Am 22. März haben Unbekannte im Zeitraum zwischen 6 und 8 Uhr mitteleuropäische Zeit (MEZ) im Bereich der Unterbringung deutscher Kräfte in einer zyprischen militärischen Liegenschaft bei Limassol zwei deutsche Flaggen und eine VN-Flagge vom Flaggenmast entfernt.
Dabei wurde eine deutsche Flagge zerrissen und teilweise verbrannt sowie eine weitere abgerissen. Auf der VN-Flagge wurde herumgetrampelt.
Der zuständige zyprische Brigadekommandeur hat beim Kommandeur des deutschen Einsatzkontingentes sein Bedauern und die Betroffenheit über diesen Vorfall ausgedrückt und Aufklärung zugesagt. (Zitatende)
Soldatenglück.de ergänzt: Auch die Deutsche Botschaft in Nokosia auf Zypern wurde angegriffen, wütende Zprer holten die deutsche Flagge unter Gejohle vom Botschaftsgebäude (Video unten). Rund 400 Demonstranten haben sich am 18. März 2013 vor der Deutschen Botschaft in Nikosia versammelt, um gegen die geplante Zwangsabgabe zur Euro-Rettung zu protestieren. Die Demonstranten beschuldigten Deutschland, die Banken-Abgabe gefordert zu haben. Die Demonstranten hatten zuvor vor dem Parlament Zyperns demonstriert. Medien berichteten, dass ein zyprischer Polizist die deutsche Bundesflagge wieder einsammelte und dem deutschen Botschafts-Personal zurück gab. Die deutsche Botschafterin Dr. Gabriela Guellil nahm den Vorgang gelassen zur Kenntnis, bereits aus Griechenland sind im Rahmen der Proteste gegen die Euro-Rettung und Deutschlands angeblich führende Rolle dabei symbolische Akte gegen die deutsche Flagge bekannt.
Der Einsatz der deutschen Marinesoldaten im Mittelmeer vor der libanesischen Küste zählt zu den gefährlichsten in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Ziel: Waffenschmuggel für die islamistische Hisbollah im Libanon verhindern.
(Videoquelle: HR Frensehen, hessenreporter;
Grafikquelle: CIA.gov, Libanon Karte
Bilderquelle: Bundeswehr.de, Vergleichsfotos, Schnellboot S 76 FRETTCHEN in Fahrt; Einsatzgruppenversorger FRANKFURT/MAIN mit Fregatte HESSEN)
Der Nahe Osten steht vor dramatischen Tagen. Es geht dieses Mal nicht um das iranische Atomprogramm und den vermuteten Bau einer Teheraner Atombombe, die Israel bedrohen würde. Die neue Gefahr ist der Zerfall Syriens. Dabei ist nicht der wünschenswerte Machtverlust der Assad-Clique das Problem. Doch was geschieht bei einem Machtwechsel mit dem ungeheuren Chemiewaffen-Arsenal? Das Teufelszeug weckt Besitzgelüste von Radikalen, Extremisten oder Terroristen. Die neuen Besitzer können die gesamte Region bedrohen, sie könnten Israels Existenz gefährden und die für die Industrieländer so wichtigen Ölländer erpressen. Insofern ist es logisch, dass sich der Westen Gedanken über die Sicherung chemischer Massenvernichtungswaffen Gedanken macht. Israel hat schon mit seinem Eingreifen gedroht. Doch ein solch risikoreicher Schritt würde das Land unweigerlich in einen Krieg ziehen und die Region in Brand setzen. Schon jetzt beschießt die bisher von Syrien gestützte Hisbollah (ohne C-Waffen!) vom Libanon aus israelische Städte. Es wird Zeit, dass angesichts der Chemiewaffen-Gefahr die UN-Vetomächte Russland und China ihren Assad stützenden Kurs aufgeben und helfen, diese Gefahrenquelle abzudichten. (Zitatende)
Kommentiert Godehard Uhlemann von der “Rheinische(n) Post” aus Düsseldorf.
