Mitt Romney bleibt seinem Wahlkampf der Plattitüden treu. Seine Rede vor Kriegsveteranen offenbart eine Sicht auf die Welt, die bereits vor 20 Jahren überholt war. Ein “amerikanisches Jahrhundert” auszurufen und die Vereinigten Staaten zum “Führer der freien Welt” zu erklären, dessen militärische und ökonomische Potenz globale Vormachtstellung garantiert, mag vielleicht noch stramme Republikaner beeindrucken, die mental in der Kuba-Krise steckengeblieben sind. Der Wirklichkeit wird es nicht gerecht. Aufstrebende Machtzentren wie China, Indien oder Brasilien lassen sich mit dem Satzbaukasten des Kalten Krieges nicht beeindrucken. Und Washington verfügt nicht mehr über die Mittel, überall auf der Welt für Sicherheit zu sorgen. Romney tut so, als sei das möglich: Wählerbetrug. Zu Dauerbaustellen wie Afghanistan, Iran oder Israel fällt ihm nicht ein einziger Gedanke ein, der einen Unterschied zu Barack Obama erkennen ließe. Dessen außenpolitisches Konzept – Machtzuwachs durch Einbindung – findet in Amerika viel Zustimmung. Alle Umfragen sehen den Amtsinhaber hier vorn. Romneys überflüssige Rede wird diesen Trend verstärken. (Zitatende)
Kommentiert Dirk Hautkapp aus Washington D.C./USA für die “Neue Westfälische” aus Bielefeld Ostwestfalen/Deutschland.
Ein Terroranschlag auf das Olympiastadion, ein Selbstmordattentäter in der U-Bahn – Horrorszenarien wie diese muss Chris Allison unbedingt vermeiden. Allison ist für die Sicherheit der Olympischen Spiele in London verantwortlich. Die SPIEGEL-ONLINE-Videoreporter haben ihn in seinem Büro bei Scotland Yard interviewt.
(Videoquelle: spiegel.tv, Bildquelle: MoD.uk, RAF personnel pose in a Puma helicopter to promote the air security plan ahead of the London 2012 Olympic Games)
Frankreichs neuer Präsident François Hollande hat den Nationalfeiertag nicht nur für ein Bad in der Menge genutzt, sondern auch für ein mit Spannung erwartetes Fernseh-Interview in der Tradition seiner Vorgänger. Dabei kritisierte er den von Peugeot angekündigten Abbau von 8.000 Stellen und versprach, alle staatlichen Möglichkeiten wie Weiterbildung oder Kredite zu nutzen, um die Mitarbeiter nicht im Regen stehen zu lassen.
“Der Staat wird das nicht zulassen. Es ist zu einfach, zu sagen, dass hohe Lohnkosten Schuld sind. Da gab es schlechte strategische Entscheidungen. Der jetzt vorliegende Plan ist inakzeptabel und muss nachverhandelt werden. Expertise, gemeinsame Abstimmung und ein strategischer Plan für die Autoindustrie.”
Zu den deutsch-französischen Beziehungen und der Arbeit mit Angela Merkel erklärte er: “Wir haben bei jeder Etappe den Kompromiss gesucht. Und in der Frage des Wachstums zum Beispiel haben wir ihn gefunden, auch bei der finanziellen Stabilität, um Spanien und Italien zu unterstützen, auch da haben wir Schritte in dieselbe Richtung gemacht, weil das zu wichtig war.”
Den einzigen Fehltritt bei der Parade machte ein Fallschirmspringer, der sich bei der Landung leicht verletzte. Der Präsident tröstete persönlich – und lud ihn gleich zum nächsten Jahr ein.
Dazu auch: Von Feinden zu Freunden: 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft bei Deutsches Heer.de in F-Reims am letzten Sonntag. Auch bei der Militärparade auf dem Champs Elysees am 14. Juli in Paris waren Soldaten der Bundeswehr dabei und marschierten mit den französischen Kameraden.
