Bundeswehr-Nachwuchswerbung: Kampfschwimmer, Minentaucher und Boardingsoldaten in spe (Videos)
von Sebastian ~ 13. November 2011. Zu lesen unter: Bundeswehr, KSK, SEK M, Video.Nachwuchs im Visier
Informationstage für Jugendliche bei der Marine in Eckernförde:
praktisch, realitätsnah und im Element
15 Jugendliche haben gemeinsame Berufswünsche, sie wollen Bundeswehr-Soldatinnen und -Soldaten bei der Marine werden. Nicht einfach Rekruten für x-beliebiges, sondern für sportlich ambitioniertere Verwendungsreihen — Kampfschwimmer, Minentaucher oder Boardingsoldat wollen sie werden.
Die Spezialisierten Einsatzkräfte Marine (SEK M; künftig Kommando Spezialkräfte Marine, kurz KS M) in Eckernförde in Schleswig-Holstein boten für Jugendliche ein Info-Praktikum an, das die Teilnehmer/innen an ihre körperlichen und mentalen Leistungsgrenzen führte und dabei das Berusfbild ungeschminkt mit allen Erschwernissen und Vorzügen vermittelte.
Dazu diese Marine-Videos
(Bild-, Videoquelle: Bundeswehr.de, Kampfschwimmer während einer Anlandungsübung)

15. November 2011 um 09:54 Uhr
hallo,
gute Aktion der Bw für die Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchswerbung.
Wird das auch von anderen Teilen der Streitkräfte durchgeführt?
reinerels
25. Januar 2012 um 21:14 Uhr
Ja wird es.
Frag mal bei deinem Wehrdienstberater im zuständigen Kreiswehrersatzamt bzw Zentrum für Nachwuchsgewinnung nach.
Diese Praktika nennen sich Truppenbesuche und sind in fast allen Einheiten möglich. Mal mit mehr und mal mit weniger Aufwand.
29. Februar 2012 um 17:18 Uhr
hallo,
ich interessierre mich für ein solches Praktikum und würde gerne wissen wo ich mich für ein solches anmelden kann !
David
29. Februar 2012 um 20:20 Uhr
@David – dort einfach mal anrufen und um Informationen bitten, ob auch in 2012 ein Marine-Praktikum wie/wann/wo angeboten wird:
Team Einsatzflottille 1
Dezernat Personalgewinnung
Oberleutnant zur See Andreas Meyer
Hauptbootsmann Frank Höhn
Swinemünder Straße 7
24106 Kiel
Tel.: (0 431) 3 84-12 14/13 13
Gutes Gelingen, schönes Gruß nach Kiel! Schreib gerne mal, was daraus geworden ist.
19. November 2012 um 19:34 Uhr
moin das ist doch mal was.
die idee ist super ( erst zu sehen ob das was für ein ist )
ich würde auch gerne mal mitmachen ( auch wenn ich schon meinen grundwehrdienst schon hinter mir habe.
sprich wenn dies möglich ist.
ich bin dabei
mfg
christian
21. November 2012 um 17:16 Uhr
Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt nach meinem Abitur zur Bundeswehr zu gehen. Jetzt nach der Reportage bei Galileo (pro sieben) und nach diesen Videos hier, habe ich enorm Lust darauf bekommen. Ursprünglich hat mir ein Freund von der BW erzählt, dass es bei der SEK M keine Praktikumsplätze zu vergeben gibt, nur dass man eine Aufnahmeprüfung machen kann/muss.
Ich als Leistungsschwimmer habe da vielleicht nicht so große Probleme, aber dadurch, dass ich nun reinschnuppern kann, bin ich endlich in der Lage mir selbst ein Bild davon zu machen und werde lieber erst hinterher behaupten, dass die Aufnahmekriterien nicht so krass sind wie alle behaupten. Ich will jetzt nicht überheblich klingen, aber für 1000m schwimmen sind 24 min. ungelogen das doppelte an zeit was ich brauche. Deshalb denke ich, wenn man wirklich zur SEK M will, wäre es extrem von Vorteil wenn man Leistungssport betreibt bzw. betrieben hat (gerade Schwimmen).
Mit sportlichen Grüßen
László
24. November 2012 um 18:10 Uhr
Informiere Dich genau, wie lange Du bei der BW bleiben kannst. Es hat beruflich gesehen nur Sinn, wenn Du dort in Rente gehen kannst. Nach 12 Jahren Dienst als Soldat zählst Du im zivilen Leben ohne Berufserfahrung, selbst wenn Du eine Umschulung bezahlt kriegst. Den von Lobbygruppen beklagte Fachkräftemangel gibt es nicht, denn dann würden gemäß dem Gesetz von Angebot und Nachfrage die Gehälter steigen und steigen. Es gibt bestenfalls einen Mangel an *billigen* UND *erfahrenen* Fachkräften.
Es kann auch nicht schaden, neben der Frage der Karriere auch die Risiken zu bewerten. Damit meine ich nicht einmal den Tod im Einsatz, denn danach hast Du keine Probleme mehr. Ich meine den Aspekt der körperlichen und/oder seelischen Verkrüppelung und des Siechtums. Ein Stichwort ist PTBS (posttraumatische Belastungsstörung). Ein anderes Stichwort ist Golfsyndrom (dauerhafte Schäden durch Uranstaub). Die Bundeswehr selbst verschießt m.W. keine Uranmunition. Bei einem gemeinsamen Einsatz mit US-Truppen besteht allerdings die Chance, Stäube einzuatmen. Wenn einer behauptet, dass die harmlos sind, dann frag mal, ob er es ok finden würde, wenn man so etwas in seinem Büro oder seiner Wohnung ausbringen würde.
