LINKEN-Nominierung? Beate Klarsfeld: Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten wäre eine Ehre für mich (Video)
von Sebastian ~ 22. Februar 2012. Zu lesen unter: Bund & more.Die als “Nazi-Jägerin” bekannt gewordene Beate Klarsfeld ist bereit, für die Linkspartei als Gegenkandidatin von Joachim Gauck bei der Bundespräsidentenwahl am 18. März anzutreten. “Es wäre eine Ehre für mich”, sagte sie den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagsausgabe). Sie bestätigte damit Kontakte zur Linken. Die Linkspartei will heute entscheiden, ob sie einen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt.
“Joachim Gauck steht für den Kampf um Menschenrechte in der DDR, und ich stehe für die Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen”, erklärte die in Paris lebende 73-Jährige. Eine mögliche Kandidatur begreife sie auch als eine Möglichkeit, um über ihr gesellschaftliches Engagement zu sprechen. Beate Klarsfeld engagiert sich in der Organisation “Söhne und Töchter deportierter französischer Juden”. Sie ist in Frankreich seit 1963 mit dem Rechtsanwalt Serge Klarsfeld verheiratet, der seinen Vater in Auschwitz verloren hat.
Gegenüber der WAZ begrüßte Beate Klarsfeld eine mögliche Kandidatur auf dem “Ticket” der Linkspartei. Die ehemaligen Linke-Parteichefs Gregor Gysi und Oskar Lafontaine hatten sie schon einmal für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. “Dass ich es nicht bekomme, liegt wohl an der Ohrfeige für Bundeskanzler Kiesinger”, mutmaßt sie. Beate Klarsfeld war 1968 weltbekannt geworden , als sie den damaligen Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger (CDU) bei einem Parteitag auf offener Bühne für dessen frühere NSDAP-Mitgliedschaft ohrfeigte. (Zitatende)
Berichtet die “Westdeutsche Allgemeine Zeitung” aus Essen vorab.
Als Hintergrund dazu das ARD-Video: Zu Gast: Beate Klarsfeld – Best of THADEUSZ – RBB aus 2010
Eine Ohrfeige machte sie berühmt: Am 7. November 1968 schlug Beate Klarsfeld dem damaligen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger während eines CDU-Parteitages in der Berliner Kongresshalle ins Gesicht. Damit wollte sie auf Kiesingers Vergangenheit in der NSDAP aufmerksam machen und gab zugleich den Auftakt für eine Lebensaufgabe.
(Textquelle kursiv: Westdeutsche Allgemeine Zeitung.de;
Videoquelle: rbb.de, via YouTube)























22. Februar 2012 um 22:01 Uhr
@ Sebastian (Autor): Ist das nicht das Übergangslogo ? Die heißen doch jetzt nur “Die Linke”.
22. Februar 2012 um 22:03 Uhr
@Michael – in Wahrheit heißen die doch: KPD>SED>PDS>DIE LINKE
22. Februar 2012 um 22:12 Uhr
@ Sebastian: Ja. Parteilzentrale is noch in Moskau ?
22. Februar 2012 um 22:43 Uhr
Die moralinsaure Klarsfeld.Verstehe sie interessieren nur die Naziopfer alles andere geht ihr am Arsch vorbei da kann man auch für die Mauerschützenpartei kandidieren!
23. Februar 2012 um 03:16 Uhr
Eine sehr mutige Frau. Da kann man die LINKEN schon mal in Kauf nehmen, die sind ja nicht verboten? Sie hat mir immer imponiert. Schön, dass sie bei Soldatenglück zu sehen ist. Der Generalmajor Gert Bastian war auch so ein Mutiger. Immerhin Kommandeur einer bundesdeutschen Panzerdivision in Veitshöchheim.Der schrieb – 1979 war das, noch vor der Weizsäckerrede und vor den Wehrmachtausstellungen – das Vorwort zum Buch “Mörder in Uniform” von Heinz Artzt. Und hatte in Bonn laut und deutlich gesprochen.
Damals gabs noch Generäle! Heute loben die die Leute, über die damals ein solches Buch geschrieben wurde, wieder als Vorbild für die Bundeswehr und kriegen bei uns vier Sterne….
23. Februar 2012 um 11:44 Uhr
Gert Bastian, eine wenig überzeugende Persönlichkeit, sehr ambivalent. Einerseits gegen Mittelstreckenraketen, andererseits führte er mit seiner 12. Panzerdivision Übungen unter Einsatz atomarer Mittel durch. Er gründete die Gruppe „Generale für den Frieden“, die vom MfS der DDR gesteuert und finanziert war. Seine Reden schrieb die STASI. http://www.focus.de/politik/deutschland/gert-bastian-stasi-schrieb-die-reden_aid_143948.html
23. Februar 2012 um 12:17 Uhr
@Politikverdruss
Man merkt, dass Sie Bastian gar nicht persönlich kannten und seine Intentionen auch nicht verstanden haben. Ich habe mit ihm sprechen dürfen. Er ist der erste gewesen, der die soziale Isolation nicht fürchtete und auf das hinwies, was Wahnsinn war. Jeder macht eben solange mit, bis ers nicht mehr erträgt und handelt.
Und noch eins:Gert Bastian hätte sich seine Reden niemals von der Stasi schreiben lassen. Dass die versucht haben, auf welchem Wege auch immer Einfluss zu nehmen, ist nichts als logisch. Und dass die Stasi die NATO-Generäle bezahlt haben soll, also bei aller Politikverdrossenheit, sowas soltlen Sie nicht in die Welt setzen, ohne Belege zu präsentieren. Wo bin ich denn hier eigentlich gelandet?
23. Februar 2012 um 12:18 Uhr
Ein Grund mehr den Herr Bastian zu loben,nicht wahr Herr Oberst.
Was mich immer wundert;warum gehen solche Typen überhaupt zum Militär wenn sie doch vorhaben den Fridensengel zu spielen?Sollen sie sich doch gleich einen Friedensverein anschliessen.
Wenn die Klarsfeld konsequent wäre dann würde sie den Linken einen Korb geben.Erstens lebt sie gar nicht in D. sie hat nur die Staatsbürgerschaft,zweitens wenn man wie sie das ganze Zei mit dem erhobenen Zeigefinger durchs Leben gegangen ist wie kann man sich der Mauerschützenpartei anschließen?Sind die einen Opfer bedauernwerter als die anderen?Aber vielleicht denkt sie ja wie der Günther GraSS welche meinte die Teilung ist die Strafe für Ausschwitz?Viele Linke waren der gleichen Meinung,haben sie doch ihren Teil beigetragen als sie ihre “Strafe” bei Rotwein und Sonnenschein in der Toskana “abgeleistet” haben.Man sollte wenn man sich doch noch irgendwann dazu aufrafft die NPD zu verbieten die Linke gleich mit dazu nehmen.Gysi und Co haben bis heute keine Rechenschaft abgegeben wo die 10 Milliarden DM der exDDR geblieben sind.
MfG;Peter
23. Februar 2012 um 12:30 Uhr
na ja, Peter, nicht jeder erkennt gleich, worauf er sich beim Militär eingelassen hat. Die da sagen ja auch nicht immer die Wahrheit.
Die 10 Mrd. sind bestimmt schon verbraucht worden.
Für Sie ein interessantes Buch mal, damit Sie nachvollziehen können, wie bewegt manche soldatische Leben sind:
C14 WETTE, Wolfram (Hg.): Pazifistische Offiziere in Deutschland 1871 – 1933
Unter Mitwirkung von Helmut Donat XXX
Donat Verlag Bremen 1999 431 S.
Spannende Lektür wünscht ML
23. Februar 2012 um 13:00 Uhr
War das nicht die Frau, die schon vor Jahren den Herrn Bundespräsidenten geschädigt (ihm ins Gesicht geschlagen)
hatte? Meines Wissens hat sie sich durch nichts anderes hervorgetan.
23. Februar 2012 um 13:43 Uhr
@hogro
Sie haben Recht, es ist eine Frau. Bei den anderen Punkten haben Sie Unrecht. Es war ein CDU-Bundeskanzler (Kiesinger), den sie vor mehr als 40 Jahren wegen dessen Nazi-Vergangenheit geohrfeigt hat, in der Familie Ihres Mannes waren Opfer zu beklagen. Und dann hat sie später Nazi-Mördern zu ihrer verdienten Strafe verholfen, also da hat sie sich schon hervorgetan und dazu steht sie. Dafür hätte sie nach Meinung vieler auch schon längst das Bundesverdienstkreuz kriegen müssen und das wär auch gut so. Am besten, Sie sehen sich das Video mal an, was, warum und mit welchen Folgen da damals losgewesen ist. Und wer das Verdienstkreuz verhinderte, ist auch enthalten.
Es gibt bekanntlich erdiente, verdiente, erdinierte und erdienerte Verdienstkreuze. Sie hat es sich wirklich verdient. Damit das Gesicht der Bundesrepublik Deutschland seine sympathischen Züge in der Welt weiter stabilisiert. ML
23. Februar 2012 um 14:43 Uhr
@Michael Lindner
Danke für den Hinweis. Werde mich ausführlich informieren. Allerdings wird das Volk ja so wie so nicht gefragt, wen es als
Präsidenten haben möchte.
Im sog. “Zukunfts-Dialog” (derzeitige Volksbefragung der Kanzlerin im Internet) wird der Wunsch der Präsidentenwahl direkt durch die Bürger ja vielfach gefordert.
23. Februar 2012 um 23:17 Uhr
na ja, Peter, nicht jeder erkennt gleich, worauf er sich beim Militär eingelassen hat. Die da sagen ja auch nicht immer die Wahrheit
Das stimmt schon Herr Oberst aber das sollte man spätestens nach der Grundi rausgefunden haben.Er hat’s bis zum General gebraucht.Ist wohl ein besonders gründlicher Denker um es freundlich zu formulieren.
