Archiv für die Kategorie 'UN-Missionen'

UN-Mitarbeiter in Kabul offenbar von afghanischen Streitkräften erschossen

Freitag, 16. April 2010

Bei dem Angriff von Terroristen auf das Gästehaus der Vereinten Nationen (UN) in der afghanischen Hauptstadt Kabul im Oktober 2009 haben offenbar nicht die Terroristen, sondern Mitglieder der afghanischen Streitkräfte einen UN-Mitarbeiter erschossen. Diesen Verdacht bestätigte UN-Sprecher Farhan Haq stern.de am Sitz des Hauptquartiers der Organisation in New York. Der Verdacht stütze sich auf die vorläufigen Erkenntnisse einer Untersuchungskommission, sagte Haq. “Die vorläufige Schlussfolgerung der Untersuchungskommission erbrachte die beunruhigende Möglichkeit, dass ein bestimmtes Mitglied der UN-Belegschaft aufgrund von ‘friendly fire’, verursacht unmittelbar durch reagierende afghanische Sicherheitsleute, umgekommen sein könnte”, sagte UN-Sprecher Haq stern.de. “Sobald der Untersuchungsbericht abgeschlossen ist, werden wir unsere Ergebnisse der afghanischen Regierung mitteilen. Und wenn diese sich als zutreffend heraus stellen sollten, werden wir um eine gründliche und sorgfältige Untersuchung der Umstände des Todes dieses UN-Mitarbeiters sowie der Begleitumstände des Todes der anderen UN-Mitarbeiter anfragen.” Auch ein Video, das stern.de veröffentlicht hat, legt nahe, dass der UN-Mitarbeiter nicht von Terroristen getötet wurde.

Untersucht haben die Vereinten Nationen die Umstände des Todes ihres Mitarbeiters Louis Maxwell am 28. Oktober 2009. An diesem Tag verübten drei islamistische Terroristen einen Anschlag auf das UN-Gästehaus in Kabul. Bei dem Angriff starben insgesamt neun Menschen – Maxwell, fünf weitere Menschen sowie die drei Terroristen. Die afghanischen Behörden hatten gleich nach dem Anschlag, der in der Hochphase des afghanischen Präsidentschaftswahlkampfes stattfand, erklärt, Maxwell sei von den Terroristen erschossen worden oder bei der Explosion der Sprengstoffgürtel gestorben, die die Terroristen zündeten. Das Video legt jedoch nahe, dass der UN-Mitarbeiter in einer anderen Situation zu einem späteren Zeitpunkt erschossen wurde. Im Anschluss an den Anschlag recherchierten Ermittler der Vereinten Nationen, unterstützt von der US-Bundespolizei FBI in Kabul. Sie arbeiteten dort nach stern.de-Informationen auch mit den afghanischen Behörden zusammen. Das weitere Vorgehen, hieß es in New York, werde von den weiteren Ermittlungen und deren Ergebnissen abhängen.

Den vollständigen Bericht zu dieser Meldung finden Sie auf stern.de.
Soldatenglück.de berichtete über den Taliban-Anschlag und die Folgen: Afghanistan: Die Gefallenen der United Nations

(Textquelle kursiv: stern.de;
(Bilderquelle: United Nations.org, UNAMA.org)



UN-Hochkommissar Guterrez: “Mauern in den Köpfen” (Video)

Sonntag, 6. Dezember 2009

“Ohne eine Einigung beim Klimawandel laufen wir in eine Katastrophe hinein.”

“Antonio Guterres ist der Hochkommissar für Flüchtlinge der Vereinten Nationen. Seit Juni 2005 ist der Portugiese auf diesem Posten. Früher war er Ministerpräsident in Portugal, damals ging es ihm um das Wohl der zehn Millionen Portugiesen, heute stehen für den 60-Jährigen 42 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene im Mittelpunkt seiner Arbeit. 6000 EU-Angestellte arbeiten für und mit ihm in 115 Ländern.”
Zum vollständigen Text bei euronews.net.

(Videoquelle, Textauszüge: euronews.net)

Hintergrundinformationen: UNHCR.org

Afghanistan: Die Gefallenen der United Nations

Samstag, 7. November 2009

Bw-UNAMA Gefallene Trauer

Bw-UNAMA Gefallene Kai Eide

Bw-UNAMA Gefallene 4

Bw-UNAMA Gefallene 2

Bw-UNAMA Gefallene 3

Bw-UNAMA Gefallene Trauer 1

Bw-UNAMA Gefallene Eide Kai

In Kabul sind fünf Mitarbeiter der Vereinten Nationen am 28. Oktober 2009 Opfer eines terroristischen Taliban-Angriffes auf das Gästehaus der UN in Kabul geworden. Am 03. November nahm die UN-Mission UNAMA unter Leitung des SRGS Kai Eide (N) am Flughafen Kabul Abschied von den gefallenen UN-Kollegen und -Freunden des Election Staff.
Vor dem UN Hauptquartier in New York wehte die blau-weiße UN-Flagge auf Halbmast. Die Vereinten Nationen haben immer wieder in den Konfliktgebieten dieser Welt Gefallene zu beklagen.
411 deutsche Staatsbürger sind in Friedens-Missionen der Vereinten Nationen im Einsatz (Quelle: ZIF Berlin.org, Stand Mai 2009).

