Verteidigungsminister de Maiziere im Bürgerdialog bei gegenseitigem “freundlichen Interesse”, seine 10 Antworten (Videos)
von Sebastian ~ 8. Juli 2011. Zu lesen unter: BMVg, Video.Am 14. Juni 2011 berichtete Soldatenglück.de: Der Verteidigungsminister im Bürgerdialog zur Neuausrichtung der Bundeswehr und zum freiwilligen Dienst in der Truppe (Video).
Die Bürgerinnen und Bürger haben via Bundeswehr-YouTube-Kanal hunderte Fragen gestellt. Verteidigungsminster und das BMVg danken den Fragestellern für ihr Interesse. Dr. Thomas de Maizière hat die von den am Bürgerdialog Mitwirkenden zehn am wichtigsten bewerteten Fragen beantwortet.
Fragen, die alle schon mal so oder ähnlich gestellt wurden und deren Beantwortung wenig Neuigkeitswert haben und nichts Überraschendes erbringen. Einer der ersten Gehversuche des BMVg zur Teilhabe am social media. Bürgerdialog ist ein dehnbarer Begriff, dieser Prototyp bleibt unter seinen Möglichkeiten, nach oben ist noch Luft. Dem geneigten Rezepienten wird schnell klar: spannend, interessant oder gar cool sind bei der Bundeswehr nicht das Verteidigungsministerium und seine Protagonisten.
Doch urteilen Sie selbst, hier die Antworten per Videos, beginnend mit den TOP-Drei Fragen:
Der WDR hat in der Sendung “Aktuelle Stunde” am 05.07.2011 der Bundeswehr im Internet auf der Plattform YouTube-Kanal auf den Zahn gefühlt. Und die ersten Antworten des Verteidigungsministers auf die Fragen des Bürgerdialogs mit jungen Leuten angeschaut und die Jugendlichen und Heranwachsenden gefragt, wie das ankommt. Hier das WDR-Ergebnis:
(Video-, Bildquelle: Bundeswehr.de, Vergleichsfoto: Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de Maizière, stellt am 05. Juli 2011 in Berlin während der Fachtagung des dbb Beamtenbund und Tarifunion, die Pläne und Vorhaben zur Bundeswehrreform vor. Bild vom: 05.07.2011.
Videoquelle: WDR.de, Aktuelle Stunde vom 05.07.2011)























8. Juli 2011 um 17:41 Uhr
Sicherlich, man darf nicht viel von “der Minister antwortet” erwarten. Der IBuK hat alles recht oberflächlich beantwortet und die “heißen” Themen wurden mit wenigen Worten im Keim erstickt. So wird es ja auch im Bundestag gehandhabt. Man redet viel, aber am Schluss hat man dann doch irgendwie nichts gesagt. Der Bericht vom WDR finde ich dagegen etwas unfair und nicht ausgewogen. Die Jugendlichen scheinen auf mich den Eindruck zu machen, dass bereits im Vorfeld alles Militärische nicht zur Debatte steht. Die Argumente der Kids fand ich auch schwach. Kurzum: Diese Jugendliche können sich die Bundeswehr als Arbeitgeber nicht vorstellen. Die Bundeswehr wird sich wohl diese Art von Nachwuchs auch nicht gerne in der Truppe wünschen. Eine klassische Win-Win Situation
Dass es auch andere Jugendliche gibt, die Interesse zeigen an der Bundeswehr, kann man ja in dem heute erschienen Artikel “Bundeswehr – Schnupperwoche unter Soldaten (Video)” sehen.
8. Juli 2011 um 21:31 Uhr
stimmt, ist ja verdammt ehrlich von der Bundeswehr, mit Waffen und Fahrzeugen die Homepage zu gestalten. Dann doch lieber Luftabllons für die junge Dame und für die Typen nen Jetski. Damit wirbt man junge Leute
also mal ehrlich, so dämliche Kommentare von “Erwachsenen” habe ich selten gehört…
9. Juli 2011 um 11:35 Uhr
Man kann bei der jungen Dame auch ohne weiteres Bundeswehr streichen und durch einen x-belibigen Job ersetzen, sinngemäß würde das dann so lauten:
“Wenn ich an Arbeit denke, dann denke ich so an viel Disziplin und strenge Leute.”
Oder der junge Mann mit Lippenpiercing:
“In der Arbeit ist viel zu wenig Meinungsfreiheit und viel zu viel Disziplin…”
Die Zeit wird den jungen Leuten aus dem Video sicher zeigen, nicht nur beim Bund bedeutet der Arbeitsalltag wenig Meinungsfreiheit, viel Disziplin und strenge Leute.