Archiv für die Kategorie 'POLIZEI Land/Bund, GSG9'

Schabab-Milizen: Deutscher Andreas als Dschihadist Ahmed in Somalia

Mittwoch, 23. Mai 2012

stern spürt deutschen Islamisten in Somalia auf
Konvertit schloss sich Terrorgruppe an

Lange war der Verbleib des deutschen Konvertiten Andreas M. unklar. Vor sechs Monaten war der Islamist aus Bonn, der unter dem Aliasnamen “Ahmed” agiert, untergetaucht. In seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet der stern, dass sich Andreas M. als internationaler Dschihadist der somalischen Terrorgruppe al Shabaab angeschlossen hat.

Auf Anfrage des stern bestätigte Scheich Ali Mohamud Rage, Sprecher der radikal-islamistischen Gruppe: “Ahmed ist Gottes Mudschaheddin, und er ist hier, um unsere Religion zu schützen.” Der Deutsche sei wegen einer Ausbildung von al Shabaab nach Somalia gekommen, sagte Scheich Rage zum stern.

Erstmals bestätigt die Gruppe damit Mitgliedschaft und Lageraufenthalt von Andreas M. Ohne Erkenntnisse darüber gab es in Deutschland gegen 40-jährigen Andreas M. bislang kein formelles Ermittlungsverfahren. Deutschen Sicherheitsbehörden zufolge reiste Andreas M. im vergangenen Herbst mit seiner Familie nach Kenia und dann weiter nach Somalia – unklar blieb, was der deutsche Islamist dort machte.

Polizeibehörden in Kenia fahnden seit dem 12. Mai nach Andreas M. Er soll in Planungen für Terroranschläge verwickelt sein. Die somalische al Shabaah zeichnet sich verantwortlich für eine Reihe blutiger Attentate im benachbarten Kenia. Unter anderem verübte die Terrorgruppe am 29. April 2012 einen Anschlag auf eine internationale Kirche im kenianischen Nairobi. Ziel der mit al Kaida verbundenen Terrorgruppe al Shabaab, in deren somalischen Camps rund 100 westliche Rekruten angeheuert haben, ist die Errichtung eines islamistischen Staates und die Beteiligung am weltweiten Dschihad.

Auf den gegenwärtigen Aufenthaltsort von Andreas M. wollte der Sprecher der al Shabaab gegenüber dem stern nicht eingehen. Andreas M. stehe samt Frau und Kind “unter Schutz”. (Zitatende)

Bereichtet das Magazin stern aus Hamburg.
SPIEGEL ONLINE berichtet mit weiteren Details: Somalia: Deutscher Islamist schloss sich Terrorgruppe an.

(Textquelle kursiv: stern.de;
Kartenquelle: CIA.gov, Somalia in Afrika)



Bayerns Innenminister mit Glück im Unglück – Bagger kippt um, Joachim Herrmann leicht verletzt (Video)

Mittwoch, 16. Mai 2012

Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte im Allgäu Glück im Unglück. Beim Spatenstich zur Kemptner Nordspange war der Minister mit einem Bagger nach kurzer Gerät-Einweisung beim Schaufelschwenken auf lockerem Untergrund umgekippt, dabei verletzte er sich leicht. Seine Personenschützer der Polizei Bayern mussten ihre Schutzperson aus Baggerführer-Kabine und Erdreich retten und erstversorgen. Eine leichte Gesichts- und Beinverletzung sowie ein Schrecken waren die Folge des Bagger-Unglücks.

(Videoquelle: tvallgäu.de;
Bildquelle: Bayerisches Innenministerium.de)

Einmaliger Fall in der deutschen Kriminalgeschichte – Mord durch Sanitäter an 82-jähriger aus Bielefeld aufgeklärt

