Archiv für Oktober, 2011

Die Torpedierung der LACONIA, 12. September 1942 in See vor Westafrika (Videos)

Montag, 31. Oktober 2011

 

“Laconia” – eine Geschichte um Würde und Menschlichkeit am 2. und 3. November 2011, jeweils um 20.15 Uhr im Ersten

Die Ereignisse um die Torpedierung des britischen Truppentransporters LACONIA und die darauf folgende Rettungsaktion durch ein deutsches U-Boot gehören zu den bemerkenswerten Episoden aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Erste zeigt den zweiteiligen Spielfilm “Laconia”, bei dem es um menschliche Würde und Integrität geht, am Mittwoch, dem 2. November und Donnerstag, dem 3. November 2011 um jeweils 20.15 Uhr.

Das von Uwe Janson nach dem Drehbuch von Alan Bleasdale inszenierte aufwendige Drama lässt die Ereignisse um die von Kapitän Hartenstein begonnenen Bergungsaktion auf Hoher See, bei der 1120 Menschen das Leben gerettet werden konnte, neu aufleben. In den Hauptrollen sind Ken Duken, Franka Potente, Andrew Buchan, Matthias Koeberlin, Jacob Matschenz, Frederick Lau u. v. a. zu sehen.

Hier die englische Version der deutsch-britischen Koproduktion ”Laconia”, ARD und BBC produzierten nach dem histrorischen Ereignis mit hochkarätiger Besetzung diesen Spielfilm.

Der Truppentransporter RMS “Laconia” (19695 BRT) war mit über 2.700 Menschen an Bord von Suez/Ägypten mit dem Ziel Liverpool/England unterwegs. Neben britischen Soldaten waren 366 Passagiere, darunter viele Frauen und Kinder, und 1800 italienische Kriegsgefangene an Bord. das deutsche Uboot U 156 operiert mit zwei weiteren Uboote in dem Seegebiet vor Westafrika und versenkt am 12. September 1942 nachmittags mit zwei Torpedos 600 Seemeile vor der westafrikaischen Küste den britischen Truppentransporter RMS “Laconia”. Der deutsche Uboot-Kommandant Hartenstein entschließt sich zur Rettung der Schiffbrüchigen und nimmt 193 Überlebende an Bord, Rettungbootein Schlepp.
Der Kommandant der U 156 der Kriegsmarine, Korvettenkapitän Gustav Julius Werner Hartenstein (Jahrgang 1908, geb. in Plauen), fiel am 8. März 1943, U 156 wurde in der Karibik östlich Barbados durch einen Bombenangriff von Amerikanern versenkt, von den 53 Mann Besatzung überlebte niemand.
Die damaligen Feinde im Zweiten Weltkrieg, England und Deutschland, schwiegen über den Laconia-Fall. Der deutschen Seekriegsführung widerstrebte Hartensteins humanitärer Akt, die Alliierten schämten sich für die Bombardierung des Rettungskonvois durch einen amerikanischn B-24 Bomber. Admiral Karl Dönitz erließ als Befehlshaber der Unterseeboote (BdU) am 17. September 1942 den LACONIA-Befehl – zugleich wurde Hartenstein mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet – der die Rettung von Überlebenden versenkter Feindschiffe verbot, viele deutsche Marineoffiziere hielten sich nicht daran. Dieser britisch-deutsche Film soll Hartensteins barmherzigem Akt als Mensch und Soldat nun ein Denkmal setzen.
Der Film in deutscher Sprache demnächst im ARD.

 (Textauszüge, Bilderquelle: ARD.de;
Videoquelle: via YouTube)



Polizeifahndungen in Bosnien und Serbien nach Angriff auf U.S. Botschaft Sarajevo (Videos)

Montag, 31. Oktober 2011

Nach dem Anschlag auf die US-Botschaft durch einen mutmaßlichen Islamisten, der aus Südserbien stammt, in Sarajewo hat die Polizei in Bosnien und Serbien Razzien vorgenommen. Sie durchsuchte mehrere Häuser und nahm vorübergehend 17 Personen in Serbien fest. Sie sollen möglicherweise Kontakt zum Attentäter gehabt haben. Am Freitag hatte ein mutmaßlicher Islamist die US-Botschaft in Bosnien-Herzegowina beschossen.