Aber im Ernst,die Unterhaltung hatten wir schon,Herr Oberst erinnern Sie sich?Die Welt veränders sich da muss die BW mitziehen da kann man nicht alles erfüllen was man in den 60ern versprochen hat.Ausserdem ist ein Übertritt in das Friedenslager eine 180° Wendung nicht nur eine Adjustierung
MfG;Peter
24. Februar 2012 um 07:23 Uhr
@Peter
bleiben Sie bloß da, wo Sie sind, wenn Sies aushalten. Im Friedenslager geht der Krieg erst richtig los, wenn die verschiedenen Friedensfreunde aufeinander losgehen, denn da ist der eine dem andern manchmal nicht friedlich genug. Und dann, Peter, gibts da auch ÄCHT KRIEG. Es ist nicht ungefährlich, ein Freund des Friedens zu sein!.Z.B. der arme Ströbele, man hat ihn in Bonn mit Eiern beschmissen! Sowas macht man nicht. Und in München, da war es so arschkalt, da wären Krieg und Frieden gleichzeitig erfroren, am Ende gabs wenigstens eine warme Buchhandlung, wo man als Friedensfreund Asyl fand.
24. Februar 2012 um 08:27 Uhr
Ströbele ist nicht “arm”.Er ist ein verurteilter RAF-Freund und soll froh sein dass er kein Stein auf dem Kopf gekriegt hat.Oder einen Fischköder.Wo ist denn der Herr Revoluzzer hingerannt als seine Frau den Köder am Kopf bekommen hat?Zur Polizei haha ist das nicht lustig?Ist gut zu wissen dass selbst ein Ströbele noch genug Vertrauen zur unseren REchtsstaat hat.
Zur ihren Friedensfreunden möchte ich auch noch was sagen.Also wenn man nicht ungeteilt ihre Positionen vertritt dann werden sie martialischer als ich es jemals war.Don Jordan ein amerikanischer Journalist den ich sehr schätze hat mal erzählt er hat mal einen anonymen Brief bekommern von der Friedensfront weil er sich öffentlich für den Irakkrieg ausgesprochen hat.4 Seiten lang!Auf der ersten Seite haben sie ihm erklärt warum sie Pazifisten und gegen Gewalt sind,auf den anderen 3 Seiten haben die Friedensfreunde dann gedroht was sie ihm antun werden wenn sie ihn erwischen.
MfG;Peter
24. Februar 2012 um 10:55 Uhr
@Peter
das mag ja alles sein. Aber deswegen führe ich keine unsinnigen Kriege wie AFG. DAS hätten sie nicht nur wissen können, DAS hätten sie wissen MÜSSEN, wie das ausgeht.
Jetzt werden SIE aus dem Land getrieben…Wie es uns auch verkauft wird.Es ist da so ähnlich wie hier beschrieben:
E9 GREINER, Bernd: Krieg ohne Fronten XXXXXX
Die USA in Vietnam
Hamburger Edition 2009 596 S.
Manchmal kommt die WAhrheit erst spät raus….hoffentlich nicht auch noch in AFG. ML
24. Februar 2012 um 15:01 Uhr
@Michael Lindner
“Aber deswegen führe ich keine unsinnigen Kriege wie AFG. DAS hätten sie nicht nur wissen können, DAS hätten sie wissen MÜSSEN, wie das ausgeht.”
Was hat den Peter mit der Entscheidung der Politik zu tun?
“Jetzt werden SIE aus dem Land getrieben”
Nicht er (Peter), WIR (Deutschland, inkl. IHNEN)!
24. Februar 2012 um 15:03 Uhr
@Peter
“Ströbele ist nicht “arm”.Er ist ein verurteilter RAF-Freund”
Richtig! Danke das Sie das so deutlich sagen!
Und die Sache mit dem “zur Polizei rennen” bei Ströbele finde ich in der Tat auch witzig
24. Februar 2012 um 15:49 Uhr
@Koffer
bei Ihnen ist wohl der Karneval vorbei und nun mischen Sie sich unter der moralinsauren Schirmfrauschaft wieder in ersnthafte Diskussionen über Krieg und Frieden ein. Vielleicht kajnn Ihnen da Hillmann helfen. Ich kann deshalb nicht aus AFG vertrieben worden sein, weil DEU da ohne mich hinging. Zwar habe ich da mal Karten gemacht, aber nachdem ich merkte, wohin die nur führen, habe ich DEU 2009 ziehen lassen und das in meiner Abschiedsrede da begründet. Für Sie, lieber Koffer:
G5 HILLMAN, James: Die erschreckende Liebe zum Krieg XXX
Aus dem Amerikanischen von Karin Petersen
Kösel-Verlag München 2004 298 S.
24. Februar 2012 um 17:38 Uhr
@Michael Lindner
Es ist egal ob Sie und AFG persönlich dabei sind oder nicht.
Die Bw sind die Streitkräfte Deutschlands und wenn Sie Deutscher sind, dann siegen Sie mit uns Soldaten und Sie verlieren mit uns Soldaten.
Denn wir Soldaten dienen ja nicht uns selbst, sondern Deutschland!
“nun mischen Sie sich unter der moralinsauren Schirmfrauschaft wieder in ersnthafte Diskussionen über Krieg und Frieden ein”
Eine seltsame und nach meiner Meinung unpassende Formulierung!
24. Februar 2012 um 17:46 Uhr
@ Koffer: Ich verfolge Ihre Beiträge mit größtem Interesse ! Ich meine es Ernst, Sie haben Humor ! Und jetzt, etwas zur Aufheiterung:
Schütze Mayer, können sie lesen?” – “Jawohl, Herr Oberst” – “Dann lesen sie mal die Papierschnipsel vom Kasernenhof.”
24. Februar 2012 um 18:24 Uhr
@Koffer
ich höre grade die Nachrichten und hab sie ausgeschaltet, es kommen heute nur ganz schlechte: In Herat versuchen die Menschen das amerikanische Konsulat zu stürmen, in Schleswig wurde ein Feldwebel wegen Betruges verurteilt und Wulff kriegt einen Großen Zapfenstreich wie andere Geflohene und Davongejagte vorher auch schon, und nun kommen Sie noch mit Sieg oder Niederlage als Pflicht und ich soll so oder so an Ihrer Seite sein und dabei ist der Tag noch nicht zu Ende…Handelt es sich hierbei um jene sicherheitspolitische Debatte, die alle herbeisehnen?
Also nun mal zur Klarstellung: Deutschland will überwiegend nicht, dass Sie ihm da dienen, das wissen Sie doch. Und weil das so ist, ist es auch gefühlt keine deutsche Niederlage und schon gar nicht ein deutscher Sieg. Sie wollen sich nun, wo Sie da vertrieben werden, an uns Bürger klammern und uns als Geisel nehmen für den groben Unfug, der dort passiert und gegen den nur wegen der allgmeinen Gleichgültigkeit hier nicht eingeschritten wird.
Im Ministerium sorgen die sich vor allem darum, dass sie bei den Reformen postenmäßig nicht unter die Räder kommen.
Die Verteidigungsbeamten züchten ihre Kakteen und pflegen die Aquarien, wie Timmermann-Levanas herausfand.
Niemand liebt Sie da in AFG, nicht deren Volk, nicht unser Volk. Aber das gibt Ihnen nun nicht das Recht, uns Deutschen und damit mir aufzuzwingen, mit Ihnen zu siegen oder unterzugehen. Ich als Michael Lindner habe von Anbeginn vor alledem gewarnt, es ist überall zu lesen, es gab viele solcher Warnungen, auch von Heiducoff. Ihr wolltet nicht hören, nun müßt Ihr fühlen.
War der WDA eigentlich schon bei Ihnen und hat gefragt, was Sie zu Ihrer Rechtfertigung zu sagen haben?
24. Februar 2012 um 19:13 Uhr
@Michael Lindner
“Deutschland will überwiegend nicht, dass Sie ihm da dienen, das wissen Sie doch. Und weil das so ist, ist es auch gefühlt keine deutsche Niederlage und schon gar nicht ein deutscher Sieg. Sie wollen sich nun, wo Sie da vertrieben werden, an uns Bürger klammern und uns als Geisel nehmen für den groben Unfug, der dort passiert und gegen den nur wegen der allgmeinen Gleichgültigkeit hier nicht eingeschritten wird.”
Die Entscheidung darüber was Deutschland will oder nicht will liegt nicht bei uns Soldaten (sonst wäre es ja ein Putsch), sondern bei den hierzu gem. GG bestellten Vertretern (in diesem Fall dem BT und der BReg).
Das heißt Sie können so viel rumnörgeln wie Sie wollen, es spielt weder eine Rolle was SIE persönlich vom ISAF-Einsatz halten noch was ICH vom ISAF-Einsatz halte.
Wir sind dort weil wir durch die BReg mit Zustimmung des BT dorthin geschickt wurden.
Und deswegen ist unser Leid auch Ihr Leid und unsere Freude wäre auch Ihre Freude.
“War der WDA eigentlich schon bei Ihnen und hat gefragt, was Sie zu Ihrer Rechtfertigung zu sagen haben?”
Nein, aber im Zweifel kann ich ja wahrheitsgemäß antworten!
24. Februar 2012 um 20:02 Uhr
@Koffer
Jetzt wollen Sie mir auch noch vorschreiben, was ich als Leid empfinde und was ich als Freude empfinde? Ich bin in Berlin aufgewachsen, da hätte man damals gesagt, der hat wohl einen kleinen Mann im Ohr.
Vielleicht hilft Ihnen ja Kurt Tucholsky: Unser Militär. Hat mir Rose empfohlen, habs angeschafft. Kommt zwar nicht in jene Liste, die bald über Sie kommt und deren Vorboten sie ja hier schon zuweilen spüren, aber ist wirklich alles eindrucksvoll im Band, was man auch aufschlägt:
“Seine Majestät hatte uns zusammenberufen, um unsere Meinung über eine Annektierung von Panama zu hören. Ludendorff stimmte selbstverständlich zu, betonte aber, daß man Mexiko dazunehmen müsse, da dies die Stimmung in der Heimat heben würde. Tirpitz riet beinah ab, was auf den Kaiser, wie wir alle bemerken konnten, höchst peinlich wirkte. Bülow in seiner schmeichlerischen Art verbeugte sich leicht, brachte ein französisches Zitat vor und fand den Einfall “prachtvoll”. Mackensen küßte als Antwort dem Herrscher stumm die Hand.”
Sie schätze ich – bei welchen Gelegenheiten auch immer – als bestpreisfähig in dieser Armee ein. Da kann man sich doch mal ein Buch wünschen? Vorschlag für Koffer:
Kurt Tucholsky: Unser Militär.