Dienstag, 15. Mai 2012

Der Mord an der Witwe Hanna L. (82) aus Bielefeld ist geklärt und könnte einmalig in der deutschen Kriminalgeschichte sein. Das berichtet das Bielefelder Westfalen-Blatt (Online-Ausgabe). Versteckt hinter einer Karnevalsmaske soll ein 18-jähriger Sanitäter die Frau niedergestochen haben – möglicherweise, um anschließend als »Retter« aufzutauchen und die schwer verletzte Frau bis zum Eintreffen des Notarztes am Leben zu halten, was aber nicht geglückt war, heißt es in dem Zeitungsbericht. Nach Informationen der Zeitung haben Beamte der Mordkommission in der elterlichen Wohnung des 18-Jährigen eine Karnavalsmaske sichergestellt, auf der das Landeskriminalamt abgewischtes Blut sichtbar gemacht hat. Außerdem konnte das Landeskriminalamt an einem Küchenmesser der Familie Blut der ermordeten Rentnerin nachweisen. Der 18-Jährige, der in der Justizvollzugsanstalt Herford in Untersuchungshaft sitzt, hat bisher bestritten, die Frau getötet zu haben. Der junge Mann, der bis zu seiner Festnahme seinen Bundesfreiwilligendienst beim Arbeiter-Samariter-Bund in Bielefeld absolvierte, lebte mit seiner Mutter und seiner Schwester in der Wohnung über der Witwe. Zur Tatzeit war er mit ihr alleine im Haus, weil Mutter und Schwester in einer Kur waren. Der Sanitäter hat ausgesagt, er habe am 29. März die Hausbesitzerin Hanna L. schwerverletzt im Flur ihrer Wohnung entdeckt und versucht, die auf dem Boden liegende Frau mit Herzmassage zu retten. Damit erklärte er auch seine blutverschmierte Kleidung. Doch fand die Rechtsmedizin Münster Blutspuren an Pullover und Schuhen, die nur von der Tat herrühren konnten. Daraufhin war im April Haftbefehl gegen den 18-Jährigen erlassen worden. Sollte sich das Verbrechen so abgespielt haben wie vermutet, erinnert das an Feuerwehrmänner, die Brände legen, um dann als erste das Feuer zu löschen, schreibt das Westfalen-Blatt. Die Staatsanwaltschaft will den 18-Jährigen psychiatrisch untersuchen lassen. Der Fall weist Parallelen zu dem Mord an der zwölfjährigen Vanessa aus Bayern auf. Sie war 2002 von einem 19-Jährigen erstochen worden, der sich mit einer Karnevalsmaske als Tod verkleidet hatte. Er hatte sich Horrorfilme angesehen – wie der 18-jährige Sanitäter aus Bielefeld, der unmittelbar vor der Tat den Schocker »Saw« gesehen hatte. (Zitatende)

Berichtet das “Westfalen-Blatt” aus Bielefeld heute.
Die Polizei Bielfeld wird heute gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine Pressekonferenz abhalten. Im Fall der “MK Eickum” wird heute um 15:00 Uhr bei der Pressekonferenz im Polizeipräsidiums Bielefeld die Medienöffentlichkeit informiert. Der ermittelnde Staatsanwalt Veit Walter und der Leiter der Mordkommission KHK Thorsten Stiffel werden weitere Entwicklungen im Fall der am 29.03. getöteten 82jährigen Jöllenbeckerin mitteilen und erläutern.

(Textquelle kursiv: Westfalen-Blatt.de;
Grafikquelle: Polizei NRW.de, Polizei Bielefeld)

Hintergrundinformationen: Polizei Nordrhein-Westfalen

Gefährlicher Straftäter in Bundeswehr-Flecktarnuniform gesucht – Tatort: Frankfurt/Oder; Tatzeit: August 2011 (Video)

Donnerstag, 10. Mai 2012

Psychoterror gegen eine Familie im Sommer 2011. Zunächst belässt es ein Unbekannter dabei, auf dem Familiengrundstück in Bad Saarow aufzutauchen und die Hausbewohner durch seine Anwesenheit zu verunsichern. Zu erkennen gibt er sich nicht. Doch dann schlägt das “Phantom” plötzlich gnadenlos zu.

Überfall in der Nacht
Am Montag, 22. August 2011, gegen 22 Uhr wird die Frau des Unternehmers im Dunkeln von einem Mann im Tarnanzug überfallen. Der Maskierte prügelt mit einem Schlagwerkzeug brutal auf sie ein. Schwer verletzt und unter Schock kommt die Frau ins Krankenhaus. Die Polizei wird eingeschaltet, ein Personenschützer engagiert.

Am Sonntag, 2. Oktober 2011, gegen 7.30 Uhr ist die 23 Jahre alte Tochter der Familie in Begleitung des Bodyguards auf dem Heimweg von der nahe gelegenen Pferdekoppel. Plötzlich taucht wieder der maskierte Mann im Tarnanzug auf und bedroht beide mit einer Pistole. Als der Personenschützer versucht, den Mann zu beschwichtigen, wird er von dem Täter niedergeschossen. Der Täter schießt auch auf die flüchtende junge Frau, trifft sie aber nicht. Der Wachmann überlebt – doch er ist seit der Tat querschnittgelähmt.

Personenbeschreibung
Der Täter ist 1,70 bis 1,80 Meter groß, vermutlich 25 bis 35 Jahre alt. Er trug eine grünlich-gelbe Bundeswehr-Tarnjacke, im zweiten Fall auch eine dazu passende Hose. Außerdem Bundeswehrstiefel und Handschuhe. Der Mann soll Hochdeutsch gesprochen haben.

