Archiv für die Kategorie 'OEF'

U.S. Ranger, Taliban Insurgency, Operation Enduring Freedom (Video)

Samstag, 31. Januar 2009

Kampf gegen die Taliban aus der Perspektive von Soldaten

A collection of still images and video taken by myself and the men of 82nd LRSD on their 2007-08 Afghanistan Deployment. Edited by Justin Hunt using Sony Vegas Pro 8.



Afghanistan: Operation Enduring Freedom – Video des 210th Expeditionary Rescue Squadron

Donnerstag, 22. Januar 2009

Die Jungs vom 210th Expeditionary Rescue Squadron der ARMY NATIONAL GUARD im Afghanistan-Einsatz bei der Operation Enduring Freedom (OEF) haben einen Film mit starken Bildern gemacht.

Afghanistan: Jahr 2008 schon jetzt mit höchster Verlustrate

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Bw-AfghTrauerCANZahl gefallener Soldaten und ziviler Opfer
bei “Stabilisierungs-Mission” in Afghanistan auf Rekord-Niveau

Die menschlichen Verluste in Afghanistan haben allein in Zahlen ohne das menschliche Leid dahinter im Oktober des Jahres 2008 bereits jetzt eine traurige Rekord-Todesrate aufzuweisen.
Mit mehr als 3.000 Toten, darunter 221 ausländische Soldaten, ist das Jahr 2008 bereits drei Monate vor seinem Ende das verlustreichste Jahr seit sieben Jahren in Afghanistan. Die häufigste Todesursache für Soldaten sind Bombenanschläge von Aufständischen (Taliban) auf Patrouillen-Fahrzeuge. In den Sommer-Monaten Juni und August 2008 mussten die NATO-Truppen mit 49 und 45 Toten die höchsten Opferzahlen hinnehmen. Die massivsten Verluste sind bei den Kameraden der U.S.- und canadischen Streitkräfte zu beklagen. (weiter…)

ARD-Reportage: “Leben und Sterben für Kabul – Wie Deutschland am Hindukusch die Freiheit verteidigt”

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Die vertrauliche Analyse des Auswärtigen Amtes lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Die gut 3.300 deutschen Soldaten in Afghanistan sind zunehmend gefährdet.

bw-afgsicherungshalt

In einer NDR/WDR Koproduktion des ARD geht der Fernsehjournalist Hubert Seipel fünf Jahre nach der Vertreibung der selbsternannten Gotteskrieger am Hindukusch der Frage nach, welchen Sinn disser Einsatz der Bundeswehr hat. Das Ansehen der NATO-Mission leidet auch unter der hohen Zahl von Zivilopfern bei den Kämpfen zwischen NATO-Truppen und Taliban.

Die Taliban sind besser ausgerüstet denn je und verfolgen einen Guerilla-Krieg. Auch die Bundeswehr bekommt das hautnah zu spüren. 21 deutschen Soldaten kamen bereits ums Leben und es wird weitere Tote geben. Die Taliban machen keinen Unterschied zwischen U.S.-Kampfbrigaden und deutschen Bausoldaten.

bw-afghcanmarsch

In der Heimat nehmen jenseits der offiziellen Stellungnahmen die politischen Zwistigkeiten zu und die Politiker ringen um das richtige Konzept: abziehen oder aufstocken?

Dabei hatten es sich die Amerikaner und die NATO so schön ausgedacht. 37 Staaten wollten mit 40.000 Soldaten nach dem Krieg Afghanistan die Demokratie beibringen, das Land wieder aufbauen und Taliban- und Al-Quaida Reste vertreiben. Und auch die internationale Aufgabenteilung war bald klar. Amerikaner und Briten verständigten sich aufs Kämpfen und Bombenwerfen, die Deutschen vornehmlich auf Brunnen-Bohren, Schulenaufbau und Polizistentraining. Dann würde auch irgendwann die Demokratie folgen, so dass Kalkül. Und auch die Taliban würden zwischen guten und bösen Soldaten unterscheiden.

bw-afghbmvgkarte

Das Ergebnis ist anders. Die Taliban schlachten die hohen Verluste unter der Zivilbevölkerung aus. Sie sind besser ausgerüstet denn je und verfolgen einen Guerillakrieg. Auch die Bundeswehr bekommt das hautnah zu spüren. 21 deutsche Soldaten kamen bereits ums Leben, und es werden mehr Tote werden. Die Taliban haben angekündigt, keinen Unterschied mehr zwischen amerikanischen Kampfbrigaden und deutschen Bausoldaten zu machen. Und mit den Toten werden auch in Deutschland die Debatten lauter über Sinn und Unsinn der Intervention. (weiter…)

“Zwischen den Fronten – die Bundeswehr in Afghanistan”

