Soldaten im Dienst der OSZE (Videos)
Dienstag, 16. Februar 2010Unterm gelben Barett der OSZE
Auf Patrouille mit Militärbeobachtern, Military Monitors, in Georgien für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Organization for Security and Co-operation in Europe,OSZE, OSCE.
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Der Film (2 Videos) wurde im Mai 2009 aufgenommen bei der OSCE Mission to Georgia, zwei (unbewaffnete) OSZE Militärbeobachter werden auf einer typischen Patrouille begleitet, der eine stammt aus Österreich vom Bundesheer, sein Kamerad aus Griechenland. Â
Nach dem Kaukasus-Krieg zwischen Russland und Georgien im August 2008 wollte eine Mehrheit in der  OSZE das Mandat der bereits 1992 zur friedlichen Vermittlung im Südossetien-Streit eingerichtete Georgien-Mission erneut verlängern. Doch die Bedingungen, die der OSZE-Teilnehmerstaat Russland für seine Zustimmung stellte, waren nicht annehmbar. Die Russische Föderation forderte die Anerkennung der abchasischen und südossetischen Unabhängigkeit von Georgien. Da die OSZE eine Zusammenschluss von Teilnehmerstaaten ist, müssen die Mitglieder den OSZE-Absichten stets zustimmen, erfolgt dies nicht oder sind Bedingungen unannehmbar, kommen keine Beschlüsse und keine Mission oder deren Verlängerungen zustande. So musste die OSZE-Mission Georgien zum 31.12.2009 beendet werden.
Deutschland beteiligte sich mit der Entsendung von unbewaffneten Militärbeobachtern und zivilen Missionsmitgliedern an der ausgeweiteten OSZE-Mission in Georgien, auch zwei Bundeswehr-Soldaten waren in Georgien im Dienst der OSZE (weitere bei UNOMIG), Soldatenglück.de berichtet darüber. Gemeinsam mit der Un- und EU-Beobachtungsmission ermöglichte die OSZE-Militärbeobachtung die Überwachung des Waffenstillstands sowie die Unterstützung der humanitären Hilfe und leistete so einen stabilisierenden Beitrag in der Region.
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Die Ziele der OSZE sind die Sicherung des Friedens und der Wiederaufbau nach Konflikten. Sie sieht sich selbst als stabilisierenden Faktor in Europa. Als regionale Abmachung nach Kapitel VIII der Charta der Vereinten Nationen soll die OSZE nach dem Subsidiaritätsprinzip als erster internationaler Ansprechpartner bei Konflikten innerhalb ihres Wirkungsbereiches dienen. Ein Anerkennung als Internationale Organistion ist immer wieder umstritten, da es an der selbst festgelegten Rechtsnatur durch die Vielzahl der Teilnehmerstaaten fehlt. Dennoch, die OSZE wird als System kollektiver Sicherheit angesehen und steht damit durchaus in Konkurrenz zur NATO, die allerdings deutlich militärischer ausgerichtet ist.
Vorläufer der OSZE war die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). In den letzten Jahren wird auch ein KSZNO, eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen Osten gefordert, um den Nahost-Konflikt schrittweise diplomatisch und regional (endlich) zu lösen.
(Videoquelle: OSCE.org;
Bildquelle: OSCE Mission to Georgia.org)
Hintergrundinformationen: Die 56 Teilnehmer- und 11 Partnerstaaten der OSZE






