Archiv für die Kategorie 'Alliierte'

ROYAL NAVY startet den 12.875 Kilometer-Lauf des Olympischen Feuers in Großbritannien nach LONDON 2012 fliegerisch (Videos)

Montag, 21. Mai 2012

Das Olympische Feuer hat sich von Griechenland auf den Weg nach Großbritannien Richtung London gemacht. Die Olympische Flamme kam bei der Royal Naval Air Station Culdrose in Cornwall an Bord eines gecharterten British Airways A319 Airbus an, das Flugzeug hat den Namen “Firely”. Fußballstar David Beckham gehörte zum Empfangskomitee auf britischem Boden.

Nach Cornwall zum Lands End- Übergabeort des Olympischen Feuers ging es mit der ROYAL NAVY im SAR (Search and Rescue) Sea King Helikopter, von dort auf dem Landweg weiter mit vor-olympischer Muskelkraft der Sportler über die Gesamtstrecke von 12.875 Kilometer quer durch das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland zu den ersten Stationen nach Plymouth und nach Exeter …, Zielort LONDON 2012, zur Sommerolympiade vom 27. Juli bis 12. August, heute noch 67 Tage.

[Videoquelle: Londo2012.uk, Highlights from Day 1 of the London 2012 Olympic Torch Relay. Olympic Sailor Ben Ainslie begins the Relay from Land's End and adventurer Ben Fogle carries the Torch at the Eden Project in Cornwall.
Highlights from Day 2 of the London 2012 Olympic Torch Relay from Plymouth to Exeter;
Bilderquelle: MoD.uk, Three-times Olympic gold medallist Ben Ainslie (right) stands ready to receive the Olympic Flame from Royal Navy Search and Rescue helicopter observer Lieutenant Commander Richard Full at Land's End;
David Beckham transferring the Olympic Flame from the aircraft to the receptacle in which it would spend the night at Royal Naval Air Station Culdrose before being carried to Land's End and the start of the UK Relay]

Hintergrundinformationen: LONDON2012



Fußball in Camp David: GB-Premierminister Cameron tröstet D-Bundeskanzlerin Merkel sportskameradschaftlich (Video)

Sonntag, 20. Mai 2012

FC Chelsea : FC Bayern München / 4:3 im Elfmeterschiessen

Beim G8-Gipfel in Camp David in Maryland/USA war viel Weltpolitisches zu besprechen aber auch das Champions League Finale Chelsea gegen Bayern München fand am 19. Mai statt. Die beiden “zuständigen” Regierungschefs David Cameron (GB) und Angela Merkel (D) waren besonders gefragt, aber auch U.S. Präsident Barack Oabama und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso aus Portugal, Premierminister Dimitri Medwedjew aus Russland und Präsident Francoise Hollande aus Frankreich erwiesen sich als wahre Fußball-Fans.
Nachdem die Bayern-Spieler im Elfmeterschießen 4:3 gegen die Briten vom FC Chelsea verloren haben und der britische Premier sich über “seinen nationalen” Sieg freuen konnte, gratulierte Angela Merkel dem Briten mit Handschlag und David Cameron umarmte und tröstete die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sportskameradschaftlich (Bild unten).
Angela Merkel geht gerne zu den national bedeutsamen Fußballspielen, wenn sie kann. Diemsmal war Joachim Gauck als Bundespräsident live in der Bayern-Arena in Mücnhen dabei, die Kanzelerin schaute mit den G8-Teilnehmern und ihrem Stab aus der transatlantischen Ferne zu und fieberte in Camp David (Naval Support Facility Thurmont) mit.

