DIE LINKE unterstellt Bundeswehr: Rekrutierung von “Kanonenfutter” an Schulen (Video)

von Sebastian ~ 13. Mai 2012. Zu lesen unter: Grund(ein)stellung, Video.

“Die Bundeswehr wirbt immer aggressiver um Kanonenfutter unter Jugendlichen”
oder
“Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee”

DIE LINKE unterstellt der Bundeswehr im Auftrag der Bundesregierung, Schulen als Rekrutierungsstätten zu missbrauchen, Lehramtsanwärter zur Teilnahme an Militärseminaren zu verpflichten und Lehrpersonal ideologisch vom Militär “trimmen” zu lassen. Die Bundeswehr werbe immer aggressiver um (wörtlich) “Kanonenfutter” unter Schülern, so die Linken.

Wortführerin ist die linke Abgeordnete Jelpke, die linksextremen-gewaltbereiten Akteuren “genossenschaftlich nahe steht”. Jelpke ist eine “Konvertitin”, die beim Zusammenbruch der DDR 1989 von den Grünen (Grün-Alternative-Liste, GAL Hamburg) zur SED-Nachfolgepartei PDS>DIE LINKE gewechselt ist. Die Bundestagsabgeordnete Jelpke (LINKE Landesliste NRW) und ihr Umfeld werden vom Verfassungsschutz als potenzielle Antidemokraten - die Nähe zu Ex-MfS´lern (Stasi) wird von ihr zeleberiert - u.a. aufgrund des Verdachtes auf extremistische Gewaltaten gegen z.B. Bundeswehr-Einrichtungen beobachtet. Es verhält sich gefährdungsanalytisch wie bei den Konvertiten im radikal-islamischen Segment, solche Konvertiten gelten als besonders ideologisch, ihr Markenzeichen sind das Extrem und der unbelehrbare Eifer.
Tröstend ist, dass DIE LINKE laufend und künftig erheblich weniger Wählerstimmen erhält und die linke Abgeordnete Jelpke und ihre Genossen bald ohne Mandat sein werden, eine Selbstreinigungskraft der Demokratie.

Hier diese aktuelle Pressemitteilung der Bundestagsfraktion DIE LINKE am “Muttertag”, 13. Mai 2012:

Ulla Jelpke: Bundeswehr muss die Militarisierung der Schulen beenden

“Die Bundeswehr wirbt immer aggressiver um Kanonenfutter unter Jugendlichen”, kritisiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke. Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zum Umfang der Werbemaßnahmen der Bundeswehr im Jahr 2011 (BT-Drucksache 17/9211) geht hervor, dass etwa das Budget für personalwerbliche Anzeigen gegenüber 2009 auf 8,7 Millionen Euro verdoppelt wurde. Für das laufende Jahr sind sogar 13,7 Millionen Euro eingeplant. Jelpke weiter:

“Die Jugendoffiziere haben im Jahr 2011 rund 130.000 Schüler erreicht, 88.000 von ihnen durch Vorträge im Unterricht. Während das einen leichten Rückgang darstellt, haben die Wehrdienstberater umso mehr Schüler erreicht: 236.000, das sind 40.000 mehr als noch 2010. Auf Messen und Ausstellungen haben die Rekrutierungsoffiziere nach eigenen Angaben 360.000 Jugendliche angesprochen, das wären 100.000 Jugendliche mehr als im Vorjahr.

Intensiver umworben werden mittlerweile die Lehrerinnen und Lehrer. 11.000 von ihnen wurden voriges Jahr von Jugendoffizieren sicherheitspolitisch geschult. Vor allem die Zahl mehrtägiger Seminare nimmt zu: Von 4271 im Jahr 2009 über 5400 im Jahr 2010 auf nunmehr 5988. In manchen Bundesländern sind Lehramtsanwärter zur Teilnahme an den Militärseminaren verpflichtet.

Die Bundesregierung begründet die gezielte Beeinflussung von Lehrern damit, dass diese als Multiplikatoren ‘in der Phase der Berufswahlentscheidung junger Menschen eine erhebliche Bedeutung haben’. Einen solchen militärisch eingebetteten Unterricht halte ich schlichtweg für hinterhältig. Die Jugendlichen müssen sich darauf verlassen können, dass sie neutrales Lehrpersonal haben, das nicht ideologisch vom Militär getrimmt wurde.