Dazu diese Information der U.S. Botschaft in Sarajevo:
Emergency Message for U.S. Citizens in Bosnia and Herzegovina
October 28, 2011
The U.S. Embassy confirms that on October 28, 2011 at 3:45 p.m. several rounds of gunfire were fired on the U.S. Embassy in Sarajevo, Bosnia and Herzegovina. The gunman was wounded by the Bosnian police and other possible accomplices were arrested. At this time, the reason behind the attack is still unknown. All Embassy personnel and their family members are safe and accounted for.

(Videoquelle: euronews.net;
Grafikquelle: CIA.gov)

Hintergrundinformationen: U.S. Embassy Sarajevo

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zum Libyen-Einsatz sowie zur Bundeswehr-Reform (Video)

Montag, 31. Oktober 2011

NATO-Einsatz in Libyen: Mission erfüllt?

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen rechnet mit einem offiziellen Ende des NATO-Einsatzes in Libyen bereits zum 31. Oktober. Rasmussen bezeichnet den Einsatz der NATO als Erfolg. Entgegen der Wünsche des libyschen Übergangsrates werde die NATO künftig in Libyen”keine große Rolle”spielen, sagt der Generalsekretär im Interview auf DW-TV.

Soldatenglück.de berichtete: Smart Defense – Deutschlands intelligente Verteidigung, formuliert NATO-Generalsekretär Rasmussen (Video).

(Videoquelle: Deutsche Welle.de;
Bildquelle: NATO.int, Libyans celebrating the end of the Qadhafi regime at Martyrs Square in Tripoli)

Smart Defense – Deutschlands intelligente Verteidigung, formuliert NATO-Generalsekretär Rasmussen (Video)

Samstag, 29. Oktober 2011

 

Beim Treffen von Bundeskanzlerin Merkel und Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen standen die gemeinsamen Erfolge aber auch die gemeinsamen Herausforderung der Nato-Sicherheitspolitik im Fokus. Rasmussen lobte dabei die “intelligente” Verteidigungsstrategie der Deutschen.

(Videoquelle: Bundesregierung.de;
Bildquelle: NATO.int)

Bundeswehr am Hindukusch – Vergessen und verdrängt von den Deutschen

Samstag, 29. Oktober 2011

Die Bundeswehr engagiert sich seit 2001 in Afghanistan. Sie ist der drittgrößte Truppensteller der International Security Assistance Force, kurz ISAF. Die Bundeswehr trägt die Verantwortung im Norden des Landes – einer Region, die etwa halb so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland.

(Videoquelle: AP 5.10.2011 via Youtube)



Panne beim BMVg – Diepholz verliert nun doch die Luftwaffe (Video)

Freitag, 28. Oktober 2011

Erst hieß es, die Luftwaffe bleibt in Diepholz, dann: sie wird doch verlegt. Für den Standort würde das den Abzug von knapp 900 der über 1000 Soldaten und Zivilbeschäftigten bedeuten und für Diepholz damit den Verlust des größten Arbeitgebers – außerdem wahrscheinlich die Stilllegung des Flugplatzes.

Dazu auch der aktuelle Artikel der Stadt Diepholz.
Diepholz ist eine stabile Stadt mit einer großen Solidarität

“Die Bundeswehr ist nicht um der Standorte willen da, sondern dafür da, ihren Auftrag gut und sparsam zu erfüllen” so lautet die Aussage des Bundesverteidigungsministers. Diese sah auch bis Dienstag der Woche den Erhalt des Bundeswehrstandortes in Diepholz vor. Heute wurde bekannt, dass die Luftwaffe nun völlig überraschend komplett aus Diepholz abrückt.

Die zivilen und militärischen Arbeitsplätze der Luftwaffe in Diepholz sind Opfer einer Entscheidung des militärischen Planungsteams geworden, das am Dienstag die bis dahin geplante Stationierung in Diepholz nach Schönewalde in Brandenburg geändert hat.

Anschließend wurde „vergessen” diese Änderung der ursprünglichen Planung in das Standortkonzept zu übertragen. „Dieses Verfahren ist eine Ungeheuerlichkeit. Erst wird der Standort Diepholz als gesichert gemeldet und einige Stunden später revidiert man diese Aussagen. Die Menschen hier in der Region sind wie vor den Kopf geschlagen. So geht das nicht!” so der Bürgermeister weiter.