Halbmast am East River

Bw-UNAMA UN half mast NY

(Bilderquelle: United Nations.org, UNAMA.org)

Georgien, ein Jahr danach (Video)

Dienstag, 20. Oktober 2009

Das United Nations Development Programmme (UNDP) hat seit dem bewaffneten Konflikt zwischen Russland und Georgien im August 2008 mit 4,4, Millionen Euro von der Europäischen Union und mit 1,2 Millionen US-Dollar UNDP-Finanzmitteln einges auf den Weg gebracht und geschafft für die vom Krieg betroffenen Menschen in der Südkaukasus-Region. Infrastruktur wurde aufgebaut, Flüchtlingsfamilien wurden Winter-feste Unterkünfte, Schulen, Strom- und Wasserversorgung gebaut und Trainingsmaßnahmen zum Wiedereinstieg in den Beruf oder Umschulungen und Starthilfen für eine Tätigkeit und einen Erwerb im landwirtschaftlichen Sektor angeboten.

(Videoquelle: UNDP.org)

Afghanistan: Der Wahlen letzter Stand

Montag, 19. Oktober 2009

Hamid Karzai wird sich einer Stichwahl mit Abdullah Abdullah stellen müssen. Damit hat Dr. Abdullah wieder Chancen neuer afghanischer Präsident zu werden und die internationale Gemeinschaft die legitime Möglichkeit, Hamid Karzai los zu werden.

Bw-Afgh Wahl 4

Die Independent Election Commission of Afghanistan, UNDP/ELECT gab heute bekannt:

Bw-Electoral Complaints Commission ECC Afgh

ECC issues its decisions to the IEC with respect to the certification of Presidential election results
October 19, 2009
The ECC has finalized all of its decisions with respect to polling and counting for the Presidential elections and has officially communicated them to the IEC. The IEC is responsible for adjusting candidates’ vote totals in accordance with the ECC’s decisions before it may certify the final results.
The ECC issued three separate decisions with respect to certification of the Presidential election results.
1. Based on its investigation complaints received since 20 August, the ECC has ordered the IEC to invalidate 210 polling stations around the country where the ECC found clear and convincing evidence of fraud.
2. As a result of the ECC’s audit and recount process, the ECC has ordered the IEC to invalidate a certain percentage of each candidate’s votes in six separate categories. Each category corresponds to criteria set forth in the ECC’s order of 8 September 2009, which required and investigation of polling stations that were highly suspicious of fraud.
3. The ECC decided that 18 polling stations quarantined by the IEC may be included in the results because it found no clear evidence of fraud. The ECC agrees that the other polling stations quarantined by the IEC are properly excluded from the election results.
According to the Electoral Law, ECC decisions and orders are final and binding. The IEC has responsibility for implementing all of the ECC’s orders before announcing the final results.
The full text of each ECC decision is available on the ECC’s website at www.ecc.org.af.

Bw-HQ Independent Election Commission

(Grafikquelle: Textauszug englisch: Electoral Complaints Commission, ECC.org;
Bilderquelle: UNAMA.org, Tally Center at the Kabul headquarters of the Independent Election Commission)



World Humanitarian Day, 19. August 2009 (Videos)

Mittwoch, 19. August 2009

Bw-World Humanitarian Day 19082009

Die Vereinten Nationen haben für heute erstmals einen Tag der Humanitären Hilfe (World Humanitarian Day) ausgerufen. Das Datum, der 19. August, geht auf einen Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad 2003 zurück. Dabei starben 22 Menschen. Die UN verweisen auf eine zunehmende Gefahr für die Fachkräfte in der Not- und Entwicklungshilfe: In den vergangenen zehn Jahren starben rund 700 humanitäre Helfer bei ihren Einsätzen. Von 36 Toten im Jahr 1998 stieg die Zahl auf 122 im vergangenen Jahr. Mehrere tausend Helfer wurden entführt oder das Opfer von Übergriffen.Erst gestren sind in Kabul bei einem Taliban-Autobomben-Anschlag auf der Jalalabad Road auf einen ISAF-Konvoi auch zwei Mitarbeiter der UNAMA (United Nations Assistance Mission in Afghanistan) umgekommen (Video unten).

Hintergrundinformationen: UN Sonder-Website zum World Humanitarian Day 2009
(weiter…)

Peacebuilding Report der United Nations (Video)

Mittwoch, 1. Juli 2009

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zum vollständigen Bericht der United Nations UN SG report on peacebuilding in the aftermath of conflict

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(Bilderquellen: UN-Missionen MONUC.org, UNIFIL.org)

Afghanistan 2009 Humanitarian Action Plan

Dienstag, 3. Februar 2009

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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA)

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The 2009 Humanitarian Action Plan for Afghanistan represents a major step towards a coherent and prioritised strategy to alleviate the pressing humanitarian needs of the Afghan people. The Plan aims to meet the immediate needs and build the resilience of those made most vulnerable by natural disasters, lack of access to basic social services, increasing food insecurity caused by rising prices, the ongoing armed conflict and the worsening security situation. In a country where poverty and low levels of development are widespread, the Plan acknowledges the need to define boundaries for humanitarian action and to target assistance to caseloads according to identified priorities.

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A man loading WFP food in Badakhshan province.

The Afghanistan Humanitarian Action plan 2009 has been launched. The plan aims to meet the immediate needs and build the resilience of those made most vulnerable by natural disasters, lack of access to basic social services, increasing food insecurity caused by rising prices, the ongoing armed conflict and the worsening security situation.

Zum vollständigen Humanitarian Action Plan for Afghanistan 2009

(Bildquelle, Textauszüge: UNAMA-AFG.org)

60 Jahre United Nations Peacekeeping (Video)

Freitag, 21. November 2008

Hintregrundinformation, Video mit Georg Clooney: Better World Campaign.org

Afghan refugees return home to a bleak future (Video)

Donnerstag, 20. November 2008

Millions of Afghans have fled the bloodshed in their country over the past 30 years.Returning refugees are prevented from reaching their home villages by the ongoing fighting. With winter fast approaching, their future seems bleak.
Al Jazeera’s David Chater reports from Chamtala camp in Afghanistan where many are returning to a bleak homecoming.