Tatwaffe:
Die Waffe des Mannes ist vermutlich eine schwarze Ceska 75 oder 85, Kaliber 9 mm – oder ein Nachbau des Herstellers Norinco.

Zurückgelassener Gegenstand
Bei der ersten Tat, am 22. August, ließ der Täter eine auffällige Kette mit einem Anhänger der Marke Samsung zurück. Die Polizei vermutet, dass die Kette zu einem MP3-Player oder einer Fotokamera gehört.

Ermittlungsfragen:
- Wer hat am 22.August und am 2.Oktober 2011 relevante Beobachtungen gemacht?
- Wer kann Hinweise zum Täter geben?
- Wer kennt eine solche Kette mit Samsung-Anhänger?

Belohnung
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Taten führen, ist eine Belohnung in Höhe von 50.000 Euro ausgesetzt.
Zuständig: Kripo Frankfurt/Oder, Telefon (0335) 56 13 115
Anonyme Hinweise: Telefon (0335) 400 70 333
oder an die Soldatenglück.de Mailadressen (Vertraulichkeit wird zugesichert).

Hier die letzte Aktenzeichen xy Öffentlichkeitsfahndung mit möglichem “militärischen Täter-Bezug”: Raubüberfall mit militärischen Sprengmitteln und Kriegswaffen in Düren bei Aachen in NRW.

(Textauszüge, Videoquelle: Aktenzeichen xy ZDF.de;
Bilderquelle: Polizei Brandenburg.de, KRIPO Frankfurt/Oder)

Hans-Peter Friedrich verschärft Warnungen an islamistische Salafisten

Mittwoch, 9. Mai 2012

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat angesichts der jüngsten Ausschreitungen die Drohungen an die Salafisten verschärft. “Wir werden uns in Deutschland keine Religionskriege aufzwingen lassen, weder von radikalen Salafisten noch von extremen Parteien”, sagte Friedrich der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Mittwoch-Ausgabe). “Ohne Frage haben die Salafisten eine ideologische Nähe zu al Qaida”, hob Friedrich hervor. “Es steht fest: Sie haben das klare politische Ziel, unseren freiheitlich-demokratischen Staat zu zerstören. Das werden wir nicht zulassen”, betonte der CSU-Politiker. (Zitatende)

Berichtet die “Rheinische Post” aus Düsseldorf.
Soldatenglück.de berichtete zum Thema Salafisten: Als Islamist suspendierter Polizeikommissar arbeitete für NRW-Verfassungsschutz (Video)Polizei in NRW will mutmaßlichen Salafisten entlassen – Berufsverbot für Kommissar aus DuisburgTunesien: Das wahre Gesicht der Salafisten (Video), Islamkonferenz: Niedersachsens Innenminister strebt “Pakt gegen Salafismus” an, Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor Salafisten – “Koran-Verteilung ist Propaganda” und Salafisten-Verbotsverfahren durch BMI gefordert, Salafisten-Führer bedroht Journalisten in Videobotschaft (Video)
und bekam selbst offene und subtile Droh-Mails aus den Salafisten-Kreisen.

(Textquelle kursiv: Rheinische Post.de;
Bildquelle: BMI.Bund.de, Vergleichsfoto: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich)



Als Islamist suspendierter Polizeikommissar arbeitete für NRW-Verfassungsschutz (Video)

Dienstag, 8. Mai 2012

Der wegen seines extremistischen Islamismus vom Polizeidienst suspendierter Kommissar aus Duisburg, hat nach Recherchen der WAZ für den NRW-Verfassungsschutz gearbeitet. Zumindest im Jahr 2009 habe der Salafist Ali K. etwa sechs Monate beim “mobilen Observationskommando” der Verfassungsschützer gearbeitet. Die Aufgabe der Beamten sei es gewesen, Extremisten auszuspähen. Der Kommissar sei seinerzeit als Polizeibeamter aus seiner Dienststelle im Ruhrgebiet in die Spähtruppe “abgeordnet” worden, heißt es aus Kreisen des NRW-Verfassungsschutzes. Allerdings habe sich der 31-Jährige dort nicht bewährt, weil er als “nicht teamfähig” eingestuft worden sei. Welche extremistischen Objekte oder Gruppierungen er zu dieser Zeit beobachtet hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Das Innenministerium NRW hat sich bislang nicht offiziell geäußert.