Der Bundeswehrstandort Diepholz wird bis auf das Materiallager damit künftig praktisch nicht mehr existieren. Die Reduzierung kommt einer Schließung gleich.
weiterlesen

(Videoquelle: Radio Bremen TV vom 28.10.2011;
Textquelle kursiv: Stadt Diepholz.de
Bildquelle: Luftwaffe.de, Artikel “50 Jahre Luftwaffe” in Diepholz vom August 2006)

Ministerpräsidenten Kraft und Beck beschweren sich bei Merkel über Verteidigungsminister de Maiziere (Video)

Freitag, 28. Oktober 2011

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und ihr rheinland-pfälzische Amtskollege Kurt Beck (SPD) haben in einem Brandbrief Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, das Berlin-Bonn-Gesetz einzuhalten. “Aus der Presse haben wir entnehmen müssen, dass im Zuge der Bundeswehrreform auch am ersten Dienstsitz des Bundesverteidigungsministeriums in Bonn in offenbar ganz erheblichem Umfang Dienstposten wegfallen oder nach Berlin verlagert werden sollen”, heißt es in dem Schreiben, das dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Samstag-Ausgabe) vorliegt. Dem Ver-nehmen nach sollen von den künftig 2000 Ministeriums-Mitarbeiter 1500 in Berlin ar-beiten und nur noch 500 in Bonn. Die Regierungschefs fühlen sich bei der Reform offenbar von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) übergangen. “Wir würden es sehr begrüßen, wenn der Bundesverteidigungsminister die geplante Neuorganisation des Ministeriums auch unter dem Blickwinkel der Auswirkungen auf das Berlin/Bonn-Gesetz mit Vertretern der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vertieft erörtern würde,” Kraft und Beck bezweifeln, dass die Neuorganisation der Bundeswehr mit dem Gesetz vereinbar ist. Die Reformpläne würden “massive Schwerpunktverlagerungen im Verhältnis der Dienstorte Bonn und Berlin bewirken, die mit Buchstaben und Geist des Berlin/Bonn-Gesetzes nicht in Einklang zu bringen wären”. Kraft und Beck befürchten einen “Rutschbahneffekt”. Ein solcher Schritt sei ein “Signal auch für die anderen Bundesministerien mit erstem Dienstsitz in Bonn”. In der Bundespressekonferenz am Freitag wollte de Maizières Sprecher nicht auf die Frage antworten, ob es möglich sei, die Ministeriumsmitarbeiter in Berlin zu konzent-rieren und trotzdem Bonn zum Hauptsitz des Ministeriums zu erklären. (Zitatende)

Berichtet der “Kölner-Stadtanzeiger”.
Dazu der Artikel bei Rheinland-Pfalz.de: Länderchefs einig bei Konversionsforderungen.
Dazu das Video des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten:
Bundeswehrreform in Schleswig-Holstein

Ministerpräsident Carstensen am 26. Oktober 2011 zu den Auswirkungen der Bundeswehrreform. In Schleswig-Holstein werden acht Bundeswehr-Standorte geschlossen, weitere stark verkleinert. Über 40 Prozent der Dienstposten gehen verloren.
(Textquelle kursiv: Kölner Stadt-Anzeiger.de;
Videoquelle, Textauszug: Landesregierung Schleswig-Holstein.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Ministerpräsident Kurt Beck, Artikel “Bundeswehr gehört in unsere Mitte Ministerpräsident Beck im Dialog mit Soldaten aus Rheinland-Pfalz”)

Bundestag sichert Soldaten besser ab – Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz (Videos)

Freitag, 28. Oktober 2011

Parlament kümmert sich um Parlamentsarmee Bundeswehr -
Verbesserung der Versorgung bei besonderen Auslandsverwendungen
Eine einmütige, 45-minütige Bundestags-Debatte und ein einstimmiges Urteil

Heute hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz beschlossen, das die Versorgung von in Auslandseinsätzen verwundeten Bundeswehrangehörigen deutlich verbessert.

Die Soldaten und Zivilbediensteten der Bundeswehr, die bei einem Auslandseinsatz schwer verletzt/verwundet wurden, sollen sozial und finanziell besser versorgt werden. Der entsprechende Gesetzentwurf der Bundesregierung (17/7143) wurde in der Ausschussfassung angenommen. Die Parlamentarier sind damit der Beschlussempfehlung des Verteidigungsausschusses (17/7389) gefolgt.

Konkret sieht das Gesetz unter anderem eine Erhöhung der einmaligen Entschädigungszahlung an schwer verletzte Soldaten, Beamte und Zivilbeschäftigte von derzeit 80.000 auf 150.000 Euro vor. Ebenso sollen die Entschädigungszahlungen an hinterbliebene Ehepartner und Kinder von 60.000 auf 100.000 Euro steigen.

