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	<title>Soldatenglück &#187; Streitkräfte&amp;Gesellschaft</title>
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	<description>Der Streitkräfte-Blog mit dem robusten Mandat.</description>
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		<title>Strukturreform der Bundeswehr attraktiv und sozialvertr&#228;glich gestalten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 21:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Streitkräfte&Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher BundeswehrVerband (DBwV)]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seiner &#8220;Attraktivit&#228;tsagenda 2011&#8243; hat der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) Kernanliegen formuliert, damit die Bundeswehr auch k&#252;nftig am Arbeitsmarkt im Wettbewerb um die besten K&#246;pfe bestehen kann. Dies erg&#228;nzte der DBwV-Bundesvorstand um seine Kernforderungen f&#252;r einen sozialvertr&#228;glichen Umgang mit den Mitarbeitern, die durch die anstehende Strukturreform &#8220;in &#220;berhang geraten&#8221; und ihren Dienstposten verlieren. Dazu erkl&#228;rte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seiner &#8220;Attraktivit&#228;tsagenda 2011&#8243; hat der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) Kernanliegen formuliert, damit die Bundeswehr <a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-DBwV-Logo.gif"><img class="alignright size-full wp-image-42353" title="Bw-DBwV Logo" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-DBwV-Logo.gif" alt="" width="80" height="80" /></a>auch k&#252;nftig am Arbeitsmarkt im Wettbewerb um die besten K&#246;pfe bestehen kann. Dies erg&#228;nzte der DBwV-Bundesvorstand um seine Kernforderungen f&#252;r einen sozialvertr&#228;glichen Umgang mit den Mitarbeitern, die durch die anstehende Strukturreform &#8220;in &#220;berhang geraten&#8221; und ihren Dienstposten verlieren.</p>
<p>Dazu erkl&#228;rte der Bundesvorsitzende des DBwV, Oberst Ulrich Kirsch, in Bonn:</p>
<p>&#8220;Strukturreform l&#228;sst sich nicht auf Stellenstreichungen reduzieren. Sollten die Wehrpflichtigen wegfallen, brauchen wir zur Sicherung des Grundbetriebs in den Streitkr&#228;ften nicht weniger, sondern mehr zivile Dienstposten. So fordert das Heer 2.000 zus&#228;tzliche zivile Arbeitspl&#228;tze, die Streitkr&#228;ftebasis 1.000 weitere zivile Dienstposten. Dem schlie&#223;t sich der Verband nachdr&#252;cklich an.</p>
<p>F&#252;r die Soldaten muss das Ende 2011 auslaufende Personalanpassungsgesetz verl&#228;ngert und so fortentwickelt werden, dass es einen sozialvertr&#228;glichen Abbau von Personal&#252;berh&#228;ngen in allen Altersb&#228;ndern erm&#246;glicht. Auch f&#252;r Beamte ist ein Personalanpassungsgesetz zu schaffen.</p>
<p>F&#252;r die Arbeitnehmer muss der geltende Tarifvertrag f&#252;r einen sozialvertr&#228;glichen Personalabbau (&#8220;TVUmBw&#8221;), der bereits Ende 2010 ausl&#228;uft, umgehend verl&#228;ngert werden bis mindestens 2016. Zugleich m&#252;ssen Altersteilzeit- und H&#228;rtefallregelung auf dem Leistungsniveau der bis 2009 geltenden Bestimmungen angeboten werden.</p>
<p>Ebenso m&#252;ssen innovative Instrumente zur Unterbringung von Personal vereinbart werden (z.B. eine interne Personalvermittlung in Zusammenarbeit mit den Agenturen f&#252;r Arbeit)&#8221;.</p>
<div><em>(Text-, Grafikquelle: Deutscher BundeswehrVerband, </em><a href="http://www.dbwv.de/" target="_blank"><em>DBwV.de</em></a>)</div>
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		<title>Zu Guttenberg im DBwV-Bundesvorstand</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 13:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Streitkräfte&Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr-Reform]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher BundeswehrVerband (DBwV)]]></category>
		<category><![CDATA[Oberst Ulrich Kirsch]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Kirsch: Ohne Attraktivit&#228;t werden die Streitkr&#228;fte nicht funktionieren Bonn. Standfestigkeit bei der Durchsetzung des Attraktivit&#228;tsanspruchs der Bundeswehr – das w&#252;nschte der Deutsche BundeswehrVerband dem Verteidigungsminister. Karl-Theodor zu Guttenberg war Gast im DBwV-Bundesvorstand bei dessen j&#252;ngster Sitzung. &#8220;Mit der Umsetzung von Ma&#223;nahmen wie etwa der Gew&#228;hrung der Wahlfreiheit zwischen Umzugskostenverg&#252;tung (UKV) und Trennungsgeld m&#252;ssen die Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #3366ff;">Kirsch: Ohne Attraktivit&#228;t werden die Streitkr&#228;fte nicht funktionieren</span></strong></p>
<p><strong>Bonn. Standfestigkeit bei <a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Guttenberg-DBwV-03092010.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-42355" title="Bw-Guttenberg DBwV 03092010" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Guttenberg-DBwV-03092010.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a>der Durchsetzung des Attraktivit&#228;tsanspruchs der Bundeswehr – das w&#252;nschte der Deutsche BundeswehrVerband dem Verteidigungsminister. Karl-Theodor zu Guttenberg war Gast im DBwV-Bundesvorstand bei dessen j&#252;ngster Sitzung.</strong></p>