Dazu das Video: Champions League Finale Chelsea vs. Bayern München – das komplette Elfmeterschießen

(Bilderquelle: White House.gov, Prime Minister David Cameron of the United Kingdom, President Barack Obama, Chancellor Angela Merkel of Germany, José Manuel Barroso, President of the European Commission, and others watch the overtime shootout of the Chelsea vs. Bayern Munich Champions League final, in the Laurel Cabin conference room during the G8 Summit at Camp David, Md., May 19, 2012. Official White House Photo by Pete Souza;
Videoquelle: via YouTube. Elfmeterschießen)

Frankreich zieht noch 2012 seine Kampftruppen aus Afghanistan ab – Strammer Sparkurs im Elysee-Palast

Samstag, 19. Mai 2012

Französische ISAF-Soldaten werden bis Ende 2012 vom Hindukusch abgezogen

Im Wahlkampf hatte der neue französische Präsident Francoise Hollande es seinen Wählern versprochen, einiges wird sich ändern in Frankreich, die Soldaten der Grande Nation würden aus dem Afghanistan-Einsatz schnellstmöglich abgezogen. Wenige Tage nach Amtsantritt bei erster passender Gelegenheit hat Hollande sein politisches Versprechen umgesetzt. Im Vorfeld des G8-Gipfels (Bild oben)  in den USA in Camp David und des NATO-Gipfels in Chicago erläuterte der Präsident Frankreichs U.S. Präsident Barack Obama gegenüber, Frankreich werde vom Hindukusch militärisch abziehen, aber Afghanistan und die dortige internationale Gemeinschaft auf anderem Wege weiterhin Unterstützung gewähren. Damit scherrt Frankreich aus dem NATO-Plan des ISAF-Abzuges bis Ende 2014 aus. Französische ISAF-Truppen sind hauptsächlich  im Regional Command East in der Region Kapisa und an den Flughäfen Kandahar und in Kabul sowie im ISAF HQ eingesetzt, die Stärke des französischen ISAF-Kontingent ist 3.308 Soldatinnen und Soldaten. Zm Vergleich. Deutschland ist derzeit mit rund 4.740 Bundeswehr-Soldaten im ISAF-Einsatz.
Mit Militär- und Polizei-Ausbildern will Frankreich zum Beispiel den anhaltenden Auf - und Ausbau der afghanischen Sicherheitskräfte weiter auch über 2014 hinaus unterstützen.
Der Abzug der Kampftruppen Frankreichs bis Ende 2012 wird logistisch nicht einfach zu bewerkstelligen sein, soll es ein geordneter Abzug sein und keine überstürzte Flucht, allerdings ist dieses Szenario dem französischen Generalstab seit Monaten bekannt, denn im Präsidentschaftwahlkampf wurde  ein Afghanistan-Abzug nach Machtübernahme durch die Sozialisten proklamiert, auch dafür erhielt Francoise Hollande die Mehrheit der Stimmen der Franzosen.

Der Neugebinn nach Nicolas Sarkozy hat nicht nur auf das internationale militärische Engagement Frankreichs kostensparende Auswirkungen, auch das neue Kabinett der Regierung Hollande (Bild unten) hat jedem seiner Minister/innen das Gehalt um 30 Prozent gekürzt.

17 Frauen und 17 Männer, davon jede/r Fünfte mit Migrationshintergrund, müssen mit weniger Einkommen als ihre Vorgänger/innen auskommen und statt mit dem Flugzeug Dienstreisen auf dem Luftweg zu unternhemen, nach Möglichkeit die Bahn vorziehen.

[Bilderquellen: White House.gov, President Barack Obama hosts a working dinner in Laurel Cabin during the G8 Summit at Camp David, Md., May 18, 2012. Seated clockwise from the President are: Prime Minister David Cameron of the United Kingdom, Prime Minister Dmitry Medvedev of Russia, Chancellor Angela Merkel of Germany, Herman Van Rompuy, President of the European Council, José Manuel Barroso, President of the European Commission, Prime Minister Yoshihiko Noda of Japan, Prime Minister Mario Monti of Italy, Prime Minister Stephen Harper of Canada, and President François Hollande of France. Official White House Photo by Pete Souza;
Ministere de la Defense.gouv.fr, armée de TerreTirs de mortiers au petit matin du 24 avril 2012, depuis le COP ANJIRAN par les artilleurs du Battle Group Picardie, lors de l'opération Green Stork - Ministère de la Défense et des anciens combattants;
Le major general Mayville, commandant du RC-Est, en visite sur le COP ANJIRAN, le 25 avril 2012 est accueilli sur la Drop Zone du COP par le colonel GROS commandant le Battle Group Picardie, lors de l'opération Green Stork;
Elysee.President.fr, Premier Conseil des ministres au Palais de l'Elysée]