(Textquelle: Rheinische Post.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Vergleichsfoto: ABC-Abwehr, ATV Yamaha Kodiak 400 – Informationslehrübung der Panzerlehrbrigade 9 auf den Truppenübungsplätzen Bergen und Munster)
Steffen Schwarzkopf berichtet in SAT.1 vom syrischen Bürgerkrieg – am Montag, 23. Juli 2012, 23.30 Uhr, in SAT.1.
“Das Töten ist zum Alltag geworden. Mittlerweile sind beide Seiten völlig verroht. Selten habe ich so viel Angst und Sprachlosigkeit bei meinen Gesprächspartnern erlebt. In diesem Konflikt ist es schwer zu beurteilen, wer die Hauptschuld trägt”, sagt SAT.1-Reporter Steffen Schwarzkopf. Der erfahrene TV-Journalist war eine Woche in Syrien unterwegs und berichtet von beiden Seiten: dem Regime in Damaskus und den Assad-Gegnern. Die 30-minütige Reportage “Reporter zwischen den Fronten” zeigt am Montag, 23. Juli 2012, um 23.30 Uhr erschreckende Bilder des Bürgerkriegs in dem gespaltenen Land.
17.000 Tote, zerstörte Städte und Dörfer, Flüchtlingselend – das ist Syrien heute. Täglich erreichen uns Meldungen von eskalierender Gewalt und Massakern. Doch selten herrscht Klarheit, welche Seite die Greueltaten begangen hat. Steffen Schwarzkopf und seinem Team ist es trotz Verhinderungsversuchen durch Geheimdienst und Militär gelungen, bei Anti-Assad-Demonstrationen zu drehen und sich mit Kämpfern der Freien Syrischen Armee zu treffen. (Zitatende)
Der Kriegsberichterstatter und Reporter Steffen Schwarzkopf (Jahrgang 1973) berichtete auch aus dem ISAF-Einstazgebiet Afghanistan “Krieg im Indianerland – Die Bundeswehr in Kundus” und “Die zweite Front – Traumatisierte Bundeswehr-Soldaten”, Soldatenglück.de berichtete darüber. Für die Reportage “Krieg im Indianerland” über die deutschen Soldaten in Kunduz/Afghanistan war Steffen Schwarzkopf mit Helm und Schutzweste ganz nah am Geschehen, es setzte sich dabei (unbewaffnet) den gleichen Gefahren aus wie die Soldaten.
Dazu das aktuelle N24-Video: Situation in Syrien – Steffen Schwarzkopf war im Krisengebiet
N24-Reporter Steffen Schwarzkopf war eine Woche lang in Syrien unterwegs und berichtet nur exklusiv im Studio, von seinen Erlebnissen vor Ort.
(Textquelle kursiv: SAT1.de;
Videoquelle: N24.de;
Bildquelle: UNSMIS.org, UNSMIS military observers inspecting a residential area at Talbisah area in Homs city, Syria – 11 June 2012;
Grafikquelle: CIA.gov, Syrien-Flagge)
Der Fall des syrischen Despoten Baschar al-Assad scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Die syrischen Rebellen kontrollieren wichtige Straßen und Grenzübergänge, manche Städte sind beinahe komplett in ihrer Hand. Doch man sollte sich von den verwackelten Kriegsbildern, die regelmäßig aus den Rebellenhochburgen gesendet werden, nicht täuschen lassen. Assad ist militärisch nach wie vor stark. Einigen Zehntausend Guerillakämpfern stehen 300.000 Soldaten der Armee gegenüber. Assads Diktatur ist verwundet, aber sie wankt noch nicht. Das von den Rebellen gewonnene Terrain wird immer wieder blutig vom Regime zurückerobert. So kann es noch lange weitergehen. Dennoch wird man sich in Washington und Moskau, in Ankara und in Teheran zurzeit nicht nur mit der aktuellen militärischen Lage beschäftigen. Längst werden Szenarien entworfen, wie es in Syrien nach einem Sturz, einem Rücktritt oder einer Flucht Assads weitergehen könnte. Doch welche Rechnungen da auch immer aufgemacht werden – sie beinhalten viele Unbekannte. Ein halbwegs geordneter, ja friedlicher Übergang zu einer syrischen Demokratie scheint derzeit völlig unrealistisch. Sollte Assad von der Bildfläche verschwinden, wäre der Konflikt nicht gelöst. 