<p><em>&#8220;Mit der Umsetzung von Ma&#223;nahmen wie etwa der Gew&#228;hrung der Wahlfreiheit zwischen Umzugskostenverg&#252;tung (UKV) und Trennungsgeld m&#252;ssen die Menschen in der k&#252;nftigen Bundeswehr in den Mittelpunkt r&#252;cken&#8221;,</em> sagte Verbandschef Oberst Ulrich Kirsch. Die Streitkr&#228;fte seien auf motiviertes und qualifiziertes Personal angewiesen. Und das werde nur gewonnen, wenn der Soldatenberuf attraktiv sei.</p>
<p>Minister zu Guttenberg warb im Bundesvorstand des Verbandes f&#252;r seine Reformpl&#228;ne. Mit Blick auf den Vorwurf in den Medien, er richte seine Reformpl&#228;ne zu sehr an finanziellen Vorgaben aus, sagte er: <em>&#8220;Was wir derzeit haben, ist eine Bundeswehr nach Kassenlage in Reinkultur. Genau das wollen wir ja &#228;ndern.&#8221;</em></p>
<p>Die Vorstandsmitglieder machten dem <a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-Guttenberg-DBwV-03092010.jpg"></a>Ressortchef deutlich, dass die 25 Verbesserungsvorschl&#228;ge <a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-DBwV-Logo.gif"><img class="alignright size-full wp-image-42353" title="Bw-DBwV Logo" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/09/Bw-DBwV-Logo.gif" alt="" width="80" height="80" /></a>in der DBwV-Attraktivit&#228;tsagenda nicht als Wunschkonzert betrachtet werden d&#252;rften. Vielmehr erm&#246;gliche erst deren Umsetzung, die Menschen in den Streitkr&#228;ften auf dem Reformweg mitzunehmen. Der Minister sagte, dass keine Reforml&#246;sung denkbar sei, ohne dass die Streitkr&#228;fte attraktiver w&#252;rden. Der Forderungskatalog des Verbandes finde sich fast vollst&#228;ndig im Bericht des Generalinspekteurs wieder. Mit dieser Position gehe er in die parlamentarischen Beratungen.</p>
<p>Zu Guttenberg sicherte der Interessenvertretung der Soldaten &#252;berdies zu, sie weiterhin in den Dialog &#252;ber die Zukunft der Bundeswehr einzubinden.</p>
<p><em>(Text-, Bild- und Grafikquelle: Deutscher BundeswehrVerband, </em><a href="http://www.dbwv.de/" target="_blank"><em>DBwV.de</em></a><em>;<br />
Foto: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wurde auf der Bundesvorstandssitzung des DBwV in Bonn von Oberst Ulrich Kirsch empfangen. Der DBwV-Bundesvorsitzende warb beim Minister f&#252;r die Umsetzung der Attraktivit&#228;tsagenda.)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#8220;Worum wird da gek&#228;mpft? &#8211; Der Einsatz in Afghanistan&#8221; (Audio)</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2010/08/24/41872/worum-wird-da-gekaempft-der-einsatz-in-afghanistan-audio/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 23:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Streitkräfte&Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Einsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>

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		<description><![CDATA[  Moderation: Julitta M&#252;nch, G&#228;ste: Dr. Reinhard Er&#246;s (ehem. Oberarzt der Bundeswehr, Kinderhilfe Afghanistan (Mintraching), J&#252;rgen Hardt (Verteidigungsausschuss der CDU , Deutscher Bundestag), Dr. Jochen Hippler Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts f&#252;r Entwicklung und Frieden (INEF) an der Universit&#228;t Duisburg-Essen, Marc Th&#246;rner (Journalist) B&#252;rger diskutierten am letzten Samstag mit in Dortmund/NRW am Reinoldikirchplatz! Zum Audio-Beitrag Pr&#228;sident [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5237104" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-41873" title="hallo_uwagen_K" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/hallo_uwagen_K.jpg" alt="" width="448" height="117" /></a> </p>
<p><em>Moderation: Julitta M&#252;nch, G&#228;ste: Dr. Reinhard Er&#246;s (ehem. Oberarzt der Bundeswehr, Kinderhilfe Afghanistan (Mintraching), J&#252;rgen Hardt (Verteidigungsausschuss der CDU , Deutscher Bundestag), Dr. Jochen Hippler Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts f&#252;r Entwicklung und Frieden (INEF) an der Universit&#228;t Duisburg-Essen, Marc Th&#246;rner (Journalist)</em></p>
<p><em><strong><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5237104" target="_blank">B&#252;rger diskutierten am letzten Samstag mit in Dortmund/NRW am Reinoldikirchplatz! <span style="color: #3366ff;">Zum Audio-Beitrag</span></a></strong></em></p>
<p><em>Pr&#228;sident Obama entl&#228;sst seinen obersten Afghanistanfeldherrn, in den Niederlanden zerbricht eine Regierungskoalition &#252;ber dem Einsatz am Hindukusch, in Deutschland tritt der Bundespr&#228;sident wegen missverst&#228;ndlicher &#196;u&#223;erungen zum Milit&#228;reinsatz zur&#252;ck. Die Gewalt in Kabul, Kandahar oder Kundus eskaliert, der Drogenhandel bl&#252;ht, Korruption und Ratlosigkeit machen sich breit. Die Bundeswehr, einst als Aufbauhelferin angetreten, steckt mitten drin in opferreichen Scharm&#252;tzeln. Afghanistan – Mission impossible? Neun Jahre schon dauert der Einsatz, ein Ende ist nicht in Sicht. Wie k&#246;nnte oder sollte es nun weitergehen im Fernen Osten? Wie sieht der Alltag der Soldaten &#252;berhaupt aus, wie ist die Moral der Truppe? Was bedeutet der Fund enormer Bodensch&#228;tze unterm afghanischen Staub f&#252;r internationale Begehrlichkeiten und welche Rolle spielen Information und Desinformation in diesem endlosen Krieg? Hallo &#220;-Wagen mit Julitta M&#252;nch in Dortmund zu zentralen Fragen der deutschen Au&#223;en- und Milit&#228;rpolitik. Und der Geduld und Opferbereitschaft der Deutschen.</em></p>
