Archiv für die Kategorie 'Alliierte'

Österreichs Bundesheer und die Wehrpflicht

Montag, 30. Januar 2012

“Befehl zum Abmarsch”

Monatelang niedrige Dienste für höhere Militärs: Oft genug mutiert die Ausbildung an der Waffe später zu einem simplen Handlangerjob. Da werden Grundwehrdiener in den Heeresgroßküchen zum Tellerschrubben vergattert, in den Amtsstuben mit lästigem Bürokram eingedeckt oder in den tarnfarbenen Fahrzeugen als Chauffeure benutzt.

Bei diesen Aussichten kein Wunder, dass dem Bundesheer die jungen Männer abhandenkommen. Nicht nur wegen der geburtenschwachen Jahrgänge, nein, immer mehr Taugliche ziehen es vor, statt des Wehrdienstes unter Dauerbefehlston lieber Zivildienst im Sozialwesen oder bei den Blaulichtorganisationen abzuleisten – und zwar ganze neun Monate lang statt sechs, wohlgemerkt.

Mit Recht will der Verteidigungsminister zunächst die Systemerhalter im Heeresbetrieb abbauen und dann endlich die Wehrpflicht abschaffen – auch wenn sich über sein politisches Vorgehen bekanntlich trefflich streiten lässt.

Auch 21 von 27 EU-Staaten haben die Sinnlosigkeit des Einziehens von meist widerwilligen Volljährigen längst erkannt – und setzen nur mehr auf freiwillige Berufs- und Zeitsoldaten. Doch die ÖVP denkt angesichts der schrumpfenden Zahl an Rekruten lieber daran, Untaugliche mit Drohgebärden gefügig zu machen. Stur hält sie an der Wehrpflicht fest – aber wohl nur zu einem einzigen Zweck: dass sie damit Darabos´ Mission scheitern lassen kann. (Zitatende)

Kommentiert Nina Weißensteiner vom STANDARD aus Wien/Österreich in der morgigen Ausgabe.
Dazu der STANDARD-Artikel: Dem Bundesheer gehen die Rekruten aus, in dem es heißt:“Jüngste Berechnungen des Verteidigungsressorts kommen zu dem Schluss, dass das Bundesheer bald nicht mehr genug Präsenzdiener für den laufenden Betrieb einziehen kann – Ab 2015 fehlen mehr als 1200 Mann”.

(Textquelle kursiv: Der Standard.at;
Bildquelle: Österreichs Bundesheer.at Austrian Armed Forces Photograph/Dragan TATIC, Österreichs Bundespräsident Fischer mit Soldaten es Bundesheeres und Verteidigungsminister Darabos im Jahr 2010;
Grafikquelle: CIA.gov, Österreich Karte)

Hintergrundinformationen: Österreichs Bundesheer.at, Mag. Norbert Darabos ist seit 11. Januar 2007 Bundesminister für Landesverteidigung



U.S. Präsident Barack Obamas Ruck-Rede an die überschuldete Nation und alliierte Weltmacht (Video)

Mittwoch, 25. Januar 2012

Amerikanische Ideale

So spricht ein US-Präsident, der unbedingt wiedergewählt werden will. Barack Obamas rhetorisch starke Rede zur Lage der Nation verdeutlicht, dass er um sein Amt kämpft. Noch wichtiger ist: Der erste schwarze Präsident im Weißen Haus bleibt der Vision treu, die Spaltung der Nation zu überwinden. Bisher scheiterte er an diesem erstrebenswerten Ziel. Amerika offenbart sich nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich und gesellschaftlich als zerrissener Staat. Obama will diesen Zustand nicht resignierend zur Kenntnis nehmen. Er löst nun Fairness und Gerechtigkeit aus der Parteipolitik und erklärt diese Werte zu amerikanischen Idealen. Das sind kluge Gedanken zur besten Sendezeit im US-Fernsehen.

Obama beweist auch taktisches Gespür vor der Wahl im November. Weil die Republikaner im Kongress die meisten seiner Vorhaben stur abschmetterten, richtet sich der Präsident voller Elan an die gebeutelte Mittelschicht. Jetzt gilt es, sie von seinem Programm zu überzeugen – nicht die Konservativen auf dem Kapitolshügel. Die durch die Tea-Party-Ideologie getriebenen Republikaner lehnen etwa höhere Steuern für Millionäre nach wie vor ab.

