Speed Action Surprise – Das Kommando Spezialkräfte

von Oliver ~ 10. November 2012. Zu lesen unter: Bundeswehr, KSK, SEK M.

KSK Cover - Buchhandel Front

Markus Gollner (www.action-unlimited.com), Autor des neuen Buches über das Kommando Spezialkräfte, hat Soldatenglück.de freundlicherweise sein “Making of…” zur Verfügung gestellt, damit interessierte Leser schon jetzt kurz vor der Veröffentlichung von Speed Action Surprise – Das Kommando Spezialkräfte einen Blick darauf werfen können:

The Making of…
Speed Action Surprise – Das Kommando Spezialkräfte“

Am Anfang eines jeden Projektes steht eine Idee, der Wunsch etwas kreatives, faszinierndes und spannendes zu schaffen. In diesem Fall hatte ich eine sehr konkrete Vorstellung darüber. Es war meine Absicht einen weiteren Band in der Reihe „Speed Action Surprise“ zu publizieren, diesmal über das Kommando Spezialkräfte, das deutsche Pendant zum österreichischen Jagdkommando.

Spezialeinsatzkräfte sind eine kleine „Gesellschaft“ in der das Ansehen, der „Ruf“, ein maßgeblicher Faktor ist. „Reputation is everything!“ Man kann nicht einfach am Tor anklopfen und reinkommen – „Hallo, ich bin da.“ -funktioniert nicht. Um ins Innerste vorgelassen zu werden benötigt man Geduld, Überzeugungskraft und vor allem den entsprechenden Ruf, der einem vorauseilt.

Einsatzbesprechung mit einem Trupp Kommandosoldaten

KSK: Einsatzbesprechung mit einem Trupp Kommandosoldaten

So kam es, dass ich meine Fühler nach Deutschland zur gleichen Zeit ausstreckte, wie Brigadegeneral Feldmann, der Kommandeur des Kommando Spezialkräfte, entschied die Öffentlichkeitsarbeit von Grund auf neu zu gestalten, und die Absicht äußerte einen Herrn Gollner mit dem Buch über das Kommando Spezialkräfte zu beauftragen.

Bei einem ersten Treffen formulierten wir gemeinsam das Mission Statement. Wir definierten das Ziel und den Weg dort hin. Die Grundsätze waren eine Darstellung des Kommando Spezialkräfte ganz aus der Nähe, aus der Sicht der Kommandosoldaten. Der Leser soll ein Gefühl bekommen, was es bedeutet ein Kommandosoldat zu sein.

Direct Action.

Direct Action.

Mein Ansprechpartner für dieses Projekt war Hauptmann von Lepel. An dieser Stelle, Danke Cornelius! Er war Koordinator, Organisator, Planer, und treibende Kraft im Stab des Kommando.

In den folgenden Monaten besuchte ich regelmäßig das Kommando Spezialkräfte und dokumentierte ihre Arbeit. Übungen wie „Stählernes Schwert“, Einsatzvorbereitungen, Training im Ausland, gemeinsames Training mit dem Jagdkommando lieferten das Material für dieses Buch. Erneut Danke. Diesmal an alle Kommandosoldaten, die an diesem Projekt beteiligt waren und deren Einsatz sich auch in diesem Buch widerspiegelt.

Nicht nur die Rauchgranaten erzeugen Nebel. Durch Funken entstand in dem trockenen Unterholz Feuer, welches kurz danach wieder gelöscht war.

Nicht nur die Rauchgranaten erzeugen Nebel. Durch Funken entstand in dem trockenen Unterholz Feuer, welches kurz danach wieder gelöscht war.

