Archiv für die Kategorie 'EU NAVFOR Somalia'

Schweden verstärkt EU Anti-Piraten-Mission Somalia (Video)

Donnerstag, 14. Mai 2009

Zwei schwedische Korvetten und ein Tender unterstützen
EU NAVFOR Somalia Operation ATALANTA

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Kriegsschiffe der Königlichen Schwedischen Marine verstärken die Anti-Piraten-Mission der Europäischen Union, EU NAVFOR Somalia Operation ATALANTA, wie angekündigt. Die Schiffe sind in Djibouti eingetroffen, Schweden ist mit den Korvetten HMS Malmö und HMS Stockholm sowie dem Tender HMS Trossö (auf dem Bild oben) bei EU NAVFOR im Einsatzraum bis 500 Meilen vor der somalischen Küste im Golf von Aden und Indischen Ozean nun mit den Partner-Nationen auf Piraten-Bekämpfungs-Mission. Am 15. März 2009 hat das schwedische Parlament seinen Seestreitkräften das Mandat für den EU-Einsatz auf Grundlage der UN-Sicherheitsratsresolution 1816 erteilt.

(Bildquelle: Swedish Armed Forces.sk)



Die Nachrichtendienst-Zentrale der somalischen Piraten ist in London

Dienstag, 12. Mai 2009

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Nicht nur Lloyd´s Register of Shipping hat seinen Sitz (seit 1760) in der Hauptstadt des Commonwealth im ehrwürdigen London, auch das somalische Piraten-Netzwerk hat in der britischen Hauptstadt seine Zentrale für das Nachrichtenwesen. Beute-Schiffe werden von London aus als Ziele definiert, Informationen über Reederei, Kurs, Zielhafen und Ladung werden von Großbritannien nach Somalia übermittelt, ganze Beute-Listen werden professionell zusammengestellt, die operativen Einheiten der verschieden Piraten-Gangs fahren gezielt die in Auftrag gegebene Handelschiffe zum Piraten-Überfall an. Wie zum Besispiel beim deutschen Containerschiff MS HANSA STAVANGER (Bild unten) der Hamburger Reederei Leonhardt & Blumberg.

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Ein Bericht des Militärischen Nachrichtenwesens (MilNW) der Europäischen Union brachte die Verbindungen ans Tageslicht, der geheime Bericht kursiert nun bei den EU NAVFOR Somalia Operation ATALANTA beteiligten Nationen. Abhör-Ergebnisse und nachrichtendienstliche Ermittlungen haben die Zusammenhänge des globalen Piraterie Business ans Tageslicht gebracht.

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Inwiefern Al-Qaida die Hände im Spiel hat und am Erlös mitverdient, ist offen. Bekannt ist, das Dschihadisten in Somalia im Rahmen des Al-Qaida-Netzwerkes operieren und die somalische “Regierung” Kontakte und Schnittstellen zur A-Qaida unterhält.

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zum Quellen-Artikel beim britischen Guardian aus London: “This is London – the capital of Somali pirates’ secret intelligence operation”

(Bilderquellen: VisitBritain.uk; Deutsche Botschaft London.de, Fregatte BRANDENBURG beim London-Besuch am 23.03.2009 auf der Themse; Reederei Leonhardt & Blumberg.de; DoD.mil)

Der EU-Kurs bei der Piraten-Bekämpfung scheint für die deutsche Regierungspolitik zu beschwerlich (Video)

