus dem Flugzeug, aus dem Schnee oder aus dem Regierungssitz, zuletzt am 02.02.2009 zu Entwicklungen in der russichen Bildungspolitik.

(Bild-, Grafikquelle: White House.gov, State.gov)

Crazy Landing eines russischen Iljuschin 76 Medium-Range (IL-76 MD) Transportflugzeuges (Video)

Freitag, 6. März 2009

Nase hoch beim Landen

Die Iljuschin Il-76 (NATO-Codename: “Candid”), Indienststellung Juni 1974, Stückzahl: ca. 960,  ist ein schweres russisches Transportflugzeug, das bereits in der Sowjetunion entwickelt und gebaut wurde. Sie verfügt über vier Düsentriebwerke des Typs Solowjow D-30. Das Flugzeug ist in der Lage, schweres militärisches Gerät wie Panzer und Geschütze zu transportieren. Die militärische Variante der Il-76 ist mit einer rückwärtigen Geschützkuppel mit 23-mm-Kanonen ausgestattet. Die Besatzung besteht aus sechs bis sieben Mann. Sie ist zwischen Lockheed C-141 Starlifter und Boeing C-17 Globemaster anzusiedeln.

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Die modernste Weiterentwicklung und Ausführung des Flugzeugs flog erstmals am 01. August 1995 und trägt die Bezeichnung Il-76MF bzw. als zivile Variante Il-76TF. Dieses Modell verfügt über einen um 6,6 Meter verlängerten Laderaum und über leistungsfähigere, dabei aber sparsamere Triebwerke des Typs Awiadwigatel PS-90A76. Dies ermöglicht ein erhöhtes Ladegewicht von bis zu 52 Tonnen und eine um bis zu 15 % vergrößerte Reichweite (bis 5800 Kilometer). Bisher existieren allerdings erst Prototypen. Es existieren Verträge, denen zufolge 2010 die ersten zehn Flugzeuge dieses Typs an die russische Luftwaffe ausgeliefert werden sollen. Langfristig soll das russische Arsenal 100 dieser Maschinen umfassen.

(Bildquelle: U.S. Air Force.mil; U.S. airmen wait to board the Indian IL-76 at Hickam Air Force Base, Hawaii, for the training mission with the Indian aircrew. Photo by TSgt. Shane A. Cuomo, USAF)



Kino-Tipp: Von und mit Clint Eastwood – “Gran Torino” (Video)

Dienstag, 3. März 2009

Für alle Oberstabsfeldwebel a.D. d.R.

Clint Eastwood spielt Walter Kowalski, einen älteren und verwitweten Amerikaner, der in einem militärisch-makelos gepflegten Vorort-Haus lebt und irritiert ist über den Verfall der Werte. Im zivilen Nahbereich regelt er die Dinge auf seine Art und entwicklet eine multi-kuturelle Kompetenz, die er sich selbst nicht zugetraut hätte. Eastwood hat Erfolg mit dem Kino-Drama als Spiegelbild des Zustandes der US-amerikanischen Gesllschaft. Der Hollywood-Veteran Clint Eastwood und im Film Kriegs-Veteran zeigt in seinem neuen Kinofilm “Gran Torino” den wirtschaftlichen Niedergang der USA und wie ein Rentner Jugendbanden bekämpft. In den USA, wo der Film schon anlief, ist er bereits ein Kassenschlager.
Der SPIEGEL interviewte Eastwood, “Man ist nie zu alt zum Lernen”. SPIEGEL TV fasst im Video zusammen. Ab Donnerstag, 05. März bei uns im Kino

Hintergrundinformationen: The Gran Torino.de

Bundeswehr im Einsatz beim Unfall-”Üben” (Videos)

Dienstag, 24. Februar 2009

Bundeseigentum beschädigt -
Besatzungen
des
Schnellbootes FRETTCHEN (S76), UNIFIL-Einsatz,
und des Transportpanzers FUCHS
glimpflich
davon gekommen

NDR extra 3: “Rettungspaket für Deutschland” – Bundeswehr unterstützt (Video)

Montag, 23. Februar 2009

Bundeswehr im Inlands-Einsatz für das “Rettungspaket”

Der neue Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist Stabsunteroffizier der Gebirgsjäger-Truppe

Mittwoch, 11. Februar 2009

Von der Edelweiss-Kaserne in Mittenwald
ins Berliner Bundeswirtschaftsministerium