Ali K. war aus dem Polizeidienst suspendiert worden, weil er als Salafist gilt. Er stelle die Scharia über die freiheitlich-demokratische Grundordnung, heißt es in der vorläufigen Suspendierung des 31-Jährigen. Gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren. Es ist der erste Fall in Deutschland, in dem ein radikaler Islamanhänger wegen seines Glaubens aus dem Staatsdienst entlassen wurde.

Ali K. hatte privat Infostände angemeldet, an denen radikal-islamistisches Material verbreitet wurde. Er pflegte auch Kontakte zu salafistischen Hasspredigern. Die Essener Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr rechnet mit der “Entlassung aus dem Beamtenverhältnis”. Es käme dem ersten Berufsverbot für einen Salafisten in Deutschland gleich. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) mahnte Grundgesetztreue an. Es gehe darum, “ob der Polizeibeamte noch für unsere Verfassung einsteht”. (Zitatende)

Berichtet die “Westdeutsche Allgemeine Zeitung” aus Essen.
Soldatenglück.de berichtete: Polizei in NRW will mutmaßlichen Salafisten entlassen – Berufsverbot für Kommissar aus Duisburg.
Dazu das Video: Salafist ruft zur muslimischen Präsenz bei Pro NRW Demonstration in Köln am Dienstag, 08.05.2012 auf.

(Textquelle kursiv: Westdeutsche Allgemeine Zeitung.de;
Bildquelle: Polizei NRW.de, Vergleichsfoto 26.03.2012 Vereidigung von Polizei-Anwärtern in Köln mit Ministerpräsidentin Kraft und Landesinnenminsiter Jäger;
Videoquelle: via YouTube)

Hintergrundinformationen: Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen

Polizei in NRW will mutmaßlichen Salafisten entlassen – Berufsverbot für Kommissar aus Duisburg

Montag, 7. Mai 2012

 Ein Kommissar aus Duisburg soll aus dem Polizeidienst entlassen werden, weil er als überzeugter Salafist gilt. Der 31-Jährige, gegen den ein Disziplinarverfahren läuft, wurde bereits vorläufig des Dienstes enthoben. Das berichten die Zeitungen der WAZ-Gruppe (Dienstagausgaben).

Der Beamte, der in Essen Streife fuhr, hatte privat Infostände angemeldet, an denen radikal-islamistisches Material verbreitet wurde. Daraufhin wurde der Staatsschutz aktiv. Bei den Ermittlungen entpuppte sich der Polizeikommissar als Anhänger des Salafismus. Laut WAZ räumte er Kontakte zu Hasspredigern ein, die zur Gewalt gegen Ungläubige aufrufen.

Die Essener Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr geht davon aus, dass der Mann den Koran über das Grundgesetz stellt. Sie rechnet mit der “Entlassung aus dem Beamtenverhältnis”. Es käme dem ersten Berufsverbot für einen Salafisten in Deutschland gleich.

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) mahnte die Grundgesetztreue staatlicher Ordnungshüter an. In diesem Fall gehe es darum, “ob der Polizeibeamte noch für unsere Verfassung einsteht”, sagte Jäger der WAZ. (Zitatende)

Berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung” aus Essen vorab.

(Textquelle kursiv: Westdeutsche Allgemeine Zeitung.de
Grafikquelle: Polizei NRW.de)

Hintergrundinformationen: Polizei Nordrhein-Westfalen

Salafisten greifen in NRW wiederholt Polizisten an: Polizeigewerkschaft fordert Einschränkung von Demonstrationsrecht (Videos)

Sonntag, 6. Mai 2012

Ausschluss von polizeibekannten Gewalttätern

Der Landesverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert eine Einschränkung des Demonstrationsrechts für polizeibekannte Gewalttäter. “Es muss in Zukunft auch im Versammlungsrecht möglich sein, zur Gefahrenabwehr Gewalttäter und Personen, die zur Gewalt aufrufen, von einzelnen Demonstrationen auszuschließen”, sagte NRW-GdP-Chef Frank Richter der in Essen erscheinenden Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Montagausgabe. Richter reagierte mit der Forderung auf die Ausschreitungen von Salafisten bei einer Pro-NRW-Kundgebung am Samstag in Bonn, bei denen zwei Polizisten schwer verletzt wurden. Es sei nicht einzusehen, dass zwar gewalttätige Hooligans von Fußballspielen ausgeschlossen werden könnten, dies aber nicht für “polizeibekannte Gewalttäter bei Risiko-Demonstrationen” möglich sei, “wenn bereits im Vorfeld der Demonstration erkennbar ist, dass von ihnen massive Gewalttaten ausgehen werden”, so Richter weiter. Eine entsprechende Änderung im Versammlungsrecht sei die einzige Möglichkeit, zu verhindern, dass “polizeibekannte Gewalttäter oder Gruppen das Demonstrationsrecht missbrauchen”. (Zitatende)