Hinterbliebene von Zeitsoldaten und freiwillig Wehrdienstleistende, sollen künftig die gleiche Unfallhinterbliebenenversorgung erhalten wie die Hinterbliebenen von Berufssoldaten. Auslandseinsätze werden zudem ab einer bestimmten Mindestdauer stärker auf die Altersversorgung angerechnet werden. Der Stichtag im Einsatz-Weiterverwendungsgesetz wird vom 1. Dezember 2002 auf den 1. Juli 1992 zurückdatiert.

Eine der Änderungen des Gesetzentwurfes in der Ausschussfassung ist der Weiterverwendungsanspruch schon bei einer einsatzbedingten Erwerbsminderung von 30 Prozent. Der Gesetzentwurf sah ursprünglich vor, dass verwundete Soldaten und Zivilbeschäftigte erst ab einer Erwerbsminderung von 50 Prozent eine Weiterbeschäftigung im Bundesdienst beantragen können.

Dazu die Videos die Redner von SPD, FDP und CDU/CSU sowie Bündnis 90/DIE GRÜNEN:

Klingbeil, Lars (SPD)

137. Sitzung vom 28.10.2011; Hoff, Elke (FDP), Zweite und dritte Beratung Bundesregierung, Verbesserung der Versorgung bei besonderen Auslandsverwendungen

Hahn, Florian (CDU/CSU)

Malczak, Agnes (B90/GRÜNE)

Soldatenglück.de berichtete heute: BundeswehrVerband: Eindrucksvolles Bekenntnis zur Parlamentsarmee.

(Bildquelle: Bundeswehr.de, Evakuierung eines verwundeten Soldaten im Afghanistan-Einsatz;
Textauszüge: Deutscher Bundestag.de)

Hintergrundinformationen: Bundestagsdrucksache zum Thema, 1777143 – Gesetzentwurf Bundesregierung: Verbesserung der Versorgung bei besonderen Auslandsverwendungen (Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz – EinsatzVVerbG)

BundeswehrVerband: Eindrucksvolles Bekenntnis zur Parlamentsarmee

Freitag, 28. Oktober 2011

Verbandsforderungen so gut wie erfüllt
Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz einstimmig beschlossen

Mit großer Freude kommentiert der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberst Ulrich Kirsch, die heutige Entscheidung des Deutschen Bundestages zum Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz.

Kirsch: “Das war heute eine Sternstunde des Parlaments! Mit der einstimmigen Verabschiedung dieses Gesetzes haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ein eindrucksvolles und überzeugendes Bekenntnis zur Bundeswehr abgelegt. Sie haben im wahrsten Sinne des Wortes Verantwortung für die Parlamentsarmee wahrgenommen. Dafür danke ich ihnen von Herzen!”

Er freue sich sehr, so Kirsch, dass es gelungen sei, den Gesetzentwurf nach der ersten Lesung noch entscheidend im Sinne der Soldatinnen und Soldaten zu verbessern. Kirsch: “Beinahe alle Forderungen des Deutschen BundeswehrVerbandes sind erfüllt worden.”

So werde beispielsweise im Einsatz-Weiterverwendungsgesetz der für einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung erforderliche Grad der Schädigungsfolgen von 50 auf 30 Prozent gesenkt. Außerdem solle die Anerkennung einer posttraumatischen Belastungsstörung wesentlich vereinfacht werden.

Kirsch: “Mein besonderer Dank gilt den Fachpolitikern, die sich mit viel Mühe und großer Überzeugung für diese Verbesserungen eingesetzt haben.”

(Text-, Grafikquelle: DBwV.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Vergleichsfoto: Soldaten im Bundestag)

Afghanistan-Hilfe auch nach 2014 – Merkel macht Zusagen

Freitag, 28. Oktober 2011

Abzug deutscher Soldaten der Bundeswehr soll in nächsten Wochen beginnen

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat Afghanistan internationale Hilfe weit über das Jahr 2014 hinaus versprochen. Nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen (DK) gestern in Berlin sagte sie “Wir waren uns darüber einig, dass nach dem Abzug der Kamptruppen unsere Verantwortung für Afghanistan nicht aufhört”. Besonders die Ausbildung von Sicherheitskräften solle weiter unterstützt werden.

Die letzen internationen Kampftruppen sollen das Land bis 2014 verlassen. Der Abzug der deutschen Soldaten der Bundeswehr soll innerhalb der nächsten Wochen beginnen.

Dazu der Artikel bei NATO.int: NATO Secretary General discusses NATO operations in Berlin.

[Bilderquelle: NATO.int, NATO Secretary General Anders Fogh Rasmussen (left) and German Chancellor Angela Merkel (right)]