42 Jahre Despotie lassen sich nicht mit einem einzigen Familienclan bewerkstelligen. Wenn Assad stürzt, haben nicht nur seine Verwandten um Macht und Einfluss zu fürchten. Teheran wird mit allen Mitteln zu verhindern suchen, seinen wichtigsten Bündnispartner in der Region zu verlieren; auch Moskau kämpft um bleibenden Einfluss in Damaskus – und nicht zuletzt um direkten Zugang der russischen Kriegsflotte im Mittelmeer. Auf der anderen Seite will sich der Westen nicht in eine militärische Auseinandersetzung ziehen lassen, die am Ende eher an den jugoslawischen Bürgerkrieg erinnern würde als an den “arabischen Frühling”. Die Interventionen auf dem Balkan, in Afghanistan, dem Irak haben nicht nur die USA müde und mürbe gemacht. Es herrscht Skepsis: Das militärische Ziel der syrischen Rebellen heißt Damaskus. Worin aber die politischen Ziele der FSA bestehen, wie stark ihr islamistischer Flügel ist; ob die säkularen syrischen Liberalen nicht nur auf Pressekonferenzen im Ausland, sondern auch in den umkämpften Gebieten etwas zu sagen haben, ist ungewiss. Über das syrische Schachbrett beugen sich viele Köpfe, aber welche Züge nun dran sind, scheinen sie zum Teil selbst nicht zu wissen. Angesichts der komplizierten Situation wird sogar in Washington schon unter der Hand empfohlen, man solle das Gespräch mit Teheran suchen. Wie angesichts der sich widersprechenden Interessen ein Kompromiss praktisch aussehen könnte – dazu reicht die Fantasie bisher nicht. Was aber kommt nach Assad? Bestenfalls handeln die Türkei und der Iran einen Plan aus, in dem der Schutz der syrischen Zivilbevölkerung im Mittelpunkt steht und der anschließend von Washington und Moskau mitgetragen wird. Schlimmstenfalls zerfällt das Land in seine ethnischen, religiösen und politischen Einzelteile, die nur noch vom Chaos regiert werden. Der anwachsende Flüchtlingsstrom zeigt, dass die Menschen dort eher mit dem Letzteren rechnen. Die syrische Tragödie hat wohl erst begonnen. (Zitatende)
Komentiert Claus Christian Malzahn von der “Berliner Morgenpost”.
Dazu das euronews-Video: Regime Assads verliert Macht und UN-Beobachtermission wird fortgesetzt
Knapp eine Woche, nachdem die Kämpfe zwischen Regimegegnern und Regierungstreuen in Syriens Hauptstadt begannen, scheint es, dass die syrische Staatsmacht mehr und mehr die Oberhand verliert. Mit Kontrollen in der Zivilbevölkerung versucht sie dagegen anzugehen.
Am Freitag hatten zugleich Kommandeure der Freien Syrischen Armee bewaffnete Oppositionskräfte aufgefordert, ausländische Kämpfer auf Seiten des Regimes zu töten. Legitime Ziele seien Mitglieder der libanesischen Schiiten-Bewegung Hisbollah, der iranischen Revolutionsgarden sowie der Palästinensergruppen im Dienst Baschar al-Assad.
Kriegspropaganda derweil beim Begräbnis des Verteidigungsministers, der am Mittwoch bei einem Bombenattentat auf den nationalen Krisenstab mit drei anderen engen Vertrauten Assads getöten worden war. Allerdings blieb Assad der Zeremonie fern und schickte seinen Vize-Prà sidenten. Auch dies interpretieren Experten als Machtverlust.
Der UN-Sicherheitsrat hatte sich am Freitag auf eine einmalige Verlängerung der Beobachtermission in Syrien geeinigt. Damit bleiben die Blauhelme weitere 30 Tagen im Land.
Die syrische Muslimbruderschaft erklärte am Samstag den Friedensplan von UN-Sondervermittler Kofi Annan für gescheitert: Er habe das Sterben von Zivilisten nicht verhindern können und dem Regime von Baschar al-Assad nur Zeit verschafft.