Nach einem Sieg würden Obamas Hürden indes bleiben. Wenn er die hohe Arbeitslosigkeit, die horrenden Schulden und die hartnäckige Wirtschaftsmisere bekämpfen will, kommt es auf eines an: runter von den Maximalforderungen, Kompromisse eingehen – und Amerika mit sich versöhnen. (Zitatende)
Kommentiert die “Neue Osnabrücker Zeitung” die Rede Obamas an die Nation im U.S. Capitol.

Die “Rhein-Neckar-Zeitung” (Christian Altmeier) aus Heidelberg kommentiert:
Neue Richtung
Die Richtung des Wahlkampfes in den USA zeichnet sich nach Barack Obamas Rede zur Lage der Nation immer deutlicher ab. Nicht rechts gegen links lautet die zentrale Auseinandersetzung, sondern oben gegen unten. In einem Land, in dem sich die Einkommensschere immer weiter öffnet, und in dem die Mittelschicht zunehmend Angst vor dem sozialen Abstieg hat, positioniert sich der Präsident als Kämpfer für die Belange der einfachen Amerikaner. Damit dürfte Obama einmal mehr den richtigen politischen Riecher haben. Denn auch wenn die Republikaner nach der Rede reflexartig Klassenkampf und Sozialismus anprangern, breitet sich auch in den USA das Gefühl aus, dass die Lasten ungleich verteilt sind. Zum “Kronzeugen” dafür ist ausgerechnet der Republikaner Mitt Romney geworden, der auf Einkünfte von 43 Millionen Dollar aus Finanzgeschäften gerade einmal 13,9 Prozent Steuern bezahlt hat. Mit der Abkehr von großen politischen Visionen und einem Augenmerk auf die wirtschaftlichen Belange der Mittelschicht wandelt Obama nun auf Bill Clintons Spuren. Der war zwar kein großer Präsident, der das Land geprägt hat. Aber er wurde wiedergewählt – was für Obama derzeit das Wichtigste sein dürfte. (Zitatende)

(Video-, Bildquelle: White House.gov, President Obama delivers the 2012 State of the Union Address to Congress and the nation. President Obama delivers his State of the Union address at the U.S. Capitol, White House Photo, Pete Souza;
Textquellen kursiv: Neue Osnabrücker Zeitung.de; Rhein-Neckar-Zeitung.de)

U.S. Verteidigungsetat – Klammer Weltpolizist (Video)

Freitag, 6. Januar 2012

Einschnitte beim US-Militär sind überfällig. Denn auch die Weltmacht USA kann es sich nicht leisten, Rüstung und Kriege auf Pump zu finanzieren, während die sozialen Spannungen zunehmen: Warum in Bagdad und Kabul kämpfen, wenn in New York und Los Angeles die Zahl der Suppenküchen wächst? Gerade ein demokratischer US-Präsident muss hier die Balance finden, zwischen Heimatfront und dem Anspruch, Weltpolizist zu sein.

Nach dem Jahrzehnt des Anti-Terror-Kampfes infolge der Anschläge vom 11. September 2001 stehen die USA vor einem finanziellen Desaster. Allein die Kosten für die Kriege im Irak und in Afghanistan betragen weit über eine Billion Euro. Die laufenden Militärausgaben im hohen dreistelligen Milliardenbereich kommen extra.

Dass dieses Volumen im kommenden Jahrzehnt um weniger als zehn Prozent reduziert werden soll, bedeutet aber nicht das Ende der militärischen Vormachtstellung der USA. Das Budget des Pentagons wird nicht nur weiterhin den gesamten deutschen Bundeshaushalt übertreffen. Vor allem verlieren die Streitkräfte kaum etwas von ihren operativen Möglichkeiten, auf diverse Bedrohungslagen weltweit zu reagieren. Das US-Militär wird umstrukturiert, nicht abgerüstet. Weniger Soldaten bei Heer und Marine, dafür neue Hightech-Waffen. Diese Abschreckung ist wichtig, auch für Frieden und Sicherheit in Europa. (Zitatende)

Kommentiert die “Neue Osnabrücker Zeitung”.
Dazu die Ausführungen von U.S. Präsident Barack Obama im Pentagon am 05. Januar 2012. Obama: Strategy Will Retain American Military Eminence

President Obama speaks unveils the Defense Strategic Review, which clarifies our strategic interests around the world and guides our defense priorities and spending over the coming decade.

