Bundesversammlung: NRW-Grüne wollen Tochter von Neonazi-Opfer für Bundespräsidenten-Wahl nominieren

von Sebastian ~ 22. Februar 2012. Zu lesen unter: Bund & more.

Den nächsten Bundespräsidenten soll auch eine Angehörige eines Neonazi-Opfers mitwählen können. Dafür wollen nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe) die Grünen im NRW-Landtag sorgen. Weil der Bundespräsident oberster Repräsentant aller Menschen sei, die hier ihre Heimat haben, sei es “wichtig, dass an seiner Wahl auch eine Bürgerin wie Gamze Kubasik teilnimmt, deren Vater von den Neonazis der Zwickauer Terrorzelle ermordet wurde”, sagte Grünen-Fraktionschef Reiner Priggen der Zeitung. Wie viele andere Familien habe die in Dortmund lebende Frau großes Leid, Angst und unerhörte Verdächtigungen erfahren müssen. “An Joachim Gauck knüpfen wir damit auch die Hoffnung, dass er neben der Freiheit die Integration zu einem seiner großen Themen macht”, so Priggen. (Zitatende)

Berichtet die “Rheinische Post” aus Düsseldorf heute.

(Textquelle kursiv: Rheinische Post.de;
Grafikquelle: BKA.de, BKA-Tatortkarte der Neonazi-Morde)

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