Zum fünften Mal seit ihrem Amtsantritt besucht Kanzlerin Angela Merkel am Freitag, den 10. Mai in Begleitung des Verteidigungsministers Thomas de Mazière, die deutschen ISAF-Soldaten in Afghanistan. Im Bild: Die Bundeskanzlerin begrüßt Soldaten der Patrouille D04 der Schutzkompanie.
Dazu das ARD-Video: Bundeskanzlerin Merkel in Afghanistan
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist überraschend nach Afghanistan gereist. In Begleitung von Verteidigungsminister Thomas de Maizière stattet sie dem Bundeswehr-Hauptquartier in Mazar-i Sharif einen Besuch ab.
Und das euronews-Video: Afghanische Regierung verstimmt über Merkels Blitzbesuch
Bild unten: Gemeinsames Gedenken an die gefallenen Soldaten am Ehrenhain im Feldlager Kunduz.
Im Juni 2011 sind die letzten drei deutschen Soldaten im ISAF-Einsatz gefallen, 2012 war ein Jahr ohne Gefallene für Deutschland. Das Soldatenglück hielt lange an, doch am gestrigen Samstag, 04. Mai 2013 kam bei einem Angriff der Taliban ein weiterer deutscher Soldat ums Leben, auch dieser Kamerad (ein Soldat der Spezialkräfte, KSK) ist für Deutschland gefallen. Damit sind 53 deutsche Soldaten im Afghanistan-Einsatz bislang umgekommen, davon 35 “durch Fremdeinwirkung” bislang gefallen, wenn man der offiziellen BMVg-Statistik Glauben schenken darf.
Dieser Samstag (04. Mai 2013) war für die internationale ISAF-Truppe insgesamt der bisher verlustreichste des Jahres 2013, sieben US-Soldaten fielen, fünf bei einem Sprengstoffanschlag, zwei weitere wurden von einem afghanischen Soldaten der Afghan National Army (ANA) erschossen. Erst am Donnerstag, 02. Mai 2013 gegen 07:00 Uhr, kam es auf Bundeswehr-Truppen im Raum Kunduz 7 Kilometer westlich des Feldlagers (PRT Kunduz) zu einem Sprengstoffanschlag, bei dem kein Soldat zu Schaden kam (leichter Sachschaden am Schutzfahrzeug), der letzte deutsche Verwundete war im Februar 2013 ebenfalls in Kunduz zu beklagen. Es wird noch immer gekämpft im Einsatzgebiet AFG, es ist nach wie vor ein kriegsähnlicher Kampfeinsatz.
Mit der Veröffentlichung von Verlustmeldungen hält sich die Bundeswehr aus verständlichen Gründen so lange zurück bis Gewissheit herrscht und die Angehörigen des/der Soldaten informiert sind, darum erst heute die Meldung des EinsFüKdoBw über den gestrigen Verlust eines Soldaten und eines verwundeten Soldaten –  mit trauriger Gewissheit. Kommando Spezialkräfte (KSK)-Einsätze und/oder -Verluste wurden bisher aus Geheimhaltungsgründen nicht öffentlich gemacht.
Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdoBw) meldet dazu:
Afghanistan: Deutscher Soldat gefallen OP North/Potsdam, 05.05.2013, Einstellzeit: 9.50 Uhr.
Am 4. Mai 2013 gegen 11.43 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit haben deutsche Spezialkräfte eine afghanische Operation im Raum nördlich OP-North begleitet und unterstützt. Dabei eröffneten Aufständische das Feuer auf die afghanischen und ISAF-Kräfte. Es wurde Luftnahunterstützung eingesetzt.
Bei der anschließenden Erkundung (Battle Damage Assessment) gerieten die afghanischen und ISAF-Kräfte erneut unter Beschuss. Dabei wurde ein deutscher Soldat getötet und ein deutscher Soldat verwundet. Der verwundete deutsche Soldat befindet sich in ärztlicher Behandlung.
Die Angehörigen wurden informiert.
Zu Verlusten auf Seiten der afghanischen Kräfte liegen noch keine abschließenden Informationen vor. Vermutlich wurden mehrere Aufständische getötet. Zivilpersonen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.
Der Vorfall ist noch nicht abgeschlossen.