Obamas Rede im Volltext bei White House: Remarks by the President on the Defense Strategic Review – The Pentagon

Soldatenglück.de berichtete gestern: Weltmacht USA gibt two-war-strategy auf (Video)

(Textquelle kursiv: Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Bild-, Videoquelle: Defence.gov, President Barack Obama, right, briefs the press with Defense Secretary Leon E. Panetta, left, at the Pentagon, Jan. 5, 2012. Obama, Panetta and Army Gen. Martin E. Dempsey, chairman of the Joint Chiefs of Staff, delivered remarks on the Defense Strategic Guidance for the Defense Department going forward. Army Secretary John M. McHugh and Army Chief of Staff Raymond T. Odierno stand behind Panetta and Obama. DOD photo by Erin A. Kirk-Cuomo)

Weltmacht USA gibt two-war-strategy auf (Video)

Donnerstag, 5. Januar 2012

Obama muss aus Geldnot die Zwei-Kriege-Strategie aufgeben

Die Vereinigten Staaten von Amerika planen US-Medienberichten zufolge, die Fähigkeit zum gleichzeitigen Führen von zwei Kriegen aufgrund Finanznot aufzugeben. Kriegsführung wie zuletzt im Irak und Afghanistan zugleich, wird dann nicht mehr möglich sein. Dennoch wollen die USA mit ihren Streitkräften weiter in der Lage sein, abseits eines Kriegsschauplatzes einen “zweiten Widersacher abzuschrecken”.
Eine entsprechnede Empfehlung gebe ein Bericht des U.S.-Verteidigungsministerium (Pentagon) ab, der heute vorgestellt werden soll, wie der TV-Sender CNN in seinem interessanten, sehr empfehlenswerten Blog Security Clearance (mit twitter: CNN Natl Security) berichtete.
Laut “The New York Times” gibt es in Washington D.C. parteiübergreifend Übereinstimmung, den milliardenschweren Verteidigungsetat der USA über zehn Jahre um 450 Milliarden Dollar zu kürzen.
Aufgrund der enormen Staatsverschuldung von 16,6 Billionen Dollar hatten sich Präsident Barack Obama und der Kongress 2011 auf Einsparungen im Verteidigungshaushalt von mehr als einer Billion Dollar in den kommenden zehn Jahren geeinigt.
Zum Artikel in der New York Times: Panetta to Offer Strategy for Cutting Military Budget.

Dazu das CNN-Video mit U.S. Verteidigungsminister Panetta: Obama unveils plans for pared-down military

(Bilderquellen: Defence.gov, Vice President Joe Biden, left, listens as President Barack Obama speaks to U.S. Soldiers with the 101st Airborne Division at Fort Campbell, Ky., May 6, 2011. The president praised the Soldiers for their efforts in Afghanistan and acknowledged Soldiers who are still deployed. DoD photo by Sam Shore, U.S. Army;
White House.gov, “The President, in the process of saluting, participates in a ceremony at Dover Air Force Base for the dignified transfer of U.S. and Afghan personnel who died in Afghanistan a few days earlier. Many family members and friends of the special forces who died in this incident requested a copy of the photograph and later wrote me how much it meant to them.” Official White House Photo by Pete Souza;
Videoquelle: CNN.com)

Militärärzte in Afrika: Das Doktoren-Bataillon (Video)

Mittwoch, 4. Januar 2012

Mit den Transporten der französischen Kolonialarmee kamen neben den Militärs auch Miltärärzte nach Afrika: Sie versorgten nicht nur die Soldaten und deren Angehörige, sondern kümmerten sich auch um die Gesundheit der Einheimischen und versuchten, ihnen dauerhaft zu helfen. Dabei mussten sie jedoch oft gegen den Widerstand von Behörden und Armee, der sie angehörten, ankämpfen.

Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms steht Dr. Eugène Jamot, der in den 30er Jahren in Zentralafrika tätig war. Damals hieß die Region Französisch-Kongo, später Französisch-Äquatorialafrika, und war die größte und am wenigsten bekannte Region des französischen Kolonialimperiums. Dr. Jamot machte sich außerordentlich um die Bekämpfung der gefährlichen Schlafkrankheit verdient.