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Der neue Mann, der Michael Glos (CSU) ersetzt und sich in Zeiten der Krise als Wirtschaftsminister um das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mehr als kümmern soll, ist Dr. Karl-Theodor Freiherr zu lb-guttenberg-t-k-zuGuttenberg (CSU, 37, Bild rechts). Mittelstand, Wirtschaft und Technologie, Ausbildung und Beruf, Außenwirtschaft und Europa für Deutschland als wirtschaftlicher Global Player, größte Wirtschaftsmacht in Europa und Export-Nation sind die Querschnitts-Aufgaben, die kein durchschnittliches Abarbeiten dulden, sondern dringend politischer Spitzen-Führungsqualität Made in Germany oder Made in Bavaria/Frankonia bedürfen. Kann Karl-Theodor zu Guttenberg in der verbleibenden Zeit bis zur Bundestagswahl im September punkten für Deutschland, ein Goody Guttenberg? Er muss!
Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (* 05.12.1971 in München) in Franken lebend hat viele Vornamen: Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester, er ist seit dem 10. Februar 2009 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Guttenberg ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Kulmbach in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 60,0 Prozent der Erststimmen. Von November 2008 bis Februar 2009 war er Generalsekretär der CSU. Sein Großvater Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg war von 1967 bis 1969 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskanzleramt.
Seit Februar 2000 ist Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg mit Stephanie Gräfin von Bismarck-Schönhausen (Jg. 1976) verheiratet. Sie haben zwei gemeinsame Töchter. Die Vereidigung des Bundesminister vor dem Deutschen Bundestag durch den Bundestagspräsidenten findet morgen statt. Der 37-jährige ist der bisher jüngste Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland.

Nach dem Abitur 1991 in Rosenheim und vor seinem Studium der Rechts- und Politiwissenschaften leistete Karl-Theodor zu Guttenberg bw-gebjgbtl233-wappenseinen Wehrdienst in Mittenwald am Karwendelgebirge im Werdenfelser Land  in der Edelweiss-Kaserne bei dem Gebirgsjägerbataillon 233 (GebJgBtl 233, Wappen rechts) der Gebirgsjägerbrigade 23 (GebJgBrig 23, Wappen oben) in der 10. Panzerdivision des Deutsches Herees der Bundeswehr und schied als Unteroffizier (Uffz) der Reserve aus, zwischenzeitlich ist er Stabsunteroffizier (StUffz). Die Gebirgsjäger in Mittenwald ziehen Adelige offenbar an, Prinz Georg Friedrich von Preussen, Chef des Hauses der Hohenzollern und weitere namhafte Blaublüter, haben als Staatsbürger in Uniform ihre Bundeswehr-Dienstzeit in der Edelweiss-Kaserne  und in den Bergen drumherum absolviert. Der Prinz zu Preussen übt mittlerweile als Reserveoffiizier bei der 10. PzDiv. Wehrübungen kann der Stabsunteroffizier d.R. Freiherr zu Guttenberg Mandats-bedingt und mangels freier Zeit in jüngster Vergangenheit nicht mehr ableisten, der Kontakt zur Bundeswehr ist allerdings via Wahlkreis und im politischen Berlin nie abgebrochen. Im Auswärtigen Auschuss und im Verteidigungsauschuss war T.-K. zu Guttenberg als Bundestagsabgeordneter Stellvertretendes Mitglied, als Bundesminister wird nun noch weniger Zeit für die Bundeswehr bleiben, dafür treffen sich Karl-Theodor zu Guttenberg und Dr. Franz-Josef Jung, das Wirtschafts-Ressort regelmäßig mindestens bei den Kabinetts-Sitzungen mit dem Verteidigungs-Ressort – bis September vorest noch.

(Bildquelle: zu Guttenberg.de, Deutsches Heer.de)

Berlinale, 59. Internationale Filmfestspiele: THE MESSENGER – ein Film über Soldaten, deren Familien, deren Schicksal

Dienstag, 10. Februar 2009

Großes Kino mit leisen Tönen -
THE MESSENGER

Zwei Soldaten überbringen Todesnachrichten
von im Irak gefallenen Kameraden

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Die USA beschäftigen sich filmerisch mit ihren Soldaten in ihren Kriegen, mit Heimkehrern und mit Hinterbliebenen, ein auszeichnungswürdiges Ergebnis wird derzeit auf der Berlinale im Wettbewerb vorgestellt. Die Filmemacher zollen den bw-berlinale-potsdamer-platzSoldaten Respekt, nicht den Kriegen. Das war nach Vietnam so, das ist heute so. Umgang mit Trauer, dem Überbringen der traurigsten Nachricht, die Soldaten-Angehörige und -familien bekommen können, wird in diesem Film sensibel dargestellt. Besonders das Kontroverse an den letzten Kriegen unter der Bush-Administration bietet umso mehr Grund für die Fragen, warum, wofür, was es das wirklich wert. Das Filmprojekt THE MESSENGER hat vor dreieinhalb Jahren mit dem Drehbuch begonnen, die Schauspieler haben mit kriegserfahrenen Soldaten, mit kriegstraumatisierten Soldaten, mit Verwundeten und Hinterbliebenen gesprochen, um den Film möglichst gut und authentisch zu machen, abseits der Politik und fern von Kriegsfilm-Action und Heldenepos an der Front, die wahren und stillen Helden sind die Gefallenen, die tapferen Hinterbliebenen, die traurig weiterleben und verstehen und verarbeiten müssen. Dem Krieg kann keiner entkommen, er verfolgt die Soldaten bis in die Heimat, er macht die Soldatenfamilien ohnmächtig betroffen, besonders dann, wenn der schlimmste Fall eintritt.