Montag, 11. Mai 2009

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Deutschland wird sich viel mehr anstrengen müssen, um den Kurs der Europäischen Union bei der Piraten-Bekämpfung vor Somalia mit Tempo und Schlagkraft mithalten zu können. Deutscher nationaler Ressortstreit zwischen Bundesverteidigungsministerium, Bundensinnenministerium und Bundesministerium der Justiz und gefälliges Zuschauen durch das Auswärtige Amt bei ausbleibender Richtlinienkompetenz-Durchsetzung aus dem Bundeskanzleramt, mangelnde Mandatierung gepaart mit befohlenem Einsatz-Unterlassen zur Verfügung stehender Instrumente, wird von den internationalen Streitkräfte-Partnern nur belächelt, damit könnte die Bundeswehr leben, das kennt sie schon aus anderen Auslandseinsätzen. Aber die mangelnde Uneinigkeit in der großen Regierungskoalition, das Zaudern und der Wankelmut unterlaufen die Effizienz der Auftragserfüllung, gefährden die deutsche Handelsschifffahrt weiterhin und deutsche Marine-Soldaten bei EU NAVFOR im ATALANTA-Einsatz obendrein und erschweren die Hoffung auf Geiselfreiung durch eine polizeilich-militärische Operation oder durch einen Verhandlungserfolg mit robustem Drohszenario am Horizont.

Dass somalische Geiselnehmer durch die Medien (zuerst mal wieder vom SPIEGEL) hinausposaunt in den Zeitungen und online nachlesen können, dass die GSG 9 zur Geiselbefreiung auf dem Weg ist (und dann doch nicht eingesetzt wird), ist schon ein starkes Stück.
Zur Erinnerung hier nochmal die Videos mit Statements von Javier Solana zur Lage in Somalia, Somalia bedeutet derzeit Weltpolitik und Handlungsfähigkeit, dass Deutschland Marine-Einheiten entsendet, ist das eine, doch handlungsfähig müssen sie sein – insbesondere in der Krisensituation wie bei Geiselnahme oder akuter Bedrohung – und hieran mangelt es leider allzu deutlich.

(Grafikquelle: Maritime Security Centre – Horn of Africa, MSC HOA.eu)

Westerwelle greift Bundesregierung für Schlingerkurs in der Piraten-Bekämpfung an

Montag, 11. Mai 2009

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“Schon nach bestehender Rechtslage haben wir jede Möglichkeit, die Piraterie entschieden zu bekämpfen. Das Mandat des Deutschen Bundestages ist eindeutig und robust genug. Wenn die Bekämpfung nicht erfolgt, weil die Politik zögert, ist das die Verantwortung der Regierung – aber nicht eine Frage der Verfassung”, erklärte der Partei- und Bundestagsfraktionssitzung der FDP Dr. Guido Westerwelle (Bild oben am 09.07.2008 bei den Panzerpionieren in Gera) vor der heutigen Präsidiumssitzung der FDP in Berlin.

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Wenn es nach der Bundestagswahl im September zu einer schwarz-gelben Bundesregierung kommen sollte, dann wird Westerwelle (Bild oben, am 13.03.2009 beim Jagdgeschwader 73 “Steinhoff”) Vizekanzler werden, wahrscheinlich im Amt des Bundesaußenministers. Bei der Verteilung der anderen Ressort unter den Regierungsparteien CDU/CSU und der FDP besteht auch die Möglichlichkeit, dass der Posten des Bundesministers der Verteidigung diesmal von der FDP besetzt wird. Zum Beispiel der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Rainer Stinner (Bild unten, vom 20.-22.08.2007 bei der Einsatzflottille 1) hatte sich als Außen- und Sicherheitspolitiker (Mitglied im Verteidigungsauschuss) mehrfach über den falschen Ansatz der Bundesregierung beim Umgang der militärischen Bekämpfung der Piraterie vor Somalia aus der Opposition heraus beschwert, Soldatenglück.de berichtete darüber. Zuletzt erklärte Stinner, die Bundesregierung zeigt bei der Piraterie-Bekämpfung Selbstgefälligkeit statt Lösungen und führt aus: “Vor Tagen noch hat sich die Bundesregierung selbstgefällig für den angeblichen Erfolg von Atalanta gelobt. Die letzten Tage haben gezeigt, wie falsch diese Einschätzung ist. Tatsache ist: Es werden mehr Schiffe entführt als je zuvor. Befreiungsaktionen von deutscher Seite scheinen – warum auch immer – nicht möglich zu sein. WaBesuch MdB Dr. Stinners will die Regierung jetzt tun? Lösegeld zahlen und damit die Piraten noch weiter aufrüsten? Die einzig praktikable Lösung ist, die Mutterschiffe der Piraten außer Gefecht zu setzen. Damit ließe sich der Aktionsradius der Piraten wirksam eingrenzen. Die Bundesregierung hat das Mandat dafür, sie muss es nur umsetzen. Wer von der Regierungskoalition über einen Einsatz an Land redet, betreibt Vernebelungstaktik: Zum einen sind Piraten an Land wesentlich schwerer zu identifizieren als auf See. Zum anderen: Die Regierung traut sich schon nicht, das bestehende Mandat umzusetzen. Dann sollte sie über mehr gar nicht reden.”
Auf der Internetseite des MdB Rainer Stinner existiert eine Rubrik: Schwerpunkt Piraten-Bekämpfung, weitere Schwerpunkte sind NATO, Südosteuropa und Bundeswehr im Einsatz. Der Rainer Stinners Weblog zur Außen- und Sicherheitspolitik plus Twitter besteht ebenfalls seit einiger Zeit und versucht politisches Handeln transparent zu machen und Bürgerbeteiligung zu fördern.

