Tatort Hauptstadt Berlin: Versuchter Raubmord, Frau zusammengetreten, wieder in Bahnhof (Video)

von Sebastian ~ 26. Mai 2012. Zu lesen unter: POLIZEI Land/Bund, GSG9, Video.

Deutschland verteidigt seine Sicherheit am Hindukusch, doch in seiner Hauptstadt Berlin herrscht die Kriminalität, wieder wurde mitten im öffentlichen Raum auf dem Bahnhof Berlin-Alexanderplatz eine schwere Straftat verübt, ein brutaler, versuchter Raubmord gegen eine Frau, festgehalten durch Videoüberwachung. Der Täter, so er denn ermittelt wird, darf aus den Erfahrungen mit der Berliner Justiz mit eine “Kuschelurteil” rechnen.
Deutschlandweit sind z.B. die Einbruchsdelikt-Zahlen angestiegen und die Aufklärungsquoten polizeilicherseits gesunken. Die deutsche Innere Sicherheit hat ein Problem, Salafisten, mordende Neonazis u.a. andere Verfassungsfeinde und Schwerverbrecher sind in der Gesellschaft omnipräsent, Kriminelle verzeichnen wachsende Erfolgsquoten und die Polizei ist überfordert, nicht präsent oder beim Stellenabbau. Von der Justiz ist der rechtschaffene Bürger regelmäßig enttäuscht.
Der Polizei Berlin bittet mal wieder um Mithilfe (Originaltext unten) der Bevölkerung, dazu Vidoe-Sequenzen vom Tatgeschehen:

Mit Bildern und einer Videosequenz aus einer Kamera bittet die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin um Mithilfe bei der Täterermittlung zu einem versuchten Raubmord.

Eine 35-jährige Frau wurde am 23. Mai 2012 in der Bahnhofshalle des S-Bahnhofs Alexanderplatz von einem bislang Unbekannten durch Fußtritte schwer verletzt. Die alkoholisierte Frau hatte sich ersten Ermittlungen zufolge gegen 4 Uhr 35 vermutlich zur S-Bahn begeben wollen, als ihr ein unbekannter Mann in Höhe des Fahrkartenschalters mehrere massive Faustschläge versetzte und anschließend gezielt mit Wucht gegen Kopf und Körper trat. Ein Passant hatte den Täter angesprochen und dadurch offensichtlich den Gewaltausbruch beendet. Der Angreifer nahm mehrere persönliche Gegenstände des Opfers an sich und flüchtete.

Die 35-Jährige wurde mit erheblichen Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der brutalen Vorgehensweise des Täters hat die 4. Mordkommission die Ermittlungen wegen versuchten Raubmordes übernommen. Mittlerweile konnten die Ermittler sichergestellte Videoaufnahmen der Tat sichten und auswerten. Daraus stammen die veröffentlichten Sequenzen.

Die Polizei fragt:
Wer kennt den abgebildeten Täter?
Wer kann Angaben zu seiner Identität und/oder dessen derzeitigen Aufenthaltsort machen?
Wer hat die Tat beobachtet und sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet?

Hinweise nimmt die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 401 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Insbesondere interessiert die Ermittler der Passant, der dem Opfer zur Hilfe eilte und sich anschließend vom Tatort entfernte. Der wichtige Tatzeuge wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (Zitatende)

Und noch ein aktueller Fall aus Berlin:
Nach versuchtem Tötungsdelikt – Zeugen gesucht
Tatzeit 05. Mai 2012; Tatort Buslinie 137 in Spandau

Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach einem bislang unbekannten Mann, der einen 18-Jährigen bei einem Streit in einem BVG-Bus in Spandau mit einem Messer schwer verletzt hatte.

Der 18-Jährige saß am Samstag, den 5. Mai 2012 gegen 20 Uhr 30 mit einem Begleiter im Oberdeck des Busses der Linie 137, als der Gesuchte ihn zunächst grundlos beleidigte. Im Anschluss stach er mehrmals mit dem mitgeführten Messer auf das Opfer ein. Nach Gegenwehr des 18-Jährigen, verließ der Mann an der Haltestelle Moritzstraße unerkannt den Bus.