Hintergrundinformationen: ISAF.NATO.int

Breda/Niederlande: Bundespräsident Gauck bei unseren guten Nachbarn und alliierten Kameraden (Video)

Sonntag, 6. Mai 2012

“Deutschland und die Niederlande sind nicht nur Partner in der Europäischen Union und in der NATO – wir sind trotz des Leids, das Nazideutschland auch über Ihr Land gebracht hat, Teile des großen Projekts geworden, das Nationen über ihre Grenzen und Traditionen hinweg zu einem gemeinsamen Ganzen zusammengefügt hat”, so Bundespräsident Joachim Gauck in den Niederlanden zum Gedenken an den 05. Mai 1945, dem “Tag der Befreiuung” für die Niederländer.

Erstmals in der Geschichte des niederländischen Befreiungstages hielt ein ausländisches Staatsoberhaupt die zentrale Rede beim Festakt anlässlich der Befreiung von der deutschen Besatzung der Niederlande im Zweiten Weltkrieg am 05. Mai 1945. Seine Rede in der niederländischen Stadt Breda stand unter dem Titel “Befreiung feiern – Verantwortung leben”.
Die zweitägige Feier fand in diesem Jahr in Breda in der Provinz Nordbrabant statt, dorthin wurden der Bundespräsident und dessen Partnerin Frau Schadt von Kronprinz Willem Alexander begleitet. Nach der Feier wurde im Beisein des Bundespräsidenten das Freiheitsfeuer auf dem Schlossplatz Breda entzündet. Bundespräsident Gauck traf am 04. Mai in den Niederlanden ein, mit Königin Beatrix besuchte er - die zwei Staatsoberhäupter gemeinsam - in Amsterdam im Rahmen der Feierlichkeiten ein Konzert und besichtigten die Stadt vom Wasser aus bei einer Bootsfahrt. Bereits am 25. April 2012 traf die König der Niederlande den deutschen Bundespräsidenten in Schloss Oranienbaum bei Dessau in Sachsen-Anhalt.

Die Niederlande feiern seit 1995 den “Tag der Befreiung” am 05. Mai als ein Volksfest, am 04. Mai wird der Toten und der Opfer von Krieg und Besatzung sowie der Gefallenen in den gegenwärtigen Kriegen gedacht, auch in den Einsatzgebieten, wie im Bild unten in Mazar-i Sharif/Afghanistan, wo niederländische und deutsche Soldaten kameradschaftlich gemeinsam im ISAF-Einatz sind.

Zur vollständigen Rede von Bundespräsident Joachim Gauck: “Nationaler Befreiungstag der Niederlande”

(Videoquelle: via YouTube;
Textauszug: Bundespräsident.de;
Bildquelle: Defensie.nl; Grafikquelle: CIA.gov, NL-Karte, -Flagge)

Guantanamo/Kuba: Verfahrensauftakt gegen 5 Hauptverantwortliche der Terroranschläge vom 9/11 (Video)

Samstag, 5. Mai 2012

In Guantanamo auf Kuba soll das Verfahren gegen die fünf mutmaßlichen Hauptverantwortlichen der Terroranschläge vom 11. September 2001 beginnen.

Der Gruppe um den als Anführer geltenden Chalid Scheich Mohammed droht im Fall eines Schuldspruchs die Todesstrafe.

Außer Journalisten sind auch Verwandte der Opfer anwesend.

Edward Bracken, dessen Schwester in dem Attentat ums Leben kam, kann es kaum glauben. Er ist einer von den 6 Familienopfern, die ausgelost wurden, um die Verhandlung Vorort zu erleben.