Das syrische Dorf Tremseh wurde auch am Freitag von Regierungskräften bombardiert. Das bezeugen UN-Beobachter in der Umgebung. In dem Dorf waren laut Opposition am Donnerstag bis zu 250 Menschen umgebracht und an die 300 verletzt worden.
Die syrische Regierung hatte Oppositionskräfte für das Massaker verantwortlich gemacht – sie wollten die Stimmung gegen Syrien aufheizen.
Robert Mood, Leiter der UNSMIS-Beobachter: “Wir können bestätigen, dass es gestern in dem Gebiet von Tremseh länger andauernde Gefechte gab. Beteiligt waren motorisierte Einheiten, Militärhubschrauber und Geschütze.” Sein Team sei bereit, vor Ort zur Aufklärung der Vorfälle in Tremseh beizutragen, “sobald es eine glaubwürdige Waffenruhe gibt”.
Nach Darstellung der Opposition hat die Armee das Sunniten-Dorf in der Nähe von Hama am Donnerstag erst belagert und dann unter Beschuss genommen, so Abu Omar, örtlicher Kommandeur der oppositionellen Freien Syrischen Armee.
Dann seien Milizionäre des Regimes aus umliegenden Dörfern in den Ort gekommen, um die Menschen in ihren Häusern zu töten.
Dazu das aktuelle UNSMIS-Video: General Mood remarks to press in Damascus, July 13
Remarks to the press by the Head of the UN Supervision Mission in Syria, General Robert Mood Damascus – July 13, 2012
(Videoquelle: euronews.com, UNSMIS.org;
Bildquelle: UN.org, Vergleichsfoto: Action Group for Syria Meets at Ministerial Level in Geneva – At its first meeting in Geneva, the UN-backed Action Group for Syria agreed on steps for a peaceful transition in the country. Kofi Annan (centre), Joint Special Envoy of the United Nations and the League of Arab States for Syria, converses with Secretary-General Ban Ki-moon (left) and Sergey V. Lavrov, Minister for foreign Affairs of the Russian Federation (right), at the meeting. Behind Mr. Anann is Major General Robert Mood, UN Chief Military Observer and Head of the UN Supervision Mission in Syria. 30 June 2012 – Geneva, Switzerland )
Syriens Armee hat erneut libanesische Dörfer beschossen. Bewohner der Gegend sagten, letzte Nacht seien Mörsergranaten eingeschlagen, mehrere Kilometer entfernt von der Grenze. Auch tagsüber habe es wieder Explosionen gegeben, außerdem Schüsse an der Grenze.
Mehrere Menschen wurden demnach getötet, etliche weitere verletzt. Offenbar hatten sich zuvor Kämpfer gegen die syrische Regierung über die Grenze nach Libanon in Sicherheit gebracht.
Der Nordlibanon ist ein Rückzugsgebiet für syrische Aufständische. Daher kam es schon mehrfach zu derartigen Angriffen der syrischen Armee. Viele Moslems der sunnitischen Glaubensrichtung in Libanon sympathisieren mit dem Aufstand gegen die syrischen Machthaber, die zum größten Teil einer anderen Richtung angehören.
Eine bittere, aber verantwortungsvolle Entscheidung hat Generalmajor Mood getroffen, als er die Aussetzung der UN-Patrouille in Syrien anordnete. Ihm blieb keine Wahl, als vor der eskalierenden Gewalt in dem Bürgerkrieg zu kapitulieren.
Die 300 UN-Soldaten sind unbewaffnet und können sich nicht einmal selbst verteidigen, geschweige Zivilisten vor Übergriffen schützen. Sie sahen sich in den vergangenen Tagen immer wieder Angriffen und Aggressionen ausgesetzt. Die Hoffnung, die Beobachter der Vereinten Nationen könnten allein durch ihre Anwesenheit deeskalierend wirken, hat sich zudem als trügerisch herausgestellt. Die Truppen von Diktator Assad schossen ungeachtet der Präsenz internationaler Zeugen die Rebellenhochburgen weiter sturmreif. Und sie werden nun auch morden, wenn sich die UN-Beobachter in Schutzzonen verschanzen müssen.