Es begleitet Sie zuverlässig auf Ihrem Weg zum Generalinspekteur. Sie können dann immer an den Herrenabenden (aber wer weiss, ob die gendermäßig als solche noch erlaubt sind?) schöne Sachen vorlesen zu vorgerückter Stunde, wer von den Kameraden liest schon Tucholsky? Damit höben Sie sich wirklich ab von der olivfarbenen Masse. Und Rose hats Ihnen ja nicht empfohlen, können Sie sich rausreden. War ja nur der Lindner und der ist nicht ganz so schlimm.
Übrigens sind heute in KUNDUZ Tausende von Demonstranten mit den Worten “Tod für Amerika” durch die Stadt gezogen. Es gab Gerüchte, am Spätnachmittag ginge es zum deutschen Camp, gegen die deutschen Eindringlinge. Mal sehn, was wir morgen früh lesen.
25. Februar 2012 um 00:37 Uhr
@Michael Lindner
“Jetzt wollen Sie mir auch noch vorschreiben, was ich als Leid empfinde und was ich als Freude empfinde? ”
Vorschreiben kann ich Ihnen gar nichts. Aber erwarten und fordern kann ich von Ihnen sehr wohl etwas.
Meine Kameraden und ich haben Ihr Leben in den Dienst fürs Vaterland gestellt und wir haben ein Anrecht darauf, dass unser Dienst respektiert und geachtet wird.
Und als Deutscher gehören Sie zu denjenigen die diesen Respekt und die Anerkennung zu erbringen haben.
Das sind die beiden Seiten einer Medaille. WIR schützen SIE und dienen IHNEN (als deutschem Bürger) und SIE achten und respektieren UNS.
Wenn Sie nun Ihren Teil der “Abmachung” nicht einhalten, dann hält uns das sicher nicht davon ab unsere Pflicht zu tun, aber schäbig ist es dann trotzdem von Ihnen.
“schöne Sachen vorlesen zu vorgerückter Stunde, wer von den Kameraden liest schon Tucholsky”
Was für ein einseitiges Bild haben Sie denn vom deutschen Offizierskorps?
Natürlich lesen Offiziere auch Tucholksy. Ich würde sogar einmal behaupten mehr als in anderen Berufen!
“Es begleitet Sie zuverlässig auf Ihrem Weg zum Generalinspekteur.”
So jemand wie ich als GI? Ich kann mich wirklich immer nur wundern über Ihre seltsamen Ansichten über die Bundeswehr.
Jemand der so unangepasst und kritisch und vorlaut ist wie ich, wird doch nicht General in der Bundeswehr…
25. Februar 2012 um 01:15 Uhr
“Und als Deutscher gehören Sie zu denjenigen die diesen Respekt und die Anerkennung zu erbringen haben.”
Der Herr hat ne Meise ! War noch nich mal Frontsoldat und so ne Fresse….das is ein Stümper….
25. Februar 2012 um 03:11 Uhr
@Koffer
Ich fasse Ihre Gedanken zusammen: Sie gehen nach AFG und ruinieren durch Ihren Unfug an der Seite unserer Freunde das DEU Ansehen so, dass Sie aus Talokan flüchten müssen und ich nicht mehr in mein geliebtes Zentralaien in die Berge reisen kann. Das soll ich dann pflichtgemäß alles achten, denn mit Ihren Umtrieben dort schützen Sie ja mich in DEU und wenn ich diese “Abmachung” nicht einhielte, dann sei das schäbig. Ist das so richtig? Sie spüren sicher mein ungläubiges Staunen.
Aber in Wirklichkeit schützen Sie mich ja doch hier gar nicht, sondern Sie gefährden mich in DEU, weil die Muslime so wütend gemacht werden – und zwar von Ihnen – und wir den Terrorismus nach DEU holen. Denkt denn da bei Ihnen beim Militär keiner nach? Die Bevölkerung sieht sich durch Sie gefährdet und nicht geschützt, fragen Sie doch mal die Leute oder Ihr Institut Sozialwissenschaften in Strausberg. Bezieht sich alles vor allem auf Situation AFG.
Und dann ist mir von einer “Abmachung” mit Ihnen nichts bekannt. Wann soll ich denn mit Ihnen “abgemacht” haben, dass Sie dort Unfug treiben dürfen? Habe ich bei Ihnen was unterschrieben? Was ist das überhaupt für eine zwielichtige Gossensprache, die vor allem Ganoven benutzen? Haben wir je zusammen gesoffen, miteinander geschlafen oder wenigstens uns wechselseitig aus Tucholsky vorgelesen, sodaß Sie ein gefühlsmäßiges Einverständnis unterstellen könnten und, naja, unter dem Dach so einer wie auch imm ergearteten Partnerschaft als “Abmachung” ansehen dürften? Is nich, Kofferchen.
Also von mir aus werden Sie gern Generalinspekteur, bei Ihnen weiß man wenigstens, woran man ist. Aber vorher müssen wir überlegen, wie wir unsere tollkühnen Soldaten vom Hindukusch wieder in die Alpen kriegen, damit der Unfug dort aufhört. Aber solange Petraeus (“Wir müssen immer weiter kämpfen und unsere Kinder auch noch”) einen hohen DEU Orden vom Minister kriegt anstatt unsere schon in ihren jungen Jahren mutige Frau ganz oben am Anfang, obwohl der an die Falschen die Orden verteilende Minister in einer Stauffenbergstraße sitzt (was aber nur Teil einer vernebelnden camouflage ist), geht der Unfug dort noch immer weiter. Das Lager in Talokan wurde unaufgeräumt
verlassen, keine schöne DEU Visitenkarte.
25. Februar 2012 um 10:18 Uhr
@Michael
“War noch nich mal Frontsoldat und so ne Fresse….das is ein Stümper….”
Soso, und woher wissen Sie dass?
@Michael Lindner
“Ich fasse Ihre Gedanken zusammen: Sie gehen nach AFG”
Kleine, aber in diesem Zusammenhang entscheidende Korrektur: “Wir gehen auf Befehl der Bundesregierung und mit Zustimmung des Bundestages ohne eigene Entscheidungsmacht und ohne nach unserer Meinung gefragt worden zu sein nach AFG…”
“schäbig. Ist das so richtig? Sie spüren sicher mein ungläubiges Staunen.”
Naja, das ist ja Problem mit einem Gesellschaftsvertrag nach preussischem Muster. Es kommt nicht darauf an, ob Sie oder ich es gut finden, was der Staat macht. Sondern solange der Staat sich auf eine legitime Grundlage stützen kann (in diesem Fall der Volkswillen so wie er durch die allgemeinen Wahlen zum Bundestag zu Ausdruck gelangt ist), habe wir als Bürger dem Staat (als Vertretung des Volkes) die schuldige “Loyalität” zu bringen.
Für Sie als Zivilist gilt das natürlich nur eingeschränkt, denn der Staat ist ja ein von Ihnen als Bürger abhängiges Konstrukt. Für mich als Staatsdiener hingegen gilt diese Loyalität in viel größerem Maße.
Da ich aber keine Verantwortung für das trage was der Staat uns Soldaten auferlegt, habe ich ein Anrecht auf Rückendeckung durch Ihre Person, selbst wenn Sie (und ggf. auch ich selbst) die konkrete Handlung die auf Befehl des Staates begeht nicht billige.
Natürlich nur solang und insofern ich nicht dazu verpflichtet wäre verbrecherischen Befehlen zu widersprechen.
Aber man kann über den ISAF Einsatz ja vieles sagen, und man kann sicherlich hinterfrage ob das ein “kluger” Einsatz ist, aber verbrecherisch ist er sicherlich nicht.
“Aber in Wirklichkeit schützen Sie mich ja doch hier gar nicht, sondern Sie gefährden mich in DEU, weil die Muslime so wütend gemacht werden – und zwar von Ihnen – und wir den Terrorismus nach DEU holen. Denkt denn da bei Ihnen beim Militär keiner nach?”
DAS ist nicht meine Entscheidung, sondern die der durch SIE als Bürger beauftragten Bundesregierung. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, dann jagen Sie die Regierung doch bei der nächsten Wahl aus dem Amt!
“Und dann ist mir von einer “Abmachung” mit Ihnen nichts bekannt. Wann soll ich denn mit Ihnen “abgemacht” haben, dass Sie dort Unfug treiben dürfen? Habe ich bei Ihnen was unterschrieben? Was ist das überhaupt für eine zwielichtige Gossensprache, die vor allem Ganoven benutzen?”
TsTsTs, das ist keine Gossensprache, sondern bezieht sich auf Gesellschaftsverträge nach Rousseauschem oder Hobbsschen Muster! Und für die Gültigkeit einen solchen Gesellschaftsvertrages müssen wir beide uns niemals gesehen haben, denn diese entfalten Ihre Wirkung durch allgemeine Unterwerfung. Wenn Sie sich dieser Abmachung verweigern wollen, können Sie unser Land ja verlassen…
25. Februar 2012 um 12:04 Uhr
Sie hätten ja nicht nach AFG gehen müssen oder müßten nicht, Heiducoff hat ja oben die Zustände da beschrieben.
Kommen Ihnen da keine Gewissensbisse?
Sehen Sie hier gleich nach, neueste Auflage! Art. IV Abs. 3
A2 SODAN, Helge: Grundgesetz XXXXX
Beck´scher Kompakt-Kommentar
München Oktober 2011 2.Aufl. 806 S.
25. Februar 2012 um 13:07 Uhr
@Michael Lindner
Der Art. 4 (3) GG gibt mir das Recht aus Gewissensgründen den Dienst an der Waffe vollständig zu verweigern.
Diese Entscheidung habe ich 1 1/2 Jahrzehnten getroffen und seit dem keine wesentliche Lageänderung bewerten müssen.
Einzelne Befehle oder Anweisung oder einzelne Auslandseinsätze kann ich mit nicht verweigern, das das Recht auf KDV sich lediglich auf den an der Waffe als ganzes und nicht auf einzelne für mich unliebsame oder unangenehme Aspekte.
D.h. selbst wenn ich den ISAF Einsatz für falsch halten würde, dann wäre ich in einer Befehlsverweigerung nicht durch Art. 4 (3) GG gedeckt.
Nach einer Mindermeinung könnte ich mich gegebenenfalls auf Art 4(1) GG (Gewissensfreiheit) berufen, aber diese Argumentation halte ich (und die Mehrheit der Verfassungs- und Wehrrechtler) für abwegig.