Die historischen Aufnahmen verschweigen nicht die Kehrseite des Mythos und dokumentieren schonungslos den schrecklichen Gesundheitszustand der Menschen und ihre erbarmungslose Ausbeutung, die Unterwerfung der Frauen und die gnadenlose Herrschaft der französischen Kolonialbehörden, die die Reichtümer des Landes systematisch plünderten, um sie dem Mutterland zuzuführen.

(Videoquelle, Textauszüge: arte.tv;
Kartengrafik: CIA.gov, Afrika)



Soldatenweihnacht im White House – Präsidialämter diesseits und jenseits des Atlantik (Video)

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Das Präsidialamt der USA in Washington D.C. hat einen besondereren über 5 Meter hohen Weihnachtsbaum, die Weihnachtsgrußkarten daran stammen von Kindern aus Soldatenfamilien, bunte Einsatzmedaillen, Orden und Ehrenzeichen sowie Wappen aller Teilstreitkräfte und militärischen Kommandos schmücken den Christmas Tree im Blue Room des White House.

Während unser deutsches Präsidialamt im Schloss Bellevue in Berlin (Bild oben) mit Null-Spirit in den Niederungen in Vorstadthaus-Vorzugsfinanzierungen an Spitzenpolitiker dümpelt und der Bundespräsident sein Verhalten entschuldigt – “nicht alles was juristisch rechtens ist, ist auch richtig” (zum BPräs Wulff Video)- macht das White House in den USA seinen Job mehr als richtig und rechtens und bietet seinen Bürgern einen vorbildlichen Geist, großes Kino, Volksnähe und Familiensinn. Die First Lady, die U.S. Präsidenten-Ehefrau Michelle Obama, und die Vizepräsidenten-Gattin Dr. Jill Biden würdigen in menschelnder, privater Atmosphäre Soldatenfamilien in der Vorweihnachtszeit (Video unten).

(Bilquelle: White House.gov, President Barack Obama shows military officials the White House Christmas Tree in the Blue Room following a meeting, Dec. 1, 2011. The 18-foot-6 inch balsam fir is decorated with holiday cards created by military children and ornaments featuring medals, badges, and patches from all of the military branches. Official White House Photo by Pete Souza;
Videoquelle: White House.gov, Shine, Give, Share: Honoring Military Families for the Holidays – Go inside the White House and the Naval Observatory, the official residence for the Vice President, for the holiday season as we honor military families and their service to our nation;
Soldatenglück.de: Bundespräsidiamt, Schloss Bellevue, Berlin)

Militärischer Jahresrückblick 2011 – Großbritannien (Video)

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Das vergangene Jahr 2011 aus militärischer Perspektive und aus Sicht der britischen Kameraden.

Die sehenswerten Bilder (Slideshow) aus allen Einsatzgebieten der Briten zu Lande, zu Wasser und in der Luft sagen mehr als Worte.
Ein fähiger Jahresrückblick im alliierten Vergleich auf dem Bundeswehr-YouTube-Kanal lässt auf sich warten, hierzulande bei uns in Deutschland sind Bilderauswahl und Musikuntermalung bereits ein Politikum von unglaublicher Tragweite und Bedeutungsschwere, da lässt man es lieber gut sein …

Hintergrundinformationen: British Army.mod.uk, Royal Navy.mod.uk, Royal Air Force.mod.uk

(Videoquelle: Ministry of Defence.uk, A Year In Defence 2011 – Some of the best images from across defence, telling the story of 2011 in pictures.
Bilderquelle: MoD.uk,
Afghan National Army Soldiers Wear Poppies at a Remembrance Service in Afghanistan – Soldiers of the Afghan National Army (ANA) wear poppies out of respect for Remembrance Day and their own fallen comrades. (weiter…)

Großbritannien: Woher kommt der UNION JACK ? (Video)

Freitag, 25. November 2011

Zwei rote und ein weißes Kreuz auf blauem Hintergrund wehen als Flagge des “Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland”.

Wie die Briten und Nordiren zu “ihrer” Flagge kamen ist durch die spannende Geschichte der Länder zu erklären. Aber wo ist dieser “Jack” zu finden, der ihr ihren Namen gegeben hat?