Bist Du erst mal ein Krüppel, darfst Du für jeden Cent vor Gericht ziehen.
18. Dezember 2012 um 11:58 Uhr
Guten tag,
Ich bin 14 Jahre alt und würde gerne an diesem Praktikum teilnehmen, ich bin ziemlich sportlich und ich denke ich kann damit mein Alter wettmachen. Nun meine Frage: dieses Praktikum findet 3x im Jahr statt, kennen sie die Termine??
Vielen Dank für ihre Antwort und generell für den ganzen Service dieser Seite!!!
4. Januar 2013 um 17:38 Uhr
Hallo Soldatenglück und Blogger,
muss man zwingend zum wehrdiensberater, um nach terminen zu fragen, oder weiß das einer von euch, wann praktikas stattfinden? ggf eine seite im internet, wo ich das nachlesenen kann, oder termine veröffentlicht sind?
danke im vorraus
steffen (16)
5. Januar 2013 um 13:48 Uhr
Ohne Anmeldung wird da ohnehin nichts laufen, Steffen.
Sollte die Bundeswehr überhaupt Praktika bei den Spezialkräften anbieten (was ich bezweifle, zum KSK kommt man ja auch nur, wenn man bereits Soldat ist), dürfte wohl ein “Karriereberater” die meisten Informationen haben wann und wo diese stattfinden.
Ich will zwar nicht die Stimmung vermiesen, aber Du solltest dich auch lieber darauf einstellen wenig vom eigentlich Job dieser Soldaten zu sehen. Für Praktikanten (immer deutlich erkennbar am handgeschriebenen Namensband mit der Aufschrift “Praktikant” und generell viel zu groß ausgeteilten Uniformen) wird meist ein “Affentheater” genanntes Schauspiel abgespult – falls sich überhaupt ein Verantwortlicher zu derartiger Organisationsarbeit herablässt und dafür sorgt, dass die Praktikanten nicht einfach nur den Soldaten beim Rödeln zuschauen müssen (“Diese Menschen hier sind eigentlich gar nicht da, nur damit Sie bescheid wissen!”).
Was diese Art der Nachwuchsgewinnung angeht, beweist die Bundeswehr leider außerordentlich heftige Inkompetenz.
20. Januar 2013 um 12:12 Uhr
Hi!
Würde mich eventuell auch für so ein Info-Praktikum bei den SEK M interessieren, weiß jemand ob es auch 2013 ( oder vielleich auch 2014) wieder stattfinden wird? Und sind die von Sebastian oben genannten Kontaktinfos immernoch aktuell?
11. Februar 2013 um 00:17 Uhr
@Georg ja dieses jahr sind noch plätze im mai, august, september und oktober frei ich selbst mache bei dem kurs im august mit. wegen den infos, also ich wurde erst mit der marine-zentrale verbunden danach aber mit eckernförde
10. März 2013 um 16:53 Uhr
Guten Tag.
Darf man auch als Mädchen bei der BW in diesem
Bereich arbeiten?
28. März 2013 um 13:34 Uhr
Ja, aber bislang hat es noch kein Mädchen geschafft durch die harte Prüfung zu kommen.
Da haben sogar Männer dran zu knappern an der Ausbildung.
31. März 2013 um 11:44 Uhr
hallo,
ich als alter Infanterist bin dafür zu wasserscheu
Aber allen, die sich da bewerben viel Glück.
reinerels
7. April 2013 um 12:11 Uhr
hallo,
ich mache jetzt ein praktikum bei den sek-m vom 15.07-19.07.
ich habe mich anfang des jahres dum gekummert… zirmlich viele telefonate geführt,die meisten plätze waren bereits vergeben,ich hatte glück das einer abgesprungen ist.
mir wurde gesagt das die resonanz sehr gros ist und wenn uberhaupt noch plätze frei sind, dann nur in den letzten durchgängen im frühherbst, die sind aber höchstwahrscheinlich beriets vergeben. mein tipp:pobiert es im winter direkt ech fürs nächate mal anzumelden.
16. April 2013 um 16:16 Uhr
Hallo kann ich auch mit ein Hauptschulabschulss ohne Englisch Kampftaucher werden habe Frank Höhn eine Bewerbung geschickt habe aber noch nicht gehört. Schon mal in voraus DANKE
18. April 2013 um 08:37 Uhr
hallo,
@steffen: diese SEK Sachen sind ja schön und gut, aber versucht mal mit einem Veteran zu sprechen.
Die Rekrutierungsstellen erzählen dir das blaue vom Himmel,
aber das sind richtige harte Knochenjobs, die man auch nur eine begrenzte Zeit machen kann.
Am Ende haben die meisten körperliche Schäden, Gelenke usw. und sind dann in der BW oder dann draussen nur noch bedingt einsatzfähig.
Und im Winter so einen Lehrgang durchführen? bist du des Wahnsinns fette Beute?
@Nico
also unter wasser wird durch Zeichensprache kommuniziert, und die sind international. Ist natürlich immer von Vorteil wenn man eine Fremdsprache kann.
Alles Gute Euch
Reinerels