Nichts desto trotz muß ich jederzeit vor meinem Gewissen das verantworten können was ich tue und wenn wir in AFG Dinge tun würden, die ich nicht mittragen könnte, dann müßte ich irgendwann halt wegen Gehorsamsverweigerung bestraft werden.
Aber dieses Recht (und diese Pflicht) obliegt einem Offizier und Herren nur bei wesentlichen Verstößen gegen seine Überzeugungen, gegen seine Ehre oder seinen Glauben.
Der Meinung zu sein, dass das alles Quatsch ist was wir da unten tun (so wie Sie) oder der Meinung zu sein, dass wir es falsch angehen (so wie ich) berechtigt mich lediglich dazu möglicherweise bei der nächsten BT-Wahl mein Kreuzchen anders zu machen.
Nicht mehr und nicht weniger.
25. Februar 2012 um 13:43 Uhr
@Koffer
Der Herr Oberst und die anderen die so gegen AFGH. ziehen vergessen immer dass es ein Bündnissfall war dass wir uns dieser Pflicht garnicht entziehen konnten ohne als noch weniger zuverlässig zu gelten als wir es bereits sind.Wie wir unseren Beitrag verweigern sollten ohne aus der NATO zu fligen sagt Herr Oberst nicht.
Denkt nur an Talokan man hat alles liegen und stehen lassen als ob das ein Revival von Dünnkirchen wäre und hat sich aus dem Staub gemacht.Wie soll da Vertrauen entstehen?Wer soll denn so einer Armee sein Leben anvertrauen?.Fakt ist die Politik hat den Ruf der Bundeswehr versaut vielleicht auch wegen Menschen wie unser Herr Oberst hier die ja in der Bevölkerung gegen den Einsatz trommelt.Man kann nicht einen Krieg gewinnen wenn man gleichzeitig versucht everbody’s darling zu sein.Es jeden Recht machen zu wollen ist ein bisschen schwer.So wie es jetzt läuft ist es wirklich besser sie holen die Leute nach Hause.Wir brauchen erstmal eine Reform bevor wir unsere Soldaten in den Krieg schicken und vor allem soll unsere Politik lernen dass Soldaten keine Brunnenbauer sind
25. Februar 2012 um 14:11 Uhr
@Peter
Das NATO-Vertragsgebiet ist geographisch begrenzt nach Längengrad und Breitengrad. Von AFG ist da keine Rede.
Der NATO-Vertrag ist insofern auch nie angepaßt worden.
Dann muß man den Art. 5 lesen, da stehen die Rechte und Pflichten drin. Selbst Helmut Schmidt sagt heute, es war unsere Pflicht, als die Türme einstürzten, gemeint wohl moralische Pflicht, akzeptiere ich auch, was juristisch gilt, muß man dem Art. 5 entnehmen. Wir sind 10 Jahre nach Einsturz der Türme bei einem ganz anderen Kriegszweck angelangt. Ich sehe nicht, daß wir rechtlich verpflichtet sind, sowas mitzumachen, zumal allen klar ist, dass das nicht funktionieren kann, es sei denn, man bringt alle Menschen dort um. Und bezeichnen Sie mich nicht weiter als Oberst, das ist mir peinlich. Denn erstens bin ich keiner und zweitens
ist es deshalb peinlich, weil die Obristen der Bundeswehr ja mindestens soviel wissen könnten, sollten, müßten wie ich, aber zu feige sind, hier offen Partei zu ergreifen. Die aktiven Soldaten wie Koffer sowieso nicht, die wollen ja alle noch was werden da. Aber auch bei den Reservisten sind die Oberstleutnante hier schon selten. Und nun beschaffen Sie sich mal auf irgendnem Bücher-Flohmarkt, sowas wird zuweilen billig verscherbelt, weil das sowieso keinen von der Bevölkerung interessiert
F4 VARWICK, Johannes: Die NATO XXXX
Vom Verteidigungsbündnis zur Weltpolizei?
Beck´sche Reihe München 2008 200 S.
und machen sich mal schlau.
Da steht zum Beispiel, für Sie eben herausgesucht: Es gab und gibt keinen aus dem NATO-V ertrag ableitbaren rechtlichen Anspruch auf militärischen Beistand (S.25) Das ist in dem Büchleion alles genau Artikel für Artikel beschrieben.
Kostet nur wenige Euro, falls ein Berliner mitliest: Eingang Humboldt-Universität, da waren neulich noch etliche (blaue Farbe) davon in den Bananenkisten unter freiem Himmel, aber die sind nur da, wenns nicht regnet. Wenn Sies neu haben wollen in Berlin, gehen sie gleich um die Ecke zu Dussmann im III.Stock, da ist es neu da. (neu 12,95, aus Bananenkisten usw. oft für 3,4,5 Euro.In dem Buch ist alles drin: NATO-Strategie im Wandel, Debatte neues strategisches Konzept, out of area und politische Analyse des Vertrages. Die einen sagen, das sei eine Weltpolizei geworden, was ihr nicht zustünde. Die andern sagen, die Amerikaner haben sich die NATO unter den Nagel gerissen um mit ihrer Hilfe ihre eigene Weltpolitik durchzusetzen.
Peter, falls Sie in Berlin stecken: Gleich los, die mit den Bananenkisten vor der Humboldt-Uni sind ungefähr bis 16 Uhr da. Falls das hier mehrere lesen, sind die Bücher sonst weg. Dann müssen Sie zu Dussmann, der hat auf bis 23.30 auch am Wochenende. Und nochmal: Es ist mir peinlich, als Oberst angesprochen zu werden und ich habe Ihnen erklärt, warum. Alles klar?
Peter: Schuhe an und los! Zur Buchhandlung!
25. Februar 2012 um 15:55 Uhr
@Michael Lindner
“ist es deshalb peinlich, weil die Obristen der Bundeswehr ja mindestens soviel wissen könnten, sollten, müßten wie ich, aber zu feige sind, hier offen Partei zu ergreifen.”
Soso, wie war neulich Ihr Hinweis auf die (disziplinarrechtlich) bewehrte Kameradschaftspflicht?
Sie dürfen also im Rahmen Ihrer Meinungsfreiheit gegen aktive Offiziere polemisieren, aber ich nicht?
Wie ich neulich schon anmerkte: Sie scheinen mir einer derjenigen zu sein, der lautstark Toleranz einfordert, solange es SEINER Meinung dienlich ist und keineswegs tolerant gegenüber anderen zu sein…
“Die aktiven Soldaten wie Koffer sowieso nicht, die wollen ja alle noch was werden da.”
Und hier wieder eine erneute Frechheit von Ihnen. Nur weil jemand eine andere Meinung hat als Sie und nur weil man treu und tapfer in seinem Eid nicht als Lippenbekenntnis oder unverbindliche Handlungsempfehlung sieht (offensichtlich im Gegensatz zu Ihrem Eidesverständnis), ist man gleich ein karrieregeiler Ja-Sager.
Typisch.
25. Februar 2012 um 17:44 Uhr
@Koffer
Sehr geehrter Herr Koffer, Sie zeigen offenbar Wirkung, aber der Nachrichtentag war ja auch hart genug. Zu Ihrer Entgegnung teile ich Ihnen mit:
1)Ich habe ein Anrecht darauf, hier nicht mit herausgehobenen Dienstgraden angesprochen zu werden, von denen jedenfalls nicht auszuschließen ist, in welcher Form auch immer in den AFG-Einsatz verwickelt zu sein. Das gilt umsomehr, als ich hier – im Gegensatz zu Ihnen, der sich verborgen halten will, der also wenig Mut im offenen Meinungskampf auf der Basis des Grundgesetzes zeigt, woraus man alles mögliche über einen solchen Offizier ja sonst auch noch schließen kann – mit Klarnamen auftrete. Dies wurde dem entsprechenden Diskussionsteilnehmer bereits mehrfach mitgeteilt. Dafür, dass ich das nicht will, habe ich eine Begründung gegeben. Ich wünsche, dass das respektiert wird.
2)Was wir hier machen, ist Meinungskampf. Das bedeutet, hier werden Meinungen vertreten, wie bei Demonstrationen. Entweder sind wir als Vertreter einer Meinung viele und wenn nicht, müssen wir eben öfter auftreten, wenn wir das gleiche Ergebnis erzielen wollen. Hier wird letztlich Politik gemacht, es handelt sich um eine politische Debatte, die fordert doch Ihr Ministerium immer. Also dann müssen Sie auch fremde Meinungen der Bürger aushalten. Wir versuchen, den Argumenten der Gegenseite zu begegnen. Ich sage hinsichtlich AFG ja hier nichts neues, das was ich sage, ist auch schon im SPIEGEL gedruckt worden, mit Dienstgrad.und Klarnamen auch da. Wo war denn da Ihre Gegendarstellung? Oder die vom Ministerium?
3)Man muß wohl davon ausgehen, dass für Sie als aktiven Offizier eine größere Zurückhaltungspflicht bei Äußerungen wg. Verpflichtung durch § 12 SG gegenüber Ihren aktiven Kameraden besteht als für Reservisten, die sich eher als Teil der Bevölkerung fühlen, von der die Bundeswehr jedenfalls annimmt bzw. zumindest hofft, dass sie von ihr getragen wird. Aber ob Sie gegen §12 verstoßen , ist stets eine einzelfallbezogene Frage. In Fragen, die bereits in der Öffentlichkeit kontrovers debattiert werden, können Sie auch als Offizier ihre Meinung sehr deutlich sagen. Sie können das alles näher in den Kommentaren zum Soldatengesetz ermitteln. Der beste ist Walz/Eichen/Sohm, dann folgt Scherer/Alff und wer weniger Geld hat beschafft sich den Weniger, der Kommentar heißt so, weil der Autor auch so heißt und es ist auch weniger drin, darum kostet er ja auch weniger. Suchen Sie sich einen aus, auf dessen Basis Sie mit mir debattieren wollen, ich hab sie alle drei hier. Beim GG nicht nur den Hobe, den ich Ihnen schon vorhin vorgestellt habe, sondern auch die 3000 Seiten vom Schmidt-Bleibtreu/ Hofmann/ Hopfauf. Das wird für unsere Diskussionen hier reichen.