Stand: 9.30 Uhr (Zitatende)
ISAF (International Security Assistance Force) meldet aus dem HQ Kabul/Afghanistan:
ISAF Casualty, May 5th KABUL, Afghanistan (May 5, 2013) – An International Security Assistance Force service member died following an insurgent attack in northern Afghanistan yesterday. It is ISAF policy to defer casualty identification procedures to the relevant national authorities. (Zitatende)
Am letzten Sonntag kündigten die Taliban ihre alljährliche Frühjahrsoffensive an, die Aufständischen erklärten, dass sie neben den ISAF-Truppen insbesondere auch die Diplomatenviertel ins Visier nehmen wollen. Deutschland hat neben der Deutschen Botschaft in Kabul in Kürze auch im Norden in Mazar-e Sharif eine neue diplomatische Vertretung, ein Konsulat. Der für das Jahr 2014 bevorstehende Abzug eines Großteils der ISAF-Truppen und auch der deutschen Bundeswehr-Abzug bis Ende 2014 und eine weitere Einsatzdauer im neuen Mandat mit verringerter deutscher Stärke von 600 bis 800 Soldaten bis ins Jahr 2017 gibt den radikal-islamischen Taliban offenbar keinen Anlass, ihre Attacken zu verringern. Im Herbst 2013 wird das PRT Kunduz und das OP North aufgelöst, Deutschland zieht dort ab, wer das Sicherheitsvakuum füllt, diese Frage soll beantwortet, das Problem gelöst sein, die afghanischen Sicherheitskräfte - geleitet vom politischen Willen, wohl nicht von der tatsächlichen Situation vor Ort. Im November 2013 wird für die Nachfolgemission von ISAF namens Resolute Support eine Truppensteller-Konferenz stattfinden.
Mit Stand 02. Mai 2013 sind 4.178 deutschen Soldaten, darunter 235Â Soldatinnen, mit Bundestags-mandatiertem ISAF-Mandat im Auslandseinsatz in Afghanistan.
Derzeit führt Generalmajor Jörg Vollmer das Kommando als Commander ISAF Regional Command North (RC N) im Norden Afghanistans, ein AFG-erfahrener Einsatzsoldat. Kürzlich besuchte noch der Generalinspekteur der Bundeswehr Volker Wieker mit seinem Tross und mit Begleitung durch seine Ehefrau das Einsatzgebiet und unsere Soldaten und Soldatinnen.
Deutschland und die NATO im Einsatzgebiet Afghanistan müssen sich fragen, ob die Strategie der Verantwortungsübergabe an Afghan Security Forces bei gleichzeitigem Abzug eigener Kräfte im Hinblick auf den Schutz eigener Kräfte die Richtige ist.
Nachtrag EinsFüKdo-Meldung: Aktualisierung: Stand 15 Uhr Bei dem gefallenen Soldaten handelt es sich um einen 32-jährigen Hauptfeldwebel aus dem Kommando Spezialkräfte aus dem Standort Calw. Einstellzeit: 15.15 Uhr (Zitatende)
(Textquelle kursiv: Bundeswehr.de; Archivfotos: deutschen Soldaten im Gefecht, TIC;
der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker besucht zusammen mit der Ehefrau des Verteidigungsministers, Martina de Maizière, das deutsche Einsatzkontingent ISAF in Afghanistan. Im Bild: Der Generalinspekteur der Bundeswehr und der Kommandeur Regionalkommando Nord, Generalmajor Jörg Vollmer auf dem Weg zum Stabsgebäude in Mazar-e-Sharif;
Textquelle englisch: ISAF.NATO.int;
Videoquellen: via YouTube)
Militärische Lösungen schaffen keine dauerhafte Lösungen
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat angesichts der Erfahrungen mit dem Anti-Terror-Einsatz in Afghanistan die Lehre gezogen, “dass militärische Lösungen weder einfach noch kürzer sind, geschweige denn dauerhafte Stabilität schaffen”. In einem Interview mit der “Leipziger Volkszeitung” (Sonnabend-Ausgabe) sagte der Minister zudem, dass es wichtig sei, “sich bei der Bewältigung einer Konfliktsituation wie in Afghanistan von Anfang an realistische Ziele zu setzen”. Da habe es “2002 und danach manche überzogene Erwartung” gegeben. Zudem sollte die Staatengemeinschaft gelernt haben, “dass es in so komplexen Konfliktlagen wie in Afghanistan keine allein militärischen Lösungen geben kann”. Ziel müsse deshalb immer eine politische Lösung sein, die unter Umständen militärisch abgesichert werden müsse.
Mit Blick auf die deutschen Vorschläge zur Verlängerung des Afghanistan-Mandats über 2014 hinaus mit einer starken Ausbildungskomponente verwies der Bundesaußenminister auf notwendige Voraussetzungen. “Neben einem Mandat des UNO-Sicherheitsrates und der Abstimmung eines gemeinsamen Vorgehens mit unseren Partnern brauchen wir natürlich eine Einladung der afghanischen Regierung.” Man wolle Partner Afghanistans sein. “Unsere militärischen Ausbilder müssen, wie auch unsere zivilen Helfer, willkommen sein”, sagte Westerwelle.
