BND-Präsident Uhrlau wird in Bauplan-Affäre nun auch von CDU-Innenpolitiker Bosbach angegriffen (Video)
von Sebastian ~ 16. Juli 2011. Zu lesen unter: MilNWBw BND MAD, Video.Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), hat
sich der jüngsten Kritik am BND-Präsidenten Ernst Uhrlau (Bild rechts) angeschlossen. “Ich halte die Kritik für berechtigt”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Samstag-Ausgabe). “Der Unmut gründet auf der Haltung: alles halb so schlimm, alles kein Problem. Das sehen wir anders. Außerdem kann man doch nicht an dem einen Tag eine gründliche Untersuchung der Vorgänge beschließen und am nächsten Tag schon das Ergebnis verkünden.” Regierungssprecher Steffen Seibert hatte am Montag erklärt, der Bundesnachrichtendienst habe eine Untersuchungskommission gegründet, um zu klären, ob Baupläne der neuen BND-Zentrale verschwunden seien und welche Folgen dies habe. Am Dienstag hatte Uhrlau in einer Pressekonferenz mitgeteilt, der Schaden sei überschaubar und es seien keine kostspieligen Umbauten notwendig. Vor Bosbach hatten bereits der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Peter Altmaier (CDU), und deren innenpolitischer Sprecher Hans-Peter Uhl (CSU) ihren Unmut geäußert. (Zitatende)
Berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger” heute.
Soldatenglück.de ergänzt: Ernst Uhrlau wurde als SPD-Mann Präsident des Bundesnachichtendienstes, vorher war er im Kanzleramt unter rot-grün Bundeskanzler Gerhard Schröder und unter schwarz-rot Kanzlerin Angela Merkel Abteilungsleiter IV und Geheimdienstkoordinator. Uhrlau (Jahrgang 1946) erreicht in wenigen Monaten die Altersruhestands-Eintrittsgrenze. CDU und CSU wollen den Posten des BND-Chefs nun mit einer Person “ihrer Wahl und Colour” besetzt sehen und Kandidaten stehen schon bereit.
Soldatenglück.de berichtete zum Thema: PKGr-Mitglied Altmaier kritisiert BND-Präsidenten Uhrlau in der Bauplan-Affäre, Schlappe für Schlapphüte – BND-Baupläne geklaut (Video), Baupläne des neuen Bundesnachrichtendienst-Hauptquartiers verschwunden.
Dazu das ZDF-Video: Geheime BND-Baupläne verschwunden
Es klingt wie ein Drehbuch für einen Agentenfilm, ist aber Realität: Die Baupläne für die Geheimdienstzentrale des BND in Berlin sind wohl gestohlen worden. Wie das geschehen konnte, ist unklar.
(Textquelle kursiv: Kölner Stadt-Anzeiger.de;
Bildquelle: Bundesnachrichtendienst.de;
Videoquelle, Textauszug kursiv: ZDF.de)
Hintergrundinformationen: Bundesnachrichtendienst (BND), Parlamentarisches Kontrollgremium (PKGr) des Deutschen Bundestages






















16. Juli 2011 um 09:08 Uhr
Die Bauplanaffäre selbst ist weniger fragwürdig als die vielen anderen merkwürdigen Auffälligkeiten beim BND. Zum Beispiel die offensive Personalwerbung an deutschen Hochschulen sogar mit Plakaten, die sehr auffälligen unangepassten PKW-Modelle im Fuhrpark, die schlechte Auswahl von Kontaktpersonal, die ungeregelte Dienstbarkeit für andere Länder und sogar private Interessen von Investorengruppen … Misstände, die aber auch schon vor Uhrlaus Zeit bestanden.
17. Juli 2011 um 01:52 Uhr
der bnd ist ein nachrichtendienst, einen geheimdienst giebt es im pseudolinksdemokratischen deutschland nicht.
17. Juli 2011 um 18:48 Uhr
Da ist dem deutschen Geheimdienst schon vor Fertigstellung seines Neubaus ein GAU passiert. Die Baupläne wurden dem Geheimdienst geklaut und der weiss nicht mal von wem. Der ganze Neubau kostet 2 Milliarden Euro und muss jetzt komplett umgebaut werden. Ich frage mich, was treibt eigentlich so ein Geheimdienst der nicht mal sein eigenes Gebäude schützen kann. Vielleicht kann man ihn einfach abschaffen und viel Geld sparen.