4)Dann kommen Sie auf den Eid zu sprechen. Der ist aber gar nicht so entscheidend, das war er allerdings bei den Nazis, weil da praktisch binnen Minuten nach dem Tod Hindenburgs die Soldaten auf die Person Adolf Hitler vereidigt wurden, eine reine Überrumpelungsaktion. Das war am 02.August 1934, kurz nach dem sog. Röhm-Putsch, dieser reichsweit ausgedehnten Mordaktion gegen letztlich politische Konkurrenten. Zwei Wehrmachtsgenerale hatte es auch erwischt (Schleicher, v.Bredow), vom Protest der Generalskameraden war nichts zu bemerken. Mit ausgestrecktem Arm hatten sie geschworen, erst die Offiziere, dann die Mannschaften. Sie waren in der Überzeugung aufgewachsen, dass dieses gegebene Wort unantastbar ist, dem sie sich entweder nie entziehen würden oder – wie ihre hohen Vorgesetzten – hinter dem sie sich verschanzen würden, um weiter blind zu gehorchen. Die damalige gespenstische Szenerie können Sie am besten nachlesen in Max Gallo: Der schwarze Freitag der SA, Molden 1970, S.291. Spannend wie ein Kriminalroman, das ganze Buch. Billig bei ZVAB, diverse Ausgaben.
Darum hat man ja nach der Nazizeit den neuen Eid auch anders bestimmt. Das ist jetzt ein promissorischer Eid, also ein Versprechenseid. Wer den bricht, wird nicht etwa bestraft wie beim Meineid. Die Eidesleistung kann auch nicht per Befehl durchgesetzt werden. Die Bedeutung liegt eher im ethischen Bereich. Gelegentlich wird er als bloße „politische Erklärung“ bezeichnet. Dieser Versprechenseid hat vor allem psychologische Funktion, er soll integrieren, emotional binden (egal ob mit Gott oder ohne) und erzieherisch wirken. Rechtlich verbindlich ist allein das Soldatengesetz. Überhöhungen des Eides wie hier durch SIE sind für die militärische und rechtliche Praxis überhaupt kein Maßstab. Außerdem ist noch völlig ungeklärt, ob dieser Eid eine territorial unbegrenzte Reichweite hat. Die ganze Eiddebatte war von den Anfängen der Wiederbewaffnung nach dem 2.Weltkrieg eine der umstrittensten Frage des Soldatengesetzes überhaupt, aber diese Diskussion haben Sie schon von Ihrem Geburtsdatum her nun mal nicht verfolgen können, was man Ihnen natürlich nicht vorwerfen kann. Bereits im Jahre 1954 war in einer Denkschrift des Kanzleramts
unter Adenauer („Der europäische Soldat deutscher Nationalität“) befürchtet worden, dass durch einen Eid bei vielen Soldaten schwere Gewissenskonflikte hervogerufen werden würden, darum habe ich Sie ja gezielt danach gefragt. Es war im Gesetzgebungsverfahren damals so, als das festgelegt wurde, dass persönlich erlebte und geprägte Einzelmeinungen den Ausschlag für die noch heute geltende Gesetzesfassung gaben. Jedenfalls muß der Eidesverweigerer nicht mit disziplinaren oder wehrstrafrechtlichen Konsequenzen rechnen, weil der Eid nur psychologische Wirkung entfalten soll. Entscheidend ist immer allein das Soldatengesetz.
Koffer, beschäftigen Sie sich bitte mit den Grundlagen Ihres Berufes, den Sie ja frei gewählt haben. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Hinweisen gedient zu haben.
Ihr Michael Lindner
25. Februar 2012 um 18:15 Uhr
„Ich habe ein Anrecht darauf, hier nicht mit herausgehobenen Dienstgraden angesprochen zu werden“
Keine Ahnung warum Sie dass sagen, denn ich habe Sie bisher ja nicht mit einem Dienstgrad angesprochen, aber ich kann Ihnen gerne versichern, dass ich Sie auch zukünftig sicherlich nicht mit einem Dienstgrad ansprechen werde.
„Was wir hier machen, ist Meinungskampf. [...] Also dann müssen Sie auch fremde Meinungen der Bürger aushalten. Wir versuchen, den Argumenten der Gegenseite zu begegnen.“
Stimmt sehe ich genauso, aber das gleiche ist von Ihnen zu verlangen und das mit der auch Ihnen gebotenen Sachlichkeit. Und sofern Sie für sich in Anspruch nehmen ein Offizier zu sein auch mit der gebotenen Loyalität und Ehrenhaftigkeit.
„Man muß wohl davon ausgehen, dass für Sie als aktiven Offizier eine größere Zurückhaltungspflicht bei Äußerungen wg. Verpflichtung durch § 12 SG gegenüber Ihren aktiven Kameraden besteht als für Reservisten, die sich eher als Teil der Bevölkerung fühlen, von der die Bundeswehr jedenfalls annimmt bzw. zumindest hofft, dass sie von ihr getragen wird.“
Wie süß. D.h. Sie nehmen für sich in Anspruch unkameradschaftlicher sein zu dürfen als Sie es mir zubilligen, behaupten aber von sich selbst Offizier zu sein.
Sehr interessant.
„Dann kommen Sie auf den Eid zu sprechen. Der ist aber gar nicht so entscheidend“
Diese Ansicht hatte ich von jemandem wie Ihnen erwartet.
Sie werden sicherlich verstehen, dass von jemandem wie mir so eine Ansicht wohl weder zu vertreten noch zu akzeptieren ist
„das war er allerdings bei den Nazis, weil da praktisch binnen Minuten nach dem Tod Hindenburgs die Soldaten auf die Person Adolf Hitler vereidigt wurden, eine reine Überrumpelungsaktion.“
UaUaUa. Und schon wieder die Nazi-Keule von Ihnen. Das ist jetzt schon das dritte mal, dass Sie innerhalb weniger Tage versuchen Argumente durch solche Totschlagargumente zu ersetzen…
TsTs, zeugt von schlechten Argumenten oder einem Komplex…
„Wer den bricht, wird nicht etwa bestraft wie beim Meineid.“
Selbst verständlich und zwar wegen Bruchs der wort- und inhaltsgleichen Grundpflicht.
Ist ein Trick des Gesetzgebers
„Überhöhungen des Eides wie hier durch SIE sind für die militärische und rechtliche Praxis überhaupt kein Maßstab.“
Rechtlich mit Einschränkungen schon (siehe Grundpflicht – der eben von mir erwähnte „Trick“) und militärisch selbstverständlich insofern die Männer den Eid heiligen.
„Außerdem ist noch völlig ungeklärt, ob dieser Eid eine territorial unbegrenzte Reichweite hat.“
Selbst verständlich ist diese Frage geklärt. Spätestens durch zahlreiche Urteile und Disziplinarmaßnahmen (einfache wie gerichtliche) seit Beginn der Auslandseinsätze.
Sie sollten sich mal über den aktuellen Sachstand „schlau machen“ und nicht in der Welt der 70er verhaftet bleiben…
„Jedenfalls muß der Eidesverweigerer nicht mit disziplinaren oder wehrstrafrechtlichen Konsequenzen rechnen, weil der Eid nur psychologische Wirkung entfalten soll.“
Stimmt theoretisch, ist aber dennoch Unfug. Denn der Eidverweigerer wird unverzüglich (zumeist noch am gleichen Tage) ohne Ansprüche aus der Armee entlassen.
Wie weitgehend sollen den Konsequenzen Ihrer Meinung nach noch sein?
„Koffer, beschäftigen Sie sich bitte mit den Grundlagen Ihres Berufes, den Sie ja frei gewählt haben.“
Netter Versuch, aber im Gegensatz zu Ihnen beschäftige ich mich mit den Grundlagen meines Berufs sowohl mit historischem Hintergrund als auch mit aktuellen Fakten.
Herr Lindner, wachen Sie endlich auf und hören auf die Kämpfe Ihrer Jugend auch heute noch austragen zu wollen.
Von dieser Sorte gibt es zu viele, die im BMVg, im SoWi und in der FüAk die Kämpfe der 70er auch heute noch versuchen zu gewinnen…
Die Einsätze haben viele Ihrer Thesen und die Thesen vieler derjenigen die Sie hier ständig zitieren längst überholt. Die Bundeswehr ist im HEUTE angekommen. Und eine neue Offiziergeneration langweilt sich bei der versuchten Dogmatisierung von Seiten Ihresgleichen unglaublich…
Sie schaffen das Ankommen aber hoffentlich auch irgendwann…
25. Februar 2012 um 21:52 Uhr
Seit wann denn so empfindlich,der Herr?
Na ja im Friedenslager möchte man nicht mir so einen Titel rumlaufen,kann ich verstehen.Sie “Ich-bin-beleidigt-ausgeschieden-Herr Lindner können sich nicht beruhigen dass die Bundesregierung nicht das macht was Sie für richtig halten.So eine Scheiße aber auch da hat man so viele Bücher gelesen und jeder in der Friedensbewegung ist meiner Meinung(wir alle haben nur die eine gleiche) und dann will die Bundesregierung nicht auf mich hören.Ja,das ist frustierend.Wissen Sie Herr Lindner ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen dass auch ich und viele meinesgleichen diesen Einsatz genauso für Scheiße und gescheitert halten wie Sie?Um Bismarck zu zitieren,Sie mögen ja so was “Die Sache ist nicht die Knochen eines pommerschen Granadiers wert” Nur falle ich meinen Kameraden nicht in den Rücken schon garnicht im Krieg.Meinen Sie die Taliban beobachten nicht wie die Gegner des Krieges hier agieren?Wollen Sie sich zur deren Helfershelfer machen?
Noch mal zur Nato.Die Nato war geschaffen um der SU zu begegnen man rechnete im Ernstfall mit einen Weltkrieg und da wollen Sie mir sagen dieser Bündnis ist geografisch beschränkt?
Ach ja Ihre Buchempfehlung;Vielen Dank für die Arbeit aber stellen Sie sich vor ich lese das alles und dann werde ich wie Sie?Wollen Sie das?
Und noch was;Schmidt mag zwar Ihr Nachbar sein ich halte ihn aber für einen Idioten,sorry.Hat er nicht die GSG9 nach Mogadischu geschickt (das war gut) um die Terroristen umzulegen?Aber bei den Amis regt er sich auf weil sie den Obama kaltgemacht haben ohne die Pakistanis zu fragen und den Obama vorher seine Rechte nicht vorgelesen haben!So geht’s nicht
MfG;Peter
25. Februar 2012 um 22:37 Uhr
@Peter
Was haben Sie denn schon wieder eingenommen? Man darf nie Obama und Osama verwechseln, Mensch Peter, aus sowas kann ein Krieg entstehen! Sie sagen doch selber, die Taliban lesen hier mit. Wenn die Muslime das nun lesen! Entschuldigungen reichen da nicht, wie wir sehen.