Klar sei, beim Blick auf die innenpolitische Situation in Deutschland mit der Bundestagswahl im September, dass über die konkrete Ausgestaltung des deutschen Engagements nach 2014 “die Regierung und der Bundestag selbstverständlich erst nach der Bundestagswahl” entschieden. Es gebe ein gültiges Mandat für den Einsatz bis Februar 2014. Mit der von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und ihm in dieser Woche bekanntgegebenen Initiative für den möglichen Anteil am weiteren Afghanistan-Mandat sei es Berlin darum gegangen, “unseren Verbündeten und Afghanistan bereits zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund einer fachlichen Einschätzung der Lage zu signalisieren, welcher deutsche Beitrag nach 2014 möglich sein wird”. (Zitatende)
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, hat die Absichtserklärung der Bundesregierung begrüßt, über 2014 hinaus 600 bis 800 Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan belassen zu wollen, sieht aber noch offene Fragen. “Grundsätzlich freuen wir uns erst, wenn alle Frauen und Männer wieder zu Hause sind”, sagte er der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung” (Online-Ausgabe). “Aber wir begrüßen die frühzeitige Planung und realistische Einschätzung. Es bleiben allerdings Fragen offen. Die Kernfrage lautet: Wie soll der vergrößerte zivile Anteil aussehen? Darauf hat die Bundesregierung noch keine Antwort gegeben. Und diese Antwort erwarte ich. Denn wenn das nicht funktioniert, dann sind ganz schnell wieder Soldaten erforderlich. Das muss ausgeschlossen werden.” Offen sei überdies, wie der Schutz der deutschen Kräfte gewährleistet werde und wie die Rettungskette aussehe. Auch müsse die internationale Gemeinschaft weiter Kampftruppen bereithalten, um auf Krisen reagieren zu können. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, äußerte sich positiv. “Ich halte den Weg, den die Bundesregierung einschlägt, für den richtigen”, erklärte er der “Mitteldeutschen Zeitung”. “Darauf drängen wir im Verteidigungsausschuss seit Monaten. Auch die Größenordnung deckt sich mit dem, was wir die ganze Zeit gesagt haben. Insofern kann ich da nicht meckern.” Wichtig sei, dass Deutschland nicht auf Vorgaben der USA und der Nato warte, sondern selbst sage, was es künftig noch leisten könne und wolle. (Zitatende)
Berichtet die ‘Mitteldeutsche Zeitung’ aus Halle.
(Textquelle kursiv: Mitteldeutsche Zeitung.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Doorgunner in einem Bundeswehr-Hubschrauber Typ CH 53 beim Flug vom PRT Kunduz zum Camp Marmal/Afghanistan)
Verteidigungsminister Thomas de Maizière will noch vor der Bundestagswahl ein neues Konzept für den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ab 2015 beschließen. “Es wird eine Willenserklärung der Bundesregierung über Auftrag und Größenordnung unseres künftigen Engagements in Afghanistan geben”, kündigte der CDU-Politiker im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Freitag-Ausgabe) an. Alle sollten wissen, wie es nach Auffassung der Regierung weitergehen solle. Die Bundeswehr werde künftig keinen Kampfauftrag mehr haben. Allerdings müsse geklärt werden, wie deutsche Soldaten in ihrem Einsatz vor Gefahren zu schützen seien. “Der Eigenschutz kann, muss aber nicht unbedingt von uns selbst übernommen werden”, erläuterte der Minister. Er verwies als Beispiel auf EU-Sicherungskräfte für die Bundeswehr in Mali. “Diese Soldaten könnten natürlich auch kämpfen, aber sie haben eben keinen Kampfauftrag”, stellte de Maizière fest. (Zitatende)
Es ist die größte logistische Herausforderung in der Geschichte der Bundeswehr. 6.000 Container und 1.700 Fahrzeuge, Waffen, Munition, Panzer, Laster und Haubitzen das alles muss vom Hindukusch wieder in die Heimat: per Luftfracht, auf Landstraßen oder mit der Eisenbahn. Der erste größere deutsche Stützpunkt, den die Bundeswehr schließt, ist Faizabad im Osten Afghanistans – hier muss die Bundeswehr beweisen, ob sie die Mammutaufgabe Abzug stemmen kann. Denn wie baut man eine Garnison mit Hunderten Soldaten und Dutzenden Fahrzeugen zurück, wenn bis zum letzten Tag Essen, Wasser, Strom und Sicherheit gewährleistet werden muss?
Mitten in der Anschlags-Hochsaison, bei laufenden Operationen und Erfüllung täglicher mandatsbezogener Aufgaben, ist eine logistische Herausforderung zu bewältigen, für die es bei der Bundeswehr keine Erfahrungen gibt. Dafür braucht es Spezialisten Männer und Frauen, die wissen, wie man einen Container so packt, dass er eine über 6000-Kilometer-lange Reise übersteht, die sich mit Hygienevorschriften und Tierseuchen auskennen und den Papierkram mit den lokalen Behörden erledigen können.