<p><strong><span style="color: #69b748;">Soldatengl&#252;ck.de</span></strong> meint: Der WDR hat den anwesenden B&#252;rgern mit einseitig tendenzi&#246;ser Contra-Meinung in Dortmund per Interview auf den Mund geschaut, das Ergebnis ist haneb&#252;chend, <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5237104" target="_blank">doch h&#246;ren Sie selbst &#8230;</a></p>
<p><em>(Textauszug kursiv, Grafik: <a href="http://www.wdr5.de/sendungen/hallo-ue-wagen.html" target="_blank">WDR 5 Hallo &#220;-Wagen: Einsatz in Afghanistan, Sendung vom 21.08.10</a>)</em></p>
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		<title>Xavier Naidoo bei deutschen Soldaten in Afghanistan (Video)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 19:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Streitkräfte&Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Einsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Xavier Naidoo]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Deutsche sollen aufrichtiger sein. Es ist ein blutiger Einsatz.&#8221; Xavier Naidoo ist der erste Musiker, der die deutschen Soldaten in Afghanistan besucht hat. Der Mannheimer gab am Hindukusch zwei Konzerte und sagt, dass er dort f&#252;r sein Leben gelernt habe. Naidoo findet es unangenehm, wie in Deutschland &#252;ber den Einsatz in Afghanistan gesprochen werde. &#8220;Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><span style="color: #3366ff;">&#8220;Deutsche sollen aufrichtiger sein. Es ist ein blutiger Einsatz.&#8221;</span></strong></em></p>
<p><em><strong><a href="http://www.xavier.de/microsite/" target="_blank">Xavier Naidoo</a> ist der erste Musiker, der die deutschen Soldaten in Afghanistan besucht hat. Der Mannheimer gab am Hindukusch zwei Konzerte und sagt, dass er dort f&#252;r sein Leben gelernt habe.</strong></em></p>
<p><em>Naidoo findet es unangenehm, wie in Deutschland &#252;ber den Einsatz in Afghanistan gesprochen werde. &#8220;Viele Menschen haben lange nicht wahrhaben wollen, dass es sich um einen blutigen Einsatz handelt, in dem unsere Soldaten stehen. Diese Aufrichtigkeit erwarte ich aber von dem Deutschland, dass ich kenne und liebe. Man muss die Augen aufmachen und darf kein Blatt vor den Mund nehmen&#8221;, sagte der Musiker in einem Interview mit der Frankfurter Neuen Presse (Wochenendausgabe).</em></p>
<p><em>Wenn der Krieg in Afghanistan die Soldaten nicht breche, dann mache er aus ihnen bessere Menschen. &#8220;Unsere Frauen und M&#228;nner erfahren dort t&#228;glich, dass wir in Deutschland im Paradies leben. Sie lernen dort, das Leben st&#228;rker zu sch&#228;tzen und sehr intensiv im Hier und Jetzt zu leben.&#8221;</em></p>
<p><em>Der Mannheimer bedauerte, dass die meisten Musiker nicht so politisch seien. &#8220;Das vermisse ich. Man ist gegen den Krieg und der Rest wird ausgeblendet.&#8221; Einige f&#252;rchteten aber auch, dass Sie mit einem solchen Auftritt ihrem Ruf schaden k&#246;nnten und als Kriegstreiber gesehen w&#252;rden. &#8220;Die Angst ist gro&#223; nicht r&#252;berbringen zu k&#246;nnen, wenn sie einzig und allein zur moralischen Unterst&#252;tzung f&#252;r die Soldaten singen.&#8221;</em></p>
<p><em>Der Musiker plant m&#246;glicherweise einen weiteren Auftritt vor Soldaten in Afghanistan.</em> (Zitatende)</p>
<p>Berichtet die Frankfurter Neue Presse vorab.</p>
<p>Dazu das Video: Xavier Naidoo mit &#8220;Alles Kann Besser Werden&#8221; in Hemfurth am 05.08.2010.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Wgt1OZb0MiI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/Wgt1OZb0MiI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.fnp.de/fnp/index.htm" target="_blank">Frankfurter Neue Presse.de</a>;<br />
Videoquelle: via YouTube</em>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verteidigung, BundeswehrVerband: Reform muss Streitkr&#228;fte auch attraktiver machen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 07:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Streitkräfte&Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr-Reform]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher BundeswehrVerband (DBwV)]]></category>
		<category><![CDATA[Oberst Ulrich Kirsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, hat gefordert, die geplante Reform der Bundeswehr mit einem Attraktivit&#228;tsprogramm von einer Milliarde Euro f&#252;r die Soldaten zu verkn&#252;pfen. &#8220;Wenn vers&#228;umt wird, in die Menschen bei den Streitkr&#228;ften zu investieren, wird die Reform scheitern&#8221;, sagte er der in Halle erscheinenden &#8220;Mitteldeutschen Zeitung&#8221;. N&#246;tig seien bessere Bedingungen f&#252;r Pendler. &#8220;Dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Guttenberg-Wieker-20072010-Geloebnis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41200" title="Bw-Guttenberg Wieker 20072010 Geloebnis" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Guttenberg-Wieker-20072010-Geloebnis.jpg" alt="" width="448" height="278" /></a></em></p>
