Archiv für die Kategorie 'BMVg'

Guttenberg unter der erfrischenden Bierdusche: O’zapft is! in Meck-Pomm (Video)

Donnerstag, 29. Juli 2010

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen -
tagsüber Truppenbesuche, abends Bierdusche

 

Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg besuchte im Rahmen seiner Sommereise am 27. Juli 2010  die Bundeswehr-Standorte Burg (Sachsen-Anhalt), das dort stationierte Logistikregiment 17,

und in Rostock-Lage (Mecklenburg-Vorpommern) den Luftwaffen-Fliegerhorst  mit dem Jagdgeschwader 73 “Steinhoff” mit Sitzprobe im Eurofighter Cockpit.

Weiter ging es danach nach Kobrow II in Nordwestmecklenburg zu einem “zivilen Termin”, dem Sommerfest der CDU-Bundestagsabgeordneten Karin Stenz (Bild unten in weiß), die als Parlamentarierin einen guten Kontakt zur Bundeswehr und den Soldatinnen und Soldaten in ihrem Bundesland pflegt. Die Grenzegion Nordwestpommern hat es nicht einfach, strukturschwach ist sie mit hoher Arbeitslosigkeit und mit dem Wegzug junger Menschen belastet.

Die Bürger/innen Nordwestpommerns verschafften dem Minister zu Guttenberg bei dem Sommerfest nach einem langen Arbeitstag beginnend mit einem frühmorgendlichen Interview im ZDF Morgenmagazinüber die Ausrüstung der Bundeswehr und Truppenbesuchen an zwei verschiedenen Orten mit vielen Eindrücken, Begegnungen, weiteren Interviews und schwierigen Gesprächen über die Zukunft der Standorte neuen Schwung.

Guttenberg sprach beim CDU-Sommerfest mit jung und alt, wurde mit regionale Spezialitäten von der Bäckerei Schultz aus Brüel beschenkt

und die 600 Mecklenburger sangen ihm zu Ehren das “Frankenlied”.

Die örtliche Bundestagsabgeordnete Karin Strenz MdB und Willi Horn (Geschäftsführer der Lübzer Brauerei) stachen mit ihm gemeinsam ein Bierfass Lübzer Pils an, dem Minister aus der “Bier-Region” Kulmbach gefiel das und er fühlte sich nach eigenem Bekunden wie Zuhause – und die Bierdusche machte ihm nichts aus.

(Videoquelle: via YouTube;
Bilderquelle:
Bundeswehr.de, die Fotos oben ind Burg und Lage;
Fotos unten in Kobrow II, Karin Strenz MdB.de, Sommerfest der CDU und der Bundestagsabgeordneten Karin Strenz MdB am 27. Juli 2010 auf dem Gelände des Kutschenmuseums in Kobrow II)

DKB - Weltweit Geld abheben

Verteidigungsminister Guttenberg: “Bestmögliche Ausrüstung” und “Ich bin dem Wehrbeauftragten sehr dankbar für die klaren Worte” (Video)

Mittwoch, 28. Juli 2010

 

“Wir müssen auf jeden Fall nacharbeiten”, so Karl-Theodor zu Guttenberg angesichts der Ausrüstung der Bundeswehr. Der Bundesverteidigungsminister hält die “bestmögliche Ausstattung” für notwendig.

(Videoquelle: ZDF Morgenmagazin vom 27.07.2010 via YouTube)

Armee ohne Identität

Montag, 26. Juli 2010

Bei der Bundeswehr wird über Details gestritten – statt über die Frage, was sie heute leisten soll. Sie weiß nicht, wer sie ist.

An Streitfragen herrscht wahrlich kein Mangel. Lässt sich beim Militär noch Geld sparen? Hat der Wehrbeauftragte recht, wenn er wieder und wieder die Ausrüstungsmängel der Armee beklagt – oder ist Helmut Königshaus eine Nervensäge … zum vollständigen Artikel bei Tagesspiegel.de

(Textauszug kursiv: Tagesspiegel.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Kdr-Tagung)

Zu Guttenberg: Realitäten in Afghanistan wurden weich gezeichnet

Montag, 26. Juli 2010

Bundeswehr für die Zukunft nicht wettbewerbsfähig

Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich für einen realitätsnäheren Blick auf den Afghanistan-Einsatz ausgesprochen. “Ich bemühe mich um ein sehr ungeschminktes Bild von Afghanistan”, sagte der CSU-Politiker in der PHOENIX-Sendung KAMINGESPRÄCH (die gesamte Sendung ist am Sonntag, 1. August, um 13.00 Uhr und um 22.30 Uhr zu sehen). “Trotzdem haben wir alle in den letzten Jahren auch Fehler gemacht, was die Beschreibung der Realitäten anbelangt. Wir haben die Zielsetzungen zu hoch geschraubt und wahrscheinlich an der ein oder anderen Stelle die Realitäten auch weichgezeichnet.” Dort habe er selbst auch Fehler gemacht. Wichtig sei nun, dass dies geändert werde. Ob die soeben veröffentlichten 90.000 Seiten an US-Militärdokumenten ein komplett anderes Bild zeichneten, werde man sehen müssen, so zu Guttenberg weiter. “Die kann man nicht innerhalb weniger Stunden lesen

Die Lage in Afghanistan beurteilt zu Guttenberg als “weiterhin in vielen Teilen außerordentlich schwierig und in gewissen Teilen auch sehr gefährlich”. Der Status in Kundus etwa habe sich nicht verbessert. Ein dauerhaft, komplett stabilisiertes Afghanistan sieht er als nicht realistisch an. “Zielsetzung muss nur sein: Kein Negativeffekt für die internationale Gemeinschaft und für die gesamte Region”, so der Minister. Die Zielsetzung sei inzwischen sehr runtergeschraubt worden.