Die Bundesregierung muss aufhören, den Unterricht zu militarisieren und Schulen immer stärker als Rekrutierungsstätten zu missbrauchen. Schülerinnen und Schüler, die gegen die Präsenz von Jugendoffizieren und Wehrdienstberatern protestieren, haben die Solidarität der Linksfraktion.” (Zitatende)

Soldatenglück.de berichtete zum Thema Bundeswehr an Schulen sowie die LINKE zu den Streitkräften: Thema im Schweriner Landtag: Bundeswehr an Schulen (Videos) und anlassbezogen über die Agitation der LINKEN und der linken Abgeordenten Jelpke: Terrorsolidarität im Bundestag: Linken-Politikerin Jelpke sympathisiert mit Bahn-Attentätern, Auch DIE LINKE steht hinter dem verhöhnenden Anti-Soldaten-Plakat und DIE LINKE > PDS > SED.

Dazu das staatliche DDR-Vorschul-Wehrerziehungs-Lied auf Video: Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee DDR Kinderlied

[Bidlquelle: Bundeswehr.de;
Textauszug kursiv: DIE LINKE.de;
Videoquelle: via YouTube;
Bilderquelle: BStU.Bund.de, Vormilitärische Ausbildung der DDR von Schülern durch Angehörige der Nationalen Volksarmee (NVA); Tag der NVA in der DDR, Kita-Kinder in der NVA-Kaserne]

Hintergrundinformationen: Jugendoffiziere der Bundeswehr, Jugendoffiziere im Unterricht

12 Kommentare zu DIE LINKE unterstellt Bundeswehr: Rekrutierung von “Kanonenfutter” an Schulen (Video)

  1. Michael

    Obwohl ich gegen diese Art von Werbung für die BW bin, soll “Die Linke” lieber kleinlaut bleiben ! Wir sollten alle Respektvoll gegenüber den Menschen sein und die Politiker der Linken, wie auch andere, sollten Vorbilder sein !

  2. Alexander

    Soldaten sind Mörder, immer und überall.

  3. Alexander

    Soldaten sind unreflektierte Killer und verstecken sich in Masse, um sich aus ihrer Verantwortung zu stehlen.

  4. Sebastian

    Danke Alexander für den Beitrag! Bist Du einer von denen, die an Bundeswehrkasernen (bundesweit) die Radmuttern von Privatautos der Soldaten lockern? Oder verübst Du nachts Brandanschläge (Dresden) auf Fahrzeuge der Bundeswehr, die für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz bereit stehen? Oder bist Du ein ganz mutiger Kämpfer am heimischen PC?

  5. Alexander

    Gute Ideen, auf die Du uns bringst. Einige kannte ich noch gar nicht
    Und jetzt weiter viel Spaß in Afghanistan mit Sand im Ohr, nem Pornomagazin in der Hand und … was macht eigentlich Deine Frau gerade?

  6. Sebastian

    Du jedenfalls sitzt ja gerade an Deinen aus Steuergeldern und GEZ-Gebühren finanzierten Arbeitsplatz und PC im “öffentlich-rechtlichen Dienst” beim rbb, Rundfunk Berlin-Brandenburg, vertreten durch seine Intendantin Dagmar Reim.

  7. Günter S. 68

    Zu Alexander,
    Es ist der Soldat der die Pressefreiheit schützt, nicht der Journalist.
    Es ist der Soldat der die Religionsfreiheit schützt, nicht der Priester.
    Es ist der Soldat der die Demokratie schützt nicht der Politiker.
    Es ist der Soldat der die Flagge grüßt. Es ist der Soldat der unter der Flagge begraben wird.
    Und..
    Es ist der Soldat, der den Demokraten das Recht schützt, ihn Mörder nennen zu dürfen

  8. Koffer

    @Günter S. 68
    Interessant! Gute Aussage.

    Haben Sie dazu auch eine Quelle?