<p><em>Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, hat gefordert, die geplante Reform der Bundeswehr mit einem Attraktivit&#228;tsprogramm von einer Milliarde Euro f&#252;r die Soldaten zu verkn&#252;pfen. &#8220;Wenn vers&#228;umt wird, in die Menschen bei den Streitkr&#228;ften zu investieren, wird die Reform scheitern&#8221;, sagte er der in Halle erscheinenden &#8220;Mitteldeutschen Zeitung&#8221;. N&#246;tig seien bessere Bedingungen f&#252;r Pendler. &#8220;Dieser gesellschaftlichen Entwicklung ist in den Streitkr&#228;ften bisher nicht gen&#252;gend Rechnung getragen worden. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Dienst ist zentral.&#8221; Kirsch f&#252;gte hinzu: &#8220;Dieses Attraktivit&#228;tsprogramm hat ein Preisschild. Es ist mit Sicherheit eine Milliarde Euro wert.&#8221; Die sicherheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Elke Hoff, mahnte in der &#8220;Mitteldeutschen Zeitung&#8221;: &#8220;Die Bundeswehr muss schnell, flexibel und beweglich sein &#8211; und vor allem professioneller als jetzt. Da wird man es sich nicht mehr leisten k&#246;nnen, ein Drittel der Zeit- und Berufssoldaten zu binden, um Wehrpflichtige auszubilden und zu besch&#228;ftigen. Deshalb ist es zu kurz gesprungen, dass jetzt alle auf Guttenberg rumhacken.&#8221; Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte die Aussetzung der Wehrpflicht ins Spiel gebracht. Hoff erkl&#228;rte weiter: &#8220;Wir m&#252;ssen auf internationale Eins&#228;tze vorbereitet sein und uns in den n&#228;chsten Jahren, wenn nicht Jahrzehnten mit asymmetrischen Bedrohungen herumschlagen &#8211; mit Terrornetzwerken, einzelnen Verr&#252;ckten und organisierter Kriminalit&#228;t. Die Bundeswehr muss deshalb f&#252;r einen l&#228;ngeren Zeitraum zukunftsf&#228;hig werden und endlich zur Ruhe kommen.&#8221; Die Reform m&#252;sse &#8220;f&#252;r die n&#228;chsten 20 bis 30 Jahre halten&#8221;.</em> (Zitaende)</p>
<p>Berichtet heute die Mitteldeutsche Zeitung aus Halle.</p>
<p><em>(Textquele: <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=Page&amp;aid=987490165154&amp;openMenu=987490165154" target="_blank">Mitteldeutsche Zeitung.de</a>;<br />
Bildquelle: <a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde" target="_blank">Bundeswehr.de</a>, Der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg und der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker schreiten die Ehrenformation ab. Feierliches Gel&#246;bnis der Rekruten der 4. und 8. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung, 20. Juli 2010)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Taliban wollen einsch&#252;chtern (Video)</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 20:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Streitkräfte&Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Einsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[  Das Massaker an einem &#196;rzteteam zeigt das erb&#228;rmliche Wesen der Taliban und deren skrupellose, aber erfolgreiche Guerilla-Strategie: Die Radikalislamisten br&#252;sten sich mit dem Mord an zehn wehrlosen Menschen, die aus England, Deutschland und den USA in den Krieg am Hindukusch gingen, um den &#196;rmsten zu helfen. Dieses Blutbad reiht sich ein in eine Serie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/i-_cB-aX8u4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/v/i-_cB-aX8u4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </p>
<p><em>Das Massaker an einem &#196;rzteteam zeigt das erb&#228;rmliche Wesen der Taliban und deren skrupellose, aber erfolgreiche Guerilla-Strategie: Die Radikalislamisten br&#252;sten sich mit dem Mord an zehn wehrlosen Menschen, die aus England, Deutschland und den USA in den Krieg am Hindukusch gingen, um den &#196;rmsten zu helfen.</em></p>
<p><em>Dieses Blutbad reiht sich ein in eine Serie von Entf&#252;hrungen und Anschl&#228;gen. Die Fanatiker wollen ver&#228;ngstigen, abschrecken, den Willen der Gegner brechen. Deshalb foltern sie auf Dorfpl&#228;tzen, schneiden Lehrern von M&#228;dchenschulen Nase und Ohren ab oder k&#246;pfen Geiseln vor laufender Kamera. Die Wirkung bleibt nicht aus: Viele Afghanen wagen es nicht mehr, mit NATO, UNO oder ihrer eigenen Regierung zusammenzuarbeiten. Und in Europa und den USA hat sich eine tiefe Frustration etabliert. Die popul&#228;ren R&#252;ckzugsforderungen sind zugleich eine sehr wichtige Motivationsquelle der Taliban.</em></p>
<p><em>Dass sich die Extremisten siegesgewiss geben, ist nicht verwunderlich. Die deutsche Regierung tr&#228;gt ihren Teil dazu bei. Sie emp&#246;rt sich etwa &#252;ber das &#196;rzte-Massaker und fordert eine Bestrafung der T&#228;ter. Die wird aber ausbleiben &#8211; wie bei fr&#252;heren Taliban-Verbrechen an Deutschen. Die afghanische Polizei kann es nicht, die Bundeswehr darf es nicht. Berlin appelliert zugleich an die Taliban, &#252;ber Frieden zu verhandeln. Das ist bitter.</em> (Zitatende)</p>
<p>Kommentiert die Neue Osnabr&#252;cker Zeitung.</p>
<p><em>[Textquelle kurisv: </em><a href="http://www.neue-oz.de/" target="_blank"><em>Neue Osnabr&#252;cker Zeitung.de</em></a><em>;<br />