Die Vereinten Nationen sollten deshalb aufpassen, dass die unbewaffnete Blauhelm-Mission nicht in einem Desaster endet. Das Beste wäre wohl, die UN-Soldaten ganz abzuziehen.
Denn die Gefahr ist groß, dass der Bürgerkrieg in einen internationalen Konflikt ausufert. Das Horrorszenario: UN-Blauhelme werden entführt, massakriert oder bei einem Terroranschlag getötet. Dann könnten sich Amerikaner und Europäer gezwungen sehen, in den Konflikt militärisch einzugreifen. Das wäre jedoch fatal, weil der Westen in Syrien nur verlieren kann. (Zitatende)
Die Militärbeobachter der UN-Mission in Syrien haben ihren Einsatz bis auf weiteres ausgesetzt. Angesichts der eskalierenden und zunehmende Gewalt in den vergangenen Tagen sind für die unbewaffneten Militärbeobachter keine Patrouillen, Operationen und sonstige Beobachter-Tätigkeiten mehr möglich.
Der UNSMIS Head of Mission Generalmajor Robert Mood aus Norwegen erklärte die Entscheidung in dem Video unten: Die beiden Konfliktparteien sind ohne guten Willen, jeden Tag geht das Töten von Zivilisten, Männern, Frauen und Kindern weiter, die unbewaffneten UN-Beobachter sind in großer Gefahr auch für ihr Leib und Leben, eine high risk situation wie General Mood formuliert.
Der politische Dialog geht trotz Einstellung der operativen Beobachter-Tätigkeit weiter, UNSMIS wird die Arbeit wieder aufnehmen, wenn die Lage sicherer wird und die Konfliktparteien Dialogbereitschaft zeigen, bis dahin bleiben die UN-Militärbeobachter in ihren Basen zurück gezogen.
General Mood suspends UNSMIS activities in Syria
Unterdessen sollen in einigen Vierteln der zentralsyrischen Stadt Homs tausende Zivilisten eingekesselt sein und stehen unter Beschuss durch die reguläre syrischen Armee, u.a. durch Artillerie.
Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hat das Rote Kreuz und den Roten Halbmond aufgefordert, humanitäre medizinische Hilfe in Homs (Bild unten) zu leisten. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon wurde von der Humanitären Beobachtungsstelle aufgefordert, dem Kampf gegen die Zivilbevölkerung Einhalt zu gebieten.
Major General Robert Mood, the head of the United Nations Supervision Mission in Syria talks about the challenges of the mission.
(Video-, Bilderquelle: UNSMIS.org; Photos: An observer with the UN Supervision in Syria interviews a local man while conducting a fact-finding mission in the village of Mazraat al-Qubeir.
This UN vehicle was damaged by an angry crowd in El-Haffeh, Syria, on 12 June 2012 as it tried to access the area.
Smoke drifts into the sky from buildings and houses hit by shelling in Homs, Syria.)
Die UNO spricht von Verbrechen. UN-Militärbeobachter haben zum ersten Mal, nachdem sie zuerst daran gehindert und in der Region beschossen wurden, den Schauplatz des mutmaßlichen Massakers in syrischen Dorf Al-Kubeir inspizieren können. Dort sollen syrische Regierungstruppen am Mittwoch (06. Juni 2012) Dutzende Menschen getötet haben.
In dem Dorf sei defintiv ein schreckliches verbrechen verübt worden, sagte eine Sprecherin der UN-Beobachtermission UNSMIS. Sie berichtete vom Geruch verbrannter Leichen und blutverschmierten Wänden.
Das Video unten zeigt die Situation in Al-Kubeir (Mazraat al-Qubier): UN observers today (June 08) entered the village of Mazraat al-Qubeir to verify reports of mass killings in the village. After hours of coordination with local authorities and communities in the area, the observers were able to access the village at 3:30 local time.
Mazraat al-Qubier was empty of its own residents and thus the observers were not able to talk to anyone who witnessed Wednesday’s horrific tragedy.
Upon the arrival of UN observers villagers from a neighbouring town came and spoke of what they heard and the relatives they lost.