Alles wirke surrealistisch und er könne endlich damit ein Kapitel schließen. Andererseits sei es eine Realität, dass er den Mördern seiner Schwester begegnen müsse.

Die fünf Angeklagten sind
Hauptanführer CHALID SCHEICH MOHAMMED
sein Neffe ALI ABDEL AZIZ ALI
MUSTAFA AHMED AL-HAUSAWI
RAMZI BINALSHIBHA
und WALID BIN ATTASCH

Ein Militärsondergericht in Guantánamo Bay wurde hierzu zusammengestellt. Eine private Video-Übertragung der Verhandlung soll den Familienopfern in den USA ermöglicht werden.

Mit dem Beginn des Hauptverfahrens gegen die Fünf rechnen aber viele Experten erst im nächsten Jahr.

(Videoquelle: euronews.net;
Bildquelle: Defense.gov, New York, WTC, heute Ground Zero)



9000 US-Marines verlassen Okinawa/Japan (Video)

Samstag, 28. April 2012

Die USA strukturieren ihre Streitkräfte im asiatisch-pazifischen Raum um. Rund die Hälfte der 20.000 Marines auf der südjapanischen Insel Okinawa werden abgezogen. Die rund 9000 Soldaten und ihre Familien werden unter anderem nach Guam, Australien und Hawaii verlegt.

Japans Verteidigungsminister Naoki Tanaka sagte, er sei zufrieden mit dem Plan, auf den man sich mit dem Pentagon geeinigt habe, denn eine beachtliche Zahl an Soldaten verbleibe in Okinawa, um die Sicherheit zu garantieren. Gleichzeitig zögen soviele Amerikaner ab, um anti-amerikanischen Unmut in der Bevölkerung zu besänftigen.

Die Bewohner von Okinawa demonstrieren seit langem und immer wieder gegen die amerikanischen Soldaten. Durch sie seien Lärm und Verbrechen auf die Insel gekommen. Die Neuordnung der auf Okinawa stationierten US-Streitkräfte war seit langem geplant.

Dazu des Defense.gov-Artikel: U.S., Japan Agree on Okinawa Troop Relocation

(Videoquelle: euronews.net;
Grafikquelle: CIA.gov;
Bildquelle: Defense.gov, Vergleichsbild: U.S. Defense Secretary Leon E. Panetta attends a press conference with Japanese Defense Minister Yasuo Ichikawa at the Ministry of Defense in Tokyo, Oct. 25, 2011. DOD photo by U.S. Air Force Tech. Sgt. Jacob N. Bailey)

Mitt Romney im Weißen Haus: Kein rechter Abenteurer, aber ein schwacher Staatschef

Mittwoch, 11. April 2012

 

“Er wäre ein schlechter Präsident”