Videoquelle: <a href="http://de.euronews.net/" target="_blank">euronews.net</a>, die 10 get&#246;teten medizinischen Helfer des mobilen augen&#228;rztlichen Teams der International Assistance Mission (IAM) kommen mit Helikoptern der afghanischen Sicherheitskr&#228;fte aus dem nord&#246;stlichen Afghanistan zur&#252;ck, derzeit werden die Leichen formell identifiziert]</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Tod von christlichen Helfern in Afghanistan (Videos)</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 19:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Streitkräfte&Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Einsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ermordeten trugen keine Uniformen und keine Waffen &#8211; und dennoch mussten sie sterben. Die radikal-islamische Taliban br&#252;stet sich auch noch damit, die zehn Menschen im Nordosten Afghanistans umgebracht zu haben, weil sie den christlichen Glauben ins Land bringen wollten. Dabei fragen die Mediziner aus dem Westen, die im Namen der »International Assistance Mission« (IAM) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-FUCHS-Kommandant.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40947" title="Bw-FUCHS Kommandant" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-FUCHS-Kommandant.jpg" alt="" width="448" height="299" /></a></em></p>
<p><em>Die Ermordeten trugen keine Uniformen und keine Waffen &#8211; und dennoch mussten sie sterben. Die radikal-islamische Taliban br&#252;stet sich auch noch damit, die zehn Menschen im Nordosten Afghanistans umgebracht zu haben, weil sie den christlichen Glauben ins Land bringen wollten. Dabei fragen die Mediziner aus dem Westen, die im Namen der »International Assistance Mission« (IAM) unterwegs waren, nicht nach dem Glauben. Die IAM-Freiwilligen geben ihren gutbezahlten Job in New York oder London auf, um 250 000 Augenpatienten auch im hintersten Bergdorf Afghanistans zu betreuen. Das nennt man christliche N&#228;chstenliebe &#8211; ein Begriff, der den mutma&#223;lichen M&#246;rdern aus Reihen der Taliban offenbar suspekt erscheint. Die Idealisten aus dem Westen hatten den Mut, ohne milit&#228;rischen Schutz durch das Land zu reisen. Sie hatten die Hoffnung, aufgrund ihrer friedfertigen Absicht nicht im Visier der Taliban zu stehen. Darin haben sie sich leider geirrt. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass sich ziviler Aufbau und milit&#228;rischer Einsatz nicht ausschlie&#223;en. Ganz im Gegenteil. Das Blutbad ist Beleg daf&#252;r, dass ohne Soldaten ein Hilfseinsatz nur schwer m&#246;glich ist.</em> (Zitatende)</p>
<p>Kommentiert das Westfalen-Blatt aus Bielefeld.</p>
<p>Dazu das Video der <em>International Assistance Mission</em> (IAM) &#252;ber das Noor(Augen)-Programm:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7820335&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7820335&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/7820335">IAM&#8217;s NOOR Eye Care</a> from <a href="http://vimeo.com/user2695599">IAM</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Die Lausitzer Rundschau aus Cottbus kommentiert.</p>
<p><strong><em>Tod im Kugelhagel Mordanschlag auf christliche Helfer in Afghanistan</em></strong></p>
<p><em>Sie wollten helfen und wurden zu Opfern. Zehn Mitarbeiter eines christlichen Hilfswerks starben in den T&#228;lern des Hindukusch. Und wie fast immer, wenn Entwicklungshelfer irgendwo auf der Welt Opfer von Ermordungen und Entf&#252;hrungen werden, tauchen nun die Fragen auf: War es leichtfertig, ohne milit&#228;rischen Schutz eine abgelegene Berggegend zu besuchen? Waren die Helfer fromme Tr&#228;umer, die aus ihrem Glauben heraus alle Gefahren ignorierten? Zumindest eines kann wohl mit Sicherheit gesagt werden: Eine Hilfsorganisation, die seit 1966 fast ununterbrochen in Afghanistan pr&#228;sent ist, wird wissen, wie man sich dort zu verhalten hat. Wenn die &#8220;International Assistance Mission&#8221; (IAM) es f&#252;r sicher hielt, die Augen&#228;rzte in die Berggegend zu schicken, war das vermutlich sehr genau bedacht. Und wenn die Christen von IAM ihrem Jahresbericht zufolge sogar Unterst&#252;tzung vom muslimischen Hilfswerk &#8220;Islamic Relief&#8221; erhalten, zeugt das von anerkannter humanit&#228;rer Hilfe, die Respekt verdient. Doch ein Restrisiko bleibt immer und &#252;berall, gerade in einem B&#252;rgerkriegsland. Das zeigt auch die gerade erst gl&#252;cklich &#252;berstandene Entf&#252;hrung zweier Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks im Sudan. Fatal freilich w&#228;re es, w&#252;rde dieses Restrisiko nun zu einem Argument f&#252;r den Abzug der Isaf-Truppen. Denn gerade Organisationen wie die IAM zeigen, was in Afghanistan an Entwicklungshilfe m&#246;glich ist. 250.000 Menschen pro Jahr werden allein von den Mitarbeitern dieser Organisation an den Augen operiert. Unter den Taliban w&#228;re das wohl anders: Nichts zeigt deutlicher, wie es nach ihrem Sieg zugehen w&#252;rde, als ihre Freude &#252;ber die kaltbl&#252;tige Ermordung der westlichen Helfer in den T&#228;lern des Hindukusch. Doch wo &#196;rzte im Kugelhagel sterben, findet auch die Menschlichkeit ihr Grab.</em> (Zitatende)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Taliban-Opfer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-41312" title="Taliban Opfer" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Taliban-Opfer.jpg" alt="" width="260" height="190" /></a></p>
<p>Dazu das Video der <em>International Assistance Mission</em> (IAM) &#252;ber das <em>Renewable Energy Sources in Afghanistan Project</em> (RESAP):</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7821325&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7821325&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/7821325">RESAP</a> from <a href="http://vimeo.com/user2695599">IAM</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.westfalen-blatt.de/start.php" target="_blank">Westfalen-Blatt.de</a>, <a href="http://www.lr-online.de/" target="_blank">Lausitzer Rundschau.de</a>;<br />