Nun stand die größte Arbeit bevor, das Aussortieren des Materials. Tausende Bilder des KSK standen zur Verfügung, aber der Platz im Buch war begrenzt. Es galt eine Gradwanderung zu betreiben. Einerseits das Kommando Spezialkräfte und ihren Tätigkeitsbereich im richtigen Licht und so umfassend wie möglich darzustellen. Andererseits nicht zu oberflächlich zu werden und „Alles“ reinzupacken auf Kosten der Tiefe. Nun wurde auch der Text geschrieben und mit den Fachbereichsberatern abgestimmt. Die Pressestelle war immer wieder Schnitt- und Koordinationspunkt für diverse Abstimmungen und Diskussionen.

Für das Vorwort bat ich Brigadier MMag. Bognar, ehemals Kommandant des Jagdkommando, um ein paar Worte über das Kommando Spezialkräfte.

Zuletzt war wieder Brigadegeneral Feldmann am Zug. Er bekam den fertigen Entwurf zur Freigabe vorgelegt.

Danach folgte die Übersetzung und die Endkontrolle. Every detail courts. Etwas mehr als 2 Jahre nach meiner ersten Kontaktaufnahme war das Buch dann fertig gestellt und wurde der Druckerei für die Erstellung der Bücher übergeben.

Auge in Auge mit dem Sniper und seinem Spotter

KSK: Auge in Auge mit dem Sniper und seinem Spotter

Jetzt ist der Leser am Zug.

Markus Gollner

Action Unlimited
www.action-unlimited.com
focus@Action-unlimited.com

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Soldatenglück berichtete:
Kommando Spezialkräfte – Männer mit Maske (Video)
Zu Besuch beim Kommando Spezialkräfte (Video)
Aufnahmeverfahren des Kommando Spezialkräfte (Audio)
Kommando Spezialkräfte – German Special Forces (Video)
“Töten gehört zum Auftrag” (Video)
Stille Kämpfer – Mythos Kommando Spezialkräfte (Video)
In geheimer Mission – Das Kommando Spezialkräfte (Video)
Hans-Christoph Ammon referiert über deutsche Spezialeinheiten (Video)

Text- und Bildquelle: Markus Gollner (www.action-unlimited.com) vom 10.11.2012

5 Kommentare zu Speed Action Surprise – Das Kommando Spezialkräfte

  1. Chris

    Sieht gut aus! Danke! Auf Amazon gibt es noch ein Foto vom Back Cover:
    http://i.imagebanana.com/img/wq8rtsx9/91wTyhe1w5L._AA1500_.jpg

    http://www.amazon.de/Milit%C3%A4r-03-Speed-Action-Surprise/dp/3200022906/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1352602648&sr=8-1

  2. Spatzenschrot

    Sorry Jungs,
    aber ich fühle mich von maskierten Soldaten die von meinen Steuergeldern angeheuert und ausgerüstet wurden sehr viel mehr bedroht als durch Taliban in ihren Hütten in Wasiristan.

  3. Mania

    @Spatzenschrot: Man,man,….da kann man ja von Glück reden, dass deine `Bedrohungseinschätzung`nicht weiter ernstgenommen wird. Ja, Polizei und Bundeswehr sind auch für solche Menschen wie Dich da, in diesem Lande. Sie können ja demnächst irgendwas lustiges buntes für dich auf die Gesichtsmasken machen, damit du nicht mehr solche Angst hast. Sorry…Willkommen in der Realität.

  4. Medien-Tipp: Speed Action Surprise – Das Kommando Spezialkräfte Universitätsbibliothek der HSU : Blog

    [...] Zudem gibt es einen interessanten Einblick in die Entstehung des Buches auf der Seite Soldatenglück.de. [...]

  5. extremworkout.de

    @Spatzenschrot Natürlich ist es immer komisch für etwas zu bezahlen, was man nicht einmal kennt. Aber Soldaten von Spezialeinheiten stehen ständig unter potentieller Gefahr. So ist es nicht selten, dass Familien von Soldaten von Fremden belästigt werden und somit Angehörige in Gefahr kommen. Da die Kommandosoldaten unter ständiger Beobachtung stehen, ist es notwendig, dass diese anonym bleiben.

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