Iloyal und undankbar: Norbert Röttgen als schlechter Verlierer? (Videos)
Sonntag, 20. Mai 2012Ex-Bundesminister Röttgen will Kanzlerin Merkel offenbar Paroli bieten, so “Bild”
Der in der Vorwoche zurückgetreten wordene Noch-Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und selbst zurückgetretene CDU-Landesvorsitzende Nordrhein-Westfalen, Nörbert Röttgen (46), will seine Demontage durch Bundeskanzlerin Angela Merkel angeblich nicht widerstandslos hinnehem. Laut der “Bild am Sonntag” will Röttgen sein Amt als Vizevorsitzender der CDU behalten, dazu der Bild-Artikel: “Röttgen plant den Gegenschlag”, während die Bundeskanzlerin in den USA ist. Damit bleibt Norbert Röttgen zumindest bis zum Wahlparteitag im Dezember 2012 erster Stellvertreter von CDU-Chefin Angela Merkel. 2013 will Röttgen zudem wieder für den Deutschen Bundestag kandidieren, sein Wahlkreis 099 ist der Rhein-Sieg-Kreis II, Wahljar 2009 ist Röttgen dort als Direktkandidat mit 50,3 Prozent (vor SPD und FDP und Grünen) der Stimmen gewählt worden.
Am Dienstag, dem 22. Mai 2012, wird der CDU-Politiker Norbert Röttgen seine Entlassungsurkunde als Bundesminister von Bundespräsident Joachim Gauck bekommen, der designierte Nachfolger, Peter Altmaier (CDU-Saarland), wird dann Bundesumweltminister werden.
Auch die wahren Umstände seiner Entlassung wolle er – so sein Umfeld- öffentlich korrigieren, schreibt die Bild-Zeitung weiter.
Dazu die ZDF-Video:
Röttgen entlassen: Merkels Statement
NRW-Wahl: Röttgen zieht Aussage zurück
Vor der Wahl in NRW scheinen die Nerven bei CDU-Spitzenkandidat Röttgen blank zu liegen. Seine Aussage, die Landtagswahl sei auch eine Abstimmung über Merkels Euro-Politik, zog er heute zurück.
NRW-Wahl: Norbert Röttgen kompakt
Beim log in-Spezial “Erst fragen, dann wählen” stellte sich Norbert Röttgen, Spitzenkandidat der CDU, den Fragen der Wählerinnen und Wähler. Die spannendsten Momente hier zusammengefasst.
(Videoquelle: ZDF.de;
Bildquelle: Norbert Röttgen MdB.de, Foto: MdB-Büro)