  9. Koffer

    @Günter S. 68
    Hier noch ein kleiner Nachtrag, der in die gleiche Richtung geht:

    “Ich verabscheue, was Sie sagen. Aber ich werde Ihr Recht, es zu sagen, bis zum Tod verteidigen.” – Voltaire

  10. Tillmann F.

    “In manchen Bundesländern sind Lehramtsanwärter zur Teilnahme an den Militärseminaren verpflichtet.
    Die Bundesregierung begründet die gezielte Beeinflussung von Lehrern damit, dass diese als Multiplikatoren ‘in der Phase der Berufswahlentscheidung junger Menschen eine erhebliche Bedeutung haben’. Einen solchen militärisch eingebetteten Unterricht halte ich schlichtweg für hinterhältig. Die Jugendlichen müssen sich darauf verlassen können, dass sie neutrales Lehrpersonal haben, das nicht ideologisch vom Militär getrimmt wurde.”

    Dass die Bundeswehr auch die wissenschaftlichen Kapazitäten unterhält, um z.B. politikwissenschaftliche, sicherheitspolitische und geschichtsmilitärische Analysen herauszugeben ist Ihnen aber auch aufgefallen, Frau Jelpke?
    Warum sollen diese wissenschaftlichen Kompetenzen, die schon seit Jahrzehnten zu den besten unserer Länder gehören, einfach so ungenutzt brachliegen, wenn man sie hervorragend zur Weiterbildung anderem Staatspersonal zugute kommen lassen kann? Wäre das nicht sogar eine Verschwendung von Steuergeldern?

    Alexander, Sie sollten aufpassen, wo die Meinungsfreiheit endet und Verleumdung und Üble Nachrede anfangen!
    Und bevor Sie weiter mit wilden Stammtischparolen um sich werfen, bitte ich Sie selbst zu überlegen und ggfs. eigene Argumente aufzustellen – ansonsten beweisen Sie nur, dass Sie ein weiterer Mensch sind, der seine Anlagen zum vernunftbegabten Denken nicht nutzt.

  11. Steffen

    “Die Bundesregierung begründet die gezielte Beeinflussung von Lehrern damit, dass diese als Multiplikatoren ‘in der Phase der Berufswahlentscheidung junger Menschen eine erhebliche Bedeutung haben.”

    Wenn Lehrer jungen Menschen als Multiplikatoren in welchen Phasen auch immer helfen sollen, dann verstehe ich darunter in erster Linie, dass sie den Schülern fundierte Informationen liefern.
    Jugendoffiziere bilden die Lehrer nicht zu Nachwuchswerbern aus, sondern erörtern ihnen sicherheitspolitische Themen aus Sicht derjenigen Institution, die tagtäglich damit zu tun hat. Das nicht zu nutzen, ist reine Verschwendung von Kapazitäten. Und wer sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, dass die bundeswehr sich in der Öffentlichkeit vorstellt und Nachwuchs sucht, der in Zukunft unser Land verteidigen und internationales Recht durchsetzen soll, bei dem ist Hopfen und Malz verloren.

  12. Max

    Es ist der Soldat, nicht der Journalist, der die Pressefreiheit schützt.
    Es ist der Soldat, nicht der Politiker, der die Demokratie schützt.
    Es ist der Soldat, nicht der Priester, der die Religionsfreiheit schützt.
    Es ist der Soldat der das Recht des Demonstranten schützt, den Soldaten Mörder nennen zu dürfen.
    Es ist der Soldat der seine Rechte einschränkt damit der Mensch seine behalten darf.

    Sie haben ihr Leben verloren, weil sie im Namen ihres Vaterlandes,
    der Bundesrepublik Deutschland, für uns tapfer und mutig ihren Dienst
    in Afghanistan geleistet haben. Ich habe die Tränen der heimkehrenden
    Kameraden gesehen, die mit im Gefecht waren und die Gefallenen nach Hause brachten.
    Die Angehörigen sind mit ihrer Trauer nicht allein. Ruht in Frieden, Soldaten, und
    seid in Gottes Segen geborgen.

    Karl-Theodor zu Guttenberg

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