Bildquelle: <a href="http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde" target="_blank">Bundeswehr.de</a>, Einsatzkontingent ISAF in Afghanistan, Kommandant des Transportpanzers FUCHS<br />
Videoquelle: <a href="http://www.iam-afghanistan.org/what-we-do/eye-care/outreach/noor-outreach" target="_blank">International Assistance Mission, IAM.org</a>)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Schneller Erfolg unm&#246;glich&#8221; &#8211; &#220;ber die Situation in Afghanistan</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2010/08/08/40909/schneller-erfolg-unmoeglich-ueber-die-situation-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 17:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan-Einsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[Es l&#228;uft schlecht in Afghanistan. Das zeigt die schockierende Nachricht von den zehn ermordeten Helfern &#8211; aber auch die Diskussion um eine verst&#252;mmelte junge Frau, deren Foto das &#8220;Time Magazin&#8221; auf der ersten Seite zeigt. Die Taliban haben ihr Nase und Ohren abgeschnitten. Doch selbst unter Einbeziehung solcher Propaganda-M&#246;glichkeiten bleibt es eine Tatsache, dass Frauen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/TIME-Afghan-Girl.jpg"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-40917" title="TIME Afghan Girl" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/TIME-Afghan-Girl.jpg" alt="" width="336" height="445" /></em></a></p>
<p><em>Es l&#228;uft schlecht in Afghanistan. Das zeigt die schockierende Nachricht von den zehn ermordeten Helfern &#8211; aber auch die Diskussion um eine verst&#252;mmelte junge Frau, deren Foto das &#8220;Time Magazin&#8221; auf der ersten Seite zeigt. Die Taliban haben ihr Nase und Ohren abgeschnitten.</em></p>
<p><em>Doch selbst unter Einbeziehung solcher Propaganda-M&#246;glichkeiten bleibt es eine Tatsache, dass Frauen, die nicht nach archaischen Vorstellungen leben wollen, in Afghanistan hochgef&#228;hrdet sind. Aber dies war nicht der Anlass der Invasion.</em></p>
<p><em>Anlass f&#252;r die westliche Invasion in Afghanistan war der 11. September 2001. Der Feldzug sollte verhindern, dass von afghanischem Boden weitere Terror-Angriffe gestartet werden. Soweit ist die Mission erf&#252;llt. Es ist klar, dass es dar&#252;ber hinaus w&#252;nschenswert gewesen w&#228;re, eine bl&#252;hende Demokratie zu installieren. Doch wir m&#252;ssen allm&#228;hlich realisieren, dass eine Entwicklung, die im Westen &#252;ber 1000 Jahre ben&#246;tigte (solange dauerte es, bis aus dem Kampf von lokalem, staatlichem und religi&#246;sem Recht mit Hilfe der Aufkl&#228;rung das moderne Rechtssystem entstand) in Afghanistan nicht in 10 Jahren zu erreichen sein wird.</em> (Zitatende)</p>
<p>Kommentiert der Politik-Chef der Frankfurter Freien Presse, Dr. Dieter Sattler, im Leitartikel.</p>
<p>Das war &#252;brigens das Titelbild der TIME am 17. Dezember 2001 mit dem Titel &#8220;THE LAST DAYS OF THE TALIBAN&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/TIME-Cover-Taliban.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40915" title="TIME Cover Taliban" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/TIME-Cover-Taliban.jpg" alt="" width="336" height="442" /></a></p>
<p>Hier das am 08. M&#228;rz 2010, TAKING ON THE TALIBAN</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/TIME-Cover-Taliban-032010.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40914" title="TIME Cover Taliban 032010" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/TIME-Cover-Taliban-032010.jpg" alt="" width="336" height="444" /></a></p>
<p>Und hier auch nochmal der TIME-Titel vom 05. Januar 2004, THE PERSON OF THE YEAR, The American Soldier</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/TIME-Cover-Taliban-012004.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40913" title="TIME Cover Taliban 012004" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/TIME-Cover-Taliban-012004.jpg" alt="" width="336" height="441" /></a></p>
<p>So leben die Medien von und mit den H&#246;hen und Tiefen des Afghanistan-Einsatzes &#8211; in den USA wie in Deutschland.</p>
<p>In der Rheinischen Post aus D&#252;sseldorf kommentiert Godehard Uhlemann:</p>
<p><em><strong>Gewalt gegen Helfer</strong></em></p>
<p><em>Die Ermordung der zehn Mitarbeiter einer christlichen Hilfsorganisation wird die Frage aufwerfen, ob solche humanit&#228;ren Eins&#228;tze &#252;berhaupt noch vertretbar sind. Schon in der Vergangenheit hat es immer wieder Anschl&#228;ge auf Mitarbeiter von Hilfsorganisationen gegeben. Diese haben sp&#228;ter Einsatzpl&#228;ne ge&#228;ndert und St&#252;tzpunkte verlagert, um Risiken zu minimieren. Doch g&#228;nzlich ausschalten lassen sich diese nicht. Es macht auch wenig Sinn, die Eins&#228;tze der Helfer milit&#228;risch zu sch&#252;tzen. Das w&#252;rde sie erst recht zur Zielscheibe machen, weil sie dann in den Augen der radikalislamischen Taliban ein Teil der Milit&#228;rmaschinerie w&#228;ren. Und genau die wird von ihnen weiterhin mit Attentaten, Selbstmordanschl&#228;gen, Sprengfallen und Hinterhalten bek&#228;mpft werden. Bei aller Hilfsbereitschaft und humanit&#228;rem Sendungsbewusstsein des get&#246;teten &#196;rzteteams kann man den Verantwortlichen den Vorwurf von Leichtsinn nicht ersparen. Das Gebiet, in dem die Morde geschehen sind, ist gef&#228;hrliches Grenzgebiet. Dort sind die Trampelpfade des Terrors nach Pakistan. Dort ist ein weitgehend rechtsfreier Raum, denn die Zentralgewalt Kabuls reicht nicht in die Winkel der Region, in der m&#228;chtige Clans das Sagen haben.</em> (Zitatende)</p>