Der Abzug aus Afghanistan sei ein Prozess, der im nächsten Jahr beginnen soll, so zu Guttenberg. Man müsse mit dem Beginn des schrittweisen Abzugs Möglichkeiten finden, einem möglichen Gefährdungspotenzial, das über Afghanistan hinausreiche, zu begegnen. Das seien zum Beispiel ein international abgestimmtes Vorgehen mit Nachrichtendiensten und auch der Einsatz von Spezialkräften, bei einer sauberen Rechtsgrundlage. Doch diese Rechtsgrundlagen fehlten noch.

Zur Zukunft der Wehrpflicht sagte er: “Die Grunddebatte ist doch die: Haben wir eine Bundeswehr, die den sicherheits- und verteidigungspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft überhaupt noch gerecht werden kann? Das kann man leider nur mit einem Nein beantworten. Wir sind im Grunde nicht wettbewerbsfähig und nicht schutzfähig für unsere Bevölkerung.” Zu Guttenberg nannte veraltetes Material, Strukturen, die noch “den Geist des Kalten Krieges atmen” und eine dramatische Unterfinanzierung. Von einer Viertelmillion Soldaten könnten nur 7000 bis 8000 in den Einsatz geschickt werden. Er freue sich, dass es endlich eine offene Debatte über die Zukunft der Bundeswehr gebe. Es dürfe dabei keine Denkverbote geben, es müsse alles sauber auf den Prüfstand. Zurzeit werde eine ganze Palette an Möglichkeiten geprüft. Zu Guttenberg schließt aus, die Wehrpflicht generell aus dem Grundgesetz zu streichen. Diese Option aus der Hand zu geben, sei unverantwortlich.

Global stellt der Bundesverteidigungsminister zurzeit einen Trend fest, der “statt auf Qualität lediglich auf Quantität setzt”. Zu den sicherheitspolitischen Interessen in der Zukunft gehört für zu Guttenberg neben Terrorismusbekämpfung und Geiselbefreiung zum Beispiel auch der Schutz von Handelswegen, von dem der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler gesprochen hatte. “Piraterie ist keine Romantik des 17. Jahrhunderts.” In der Grundaussage zu regionaler Sicherheit und wirtschaftspolitischen Interessen habe Köhler Recht gehabt, so zu Guttenberg, wenn auch nicht in der Verbindung zu Afghanistan.

(Textquelle: PHOENIX.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de)

Rivalen Guttenberg und Westerwelle (Video)

Sonntag, 25. Juli 2010

 

Außenminister Westerwelle beschließt auf der Afghanistan-Konferenz mit, bis 2014 aus dem Land abzuziehen – und Verteidigungsminister zu Guttenberg stellt diesen Termin postwendend in einem Interview in Frage. Geht es um die Sache oder um schon lange schwelende Rivalitäten?
Darüber sprach Nicole Diekmann mit Ulrich Deppendorf, dem Leiter des ARD-Hauptstadtstudios im ARD-Format “tagesschau – Deppendorfs Woche”, via á vis des Auswärtigen Amtes in Berlin.

Diese Rivialität unter den Regierungskoalitionären setzt sich fort, der Wehrbeauftragte Hellmut Könighaus (FDP) stellt Ausrüstungsmängel der Bundeswehr heraus, der CSU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg verbittet sich diese Kritik und sein Ministerium weist Klage über Ausrüstungsdrama zurück.

 

(Videoquelle: via YouTube;
Bildquelle: Einsatz.Bundeswehr.de, BM Westerwelle am 23.07.2010 in Mazar-e-Sharif, Artikel
“Stippvisite in Mazar-e Sharif”)



Sommerreise des Verteidigungsministers: Zu Guttenberg spricht mit Soldaten über Probleme (Videos)

Dienstag, 13. Juli 2010

 

Verteidigungsminister zu Guttenberg hat zum Auftakt seiner Sommereise durch die Standorte, Stützpunkte und Dienststelln der deutschen Streitkräfte mit insgesamt mehr als 20 geplanten Stationen am 12.Juli die Bundeswehr-Einheit (PzGrenBrig 37) in Frankenberg/Sachsen besucht, die zuletzt im Auslandseinsatz in Afghanistan war. Zur Situation vor Ort forderte er klare Worte.