PHOENIX begleitet den Abzug mit der Kamera, verfolgt den Weg von tonnenschwerer Ausrüstung und Fahrzeugen. Im Mittelpunkt der Reportage steht die logistische Herkulesaufgabe Rückzug und die Menschen, die sie schultern müssen.
(Videoquelle: PHOENIX via YouTube;
Grafikquelle: Bundeswehr.de, )
Am 22. März haben Unbekannte im Zeitraum zwischen 6 und 8 Uhr mitteleuropäische Zeit (MEZ) im Bereich der Unterbringung deutscher Kräfte in einer zyprischen militärischen Liegenschaft bei Limassol zwei deutsche Flaggen und eine VN-Flagge vom Flaggenmast entfernt.
Dabei wurde eine deutsche Flagge zerrissen und teilweise verbrannt sowie eine weitere abgerissen. Auf der VN-Flagge wurde herumgetrampelt.
Der zuständige zyprische Brigadekommandeur hat beim Kommandeur des deutschen Einsatzkontingentes sein Bedauern und die Betroffenheit über diesen Vorfall ausgedrückt und Aufklärung zugesagt. (Zitatende)
Soldatenglück.de ergänzt: Auch die Deutsche Botschaft in Nokosia auf Zypern wurde angegriffen, wütende Zprer holten die deutsche Flagge unter Gejohle vom Botschaftsgebäude (Video unten). Rund 400 Demonstranten haben sich am 18. März 2013 vor der Deutschen Botschaft in Nikosia versammelt, um gegen die geplante Zwangsabgabe zur Euro-Rettung zu protestieren. Die Demonstranten beschuldigten Deutschland, die Banken-Abgabe gefordert zu haben. Die Demonstranten hatten zuvor vor dem Parlament Zyperns demonstriert. Medien berichteten, dass ein zyprischer Polizist die deutsche Bundesflagge wieder einsammelte und dem deutschen Botschafts-Personal zurück gab. Die deutsche Botschafterin Dr. Gabriela Guellil nahm den Vorgang gelassen zur Kenntnis, bereits aus Griechenland sind im Rahmen der Proteste gegen die Euro-Rettung und Deutschlands angeblich führende Rolle dabei symbolische Akte gegen die deutsche Flagge bekannt.
“Mit offenen Karten” hält Rückschau auf den afganischen Konflikt
Ende 2012 beginnt der Rückzug der westlichen Truppen aus Afghanistan. Wird dann endlich Frieden im Land herrschen? Oder wird damit eine neue Kriegsphase eingeläutet? “Mit offenen Karten” hält Rückschau auf die Geschichte des afghanischen Konflikts und zeigt die Probleme des anstehenden Übergangs auf.
(Videoquelle: arte.tv, 7 Tage sichtbar;
Bildquelle: ISAF.NATO.int, afghan uniform police use sticks to eradicate a poppy field near the city of Qalat, Zabul province, Afghanistan, May 4. Photo by 1st Lt. Brian Wagner)
Verwundete Veteranen der Bundeswehr sollen künftig schneller und einfacher versorgt werden. Ziel sei es, für die Betroffenen eine “Versorgung aus einer Hand” zu schaffen, zitiert die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” (Dienstagausgabe) aus einem Gesetzentwurf, den das Bundeskabinett an diesem Mittwoch verabschieden will. Anspruch auf Versorgungsleistungen des Staates haben alle Soldaten, die während ihres Wehrdienstes gesundheitliche Schädigungen erleiden mussten, ihnen gleichgestellte Zivilisten und ihre Hinterbliebenen. Nach Darstellung der Zeitung sind für die Versorgung derzeit während des Wehrdienstverhältnisses die Mitarbeiter der Bundeswehrverwaltung zuständig, danach übernehmen Landesbehörden die Aufgaben. Das führe immer wieder dazu, dass sich Verfahren in die Länge zögen, mehr Begutachtungen nötig würden und die Betroffenen es mit wechselnden Stellen zu tun hätten. Der Gesetzentwurf von Verteidigungsminister Thomas de Maizière sieht vor, dass nun in allen Fällen die Zuständigkeit schrittweise auf den Bund übertragen wird. Dazu müssten ab 2015 rund hundert Dienstposten im Verteidigungsministerium neu geschaffen werden. (Zitatende)
Der Einsatz der deutschen Marinesoldaten im Mittelmeer vor der libanesischen Küste zählt zu den gefährlichsten in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Ziel: Waffenschmuggel für die islamistische Hisbollah im Libanon verhindern.
(Videoquelle: HR Frensehen, hessenreporter;
Grafikquelle: CIA.gov, Libanon Karte
Bilderquelle: Bundeswehr.de, Vergleichsfotos, Schnellboot S 76 FRETTCHEN in Fahrt; Einsatzgruppenversorger FRANKFURT/MAIN mit Fregatte HESSEN)