Bayerische Landesbedienstete müssen vor Einstellung Anti-Linkspartei-Verpflichtung abgeben
Dienstag, 31. Januar 2012Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Bayern müssen, bevor sie eingestellt werden, versichern, dass sie keine Verbindung zur Linkspartei unterhalten. Das berichtet die in Halle erscheinende “Mitteldeutsche Zeitung” (Dienstag-Ausgabe) unter Berufung auf eine entsprechende Standard-Erklärung, die dem Blatt vorliegt. Darin heißt es: “Mit dieser Verpflichtung des Beamten ist insbesondere unvereinbar jede Verbindung mit einer Partei, Vereinigung oder Einrichtung, die die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinnes des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung ablehnt oder bekämpft.” Auf einer der Erklärung beigefügten Liste stehen neben zahlreichen links- und rechtsextremistischen Parteien und Organisationen auch die NPD und die Linkspartei. Der Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, sagte dazu der “Mitteldeutschen Zeitung”: “Das ist die Fortsetzung der Berufsverbotspraxis gegen unliebsame politische Konkurrenten. Damit wird die von der Verfassung geschützte Berufsfreiheit eingeschränkt. Ich habe immer stärkere Zweifel, ob die CSU auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Diese Praxis muss sofort enden. Wir werden prüfen, welche Schritte wir dagegen einleiten können.” (Zitatende)
Beichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” aus Halle vorab.
Soldatenglück.de meint: Völlig richtig, die so genannte Partei DIE LINKE im Bund und in den Länder wie auch die parteinahe Rosa-Luxemburg-Stiftung und deren Zentralorgan “Neues Deutschland” sind bis an deren Spitze durchsetzt mit ehemaligen Informellen Mitarbeitern (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS, Stasi) und Personen, die die freiheitlich demokratische Grundordnung ablehnen und in eine andere Staatsform verändern wollen, Verfassungstreue ist systematisch und individuell nicht gegeben. Die geforderte Anti-NPD und Anti-Rechtsextrem-Erklärung ist ebenso richtig und nicht weniger wichtig.
Wer für den Staat Dienst im Beamten- oder Angestelltenstatus tut, hat eine Garantenstellung und soll im Kopf ein überzeugter und überzeugender Demokrat sein, mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und im Herzen ein patriotischer Bürger sein, der seinem Land und der freiheitlichen Gesellschaft dient.
Die bayerische Vorgehensweise sollte als Pflicht-Regelung in allen Bundesländern und auch für den Bundesdienst eingeführt werden. Für linke und rechte Agitatoren ist kein Platz im Staatsdienst, das Spektrum unserer demokratische Parteien wie SPD, Bündnis90/DIE GRÜNEN, Piratenpartei, FDP, CDU, CSU usw. bietet Freiraum für gesellschaftspolitisches Engagement, wer ideologisch links und rechts davon beheimatet ist, kann und darf kein der Demokratie verpflichteter Staatsdiener werden oder sein.
So zum Beispiel auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident erhebliche Zweifel an der Verfassungstreue der Partei DIE LINKE und formuliert: “Das betrifft ihre erklärte Forderung nach einem Systemwechsel, die Aktivität höchst zweifelhafter innerparteilicher Gruppen wie die Kommunistische Plattform, die Kontaktpflege einzelner Abgeordneter zu Diktaturen in aller Welt und zu gewaltnahen linksextremistischen Gruppen hierzulande.”
(Textquelle kursiv: Mitteldeutsche Zeitung.de;
Bilgrafikquelle: Bayern.de, Bayerisches Wappen)