US-Veteranen muss ein Studium ihrer Wahl bezahlt werden. So sieht es ein Gesetz aus dem Jahr 1944 vor. Doch nicht immer tun sich die ehemaligen Soldaten leicht mit dem Wechsel vom Kriegsschauplatz in den Hörsaal … Zum vollständigen Audio-Beitrag und Artikel bei Deutschlandradio, Audio
Textauszug kursiv: dradio.de;
Bilderquelle: U.S. Defense.gov, Vergleichsfotos:
a Purple Heart medal and combat field medic badge is pinned on the chest of U.S. Army Spc. Tamara Becker during a ceremony in Kabul, Afghanistan, Oct. 30, 2011. Becker was one of 12 U.S. Service members recognized for actions when their convoy was ambushed twice while traveling through Afghanistan’s Tangi Valley Oct. 26, 2011. The team successfully overcame a 45-minute complex attack in which insurgents used rocket propelled grenades, small arms fire and improvised explosive devices. (U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 1st Class Chris Fahey); President Barak Obama greets Electronic’s Technician 3rd Class Donald Brazeal aboard the Nimitz-class aircraft carrier USS Carl Vinson (CVN 70), Nov. 11, 2011. Carl Vinson hosted the Michigan State University Spartans and the University of North Carolina Tar Heels for the inaugural Quicken Loans Carrier Classic basketball game on Veterans Day. (U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Roza Arzola]
Hintergrundinformationen: G.I. BILL beim U.S. Department of Veterans Affairs, die G. I. Bill of Rights wurden als Servicemen’s Readjustment Act im Kriegsjahr 1944 erlassen, um den im Zweiten Weltkrieg dienenden US-amerikanischen Soldaten die Wiedereingliederung in das zivile Berufsleben zu vereinfachen.
Zu den Feierlichkeiten um den July 4th, dem 236. amerikanischen Nationalfeiertag, dem Unabhängigkeitstag im Jahr 2012, war beim picnic celebration im alten U.S. Headquarters der Berlin-Brigade aus den Zeiten des Viermächte-Status in der Clayallee in Berlin-Zehlendorf auch die deutsche Bundewehr (Video vom 07.07. unten) eingeladen und das Drillteam des Wachtbataillons beim BMVg aus der Julius-Leber-Kaserne kam gerne und führte mit dem Karabiner seine semper talis Fertigkeiten vor.
Der offizielle Empfang Independence Day in der U.S. Botschaft fand am 04. Juli nachmittags im Botschaftsgebäude am Pariser Platz in Berlins politischer Mitte mit rund 400 Gästen aus Politik und Bundesregierung statt, auch die Generalität der Bundeswehr war eingeladen (Bild oben, u.a. Generalleutnant Hans-Werner Fritz, BMVg-Abteilungsleiter Strategie und Einsatz, SE)  in derAmerican Academy in Berlin am Wannsee (Bild unten) wurde abends mit großem Feuerwerk und im lockeren Picknick-Format (hier die Bilder) weiter gefeiert. Der U.S.- Botschafter Philip D. Murphy freute sich über den guten Anklang und das wunderbare Fest des amerikanischen Unabhängigkeitstages 2012 in Berlin/GERMANY.
04. Juli 1776, seit nunmehr 236 Jahren wird am 04. Juli an die Unabhängigkeitserklärung (unabhängig von Großbritannien) der Vereinigten Staaten von Amerika durch den Kontinentalkongress gedacht. Die damals 13 Kolonien wurden als Vereinigte Staaten von Amerika bezeichnet. Heute haben die USA 50 Bundesstaaten, inkl. Alaska, Hawaii, Puerto Rico und Guam.
(Videoquelle: via YouTube;
Bilderquelle: U.S. Embassy Germany.gov, deutsche Generalität am 04. Juli 2012 in der U.S. Botschaft Berlin; der Botschafter mit seiner Gattin Mrs. Murphy vor dem Abend-Picknick in der American Academy am Wannsee)
Die beiden Leichen aus einem von Syrien abgeschossenen Kampfjet sind gefunden worden. Die türkische Armee teilte mit, die Toten seien am Boden des östlichen Mittelmeeres lokalisiert worden. Derzeit liefen die Bergungsarbeiten. Die Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien waren nach dem Abschuss an einem Tiefpunkt angelangt.
Der Konflikt zwischen der Türkei und Syrien verschärft sich. Ankara hat Flugabwehrgeschütze an der Grenze in Stellung gebracht. Türkische Medien zeigten Bilder von Militärkonvois, die sich Richtung Syrien bewegten.
Nicht nur die Erde, auch der Himmel muss verteidigt werden. In Frankreich ist die Luftwaffe eine der vier Teilstreitkräfte. Sie ist von vielen Geheimnissen umgeben.
Euronews bekam Zugang zum französischen Luftwaffenstützpunkt 942, einem schwer bewachten Ort 15 Kilometer nordöstlich von Lyon.
Hauptaufgabe der Basis ist die Luftverteidigung Frankreichs. Eine Kontroll- und Warnzentrale überwacht den französischen Luftraum und koordiniert die Militärflugzeuge im Südosten Frankreichs. Zwei Radare auf den umliegenden Hügeln sind das einzige sichtbare Zeichen dieser Aufgabe.