<p><em>(Textquelle kursiv: <a href="http://www.fnp.de/fnp/index.htm" target="_blank">Frankfurter Neue Presse.de</a>, <a href="http://www.rp-online.de/" target="_blank">Rheinische Post.de</a>;<br />
Bildgrafiken: <a href="www.time.com/time/" target="_blank">Time Magazine.com</a>, Titelbilder)</em></p>
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		<title>Sommerinterview &#8211; Im Feuergefecht in Afghanistan: Silke Kaufmann (Video)</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Streitkräfte&Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitätsdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Soldatin]]></category>

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		<description><![CDATA[  Die Schleswig-Holsteinerin Silke Kaufmann ist 29 Jahre alt, zur Zeit Single und arbeitet beim Sanit&#228;tskommando der Bundeswehr in Kropp. Sie war bereits zweimal im Auslandseinsatz in Krisengebieten: im Kosovo und in Afghanistan. Im Feuergefecht Von Silke Kaufmann erfahren wir im Interview, dass sie in Kundus mit ihrer Truppe in ein Feuergefecht geriet. Sie musste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="315" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xuytmMpn6aY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="315" src="http://www.youtube.com/v/xuytmMpn6aY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;border=1" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object> </strong></p>
<p><strong>Die Schleswig-Holsteinerin Silke Kaufmann ist 29 Jahre alt, zur Zeit Single und arbeitet beim Sanit&#228;tskommando der Bundeswehr in Kropp. Sie war bereits zweimal im Auslandseinsatz in Krisengebieten: im Kosovo und in Afghanistan.</strong></p>
<p><strong><span style="color: #3366ff;">Im Feuergefecht<br />
</span></strong>Von Silke Kaufmann erfahren wir im Interview, dass sie in Kundus mit ihrer Truppe in ein Feuergefecht geriet. Sie musste mehrere verletzte Soldaten medizinisch versorgen. Wenn Silke Kaufmann bei ihren Eltern zu Besuch ist, dann versucht sie zu vermeiden, von ihren meist gef&#228;hrlichen Eins&#228;tzen zu erz&#228;hlen. Das w&#252;rde die Familie nur verunsichern und Angst machen.</p>
<p><strong><span style="color: #3366ff;">In der Ausbildung<br />
</span></strong>Im Sanit&#228;tskommando Kropp ist Silke Kaufmann auch als Ausbilderin t&#228;tig. Sie versucht den noch jungen Soldaten zu vermitteln, was sie unter anderem in Afghanistan erwartet. Noch ist Silke Kaufmann Zeitsoldatin, m&#246;chte aber in naher Zukunft Berufssoldatin in Kropp werden.</p>
<p>Wie Silke Kaufmann mit ihren Erfahrungen umgeht und ob sie Bef&#252;rchtungen vor weiteren Eins&#228;tzen hat, das erz&#228;hlt sie im NDR-Sommerinterview</p>
<p><em>(Videoquelle, Textauszug: <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/s-h_magazin/index.html" target="_blank">NDR Schleswig-Holstein Magazin</a> vom 04.08.2010 via YouTube)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Chancen schaffen f&#252;r eine Welt ohne Atomwaffen</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2010/08/04/40496/neue-chancen-schaffen-fuer-eine-welt-ohne-atomwaffen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 10:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Streitkräfte&Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verteidigungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Atomwaffen]]></category>
		<category><![CDATA[EKD]]></category>

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		<description><![CDATA[Verhandlungen &#252;ber Atomwaffenkonvention beginnen Gemeinsame Erkl&#228;rung des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, und des Pr&#228;sidenten der deutschen Sektion von pax christi, Bischof Heinz Josef Algermissen: Zum 65. Mal j&#228;hren sich am 6. und 9. August 2010 die atomaren Angriffe auf die japanischen St&#228;dte Hiroshima und Nagasaki. Die Erinnerung an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #3366ff;">Verhandlungen &#252;ber Atomwaffenkonvention beginnen</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Atombombe-Nagasaki.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-40500" title="Bw-Atombombe Nagasaki" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/Bw-Atombombe-Nagasaki.jpg" alt="" width="336" height="402" /></a></strong></p>
<p><strong>Gemeinsame Erkl&#228;rung des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, und des Pr&#228;sidenten der deutschen Sektion von pax christi, Bischof Heinz Josef Algermissen:</strong></p>
<p>Zum 65. Mal j&#228;hren sich am 6. und 9. August 2010 die atomaren Angriffe auf die japanischen St&#228;dte Hiroshima und Nagasaki. Die Erinnerung an den Tod Hunderttausender ist bis heute Mahnung an uns, jeden weiteren Einsatz von Atomwaffen zu verhindern.</p>