(Bilderquelle: Bundeswehr.de)

Zugriff auf See – EU NAVFOR nimmt Piraten fest (Video)

Freitag, 8. Mai 2009

Festnahme von Piraten auf einem Skiff im Indischen Ozean durch französische EU NAVFOR Kräfte. Das Video zeigt das Zusammenspiel von Fregatte, Hubschrauber und die rasante Verfolgung mit schnellen Marine-Schlauchbooten, das Stellen, den Zugriff, die Festnahme, das Anlegen der Schwimmwesten bei den gefangenen Piraten und die sichergestellten Piraten-Waffen und Panzerfäuste.

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Eine Fregatte der EU NAVFOR- ATALANTA Somalia Operation ATALANTA nahm bei dieser Operation insgesamt 11 Piraten fest. Ein Piraten-Mutterschiff und 2 Skiffs wurden unter Führung der französischen Fregatte NIVÔSE (F732, Bild unten) etwa 500 Seemeilen (900 km) östlich von Mombassa/Kenia im Indischen Ozean aufgebracht. Das erst jüngst veröffentlichte Video der EU zeigt die Festnahme-Aktion der Piraten auf einem Skiff durch französische Boarding-Soldaten.

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Das Ereignis trug sich schon im Mitte April zu, das Pariser Verteidigungsministerium teilte mit, am Vorabend hatte ein Bordhubschrauber der Fregatte NIVÔSE einen Piratenangriff auf den unter liberianischer Flagge fahrenden Frachter “SAFMARINE ASIA” abgewehrt. Andere Pressemeldungen berichteten, dass die Piraten versehentlich Kurs auf das französische Kriegsschiff genommen hätten, weil sie es für eine Handelschiff hielten, um es in ihre Gewalt zu bringen. Wahrscheinlicher ist, dass die zwei Piratenboote (Skiffs) nachts nach dem mißlingene Überfall auf das besagte Handelsschiff bis zum Piraten-Mutterschiff verfolgt worden sind. Das Piraten-Mutterschiff diente der Versorgung auf See, an Bord hatte es 17 Fässern mit je 200 Liter Treibstoff (Bild unten).

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Die Seeräuber wurden festgenommen und auf der Fregatte NIVÔSE” überbracht. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 15 somalische Piraten, festgenommen bei Zugriffen der französischen Marine, in Frankreich in Haft befindlich, diese 11 mutmaßlichen Piraten und die Waffen als rostige aber gefährliche Beweismittel kommen hinzu.

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(Bilderquelle: Ministere de la Defence.fr)



Aktuell eingesetzte Einheiten der EU NAVFOR Somalia Operation ATALANTA

Dienstag, 5. Mai 2009

Piraten oder Fischer?
Freibeuter in Badelatschen im riesigen Seegebiet

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Diese Frage beantwortet eine Armada von internationalen, hochtechnisierten Kriegschiffen und militärischen Überwachungsflugzeugen, allerdings ohne effizientes Gesamt-Mandat in einem politisch instabilen, schwierigen, riesigen geografischen Raum unter unterschiedlichen Weisungen und Befehlslagen von dutzenden Nationen sowie NATO und EU.