Ja, wenn Sie werden würden wie ich, das wär natürlich gut, aber es war ein langer Prozess und ich weiss nicht, ob Sie die Kraft dazu haben, Sie verwechseln ja schon ohne jede Belastung Osama mit Obama.
Was die Geografie des Bündnisses betrifft, Peter, verweise ich auf den Art. 6, lesen Sie das irgendwo nach, wir sitzen grade an der Pressemitteilung in der SanOffz-Sache, daher keine Zeit, das zu erklären. Sie wissen doch sicher, dass das BVerwG weise gesprochen hat? Bitte um Verständnis.
Tja, mit den Kameraden in den Rücken fallen, das ist so eine Sache, das war ja bei Stauffenberg auch so damals und darüber wird heute noch debattiert in gewissen Kreisen. Aber, ich glaube, das hatte ich schon mal berichtet, als die Kameraden und Kollegen gesammelt hatten für mich 2009, dreistelligen Betrag, war mir irgendwie unheimlich, ich ging ja nun, weil ich das nicht mehr mittragen wollte, habe ich mich gefragt, was ich mit dem Geld wohl machen soll. Ich hab das dann dem Oberstarzt Erös gestiftet für seine Mädchenschulen in AFG und nicht dem Soldatenhilfswerk oder den neuen Veteranenclubs. War das nun schon Kameradenverrat? Hoffentlich verweist mich Koffer nun nicht des Landes, man muß ja bei Euch mit allem rechnen. Hatte mich einfach gefragt, wer ist eher Täter und wer ist eher Opfer. Bundeswehr ist eher Täter, wie wir wissen, allein schon vom Luftangriff des Obersten (DAS war einer, ich bin keiner) .Aber um das zu begreifen, warum ich mich so entschlossen habe, müßten Sie mal Todenhöfer lesen, ich kopier Ihnen mal einen rein, einer reicht, da gibts ja noch mehr, aber Sie lesen ja sowieso nicht, was soll ich da viel für Sie tun und Sie mit noch mehr belästigen?
D10 TODENHÖFER, Jürgen: Warum tötest Du, Zaid? XXXXX
Bertelsmann München 2008 335 S.
Aber ich lese Ihre Beiträge stets gern, Sie haben sich schon Humor bewahrt und wir wären im Dienst schon miteinander klargekommen, vom Typ her hatte ich etliche solche wie Sie einer sind. Treue Leute. Aber nun sind Sie leider auf der falschen Seite. Lesen Sie Todenhöfer – und dann springen Sie, wir fangen Sie auf! Ihr Nichtoberst Lindner
26. Februar 2012 um 02:48 Uhr
@Michael Lindner
“Was die Geografie des Bündnisses betrifft, Peter, verweise ich auf den Art. 6, ”
Stimmt, aber nur der Angriff muß territorial erfolgen, was im Falle der Al-Quida und der sie unterstützenden Taliban ja der Fall war. Die Reaktion muß nicht territorial begrenzt sein.
“Hatte mich einfach gefragt, wer ist eher Täter und wer ist eher Opfer. Bundeswehr ist eher Täter”
Und Sie behaupten Offizier zu sein? Kennen Sie eigentlich überhaupt keine Loyalität?
“wie wir wissen, allein schon vom Luftangriff des Obersten (DAS war einer, ich bin keiner)”
Das stimmt. DAS war wirklich ein wahrer Oberst und deutscher Offizier! Ehre wem Ehre gebührt!
” wir sitzen grade an der Pressemitteilung in der SanOffz-Sache, daher keine Zeit, das zu erklären. Sie wissen doch sicher, dass das BVerwG weise gesprochen hat”
DAS ist das erst kluge was Sie hier seit langem von sich gegeben haben! In der Tat hat das BVerwG hier weise geurteilt.
War auch schon seit langem überfällig. Wie BMVg, Gerichte und BAZ diesen Quatsch verzapfen konnten wird mir ewig unbegreiflich bleiben…
26. Februar 2012 um 04:16 Uhr
@Koffer
Mit Ihnen debattiere ich jetzt baw. hier nicht weiter herum, es sei denn Sie stellen Waffengleichheit her, wie Sie heißen, wer Sie wind , wo Sie stecken, welchen Dienstgrad Sie haben. Vermutlich sind Sie einer dieser wehrjuristischen Lohnschreiber, vor denen schon Rose gewarnt hat, wahrscheinlich bekommen Sie Wochenendzuschläge vom BMVg für Ihre Dienste hier. Ihre vereinnahmenden anmaßenden Inhaftungsnahmeversuche für DEU Aktivitäten, die viele in DEU als Verbrechen ansehen und für die viele Menschen in unserem Land sich schämen werden zurückgewiesen. Ihre obige Bemerkung mit der “neuen Offiziergeneration” erinnert
an die Haßmail eines Hauptmann Daniel Kaufhold, die der Oberstleutnant Jürgen Rose in seinem Buch “Ernstfall Angriffskrieg” Kapitel “KSK – Verbrecher als Vorbilder ” vorgestellt hatte und die Parlamentsorgane zur Empörung brachte, damit beschäftigten sich schon Wehrbeauftragter und Verteidigungsauschuss. Möglicherweise liegt hier sogar Personengleichheit vor. Zwar hat man den KSK-General Günzel damals rausgeschmissen, aber der Geist scheint ja noch sehr lebendig zu sein:
Jürgen Rose; Deutschlands Schattenkrieger. Das Kommando Spezialkräfte in Afghanistan BLÄTTER für deutsche und internationale Politik 10/2008.
Man kann jedem deutschen Staatsbürger nur empfehlen, diesen Artikel zu lesen, um zu erkennen, was da heranwächst: “Es ist berauschend, Macht darüber zu haben, wer lebt und wer stirbt” (Nachweis bei Rose, Angriffskrieg, S. 234). Zu solchen Typen gibt es keine Loylität in unserm Staat. Vor so einer Bundeswehr kann man nur warnen. Das Kapitel Koffer werde ich auf der bevorstehenden Tagung SoWi/AMS und über Kontakte Füak thematisieren und der Aufklärung zuführen. Lindner, Oberstleutnant d.R.
26. Februar 2012 um 11:31 Uhr
Herr Lindner
Ja jetzt reiten Sie schön auf dem Verschreibsel von Osama und Obama,rum.Wenn’s Spass macht,bitte!Wie ich schon sagte ich helfe wo ich kann.
So jetzt halten Sie sich schon für einen Stauffenberg?So schlimm ist es schon um unser Vaterland bestellt?
Übrigens bin ich beeidruckt dass Sie die Knete den Erös gespendet haben das meine ich wirklich,aber was denken Sie wie lange seine Mädchenschulen ohne den westlichen Militärschutz stehen bleiben?
Jetzt noch mal zu den Taliban,der Luftschlag war berechtigt gegen die Lastwagen.Die Talibs haben sie entführt den Fahrer geköpft und die meisten die es erwischt hat waren Taliban was auch der erste afghanischer Bericht sagte.Ist ja nicht so dass die Talibs Uniform tragen.Ich weiß nicht Herr Lindner ob die Talibs hier lesen aber ich weiß dass sie ganz genau wissen wann bei uns im Bundestag eine Abstimmung für das A-Mandat ansteht und dann steigt die Zahl der Anschläge und Angriffe um die Abstimmung zu beeinflussen.
Last but not least;TODENHÖFER,TODENHÖFER? Ich hab dem mal in einer Talkshow gehört,kein Wunder dass der Ihnen gefällt.Es ist immer der Westen schuld von den Kreuzzügen bis Iraqkrieg immer nur der Westen so als ob die freundlichen Muslime nie jemanden ein Härchen gekrümmt haben.Moralinsauer?Ja Herr Oberst der TODENHÖFER ist das personifizierte Equivalent zur diesen Wort.
Vor allem aber sprach er über sich: Er, Jürgen Todenhöfer, habe ein Waisenhaus für Dutzende afghanische Kinder gegründet; er, also Jürgen Todenhöfer, habe in einem libyschen Krankenhaus mit einem Arzt gesprochen; er, Jürgen Todenhöfer, habe in Kairo mit den Menschen auf dem Tahrir-Platz demonstriert. Und da er (Jürgen Todenhöfer, um ihn noch einmal zu erwähnen) nicht nur die Sünden des Westens auf sich nimmt, dafür Buße vulgo Gutes tut und noch öfter darüber redet, sondern auch immer dort auftaucht, wo das Elend am größten ist, hat er trotz dieses bewundernswerten Engagements noch die Zeit gefunden, sich in eine deutsche Talkshow zu bemühen.
Todenhöfer ich finde ihn total unausstehlich!
MfG;Peter
26. Februar 2012 um 12:33 Uhr
@Michael Lindner
“Vermutlich sind Sie einer dieser wehrjuristischen Lohnschreiber, vor denen schon Rose gewarnt hat,”
1. Nein, ich bin Offizier der Kampftruppe.
2. “Oberstleutnant” Rose warnt so einer ganzen Menge auf das ich selbst stolz wäre.
“wahrscheinlich bekommen Sie Wochenendzuschläge vom BMVg für Ihre Dienste hier.”
Schön wäre es ja, aber ich bezweifle, dass das BMVg mich für meine unangepassten und politisch unkorrekten und nicht dem Verteidigungsbeamten-Mainstream angelehnten Beiträge entlohnen würde
“Ihre vereinnahmenden anmaßenden Inhaftungsnahmeversuche für DEU Aktivitäten, die viele in DEU als Verbrechen ansehen und für die viele Menschen in unserem Land sich schämen werden zurückgewiesen.”
Und da ist es wieder: die mangelnde Loyalität. So einer wie Sie beschmutzt unsere im AFG gefallen Kameraden und brüstet sich dann auch noch damit angeblich Offizier zu sein.