<p>Gerade in diesem Jahr hat die Vision einer Welt ohne Atomwaffen neue politische Bedeutung erlangt. Dazu beigetragen hat nicht nur US-Pr&#228;sident Obama mit seiner Prager Rede, sondern auch ungez&#228;hlte Menschen, die sich im Vorfeld der &#220;berpr&#252;fungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag (= Nichtverbreitungsvertrag) im Mai 2010 f&#252;r die Abschaffung aller Atomwaffen eingesetzt haben. Millionen Unterschriften aus aller Welt &#8211; darunter allein 14 Millionen aus Japan und aus Deutschland 25 000 unter dem Appell &#8220;F&#252;r eine Zukunft ohne Atomwaffen&#8221; &#8211; sind Ausdruck des weltweit gemeinsamen Traums einer neuen Wirklichkeit ohne Atomwaffen. Denn eine Welt ohne diese furchtbaren Waffen ist keine Utopie, sondern eine konkrete Verpflichtung der Unterzeichner des Nichtverbreitungsvertrages.</p>
<p>Solange Atomwaffen existieren, bestehen Gefahr und Anreiz zu ihrer weiteren Verbreitung. Jede zivile Nutzung von Atomkraft birgt das Risiko, dass f&#252;r zivile Zwecke hergestelltes Material in waffenf&#228;higes Material umgewandelt wird. Milit&#228;rstrategien, die Atomwaffen mit dem Ziel der Sicherheit und Verteidigung oder als Machtfaktor einplanen, bremsen den Prozess der internationalen nuklearen Abr&#252;stung und Nichtverbreitung. Nur die &#220;berwindung der nuklearen Abschreckung durch die &#196;chtung aller Massenvernichtungsmittel und ihre vollst&#228;ndige Abr&#252;stung kann die Gefahr bannen, die von der Existenz dieser Waffen ausgeht.</p>
<p>Frieden braucht Ehrlichkeit, und Glaubw&#252;rdigkeit kann einzig erreicht werden, wenn internationale Vereinbarungen streng eingehalten werden. Das ist auch die Basis f&#252;r vertrauensbildende Ma&#223;nahmen zugunsten globaler Sicherheit und weltweiter Nichtverbreitungspolitik. Dem werden die Ergebnisse der diesj&#228;hrigen &#220;berpr&#252;fungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag nicht gerecht. Denn das Versprechen zur Abr&#252;stung wurde wieder nicht eingel&#246;st. Der Erfolg, dass wieder ein gemeinsames Abschlussdokument zustande gekommen ist, bedeutet vor allem die Rettung des Nichtverbreitungsvertrages an sich, aber noch keinen Fortschritt f&#252;r die in Artikel VI des Vertrages vor 42 Jahren vereinbarte Abr&#252;stung. Das Fehlen eines Zeitplanes f&#252;r die Umsetzung der Aktionen, die das Abschlussdokument beschreibt, ist das falsche Signal der Atomstaaten gegen&#252;ber der Mehrheit der Staaten, die sich im Nichtverbreitungsvertrag auf den Verzicht auf Atomwaffen verpflichtet haben. Um die Staaten, die technisch sofort zur nuklearen R&#252;stung in der Lage w&#228;ren, weiterhin von Atomwaffenprogrammen abzuhalten, m&#252;ssten die Atomstaaten ihre Abr&#252;stungsabsicht endlich mit konkreten Zusagen untermauern. Zur Verhinderung von nuklearer Aufr&#252;stung und der Verbreitung von Atomwaffen reicht es nicht aus, l&#228;ngst Vereinbartes erneut zu bekr&#228;ftigen.</p>
<p>Wichtige Zwischenschritte wie die Aufforderung zur Verringerung der Rolle und Bedeutung von Atomwaffen in Sicherheitskonzepten und Strategien bleiben im Abschlussdokument der &#220;berpr&#252;fungskonferenz unverbindlich. Besonders entt&#228;uschend ist, dass eine Vereinbarung &#252;ber den kurzfristigen Abzug amerikanischer Atomwaffen aus nichtnuklear ger&#252;steten europ&#228;ischen Staaten wie Deutschland ebenso fehlt wie die Verpflichtung der Atomstaaten, die Modernisierung ihrer Arsenale zu beenden, die Produktion milit&#228;risch nutzbaren Spaltmaterials einzustellen und die vorhandenen Vorr&#228;te internationaler Kontrolle zu unterstellen.</p>
<p>Die internationale Staatengemeinschaft steht jetzt vor der Herausforderung, f&#252;r den Weg zur tats&#228;chlichen Abschaffung der Atomwaffen einen neuen Rahmen zu schaffen. Mit diesem Ziel haben sich 118 der 190 Staaten bei der &#220;berpr&#252;fungskonferenz im Mai in New York f&#252;r die Aufnahme von Verhandlungen &#252;ber eine Atomwaffenkonvention ausgesprochen. Vorbild daf&#252;r sind die Chemiewaffenkonvention und der Vertrag von Ottawa zum Verbot von Antipersonenminen.</p>
<p>Die Bundesregierung sollte diesen Weg unterst&#252;tzen und sich daf&#252;r einsetzen, sobald wie m&#246;glich mit multilateralen Verhandlungen &#252;ber einen Vertrag zu beginnen, der die &#252;berpr&#252;fbare Abschaffung der Atomwaffen transparent und konkret in einem festen Zeitrahmen regelt. Denn im Beginn internationaler Verhandlungen &#252;ber eine Atomwaffenkonvention liegt eine neue Chance, die Gefahren, die von der Existenz nuklearer Massenvernichtungsmittel ausgehen, zu bannen und diese Waffen vollst&#228;ndig abzuschaffen.</p>
<p>Hannover/Berlin, 4. August 2010</p>
<p>Informationen zum EKD-Friedensbeauftragten finden Sie hier: <a href="http://www.ekd.de/ekd_kirchen/rat/brahms.html" target="_blank">http://www.ekd.de/ekd_kirchen/rat/brahms.html</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/ekd_logo.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-40502" title="ekd_logo" src="http://soldatenglueck.de/wp-content/uploads/2010/08/ekd_logo.gif" alt="" width="260" height="55" /></a></p>
<p><em>(Textquelle: <a href="http://www.ekd.de/" target="_blank">Evangelische Kirche in Deutschland, EKD.de</a>;<br />
Bildquelle: DoD.gov, Atomic bombing of Nagasaki on August 9, 1945)</em></p>
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