Berichtet die “Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung vorab.
Soldatenglück.de berichtete über Salafisten: Tunesien: Das wahre Gesicht der Salafisten (Video)Islamkonferenz: Niedersachsens Innenminister strebt “Pakt gegen Salafismus” an, Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor Salafisten – “Koran-Verteilung ist Propaganda” und Salafisten-Verbotsverfahren durch BMI gefordert, Salafisten-Führer bedroht Journalisten in Videobotschaft (Video)
und bekam selbst offene und subtile Droh-Mails aus den Salafisten-Kreisen.

Zur Bonner Demonstration das Privat-Video: Bewaffnete Salafisten Banden marodieren in Bonn 05.05.2012

(Textquelle kursiv: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung.de;
Videoquellen via YouTube, Originaltext: “Bewaffnete Salafisten Banden marodieren in Bonn und verletzen unter anderem zwei Polizisten schwer mit Messern”, WDR-Video: “Salafisten: 29 verletzte Polizisten; Mordkomission ermittelt 05.05.2012″;
Bildquelle: Polizei Hamburg.de)

Hintergrundinformationen: Polizei NRW

Gewaltzunahme gegen Bundespolizei: Polizeigewerkschaft fordert Alkoholverbot in DB-Zügen

Dienstag, 1. Mai 2012

Angesichts zunehmender Gewalt gegen Bundespolizeibeamte hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein Alkoholverbot in Zügen der Deutschen Bahn gefordert. “Wir sorgen uns um die Gesundheit der Beamten, wir sorgen uns um ihr Leben”, sagte Josef Scheuring. Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GDP) für den Bezirk Bundespolizei. Das berichtet die in Bielefeld erscheinende Tageszeitung Neue Westfälische (Dienstagausgabe). Es habe 2011 insgesamt 1.377 Angriffe auf Beamte der Bundespolizei gegeben, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Großteil der Beamten sei bei bahnpolizeilichen Aufgaben attackiert worden. Angriffe mit Schusswaffen hätten von einem im Jahr 2010 auf 23 im Jahr 2011 zugenommen, so Scheuring. Mehr als die Häfte der Angreifer sei bei ihren Attacken alkoholisiert gewesen. Deshalb fordert Scheuring für die Nutzung der Züge der Deutschen Bahn: “Ein Alkoholverbot wäre gut.” Dies gelte auch für das direkte Umfeld der Bahnhöfe. Da viele Gewaltdelikte nach GdP-Beobachtung im Zusammenhang mit dem Besuch von Fußballspielen entstehen, will die GdP mit Fußballfans in einen Dialog eintreten. “Wir wollen offen mit ihnen reden”, so Scheuring. Es sei aber eine gesamtgesellschaftliche Deabtte nötig, um die Hemmschwelle zur Gewalt wieder anzuheben. “Es geht um das innere Klima in unserem Land”, so Scheuring. Die Angriffe gegen Polizeibeamte “drohen dieses Klima zu verändern”. Man wolle am Prinzip der zivilen, bürgernahen Polizei festhalten, sagte Scheuringr. (Zitatende)

Berichtet die “Neue Westfälische” aus Bielefeld heute.

(Textquelle kursiv: Neue Westfälische.de;
Bild-, Grafikquelle: Bundespolizei.de)

Hintergrundinformationen: Bundespolizei.de, Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des Bahnverkehrs – Die Bundespolizei hat gemäß § 3 Bundespolizeigesetz (BPolG) die Aufgabe, auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwehren …

Tunesien: Das wahre Gesicht der Salafisten (Video)

Mittwoch, 25. April 2012

Das Verteilen kostenloser Koran-Exemplare sorgte in Deutschland für Diskussionen. Die Salafisten wollen den Scharia-Staat um jeden Preis: in Tunesien mittlerweile mit Gewalt.

Soldatenglück.de berichtete über Salafisten in Deutschland Islamkonferenz: Niedersachsens Innenminister strebt “Pakt gegen Salafismus” an, Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor Salafisten – “Koran-Verteilung ist Propaganda” und Salafisten-Verbotsverfahren durch BMI gefordert, Salafisten-Führer bedroht Journalisten in Videobotschaft (Video)
und bekam selbst offene und subtile Droh-Mails aus den Salafisten-Kreisen.

(Videoquelle: NDR.de, Weltbilder:
Kartenquelle: CIA.gov, Karte Tunesien/Nordafrika)