Erschütternd…
“Ihre obige Bemerkung mit der “neuen Offiziergeneration” erinnert an die Haßmail eines Hauptmann Daniel Kaufhold, die der Oberstleutnant Jürgen Rose”
Naja, wenn Sie genau hinschauen und versuchen Ihr Gehirn einzusetzen und einen sprachlichen und inhaltlichen Vergleich vorzunehmen, werden Sie erkennen, dass ich in meiner Aussage fast genau das Gegenteil erklärt habe
Hptm Kaufhold sichert zu, dass die neue Offiziergeneration “beurteile sie als Feind im Inneren und werde mein Handeln daran ausrichten, diesen Feind im Schwerpunkt zu zerschlagen.” Außerdem: “Sie werden beobachtet, nein nicht von impotenten instrumentalisierten Diensten, sondern von Offizieren einer neuen Generation, die handeln werden, wenn es die Zeit erforderlich macht. ”
Ich hingegen habe gesprochen von “Und eine neue Offiziergeneration langweilt sich bei der versuchten Dogmatisierung von Seiten Ihresgleichen unglaublich…”
Um es also auch für einen Typen wie Sie deutlich zu machen:
Er sprach von Handeln, ich von langweilen.
Dennoch schmeichelt es mich ein bißchen, dass Sie mich mit Hptm Kaufhold vergleichen. Wenn es auch in der konkrten Frage unangemessen und falsch ist, so kann ich übergreifend dies nur als großes Lob empfinden: Herzlichen Dank”
“Möglicherweise liegt hier sogar Personengleichheit vor.”
Nun lege ich im Netz großen Wert auf Personenschutz und Vertraulichkeit meiner Daten, aber eines kann ich Ihnen versichern: Im fraglichen Fall liegt keine Personengleichheit vor.
“Das Kapitel Koffer werde ich auf der bevorstehenden Tagung SoWi/AMS und über Kontakte Füak thematisieren und der Aufklärung zuführen.”
TsTsTs, ist da jemand (der ansonsten ja das große Wort der Toleranz führt) vielleicht schon wieder ein bißchen intolerant gegenüber einer anderen Meinung.
Versuchen Sie gerade schon wieder eine inhaltliche Aussage, diesmal von mir, durch Vergleich mit angeblich extremistischen anderen Personen (oder einem Nazi-Vergleich wie vorgestern) “platt zu machen”.
Versuchen Sie gerade schon wieder einmal mit Drohungen und dem Verweis auf dienstliche Konsequenzen einer Diskussion auszuweichen.
So etwas geziemt sich doch nicht für einen angeblich ach so toleranten, gebildet und politisch weit interessierten Offizier, oder?
Sind Sie nicht derjenige, der die Gleichschaltungsmaschinerie der Bundeswehr an allen Ecken und Enden kritisiert und verteufelt.
Aber ach ja, ich hatte das falsch verstanden, diese Maschinerie ist ja nur böse, wenn Sie (tatsächlich oder vermeintlich) IHRE Meinung unterdrückt! Meinungen, die anders sind als IHRE, können ja gerne unterdrückt werden.
Habe ich Sie da richtig verstanden?
26. Februar 2012 um 14:07 Uhr
@Peter
Sie haben Angst vor Todenhöfer, weil Sie im Innersten – das hat Ihre Mutter Ihnen doch früh eingepflanzt – wissen, dass er REcht hat. Ihre Mutter, Peter, wolte damals das beste für Sie. Aber wenn Sie da innerlich rangehen, kommt Ihr bisheriges Leben völlig durcheinander. Aber es rumort doch schon, schaffen Sie Ordnung. Das befreit.
Das sieht man auch immer bei den Schwulen, viele halten an den Frauen auch dann noch fest, wenn es nur funktioniert, wenn sie dabei an einen hübschen Jungen denken. Das ist doch kein Leben! Jeder muß dahin, wo er hingehört. Keine Angst bei solchen Sprüngen, man verliert etliche Leute aus der alten WElt und gewinnt viele neue aus der neuen WElt, die das honorieren. Also lesen Sie verdammt noch mal ohne Angst Todenhöfer! Das befreit innerlich!
Der Oberstarzt a.D. Erös kommt unten mit allen Seiten prächtig klar. Er sagt, naja, sagt er, wer in der Hölle ist, muß schon mal mit dem Teufel Tee trinken. Waren Sie mal auf einer seiner Vortragsveranstaltungen? Müssen Sie mal hin, ist ein Erlebnis! Den Schulen wird kein Haar gekrümmt und wenn der Westen erst raus ist, ist da auch mehr Ruhe zum Lernen. Aber wenn Sie zu Erös gehen, droht ja auch Veränderung bei Ihnen. Trauen Sie sich! Die Bundeswehr hatte mal ein Disziplinarverfahren gegen ihn eröffnet, weil er im Urlaub dort Mudjaheddin operierte. Bevor er verurteilt wurde, kriegte er aber das Bundesverdienstkreuz, also konnte man ihn ja nicht mehr komplementär verknacken! Der Mann hat einiges hinter sich. Da ist meine Knete sicher sinnvoll, er hat sich auch handschriftlich bedankt. Ich sehe es als eine kleine Wiedergutmachung eines deutschen Offiziers für das, was da unten angerichtet wird vom Westen und für das sich so viele in Deutschland schämen.
Ihr Nichtoberst ML
26. Februar 2012 um 14:33 Uhr
@Michael Lindner
“Ich sehe es als eine kleine Wiedergutmachung eines deutschen Offiziers für das, was da unten angerichtet wird vom Westen und für das sich so viele in Deutschland schämen.”
Offensichtlich gehören Sie zu den Unbelehrbaren…
26. Februar 2012 um 22:58 Uhr
Ich sehe es als eine kleine Wiedergutmachung eines deutschen Offiziers für das, was da unten angerichtet wird vom Westen und für das sich so viele in Deutschland schämen.
Kein Wunder dass Sie Herr Lindner auf Todenhöfer stehen man könnte meinen er persönlich schreibt er unter den Ihren Nick.
Und wieder so hochtrabende Aussagen wie die obige-ich glaube da kämpft jemand für das Prädikat moralisauer.
Ja der Westen der ist schlimm so etwas kann nur jemand sagen dem es zu gut ist.Geht’s dem Esel zu gut wagt er sich aufs Eis hinaus.Wissen Sie es ist kein Wunder warum die USA so hochangesehen sind in den früheren Warschauer-Pakt Staaten diese Leute wissen noch den Wert der Freiheit,des Westens zu schätzen genauso wie ich der den Kommunismus am eigenen Leib erlebt habe.
Zur Zeit gibe es auf der Welt nichts besseres als den Westen ich möchte nirgendwo anderes leben und tausende von Menschen sterben auf dem Weg zu uns.Sie kommen freiwillig!Es gibt keinen Grund wofür der Westen sich zu schämen oder entschuldigen muss
MfG;Peter
27. Februar 2012 um 06:01 Uhr
@Peter
Dass Sie den Kommunismus am eigenen Leib erlebt haben, sieht man an dem Prädikat “moralinsauer”, das SIE, Peter, in die Debatte einführten, nicht ich, ich wußte gar nicht, was das heißt. Wie soll ich dann darum kämpfen? Zumal nur Sie es vergeben? Oder einen dazu verurteilen, nachdem er darum gekämpft hat ? Wir haben eben immer noch ein unterschiedliches Sprachgefühl, es ist eben nicht nur das Problem, dass wir da immer die Schuhe ausziehen müssen, wo der Kommunismus war.
Da Sie nicht sehen (können), worum es geht, weil sie nicht lesen (wollen), auch, weil Sie sonst befürchten müssten, so einer wie ich zu werden, wie Sie schrieben, (aber dafür vielleicht ja besser schießen können als lesen) bringt unsere weitere Auseinandersetzung hier nicht mehr viel. Denn hier wird nun mal auf andere Weise geschossen.
Vielleicht verstehen andere (Mitleser) mehr, was so gemeint ist. Vor allem für diese – entschuldigen Sie, Peter, daß ich meine Antwort an Sie aus Ihrer Sicht sozusagen damit verschmutze und mißbrauche – die sich um Erkenntnis bemühen und hier mitlesen, die passenden Bücher dazu:
E7 WOLF, Naomi: Wie zerstört man eine Demokratie XXXX
Das 10-Punkte-Programm
Riemann München 2008 283 S.
E1 Greiner, Bernd: 9/11 Der Tag, die Angst, die Folgen XXXXXX
Beck München 2011 280 S.
Ich wünsche Ihnen alles Gute! Ihr Michael Lindner
27. Februar 2012 um 08:04 Uhr
@Michael Lindner
Ein Panzermann wurde sagen: Schön genebelt!!
Sie haben zwar Literatur angeführt, die keiner angefragt hat und scheinbar auf den Betrag von Peter geantwortet, aber tatsächlich seinen Beitrag inhaltlich ignoriert.
Liegt das vielleicht daran, das Sie sein Argument gar nicht entkräften können?
27. Februar 2012 um 13:28 Uhr
aber dafür vielleicht ja besser schießen können als lesen
Erst das GEschreibsle über meine Mutter und jetzt das!Ganz billig und unter der Gürtellinie.Befinden Sie sich noch im freien Fall oder sind Sie schon angekommen?
27. Februar 2012 um 14:43 Uhr
@Peter
Der eine schießt, der andere liest. Wer schießt, der liest nicht. Wer liest, der schießt nicht. Wer aber weder schießt noch liest, ist dennoch nicht unverwendbar. Er kann aus dem hinteren Kampfraum immer noch z.B. eine Handgranate herauskullern lassen. Jeder an seinem Platz! Fragen Sie Kampftruppenoffizier Koffer, der wird Ihnen das bestätigen.
27. Februar 2012 um 20:02 Uhr
@Michael Lindner
“Der eine schießt, der andere liest. Wer schießt, der liest nicht. Wer liest, der schießt nicht.”
Soll das bedeuten, dass ein Kämpfer nicht auch ein Denker sein kann? Wenn ja, wäre das wohl mit der größte Unfug, den ich seit langem gehört habe.
“Wer aber weder schießt noch liest, ist dennoch nicht unverwendbar. Er kann aus dem hinteren Kampfraum immer noch z.B. eine Handgranate herauskullern lassen. Jeder an seinem Platz!”
Aha und was soll uns da jetzt sagen? Abgesehen davon, dass Sie der inhaltliche Auseinandersetzung mit dem vor zwei Post vorgebrachten Argument von @Peter immer noch ausweichen.
“Fragen Sie Kampftruppenoffizier Koffer, der wird Ihnen das bestätigen.”