Rund 2.000 Soldaten der Panzergrenadierbrigade waren im ISAF-Einsatz, von ihnen wurden 18 verwundet, vier Soldaten fielen am Hindukusch, die Anzahl der seelisch Verletzten kommt hinzu.

 

(Videoquelle: MDR Sachsenspiegel und MDR aktuell via YouTube;
Bildquelle: Bundeswehr.de)

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Caffier fordert Bundeswehrreform mit Augenmaß

Mittwoch, 7. Juli 2010

 

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Bundeswehr mit Augenmaß zu reformieren. “Gerade in den neuen Bundesländern stellt die Bundeswehr einen erheblichen Wirtschaftsfaktor dar”, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch, 7. Juli, in der Sendung “NDR aktuell” im NDR Fernsehen.

Nach den Worten Caffiers wird Mecklenburg-Vorpommern am kommenden Freitag (9. Juli) im Bundesrat beantragen, dass wichtige Fragen der Bundeswehrreform wie Standorte, Truppenstärke und die zivilmilitärische Zusammenarbeit mit den Bundesländern gemeinsam geklärt werden. “Ohne diese Klärung kann es keine Zustimmung der Länder geben”, sagte der CDU-Politiker, der auch Vorsitzender im Verteidigungsausschuss des Bundesrates ist. Die bislang bekannt gewordene Bundeswehr-Streichliste der Bundesregierung ist für Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister nicht durchsetzbar: “Ich sehe es momentan nicht, dass dies in dem Umfang möglich ist”, so Caffier. (Zitatende)

(Textquelle kursiv: Norddeutscher Rundfunk, NDR.de;
Bildquelle: Hptm d.R. Dr. Michael Preisinger;
Grafikquelle: Bundeswehr.de)

Hintergrundinformationen: Stationierungskonzept (und Standorte) der Bundeswehr in Deutschland aus 2004

Bundeswehr soll massiv abrüsten

Mittwoch, 7. Juli 2010

Eurofighter, Transall-Maschinen, Kampfhubschrauber: Bei der Bundeswehr soll offenbar massiv an Waffen und Gerät gespart werden. Experten des Verteidigungsministeriums haben einem Medienbericht zufolge eine entsprechende Streichliste erarbeitet – sie soll fast zehn Milliarden Euro bringen.

Das Verteidigungsministerium plant einem Zeitungsbericht zufolge erhebliche Einsparungen bei Waffen und Gerät der Bundeswehr. Experten des Ministeriums hätten eine Sparliste erarbeitet, deren Umsetzung langfristig mehr als neun Milliarden Euro einsparen würde, berichtet die “Bild”-Zeitung. Demnach sollen 15 Transall-Transportflugzeuge sofort still gelegt und die Zahl der neuen A400M reduziert werden. Statt der geplanten 122 NH-90-Hubschraubern sollten nur noch 80 gekauft, von den vorgesehenen 80 “Tiger”-Kampfhubschraubern nur noch 40 beschafft werden … zum vollständigen stern.de-Artikel Milliarden-Sparliste

(Textauszug kurisv: stern.de;
Bildquelle: ILA.de,
Eurocopter Tiger UHT, Deutsches Heer;
Kampflugzeuge EUROFIGHTER des Jagdgeschwader 73 “Steinhoff”, Deutsche Luftwaffe bei der ILA 2010;
Hubschrauber NH90, Deutsches Heer)
Dank für den Hinweis dem Marinekameraden an Phillip R.!

Zu Guttenberg: “Wir müssen weiter mit Verlusten rechnen”

Montag, 5. Juli 2010

Afghanistan wird sich nach den Worten von Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg nie absolut stabilisieren lassen. Im Interview mit der F.A.Z. blickt zu Guttenberg gleichzeitig auf die Zeit nach einem Truppenabzug. Auch dann könnten Geheimdienste und Spezialkräfte eingesetzt werden.

Herr Minister, zeigt die Affäre um General McChrystal nicht, dass sich viele Beteiligte nur noch für den Fall eines Scheitern der Afghanistan-Mission absichern wollen?
zum vollständigen Interview mit dem F.A.Z. Koresspondenten Stephan Löwenstein

(Textauszug kursiv: BMVg.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, links nach rechts: Oberst Hubertus von Rohr, Protokollchef BMVg; Generalleutnant Bruno Kasdorf, ISAF Chief of Staff; General Stanley McChrystal, ISAF Commander; Generalinspekteur Volker Wieker. Im Ehrenmal der Bundeswehr in Berlin.)

Karl-Theodor zu Guttenberg: Keine Ambitionen aufs Kanzleramt

Montag, 28. Juni 2010

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) betrachtet sich nicht als nächster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Auf die Frage, ob er sich demnächst im Kanzleramt sehe, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger”: “Unsinn. Als Kanzler sicherlich nicht. Als Verteidigungsminister, der an Kabinettsitzungen teilnimmt, hoffentlich noch lange.” (Zitatende)

Berichtet der Kölner-Stadt-Anzeiger.

(Textquelle: Kölner Stadt-Anzeiger.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de)

DKB - Weltweit Geld abheben