Im Mittelpunkt des eindrucksvollen Anti-Kriegsdramas steht der Dienst von zwei US-Soldaten, glaubhaft verkörpert von Ben Foster und Woody Harrelson.
bw-berlinale-59iff1Aufgabe der beiden ist es, Angehörige vom Tod ihrer Männer, auch Frauen, Söhne, Töchter sowie Väter und Mütter im Irak zu unterrichten. Unaufgeregt mit leisen Tönen beleuchtet der Film damit die Auswirkungen des Krieges auf die Gesellschaft und die Familien in der Heimat. Der Schauspieler Harrelson sagte bei der Berlinale: “Ich bin absolut für den Frieden. Kein Zweifel. Aber durch diese Arbeit habe ich zum ersten Mal verstanden, was es für Soldaten heißt, ihren Dienst zu versehen, was für Konsequenzen es hat, seinem Land dienen zu wollen.” Regisseur Oren Moverman betonte: “Mit Obama haben wir den Schritt von einer reaktionären zu einer nachdenklichen Politik in den USA unternommen. Auch diesen Aspekt der US-amerikanischen Gegenwart wollen wir mit unserem Film spiegeln.”
Der Film ist ein Produkt des “Neuen Amerika”. Wir in Deutschland haben gerne von Amerika das Positive übernommen, gerne von den USA gelernt und uns daran orientiert. Auch den Umgang mit gefallenen Soldaten, mit ungezwungenem Patriotismus, mit Respekt einer Gesellschaft vor denen, die das Land, den Frieden oder die Unterdrückten an einem fernen Ort in der Welt verteidigen und die Solidarität mit Hinterbliebenen von Gefallenen, Kriegs-Verwundeten, -Traumatisierten und -Heimkehrern können wir von den US-Amerikanern lernen. Vielleicht bekommt der Film einen Bären und damit noch mehr Aufmerksamkeit, das Zeug dazu hätte er, verdient hätte es das Thema.

Inhalt THE MESSANGER:

“Will ist bei der US-Army. Er hat einen Militäreinsatz im Irak und längere Aufenthalte in diversen Armeelazaretten hinter sich, denn der Einsatz im Na­hen Osten hat ihm einige Verwundungen eingebracht. Nicht nur sein bw-berlinale-2009Körper hat Narben davongetragen: Weil seine Freundin zu Hause ihr Leben lebt, ist er auch seelisch verletzt. Will hat noch drei Monate Dienstzeit vor sich. Doch eine erste Chance zu einem Neube­ginn ergibt sich bereits, als er ins Casualty Notification Office versetzt wird. Hinter dem schönen Euphe­mis­mus verbirgt sich jene Dienststelle, die die Angehörigen getöteter Soldaten vom Ableben der Gefallenen zu informieren hat.
Selbst nur knapp dem Tode entkommen, übermittelt Will fortan Todes­nach­richten – mit Tony steht ihm dabei ein älterer, erfahrener Offizier zur Seite. In Anbetracht ihrer traurigen Dienstleistungen entwickelt sich zwischen den beiden Männern so etwas wie eine solidarische Verbun­den­heit, die ihnen helfen soll, ins „normale” Leben zurückzukehren – auch wenn sie wissen, dass es für sie eine Normalität nicht mehr geben wird. Oder womöglich doch? Denn eines Tages kommt Will über seine neue Auf­gabe mit einer jungen Witwe in Kontakt. Dass er sich in die Frau eines getöteten Kamera­den verliebt hat, stürzt ihn kurz darauf allerdings zunächst einmal in ein mo­ralisches Dilemma …”

USA, 2008, 105 min

Regie: Oren Moverman

Darsteller: Ben Foster, Woody Harrelson, Samantha Morton, Jena Malone, Steve Buscemi, Eamonn Walker

zur Berlinale Doku, THE MESSENGER

der TAGESSPIEGEL schreibt zum Film “Dem Krieg kannst du nicht entkommen”

(Bild-, Grafikquelle: Berlinale.de)