Nein, kann ich nicht. Jemand der weder Kämpfer noch Denker ist, ist in der Armee nicht einsetzbar. Den größten Nutzen haben wir natürlich von Kämpfern, die auch gleichzeitig Denker sind…
27. Februar 2012 um 20:25 Uhr
50.Eintrag:
Wir freuen uns, dass dem Präsidentenkandidaten Gauck
heute von einer im Deutschen Bundestag vertretenen Partei eine so würdige Repräsentantin als Kandidatin für das Staatsoberhaupt entgegengestellt werden konnte, die sich in der Tradition des Namensgebers der Stauffenberg-strasse – in der ja auch unser Verteidigungsministerium sich ansiedelte – sieht und danach handelte.
Auch wenn wohl keine realistische Chance für einen Wahlsieg da ist, kommt es vor allem auf das Signal an und auf die internationalen Diskussionen, die das auslöst, national hoffentlich auch bei Soldatenglück. Auch die Widerstandskämpfer des 20. Juli wollten vor allem ein Signal in die übrige Welt senden, daß nicht alle deutschen Soldaten dem damaligen Morden zustimmten, wie sich viele auch heute dafür schämen, für das, was in AFG passiert.
Hoffentlich erhält die Kandidatin nun wenigstens bald ihr Bundesverdienstkreuz!
Michael Lindner Oberstleutnant d.R. Hamburg
27. Februar 2012 um 20:54 Uhr
@Michael Lindner
Was hat denn diese Altlinke mit Oberst Stauffenberg zu tun?!?!
“daß nicht alle deutschen Soldaten dem damaligen Morden zustimmten, wie sich viele auch heute dafür schämen, für das, was in AFG passiert.”
Wie geschmacklos und unkameradschaftlich von Ihnen! Den Dienst unserer Soldaten in AFG, die für Deutschland ihr Leben einsetzen (und leider ja auch häufig opfern müssen) mit dem Verbrecherregime der Nazis gleichzusetzen ist widerlich!
27. Februar 2012 um 22:43 Uhr
@Koffer
In seiner großen Arroganz nimmt der Herr Oberstleutnant an dass weil ER ja die Bundeswehr verlassen hat jetzt alles den Bach runtergeht und nur noch der Bodensatz zurückgeblieben ist!
Du weißt dass ist wie mit einer enttäuschten Liebe wo sich alles zum Hass wandelt wo vorher noch was anderes war.
Zur Klarsfeld; Eigentlich hatte ich nichts gegen die Frau,sie hat ihre 15 Minuten in den Medien gehabt und danach ihr Leben dem Aufspüren von Naziverbrechern gewidmet was natürlich bei ihr familienbedingt war.Nur ist sie jetzt bei mir unten durch wer mit zweierlei Maß misst nicht würdig eine Präsidenten zu werden.Sind den die Maueropfer weniger beklagenswert als die der Nazis? Die Linken können sich noch tausendmal umbenenne dass ist die Mauerschützenpartei.Ausserdem ist da noch der starke Antisemitismus der Linken man denke da nur an die Boykottaufrufe eines Duisburger Linken.Der Fraktionsvorsitzende Hermann Dierkes ruft zum Boykott israelischer Produkte auf und nennt das Existenzrecht Israels läppisch.Dann sind da noch Annette Groth, Inge Höger and Norman Paech die bei der Mavi Marmara “Freedom Flotille”, was für ein Name, dabei waren.Diese Partei ist zutiefst antisemitisch wohingegen die Klarsfeld sich sehr mir Israel identifiziert ihre Söhne haben sogar bei der IDF gedient.Also da passt es von beiden Seiten nicht und trotzdem macht sie es.Ist vielleicht die Eitelkeit,wer weiß! Für mich ist die Klarsfeld eine Heuchlerin!
28. Februar 2012 um 12:05 Uhr
@Koffer:
so sehr ich Ihnen zustimme, grade auch in Bezug auf die letzten Äusserungen des Herrn L. in Bezug auf Kämpfer und Denker, so frage ich mich, ob ihn nicht primär auch die ihm damit erwiesene Aufmekrsamkeit Antrieb verleiht.
Vielleicht sollte man ihn einfach ignorieren und die Zeit auf sinnvolleres verwenden als sinnentleertes zu kommentieren…
28. Februar 2012 um 18:14 Uhr
@Kerveros
“so frage ich mich, ob ihn nicht primär auch die ihm damit erwiesene Aufmekrsamkeit Antrieb verleiht.”
Sie haben sicherlich recht, im allgemein gilt ja in solchen Situationen der Internet-Merksatz “don’t feed the troll”.
Aber ich bin vielleicht etwas empfindlich wenn ich solche Thesen lesen muss, die mich schon tagtäglich im Dienst ärgern… Es gibt da einen bestimmte Schlag von Offizieren die durch ihre Ansichten tagtäglich die Schlagkraft der Truppe schwächen und uns mit ihren Ansichten von gestern (nämlich aus den 70er) das heute (Einsatzrealität) immens erschweren
29. Februar 2012 um 00:35 Uhr
Der HARVARD-Lehrer POLK sagt in seinem großen Werk “Aufstand – Widerstand gegen Fremdherrschaft” – und da hilft auch kein Clausewitz dagegen:
“Jede zahlenmäßige Verstärkung der Truppen schüchtert die Einheimischen nicht ein und führt nicht zum Sieg, sondern erzeugt nur mehr Feindschaft und immer mehr Angiffsziele”
“Die Geschichte zeigt, dass das Töten von Aufständischen entweder unmöglich, unerheblich oder kontraproduktiv ist”
“Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Fremde jemals das für eine erfolgreiche Aufstandsbekämpfung notwendige Element auf ihrer Seite haben werden.”
“Wenn ausländische Truppen in ein Land einmarschieren und seine Gesellschaftsordnung zerstören – so viele Mängel diese auch aufweisen mag – isgt die Wahrscheinlichkeit groß, dass am Ende nicht Reformen stehen, sondern Chaos.”
“In der langen Geschichte dieser Bemühungen (Aufstandsbekämpfung) war den Ergebnissen wie den Methoden eines gemeinsam: Das totale Scheitern.”
“Leider ist dieser Kurs des amerikanischen Militarismus nicht nur Spekulation….Die Neokonservativen sind keine Konservativen. Es sind Radikale. Was sie vorhaben läuft auf einen weltweiten Kreuzzug hinaus, das ist das Wort, das am besten geeignet ist, den von den Neokonservativen gewünschten Weg zu beschreiben, der ständig nach unten führt, in einen permanenten, endlosen Krieg:”
Polk lehrte Geschichte und Politik des Mittleren Ostens, bevor er als Berater ins Policy Planning Council des amerikanischen Außernministeriums berufen wurde. Danach wechselte er auf einen Lehrstuhl für Geschichte an der Universität von Chicago. Er veröffentliche nicht nur das Buch “Aufstand – Widerstand gegen Fremdherrschaft”, aus dem zitiert wurde, sondern auch “The Birth of America”, “Understanding Iraq” sowie “The United States and the Arab World”.
Die Offiziere der Kampftruppen sollten entsprechende politische Bildung betreiben und über diese Kapitel debattieren. Dies setzt natürlich voraus, dass die an sich vorgeschriebene politische Bildung gem. Zeitansatz auch tatsächlich stattfindet, was oft genug nicht der Fall ist. Also, Hausaufgaben machen, nicht warten, dass was passiert, selber drum kümmern!
29. Februar 2012 um 21:32 Uhr
@Michael Lindner
“Die Offiziere der Kampftruppen sollten entsprechende politische Bildung betreiben und über diese Kapitel debattieren. Dies setzt natürlich voraus, dass die an sich vorgeschriebene politische Bildung gem. Zeitansatz auch tatsächlich stattfindet, was oft genug nicht der Fall ist. Also, Hausaufgaben machen, nicht warten, dass was passiert, selber drum kümmern!”
Billiger Nachtusch!
29. Februar 2012 um 23:19 Uhr
@Koffer
Was heißt hier billiger Nachtusch? Ich will Ihnen mal erklären, wie ich mir Vorbilder vorstelle, also eins hatte ich bei meiner Neuauflage der Bundeswehrbekanntschaft im Jahr 2008 erlebt:
Ein Nichtoffizier (aber Soldat) im Amt, in dem auch ich AFG-besessen wirkte, monierte, daß es keine PolBil gab. Es tat sich nichts. Was machte er? Er mietete einen Gasthof an, schrieb auf große Hinweisschilder “Politische Bildung” und “dort gehts zur Politischen Bildung” , lud alle Vorgesetzten ein, die selbstmurmelnd nicht kamen, und dann gab es Politische Bildung! Es las der Herr Major Pfaff aus seinem Werk “Totschlag im Amt”, der Gasthof trotz MAD-Fürsorge von Soldaten überfüllt, Lindner natürlich auch dabei….
Wären Sie zu sowas fähig? Glaub ich nicht.
Dieser Mann, der das veranstaltete, ist inzwischen Berufsoffizier und Sprecher des Darmstädter Signals. Es gibt noch Offiziere in dieser Armee! Beim Darmstädter Signal.
29. Februar 2012 um 23:31 Uhr
@Michael Lindner
“der Gasthof trotz MAD-Fürsorge von Soldaten überfüllt,”
Uhuhu, Verschwörungstheorien. Super ich liebe diese Geschichten…
“Wären Sie zu sowas fähig? Glaub ich nicht.”
Sie haben Recht. Ich bin zu so “etwas” nicht fähig.
ICH mache lieber richtige politische Bildung, als so einen Kinderkram. Offiziere haben solche witzlosen Provokationen nicht nötig, sondern bilden lieber tatsächlich ihre Untergebenen aus.
“Dieser Mann, der das veranstaltete, ist inzwischen Berufsoffizier und Sprecher des Darmstädter Signals.”
Schön für Ihn.
“Es gibt noch Offiziere in dieser Armee! Beim Darmstädter Signal.”
Soso, vielleicht sollten wir dann einfach 2-3 DS-Bataillone aufstellen. Ich kenne da einige Personen, die da bestimmt gerne hinversetzt werden würden… Und der Kampfkraft der Bw würde das auch nicht schaden. Am besten möglichst viele A14 und A9 und A9Z Dienstposten, dann löst sich auch gleich das Problem des Wasserkopfs…
29. Februar 2012 um 23:47 Uhr
Hat denn Ihre Armee das Wasserkopf-Problem immer noch nicht gelöst? Ist die denn mit diesem Wasserkopf überhaupt noch kampffähig?
1. März 2012 um 08:31 Uhr
@Michael Lindnet
laaaangweilig…