The European Union Naval Force (EUNAVFOR) ATALANTA, countering piracy around the Horn of Africa, on 2nd of May has been reinforced by an incoming Greek ship, the frigate HS NIKIFOROS FOKAS.

After HS PSARA, the first flag ship of the operation, had left early April, Greece now is contributing with another unit. The HS NIKIFOROS FOKAS (F 466), named after a Greek hero from the 10th century, is one of 10 originally Dutch KORTENAER-class frigates in service in the Greek Navy. The frigate has a displacement of 3500 tons, is equipped with several missile systems for anti-surface and anti-air warfare, torpedoes for anti-submarine warfare, several medium and light guns and also one organic helicopter, and has a crew of approximately 200. She will stay with the Task Force for several months.

The current composition of EUNAVFOR ATALANTA is showing 11 ships plus 4 Maritime Patrol and Reconnaissance Aircraft (MPRA). Force Commander is Captain Juan Garat Caramé.

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- ESPS NUMANCIA ( Spanish frigate, flagship)

- HS NIKIFOROS FOKAS (Greek frigate)

- FGS RHEINLAND-PFALZ (German frigate)

- FGS EMDEN (German frigate)

- FGS MECKLENBURG-VORPOMMERN (German frigate)

- ITS MAESTRALE (Italian frigate)

- FS COMMANDANT DUCUING (French frigate)

- FS NIVOSE (French frigate)

- FS ALBATROS (French Patrol boat)

- ESPS MARQUES DE LA ENSENADA( Spanish tanker)

- FGS BERLIN (German supply ship)

- P3 ORION (Spanish MPRA)

- P3 ORION (German MPRA)

- BREGUET ATLANTIC (French MPRA)

- FALCON 50 (French small MPRA)

Next reinforcement will be 2 Swedish corvettes plus 1 supply unit in the middle of May.

(Text-, Grafikquelle: MSC HOA.eu;
Bilderquelle: U.S. NAVY.mil)

Somalische Piraten auf französischer Fregatte (Video)

Montag, 4. Mai 2009

Französische Marine als Piratenjäger im Seegebiet vor Somalia bei der Arbeit (Video)

Samstag, 2. Mai 2009

Das Video zeigt den Dienst der Französischen Marine bei der Bekämpfung somalischer Piraten im Indischen Ozean vor den Küste Somalias und im Golf von Aden – im Monat April.

Hintergründe der Piraten-Bekämpfung durch EU NAVFOR Somalia beim Angriff auf die SPESSART A 1442 der Deutschen Marine (Video)

Mittwoch, 22. April 2009

Atalanta operation forces capturing Somali pirates
-
“EU-verschleierte” Chronologie
des Einsatzes
zur Unterstützung der SPESSART

On March 29th, pirates attacked the German tanker FGH Spessaert. A Spanish Helicopter from frigate Victoria and Special Forces from Greek Frigate Psara managed to arrest the pirates and deliver them to a German warship which brought them to Kenya. Greek Special Force Commander and the Nurse on Psara tell the story. Non professional stock shots from the Psare crew illustrate the intervention, conducted by 3 different Members States participating in the EU NAVFOR Atalanta operation.

(Textquelle: Rat der Europäischen Union.eu)