Auf dem Luftwaffenstützpunkt arbeitet außerdem CASPOA, ein Analyse- und Simulationszentrum für den Flugbetrieb und Kompetenzzentrum der NATO.
Einen Zwischenfall an der Grenze bestätigen die Türkei und Syrien, eine türkische F-4 PHANTOM wurde durch syrische Streitkräfte über dem Meer nahe dem Küstenstreifen ageschossen. Die PHANTOM verließ die türkische Erhac Air Base gegen 13:30 Uhr und verschwand nach 15:00 Uhr vom Radar.
Das türkische Militärflugzeug F-4 PHANTOM (Bild oben) sei am Freitag, 21.06.2012, mit hoher Geschwindigkeit und in niedriger Höhe in den syrischen Luftraum eingedrungen. Die Türkei schliesst ein unbeabsichtiges Eindringen nicht aus, der türkische Präsident Güll erklärte, möglicherweise sei der Jet aufgrund hoher Geschwindigkeit versehentlich für kurze Zeit in den syrischen Luftraum gelangt.
Während in der Türkei das Sicherheitskabinett tagte, teilte das syrische Außenministerium gestern Abend mit, dass das Militärflugzeug von Flugabwehr beschossen wurde als es einen Kilometer der syrischen Küste erfasst wurde. Syrische Flugabwehr ist russischer Bauart, die PHANTOM (die auch noch von der Luftwaffe der Bundeswehr geflogen wird) ist ein veraltetes NATO-Flugzeug.
Ein NATO Artikel 5 Fall, der Beistandsplicht bedeutet, liegt offenbar nicht vor.
Die türkische PHANTOM hatte eine Besatzung von zwei Soldaten. Am Freitagmorgen verschwand das Militärflugzeug von den Radarschirmen an der NATO-Außengrenze vor dem türkisch-syrischen Küstenstreifen (Karte und Video unten) nahe Lattakia und wird vermisst. Die türkische und auch die syrische Regierung bestätigten, den Abschuss der PHANTOM. Derzeit ist noch unklar, ob die beiden Besatzungsmitglieder überlebt haben und noch gerettet werden können, Marine-Einheiten beider Länder suchen nach der Besatzung.
Das Amateur-Video syrischer Strandbadender unten soll das Feuer einer syrischen Luftabwehr-Bodenstellung gegen die türkische PHANTOM zeigen, die Authenzität ist offen.
Der Raum Lattakia als Abschussort jedenfalls ist nahe des russischen Marinestützpunktes Tartus gelegen, der Russland den einzigen, unmittelbaren Zugang zum Mittelmeer sichert. Noch in der Vorwoche hat sich ein syrischer Luftwaffen-Stabsoffizier auf dem Luftweg mit seiner Maschine (MiG-21) nach Jordanien abgesetzt, weil es die derzeitige Bürgerkriegs-Situation in seinem Heimatland nicht mehr mittragen will.
Amateurvideo: Lattakia – The moment of the fall of the Turkish fighter by Syrian air defense
The moment of the fall of the Turkish fighter by Syrian air defense
Soldatenglück.deberichtete über die Lage in Syrien. Die UN sieht die Gefahr als gegeben an, dass der syrische Konflikt auf die Nachbarländer übergreift und die Region nch instabiler werden lässt. Syrische Streitkräfte haben vor Wochen auf Flüchtlinge auf türkischem Territorium geschossen, auf der türischen Seite des Grenzgebietes zu Syrien sind UNHCR-Flüchtlingslager aufgebaut, darin sind zehntausende Zivilisten, die vor den Kampfhandlungen in Syrien Schutz suchen. Auch vom palästinesichen Gaza-Streifen aus wird in den letzten Tagen vermehrt auf Isreal geschossen. Das isrealische Militär schlägt aus der Luft zurück. Seit vergangenem Montag sollen nach isrealischen Angaben mehr als 130 Raketen vom Gaza-Streifen aus auf Isreal abgefeuert worden sein.
Zum Zwischenfall dieses Video der türkischen Luftwaffe: Turkish Air Force F4 Phantom
(Video unten, Bildquelle:Â Turkish Air Force.tu, Vergleichsfoto: F-4 Phantom II;
Videoquelle oben: via YouTube;
Grafikquelle: CIA.gov)
Tausende irische Soldaten kämpften im 2. Weltkrieg gemeinsam mit den Briten gegen Hitler-Deutschland. In ihrer Heimat wurden sie als Deserteure mit Verachtung gestraft. Lesen Sie hier weiter