(Videoquelle: ARD.de, WDR, Wissen macht Ah!;
Bilderquelle: MoD.gov.uk, Soldier Salutes Union Jack Flag – As a mark of respect for a fallen colleague the Union Flag is lowered to half mast on Memorial Plaza at Al Udeid Air Base Qatar;
2010 Hawk Display Jets – Two aerobatic Hawk T1 jet aircraft are pictured in the livery for the 2010 display season. The jets belong to 208 Squadron, Royal Air Force and are based at RAF Valley on the Isle of Anglesey, Wales.)

Hintergrundinformationen: Britische Botschaft in Deutschland, Ministry of Defence

Pipi-Alarm auf US-Flugzeugträger GEORGE H.W. BUSH

Donnerstag, 17. November 2011

Diese Nachricht von dem nach ihm benannten Flugzeugträger wird den 41. U.S. Präsidenten Georg H.W. Bush (Bild unten, an Bord) gar nicht erfreut haben. Auf dem 6,2 Milliarden US Dollar teuren Kriegsschiff (Indienststellung im Jahr 2009), der USS GEORGE H.W. BUSH (CVN 77), mit maximal 5.500 Mann und Frau Besatzung funktionieren die 423 Toiletten an Bord nicht immer oder nicht überall.

Die NAVY-Seeleute mussten in Flaschen pinkeln und die Pipi über Bord schütten oder in Tüten machen. Seefrauen wollten anhalten bis zum nächsten Hafen und bekamen Harnwegserkrankungen, viele essen und trinken schon weniger, um weniger zu müssen, keine Sternstunde des Marine-Sanitärwesens, ein Seemann hat volles Rohr in seinen Geschützstand gepisst und wurde disziplinarrechtlich belangt.
Der Hersteller der Schiffs-Vakuumtoiletten ist Evac, das Unternehmen gehört zur französischen Zodic Aerospace, aus einem NATO-Partnerland also, so dass Sabotage oder eine Terrornetzwerk Al Qaida IED-Rohrbombe ausgeschlossen werden kann. Vielmehr hat das Toiletten-Netzwerk eine 400 km Rohr-Länge im Flugzeugträger verbaut, darin wurden als Verstopfungsursache Bekleidungsstücke wie Socken, Unterwäsche, Hemden, auch hartgekochte Eier, Nüsse, Schraubbolzen sowie Damenhygienartikel und ein Wischmob gefunden und insgesamt 10.000 Such- und Reparatur-Stunden aufwendig herausgefischt.

Der kommandierende Offizier des Flugzeugträgers, Captain Brian H. Luther (“Lex”, Bild rechts), hat das Klo-Desaster medial kommentiert, alles funktioniere einwandfrei, wenn es wie vorgeschrieben benutzt werde, sagte er der “Navy Times” in einem Telefoninterview. Die Navy-Werft in Norfolk/Virginia wird sich des Problems technisch annehmen.

(Bilder-, Grafikquelle: U.S. Navy.mil)

Hintergrundinformationen: “CO: Upgrades needed for toilets on carrier” bei Navy Times; USS GEORGE H.W. BUSH (CVN 77) bei Navy.mil

Flugzeugträger – warum haben wir keinen? (Videos)

Dienstag, 15. November 2011

Man kann monatelang damit operieren, man muss nicht auf dem Land Quartier beziehen, man kann von See und Luft aus Missionen durchführen, man kann damit herrlich Weltsicherheitspolitik machen, man spart damit Bw-Standorte, Lw-Flugplätze und Marine-Stützpunkte ein, mit dem Atomantrieb spart man enorm Treibstoff und man kann damit wunderbar Terroristen im Meer versenken … und vieles mehr, zum Beispiel auf dem Flugdeck Basketball spielen (Carrier Classic).

24 Hours On A Ship - A day on the USS Carl Vinson.

[Videoquelle: vimeo.com, on 11-11-11, Veteran's Day, a basketball court assembled on the deck of the USS Carl Vinson for the Carrier Classic basketball game. But the action on the hardwood between Michigan State and North Carolina is no comparison to the teamwork that's seen here on any given day:
Bildquelle: US NAVY.mil, ARABIAN GULF (April 4, 2011) An E-2C Hawkeye assigned to Carrier Airborne Early Warning Squadron (VAW) 125 approaches the flight deck of the Nimitz-class aircraft carrier USS Carl Vinson (CVN 70). Carl Vinson and Carrier Air Wing (CVW) 17 are conducting maritime security operations and close-air support missions in the U.S. 5th Fleet area of responsibility. U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist Seaman Timothy A. Hazel]