Das von der EU produzierte “Hurra-Video” über das so exzellente Zusammenspiel der EU NAVFOR-Kräfte nach dem Piraten-Überfall auf den Betriebsstoffversorger SPESSART A 1442 verschweigt leider Wesentliches, die Rolle des niederländischen Kriegschiffes HNLMS DE ZEVEN PROVINCIEN F802 der Koninklijke Marine, Soldatenglück.de berichtete mit Video darüber, wird vollständig unterschlagen.
Die im EU-Video interviewten Marine-Soldaten wurden offenbar angehalten nur eine partielle Hergangs-Erläuterung zu geben oder die Aussagen wurden gezielt geschnitten oder weggelassen, deutsche Soldaten wurden nicht gefragt, den würde das Lügen auch schwerfallen und das Unterschlagen der seekameradschaftlichen Hilfe der Holländer auch nicht einfallen. Woran liegt das Verschleiern der vollständigen und damit wahren bw-hm-de-zeven-provincien1Umstände? Die Niederländer (Bild rechts) sind im NATO-Verband in der Task Force unterwegs im Golf von Aden und vor der Küste Somalias, die restlichen im Video benannten schwimmenden Marine-Einheiten im EU-Auftrag mit EU NAVFOR Operation ATALANTA mandatiert. Es besteht kein Abkommen zwischen der EU und der NATO über Kooperation oder gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Operieren, ein unhaltbarer Zustand, der dann in der Berichterstattung auch noch bewußt totgeschwiegen wird.
Der rechtsfreie Raum über die EU-NATO-Zusammenarbeit hat Auswirkungen auf die Effizienz und Schlagkraft der eingesetzten Kräfte und gefährdet den Auftrag und im Ergebnis die Soldaten auf Marineschiffen und Seeleute auf den Handelsschiffen. So haben die Niederländer zum Beispiel auf frischer Tat aufgegriffene Piraten entwaffnet und dann freilassen müssen, weil die NATO keine Regelung über den Umgang mit in Gewahrsam genommen hat, die EU NAVFOR hat zumindest die Verbringung und Auslieferung an Kenia als faulen Kompromiss als Vorgehensweise erreicht. Wohl wieder mal Störtebekers Rache?

Bild des Tages – Piraten-Freilassung durch NATO-Rechtslücke

Sonntag, 19. April 2009

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Fregat De Zeven Provinciën bevrijdt Jemenitische vissers

Die niederländische Marine hat vor Somalia etwa 20 jemenitische Geiseln befreit und mindestens 7 mutmaßliche Seeräuber vorübergehend festgesetzt, die sich auf einem selbst gekaperten jemenitischen Fischerboot befanden. Die niederländische Fregatte HNLMS DE ZEVEN PROVINCIEN F802 kamen einem griechischen Tanker im Golf von Aden 85 seemeilen südlich von Aden mit Kurs Richtung Suez-Kanal nach einem Piratenüberfall zu Hilfe, wie NATO und niederländische Regierung mitteilten.

Die im NATO-Verband operierenden Niederländer sind dem 38.000 Tonnen Chemie-Tanker “Handytankers Magic” ( Fertigstellung 2009, unter Marshall Islands fahrend) zu Hilfe geeilt, der einen Notruf abgesetzt hatte, sagte NATO-Kommandant Alexandre Fernandes.
Auf Befehl des NATO-Task Force-Kommandeurs mussten die mutmaßlichen Seeräuber trotz eindeutiger Beweislage freigelassen werden nachdem sie immerhin entwaffnet wurden, wie der niederländische Außenamtssprecher Middel mitteilte. Es gebe bei der NATO keinen rechtlichen Rahmen für derartige Festnahmen – wieder mal Störtebekers Rache?

Soldatenglück.de berichtete über die im NATO-Verband operierende Fregatte HNLMS DE ZEVEN PROVINCIEN F802, die mit der EU NAVFOR Somalia Operation Atalanta kooperierte und die mutmaßlichen Piraten des Überfalls auf den Betriebsstoffversorger SPESSART A 1442 der Deutschen Marine festgesetzt hat und an die Fregatte RHEINLAND-PFALZ F 209 übergab, die die Piraten anschließend in Mombasa/Kenia an die kenianische Justiz übergab.

Een speciaal beveiligingsteam van het Korps Mariniers heeft vanaf het fregat Hr. Ms. De Zeven Provinciën een boarding uitgevoerd op een dhow, een traditioneel Arabisch zeilschip, dat kort daarvoor een koopvaardijschip had aangevallen. De zeeroveraanval met een skiff, een bij de dhow horend snel bootje met buitenboordmotoren, vond vandaag plaats in de Golf van Aden. STORY

(Bilder-, Textquelle: Royal Netherland Navy/Koninklijke Marine.nl; Hr. Ms. De Zeven Provinciën, F802)