Der Gesuchte wird als zirka 20 bis 30 Jahre alter, südländisch aussehender Mann beschrieben. Er hatte eine sportliche Figur sowie schwarze kurzrasierte Haare und gezupfte Augenbrauen. Er trug einen Drei-Tage-Bart und war mit einer dunklen Hose sowie einem grau – weiß gestreiften Sweatshirt bekleidet.

Die Kriminalpolizei fragt:
Wer kennt den Gesuchten und kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
Wer hat die Tat im Oberdeck des BVG-Busses beobachten können oder kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in der Polizeidirektion 2 in der Charlottenburger Chaussee 75 in Berlin-Spandau unter der Rufnummer (030) 4664-272 510, außerhalb der Bürodienstzeiten unter (030) 4664 – 27 10 10, sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (Zitatende)

(Textauszüge kursiv, Fahndungsbild: Polizei Berlin.de, weitere Fahndungs-Bilder vom S-Bahnhof vom des Raubmords Tatverdächtigen und des Mordtatverdächtigen aus dem Bus;
Videoquelle: via YouTube)

8 Kommentare zu Tatort Hauptstadt Berlin: Versuchter Raubmord, Frau zusammengetreten, wieder in Bahnhof (Video)

  1. JFHF

    In der Tat ist der Hooliganismus die wirklich gefährliche Tatsache. Nicht von ungefähr hat die Hannover-Connection Rechte und Islamisten mit Waffen versorgt, Politiker und Juriosten protegiert, Versicherungs- und Finanzdienstleitser organisiert. Nur die rücksichtlose Offenbarung sämtlicher persönlichen Daten und Vermögen der Täter können weiterhelfen.
    Der Schutz der Persönlichkeit von Gewalttätern entbehrt jeglicher rechtsstaatlichen Grundlage.

  2. Tillmann F.

    Nein, JFHF, entbehrt sie nicht. Die Grundlage des Rechtsstaats ist die Tatsache, dass jeder Mensch, egal ob Opfer oder Täter, gleich behandelt wird, ohne Ausnahme, es sei denn die Umstände erlauben es.

    Das bedeutet nicht, dass die Täter Narrenfreiheit genießen. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat – wer sich nicht daran hält um anders als aus Notwehr zu handeln, hat bestraft zu werden. Hier ist die Justiz gefragt endlich realistische Maßstäbe anzusetzen und gerechte(re) Strafen auszusprechen.
    Wenn wir uns jedoch auf das Niveau der Lynchjustiz durch einen Mob herabbegeben, werden mehr Unschuldige einer falschen Strafe zugeführt. Außerdem ist das Prinzip der Verhältnismäßigkeit nicht mehr zu wahren. Schauen Sie sich doch den Fall des kleinen Mädchens an, welches vor kurzem schauerlich ermordet wurde. Verdächtigt wurde zunächst ein Jugendlicher, der trotz seiner anschließend bewiesenen Unschuld von einem Mob hingerichtet worden wäre, wenn wir derartiges zulassen würden!

  3. Peter

    @Tillmann
    Aber der Staat hat doch schon längst aufgegeben!Wie kann es kommer dass in Bremen Leute aus dem Miri Clan vor Gericht standen die über 100 ja über hundert Verurteilungen haben und trotzdem auf der Strassen sind.Warum werden 21-jährige regelmäßig als Jugendliche verurteilt.Es ist doch klar dass die sogenante moderne Justiz total versagt hat.Früher hat man den Täter entsprechend der schwere seiner Tat verurteilt.Viel zu einfach für unsere Richter,Staatsanwälte und der ganze Rattenschwanz an Sozialarbeitern,nein heute wird nach der Herkunft geguckt und man kriegt sogar einen Bonus wenn man aus einer Familie mir archaischen Rechtsbewußtsein kommt.Das muss man sich vorstellen.Nein der Staat hat versagt und falls sich doch Bürgerwehren bilden sollten dann geschieht es weil die Justiz versagt hat.Total!