Montag, 1. September 2008

Sendehinweis von dem Blog-Freund Boris Barschow, PHOENIX Afghanistan-Blog auf die heutige Sendung Unter den Linden auf PHOENIX, 22:15 bis 23:00 Uhr (und Wiederholungen):

bw-afghanistan_blog

Christoph Minhoff diskutiert mit Christian Schmidt (CSU, Parlamentarischer Staatssekretär Bundesministerium der Verteidigung) und Hans-Christian Ströbele (MdB Bündnis 90 / Die Grünen), zum Thema:

bw-pheonixudl

“Zwischen den Fronten – die Bundeswehr in Afghanistan”
Die jüngsten Anschläge auf die Bundeswehr in Afghanistan haben gezeigt: Die deutschen Truppen haben ihre ursprüngliche Sonderstellung – auch bei der einheimischen Bevölkerung – längst verloren. Waren sie, anders als etwa amerikanische oder britische Einheiten, aufgrund der historisch guten Beziehungen zwischen Deutschland und Afghanistan anfangs noch willkommen und akzeptiert, so werden die Deutschen inzwischen immer häufiger als ungeliebte Besatzer angesehen – und damit zu potentiellen Zielen von Anschlägen. Afghanistan ist für die Bundeswehr schon lange kein einfacher Friedens- sondern vielmehr ein Kampfeinsatz.
Für die deutsche Politik stellt sich spätestens im Herbst die Frage nach einer Neudefinition des Einsatzes: Kommt es zu einer bedingungslosen Verlängerung des Mandats oder findet sich eine Mehrheit für eine Beendigung? (weiter…)



Fregatte EMDEN zurück in Wilhelmshaven vom OEF-Einsatz

Dienstag, 29. Juli 2008

Exzellenter Kommandant, Spitzen-BesatzungBw-Freagtte EMDEN WHV 29072008
und “Zahnloses-Tiger-Mandat”

Die Fregatte Emden ist heute nach 6 Monaten Einsatz in Wilhelmshaven eingelaufen. Der schönste Moment im Einsatz, insbesondere für Seefahrer, ist die Rückkehr in den Heimathafen.

BwBoardingeinsatzOEFGezielte Jagd auf Piraten, beispielsweise vor der Küste Somalias, konnte oder vielmehr durfte die Fregatte Emden nicht machen. Eine Bekämpfung seeräuberischer Aktivitäten oder Durchsuchungen (Boarding) von verdächtigen Schiffen ohne deren Zustimmung ist nicht Gegenstand des Bundestags-Mandats. Bw-BoardingSchnellbootAbsetzenDie Befugnisse der Deutschen Marine entsprechen dem allgemeinen Seerecht, danach besteht eine grundsätzliche Pflicht aller Staaten zur Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Seeräuberei in internationalen Gewässern. Für weiteres Vorgehen im Einklang mit deutschem Recht bedürfte es einer Gesetzeslage für die Marine, die mit dem Hoheitsrecht und der Praxis der Bundespolizei als Bw-Fregatte EMDEN OEFKüstenwache vergleichbar wäre. Diese Diskrepanz zwischen militärischem Auftrag, Realität und rechtlichem Rahmen beschäftigte die deutsche Politik in der Einsatz-Zeit der EMDEN, aufgrund von Zusammen-stößen mit Piraten und Durchsuchungs-unwilligen, verdächtigen Schiffen. (weiter…)

Seefernaufklärer P-3C Orion löst Fregatte Emden am Horn von Afrika ab

Donnerstag, 3. Juli 2008

Deutschland entlastet sich bei OEF
Bw-OEF

Der deutsche Beitrag an der Operation Enduring Freedom (OEF) wird nun erstmals von einem Seefernaufklärer P-3C Orion übernommen, der derzeit mit einer 11-köpfigen Besatzung und Bodenpersonal des Marineflieger-geschwader 3 (MFG 3) vom Heimatstandort Nordholz/Niedersachsen nach Djibouti verlegt, um bis November bei OEF seinen Dienst im Luftraum über dem Seegebiet am Horn von Afrika zu versehen. Die Marineflieger sind Ersatz für die Fregatte Emden (F210) als deutscher Beitrag bei OEF.
Bw-Emden F210
Bw-P3 Orion

Durch weiträumige, luftgestützte Überwachung und Aufklärung über See, das Rote Meer mit dem Bab el Mandeb, der Golf von Aden, die Arabischen See, der Golf von Oman bis hin zur Straße von Hormus sowie das Seegebiet entlang der Küste von Somalia unterstützt Deutschland die See- und Seeluftstreitkräfte gemeinsam mit den Partner-Streitkräften der Anti-Terror-Koalition bei der militärischen Bekämpfung des internationalen Terrorismus in der OEF. Die OEF-Koalitionskräfte neben Deutschland kommen aus den USA, Frankreich, Italien, Großbritannien und Pakistan.

Der OEF-Auftrag gliedert sich auf in die drei Komponenten Identifikation, Überwachung und Aufklärung. Der Seeverkehr am Horn von Afrika wird möglichst umfassend beobachtet und dokumentiert. Ziel ist es, den Transport von Personen und Gütern (z.B. Waffen, Munition, Drogen) zu unterbinden, die der Unterstützung des internationalen Terrorismus dienen. (weiter…)