Mit dem überfälligen, aber würdevollen Rückzug von Rick Santorum aus dem republikanischen Vorwahlkampf hat Mitt Romney die zweithöchste Hürde auf dem Weg ins Weiße Haus genommen. Die höchste wartet noch auf ihn: Nach derzeitigen Umfragen ist Amtsinhaber Barack Obama der Favorit für die Wahl im November. Die Stimmung kann allerdings rasch umschlagen, vor allem wenn sich die fragile Wirtschaftslage wieder eintrübt. Daher lautet ab nun eine Schlüsselfrage in der amerikanischen Politik, was für ein Präsident Mitt Romney denn wohl wäre. Das Wichtigste zuerst: Romney ist sicherlich kein gemäßigter Republikaner. In den Vorwahlen 2008 war er der Vertreter des konservativen Flügels; er stand rechts von George W. Bush und auch von Ronald Reagan, dem Säulenheiligen der Konservativen. Seither hat er sich kaum bewegt; nur seine Partei ist so weit nach rechts gerückt, dass er sich plötzlich an ihrem linken Rand wiederfand. Aber Romney ist auch kein rechter Abenteurer. Er ist ein systematischer Denker und umsichtiger Manager; als Unternehmer hat er sein Vermögen nicht durch geniale Ideen gemacht, sondern durch geschickte Sanierungen. Die pragmatische Wendigkeit, die ihm so viele Parteigänger vorwerfen, hilft ihm im anlaufenden Wahlkampf und würde ihm auch als Präsident zugutekommen. Ein unüberlegtes Wagnis wie den Irakkrieg von 2003 hätte Romney wohl nie unternommen; und wenn, dann hätte er auf jedes Detail geachtet und viele Fehler von Bush vermieden. Trotz seines verbalen Säbelrasselns gegen Iran und China dürfte sich die US-Außenpolitik unter Romney nicht dramatisch ändern. Die größten Schwachpunkte des Multimillionärs liegen im menschlichen Bereich. Romney hat mit ungeschickten Aussagen immer wieder den Eindruck vermittelt, dass er die Sorgen der kleinen Leute weder versteht noch verstehen will. Und auch beim politischen Networking hat er als Gouverneur von Massachusetts, seinem bisher einzigen Politjob, wenig Erfolg gehabt. Das konnte Bush viel besser. Aber intellektuelle Abgehobenheit wird auch Obama vorgeworfen. Die beiden zukünftigen Rivalen sind sich in ihrer Persönlichkeit viel ähnlicher, als sie es zugeben würden. Der Hauptunterschied zwischen den beiden liegt in der Natur ihrer Partei. Die Republikaner sind Gefangene ihrer Anti-Steuern- und Anti-Staats-Ideologie, und Romney fehlen eindeutig die Führungsqualitäten, um das Diktat der Tea Party zu brechen. Das Einzige, was er im Kongress wird durchsetzen können, sind noch niedrigere Steuern – und das nur bei einer republikanischen Mehrheit in beiden Häusern. Ein Präsident Romney wird trotz seines unternehmerischen Könnens weder das riesige Budgetdefizit eindämmen noch die dringend gebrauchten Investitionen in die Zukunft des Landes machen können – in Bildung, Forschung oder Infrastruktur. Und weitere Deregulierung, sein Lieblingsthema, ist das Letzte, was die US-Wirtschaft benötigt. Den USA droht unter Romney daher nicht eine neuerliche konservative _Revolution, die weltweite Empörung auslösen würde, sondern anhaltende Stagnation. Das hätte Auswirkungen auf die weltpolitische Stellung der Supermacht. Auch Obama hat kein Rezept gefunden, um den schleichenden Niedergang der USA zu stoppen. Romneys offensichtliche Schwächen könnten diesen noch beschleunigen. (Zitatende)

Kommentiert Eric Frey von “DER STANDARD” aus Wien in der Ausgabe vom 12.04.2012.

(Textquelle kursiv: Der Standard.de;
Bildquelle: Mitt Romney.com)

Hintergrundinformationen: Mitt Romney

Niederländische Kommandotruppen feiern 70-jähriges Bestehen (Video)

Samstag, 31. März 2012

Das Korps Commandotroepen (KCT) der königlich-niederländischen Streitkräfte ist stationiert in der ‘Engelbrecht van Nassau’ Kaserne in Roosendaal in der Provinz Nordbrabant nahe der belgischen Grenze. Das Special Forces Korps der Holländer feierte in Anwesenheit des holländischen Verteidigungsministers Hans Hillen unter Beteiligung von aktiven und ehemaligen Kommandosoldaten mit einem Präsentier-Marsch durch die Stadt Roosendaal ihr 70-jähriges Bestehen, die Bevölkerung feierte mit Ihre Soldaten.

Aufgestellt wurde die Truppe am 22. März 1942 während des Zweiten Weltkrieges als die Niederlande vom Dritten Reich besetzt war. Ausgebildet wurde die ersten 48 Männer in Achnacarry/Schottland, als Truppenteil des No. 10 (Inter-Allied) Commando. Die Kommandosoldaten kämpften auf der Seite der Allierten Deren Motto lautet noch heute: ‘Nunc aut Nunquam’, ‘Nu of Nooit’, ‘Now or Newer’, das nach britischen Vorbild grüne Kommando-Barett trägt als Emblem ein Kampfmesser und eine Handgranate.

In der ‘Engelbrecht von Naussau Kaser’ ist auch das Kommandomuseum angesiedelt, die aktive Kommandotruppen verbindet mit ihren Veteranen tiefe Kameradschaft und eine sehr gute Kontakt- und Traditionspflege.

Im Zweiten Weltkrieg kamen die niederländischen Kommandotruppe zum Einsatz in den Gefechten um Arakan 1944, Nijmegen 1944, Eindhoven 1944, Vlissingen und Westkapelle 1944 gegen die Deutschen oder auf Jakarta und Sumatra gegen die Japaner 1948 und 1949. Gemessen an der 70-jährigen niederländischen Kommando-Geschichte sind unsere Kommando Spezialkräfte (KSK) aus den 1990er-Jahren noch ein junger Knabenchor.

In der Gegenwart kämpte die militärische Spezialeinheit Korps Commandotroepen an der Seite ihrer alliierten Kameraden in den Konfliktregionen Bosnien-Herzegovia, Kosovo, Mazedonien, Irak, Côte d’Ivoire und zuletzt in Afghanistan (Bild oben). Das Kommando hat vier Einsatzkompanien, die Spezialisierungen vergleichsweise den Fallschirmjägern, Scharfschützen, Kampftauchern (Bild unten), Gebirgsjägern und im Bereich Counter Terrorism aufweisen, das volle Spektrum für Special Operations.

[Bilder-, Videoquelle: Defensie.nl, Zo'n 4000 (oud) commando's presenteerden zich op 24 maart 2012 aan de Roosendaalse bevolking. Met het traditionele defilé over de Markt vierden de mannen het 70-jarige bestaan van het Korps Commandotroepen (KCT).]

Hintergrundinformationen: Korps Commandotroepen (KCT), Commandomuseum

Das Trauma der US-Soldaten in Afghanistan (Video)

Dienstag, 27. März 2012

Viele US-Soldaten verkraften die Kriegseinsätze nur schwer. Die Reportage nach dem Amoklauf eines amerikanischen Soldaten in Afghanistan zeigt: Soldaten sind oft traumatisiert und mit ihren Problemen alleine gelassen. Die Selbstmordrate unter Militärangehörigen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen.

10vor10 vom 26.03.2012

(Videoquelle, Textauszug: Schweizer Frensehen, SF.tv;
Bildquelle: Defense.gov; US-Soldaten in Afghanistan im Schnee)

Amokschütze von Kandahar/Afghanistan post-traumatisch gestresst? (Video)

Mittwoch, 21. März 2012

Der mutmaßliche Amokschütze von Afghanistan hat nach Angaben seines Rechtsanwalts Gedächtnislücken. Der U.S. Soldat könne sich nicht daran erinnern, in Kandahar 16 Afghanen getötet zu haben, unter ihnen neun Kinder. Der beschuldigte U.S. Soldat war mehrmals in langen kriegerischen Auslandseinsätzen, im Irak-Einsatz wurde er u.a. am Kopf verwundet. Seine Hoffnung auf einen Militär-Stationierungseinsatz im friedlichen Umfeld in Italien, Deutschland oder Hawaii wurde nicht erfüllt, er wurde nach Afghanistan verlegt.

Soldatenglück.de berichtete am 11. März 2012: Psychisch gestörter US-Soldat erschoss in Afghanistan mindestens 15 Zivilisten im Schlaf (Videos).

Dazu auch das DoD-Video: DVBIC Traumatic Brain Injury PSA on American Forces Network 2

(Vidoequelle: euronews.net;
Video unten, Bildquelle: Defense.gov, Vergleichsbild; U.S-Soldaten im Afghanistan-Einsatz)

Hintergrundinformationen: Defense and Veterans Brain Injury Center (DVBIC)