  4. Tillmann F.

    Dann muss die Ursache bekämpft werden, Peter. Bürgerwehren, die das Recht selbst in die Hand nehmen bekämpfen nur die Symptome – und das auch noch genauso illegal, wie die eigentlichen Verbrecher selbst.
    In dem Moment, in dem begonnen wird von Bürgern selbst gerichtet zu werden, wird sich eine Lawine von Hexenjagd-ähnlichen Vorfällen ihren Weg bahnen. Und treffen wird es bestimmt nicht die Schuldigen, sondern die armen Schweine, die zur falschen Zeit am falschen Ort sind.
    Die Beschreibung des Täters beim zweiten der beiden im Artikel genannten Fälle ist nun wirklich sehr vage gehalten – was glauben Sie würde mit einem entsprechend “südländisch” aussehenden, jungen Mann geschehen, der nun in dunkler Hose und einem ähnlichen Pullover von einer solchen Bürgerwehr angetroffen wird?

    Gründet, insbesondere auf Landesebene Parteien, die die polizeilichen Kräfte nicht noch weiter reduzieren. Wählt diese Parteien, stärkt unser eigenes System.
    Alles andere führt zu genau diesen archaischen Systemen, die eigentlich bekämpft werden sollen!

  5. JFHF

    @ Tillmann F. etc.
    Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte erneut vorschlagen, die Namen etc. der Täter zu veröffentlichen und eben nicht weiterhin absichtliche Falschnamen, wie es nur deutsche Medien tun. Ich meine auch nicht Tatverdächtige, sondern Täter. Es geht um Prävention und nicht nur um die persönliche Strafe.
    Im übrigen ist der Staat keineswegs am Schutz der Person interessiert, wie man anhand der masshaft von staatlichen Stellen verbreiteten Daten aus Gewerberegistern, Schuldtitel etc. leicht beweisen kann.

  6. Michael

    In Deutschland zählt der Täterschutz !

  7. Peter

    Tillman ich weiß nicht was man machen könnte.Was nutzten andere Parteien die dann vielleicht härtere Strafen verabschieden aber die Richter sie nicht ausprechen.Bereits heute hat die Justiz die Mittel die sie braucht um diesen Leuten für lange Zeit das Handwerk zu legen aber sie tut es einfach nicht.Schwere Körperverletzung mit Spätfolgen für das restliche Leben kann man auch mit Knast ahnden,bereits heute wird aber so selten getan.Bei den Clans wird ganz offen weggesehen der deutsche Staat fürchtet die Konfrontation der Polizist steht mit einen Bein im Knast usw.Ich wundere mich überhaupt dass sich junge Menschen in DL.finden die noch den Polizeiberuf ergreifen bei der Behandlung durch die Gesellschaft und Staat.Das gilt auch für den Soldaten die werden auch nicht besser behandelt

  8. Daniel F.

    Sagen wir mal so, die deutsche Justiz ist seit Jahren dabei, sich ihre Breiviks zu züchten. Das klingt zwar hart, aber genau das wird in Deutschland in den nächsten Jahren genauso passieren wie in Norwegen. Und wer ist dann schuld daran? Die Gesellschaft – zumindest wenn es nach den Politikern und Richtern geht. Ich habs schon vor Monaten aufgegeben mich darüber zu wundern oder zu ärgern was Tag für Tag in Gerichten entschieden wird oder auf den Straßen oder den U-Bahnen Berlins passiert. Ich warte nur noch auf den Knall. Und der wird kommen, der Wind dreht sich. Versteht mich nicht falsch, nicht das ich mir das wünschen würde, das tue ich nicht.

Einen Kommentar hinterlassen

±±¾©²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

±±¾©²»Ôв»ÓýÒ½Ôº

ÓÑÇéÁ´½Ó: